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Saison 26-27 der Wiener Symphoniker

24.04.2026

Saison 26-27 der Wiener Symphoniker: Der Stoff, aus dem Musik ist

Die Wiener Symphoniker starten mit einer neuen künstlerischen Partnerin und einer programmatischen Vielfalt in die Saison 2026/27. An der Seite von Chefdirigent Petr Popelka wird die Dirigentin Elim Chan künftig als Artistic Partner wirken und folgt damit auf Marie Jacquot, die das Orchester drei Jahre lang als Erste Gastdirigentin mit geprägt hat.

Popelka setzt seine Arbeit an zentralen Werken des Repertoires fort. Im Mittelpunkt stehen die Fortsetzung des Mahler-Zyklus sowie ein Schwerpunkt auf den Symphonien Ludwig van Beethovens. Insgesamt bestreitet das Orchester mehr als 50 Konzerte unter seiner Leitung. Neben Gustav Mahlers Symphonien Nr. 5 und 9 erklingen unter anderem Werke von Robert Schumann, Franz Schubert und Dmitri Schostakowitsch. Auch Beethovens Symphonien Nr. 3 und 5 sowie die Klavierkonzerte Nr. 4 und 5 sind geplant.

Ergänzt wird das Programm durch Solokonzerte mit international gefragten Künstlerinnen und Künstlern, darunter Yuja Wang, María Dueñas, Gidon Kremer, Rudolf Buchbinder und Lise de la Salle. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Werke des 20. Jahrhunderts, etwa von Samuel Barber, sowie zeitgenössische Kompositionen – darunter eine Komposition Popelkas.

Elim Chan setzt in ihren ersten Konzerten auf eine Verbindung von klassischem Repertoire und selten gespielten Werken. Zum Auftakt im Oktober 2026 stehen Kompositionen von Sofia Gubaidulina, Alfred Schnittke und Sergej Prokofjew auf dem Programm. Weitere Akzente folgen im Dezember mit Musik von Igor Strawinski, Benjamin Britten und Claude Debussy. Ein Höhepunkt ist das Adventskonzert im Wiener Stephansdom.

Die Saison steht unter dem Motto „Der Stoff, aus dem Musik ist“. Intendant Jan Nast verweist dabei auf die Jahreskampagne, die Muster und Stoffe aus dem Backhausen-Archiv aufgreift. „Der Stoff, den unser Orchester webt, entsteht immer in der Gegenwart und ist eng mit Wien verbunden“, sagte Nast. Neben Popelka und Chan stehen zahlreiche weitere Dirigenten am Pult, darunter Philippe Jordan, Manfred Honeck und Ádám Fischer. Zudem sind mehrere Debüts geplant.

Auch abseits der großen Konzertzyklen im Musikverein Wien und im Wiener Konzerthaus setzt das Orchester seine etablierten Formate fort. Dazu zählen die Beisl-Konzerte, das Prater-Picknick, die Filmmusik-Reihe Cinema:Sound, das Konzert zum Vienna City Marathon sowie Vermittlungsangebote für Kinder und Familien. Popelkas moderiertes Format Hör-Bar im Gläsernen Saal wird ebenfalls weitergeführt.

Als Opernorchester sind die Wiener Symphoniker unter anderem im MusikTheater an der Wien mit Produktionen wie Wagners Der fliegende Holländer und Beethovens Leonore zu hören. Bei den Bregenzer Festspielen stehen die Neuinszenierung von Giuseppe Verdis La Traviata und Leos Janáceks Opern-Satire Die Ausflüge des Herrn Brouček auf dem Programm.
International führen Tourneen das Orchester durch mehrere europäische Länder sowie nach Asien. Zudem wird das Frühlingsfestival Primavera da Vienna in Triest fortgesetzt.


http://www.wienersymphoniker.at/


Fotos: Vrinda Jelinek
 

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