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Außenministerin Meinl-Reisinger in Paris

13.10.2026

Gemeinsam für mehr Sicherheit in Europa und eine starke regelbasierte Weltordnung: Außenministerin Meinl-Reisinger in Paris

Österreich übernimmt ab Jänner 2027 einen der zehn nichtständigen Sitze im UN-Sicherheitsrat und wird damit für die Periode 2027/2028 Mitglied des zentralen sicherheitspolitischen Organs der internationalen Gemeinschaft. Zur Vorbereitung auf die Mitgliedschaft reiste Außenministerin Beate Meinl-Reisinger am 13. Oktober 2026 nach Paris, um sich mit ihrem französischen Amtskollegen Jean-Noël Barrot auszutauschen. Eine enge Abstimmung mit Frankreich als ständiges Mitglied des Sicherheitsrates und wichtigem Partner innerhalb der EU ist für Österreich von zentraler Bedeutung. Weitere Themen des Gesprächs waren die Sicherheit in Europa, die Zusammenarbeit bei der Abwehr hybrider Bedrohungen, die EU-Beitrittsbestrebungen der Westbalkanstaaten sowie die Lage in der Ukraine.

„Österreich und Frankreich eint die gemeinsame Überzeugung, dass wir gerade in schwierigen Zeiten für unsere Werte und eine starke, regelbasierte internationale Ordnung einstehen müssen. Dafür wollen wir gemeinsam Verantwortung übernehmen. Wenn wir unsere Kräfte bündeln, können wir Europas Sicherheit stärken und gemeinsam mehr bewegen“,

so Außenministerin Meinl-Reisinger.

Österreich und Frankreich wollen im UN-Sicherheitsrat vor allem das Thema künstliche Intelligenz in den Fokus rücken. Die Regulierung von KI – auch in Zusammenhang mit autonomen Waffensystemen – müsse auf internationaler Ebene gelöst werden, so Außenministerin Meinl-Reisinger. Österreich könne hier gemeinsam mit Frankreich politischen Druck erzeugen. Ein zentrales gemeinsames Anliegen Österreichs und Frankreichs im Sicherheitsrat ist zudem ein nachhaltiger Frieden in der Ukraine. Dieser müsse eine europäische Handschrift tragen.

Frankreich spielt für die Sicherheit Europas eine zentrale Rolle und ist außerdem Vorreiter bei der Bekämpfung ausländischer Informationsmanipulation und Einflussnahme.

„Als EU-Mitgliedsstaaten müssen wir bei der Abwehr hybrider Bedrohungen eng zusammenarbeiten. Wir setzten uns ein für starke und gemeinsame europäische Reaktionen auf die zunehmenden hybriden Bedrohungen. Frankreich ist mit seiner Expertise ein wichtiger Partner für uns“,

so Außenministerin Meinl-Reisinger.

Thema des bilateralen Austauschs war auch eine weitere österreichische außenpolitische Priorität: Die europäische Integration der Westbalkanstaaten. Der stufenweise Beitritt der Westbalkanstaaten ist sowohl eine wirtschaftliche als auch eine sicherheitspolitische Notwendigkeit für Europa. Frankreich ist ein wichtiger Partner im gemeinsamen Engagement für die EU-Erweiterung.

https://www.bmeia.gv.at/

Fotos: BMEIA/ Michael Gruber (3)
 

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