22.10.2026
Neuer Audioguide durch die bewegte Geschichte des Standortes und erweiterter „Untold Vienna Walk“ führen zu den unbekannten Kulturgeschichten des dritten Wiener Bezirks
Städtereisen verändern sich. Viele Reisende suchen heute nicht mehr nur nach den bekanntesten Sehenswürdigkeiten einer Destination, sondern nach den Geschichten, die einen Ort geprägt haben. Sie möchten verstehen, wie Menschen hier lebten, welche Persönlichkeiten ihre Spuren hinterließen und welche Ereignisse hinter historischen Fassaden verborgen liegen. Genau hier setzt das Hotel Imperial Riding School, Autograph Collection in Wien an. Es befindet sich an einem Ort, der über nahezu drei Jahrhunderte hinweg immer wieder neue Rollen einnahm: Gartenpalais, Kaiser Militärreitschule, Feldspital, Kino und Postgarage. Ein eigens entwickelter Audioguide führt durch diese vielschichtige Geschichte, während der „Untold Vienna Walk“ Besucher zu den oftmals weniger bekannten Kultur-, Architektur- und Zeitgeschichten des Viertels führt. Gemeinsam erzählen beide Formate die Geschichte eines Standorts, dessen Vergangenheit weit über die Mauern des heutigen Hotels hinausreicht. „Geschichte ist für uns kein Dekorationselement, sondern ein wesentlicher Teil des Erlebnisses. Wir möchten die Vergangenheit dieses Ortes sichtbar machen und gleichzeitig dazu inspirieren, Wien aus einer neuen Perspektive kennenzulernen“, sagt General Manager Jürgen Fleischhacker. „Viele der Geschichten, die Wien geprägt haben, beginnen nicht an den bekannten Sehenswürdigkeiten, sondern in den Straßen und Häusern dazwischen. Mit dem Audioguide und dem Untold Vienna Walk möchten wir auf genau diese oft übersehenen Geschichten aufmerksam machen.“ Eine Reise durch fast 300 Jahre Wiener Geschichte
Der Audioguide auf der Hotelwebsite nimmt Besucher mit auf eine Reise durch die Vergangenheit dieses Ortes. Durch die einzelnen Kapitel begleitet die Sprecherin Rebecca Kunikowski, die der Geschichte des Standorts ihre Stimme verleiht. Die Reise beginnt im Jahr 1727, als Graf Harrach hier ein prachtvolles Gartenpalais errichten ließ. Mit den Plänen beauftragte er den Architekten Johann Lucas von Hildebrandt, der später auch das Schloss Belvedere entwarf, das heute zu den bekanntesten Wahrzeichen Wiens zählt. Als Kaiser Franz Joseph das Anwesen übernahm, ließ er hier einen weitläufigen Obstgarten anlegen. Von diesem sogenannten Kaisergarten wurde der kaiserliche Hof regelmäßig mit frischem Obst versorgt. Noch heute erinnert der Garten des Hotels an dieses Kapitel seiner Geschichte. Mitte des 19. Jahrhunderts zog die k.u.k. Militärreitschule ein. Doch die Geschichte dieses Ortes kennt nicht nur glanzvolle Kapitel. Während des Preußisch-Österreichischen Krieges im Jahr 1866 wurde die Reithalle zu einem Feldspital. Bis zu 960 verwundete Soldaten fanden hier Schutz und medizinische Versorgung, bevor das Gebäude später erneut eine völlig andere Rolle einnehmen sollte. Nach dem Ende der Monarchie verwandelte sich der Ort in eines der größten Kinos Wiens. Dort, wo einst Reitlehrer die Kavallerie ausbildeten und Pferde durch die Halle geführt wurden, saßen ab 1921 bis zu 1.000 Besucher in den Kinosesseln des EOS-Lichtspieltheaters und verfolgten die großen Filmerfolge ihrer Zeit. Begleitet von einem 60-köpfigen Orchester entwickelte sich das EOS-Lichtspieltheater zu einem der bedeutendsten Lichtspielhäuser der Stadt und machte den dritten Bezirk zeitweise zum Zentrum der Wiener Filmkultur. Als Charlie Chaplins „Lichter der Großstadt“ hier gezeigt wurde, erinnerte kaum noch etwas an die Zeit, als an derselben Stelle Pferde trainiert wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm die österreichische Post das Gebäude und nutzte es als Garage für ihre Fahrzeugflotte. Heute sind viele dieser Kapitel noch immer sichtbar. Die originale Gedenktafel Kaiser Franz Josephs empfängt Besucher in der Lobby, erhaltene Säulen erinnern an die ehemalige Reithalle und im Garten steht eine mehr als 150 Jahre alte Platane, die Monarchie, Weltkriege und Wiederaufbau miterlebt hat. Ebenfalls Teil der Geschichte des Standorts ist eine Statue im Hotelgarten, die an einen Pferdebändiger erinnert, der Kaiser Franz Joseph I. bei einem Besuch des damaligen Militärreitlehrerinstituts vor einem außer Kontrolle geratenen Pferd bewahrt haben soll. Die Skulptur galt über Jahrzehnte als verschollen, wurde später stark beschädigt wiederentdeckt und ist nach ihrer Restaurierung heute wieder im Hotelgarten zu sehen. Auch zahlreiche Details im Hotel greifen die Vergangenheit auf. Der Name der Bar The Farrier erinnert an die Welt der Reitlehrer und Hufschmiede, während das Restaurant Elstar auf den ehemaligen Kaisergarten verweist, dessen Obstbäume einst den Hof von Franz Joseph versorgten. Auch das Interior Design greift die frühere Militärreitschule auf und schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Der Audioguide verbindet diese sichtbaren Spuren mit den Geschichten dahinter und zeigt, wie sich dieser Ort über Jahrhunderte hinweg immer wieder neu erfunden hat. „Untold Vienna Walk“ – Wo Beethoven seine Neunte vollendete und Klimts Muse lebte Der Audioguide ist dabei nur der Anfang. Denn viele der Geschichten, die sich hinter den Mauern des Hotels Imperial Riding School verbergen, führen direkt hinaus in die Straßen des dritten Bezirks, wo Komponisten, Künstler, Philosophen und Architekten ihre Spuren hinterlassen haben. Der „Untold Vienna Walk“ knüpft genau dort an und führt die Geschichten des Hauses hinaus in das umliegende Viertel. Bereits seit 2025 nimmt der Kunst- und Kulturvermittler Markus Hübl Interessierte mit auf Entdeckungstouren durch den Bezirk und macht dessen oftmals verborgene Geschichten zugänglich. Hinzu kommt ein Pocket Guide, der die Inhalte dauerhaft verfügbar macht und Besuchern ermöglicht, das Viertel eigenständig zu erkunden. Über einen QR-Code gelangen Besucher zu einem kuratierten Rundgang durch sieben Stationen, die zu den kulturell und architektonisch spannendsten Orten des dritten Bezirks zählen. Die beliebten Führungen werden auch künftig angeboten. Die Route führt zu Orten, an denen europäische Kulturgeschichte geschrieben wurde. Was heute wie ein ruhiges Wohnviertel wirkt, war über Jahrhunderte hinweg Schauplatz kaiserlicher Ambitionen, musikalischer Meisterwerke, künstlerischer Inspiration und architektonischer Innovationen. Viele dieser Geschichten sind selbst zahlreichen Wien-Besuchern unbekannt. Nur wenige Gehminuten vom Hotel entfernt befindet sich das Haus in der Ungargasse 5, in dem Ludwig van Beethoven seine berühmte 9. Symphonie vollendete. Die Melodie der „Ode an die Freude“, die heute als Europahymne weltweit bekannt ist, entstand damit in unmittelbarer Nachbarschaft des Hotels. Ebenfalls Teil des Rundgangs ist das Haus Wittgenstein, eines der bedeutendsten Bauwerke der architektonischen Moderne. Das klassizistische Palais Rasumofsky, die prächtige russisch-orthodoxe Kathedrale des Heiligen Nikolaus, die traditionsreichen Sophiensäle sowie das ehemalige Möbelhaus Portois & Fix erzählen weitere Kapitel der Wiener Kultur- und Architekturgeschichte. Auch Gustav Klimt ist mit dem Viertel verbunden. Seine Muse Emilie Flöge lebte in der Ungargasse und war Teil jenes kreativen Umfelds, das die kulturelle Entwicklung Wiens um die Jahrhundertwende entscheidend prägte. Vom Hotel in die Geschichte der Stadt Der neue Audioguide und der Untold Vienna Walk zeigen, wie eng die Geschichte des Imperial Riding School mit jener des Bezirks Landstraße verbunden ist. Was als Zeitreise durch ein ehemaliges Palais, eine Militärreitschule und eines der größten Kinos Wiens beginnt, führt hinaus zu den Orten, an denen europäische Kulturgeschichte geschrieben wurde. Künstler, Architekten, Musiker und Intellektuelle prägten das Viertel über Generationen hinweg. Zwischen Palais, Konzertsälen und versteckten Gassen offenbart sich ein Stadtteil, dessen Bedeutung weit über seine Grenzen hinausreicht. Die Reise beginnt im Hotel Imperial Riding School. Danach führen die Geschichten weiter durch den 3. Wiener Gemeindebezirk Landstraße, wo sich hinter vielen Fassaden weit mehr verbirgt, als auf den ersten Blick erkennbar ist. Wer ihnen folgt, entdeckt ein Wien, das selbst viele Einheimische noch überraschen kann. Weitere Informationen zur Geschichte des Imperial Riding School, Autograph Collection sowie zum Audioguide finden sich hier:
www.imperialridingschool.com/de/unsere-geschichte
Imperial Riding School, Autograph Collection
Im Imperial Riding School, Autograph Collection ist die historische Eleganz der ehemaligen k.u.k. Militärreitschule ebenso präsent wie der Mut zur Kreativität: Das geschichtsträchtige Haus, das die Vergangenheit mit viel Charme in einem modernen Design-Konzept weiterleben lässt, hat mit inspirierendem Flair zu neuer Leichtigkeit gefunden. Individual- und Business-Gästen bietet sich Premium Komfort, Top-Ausstattung und erstklassiger Service im Herzen des dritten Wiener Bezirks. 342 Zimmer und ein abwechslungsreiches Gastronomieangebot mit regionalen und internationalen Spezialitäten machen den Aufenthalt ebenso wie Pool, Wellness und Hotelgarten zum einzigartigen Erlebnis. Das Imperial Riding School ist das erste Hotel der Autograph Collection aus dem Markenportfolio von Marriott International in Österreich. Haupteigentümer sind Northwood Investors, betrieben wird das Haus vom Miteigentümer Event Hotels.
https://www.imperialridingschool.com/de
Fotos: Imperial Riding School; Cathrine Stukhard (2)
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