31.03.2026
15 Jahre Vienna Center for Disarmament and Non-Proliferation: Wien als Zentrum für Abrüstung und Rüstungskontrolldiplomatie
Auf Initiative des Außenministeriums gegründet, feiert das Vienna Center for Disarmament and Non-Proliferation (VCDNP) heuer sein 15-jähriges Bestehen. Als anerkannte Forschungs- und
Dialogplattform stärkt das VCDNP Wien als internationalen Standort für Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung.
Die Initiative Österreichs zur Gründung des Vienna Center for Disarmament and Non-Proliferation beruht auf einer klaren Überzeugung: Erfolgreiche Rüstungskontrolle braucht ein starkes wissenschaftliches Fundament und Räume für offenen Dialog und Vertrauensbildung – Werte, die heute wichtiger sind denn je, betont Außenministerin Beate Meinl-Reisinger.
Seit seiner Gründung hat sich das VCDNP zu einem unverzichtbaren Bestandteil des multilateralen Standorts in Wien entwickelt. Durch Forschung, Dialogformate und Ausbildungsprogramme hilft die Plattform, komplexe sicherheitspolitische Herausforderungen besser zu verstehen und faktenbasierte Entscheidungsprozesse im nuklearen Bereich zu unterstützen. Gerade durch die Ausbildung von Diplomatinnen und Diplomaten, insbesondere aus kleineren Staaten und Ländern des Globalen Südens, leistet das VCDNP einen zentralen Beitrag zu internationaler Sicherheit.
Das Jubiläum würdigt nicht nur die bisherigen Erfolge des VCDNP, sondern macht auch die künftige Bedeutung Wiens als internationaler Standort für Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung deutlich, gerade in einer Zeit wachsender nuklearer Risiken, so Außenministerin Meinl-Reisinger.
Österreich tritt seit Jahren auf internationaler Ebene für die nukleare Abrüstung ein. Fokus sind dabei insbesondere die katastrophalen humanitären Auswirkungen von Nuklearwaffen. So gehört Österreich auch zu jenen Staaten, die den Nuklearwaffenverbotsvertrag (TPNW) maßgeblich vorangetrieben haben und unterstützen.
Foto: BMEIA/Gruber