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11.06.2026
20 Jahre „ManagerInnen machen Musik“: 630.000 Euro für den guten Zweck
Was vor 20 Jahren als Idee bei einer Wirtschaftsrunde in Kitzbühel begann, zählt heute zu den etablierten Charity-Veranstaltungen Österreichs: „ManagerInnen machen Musik“ feiert 2026 sein 20-jähriges Jubiläum. Insgesamt konnten bereits 630.000 Euro für Menschen in Not gesammelt werden. Die Jubiläums-Ausgabe findet am Montag, den 9. November im Wiener Metropol statt – erstmals unter dem Ehrenschutz von Bürgermeister Michael Ludwig.
Wenn Führungskräfte, Unternehmer:innen, Medienvertreter:innen und Spitzensportler:innen für den guten Zweck zum Mikrofon greifen, steht nicht die musikalische Leistung im Vordergrund, sondern das gemeinsame Engagement für Menschen, die Unterstützung benötigen. Seit der Gründung durch Thomas Zanyath und Peter Pansky verbindet „ManagerInnen machen Musik“ Wirtschaft, Kultur und soziales Engagement. In den vergangenen zwei Jahrzehnten konnten dabei 630.000 Euro für Menschen in schwierigen Lebenssituationen gesammelt werden.
„Als wir vor 20 Jahren im Rahmen des Hahnenkammrennes in kleiner Wirtschaftsrunde in Kitzbühel gestartet sind, hätten wir nie gedacht, dass daraus eine so starke Gemeinschaft entstehen würde. Die Spendensumme erfüllt uns mit großer Dankbarkeit. Sie zeigt, was möglich ist, wenn Menschen ihre Zeit, ihre Energie und ihr Netzwerk für einen guten Zweck einsetzen“, so Initiator Thomas Zanyath.
Jubiläums-Ausgabe am 9. November im Wiener Metropol
Für die Jubiläums-Ausgabe am 9. November im Wiener Metropol übernimmt erstmals Bürgermeister Michael Ludwig den Ehrenschutz. Eric Papilaya begleitet die Teilnehmer erneut als Vocal Coach, durch den Abend führt Norbert Oberhauser. Die musikalische Umsetzung liegt in den Händen von Martin Böhm und Ludwig Coss von MG Sound.
Der Erlös kommt dem Soforthilfefonds von Licht ins Dunkel, der Österreichischen Sporthilfe sowie erstmals der Nico Langmann Foundation zugute. Die Stiftung des österreichischen Rollstuhl-Tennisspielers und Paralympics-Teilnehmers unterstützt Kinder und Jugendliche mit Sportrollstühlen und speziellen Sportgeräten.
Wirtschaft, Medien und Sport auf der Bühne
Auch bei der Jubiläums-Ausgabe stellen zahlreiche Persönlichkeiten ihre musikalischen Talente für den guten Zweck unter Beweis. Zu den diesjährigen Teilnehmer:innen zählen:
Christoph Andexlinger, CEO, SES Spar European Shopping Centers
Claudia Eder, Managerin C-Level
Bernhard Gily, Verlagsleiter, Gesellschafter und Prokurist medianet group GmbH
Bernhard Gruber, Olympiasieger und Einzel-Weltmeister Nordische Kombination
Thomas Hahn, CEO Kaufhaus Steffl und Sky Gastronomie
Katharina Kafka-Uvizl, Medical Relations Director L´Oreal Dermatological Beauty Österreich
Andrea Maier, Country Medical Director Austria bei Roche
Wolfgang Neubauer, Archäologe
Peter Pansky, Musikmanager, Intendant Burgarena Finkenstein
Christine Pol-Berzler, Head of Controlling Ottakringer Getränke AG
Michael Sander, Senior Executive, Investor
Lisa Staltner, Chefredakteurin Niederösterreicherin
Herwig Straka, CEO eImotion group
Alex Suppan, Europameister 2024, 3 x 3 Basketball
Thomas Zanyath, Initiator und Geschäftsführung Zanyath Holding GmbH
Was 2006 mit rund 100 Gästen begann, hat sich über zwei Jahrzehnte zu einer Plattform entwickelt, die Menschen verbindet und konkrete Hilfe ermöglicht. Das Ziel ist dabei unverändert geblieben: Menschen helfen Menschen.
Fotos: Leadersnet A. Felten, Privat
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11.06.2026
Landeshauptmann Fellner begrüßte französischen Botschafter Matthieu Peyraud
Antrittsbesuch im Zeichen von verstärkter Zusammenarbeit im Bildungsbereich – Kärnten als Vorreiter bei erneuerbaren Energien sowie Trinkwasserversorgung
Der französische Botschafter in Österreich, Matthieu Peyraud, stattete Landeshauptmann Daniel Fellner einen offiziellen Besuch in Kärnten ab. Begleitet wurde der Botschafter vom französischen Honorarkonsul in Kärnten, Otmar Petschnig sowie von Arianna Olivero und Adelaide Brouillet von der Französischen Botschaft. Landeshauptmann Fellner stellte Kärnten nicht nur als Tourismus- sondern als starkes Industrie- und Mikroelektronikland in Österreich und der EU vor. So habe sich Kärnten mit einer „Forschungsquote von 3,3 % sehr gut entwickelt“. In diesem Zusammenhang hob Fellner auch das neue COMET-Kompetenzzentrum an den Lakeside Labs rund um das Thema autonome Resilienz hervor. Skizziert wurde vom Landeshauptmann zudem das „Jahrhundertprojekt Wasserschiene Kärnten“. Botschafter Peyraud hob die enge Verbindung Kärntens mit Frankreich im Bezug auf Erasmus-Partnerschaften mit der Universität Klagenfurt und der Kärntner Fachhochschule hervor. So habe die Universität Klagenfurt 17 verschiedene Erasmus-Partnerschaften in Frankreich, die FH drei französische Hochschulpartnerschaften. Die Zusammenarbeit im Bildungsbereich will der Botschafter auch auf den Schulbereich ausdehnen und weiter vertiefen. So gäbe es bereits Zusammenarbeit mit dem Europagymnasium sowie dem Gymnasium St. Martin, beide in Klagenfurt. Dies solle in Zukunft noch auf weitere Schulen in Kärnten ausgeweitet werden, so der Botschafter. Im Rahmen seines Besuchs hat Peyraud unter anderem auch die Kärntner Firmen Kelag sowie Hirsch Servo besucht, beide Firmen seien auch in Frankreich wirtschaftlich aktiv. So betreibe die Kelag in Frankreich elf Wasserkraftwerke.
Weitere Themen bildeten der beitragsfreie Kindergarten in Kärnten, das Erfolgsmodel der dualen Ausbildung sowie die demographischen Herausforderungen Kärntens im Bezug auf Arbeitsmarkt und Überalterung der Gesellschaft sowie das Infrastrukturprojekt des französischen Hochgeschwindigkeitszugs TGV.
Mit der Eintragung Peyrauds in das Goldene Buch des Landes Kärnten endete der Antrittsbesuch.
Fotos: LPD Kärnten/Gleiss
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09.06.2026
Ukrainischer Botschafter auf Antrittsbesuch in Kärnten
Landeshauptmann Fellner empfing erstmals Vasyl Khymynets – Gespräche über Wiederaufbau, wirtschaftliche Zusammenarbeit, Kooperationen und Perspektiven der Ukraine
Landeshauptmann Daniel Fellner empfing erstmals den ukrainischen Botschafter, Vasyl Khymynets, zu einem Arbeitsgespräch in Kärnten. Im Mittelpunkt standen die aktuelle Lage in der Ukraine, die humanitären Auswirkungen des Krieges, Perspektiven für den Wiederaufbau sowie Möglichkeiten einer vertieften wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Kärnten und der Ukraine. Exakt 1.567 Tage sind seit dem völkerrechtswidrigen russischen Angriff auf die Ukraine am 24. Februar 2022 vergangen. Für Landeshauptmann Daniel Fellner steht fest, dass die Angriffe auf zivile Infrastruktur der Ukraine verheerende Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung haben. „Österreich und Kärnten unterstützen die Ukraine bereits auf verschiedenen Ebenen“, so der Landeshauptmann und verwies auf die Städtepartnerschaft zwischen der Landeshauptstadt Klagenfurt und der westukrainischen Stadt Czernowitz. „Der Angriffskrieg wirkt in Europa wie ein Beschleuniger für noch mehr Zusammenhalt zwischen den Mitgliedsstaaten“, so Fellner und sieht dies durch regelmäßige Treffen der großen europäischen Industrie- und Militärnationen bestätigt. Der Botschafter bat auch darum, ältere und ausgemusterte Löschfahrzeuge und Gerätschaften der Feuerwehr an die Ukraine zu spenden. Fellner sieht auch Potential im Erfahrungsaustausch zwischen österreichischen und ukrainischen Einsatzkräften: „Wir erleben in der Ukraine nicht nur die Zukunft der Kriegsführung, sondern auch die Zukunft des modernen Katastrophen- und Zivilschutzes.“ Botschafter Vasyl Khymynets erläuterte die Lage an der Front: Diese habe sich durch technischen Vorsprung im Bereich der Drohnentechnologie stabilisiert. „Die ukrainische Bevölkerung hält fest an geregelten Tagesabläufen und –strukturen fest. So wird z.B. der Schulbetrieb in Schutzräume verlegt, Bars und Restaurants haben geöffnet, genau wie Kinos und Theater.“ Der Botschafter erzählte auch, dass die Ukraine an einer neuen Strategie arbeite, um die Auswirkungen des Krieges zu minimieren. Im Rahmen des Treffens wurde auch über Unterstützungsleistungen für die Ukraine sowie die Bedeutung von Partnerschaften und Kooperationen gesprochen. So sollen etwa Klagenfurt und Czernowitz noch enger auf wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene zusammenarbeiten, Kinder aus der Ukraine einen kleinen Urlaub in Kärnten verbringen und ausgemusterte Feuerwehrtechnik an die Ukraine gespendet werden. Beide betonten die Wichtigkeit eines kontinuierlichen Austauschs und einer engen Zusammenarbeit auf europäischer und bilateraler Ebene. Auf Einladung des Botschafters möchte der Landeshauptmann eine kleine Wirtschaftsdelegation zusammenstellen und das ukrainische Industriezentrum besuchen lassen. Die Ukraine zählt rund 38 Millionen Einwohner. Millionen Menschen wurden seit Kriegsbeginn innerhalb des Landes oder ins Ausland vertrieben. Die Ukraine verfügt über bedeutende landwirtschaftliche Produktionskapazitäten und zählt weltweit zu den wichtigsten Exporteuren von Getreide, Mais, Gerste sowie Sonnenblumenöl. Damit spielt das Land eine wichtige Rolle für die globale Ernährungssicherheit und den europäischen Handel. Darüber hinaus exportiert die Ukraine Rohstoffe wie Eisenerz und Stahl sowie Bauteile für die Automobil- und Maschinenbauindustrie.
Fotos: LPD Kärnten/Wajand
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09.06.2026
Antrittsbesuch Konsularisches Korps
Landeshauptmann Fellner empfing Honorarkonsulin von Ungarn und Honorarkonsuln Polens und Rumäniens in Kärnten – Zentrales Thema war die verstärkte Vernetzung mit Behörden, Ämtern, Einsatz- und Sicherheitsorganisationen
Zu einem Antrittsbesuch hat Landeshauptmann Daniel Fellner das konsularische Korps Kärnten bestehend aus Konstanze Röhrs, Honorakonsulin von Ungarn in Kärnten, Ferdinand Lanker, Honorarkonsul von Polen in Kärnten und Klaus Einfalt, Honorarkonsul von Rumänien in Kärnten in das Amt der Kärntner Landesregierung geladen.
Landeshauptmann Daniel Fellner zeigte sich über diesen Besuch sehr erfreut, er sieht die ehrenamtlich tätigen Konsulinnen und Konsuln als wichtige Vermittlerinnen und Vermittler für internationale Beziehungen innerhalb Kärntens und darüber hinaus: „Ich danke Ihnen für Ihren ehrenamtlichen Einsatz rund um das interkulturelle Zusammenleben in unserem Bundesland. Kärnten ein Ort ist, an dem Menschen aus verschiedenen Kulturen und Nationen zusammenkommen, hier arbeiten und leben und damit unser Bundeland prägen.“
Die Honorarkonsulin und Honorarkonsuln, die ihre je nach Entsendeland unterschiedlichen Arbeitsgebiete darstellten, dankten Landeshauptmann Fellner für die Anerkennung von Seiten des Landes Kärnten, den offenen Austausch und die Bereitschaft, regelmäßig zu Netzwerktreffen einzuladen.
Zukünftig soll es regelmäßig Treffen mit den mehr als 20 in Kärnten tätigen Honorarkonsulinnen und -konsuln und verschiedenen öffentlichen Institutionen, Ämtern, Behörden oder auch Einsatz- und Sicherheitsorganisationen geben. „Unsere Honorarkonsuln leisten wichtige Arbeit, mir ist die verstärkte Vernetzung von ihnen und dem öffentlichen Kärnten ein großes Anliegen“, so LH Fellner beim Gespräch.
„Wir sehen uns als Dienstleister für die jeweiligen Landsleute unserer Entsendestaaten und wollen Kärnten sowie unsere Entsendestaaten bestmöglich repräsentieren und deren Landsleute unterstützen“, beschreiben Konstanze Röhrs, Ferdinand Lanker und Klaus Einfalt ihre Tätigkeiten.
Am 23. Juni wird es zudem wieder ein Sommerfest geben, zu dem Landeshauptmann Daniel Fellner sämtliche Vertreter der Honorarkonsulate in Kärnten einlädt.
In Kärnten gibt es ca. 20 Honorarkonsulate aus unterschiedlichen Ländern, nicht alle Honorarkonsulate sind in Kärnten ansässig. Es gibt bundesländerübergreifende Zusammenarbeit – so befindet sich das Honorarkonsulat Indonesiens für Steiermark und Kärnten in Graz.
Fotos: LPD Kärnten/Kuess
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09.06.2026
Van Cleef & Arpels High Jewelry × Masterpieces from the MAK Collection
Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde heute die Ausstellung GLANZSTÜCKE. Van Cleef & Arpels High Jewelry × Masterpieces from the MAK Collection (10.6.2026–27.9.2026) im MAK präsentiert. Die Ausstellung GLANZSTÜCKE. Van Cleef & Arpels High Jewelry × Masterpieces from the MAK Collection lässt einzigartige und selten gezeigte Objekte aus allen Bereichen der bedeutenden MAK Sammlung in einen Dialog mit Juwelierkunst aus der 120-jährigen Geschichte von Van Cleef & Arpels, des Pariser Traditionsunternehmens für Haute Joaillerie, treten. Das Projekt ist das Resultat einer intensiven Zusammenarbeit und eines inspirierenden Austauschs der beiden Institutionen, die ihre gemeinsame Begeisterung für herausragendes Design, außergewöhnliche Handwerkskunst und visionäre Ideen zusammengeführt hat. Der Leitgedanke der Exzellenz wird in dieser einzigartigen Ausstellungskooperation durch etwa 500 Exponate in sechs Kapiteln veranschaulicht.
ERÖFFNUNG Dienstag, 9.6.2026, 19 Uhr Eintritt frei zur Ausstellungseröffnung AUSSTELLUNGSORT MAK Ausstellungshalle (EG) MAK, Stubenring 5, 1010 Wien AUSSTELLUNGSDAUER 10.6.2026–27.9.2026 ÖFFNUNGSZEITEN Di 10–21 Uhr, Mi bis So 10–18 Uhr GASTKURATORIN VAN CLEEF & ARPELS Alexandrine Maviel-Sonet, Direktorin für Kulturerbe und Ausstellungen KURATORIN MAK Anne-Katrin Rossberg, Kustodin MAK Sammlung Metall und Wiener Werkstätte Archiv AUSSTELLUNGSARCHITEKTUR Atelier Tsuyoshi Tane Architects RAHMENPROGRAMM ZUR AUSSTELLUNG laufend aktualisiert unter:
https://www.mak.at/programm/ausstellungen/glanzstuecke
Fotos: Ivan Erofeev + Sammlung Van Cleef & Arpels
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08.06.2026
Tschechische Küche erobert Europa. Das Wiener Schweizerhaus erhielt die erste europäische Zertifizierung „Czech Specials“
Die tschechische Gastronomie setzt ihren Siegeszug im Ausland fort. Nach zwei Lokalen in Tokio erhielt nun auch das legendäre Wiener Restaurant Schweizerhaus die Zertifizierung „Czech Specials“ – ein Ort, an den seit Jahrzehnten Einheimische, Touristen und Liebhaber der guten mitteleuropäischen Küche strömen.
Das ikonische Lokal im Herzen des Praters ist das erste Restaurant in Europa, das sich außerhalb Tschechiens mit diesem Label schmücken darf. Damit bestätigt es, dass die tschechische Küche, das tschechische Bier und die Atmosphäre traditioneller Gasthäuser auch Gäste jenseits der tschechischen Grenzen ansprechen. Das Schweizerhaus zählt nun zu den Lokalen, die im Ausland das Beste der tschechischen Gastronomie repräsentieren.
Von Asien nach Europa
Nach der Verleihung der historisch ersten Zertifizierung in Japan erhielt auch das Wiener Schweizerhaus die Auszeichnung „Czech Specials“. Die feierliche Übergabe fand im Prater im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum der Zusammenarbeit des Restaurants mit der Brauerei Budějovický Budvar statt. Die Zertifizierung wurde somit symbolisch von einem der bekanntesten Gastronomiebetriebe der österreichischen Hauptstadt entgegengenommen, der seit langem die tschechische Biertradition mit der Wiener Gastronomieszene verbindet. Zu der Veranstaltung kamen der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig, der tschechische Botschafter in Wien Jiří Šitler, Vertreter von Budějovický Budvar, der Handelskammern beider Länder sowie Gäste aus den Bereichen Gastronomie, Medien und Tourismus.
„Das Schweizerhaus ist ein Ort, an dem sich exzellente mitteleuropäische Gastronomie, die Verwendung hochwertiger Zutaten und freundlicher Service vereinen – also Werte, auf denen das Projekt Czech Specials basiert. Diese unverwechselbare Atmosphäre verbindet die tschechische und die österreichische Kultur durch Gastronomie, Gastfreundschaft und gemeinsame Erlebnisse“, sagt Markéta Valenta, Direktorin der Auslandsvertretung von CzechTourism für Österreich und die Schweiz.
Ein Ort, an dem tschechisches Bier heimisch wurde
Das Schweizerhaus gehört zu den gastronomischen Wahrzeichen Wiens. Berühmt wurde es durch seinen weitläufigen Garten unter Kastanienbäumen, die lebhafte Atmosphäre, die sprichwörtliche Schnelligkeit des Service und das Angebot an traditionellen österreichischen und mitteleuropäischen Spezialitäten. Seit Generationen kommen Wiener und Stadtbesucher hierher, um die berühmte gebratene Schweinstelze, Schnitzel und andere Wirtshausklassiker zu genießen, zu denen Budweiser Budvar einfach dazugehört.
Budějovický Budvar wird hier seit 1926 ununterbrochen ausgeschenkt, und die Partnerschaft des Restaurants mit der tschechischen Brauerei zählt heute zu den am längsten bestehenden gastronomischen Kooperationen in Mitteleuropa. An das runde Jubiläum erinnerten in diesem Jahr eine spezielle Jubiläumsbierserie sowie ein Begleitprogramm direkt auf dem Pratergelände. „Die tschechische Küche ist in Wien sehr beliebt, ebenso wie das tschechische Bier seit vielen Jahrzehnten Teil unserer Identität ist. Die Zertifizierung durch Czech Specials ist für uns eine große Auszeichnung und bestätigt, dass wir unseren Gästen seit langem ein authentisches gastronomisches Erlebnis im Geiste der tschechischen Bier- und kulinarischen Tradition bieten“, betont der Mitinhaber und Geschäftsführer des Restaurants, Karl Jan Kolarik.
Czech Specials verbreitet die tschechische Küche in der Welt
Czech Specials ist ein Gemeinschaftsprojekt der Agentur CzechTourism und des Verbandes der Köche und Konditoren der Tschechischen Republik. Mit der Zertifizierung dürfen sich Restaurants und Konditoreien schmücken, die hochwertige tschechische Küche anbieten, sowohl in traditioneller als auch in moderner Form. Ziel ist es, herausragende tschechische Betriebe zu fördern und gleichzeitig zur Entwicklung der tschechischen kulinarischen Kultur beizutragen.
„Jede weitere Zertifizierung im Ausland bestätigt, dass die tschechische Gastronomie auch außerhalb des Landes einen guten Ruf genießt. Wir schätzen die Betriebe sehr, die mit tschechischen Rezepten und hochwertigen Zutaten arbeiten und es gleichzeitig schaffen, ausländischen Gästen die authentische tschechische Gastfreundschaft auf moderne und attraktive Weise näherzubringen“, fasst die Projektmanagerin von Czech Specials, Lenka Nováková, zusammen.
In Tschechien tragen heute etwa 70 Restaurants und 18 Konditoreien oder Cafés das Label Czech Specials. Die schrittweise Ausweitung des Projekts ins Ausland stärkt das Image Tschechiens als Reiseziel mit hochwertiger Gastronomie, einer starken Bierkultur und Erlebnissen, die es wert sind, probiert zu werden.
https://www.visitczechia.com
Fotos: Czech Tourism
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08.06.2026
Air Corsica hebt in Wien ab: Mit Ajaccio und Bastia direkt auf die „Insel der Schönheit“ Korsika rückt für österreichische Reisende näher: Der korsische Flag-Carrier Air Corsica ist neu in Wien vertreten und fliegt seit 7. Juni 2026 direkt nach Ajaccio, der Hauptstadt Korsikas. Bereits eine Woche später, ab 14. Juni 2026, nimmt die Fluglinie zusätzlich Bastia in ihr Streckennetz ab Wien auf. Die neuen Direktverbindungen stärken das touristische Angebot ab Wien und eröffnen komfortablen und schnellen Zugang zu einer der vielfältigsten und spektakulärsten Inseln Europas. Zum Einsatz kommt ein moderner Airbus A320. „Kaum ein anderes Reiseziel verbindet mediterranes Lebensgefühl, eindrucksvolle Küstenlandschaften und spektakuläre Bergwelten so einzigartig wie Korsika – und das nur knapp zwei Flugstunden von Wien entfernt. Mit Air Corsica wird die ‚Insel der Schönheit‘ ab Wien noch besser erreichbar und unser Sommerangebot mit Ajaccio und Bastia um gleich zwei attraktive Mittelmeerziele erweitert. Korsikas Nationalairline ist dabei genau der richtige Partner, um das touristische Potenzial Korsikas für österreichische Reisende noch stärker erlebbar zu machen. Willkommen in Wien, Air Corsica!“, so Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. „Wir freuen uns sehr über den Start dieser beiden neuen Direktverbindungen zwischen Wien sowie Ajaccio und Bastia. Der Ausbau unseres Angebots außerhalb der Public-Service-Obligation-Regelungen ist ein wichtiger Bestandteil unserer Wachstumsstrategie und unseres Vorhabens, unser internationales Streckennetz weiter zu stärken. Langfristig möchten wir die Laufzeit dieser derzeit von Anfang Juni bis Anfang Oktober geplanten Verbindungen für 2026 sogar noch ausweiten. Wie die gesamte Tourismus- und Luftfahrtbranche setzen auch wir uns für eine ausgewogenere Verteilung der Reisebewegungen über das ganze Jahr hinweg ein, um einen nachhaltigen und qualitativ hochwertigen Tourismus zu fördern“, so Marie-Hélène Casanova-Servas, Vorsitzende des Aufsichtsrats von Air Corsica. Mit Air Corsica nonstop von Wien nach Ajaccio und Bastia
Air Corsica fliegt ab sofort bis zum 4. Oktober einmal wöchentlich (sonntags) nach Ajaccio. Ab 14. Juni bis 30. September bedient Air Corsica die Strecke nach Bastia, zweimal wöchentlich (mittwochs und sonntags). Geflogen wird mit einem modernen Airbus A320. Korsika: Karibikflair, Bergwelten und mediterrane Küstenstädte
Die neuen Direktverbindungen machen Korsika besonders attraktiv für individuelle Rundreisen. Ajaccio im Westen und Bastia im Norden liegen nur rund zweieinhalb Autostunden voneinander entfernt und eröffnen zwei unterschiedliche Zugänge zur Insel: Ajaccio steht für südliches Mittelmeerflair, historische Altstadtgassen, Napoleons Geburtshaus und traumhafte Badebuchten. Bastia begeistert mit seinem alten Hafen, italienisch geprägter Architektur, lebendiger Altstadt und der Nähe zu den langen Stränden der Ostküste. Auch der Süden Korsikas ist von Ajaccio aus komfortabel erreichbar: Bonifacio, eine der eindrucksvollsten Küstenstädte des Mittelmeers, liegt rund zwei Autostunden entfernt. Die Stadt thront spektakulär auf hellen Kalksteinfelsen über dem Meer und zählt mit ihrer historischen Oberstadt, dem Naturhafen und spektakulärem Blick Richtung Sardinien zu den großen Höhepunkten jeder Korsika-Reise. Korsika gilt nicht umsonst als „Île de Beauté“ – Insel der Schönheit. Über Air Corsica
Air Corsica ist die regionale Fluggesellschaft der französischen Mittelmeerinsel Korsika und verbindet seit 1989 zuverlässig die Insel mit rund 37 Destinationen in Frankreich und Europa. Die Airline steht für hohe Servicequalität, regionale Verbundenheit und komfortables Reisen – sowohl für Geschäftsreisende als auch für Urlaubsgäste. Mit einer Flotte von 14 modernen Flugzeugen und einem starken Fokus auf Kundennähe trägt Air Corsica wesentlich zur touristischen und wirtschaftlichen Anbindung Korsikas bei. Mehr Informationen und Buchungsmöglichkeiten gibt es unter
https://www.aircorsica.com/
Fotos: Flughafen Wien
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06.06.2026
Ausstellung im Heeresgeschichtlichen Museum
Feiern Sie bei freiem Eintritt die Eröffnung der neuen Ausstellung „Gewalt – Gesellschaft. Österreich im Zeitalter der Weltkriege 1918 bis 1955".
Die Ausstellung erzählt von Gewalterfahrungen, Militarisierung und Militanz in Österreich von 1918 bis 1955. Sie zeigt, wie Gewalt im Zweiten Weltkrieg entgrenzt wurde, nach 1945 nachwirkte und die Gesellschaft strukturell prägte. Mit gezielt eingesetzten, einzigartigen Objekten eröffnet sie einen diskursiven Raum zur Auseinandersetzung mit Militär in Diktatur und Demokratie.
Das Heeresgeschichtliche Museum eröffnet am 11. Juni zwischen 18 und 22 Uhr die Ausstellung "Gewalt – Gesellschaft. Österreich im Zeitalter der Weltkriege 1918 bis 1955" und lädt zum langen Eröffnungswochenende von 12. bis 14. Juni mit Vermittlungsprogrammen und Expertengesprächen.
Die Ausstellung erzählt von Gewalterfahrungen, Militarisierung und Militanz in Österreich von 1918 bis 1955. Sie zeigt, wie Gewalt im Zweiten Weltkrieg entgrenzt wurde, nach 1945 nachwirkte und die Gesellschaft strukturell prägte. Mit gezielt eingesetzten, einzigartigen Objekten eröffnet sie einen diskursiven Raum zur Auseinandersetzung mit Militär in Diktatur und Demokratie. Hier der Überblick mit allen Programmpunkten!
Feierliche Eröffnung
11. Juni 2026, 18 bis 19 Uhr Mit Bundesministerin Klaudia Tanner, Beiratsvorsitzendem Wolfgang Müller, Direktor Georg Hoffmann und den Kurtoren Niko Wahl und Thomas Edelmann. Es moderiert Amira Awad, es musiziert Teodora Miteva. Anmeldung erforderlich.
https://www.hgm.at/events/details/festakt-ausstellungseroeffnung-gewalt-gesellschaft-11-06-2026
EsRAP im HGM
11. Juni 2026, 20 Uhr, keine Anmeldung erforderlich! Ottakring, Hip Hop und Arabeske: EsRAP verbinden persönliche Erfahrungen mit modernen Beats und schaffen Musik, die gesellschaftliche Realitäten hörbar macht. Live-Konzert, Eintritt frei!
https://www.hgm.at/events/details/esrap-live-11-06-2026
Langer Eröffnungsabend
11. Juni 2026, 18 bis 22 Uhr, keine Anmeldung erforderlich! Die Ausstellung ist von 18 bis 22 Uhr geöffnet, die HGM-Museumsbotschafter:innen stehen vor Ort für Fragen zur Verfügung, Eintritt frei!
https://www.hgm.at/events/details/ausstellungseroeffnung-gewalt-gesellschaft-11-06-2026
Eröffnungswochenende Tag 1
12. Juni 2026, 9 bis 17 Uhr, Eintritt frei! Von 10 bis 17 Uhr bitten die HGM-Kulturvermittler:innen zu jeder vollen und halben Stunde zu Überblicksführungen, um 15 Uhr laden wir zu einem Gespräch mit den Kuratoren!
https://www.hgm.at/events/details/eroeffnungswochenende-im-hgm-12-06-2026
Eröffnungswochenende Tag 2
13. Juni 2026, 9 bis 17 Uhr, Eintritt frei! Rundgänge mit Kurator Thomas Edelmann, der HGM-Kulturvermittlung und ein Expertengespräch mit Jochen Böhler zum Vernichtungskrieg im Osten.
https://www.hgm.at/events/details/eroeffnungswochenende-im-hgm-13-06-2026
Eröffnungswochenende Tag 3
14. Juni 2026, 9 bis 17 Uhr, Eintritt frei! Regelmäßige Führungen mit dem HGM-Vermittlungsteam und eine Themenführung aus unserem wöchentlichen Programm (kostenpflichtig).
https://www.hgm.at/events/details/eroeffnungswochenende-im-hgm-14-06-2026
Fotos: HGM
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03.06.2026
KLM feiert gemeinsam mit SkyNRG den Baubeginn der ersten SAF-Anlage der Niederlande
KLM zusammen mit SkyNRG und geladenen Gästen den Baubeginn der ersten Anlage in den Niederlanden, die sich ausschließlich der Produktion von nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF) widmet. Dieser Meilenstein gibt offiziell den Startschuss für den Bau der von SkyNRG entwickelten Anlage und ist ein wichtiger Schritt zur Steigerung der SAF-Produktion in den Niederlanden.
KLM war 2009 Mitbegründer von SkyNRG und hat die Entwicklung des SAF-Marktes von Anfang an eng begleitet. Die Anlage soll ab 2028 die ersten SAF-Mengen produzieren. KLM hat sich verpflichtet, jährlich mindestens 75.000 Tonnen – das entspricht 75 % der Gesamtproduktion der Anlage abzunehmen. Dies bedeutet ein Nachhaltigkeitsengagement von fast 3 Milliarden Euro. Mit diesem Engagement leistet KLM einen entscheidenden Beitrag zur Realisierung des Projekts.
Seit vielen Jahren investiert KLM in eine sauberere, leisere und treibstoffeffizientere Luftfahrt. Neben der Flottenerneuerung ist SAF eine der effektivsten Methoden, die CO₂- Emissionen der Luftfahrt deutlich zu reduzieren. SAF verursacht zwar während des Fluges die gleichen CO₂-Emissionen wie fossiles Kerosin, seine Gesamtemissionen über den gesamten Lebenszyklus – von der Produktion bis zur Verbrennung – sind jedoch deutlich geringer. Im Vergleich zu herkömmlichem Kerosin werden die CO₂-Emissionen um mindestens 65 % und bis zu über 90 % reduziert.
„Als weltweit erste Fluggesellschaft trägt unser langfristiger Abnahmevertrag direkt zur Finanzierung und Realisierung dieser Anlage bei. Heute feiern wir gemeinsam mit SkyNRG und weiteren geladenen Gästen einen Meilenstein: den Baubeginn. Damit wird dieses Projekt endlich Realität. Ich bin stolz darauf, dass KLM als Mitbegründer von SkyNRG und größter Abnehmer des Treibstoffs einen wichtigen Schritt zur Ausweitung der SAF-Produktion in den Niederlanden und zur weiteren Förderung der Nachhaltigkeit der Luftfahrt unternimmt.“ Marjan Rintel, CEO KLM.
„Der heutige Meilenstein in Delfzijl zeigt, dass die großtechnische SAF-Produktion in den Niederlanden Wirklichkeit wird. Wir sind stolz darauf, diesen Schritt gemeinsam mit KLM und unseren Partnern zu gehen, deren langfristiges Engagement dieses Projekt ermöglicht hat. DSL-01 ist ein wichtiger Schritt zur Steigerung der SAF-Produktion und zur Beschleunigung des Übergangs zu einer nachhaltigeren Luftfahrt.“ Maarten van Dijk,CEO SkyNRG. SAF ist derzeit drei- bis viermal teurer als fossiles Kerosin. Obwohl diese Anlage ein wichtiger Meilenstein ist, sind weitere Anstrengungen erforderlich, um die Produktion zu beschleunigen und SAF breiter verfügbar und bezahlbar zu machen. Es ist daher erfreulich, dass die neue Koalitionsvereinbarung Pläne zur Erweiterung alternativer Flugkraftstoffe und zur Unterstützung der SAF-Produktion in den Niederlanden birgt.
KLM appelliert an die Regierung, gemeinsam die SAF-Produktion zu beschleunigen und auszuweiten, beispielsweise durch einen nationalen SAF-Fonds, wie im Wennink-Bericht „Der Weg zu zukünftigem Wohlstand“ empfohlen. Das Projekt DSL-01 zeigt, was möglich ist, und unterstreicht gleichzeitig die Notwendigkeit weiterer Initiativen dieser Art, um das niederländische Ziel einer SAF- Beimischung von 14 % bis 2030 zu erreichen.
https://www.klm.at/
Foto: KLM
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03.06.2026
Air France feiert 60 Jahre Direktflug Wien–Paris
Air France feiert im Juni ein bedeutendes Jubiläum: 60 Jahre Direktflug Wien–Paris. Seit der Aufnahme der Direktverbindung am 1. Juni 1966 verbindet Air France Wien ununterbrochen mit ihrem Drehkreuz Paris Charles de Gaulle und bietet österreichischen Reisenden seit sechs Jahrzehnten internationale Flugverbindungen. Die Geschichte von Air France in Österreich reicht sogar noch weiter zurück. Bereits 1922 wurden Flugverbindungen zwischen Paris und Wien unter dem Namen CIDNA (Compagnie Internationale de Navigation Aérienne) angeboten, die 1933 in Air France aufging.
„Wir sind stolz darauf, 60 Jahre Direktverbindung von Air France zwischen Wien und Paris zu feiern – eine Route, die Österreich und Frankreich seit dem 1. Juni 1966 einander näherbringt. Dieses Jubiläum erinnert uns auch an eine noch längere gemeinsame Luftfahrtgeschichte, die bis ins Jahr 1922 zurückreicht, als die erste Flugverbindung zwischen Paris und Wien von CIDNA, die 1933 in Air France integriert wurde, eingerichtet wurde. Seit sechs Jahrzehnten steht diese Direktverbindung für die beständigen Beziehungen, den kulturellen Austausch und die Vernetzung unserer beiden Hauptstädte.“ Guido Hackl, Air France KLM Country Sales Manager Österreich.
„Seit 60 Jahren verbindet Air France Wien und Paris und damit zwei bedeutende europäische Hauptstädte, geprägt von Kultur, Geschichte und internationalem Geist – vom Stephansdom bis zum Eiffelturm, von der Donau bis zur Seine. Was 1966 als Direktflugverbindung begann, hat sich zu einer langjährigen Partnerschaft und Freundschaft entwickelt, die auf Zuverlässigkeit, Kontinuität und dem gemeinsamen Ziel, Menschen und Kulturen zu verbinden, beruht. Als einer der langjährigsten Airline-Partner des Flughafens Wien hat Air France die internationale Anbindung über Generationen hinweg maßgeblich mitgestaltet.“ Julian Jäger, Co-CEO und COO des Flughafens Wien.
Air France bietet heute drei tägliche Flüge zwischen Wien und dem Flughafen Paris Charles de Gaulle an und ermöglicht österreichischen Reisenden damit einen nahtlosen Zugang zu einem der größten internationalen Drehkreuze Europas und zum umfangreichen globalen Streckennetz der Airline.
Air France baut ihr globales Netzwerk und ihre internationale Anbindung kontinuierlich aus. Im aktuellen Sommerflugplan bedient die Airline fast 170 Ziele in 73 Ländern weltweit. Seit April 2026 bietet Air France eine neue Direktverbindung zwischen Paris Charles de Gaulle und Las Vegas an, während die Flugfrequenzen nach New York- Newark ab Juni 2026 verdoppelt werden sollen.
Passagiere können sich zudem auf verbesserte Konnektivität an Bord freuen: Air France führt schrittweise Highspeed-WLAN in ihrer gesamten Flotte ein, sodass Kunden während ihrer Reise eine stabile, schnelle und sichere Internetverbindung genießen können. Der Service wird bis Ende 2026 in der gesamten Flotte verfügbar sein.
Über Air France
Seit 1933 repräsentiert Air France Frankreich mit Stolz weltweit. Mit ihrer Expertise in den Bereichen Passagier-, Fracht- und Flugzeugwartung ist Air France ein bedeutender Akteur der Luftfahrtbranche. Mehr als 40.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen sich täglich dafür ein, jedem Kunden ein einzigartiges Reiseerlebnis zu bieten. Air France, KLM Royal Dutch Airlines und Transavia bilden zusammen die Air France- KLM Gruppe. Dank ihrer starken Drehkreuze in Paris-Charles de Gaulle und Amsterdam- Schiphol bietet die Gruppe ein umfassendes internationales Streckennetz. Ihr Vielfliegerprogramm Flying Blue zählt über 30 Millionen Mitglieder. Air France und KLM sind zudem Mitglieder der SkyTeam-Allianz, einem Zusammenschluss von 19 Fluggesellschaften.
Air France engagiert sich umfassend für die Reduzierung ihres CO₂-Fußabdrucks durch die Modernisierung ihrer Flotte, den verstärkten Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe, die Umsetzung betrieblicher Maßnahmen (wie z. B. Eco-Piloting) und die Integration verschiedener Verkehrsträger. In Partnerschaft mit KLM und Transavia ist Air France Teil der Air France-KLM-Gruppe, die mit einer Flotte von über 500 Flugzeugen mehr als 300 Ziele weltweit verbindet.
https://wwws.airfrance.at/
Foto: Air France / Flughafen Wien
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01.06.2026
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner eröffnet Museum Schloss Prugg
„Ein neuer Meilenstein im Kulturland Niederösterreich – hier wird Geschichte lebendig“
Das Museum Schloss Prugg in Bruck an der Leitha wurde feierlich eröffnet. Seit 400 Jahren befindet sich das Schloss in Besitz der Familie Harrach, mit der heutigen Eröffnung werden erstmals rund 1.400 Quadratmeter des Areals für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner sprach in ihren Eröffnungsworten von einem historischen Moment: „Hier in Schloss Prugg wird Geschichte erzählt, spürbar und erlebbar gemacht. Es erzählt von Generationen vor uns und wie wir uns entwickelt haben.“ Gerade in herausfordernden Zeiten voller Kriegen und Krisen seien solche Orte wichtig, sagte die Landeshauptfrau: „Denn nur, wer Geschichte kennt, kann auch die richtigen Entscheidungen für die Zukunft treffen.“
Niederösterreich sei das Land mit der europaweit größten Museumsdichte, das Land der Stifte, Klöster und Schlösser, führte Mikl-Leitner aus. „Niederösterreich ist Kunst- und Kulturland, das für Vielfalt, Weltoffenheit und Qualität steht.“ Dies sei aber nicht immer so gewesen, sondern eine Entwicklung der letzten vier Jahrzehnte. „Der Wendepunkt war die Entscheidung zu einer eigenen Landeshauptstadt, die von Beginn an Motor für alle niederösterreichischen Regionen sein sollte.“ Niederösterreich habe sich vom einstigen Agrarland zum erfolgreichen Wirtschafts-, Wissenschafts-, Kunst- und Kulturland entwickelt. „Das ist nicht zuletzt auf unsere eigene Kulturstrategie zurückzuführen, der wir uns verschrieben haben – mit großen Investitionen in unsere Kulturinfrastruktur“, erklärte die Landeshauptfrau.
Sie sprach hier unter anderem vom Kulturbezirk St. Pölten oder dem europaweit einzigartigen KinderKunstLabor, vom sanierten Stadttheater Wiener Neustadt, von der Kunstmeile Krems oder auch von Grafenegg. „Ein internationaler Leuchtturm, wo wir heute Abend mit der Eröffnung des Rudolf-Buchbinder-Saals ebenfalls einen historischen Moment feiern werden.“
Mikl-Leitner unterstrich abschließend, dass die heutige Eröffnung des Museums Schloss Prugg ein weiterer Meilenstein für das Kulturland Niederösterreich sei und dankte allen voran der Familie Harrach: „Danke, dass Sie Verantwortung übernehmen, Herzblut, Liebe und auch viel Geld investieren, um mit der Öffnung des Schlosses für die Öffentlichkeit Geschichte lebendig zu machen und in die Zukunft zu tragen.“
Schlossherr Ernst-Heinrich Harrach blickte auf die Entwicklung des Schlosses von 1564 bis heute zurück. „Das war eine lange Reise bis hierher“, sagte Harrach. Seit 17 Jahren sei er mit dem Haus betraut, die letzten drei Jahre habe „das Projekt so richtig Fahrt aufgenommen“. Begonnen habe alles mit Führungen im Schloss, die er selbst mit Interessierten gemacht habe, „heute haben wir mit der Eröffnung des Museums Schloss Prugg einen Meilenstein geschafft, der einen neuen Weg in die Zukunft markiert.“
Er dankte seiner Frau Saba für deren Unterstützung sowie allen Partnern für die Zusammenarbeit: dem Denkmalschutz, der Bezirkshauptmannschaft, der Stadtgemeinde, den Behörden und den zuständigen Abteilungen im Land Niederösterreich. „Dieses Projekt ist erst der Beginn für eine Entwicklung, mit der wir wirtschaftliche, kulturelle und soziale Impulse setzen wollen“, so Harrach.
Landeskonservator Patrick Schicht meinte über die gesellschaftliche und denkmalpflegerische Bedeutung der Sanierung von Schloss Prugg: „Es geht dabei um Werte wie Heimat, Identität und Kultur – Werte, die finanziell nicht darstellbar sind, aber in einer Zeit der Globalisierung, Digitalisierung und Robotisierung wichtiger als je zuvor.“ Schloss Prugg sei architekturhistorisch spannend, aber vor allem geschichtlich von großer Bedeutung für Niederösterreich: „Denn hier war die alte Landesgrenze und hätte es dieses Schloss nicht gegeben, wäre unsere Bundeslandgrenze heute irgendwo zwischen Mödling und Baden und das Steinfeld wäre bereits ungarisch.“ Schicht dankte allen Beteiligten für die Umsetzung des Projektes, vor allem der Familie Harrach: „Danke, dass Sie das Wahrzeichen der Region erhalten und dieses Kulturerbe öffentlich zugänglich machen.“
Bürgermeister Gerhard Weil beleuchtete in seinem Eröffnungsstatement „Schloss Prugg und die Stadtgemeinde Bruck an der Leitha Heute“. In einem weiteren Beitrag sprach Pia Wallnig vom Staatsarchiv Österreich zum Thema „Urkunden, Rechnungsbücher und Tagzettel: Das Familienarchiv Harrach und seine Bedeutung für historische Forschung und breite Öffentlichkeit“. Zu Wort kam auch Christoph Klinger, CEO von CTS Eventim Austria.
Schloss Prugg in Bruck an der Leitha ist eine beeindruckende barocke Schlossanlage, die eine einzigartige historische Atmosphäre für Hochzeiten, Firmenfeiern und Kulturveranstaltungen bietet. Mit seinen prunkvollen Innenräumen und dem weitläufigen Parkgelände vereint es historisches Flair mit modernem Eventkomfort.
Die Geistlichen Pater Erich Waclawski und Pater Jan Magyar segneten das neu eröffnete Museum. Durch die Eröffnungsfeier führte Kammerschauspieler Michael Dangl. Musikalisch gestaltet wurde diese vom tschechischen Ensemble „Plaisirs de Musique“ unter der künstlerischen Leitung von Jan Cizmar, gemeinsam mit Flötistin Maria Fedotova.
Foto: NLK Filzwieser
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29.05.2026
20 Jahre Convention Bureau Niederösterreich
Zwei Jahrzehnte Vernetzung, Vermarktung und Impulse für Niederösterreichs Wirtschaftstourismus
Das Convention Bureau Niederösterreich feiert dieses Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Seit zwei Jahrzehnten stärkt es Niederösterreich als Standort für Meetings, Incentives, Kongresse und Business-Events. Dabei vernetzt es Veranstaltungsplanerinnen und -planer mit über 220 professionellen Locations, Dienstleisterinnen und Dienstleistern sowie Partnerbetrieben im Wirtschaftstourismus – darunter 50 Top-Partner – im ganzen Bundesland. Am 10. September wird das Jubiläum bei einem exklusiven Kundenevent auf der Burg Perchtoldsdorf gefeiert.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betont anlässlich des Jubiläums: „Das Convention Bureau Niederösterreich leistet seit 20 Jahren einen wichtigen Beitrag dazu, unser Bundesland als starken Wirtschafts-, Tourismus- und Veranstaltungsstandort zu positionieren. Die Verbindung aus professioneller Infrastruktur, außergewöhnlichen Locations, hoher Servicequalität und regionaler Gastfreundschaft macht Niederösterreich zu einem idealen Ort für Seminare, Tagungen, Kongresse und Events. Ich gratuliere herzlich zum Jubiläum und danke allen Partnerinnen und Partnern, die diesen erfolgreichen Weg mitgestaltet haben.“
Michael Duscher, Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung, führt aus: „Die Bedeutung des Wirtschaftstourismus für Niederösterreich ist beachtlich: Rund ein Drittel aller Nächtigungen gehen auf Geschäftsreisen, Tagungen, Kongresse und Seminare zurück. Damit leistet dieser Bereich einen wesentlichen Beitrag zur Wertschöpfung, stärkt regionale Betriebe und bringt ganzjährig Gäste nach Niederösterreich. Meine Gratulation an das engagierte Team des Convention Bureau, das sich seit 20 Jahren mit großem Einsatz für unsere Partnerinnen und Partner im Wirtschaftstourismus starkmacht.“
11,2 Prozent der Veranstaltungen der nationalen Meeting- und Kongressbranche
Aktuelle Zahlen aus 2025 des Meeting Industry Report Austria (mira)* bestätigen die Rolle Niederösterreichs als bedeutender Standort der österreichischen Tagungswirtschaft: Mit insgesamt 3.036 erfassten Veranstaltungen – das entspricht 11,2 Prozent des bundesweiten Aufkommens und einer Steigerung von 18,9 Prozent gegenüber 2024 – zählt Niederösterreich zu den wichtigsten Meeting-Destinationen außerhalb Wiens, wobei insbesondere Firmentagungen mit rund zwei Dritteln den größten Anteil ausmachen. Der allgemeine Trend geht zu kleineren, kompakteren Formaten. Inhaltlich dominieren die Bereiche Wirtschaft und Politik.
Niederösterreich als Event-Standort
Auch wenn viele Meetings online stattfinden, ersetzen sie nicht das Live-Erlebnis und den persönlichen Austausch – ob im Weingarten, im Seminarraum oder in einer außergewöhnlichen Eventlocation. Wie das Convention Bureau aufzeigt, bietet Niederösterreich ideale Rahmenbedingungen, um Zielvorgaben der Kundinnen und Kunden zu erfüllen: Professionelle Betriebe, die mit hoher Servicequalität, Flexibilität und kreativen Lösungen auf die Bedürfnisse moderner Veranstaltungsplanerinnen und -planer eingehen – und somit beste Voraussetzungen für erfolgreiche Business-Events schaffen.
Die zentrale Aufgabe des Convention Bureau Niederösterreich ist es, das Bundesland als professionellen, vielseitigen und gut erreichbaren Standort für Seminare, Tagungen, Kongresse, Incentives und Teambuilding-Events national wie international sichtbar zu machen. Niederösterreich überzeugt dabei mit einer außergewöhnlichen Bandbreite: historische Schlösser und Stifte, moderne Veranstaltungszentren, Weingüter, Kulturstätten, außergewöhnliche Eventlocations und Hotels mit professioneller Seminarinfrastruktur bieten ideale Rahmenbedingungen für Veranstaltungen jeder Größenordnung.
Starkes Netzwerk mit 50 Top-Partnern
Gestartet vor 20 Jahren mit 31 Top-Partnern umfasst das Netzwerk des Convention Bureau heute bereits 50 Top-Partner und setzt damit ein starkes Zeichen für die kontinuierliche Weiterentwicklung des Wirtschafts- und Veranstaltungstourismus in Niederösterreich. Zu den Top-Partnern der ersten Stunde zählen unter anderem das Congress Center Baden, Toni Mörwald und die Römerstadt Carnuntum. Ebenfalls von Beginn an mit dabei ist Mondial als Professional Congress Organizer, kurz PCO, und damit ein wichtiger Partner im Bereich Kongress- und Veranstaltungsorganisation sowie für Incentives und Green Meetings.
Auch das Augustiner-Chorherren Stift Klosterneuburg zählt zu den Top-Partnern des Convention Bureaus. Es verbindet mehr als 900 Jahre Geschichte mit einem zeitgemäßen Angebot für den Tagungs- und Veranstaltungsbereich. Mit dem Quartier 1114, das im ehemaligen Kornspeicher des Stiftes eingerichtet wurde, stehen modern ausgestattete Räume für Seminare, Workshops, Klausuren und Teambuildings zur Verfügung.
(Inter-)nationale Sichtbarkeit für Niederösterreichs Business-Event-Locations
Edith Mader und Maria-Luise Fröch vom Convention Bureau Niederösterreich betonen: „Niederösterreich hat sich als hochwertiger Standort für Business Events, Meetings und Incentives etabliert. Unser Ziel ist es, dieses Profil durch kontinuierliche Marketingaktivitäten, internationale Messeauftritte und persönliche Netzwerke weiter zu stärken. Gerade der direkte Austausch ist entscheidend, um neue Geschäftspotenziale für die heimische Branche zu erschließen und Niederösterreich als Tagungsland noch sichtbarer zu machen.“
Ein wichtiges Serviceinstrument ist der Location Finder auf der Website des Convention Bureau Niederösterreich. Dort finden Interessierte nicht nur die Top-Partner des Netzwerks, sondern auch zahlreiche weitere Betriebe, die Seminarräumlichkeiten oder außergewöhnliche Locations anbieten. Insgesamt sind über 220 Betriebe gelistet.
Zu den etablierten Veranstaltungsformaten in Österreich zählt neben regelmäßigen Fam-Trips auch das Business Breakfast im Palais Niederösterreich in Wien, das in diesem Jahr bereits zum 11. Mal durchgeführt wurde. Das Event hat sich als beliebter Treffpunkt für Firmenkundinnen und -kunden sowie Veranstaltende etabliert. Das Business Breakfast bietet alljährlich eine kompakte, persönliche Plattform für Austausch, Inspiration und neue Kontakte. Die nächste Kundenveranstaltung geht am 10. September in der Burg Perchtoldsdorf über die Bühne und rückt die Vorzüge Niederösterreichs als Tagungsland erneut in den Mittelpunkt.
Verantwortung übernehmen: Fokus auf Green Meetings
Die Bedeutung nachhaltig umgesetzter Veranstaltungen sowie entsprechender Zertifizierungen nimmt laufend zu und wird bei Kundinnen und Kunden zunehmend nachgefragt. Mit 20 Jahren Erfahrung, einem starken Netzwerk und einem klaren Fokus auf Qualität, Sichtbarkeit und persönlicher Beratung setzt das Convention Bureau Niederösterreich daher verstärkt auf Green Meetings und Veranstaltungsangebote mit Mehrwert. Dazu zählen umweltfreundliche Anreisemöglichkeiten, ressourcenschonende Veranstaltungskonzepte, regionale Kulinarik sowie Betriebe, die mit dem Österreichischen Umweltzeichen zertifiziert sind und damit ein klares Zeichen für Qualität und Verantwortung setzen.
Fotos: NLK Burchhart + Niederösterreich Werbung/Sophie Menegaldo
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28.05.2026
Am Donnerstag, 11. Juni 2026, lädt Momento Vienna zu einem exklusiven Nachmittag rund um modernes Wohnen und internationale Mobilität ein. Die Veranstaltung richtet sich an Vertreter:innen aus HR, Global Mobility, People & Culture sowie an Unternehmen und Organisationen, die internationale Mitarbeiter:innen, Projektteams und Gäste in Wien willkommen heißen.
Vorgestellt wird ein Wohnkonzept für internationale Professionals, das möblierte Apartments, flexible Aufenthaltsmodelle, Co-Working-Bereiche, Fitnessstudio, Social Spaces und persönliche Betreuung vor Ort verbindet. Im Rahmen des Nachmittags erhalten die Gäste Einblicke in das Gebäude, besichtigen Apartments und gemeinschaftlich genutzte Bereiche und erfahren in einer persönlichen Resident Perspective mehr über das Ankommen bei Momento Vienna.
Der Nachmittag findet in besonderem architektonischem Ambiente statt und klingt auf der Rooftop Terrace mit einer Sektverkostung von Johannes Kattus, Canapés und entspanntem Austausch aus.
Event Details Donnerstag, 11. Juni 2026 15:00–17:30 Uhr Momento Vienna, Dresdner Straße 90, 1200 Wien
Weitere Informationen und Anmeldung: https://momento-sundowner.lovable.app/
Fotocredit: Greystar
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27.05.2026
AIT - Austrian Institute of Technology
Internationale Wärmepumpen-Konferenz eröffnet: Wien wird zum Zentrum der Wärmewende
Das AIT Austrian Institute of Technology organisiert gemeinsam mit internationalen Partnern die IEA Heat Pump Conference 2026 und setzt Impulse für innovative Wärmepumpentechnologien. IEA Heat Pump Conference 2026 mit über 800 Teilnehmer 367 wissenschaftliche Beiträge zeigen aktuelle Entwicklungen von Forschung bis industrielle Anwendung Österreich als Innovationsstandort mit rund 537.000 installierten Anlagen und signifikanter CO₂‑Einsparung Wärmepumpen als Schlüsseltechnologie für die Dekarbonisierung von Industrie, Energiesystemen und Wohnbauten
Mit der Eröffnung der 15. IEA Heat Pump Conference 2026 in der Hofburg wird Wien für vier Tage zum internationalen Zentrum für Innovationen im Bereich der Wärmepumpentechnologien. Über 800 Teilnehmer:innen aus aller Welt kommen zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen aus Forschung, Industrie und Energiepolitik auszutauschen. Die Konferenz gilt als führende internationale Plattform für den Austausch zu Wärmepumpentechnologien und deren Rolle bei der Dekarbonisierung von Energiesystemen.
Österreich als Innovationsstandort
„Die Energiewende wird auch im Wärmesektor entschieden. Wärmepumpentechnologien spielen dabei eine Schlüsselrolle. Österreich hat sich hier zu einem wichtigen Innovationsstandort entwickelt“, betont Peter Hanke, Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, in seiner Eröffnungsrede. „Rund 537.000 installierte Anlagen sparen bereits heute jährlich etwa 1,26 Millionen Tonnen CO₂ ein und schaffen gleichzeitig Wertschöpfung und Arbeitsplätze. Wärmepumpen zeigen, dass Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg kein Widerspruch sind – im Gegenteil: Wer heute in grüne Technologien investiert, sichert die Arbeitsplätze und Märkte von morgen.“
AIT treibt den Transfer von Forschung in die Anwendung
„Wärmepumpen entwickeln sich rasant von einer Gebäudetechnologie zu einer zentralen Systemlösung – für Industrieprozesse, urbane Räume und integrierte Energiesysteme“, sagt Andreas Kugi, Scientific Director des AIT Austrian Institute of Technology. „Als AIT treiben wir diesen Wandel mit exzellenter Forschung und angewandter Entwicklung voran: von energieeffizienten Hochtemperatur-Wärmepumpen über die Integration in industrielle Prozesse bis hin zur Kopplung mit intelligenten Energie- und Wärmenetzen. Unser Ziel ist klar: Innovationen zu entwickeln, die wettbewerbsfähig und skalierbar sind und einen messbaren Beitrag zu Energieeffizienz und Versorgungssicherheit leisten.“
„Die Heat Pump Conference bringt die internationale Community entlang der gesamten Wertschöpfungskette zusammen – Wissenschaft, Industrie, Energieversorger und Politik“, unterstreicht Thomas Fleckl, Chair des National Organising Committee und Leiter der Abteilung für nachhaltige thermische Energiesysteme am AIT Austrian Institute of Technology. „Dieser fokussierte Austausch beschleunigt den Transfer von Innovationen in den Markt. Genau das braucht es, um die Wärmewende in Industrie und Städten spürbar voranzubringen.“
Von Forschung bis Anwendung: Innovationen für Industrie und Städte
Rund die Hälfte des weltweiten Energieverbrauchs entfällt auf Wärme und Kühlung. Gleichzeitig ist dieser Bereich noch stark von fossilen Energieträgern abhängig – entsprechend groß ist das Potenzial für klimafreundliche Lösungen.
Im Fokus der Konferenz stehen insbesondere:
Hochtemperatur‑Wärmepumpen für industrielle Prozesse Lösungen für den Einsatz in urbanen Räumen und Fernwärmesystemen Integration in Energiesysteme und Netze Neue Ansätze in Digitalisierung und Systemsteuerung 367 wissenschaftliche Beiträge aus aller Welt
Das wissenschaftliche Programm der Konferenz unterstreicht die internationale Dynamik im Bereich der Wärmepumpentechnologien.
367 Einreichungen aus Forschung und Industrie davon 261 Scientific Papers und 106 Applied Research Papers Beiträge aus Europa (263), Asien (53), Amerika (24) und weiteren Regionen (27) Die Bandbreite reicht von Grundlagenforschung bis zu konkreten Anwendungen in Industrie, Gebäuden und Energiesystemen.
Internationale Zusammenarbeit als Schlüssel
Neben der wissenschaftlichen Exzellenz steht der internationale Austausch im Mittelpunkt der Veranstaltung. Die Konferenz ist Teil des Technology Collaboration Programme on Heat Pumping Technologies der Internationalen Energieagentur (IEA), dass die Zusammenarbeit zwischen Forschung, Industrie und Politik stärkt.
„Innovation gelingt nur im internationalen Austausch. Die Heat Pump Conference bietet die Möglichkeit, Wissen zu teilen, voneinander zu lernen und gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen der Energiewende zu entwickeln“, so Fleckl.
Kunst als Teil des Konferenzgeschehens
Im Rahmen der Heat Pump Conference bringt AIT auch seine Expertise an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft, Technologie und Innovation ein. Die Künstlerin Chiara de Eccher, die zuletzt im Rahmen von artloop by AIT eine großformatige Wandzeichnung im Foyer des AIT-Standorts Wien Giefinggasse realisiert hat, begleitet die Policy Forums der Konferenz mit Live-Zeichnungen.
Ihre Arbeiten reagieren auf Diskussionen zu globalen Lieferketten, Energiemärkten und Innovationspolitik und machen zentrale Fragen der Wärmepumpen-Transformation künstlerisch sichtbar. Die entstandenen Zeichnungen werden nach der Konferenz über artloop by AIT und im Rahmen der Kommunikation zur Konferenz präsentiert.
http://www.ait.ac.at/
Fotos: AIT/APA-Fotoservice/Krisztian Juhasz
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26.05.2026
„Affordable Art Messe“ Wien 2026
Die „Affordable Art Messe“ findet nach dem Erfolg im letzten Jahr zum zweiten Mal in Wien statt. Auffällig ist die große Anzahl an Galerien aus dem Ausland. Eine kleine Auswahl: OCCO Art Gallery (Spanien/International) Systema Gallery (Japan) MARIA AGUILAR (International) 1001 ARTE (Rumänien) Anquins Gallery (Spanien) Park Fine Art (USA/International), Galerie Carré d'artistes (International/Frankreich) Galeria Espai Cavallers (Spanien) Art Platinum (Belgien) Galerie One (Frankreich) Envie d'Art Gallery (Frankreich) etc.
Namen Künstler und Künstlerinnen die Vertreten sind:
Beth Shapeero (Großbritannien) Shuichi Nakano (Japan) Domenico Grenci (Italien) Andrea Missinne (Österreich) Anna Tubau, Javier Garcés und Óscar Vázquez (Spanien) BenTereZ (Rumänien) etc. Die Affordable Art Fair in Wien ist ab Donnerstag, dem 28. Mai, von 16:00 bis 21:00 Uhr geöffnet. Am Freitag, dem 29. Mai, von 12:00 bis 21:00 Uhr, am Samstag von 10:00 bis 19:00 Uhr und am Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr.
Tickets und weitere Informationen (inkl. Rahmenprogramm für Kinder) online:
https://marxhalle.at/events/affordable-art-fair-vienna/
Das Catering wird von Mochi mit einer japanisch-asiatischen Fusionsküche angeboten.
Foto: Moni K. Huber
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26.05.2026
Pandastisch eingelebt: Ein Jahr Große Pandas im Tiergarten Schönbrunn
Mit neugierigem Blick, gutem Bambus-Appetit und viel Gelassenheit haben die beiden Großen Pandas die Herzen der Besucherinnen und Besucher im Sturm erobert: Seit einem Jahr leben die gefährdeten Großen Pandas im Tiergarten Schönbrunn und sind aus dem Zoo-Alltag nicht mehr wegzudenken. „Das Panda-Paar hat sich sehr gut eingelebt. Es freut uns zu sehen, wie gut die beiden Tiere die erweiterte und neugestaltete Anlage angenommen haben und wie groß und anhaltend die Begeisterung unserer Besucherinnen und Besucher ist.
Aufgrund ihrer großen Beliebtheit haben diese Tiere eine ganz besondere Bedeutung für den Artenschutz. Im Rahmen der seit über zwei Jahrzehnten bestehenden Forschungskooperation mit der China Wildlife Conservation Association wurden in China diverse Schutzgebiete für diese charismatische Art etabliert und ausgeweitet. Damit wurde nicht nur der natürliche Lebensraum der Großen Pandas geschützt, sondern gleichzeitig auch jener vieler weiterer hoch bedrohter Arten, die denselben Lebensraum teilen, jedoch weniger öffentliche Aufmerksamkeit erhalten. Deshalb werden charismatische Arten wie die Großen Pandas auch als sogenannte Schirmarten bezeichnet“, so Tiergartendirektor Dr. Stephan Hering-Hagenbeck.
Seit 2003 betreut Tierpflegerin Mag. Renate Haider die Großen Pandas in Schönbrunn. Sich auf ein neues Panda-Paar einzustellen, war auch für die erfahrene Tierpflegerin eine spannende Herausforderung. „Die beiden sind noch jung und sehr verspielt. Es macht große Freude, sie in ihrer Entwicklung zu begleiten. Man lernt ihre Eigenheiten jeden Tag besser kennen“, so Haider. Jeder Große Panda habe seinen ganz eigenen Charakter.
Während das Männchen als neugieriger „Draufgänger“ ständig alles genau erkunden müsse, sei das Weibchen bei unbekannten Situationen eher vorsichtig, „aber mit ebenso viel Tatendrang“. Das Weibchen klettert besonders gerne und watet an heißen Tagen durchs Wasser – dazu hat es im neu dazu gekommenen Bereich der Außenanlage nun noch mehr Möglichkeiten. „Ihre jugendliche Energie zu beobachten, macht die Arbeit mit den beiden besonders spannend“, erzählt Haider.
Auch beim medizinischen Training wurden bereits große Fortschritte erzielt. Die beiden Pandas haben gelernt, ihre Pfoten für Blutabnahmen auf einen speziellen Griff zu legen oder gezielt bestimmte Positionen für Untersuchungen einzunehmen. Das erleichtert die tiermedizinische Betreuung und stärkt das Vertrauen zwischen Tier und Tierpflegeteam, da Abläufe für die Tiere einschätzbar werden und zusätzliche Leckerbissen erarbeitet werden können. Erfreulich verlief auch die diesjährige Paarungszeit im Frühjahr.
Panda-Weibchen sind nur zwei bis drei Tage im Jahr empfängnisbereit. „Die beiden haben die typischen Verhaltensweisen deutlich gezeigt. Sie waren aktiver, kommunizierten vermehrt über Duftmarken, aber auch mittels spezifischer Laute und hatten deutlich mehr Interesse aneinander“, erklärt Kuratorin Dr. Eveline Dungl. Wie beim ersten Panda-Paar in diesem Alter kam es bereits zu ersten Annäherungen und noch sehr verspielten Paarungsversuchen. „Es ist erfreulich, dass die beiden gut harmonieren“, so Dungl.
https://www.zoovienna.at
Fotos: Daniel Zupanc
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26.05.2026
Wien wird Bühne für kulturellen Austausch und humanitäres Engagement Von 8. bis 12. Juni 2026 findet erstmals das One World One Family Festival Vienna statt. Das internationale Festival widmet sich dem kulturellen Austausch und humanitärem Engagement.
Eröffnung mit Verleihung des Changemaker Awards Den Auftakt bildet am 8. Juni 2026 um 18.15 Uhr die Verleihung des One World One Family Changemaker Awards in der Wiener Hofburg. Ausgezeichnet werden Organisationen aus den Bereichen Bildung, Gesundheit, Sozialwesen, Ernährung sowie Kunst & Kultur.
Die Auswahl erfolgt durch eine internationale Jury, darunter I.K.H. Kronprinzessin Katherine von Serbien, Bahaa Eddine Sarroukh (CEO der Philips Foundation), Dipl.-Ing.in Shams Asadi (Menschenrechtsbeauftragte der Stadt Wien), Laura Biancalani (CEO der Andrea Bocelli Foundation), Klaus Schwertner (Caritasdirektor der Caritas der Erzdiözese Wien) sowie Jill Wilkinson (Geschäftsführerin des The Hague Humanity Hub). Moderiert wird der feierliche Abend von Lidia Baich.
Musikalisch umrahmt von jungen Musikern des Sai Symphony Orchestra, bestehend aus sozial bedürftigen Schülern aus Indien, dem Violinisten L. Subramaniam und der Bollywood-Sängerin Kavita Krishnamurti, unter der Leitung von Dimitris Lambrianos.
Die Veranstaltung markiert zugleich den Auftakt der Kooperation mit der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) und Superar (Musikförderung für jedes Kind).
Pressetermin: Montag, 1. Juni 2026, ab 17.30–19.30 Uhr
Im Rahmen einer Probe mit den jungen Musiker*innen von Superar und Violinistin Lidia Baich findet das erste Kennenlernen der jungen Musikern des Sai Symphony Orchestra, bestehend aus sozial bedürftigen Schülern aus Indien, statt.
Anwesende: Lidia Baich (Violinistin), Birgit Leinich (Präsidentin des Superar Präsidiums), Delegation der One World One Family Mission aus Indien.
Ort: Kulturhaus Brotfabrik, Absberggasse 27/Stiege 3, 1100 Wien
Anmeldung erforderlich: haberl@pr-alliance.art
One World One Family Festival Vienna
Vom 9. bis 12. Juni 2026 finden im Stadtpalais Liechtenstein die Educational Days im Rahmen des Festivals statt. Schüler*innen nehmen kostenfrei an einem interaktiven Bildungsprogramm teil und begegnen internationalen Speaker*innen und Künstler*innen folgender Länder: Serbien, Griechenland (9. Juni), Bulgarien, Indien (10. Juni), Japan, Argentinien (11. Juni) sowie Tunesien (12. Juni).
Der Abschlussabend am 12. Juni um 17.15 Uhr wird musikalisch durch den Chorus Primus der Wiener Sängerknaben, dem Kammerorchester von Superar sowie Lidia Baich und Studierende ihrer Klasse an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) gestaltet.
Ticketinformationen:
Sowohl für die Awardverleihung (8. Juni) als auch für die Educational Days (9.–12. Juni) ist eine begrenzte Anzahl an Tickets (freier Eintritt) verfügbar. Interessierte wenden sich bitte an info@ewef.at
Weitere Informationen:
https://www.ewef.at/cultural-festival-vienna/
Foto: EWEF
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24.05.2026
Österreichische Meetingbranche wächst durch internationale Nachfrage Österreichs Meetingbranche bleibt auf Erfolgskurs: Der aktuelle Meeting Industry Report Austria (mira) 2025 verzeichnete 27.041 Veranstaltungen mit 1,9 Mio. Teilnehmer:innen und 4,3 Mio. Nächtigungen. Besonders stark entwickelte sich das internationale Segment mit einem Plus von 10,8 Prozent. Laut aktueller ACB-Blitzumfrage beurteilen 72 Prozent der Betriebe die Buchungslage für 2026 als wie erwartet oder besser. Trends wie KI, Nachhaltigkeit und persönliche Begegnungen prägen dabei die Zukunft der Branche. Diese Entwicklungen präsentierten wir heute mit dem Austrian Convention Bureau bei einem gemeinsamen Pressegespräch.
Wertschöpfung sichtbar machen und an MICE-Studie mitwirken Mit der ersten bundesweiten Wertschöpfungsstudie zur österreichischen Meeting Industry wird 2026 der wirtschaftliche Beitrag von Kongressen, Firmentagungen und Seminaren erhoben. Dafür brauchen wir die Hilfe der österreichischen MICE-Branche: Identifiziert relevante Veranstaltungen und motiviert Veranstalter:innen sowie Teilnehmer:innen, sich an kurzen Befragungen zu beteiligen. Je mehr Daten einfließen, desto klarer wird das Gesamtbild unserer Branche.
https://b2b.austria.info/de-at/newsroom/2026/oesterreich-werbung-und-acb-oesterreichische-meetingbranche-waechst-durch-internationale-nachfrage/?utm_source=%C3%96W-News&utm_medium=E-Mail
https://www.acb.at/wp-content/uploads/pdf/mira-2025.pdf?utm_source=%C3%96W-News&utm_medium=E-Mail
Foto: ÖW
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20.05.2026
Architekturtage 2026
Vom Kraftwerk bis zur Koralmbahn: Die Architekturtage laden von 28.–30. Mai 2026 österreichweit zu besonderen Infrastrukturorten
Was uns verbindet – Infrastrukturen des Alltags
Von 28. bis 30. Mai 2026 sind mit den Architekturtagen wieder Baukultur und Ingenieurtechnik als lebendiges, österreichweites Festival erlebbar – mit Exkursionen, Bus- und Radtouren, Stadtspaziergängen, Open Studios, Ausstellungen, Vorträgen und Familienprogramm.
Unter dem Motto ‚Was uns verbindet – Infrastrukturen des Alltags‘ laden die zehn Architekturinstitutionen Österreichs zu spannenden Infrastrukturorten und -anlagen in ganz Österreich. Orte, die sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind, werden exklusiv im Rahmen des Festivals geöffnet, wie zum Beispiel Kraftwerke, Recyclingzentren, U-Bahnbaustellen oder Hochwasserrückstaubecken und vieles mehr.
Am 20. Mai lädt das Festival ab 17:30 zur großen Auftaktveranstaltung ins Architekturzentrum Wien
Für den Impulsvortag sind Architekt Dietmar Feichtinger und Ingenieurin Apolline Couret aus Paris dabei, die über die kreative Zusammenarbeit zwischen Architektur und Engineering erzählen. Beim anschließenden Panel werden verschiedene Blickwinkel auf das Thema ‚Infrastruktur‘ geworfen: Im Gespräch sind Weltraumarchitektin Barbara Imhof, Landschaftsarchitektin Carla Lo, Architekturjournalist und Autor Maik Novotony sowie Baukultur Experte Elias Molitschnig.
Ein vielfältiges Programm in ganz Österreich
Das vielfältige Programm führt euch zu besonderen Orten wie u.a. in das Kraftwerk Latschau in Vorarlberg, in das Recyclingzentrum Ahrental in Tirol, zu einem Renaturierungsprojekt entlang der Donau in Niederösterreich, zu Wind- und Solarparks im Burgenland, in eine U-Bahn Baustelle oder zum Hochwasserrückhaltebecken in Wien. Weiters können Interessierte an einer Hafentour in Oberösterreich, einer exklusiven Koralmbahnfahrt zwischen Kärnten und der Steiermark, an Bus- und Radtouren zu markanten urbanen und ländlichen Infrastrukturen teilnehmen oder ein zukunftweisendes Verkehrskonzept in Flachau in Salzburg kennenlernen.
Auch bei dieser Ausgabe zeigen Architekt:innen und Zivilingenieur:innen im Rahmen von OPEN STUDIO’26 Einblicke in ihre Arbeit. Mehr als 50 Büros öffnen heuer in ganz Österreich ihre Türen oder laden zu spannenden Führungen, Festen, Präsentationen und mehr ein! Mit dabei sind u.a. BWM Designers & Architects, the next ENTERprise architects, Carla Lo Landschaftsarchitektur, Dietrich Untertrifaller Architekten und viele mehr! Tipp: Um 15:30 Uhr gibt es zwei Open Studio Walks durch den 6. und 7. Bezirk.
Die Abschlussveranstaltung findet am 10. Juni als Satelliten-Event des New European Bauhaus Festival statt. Nach einer Präsentation der vielfältigen Einreichungen zum diesjährigen Open Call lassen wir das Festival mit einem gemütlichen Beisammensein ausklingen.
Veranstaltet wird das Festival biennal von der Bundeskammer und den Länderkammern der Ziviltechnikern sowie der Architekturstiftung Österreich.
https://www.arching.at/home
https://architekturstiftung.at/
https://architekturtage.at/2026/programm
Fotos: Architekturtage 2026
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18.05.2026
Dialog entsteht aus der Bereitschaft, sich auf den anderen einzulassen, und aus der Offenheit, voneinander zu lernen. Darin liegt seine besondere Kraft: Er vertieft das Verständnis füreinander und eröffnet Räume der Begegnung, die (außen-)politische Beziehungen auf ein menschliches Fundament stellen. In diesem Geist führen wir seit Jahren einen Dialog mit einem Partner, der dafür kaum geeigneter sein könnte: Indonesien. Das größte muslimische Land der Welt, drittgrößte Demokratie, ein Vielvölkerstaat mit über 600 Ethnien und 700 Sprachen. Für Österreich mehr als ein ferner Partner: Schlüsselakteur im indopazifischen Raum, Land gelebter religiöser Vielfalt, mit dem Freihandelsabkommen IEU-CEPA bald wichtiger Wirtschaftspartner. Seit 2010 pflegen beide Länder einen interkulturellen und interreligiösen Dialog – in der Überzeugung, dass Vielfalt und friedliches Zusammenleben für die Entwicklung einer Gesellschaft notwendig sind. Federführend trägt ihn auf österreichischer Seite die Task Force Dialog der Kulturen in der Sektion Internationale Kulturangelegenheiten des BMEIA.
Die diesjährige 9. Runde führte die indonesische Delegation Ende April zunächst nach Graz. Im Rathaus empfing Bürgermeisterin Elke Kahr die Gäste zu einem Gespräch über das Zusammenleben in einer Stadt, die den interreligiösen Dialog seit Jahren institutionell lebt. An der Universität Graz folgte ein wissenschaftlicher Austausch über Religion, Recht und gesellschaftlichen Zusammenhalt, mit ersten konkreten Kooperationsideen. Besuche in der Domkirche und im Islamischen Kulturzentrum in der Herrgottwiesgasse zeigten, wie unterschiedliche religiöse Traditionen im städtischen Raum nebeneinander bestehen. Das Islamische Kulturzentrum gilt zudem als europäisches Best-Practice-Beispiel: entworfen vom Grazer Büro des österreichischen Architekten Gerhard Springer und in enger Abstimmung mit Stadt und Nachbarschaft geplant, wahrt das Bauwerk die eigene Identität, ohne sich anderen zu verschließen. Abschließend: Austausch an der PPH Augustinum zu Religionspädagogik.
In Wien mündete das Programm in eine internationale Konferenz mit Teilnehmenden aus Indonesien, Österreich, dem Heiligen Stuhl und dem KAICIID, gemeinsam getragen von Universität Wien (Forschungsplattform „Religion and Transformation"), BMEIA – Task Force Dialog der Kulturen sowie Stadt Wien. Im Mittelpunkt der Vergleich nationaler Governance-Modelle, der Austausch von Best-Practice-Beispielen, die Vertiefung internationaler Kooperation und die Frage friedlichen Zusammenlebens in wachsender Pluralität.
Geblieben ist mehr als ein gut organisiertes Programm: belastbare Kontakte, Anknüpfungspunkte und das Gefühl, dass der Dialog trägt. Und es geht weiter. Im Herbst empfangen wir in Wien eine Delegation aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Wieder in Ko-Kreation – denn wer Themen und Programm gemeinsam entwirft, ist bereits mitten im Dialog.
Kurzer Überblick zur Tätigkeit der Kulturabteilung des BMEIA: 6000 jährliche Veranstaltungen an über 2000 Orten und Förderung von 8000 Kunstschaffenden sowie Wissenschaftlern.
Alle Informationen auf:
https://austriakulturinternational.at/
Fotos: Advantage Austria London + Helmut Laufenböck + Irene Zandel
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18.05.2026
ESC 2026: Wien begeisterte als Host City – globale Reichweite und ein Festival für die ganze Stadt Wien
Wien hat mit dem 70. Eurovision Song Contest eindrucksvoll gezeigt, wie eine moderne, sichere und offene Host City ein globales Megaevent nicht nur organisiert, sondern in ein umfassendes städtisches Erlebnis transformiert. Über die gesamte ESC-Woche hinweg entwickelte sich die Stadt zu einer internationalen Bühne für Musik, Begegnung und kulturellen Austausch – und bot damit das weltweit größte gemeinsame ESC-Erlebnis abseits der großen Bühne.
Bürgermeister Michael Ludwig
„Mit dem Eurovision Song Contest 2026 hat Wien ein klares Zeichen in die Welt hinaus gesendet: Für Miteinander, Zusammenhalt und Frieden. Wir haben einen Song Contest veranstaltet, der das historisch größte Programm an Side-Events hatte. Mit zahlreichen kostenlosen Veranstaltungen in allen Bereichen der Stadt haben wir den ESC zu einem Spektakel für alle Wienerinnen und Wiener gemacht, unabhängig ihrer finanziellen Möglichkeiten. Ich gratuliere Bulgarien zum gestrigen Sieg und bin schon gespannt, wie sie ihren Song Contest nächstes Jahr gestalten werden. Europa ist durch den ESC wieder ein Stück weiter zusammengerückt.“
Barbara Novak, Vizebürgermeisterin und Stadträtin für Finanzen, Wirtschaft, Arbeit, Internationales und Digitales
„Der 70. Eurovision Song Contest hat eindrucksvoll gezeigt, dass Wien eine weltoffene internationale Event- und Kulturmetropole ist, die Vielfalt aktiv gestaltet und Menschen auf der ganzen Welt verbindet. Neun Shows mit insgesamt 95.000 verkauften Tickets in 75 Länder machen deutlich, welche internationale Strahlkraft Wien entfaltet. Die Stadt Wien hat bewiesen, dass sie Großevents nicht nur austrägt, sondern nachhaltig prägt – als sichere, moderne und solidarische Gastgeberin. Besonders freut mich, dass der ESC in Wien der inklusivste aller Zeiten war. Genau dieser Anspruch macht Wien heute und auch in Zukunft zu einem First Mover. Ich bedanke mich bei allen Mitarbeiter:innen und Mitwirkenden der Wiener Stadtverwaltung, von WienTourismus, der Wiener Stadthalle, allen Partner:innen, Einsatzorganisationen und vielen weiteren Beteiligten – vom kulturellen Rahmenprogramm bis hin zur internationalen Kommunikation – für ihre wertvolle Arbeit. Gemeinsam haben wir einmal mehr gezeigt, wofür Wien steht: für respektvolles Miteinander und gelebten Zusammenhalt.“
Norbert Kettner, ESC-Koordinator der Stadt Wien & Geschäftsführer des WienTourismus
„Gemeinsam mit der Stadt Wien, dem ORF, den Sicherheitsbehörden und Wiens Visitor Economy ist es uns gelungen, Wien weit über die Shows hinaus als vielfältige und gastfreundliche Destination erlebbar und sichtbar zu machen. Der Jubiläums-ESC hat Wiens Image als Welthauptstadt der Musik um eine zeitgenössische Facette erweitert und der Stadt eine globale Positionierungschance geboten. Mit ,Vienna OffStage‘ entstand das bislang umfangreichste Rahmenprogramm der ESC-Geschichte, die ‚Vienna Experience Bags‘ setzten einen neuen Maßstab in der Fanaktivierung. Die hervorragende Zusammenarbeit aller Partner hat den 70. ESC zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht – und dafür danke ich allen Beteiligten herzlichst.“
Internationaler Hotspot: Fans aus aller Welt feierten ESC in Wien
An den neun ESC-Shows in der Wiener Stadthalle nahmen Fans aus 75 Ländern teil – 42 Prozent der insgesamt 95.000 Tickets gingen an internationale Gäste. Pro Veranstaltung fasste die Halle rund 11.000 Besucher:innen. Das Finale war bereits nach 14 Minuten ausverkauft, eine zusätzliche Ticketwelle im Frühjahr unterstrich die anhaltend hohe Nachfrage. Neben Österreich zählten Deutschland, Großbritannien, die Schweiz, die USA, Frankreich, Australien, Tschechien, Slowenien und die Niederlande zu den Top-10 der Ticket-Inhaber:innen.
„Vienna OffStage“: Ein Rahmenprogramm der Superlative
Mit „Vienna OffStage“ realisierte Wien das umfangreichste Rahmen- und Kulturprogramm in der Geschichte des Eurovision Song Contest für rund 2.600 Delegierte und akkreditierte Medienvertreter:innen aus aller Welt. Sie konnten sich von 78 kuratierten Erlebnissen und dem freien Eintritt in 33 Einrichtungen inspirieren lassen. Gemeinsam mit 84 Kooperationspartnern aus Wiens Visitor Economy entstand damit zugleich die größte Stakeholder-Aktivierung, die es bei einem ESC je gab. „Bereits 2015 hat Wien eindrucksvoll gezeigt, wozu die Stadt als Gastgeberin fähig ist. 2026 haben wir daran nahtlos angeknüpft und mit ,Vienna OffStage‘ neue Maßstäbe gesetzt: Ein ESC-Rahmenprogramm mit über 100 Angeboten gab es noch nie“, betont Kettner.
Public Screenings & Erlebniswelt: Ganz Wien war ESC-Fan-Zone
Auch abseits der Shows bot die Stadt an 39 Standorten in 15 Bezirken offizielle Public Screenings zum gemeinsamen Mitfiebern an. Das Eurovision Village am Rathausplatz begrüßte in der gesamten ESC-Woche rund 150.000 Besucher:innen und bot bei freiem Eintritt täglich Konzerte, Public Screenings und interaktive Formate für bis zu 15.000 Gäste gleichzeitig, bei Live-Übertragungen sogar bis zu 30.000. Der Euro-Club im Praterdome zog rund 14.000 Gäste an und wurde zum zentralen Nightlife-Hub für Fans, Künstler:innen und Delegationen. Als weiterer internationaler Treffpunkt etablierte sich das Eurofan House im Wien Museum mit Talks, Presseformaten und Bühnenprogramm bei freiem Eintritt. Über die offiziellen Side-Events hinaus erlebte ganz Wien den ESC als stadtweites Festival: Kostenlose Angebote wie das Eurofan Café, Sing-Alongs mit dem Volksoper-Chor oder die als ESC-Bim gestaltete Straßenbahn 49 brachten Musik und Interaktion in den öffentlichen Raum.
Ergänzt wurde das vielfältige Programm durch Eurofan Cruises auf der Donau, Clubbing-Events sowie ein breites Kulturangebot mit Ausstellungen und Performances. Auch der „Eurovision Markt Contest“ am Naschmarkt entwickelte sich zu einem großartigen Erfolg und zog rund 31.500 Besucher:innen aus Wien sowie internationale Gäste an. Unter dem Motto „Kulinarik verbindet Europa“ präsentierten Marktstände und Gastronomiebetriebe Speisen und lokale Spezialitäten aus allen 35 teilnehmenden ESC-Ländern. „Wien präsentierte sich mit Public Viewings, dem Eurovision Village, Fan-Zonen sowie Begegnungen im öffentlichen Raum weltweit als offene Bühne für Begegnung, Kultur und Vielfalt“, so Kettner.
ESC 2026: „Der inklusivste der Geschichte“
Wien setzte mit einem barrierefreien Eurovision Song Contest ein starkes Zeichen und übernahm damit eine europäische Vorreiterrolle. Sämtliche Veranstaltungsorte verfügten über barrierefreie Infrastruktur, ergänzt durch Rollstuhlplattformen sowohl in der Wiener Stadthalle als auch am Rathausplatz sowie zusätzliche Sitzplätze für unterschiedliche Bedürfnisse. Assistenzhunde waren ausdrücklich willkommen. Um allen Besucher:innen ein möglichst angenehmes Erlebnis zu ermöglichen, wurden zudem kostenlos Gehörschutz, Lichtschutz sowie Fidget-Tools für neurodivergente Personen bereitgestellt, um Reizüberflutung zu vermeiden.
Seit fast einem Jahrzehnt wieder: ESC in Wien live in den USA
Erfahrungswerte zeigen, dass der Eurovision Song Contest eine enorme globale Reichweite entfaltet: Im Vorjahr verfolgten rund 170 Millionen Menschen weltweit den ESC in Basel, ergänzt um eine Social-Media-Reichweite von rund zwei Milliarden Aufrufen. Der ESC 2026 wurde seit fast einem Jahrzehnt (zuletzt 2017 in Kiew) wieder auf YouTube in den USA ausgestrahlt. „Wien wurde über Tage hinweg als moderne, sichere, offene und kulturell attraktive Metropole sichtbar. Dieser Imageeffekt geht weit über klassische Tourismusmaßnahmen hinaus und stärkt die internationale Positionierung Wiens“, so Kettner.
Wirtschaftliche Effekte des ESC: Starke ex-ante-Prognose, ex-post-Studie folgt
Erste Einschätzungen zu den wirtschaftlichen Effekten des ESC lieferte eine Prognose von EcoAustria: Ex ante wurden rund 88.000 zusätzliche Besucher:innen in Österreich erwartet, verbunden mit einem Nachfrageimpuls von rund 57 Millionen Euro. Der Wertschöpfungseffekt wurde mit etwa 52 Millionen Euro beziffert. Insgesamt ging die Analyse von einem Multiplikator von 1,7 aus – jeder öffentlich investierte Euro sollte demnach eine Wirtschaftsleistung von 1,70 Euro generieren. Eine umfassende Studie ex post wird derzeit vom WIFO im Auftrag des WienTourismus vorbereitet und soll die tatsächlichen Auswirkungen auf Tourismus und Wertschöpfung im Detail analysieren. Die ersten Ergebnisse aus der WIFO-Studie sollen im Juni vorliegen.
Bewährte Partnerschaft sorgte für Sicherheit „auf Flughafen-Niveau“
Wien setzte darüber hinaus neue Maßstäbe im Bereich Sicherheit. Das Sicherheitskonzept orientierte sich an internationalen Großveranstaltungen mit einem Sicherheitsniveau „auf Flughafen-Niveau“ und umfasste weitreichende Maßnahmen im physischen wie digitalen Raum. Cybersecurity war dabei zentraler Bestandteil des Sicherheitskonzepts. Bereits im Vorfeld des ESC intensivierte der WienTourismus zudem seine bestehende Zusammenarbeit mit der Wiener Polizei, um für die ESC-Fans ein sicheres und angenehmes Erlebnis zu gewährleisten. Neben einem Vernetzungstreffen der Exekutive mit Vertreter:innen der Luxushotellerie des 1. Bezirks standen in der ESC-Woche Grätzelpolizist:innen der Innenstadt täglich in der Tourist-Info am Albertinaplatz für sicherheitsrelevante Fragen zur Verfügung. „Gerade bei einer internationalen Großveranstaltung wie dem Eurovision Song Contest sind persönliche Ansprechpartner:innen vor Ort wichtig – für Wiener:innen ebenso wie für alle angereisten Eurovision-Fans“, so Kettner.
Größte Fanaktivierung der ESC-Geschichte: „Vienna Experience Bags“
Der WienTourismus verloste weltweit 10.000 „Vienna Experience Bags“ im ESC-Design an Ticket-Inhaber:innen und übergab weitere 600 als Zeichen der Wertschätzung an die Volunteers. Digitale Orientierung für alle ESC-Fans bot die WienTourismus-App ivie als offizielle Host City App: Sie informierte über Fanzonen, aktuelle Events sowie thematische Stadtspaziergänge und machte mit der ESC-Rallye die Geschichte des Song Contests erlebbar. Noch in der ESC-Woche wurde die Marke von zwei Millionen Downloads überschritten. Damit ist ivie nicht nur eine der erfolgreichsten Destination-Apps in Europa, sondern auch eine der meistgenutzten Host City Apps in der Eurovision-Geschichte.
Fotos: Stadt Wien David Bohmann/ ORF Klaus Titzer
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18.05.2026
Weltbienentag 2026: ARCOTEL Hotels setzt starke Zeichen für Bienen, Biodiversität und bewusste Gästebindung
Mit der Initiative „Give Bees A Chance“ verbindet ARCOTEL Hotels seit über zehn Jahren Bienenschutz, Umweltbildung und gelebte Verantwortung. Zum Weltbienentag rückt die österreichische Hotelgruppe ihr Engagement erneut in den Fokus – und begeistert mit dem neuen ARCO-Bienenpocketbuch bereits die jüngsten Gäste.
Was 2015 als persönliches Herzensprojekt von Dr. Renate Wimmer, Eigentümer der ARCOTEL Unternehmensgruppe, begann, ist bis heute zu einer beachtlichen Initiative mit messbarer Wirkung herangewachsen. Gäste können während ihres Aufenthalts freiwillig auf die tägliche Zimmerreinigung verzichten und damit einen Beitrag zum Umwelt- und Bienenschutz leisten. Bereits 334.889 Hotelgäste (Stand 2025) haben diese Möglichkeit genutzt. Insgesamt konnte ARCOTEL Hotels seit 2015 bereits eine Million Euro für Bienenschutz-, Umweltbildungs- und Forschungsprojekte sammeln. Heute investiert die Hotelgruppe jährlich mindestens 150.000 Euro in nachhaltige Kooperationen.
„Bienen sind keine Randnotiz der Natur. Sie sind eine Grundvoraussetzung für funktionierende Ökosysteme, sichere Ernährung und eine stabile Wirtschaft. Man kann sich das gar nicht oft genug vor Augen führen“, sagt Dr. Renate Wimmer. „Give Bees A Chance ist für uns mehr als ein Programm. Es ist eine Haltung. Wir danken allen Gästen, die diesen Weg mit uns gehen.“
Nachhaltigkeit, die Gäste einbindet
Besonders bemerkenswert ist der Ansatz der Initiative: Nachhaltigkeit ist bei ARCOTEL Hotels keine temporäre Maßnahme, sondern ein dauerhaftes Bemühen, gemeinsam den kleinstmöglichen ökologischen Fußabdruck für künftige Generationen zu hinterlassen. Der freiwillige Verzicht auf die tägliche Zimmerreinigung wird so zu einer einfachen, nachvollziehbaren Entscheidung mit konkretem Nutzen.
Damit entsteht eine Form der Gästebindung, die über klassische Hotelleistungen hinausgeht. Wer in einem ARCOTEL Hotel übernachtet, erlebt Nachhaltigkeit nicht als Zusatzangebot, sondern als Haltung der Marke. Der Honig aus hoteleigenen Bienenstöcken landet am Frühstücksbuffet, Bienenprojekte werden organisiert und Kinder erhalten spielerischen Zugang zum Thema Biodiversität. So wird aus einem Hotelaufenthalt auch ein Moment der Bewusstseinsbildung.
Unter dem Motto #weactgreen tragen zudem alle ARCOTEL Hotels in Österreich und Deutschland das international anerkannte Green Key Zertifikat. Das unabhängig geprüfte Nachhaltigkeitssiegel setzt strenge jährliche Umwelt- und Sozialstandards voraus – vom bewussten Umgang mit Energie, Wasser und Abfall über energieeffiziente Technik bis hin zur Reduktion von Plastik. In jedem Hotel sorgt ein Nachhaltigkeitsbeauftragter dafür, dass diese Standards im Alltag gelebt und weiterentwickelt werden.
Biodiversität auf Hoteldächern und Blumenwiesen
Wie konkret das Engagement wirkt, zeigt unter anderem das ARCOTEL Kaiserwasser in Wien. Dort betreut Bio-Imker Josef Bacher rund 500.000 Bienen auf dem Hoteldach. Der gewonnene Honig wird den Gästen am Frühstücksbuffet serviert und macht Natur im urbanen Kontext unmittelbar erlebbar. Eine aktuelle DNA-Analyse des hoteleigenen Honigs zeigt zudem, wie artenreich der urbane Lebensraum rund um das Hotel ist: 105 verschiedene Pflanzentaxa und 95 Pflanzenarten konnten nachgewiesen werden, darunter Kornblume, Spitzwegerich, Wildrose und Lindenarten.
Auch außerhalb der Hotels unterstützt ARCOTEL Hotels ein starkes Netzwerk aus Wissenschaft, Imkerei, Bildung und Naturschutz. Im Rahmen der Partnerschaft mit BeeWild werden vier Hektar Bienenweide im niederösterreichischen Marchfeld geschützt. Mellifera e.V. bringt Bienenwissen in Stuttgarter Grundschulen, Stadtbienen Berlin verwandelt Brachflächen in blühende Integrationsprojekte, und Schulbienenprojekte in Dresden und Hamburg vermitteln Kindern direkt am Bienenstock, was Artenvielfalt bedeutet. Ergänzt wird das Engagement durch eine Patenschaft für die „Honigbienen“ im Tiergarten Schönbrunn sowie durch die Unterstützung wissenschaftlicher Forschungsprojekte des Naturhistorischen Museums Wien.
5. Edition ARCO-Bienenpocketbuch: Kleine Geschichte, große Botschaft
Ein besonderer Fokus liegt seit zwei Jahren auf der Sensibilisierung der jüngsten Hotelgäste. Denn wer Kinder für Natur begeistert, schafft Bewusstsein für die Zukunft. Deshalb erhalten die jüngsten Gäste von ARCOTEL Hotels bereits beim Check-in das ARCO-Bienenpocketbuch. In der fünften Edition rund um die Abenteuer des Bienchens Sina trifft die fleißige Honigbiene auf die Wiesenhummel Hedi. Mit viel Liebe zum Detail wurde das kleine Kunstwerk von der Wiener Künstlerin Brigitta Knoll von Hand gezeichnet und illustriert. Gedruckt auf regionalem, PEFC- und FSC-zertifiziertem Papier, vegan, plastikfrei und mit kindersicheren Klammern ist das Vorlesebuch selbst Teil jener Haltung, die es vermittelt: achtsam, hochwertig und verantwortungsvoll produziert. Denn diese Geschichte ist mehr als ein kleines Geschenk für Kinder. Sie ist ein sympathischer Berührungspunkt zwischen Marke, Gast und Nachhaltigkeit. Sie schafft Gesprächsanlässe in Familien, vermittelt Wissen ohne erhobenen Zeigefinger und macht Biodiversität emotional greifbar.
Ergänzt wird die Geschichte durch das neue digitale Spiel „Bienchen Sina – The Game“, das auf der ARCOTEL Website oder mittels QR-Code im ARCO-Bienenpocketbuch aktiviert werden kann. Kinder und Erwachsene tauchen darin in Bienchen Sinas farbenfrohe Blumenwelt ein, weichen Hindernissen aus und sammeln Honigtöpfe.
So gelingt es ARCOTEL Hotels, Nachhaltigkeit nicht nur als Pflicht zu vermitteln, sondern als Teil eines positiven positiven Gästerlebnisses spürbar zu machen. Aus Bienenschutz wird Bildung, aus Umweltverantwortung wird Gästebindung und aus einem kleinen Pocketbuch ein starkes Symbol für eine Marke, die Verantwortung ernst nimmt.
https://www.arcotel.com/de/
Fotos: Arcotel Hotels
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15.05.2026
Sarmale und Freude in den eigenen Händen: Der moldauische Biennale-Künstler Pavel Brăila verhüllt den Ringturm mit „Your Happiness is in Your Own Hands“. Die Arbeiten an der Außenfassade des Ringturms haben bereits gestartet, und in wenigen Wochen präsentiert dieser auf 4.000 Quadratmetern zeitgenössische Kunst aus der Republik Moldau. „Your Happiness is in Your Own Hands“ lautet der Titel der Verhüllung, gestaltet vom moldauischen Performance-Künstler Pavel Brăila, der 2026 sein Heimatland auch auf der Biennale in Venedig vertritt.
Zum 18. Mal wird das Headquarters der führenden Versicherungsgruppe in CEE Vienna Insurance Group (VIG) künstlerisch ummantelt – mit 30 bedruckten Netzbahnen, jeweils etwa 3 Meter breit und bis zu 63 Meter lang. „Die Ringturmverhüllung ist ein weithin sichtbares Bekenntnis zu unserer internationalen Kulturförderung und unserem Engagement, länderübergreifend zu verbinden, Netzwerke zu stärken und grenzüberschreitend zu wirken. Die diesjährige Verhüllung erschließt mit Kunst im öffentlichen Raum eine visuelle Brücke von Wien nach Chișinău und zeigt eindrucksvoll, wie eng wir als internationale Gruppe miteinander vernetzt sind“, erklärt Mag. Robert Lasshofer, Vorstandsvorsitzender des Wiener Städtischen Versicherungsvereins, Hauptaktionär der Vienna Insurance Group (VIG). Zeichen der Verbundenheit
Die Vienna Insurance Group ist bereits 2014 in den moldauischen Markt eingetreten. „Wir sind seit 12 Jahren mit unserer Gesellschaft Donaris erfolgreich in Moldau vertreten und haben unser starkes Engagement im letzten Jahr auch mit der Übernahme der MOLDASIG zum Ausdruck gebracht. Unser Ziel ist, die moldauische Wirtschaft durch die Weiterentwicklung des Versicherungsmarktes anzukurbeln. Vor dem Hintergrund freut es uns ganz besonders, dass der Ringturm über die Sommermonate die kulturelle Vielfalt Moldaus auf so positive und farbenfrohe Weise zum Ausdruck bringt. Ein schönes Symbol der besonderen Nähe unserer Gruppe zum Land“, kommentiert Mag. Peter Höfinger, Deputy CEO der VIG und länderverantwortlich für die Republik Moldau. Mit einem Marktanteil von rund 12 Prozent zählt die moldauische VIG-Gesellschaft DONARIS zu den Top 5 Versicherungen am Markt. Sie bietet ihren Kund:innen bedarfsgerechte Versicherungen für Auto, Eigenheim/Wohnung, Unfall und Krankenschutz sowie Firmenversicherungen an. Das Kunstwerk
„Your Happiness is in Your Own Hands“ von Pavel Brăila zeigt eine farbenfrohe Choreografie von Handgriffen und führt Schritt für Schritt durch die Zubereitung eines traditionellen Gerichts der moldauischen Küche: Sarmale – gefüllte, zu kleinen Röllchen geformte Weinblätter, die im südosteuropäischen Raum in vielfältigen Varianten verbreitet sind. In einer bewusst reduzierten, schematischen Bildsprache mit klaren Konturen entsteht ein spannungsreicher Kontrast zum Gegenstand selbst – einer sinnlichen Erfahrung, die sich in dem oft gemeinschaftlich ausgeübten Kochrezept wiederfindet.
Bei genauerer Betrachtung steht weniger die Weitergabe eines Rezepts im Mittelpunkt als dessen persönliche Aneignung: Für Brăila sind Sarmale mit Erfahrungen von Migration und Leben im Ausland verbunden. Ihre Zubereitung wird zur Geste der Zugehörigkeit und zur Erinnerung an Zuhause – eine Form „portabler Heimat“. „Traditionen und kulturelle Praktiken entstehen im Tun – sie werden durch das, was wir weitergeben und neu interpretieren, aktiviert und lebendig gehalten. Sie schaffen Verbindung, stiften Identität und können ein Gefühl von Zuhause vermitteln, unabhängig vom Ort. Dass meine Arbeit auf 4.000 Quadratmetern im öffentlichen Raum am Ringturm zu sehen ist, freut mich besonders – sie lädt dazu ein, Erfahrungen zu teilen und im Alltag sichtbar zu machen. Darin liegt auch die leise Botschaft: dass Zugehörigkeit, Erinnerung und sogar ein Stück Glück in unseren eigenen Händen liegen“, erklärt Pavel Brăila.
Der Künstler
Pavel Brăila wurde 1971 in Chişinău in der Republik Moldau geboren. Er vertritt 2026 sein Heimatland bei der Biennale in Venedig und zählt zu den international rezipierten Künstler:innen seiner Generation. Sein Werk entfaltet sich über eine große Bandbreite von Medien – Film, Video, Installation, Fotografie und Performance – und ist geprägt von einer konzeptuellen Herangehensweise, die visuelle wie inhaltliche Ebenen miteinander verbindet. Brăila studierte unter anderem an der Jan van Eyck Academie in Maastricht und am Le Fresnoy in Frankreich, bevor er in den 1990er-Jahren in der internationalen Kunstszene Fuß fasste. Bereits 2002 wurde sein Filmprojekt „Shoes for Europe“ auf der documenta11 präsentiert, ein früher Höhepunkt seiner Auseinandersetzung mit Bewegung, Identität und Grenzräumen.
Seitdem war er in zahlreichen bedeutenden Ausstellungen vertreten, darunter documenta14, Manifesta 10, Tate Gallery London, Museum Boijmans Van Beuningen Rotterdam und Renaissance Society Chicago. Seine Arbeiten kreisen häufig um Themen wie Erinnerung, soziale Bedingungen, Grenzprozesse und Identitätsbildung im post-sowjetischen Raum und darüber hinaus, wobei Brăila immer wieder performative und physische Aspekte des Handelns einbezieht. Er lebt und arbeitet in Chişinău und Berlin. 20 Jahre Ringturmverhüllung
Der Wiener Städtische Versicherungsverein setzt sich neben seinem breiten sozialen Engagement für einen grenzüberschreitenden Kulturaustausch ein. Die Förderung unterschiedlichster Kunstprojekte sowie die Unterstützung junger Kunstschaffender sind dem VIG-Hauptaktionär ein zentrales Anliegen. Ein weithin sichtbares Zeichen dieser Förderphilosophie ist das kulturelle Leuchtturmprojekt Ringturmverhüllung. Seit 2006 wird das historische Bürogebäude regelmäßig als weithin sichtbare Fläche für zeitgenössische Kunst genutzt. Seit 2012 werden dabei neben österreichischen Positionen auch Künstler:innen aus jenen Ländern eingeladen, in denen die Vienna Insurance Group wirtschaftlich tätig ist. Die Ringturmverhüllung des Wiener Städtischen Versicherungsvereins setzt ein lebendiges Zeichen für den kulturellen Austausch mit Zentral-, Ost- und Südeuropa. Pavel Brăila ist bereits der zehnte Künstler aus der CEE-Region, der mit der künstlerischen Verhüllung des Ringturms betraut wurde.
Foto: Hertha Hurnaus Wiener Städtische Versicherungsverein
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13.05.2026
AIT-Bilanz 2025: Wirtschaftlich solide, technologisch führend und wirksam für Industrie, Standort und Gesellschaft
Das AIT Austrian Institute of Technology hat das Geschäftsjahr 2025 positiv abgeschlossen. Betriebsleistung, externe Erlöse, Auftragseingang und Auftragsstand entwickelten sich deutlich positiv. Damit zeigt die Bilanz: Das AIT ist auch in einem anspruchsvollen Umfeld stabil, leistungsfähig und als Partner für Industrie und öffentliche Hand stark nachgefragt.
Bilanz-Kennzahlen 2025 auf einen Blick
Betriebsleistung
230,16 Mio. Euro | +5,6 %
Erlöse aus Forschungsaufträgen (externe Erlöse)
141,1 Mio. Euro | +8,0 %
Jahresergebnis
3,4 Mio. Euro | positiv
Auftragseingang
105,8 Mio. Euro | +18 %
Auftragsstand
314,6 Mio. Euro | +14 %
Angewandte Forschung als Hebel für Wettbewerbsfähigkeit und Standortsicherung
In einer Phase, in der Europas Wettbewerbsfähigkeit und technologische Souveränität besonders gefordert sind, wird die Rolle von angewandter Forschung noch wichtiger. Das AIT verbindet wissenschaftliche Exzellenz mit industrieller Umsetzung und arbeitet an Lösungen für nachhaltige und resiliente Infrastrukturen sowie für die digitale Transformation von Industrie und Gesellschaft. Dadurch entsteht konkreter Nutzen für Unternehmen, öffentliche Auftraggeber:innen, Standort und Gesellschaft.
Wirtschaftliche Entwicklung und Jahresergebnis
Die wirtschaftliche Entwicklung des AIT im Jahr 2025 unterstreicht die starke Nachfrage nach den Forschungsschwerpunkten und Themen, auf die wir setzen. Die Erträge aus Forschungsaufträgen (externe Erlöse) erreichten insgesamt 141,1 Mio. Euro und liegen damit um 8,0 Prozent über dem Vorjahr. Die Erlöse aus Auftragsforschung konnten dabei um 5,0 Mio. Euro beziehungsweise 6,8 Prozent gesteigert werden; die Erlöse aus kofinanzierter Forschung wuchsen um 5,4 Mio. Euro beziehungsweise 9,5 Prozent. Die Betriebsleistung liegt gesamt bei 230,16 Mio. Euro, das Jahresergebnis bei 3,4 Mio. Euro.
Starke Auftragslage und Planungssicherheit
Auch die Auftragslage zeigt die hohe Relevanz des AIT für Wirtschaft und öffentliche Hand. Der Auftragseingang stieg 2025 auf 105,8 Mio. Euro. Der Auftragsstand erhöhte sich auf 314,6 Mio. Euro. Damit verfügt das AIT über eine solide Grundlage für die weitere Umsetzung der Strategie- und Leistungsvereinbarungsperiode 2024-2026 sowie für die Vorbereitung auf die nächste Periode 2027-2029.
Investitionen als Voraussetzung für Innovation
Das AIT investiert weiter in Zukunftsfähigkeit: 2025 lagen die Gesamtinvestitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen bei 15,7 Mio. Euro — um 2,7 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Damit stärkt das AIT gezielt Forschungsinfrastruktur und technologische Zukunftsfelder, etwa mit dem AIT H2LAB am Campus Seibersdorf für Wasserstoff- und hybride Kraftwerkstechnologien sowie einem neuen Prüfstand für Luftwärmepumpen bis 100 kW. Zudem wurde die Hard- und Softwareinfrastruktur für Daten und Künstliche Intelligenz gezielt ausgebaut und damit die Grundlage für leistungsfähige, skalierbare Anwendungen geschaffen. Der Personalstand zum 31. Dezember 2025 wuchs auf 1.678 Mitarbeitende.
International attraktiv für die besten Talente
Zukunftsfähigkeit entsteht jedoch nicht allein durch Infrastruktur, sondern vor allem durch exzellente Köpfe und starke Teams. Das AIT ist als Arbeitgeber international stark nachgefragt: 2025 verzeichnete das Institut rund 17.500 Bewerbungen und vereint Mitarbeitende aus 57 Nationalitäten. Auch die Ergebnisse der Work Environment Survey bestätigen die hohe Qualität des Arbeitsumfelds: 85 Prozent bewerten das AIT als sehr guten Arbeitsplatz, 90 Prozent erleben eine faire und gleichberechtigte Behandlung. Externe Anerkennungen wie Great Place to Work und kununu Top Company unterstreichen zusätzlich die Attraktivität des AIT als Arbeitsumfeld, in dem Forschung in Wirkung für Industrie, Standort und Gesellschaft übersetzt wird.
Wissenschaftliche Exzellenz und internationale Vernetzung
Neben der wirtschaftlichen Stabilität bildet die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit die zentrale Grundlage des Erfolgs. Das AIT zeigt 2025 eine hohe internationale Sichtbarkeit und Qualität: Insgesamt wurden 685 wissenschaftliche Publikationen mit Peer-Review veröffentlicht, mehr als 82 Prozent der indexierten Journalpublikationen erschienen in führenden Q1-Zeitschriften. Erstmals wurde auch die Zitierwirkung systematisch erhoben: Mit einem Field-Weighted Citation Impact (FWCI) von 1,42 liegt das Institut deutlich über dem weltweiten Durchschnitt und bestätigt damit seine starke Position im internationalen Forschungsumfeld. Die Forschung des AIT ist konsequent international und anwendungsorientiert ausgerichtet. Sie entsteht in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus Wissenschaft, Industrie und öffentlicher Hand und adressiert konkrete Fragestellungen entlang realer Anwendungen. Die hohe Sichtbarkeit zeigt sich auch in 342 eingeladenen Vorträgen in Wissenschaft und Praxis. Auch die Innovationsdynamik entwickelte sich deutlich weiter: Die Zahl der eingereichten Patente stieg auf 38. Darüber hinaus bringt das Institut seine Expertise aktiv in die Gestaltung technologischer Rahmenbedingungen ein – mit 238 Positionen in internationalen Standardisierungs- und Zertifizierungsgremien, davon 21 in leitender Funktion.
Mit 165 Dissertanten, rund die Hälfte davon aus dem internationalen Umfeld, bleibt das AIT ein attraktiver Standort für exzellente Nachwuchswissenschaftlern und stärkt zugleich seine globale Vernetzung.
Zukunftsfelder und technologische Umsetzungskraft
Das AIT Austrian Institute of Technology richtet seine Forschung konsequent auf die großen technologischen Zukunftsfragen Europas aus – mit dem klaren Anspruch, wissenschaftliche Exzellenz in wirksame Lösungen im industriellen Maßstab für Industrie, Infrastruktur und Gesellschaft zu überführen.
Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der systematischen Nutzung von Daten und Künstlicher Intelligenz als strategische Fähigkeit. Mit Initiativen wie der Research Acceleration Platform beschleunigt das AIT Forschungs- und Engineeringprozesse und verkürzt Innovationszyklen deutlich.
In der industriellen Transformation verbindet das AIT Energie- und Ressourceneffizienz mit modernsten Methoden der Sensorik, Automatisierung und KI. So entstehen robuste, produktive und nachhaltige Systeme, die unter realen Bedingungen funktionieren und international wettbewerbsfähig sind. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz der Mensch-Maschine-Integration verfolgt, der technologische Leistungsfähigkeit, Sicherheit, Akzeptanz und Effizienz miteinander verbindet.
Parallel dazu entwickelt das Institut resiliente und sichere Infrastruktursysteme in den Bereichen Energie, Mobilität und Gesundheit weiter. Dazu zählen auch Lösungen für Cybersecurity und vertrauenswürdige Kommunikation, einschließlich neuer Ansätze in der Quantenkommunikation für sicherheitskritische Anwendungen. Damit leistet das AIT einen konkreten Beitrag zur Stärkung von Versorgungssicherheit, Resilienz und technologischer Souveränität in Europa.
Fotos: AIT/APA-Fotoservice/Tanzer
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12.05.2026
EVA Air zum elfen Mal in Folge mit den begehrten fünf Sternen von SKYTRAX ausgezeichnet
EVA Air hat zum elften Mal in Folge die SKYTRAX-Zertifizierung als 5-Sterne-Fluggesellschaft erhalten und damit ihre Position unter den weltweit führenden Fluggesellschaften einmal mehr untermauert. Die jüngste Bewertung hebt die herausragenden Leistungen von EVA Air in zahlreichen Bereichen hervor, darunter Flugsicherheit, Professionalität des Kabinenpersonals, Sauberkeit der Flugzeuge, Annehmlichkeiten in der Business Class und Qualität der Getränke an Bord. Die Fluggesellschaft erhielt zudem hervorragende Bewertungen für das Bodenservice, darunter die Effizienz beim Check-in, die Gepäckabfertigung und die Funktionalität der Lounges. Dies zeugt von einem starken Engagement für erstklassigen Service in jeder Phase der Flugreise. „Für EVA Air ist es sowohl eine Ehre als auch eine Verantwortung, die Auszeichnung als 5-Sterne-Fluggesellschaft seit über einem Jahrzehnt zu halten“, sagt EVA Air-Präsident Clay Sun. „Diese Leistung spiegelt das gemeinsame Engagement der gesamten Belegschaft der Fluggesellschaft und das anhaltende Vertrauen ihrer Passagiere wider. Mit Blick auf die Zukunft konzentriert sich das Unternehmen weiterhin darauf, die Sicherheitsstandards zu verbessern, Serviceinnovationen voranzutreiben und Nachhaltigkeit in seine Betriebsabläufe zu integrieren, geleitet von seinen Grundprinzipien ‚Sicherheit, Service und Nachhaltigkeit‘.“ SKYTRAX ist eine 1999 gegründete und weltweit anerkannte Website für Bewertungen und Rankings von Fluggesellschaften und Flughäfen. Bewertet werden Fluggesellschaften anhand von zahlreichen Service- und Qualitätsindikatoren, die von Kabinenkomfort und Bordverpflegung bis hin zu Bodendienstleistungen und der Leistung des Personals reichen. Derzeit verfügen weltweit nur zehn Fluggesellschaften über den begehrten 5-Sterne-Status. Neben dieser Auszeichnung belegte EVA Air erst kürzlich den achten Platz unter den „World’s Safest Airlines“ von AirlineRatings.com, was ihren Ruf als Qualitätsairline weiter festigt. Ende Juni stellt EVA Air ihre neue Strecke von Taipeh nach Washington, D.C. vor, die vier Flüge pro Woche umfassen wird und in der die Premium Economy Class der vierten Generation der Fluggesellschaft zum Einsatz kommt. Mit dieser Neuerung wird das Nordamerika-Netzwerk von EVA Air auf zehn Drehkreuze erweitert und die Gesamtzahl der wöchentlichen Flüge auf 98 erhöht. Damit ist EVA Air die Fluggesellschaft mit den meisten Zielen und dem größten Flugnetz von Taiwan nach Nordamerika.
Über EVA AIR
EVA AIR wurde 1989 als erste internationale Fluggesellschaft Taiwans in Privatbesitz gegründet und ist Teil der angesehenen Evergreen Group und Schwestergesellschaft der Evergreen Line, eine der weltweit größten Containerschiff-Reedereien mit Sitz in Taipeh. Das Netzwerk von EVA AIR umfasst mehr als 60 Destinationen auf vier Kontinenten (Asien, Australien, Europa und Amerika), das mit mehr als 80 Flugzeugen der Typen Boeing und Airbus bedient wird. Seit 2013 ist EVA Air Star Alliance-Mitglied. Täglich von Wien nach Asien
EVA Air fliegt täglich von Wien nach Taipeh – drei Mal wöchentlich (Montag, Donnerstag, Samstag) nonstop mit drei Serviceklassen und vier Mal wöchentlich (Dienstag, Mittwoch, Freitag, Sonntag) via Bangkok mit zwei Serviceklassen – und setzt einen Boeing 787 „Dreamliner“ auf der Strecke ein.
https://www.evaair.com/de-at/index.html
Foto: EVA Air
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12.05.2026
Antrittsbesuch von Österreichs Botschafter in Slowenien bei Kärntens Landeshauptmann
Landeshauptmann Fellner empfing Botschafter Konrad Bühler – Themen im heutigen Gespräch waren die Stärkung der Beziehungen zwischen Slowenien und Kärnten und der grenzüberschrei- tenden Zusammenarbeit
Seinen offiziellen Antrittsbesuch absolvierte heute Österreichs Botschafter in Slowenien, Konrad Bühler, bei Landeshauptmann Daniel Fellner. Fellner wie Bühler verwiesen auf die Wichtigkeit von Botschafterbesuchen, die die „Beziehungen zwischen zwei Ländern stärken, denn diese Beziehungen sind auch die Grundlage für das Erarbeiten von Lösungen etwaiger Problemfälle“. Bühler selbst gab an, „sich in Kärnten wie zu Hause zu fühlen“. Wie Landeshauptmann Fellner betonte, werde es keine Änderung in der Haltung Kärntens zur Volksgruppe, deren Schutz auch verfassungsrechtlich abgesichert sei, geben. Bühler wiederum sagte, dass er davon ausgehe, dass das Slowenische Außenministerium im Sinne der gemeinsamen Beziehungen ebenfalls keine Kursänderung vornehmen werde. Dass die Beziehungen zwischen Kärnten und Slowenien – und damit auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, sowie das Zusammenleben der deutsch- und slowenisch-sprachigen Kärntnerinnen und Kärntner - heute in einem auch von außen bemerkenswerten Verhältnis geführt würden, sei auf die konsequente Arbeit auf sämtlichen politischen Ebenen in den letzten Jahren zurückzuführen, meinte der Landeshauptmann: „Nur durch persönliche Gespräche, gegenseitige Besuche und das Bemühen aller, die an die Zukunft denken, aber die Vergangenheit nie vergessen, sind Beziehungen über Grenzen hinweg möglich. Wir werden uns in unserer positiven Zusammenarbeit auch nicht spalten lassen“, so Fellner.
In diesem Sinne wurden die Vorkommnisse am Peršmanhof ebenso thematisiert wie die zweisprachige Gerichtsbarkeit (man arbeite aktuell an einer für alle zufriedenstellenden und vor allem rechtlich machbaren Lösung) und die Zukunft von Rettungseinsätzen. Damit diese unbürokratisch über die Grenzen hinweg erfolgen können, werde derzeit an einem entsprechenden Abkommen gearbeitet, ein Entwurf liege am Tisch. Botschafter Bühler lud den Kärntner Landeshauptmann, sobald die neue Regierung in Slowenien angelobt sei, zu einem Gegenbesuch nach Slowenien ein. Bis 22. Mai erwarte man in Slowenien eine neue Regierung nach den Wahlen im März 2026. Das gemeinsame Komitee Kärnten Slowenien werde jedenfalls im Herbst von Seiten Sloweniens ausgerichtet werden. Zuletzt tagte es im September 2025 in Klagenfurt.
Fotos: LPD Kärnten/Steinacher
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11.05.2026
Der Donauturm hält in den kommenden Monaten wieder besondere Highlights für Sie bereit: vom neuen Donauturm Garten mit Pizza, Drinks und Familienangebot über exklusive Führungen hinter die Kulissen von Wiens höchstem Wahrzeichen bis hin zu großen Events wie dem Eurovision Song Contest 2026 und dem FIFA WM 2026™ Public Viewing.
Neu im Programm ist außerdem ein praxisnaher Höhenangst-Workshop in Kooperation mit dem Psychologischen Zentrum Phobius, der Menschen mit leichter bis moderater Höhenangst unterstützt, mehr Sicherheit im Umgang mit Höhe zu gewinnen.
Höhenangst überwinden: Neuer Workshop am Donauturm Wien Der Donauturm Wien erweitert sein Angebot um ein besonderes neues Format: Gemeinsam mit dem Psychologischen Zentrum Phobius wurde ein praxisnaher Höhenangst-Workshop entwickelt, der Menschen mit leichter bis moderater Höhenangst dabei unterstützt, Sicherheit im Umgang mit Höhe zu gewinnen. In einem dreistündigen Training werden wissenschaftlich fundierte Strategien, hilfreiche Übungen und praktische Anwendungen direkt am Donauturm kombiniert. Die Workshops starten ab Mai 2026 an ausgewählten Terminen.
Ein technisches Meisterwerk hautnah erleben Wie wurde der 252 Meter hohe Donauturm errichtet und welche ingenieurtechnischen Herausforderungen stecken hinter Wiens höchstem Wahrzeichen? Bei einer fachkundigen Führung mit Bauingenieur Bernhard Rennhofer erhalten Sie faszinierende Einblicke in Konstruktion, Bauprozess und Architektur des Donauturms – verständlich erklärt und mit exklusiven Details.
Eurovision Song Contest 2026 am Donauturm Zum Eurovision Song Contest 2026 in Wien wartet am Donauturm ein besonderes Highlight: In der ESC-Woche von 11. bis 17. Mai erhalten Besucher:innen über die ivie-App von WienTourismus 50 % Ermäßigung auf den Eintritt und ein kostenloses Rutschticket beim Kombiticket aus Eintritt und Rutsche. Außerdem ist der Donauturm Teil der offiziellen Vienna OffStage.
Donauturm Garten Pizza, Drinks und Freizeitspaß im Grünen: Mit dem neuen Donauturm Garten wartet am Fuße des Turms ein entspannter Aufenthaltsbereich für Jung und Alt. Freuen Sie sich auf frisch zubereitete Pizzen, italienische Spezialitäten, Tiramisu, Spritz-Variationen, Cocktails, Kaffee und alkoholfreie Drinks. Rund 130 Sitzplätze, freier Eintritt und vier kostenlose Hüpfburgen machen den Donauturm Garten zum idealen Ausflugsziel für Familien und spontane Besuche.
FIFA WM 2026™ Public Viewing am Donauturm
Fußballfieber am Fuße des Donauturms: Zur FIFA WM 2026™ wird das Immersive Center zur besonderen Public-Viewing-Location in Wien. Freuen Sie sich auf große Leinwände, Indoor- und Outdoor-Bereiche, Snacks, Drinks, Musik und echte Fan-Atmosphäre. Ausgewählte Spiele – inklusive Österreich-Spiele und Finale – werden live übertragen.
Eis-Greissler Hütte am Donauturm Mit den warmen Monaten zieht am Donauturm Wien noch mehr Sommergenuss ein: In Kooperation mit der bekannten Eismanufaktur Eis-Greissler gibt es ab sofort eine eigene „Eis-Hütte“ im Eingangsbereich. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf eine Auswahl beliebter Sorten aus hochwertigen, natürlichen Zutaten freuen – und damit auf eine genussvolle Erfrischung in besonderer Atmosphäre mitten im Grünen. Die Eis-Hütte ist bei Schönwetter täglich von 12:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.
Fotos: Donauturm
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07.05.2026
Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich
Musik am Ursprung feiern von 30. August bis 1. November 2026 zum 66. Mal den Genius Loci von elf mit berühmten Musikerpersönlichkeiten verbundenen Schauplätzen:
30.08., 18 Uhr: Carl-Zeller-Serenade, Schloss St. Peter/Au
06.09., 16 Uhr: Schubert-Serenade, Schloss Atzenbrugg
13.09., 19 Uhr: Schloss-Serenade, Schlosstheater Laxenburg
19.09., 18 Uhr: Gottfried von Einem-Serenade, Kirche zur Hl. Katharina Oberdürnbach
27.09., 16 Uhr: Beethoven-Serenade, Haus der Kunst Baden
04.10., 17 Uhr: Randhartinger-Serenade, Festsaal Ruprechtshofen
11.10., 18 Uhr: Hugo-Wolf-Serenade, Burg Perchtoldsdorf
16.10., 19:30 Uhr: Schönberg-Serenade, Schönberghaus Mödling
18.10., 19 Uhr: Joseph-Haydn-Serenade, Haydn Geburtshaus Rohrau
25.10., 18:30 Uhr: Serenade des Exils, Ehemalige Synagoge St. Pölten
01.11., 17 Uhr: Krenek-Serenade, Salon Krenek Krems
Karten und Information:
+43 (0) 2742/9005–4999
serenadenkonzerte@noel.gv.at
www.serenadenkonzerte.at
sowie direkt vor Ort bei den einzelnen Veranstaltern – Programmänderungen vorbehalten!
Die 66. Ausgabe der »Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich«, der ältesten, durchgehend bestehenden Konzertreihe des Bundeslandes, bietet von 30. August bis 1. November 2026 »Musik am Ursprung« an insgesamt elf, meist mit berühmten Musikerpersönlichkeiten verbundenen Orten in Niederösterreich. Im Zentrum jedes Serenadenkonzerts steht das klassische Lied ― ergänzt von In- strumentalmusik und inhaltlich passenden Lesungen oder Rezitationen, präsentiert von hervorragenden, international gefragten Interpretinnen und Interpreten.
Mit Musikern eng verbundene Orte in Niederösterreich sind beispielsweise St. Peter in der Au und Ruprechtshofen ― die Geburtsorte Carl Zellers sowie Benedict Randhartingers, das Schubert Schloss Atzenbrugg, die Sommer-Residenzen Hugo Wolfs in Perchtoldsdorf, Arnold Schönbergs in Mödling oder Ludwig van Beethovens in Baden sowie das ehemalige, zum Museum umgestaltete Wohnhaus Gottfried von Einems und Lotte Ingrischs in Oberdürnbach bei Maissau. Seit 2025 ist die „Ehemalige Synagoge St. Pölten“ Schauplatz eines Serenadenkonzerts, um an jene niederösterreichische Komponisten zu erinnern, die aufgrund ihrer jüdischen Abstammung emigrieren mussten.
https://www.serenadenkonzerte.at/
Fotos: schneiderphotography/Shirley Suarez/Thomas Gnedt
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07.05.2026
Antrittsbesuch des indonesischen Botschafters Damos Dumoli Agusman mit Delegation – Wasserschiene, digitale Souveränität sowie Kärnten als Vorreiter bei Erneuerbarer Energie im Fokus
Der indonesische Botschafter, Damos Dumoli Agusman und der Honorarkonsul Stefan Düss wurden heute, Donnerstag, zu ihrem Antrittsbesuch bei Landeshauptmann Daniel Fellner im Amt der Kärntner Landesregierung empfangen. Agusman vertritt den südostasiatischen Inselstaat mit mehr als 270 Millionen Einwohnern in Österreich und Slowenien und ist auch ständiger Vertreter für die Vereinten Nationen und andere internationale Organisationen mit Sitz in Österreich. Begleitet wurde der Botschafter von einer Delegation der indonesischen Botschaft mit Arief Bramono und Nadia Amalia sowie dem Honorarkonsul der Republik Indonesien für Steiermark und Kärnten mit Sitz in Graz, Stefan Düss. Als Miteigentümer und Geschäftsführer der eee group ist Düss in den Bereichen Wirtschaft, Projektmanagement im Bildungsbereich und kultureller Zusammenarbeit – mit enger Verbindung zu Indonesien – tätig. Landeshauptmann Fellner zeigte sich über die langjährige und enge Verbindung Indonesiens mit Österreich und Kärnten erfreut. Schon vor dem Staatsvertrag 1955 habe man mit Indonesien diplomatische Beziehungen aufgenommen, so Fellner. Landeshauptmann Fellner stellte das Bundesland Kärnten aus touristischer und wirtschaftlicher Sicht vor und hob dabei die Bedeutung von Forschung und Entwicklung hervor: „Kärnten ist das Silicon Valley in Europa und mit einer Forschungsquote von 3,4 % unter den Topregionen in Europa“, so der Landeshauptmann.
Weiters thematisierte Fellner Kärntens Vorreiterrolle in Sachen Erneuerbarer Energie wie Wasserkraft und Photovoltaik und strich Kärntens Trinkwasserressourcen als großes Asset hervor. Dabei gab Fellner auch Einblick in das 120-Millionen-Projekt der Kärntner Wasserschiene, die die Wasserversorgung im Zentralraum sicherstellen solle. In seiner Arbeit werden der Landeshauptmann zusätzlich weitere Schwerpunkte auf die digitale Souveränität Kärntens innerhalb der EU legen. Botschafter Damos Dumoli Agusman betonte, die bereits bestehende wirtschaftliche Verbindung mit Kärnten vertiefen zu wollen. Dabei solle auch Honorarkonsul Stefan Düss als „Brückenbauer“ fungieren. Im Anschluss an die Gespräche trug sich Botschater Agusman in das Gästebuch des Landes Kärnten ein.
Fotos: LPD Kärnten/Helge Bauer
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07.05.2026
Einladung zu einer gemeinsamen Gedenk-Radtour anlässlich des Weltfahrradtages
Die Veranstaltung wird von den Ständigen Vertretungen Bulgariens, Kolumbiens, der Niederlande, Turkmenistans und Vietnams in Wien gemeinsam mit der „Mobilitätsagentur Wien GmbH“ und der „Radlobby“ organisiert.
Details zur Gedenk-Radtour anlässlich des Weltfahrradtages
Datum & Uhrzeit: 2. Juni 2026, 15:00 Uhr
Ort: Vienna International Centre (VIC), Eingang 1
Hinweis: Bitte bringen Sie Ihr Fahrrad mit
Anmeldeschluss: 25. Mai 2026
Seit seiner Einführung im Jahr 2018 wird der Weltfahrradtag jährlich am 3. Juni von Befürwortern weltweit begangen. Er wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen durch die Resolution A/RES/72/272 ausgerufen und würdigt die Einzigartigkeit, Langlebigkeit und Vielseitigkeit des Fahrrads als einfaches, erschwingliches, zuverlässiges, sauberes und ökologisch nachhaltiges Transportmittel, das Umweltverantwortung und Gesundheit fördert.
Der Tag unterstreicht den wichtigen Beitrag des Fahrrads zur nachhaltigen Entwicklung, einschließlich seiner Rolle bei der Förderung von Bildung, der Stärkung der öffentlichen Gesundheit sowie der Unterstützung sozialer Inklusion und einer Kultur des Friedens.
Die Veranstaltung endet mit einem Empfang, der freundlicherweise von der Residenz des Botschafters der Niederlande ausgerichtet wird:
Jacquingasse 8–10, 1030 Wien
Teilnahme Bestätigung am Empfang unter: wen-receptie@minbuza.nl
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: info@turkmenistan.at | +43 1 503 6470
Grafik: World Bicycle Day
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05.05.2026
Botschafter Georgiens zu Antrittsbesuch bei Landeshauptmann Kunasek
Langjährige Partnerschaft mit Region Kachetien im Fokus des Austauschs
Landeshauptmann Mario Kunasek empfing den Botschafter von Georgien, Alexander Maisuradze, zu einem Antrittsbesuch in der Grazer Burg. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die langjährigen Beziehungen zwischen der Steiermark und Georgien sowie der weitere Ausbau der Zusammenarbeit in zentralen Zukunftsbereichen.
Die Steiermark verbindet mit Georgien – insbesondere mit der Region Kachetien – eine mittlerweile 25-jährige Partnerschaft. Seit 2019 besteht ein aufrechtes „Memorandum of Cooperation“, das die Zusammenarbeit in wesentlichen Bereichen wie Bildung, duale Ausbildung sowie kulturellen Austausch regelt. Dazu zählen unter anderem Kooperationen im Musik-, Tanz- und Theaterbereich sowie Initiativen im Rahmen von Sommerschulen zum Spracherwerb.
Ein besonderes Augenmerk liegt auch auf der Zusammenarbeit im Bereich Weinbau: Die Region Kachetien gilt als eine der ältesten Weinbauregionen der Welt und weist zahlreiche Parallelen zur Steiermark auf. So wurde bereits 2020 ein Erasmus-Projekt unter Einbindung der Fachschule Silberberg initiiert, das den fachlichen Austausch weiter vertieft. Darüber hinaus ist die Steiermark seit vielen Jahren im Bildungs- und Kulturbereich in Georgien engagiert. Beispielhaft dafür steht die Zusammenarbeit mit der „Deutschen Schule Nr. 9“ in Telavi, die im Rahmen eines Projekts unter Beteiligung der HTBLVA Ortwein erfolgreich saniert wurde.
„Die Steiermark und Georgien verbindet eine gewachsene und vielfältige Partnerschaft, die auf gegenseitigem Vertrauen und einem intensiven Austausch basiert. Gerade in den Bereichen Bildung, Kultur und Wirtschaft sehen wir großes Potenzial, diese Zusammenarbeit weiter zu vertiefen. Unser Ziel ist es, den Dialog auch in Zukunft aktiv zu gestalten und neue Impulse zu setzen“, betonte Landeshauptmann Mario Kunasek.
Neben den kulturellen und bildungspolitischen Aspekten wurden auch wirtschaftliche Perspektiven erörtert. Georgien gilt als wachstumsstarker und makroökonomisch stabiler Markt mit attraktiven Rahmenbedingungen für Investitionen. Insbesondere in den Bereichen Infrastruktur, Logistik sowie erneuerbare Energien – etwa im Bereich der Wasserkraft – bieten sich zunehmend Chancen für eine verstärkte Zusammenarbeit.
„Die Steiermark steht Georgien seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden gegenüber. Auch in herausfordernden Zeiten ist es uns ein Anliegen, den Austausch aufrechtzuerhalten und gemeinsam an einer positiven Weiterentwicklung unserer Beziehungen zu arbeiten“, so Landeshauptmann Kunasek, der Botschafter Alexander Maisuradze abschließend herzlich für seinen Besuch dankte.
Fotos: Land Steiermark/Binder
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04.05.2026
Doppelte Auszeichnung
Jubel im Anantara Palais Hansen Vienna Hotel -Schlemmer Atlas prämiert Jürgen Ammerstorfer und Paul Gamauf
Zweifach geehrt: Der Schlemmer Atlas, einer der renommiertesten Restaurantführer im deutschsprachigen Raum, kürte General Manager Jürgen Ammerstorfer im Rahmen der PUR Genussfachmesse in Salzburg zum „Hotelier des Jahres 2026“. An seiner Seite glänzte Küchenchef Paul Gamauf, der mit dem hoteleigenen Gourmetrestaurant EDVARD zu den Spitzenköchen Österreichs zählt. Dies unterstreicht seine Position in der absoluten Spitze der heimischen Gastronomie.
Gamauf steht für eine Küche, die Regionalität, Saisonalität und eine konsequente Low-Waste-Philosophie in den Mittelpunkt stellt. Diese Haltung brachte dem Haus 2025 die erneute Vergabe des Michelin-Sterns ein und wird nun auch vom Schlemmer Atlas gewürdigt. Darüber hinaus wurde Gamauf vom Magazin Rolling Pin unter die Top 100 Köche Österreichs gewählt, was seinen Beitrag zur Spitzengastronomie einmal mehr unterstreicht.
„Die erneute Listung unter den Top 50 Köchen Österreichs sehe ich vor allem als Bestätigung für Kontinuität und Teamarbeit. Exzellenz in der Küche entsteht nicht durch einzelne Momente, sondern durch tägliche Präzision, Respekt vor dem Produkt und den Anspruch, sich stetig weiterzuentwickeln. Dass diese Haltung wahrgenommen wird, freut mich sehr“, so Paul Gamauf, Küchenchef Restaurant EDVARD. Jürgen Ammerstorfer, General Manager des Anantara Palais Hansen Vienna, ergänzt: „Das Anantara Palais Hansen Vienna steht für mich für eine Form von Luxushotellerie, die Raum lässt für Qualität, für Persönlichkeit und für echte Begegnungen. Die Anerkennung, die das Haus und unser Team erfahren, bestätigt unseren Anspruch, Wien zeitgemäß zu interpretieren und dabei Kreativität, Authentizität und Detailgenauigkeit in den Mittelpunkt zu stellen.“
Unter der Leitung Ammerstorfers wurde das Anantara Palais Hansen Vienna als erstes Wiener Haus seit über zwei Jahrzehnten in die ‚Leading Hotels of the World' aufgenommen. Zudem erhielt das Hotel eine Platzierung beim Condé Nast Traveller Readers' Choice Award 2025.
Das Anantara Palais Hansen Vienna Hotel verbindet seit März 2024 moderne Eleganz mit historischer Architektur. Das denkmalgeschützte Gebäude, das 1873 von dem renommierten Architekten Baron Theophil Edvard von Hansen erbaut wurde, liegt im Herzen der österreichischen Hauptstadt an der berühmten Ringstraße und empfängt seine Gäste in 152 Zimmern und Suiten.
Seit der Übernahme durch Anantara wurde das Fünf-Sterne-Hotel sukzessive renoviert. Die letzten Arbeiten wurden im September 2025 abgeschlossen. Neben dem Sternerestaurant EDVARD begeistert die THEO's Lounge & Bar mit außergewöhnlichen Kreationen. Im Anantara Spa entspannen Gäste auf 800 Quadratmetern. 2026 wurde das Haus als erstes Wiener Hotel seit über zwei Jahrzehnten in die exklusive Kollektion der Leading Hotels of the World aufgenommen.
https://www.anantara.com/en/palais-hansen-vienna
Fotos: Kolarik Fotografie Transgourmet
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04.05.2026
19. ART AUSTRIA Kunstmesse im Palais Auersperg am 7. Mai 2026 um 18.00 Uhr
sowie die Präsentation der neuen art-port Kooperation mit Gmundner Keramik und dem ersten Künstler dieser Serie Eduard Angeli. Eröffnungsworte von Eduard Angeli und Andreas Glatz, CEO Gmundner Keramik Die Messe ist ab 15 Uhr geöffnet. Palais Auersperg, Auerspergstraße 1, 1080 Wie
Die Galerien
Galerie bei der Albertina Zetter, Kunsthandel Freller, Galerie Kovacek & Zetter, Galerie Sylvia Kovacek, Galerie Zimmermann Kratochwill, Galerie Leonhard, Galerie Maier, Galerie Szaal, Kunsthandel Hieke, Kunsthandel Runge, Kunsthandel Widder, Kunsthandel Moskat, Galerie Natascha Riedl, Galerie Johannes Faber, Galerie Reinisch, Galerie Susanne Bauer, Galerie Rodler Gschwenter, Galerie Gölles, Galerie Lang, Galerie L.art u.A. Die Künstler
Maria Lassnig, Erwin Wurm, Gustav Klimt, Oskar Kokoschka, Franz Grabmayr, Max Weiler, Emil Nolde, Carl Moll, Albin Egger-Lienz, Kurt Absolon, Oskar Laske, Alfons Walde, Karl Lagerfeld, Eva Schlegel, Martha Jungwirth, Xenia Hausner, Ilse Haider, Broncia Koller-Pinell, Helene Funke, Lydia von Spallart, Arnulf Rainer, Hubert Schmalix, Herbert Brandl, Hubert Scheibl, Helmut Ditsch, Eduard Angeli, Werner Berg, Günter Brus, Otto Muehl, Hermann Nitsch, Markus Prachensky, Gunther Damisch, Christian Ludwig Attersee, Wolfgang Hollegha uvm.
https://www.art-austria.info/
GrafiK: 19. Art Austria Fotos: Micheal Otto + Katrin Eisenhut
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04.05.2026
DroneVation & Defence 2026 – Future Skies in Wien
DVD26 vereint Innovationen im Drohnenbereich und modernste Drohnenabwehrtechnologien in Luft-, Land- und maritimen Einsatzräumen in einem Symposium.
Es bietet Fachleuten aus Industrie, Militär, Forschung und Sicherheit eine einzigartige Plattform, um neue Entwicklungen im Bereich unbemannter Systeme zu präsentieren und mit internationalen Experten zu diskutieren.
Online Medienakkreditierung
Für das DroneVation & Defence Symposium wird eine Medienakkreditierung angeboten, um journalistische Arbeit vor Ort bestmöglich zu unterstützen und die Abläufe rund um Zutritt, Briefings und Namensschilder effizient zu organisieren. Die Akkreditierung ist ausschließlich für journalistische Zwecke vorgesehen.
Bitte Online-Akkreditierung nutzen. Jede Anfrage wird individuell geprüft; ein Anspruch auf Akkreditierung besteht nicht.
Achtung: Alle Angaben sind vollständig und wahrheitsgemäß einzutragen, da diese zur Prüfung für die Zutrittsorganisation und Personalisierung des Namensschildes herangezogen werden.
Eine Akkreditierung vor Ort ist nicht möglich.
Bitte beachten: Das Presseticket wird erst nach erfolgreicher Freigabe gültig. Ohne erfolgreiche Freigabe ist kein Zugang zum Gelände möglich.
DroneVation & Defence Symposium 2026 Wiener Werkshallen, Objekt 19
Tickets ab 0 Euro
https://ticket.dronevationdefence.com/event/698cead17f4c2fc8e9e0e2be/698d1104b156fdb0d641e910
Grafik: DroneVation & Defence 2026
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01.05.2026
Antrittsbesuch der irischen Botschafterin in Klagenfurt
Landeshauptmann Fellner traf die Botschafterin von Irland, I.E. Barbara Cullinane, zu ihrem Antrittsbesuch in Kärnten – Thematisiert wurde Kärnten als Vorbild beim Ausbau erneuerbarer Energie, der beitragsfreie Kindergarten und Kärnten als Industrie- und Forschungsstandort KLAGENFURT. Im Rahmen ihres offiziellen Antrittsbesuchs in Kärnten wurde die irische Botschafterin in Österreich und Ständige Vertreterin Irlands bei den internationalen Organisationen in Wien, I.E. Barbara Cullinane, heute, Donnerstag, von Landeshauptmann Daniel Fellner im Amt der Kärntner Landesregierung empfangen. Das Gespräch stand im Zeichen des vertieften Austauschs zwischen dem 5,4 Millionen-Einwohnerland Irland und Kärnten. Themen waren unter anderem der Ausbau Erneuerbarer Energien, Irland als Standort für Pharma- und High-Tech-Konzerne, der Versuch, Irlands Außenhandel stärker zu diversifizieren, die Investitionen in Bildung und Forschung beider Länder sowie die kulturellen Verbindungen Irlands nach Kärnten. LH Fellner stellte das Bundesland Kärnten als Industrie- Forschungs- und Tourismusland vor. Dabei hob er Infrastrukturprojekte wie die Koralmbahn als Teil der Baltisch-Adriatischen-Achse, das Infineon-Werk in Villach, die Kärntner Forschungsquote von 3,4% sowie die aktuell rund 450 Betriebsansiedelungen aus 45 Ländern in Kärnten hervor. Beeindruckt zeigte sich Botschafterin Cullinane auch vom beitragsfreien Kindergarten, den es in Kärnten seit 2023 gibt. „Ich freue mich, die freundschaftliche Verbindung zwischen Irland und Kärnten weiter auszubauen“, stricht LH Fellner im Gespräch mit der Botschafterin hervor. Interessiert zeigte sich Botschafterin Cullinane weiters an Kärntens Ausbau erneuerbarer Energien vor allem im Bereich Photovoltaik und Wasserkraft. Botschafterin Cullinane betonte die gemeinsamen Werte und die langjährige Verbindung zwischen Irland und Österreich. So gibt es an der Universität Klagenfurt seit kurzem den Studienschwerpunkt der „Irish Studies“, finanziert von der irischen Regierung. Mit erstem Juli 2026 werde Irland die EU-Ratspräsidentschaft übernehmen. Dafür werde es in Wien eine Reihe von Feierlichkeiten geben, zu denen sie LH Fellner herzlich einlud. Der Besuch endete mit der Eintragung Cullinanes in das Gästebuch des Landes Kärnten.
Fotos: LPD Kärnten/Wajand
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30.04.2026
Die USA zu Gast bei der Landeshauptfrau
Arbeitsgespräch mit US-Botschafter Arthur Graham Fisher im Chiemseehof
Arthur Graham Fisher vertritt seit etwas mehr als einem halben Jahr die Vereinigten Staaten in Österreich. Heute empfing Landeshauptfrau Karoline Edtstadler den US-amerikanischen Botschafter zu einem Treffen im Chiemseehof.
Es war der erste offizielle Salzburg-Besuch des höchsten Repräsentanten der USA in Österreich. Botschafter Arthur Graham Fisher war zuvor in der Immobilienbranche tätig und ist bekennender „Sound of Music“-Fan. Thema beim Arbeitsgespräch waren die Wirtschaftsbeziehungen Salzburgs mit dem Handelspartner aus Übersee. Nach Deutschland sind die USA für Salzburg das zweitwichtigste Exportland, beim Import stehen sie an vierter Stelle. Im ersten Halbjahr 2025 exportierte Salzburg Waren im Wert von 265 Millionen Euro in die USA, im Gegenzug kamen in diesem Zeitraum Waren um 325 Millionen Euro von den Vereinigten Staaten nach Salzburg. In den vergangenen Jahren gab es beim Import stetige Zuwächse.
Edtstadler: „Wichtiger Partner.“
„Die Vereinigten Staaten sind ein bedeutender Partner für Europa und Österreich. Unsere Länder verbinden tiefe wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen. Ungeachtet politischer Turbulenzen ist ein positiver und konstruktiver Austausch notwendig, deshalb danke ich dem US-Botschafter für seinen Arbeitsbesuch. Die USA sind ein wichtiger Exportmarkt für die Unternehmerinnen und Unternehmer in Salzburg, ein bedeutendes Herkunftsland im Bereich des Tourismus, und sie tragen so auch zum Erfolg unseres Wirtschaftsstandorts bei“, sagte Landeshauptfrau Karoline Edtstadler bei dem Treffen.
Foto: Land Salzburg
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30.04.2026
BMWKMS: Vizekanzler Babler bestellt Lilli Hollein für weitere fünf Jahre zur MAK-Generaldirektorin
Lilli Hollein überzeugte Findungskommission einstimmig mit kreativen und zukunftsweisenden Ausstellungskonzepten
Vizekanzler und Kunst- und Kulturminister Andreas Babler bestellt Lilli Hollein ab 1.9.2026 für weitere fünf Jahre zur MAK-Generaldirektorin. Die Auswahlkommission hat sich einstimmig für die Besetzung der Generaldirektion mit Lilli Hollein ausgesprochen. Lilli Hollein überzeugte die Kommission mit einem klaren Blick auf die Herausforderungen des MAK. Sie zeigt im Besonderen die Fähigkeit, das Haus als Kultur- und Wissenschaftsbetriebs zu führen und punktet mit kreativen und zukunftsweisenden Ausstellungskonzepten, die neue Besucher:innengruppen erschließen sollen. Die Bestellung erfolgt für die Funktionsperiode 01.09.2026 bis 31.08.2031.
„Lilli Hollein hat das MAK in den vergangenen fünf Jahren hervorragend geführt und es klar positioniert: Aktivistisch, modern, feministisch setzt sich das MAK mit den großen Fragen unserer Zeit aktiv auseinander. Mit einem vielfältigen programmatischen Spektrum hat sie das MAK zu einem offenen Ort des Austauschs weiterentwickelt, unterschiedliche Publikumsgruppen angesprochen und im Sinne der Diversität erweitert. Ich wünsche Frau Generaldirektorin Hollein eine ebenso erfolgreiche zweite Funktionsperiode“, freut sich Vizekanzler und Kulturminister Andreas Babler über die Bestellung.
„Ich danke dem Vizekanzler und Bundesminister Andreas Babler sowie der von ihm eingesetzten Findungskommission für das Vertrauen, das in dieser Wiederbestellung Ausdruck findet. Sie ist eine Anerkennung der intensiven Arbeit des gesamten MAK-Teams, dieses bedeutende Haus in den vergangenen Jahren noch präsenter zu machen. Die Bestellung kommt in einer Phase deutlich steigenden Publikumszuspruchs und internationaler Aufmerksamkeit, und es ist mir – gemeinsam mit meinem Kollegen Gregor Murth – ein Anliegen, den vor uns liegenden herausfordernden Zeiten mit klaren Konzepten und einem motivierten Team zu begegnen. Persönlich empfinde ich die neuerliche Berufung als Auszeichnung, und ich freue mich sehr auf die Arbeit der kommenden Jahre, mit demTeam des MAK, das mir ebenso am Herzen liegt wie die Begeisterung unserer Besuchern“, so Lilli Hollein.
Die Ausschreibung der wissenschaftlichen Geschäftsführung MAK – Museum für angewandte Kunst erfolgte am 10.01.2026. Es gab 4 Bewerbungen, alle weiblich, alle aus Österreich. Das Hearing fand am 30.03.2026 mit zwei Personen statt. Mitglieder der Auswahlkommission waren Astrid Gilhofer (Vorsitzende des Kuratoriums des MAK), Bettina Steindl (Geschäftsführerin des Vereins CampusVäre) und Theresia Niedermüller (Sektionschefin Kunst und Kultur, BMWKMS). Begleitet wurde das Auswahlverfahren von der ISG Personalmanagement GmbH.
Lilli Hollein ist seit September 2021 Generaldirektorin und wissenschaftliche Geschäftsführerin des MAK – Museum für angewandte Kunst, Wien. Die Designexpertin studierte Industriedesign an der Universität für angewandte Kunst Wien und war bis 2021 Direktorin der von ihr mitbegründeten VIENNA DESIGN WEEK, Österreichs größtem kuratierten Designfestival mit internationaler Reputation. Als Kuratorin war sie für eine Reihe von Architektur- und Designausstellungen verantwortlich. Als Design- und Architekturkritikerin hat sie in nationalen und internationalen Medien und Fachmagazinen publiziert.
Seit 2022 ist sie Honorarprofessorin an der NDU (New Design University St. Pölten) und seit 2023 Mitglied des Universitätsrats der Universität für angewandte Kunst Wien. Als Generaldirektorin des MAK verfolgt sie die Öffnung des Museums für ein diverses Publikum und die konsequente Neubetrachtung der Sammlung aus einer zeitgenössischen, postkolonialen Perspektive. Von Beginn an legte sie einen Fokus auf die stärkere Sichtbarkeit von Positionen von Frauen. Design positioniert sie programmatisch als gesellschaftlich wirksames Instrument.
PECHE POP (2024/25) rückte die bis heute inspirierende Kreativität Dagobert Peches, des Enfant terrible der Wiener Werkstätte, in den Fokus und wurde für den ART Kuratorenpreis nominiert. Mit HELMUT LANG. SÉANCE DE TRAVAIL 1986–2005 / Excerpts from the MAK Helmut Lang Archive läuft für die letzten Tage ein international viel beachtetes Ausstellungsprojekt.
Foto: Sabine Hauswirth/MAK
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30.04.2026
Amerikas älteste Geburtsurkunde – Ein über 500 Jahre alter verborgener Schatz Prof. Dr. Stefaan Missinne
In einer vergessenen Ecke einer New Yorker Bibliothek befindet sich Amerikas älteste kartografische Urkunde aus dem Jahr ca. 1508. Washingtons epische, 10 Millionen Dollar teure Waldseemüller-Holzschnittkarte (kein Original, sondern ein Nachdruck von 1516 auf gebrauchtem Papier) wird mühsam entthront.
In einer bahnbrechenden Neubewertung einer komplexen Weltkarte aus Albi, der Heimatstadt von Louis Boulengier, der sie zugeschrieben wird, und die einen Maßstab aufweist, der dem Da-Vinci-Globus von 1504 entspricht, wird der Leser in Archive auf der ganzen Welt entführt.
Der in Österreich lebende belgische Fellow der Royal Geographical Society in London und Professor beweist, dass die von Amerigo Vespucci beschriebenen Gewohnheiten der amerikanischen Gattung den jungen französischen Dichter M. Ringmann im März 1507 dazu veranlassten, „Americi“ in Amerika zu ändern.
D.N. Germanus, ein deutscher Benediktinermönch auf der Flucht, der 1477 für den Vatikan Globen anfertigte, entpuppt sich als der Kopf hinter dem Kupferstich, der Gelehrten die Arbeit erleichtern sollte. Für alle, die sich für die Entdeckung und Benennung Amerikas interessieren, ist dieser historische Meilenstein, veröffentlicht am 29. April 2026 von Cambridge Scholars Publishing, ein Augenöffner.
Am 20. Mai um 18.30 Uhr wird Prof. Dr. Stefaan Missinne auf Einladung der Wiener Anthropologischen Gesellschaft im Österreichischen Naturhistorischen Museum über sein neues Buch sprechen. Begrenzte Platzanzahl.
Anmeldung: ag@nhm.at
https://cambridgescholars.com/product/978-1-0364-1067-4-2/
http://www.ag-wien.org/
Foto: Cambridge Scholars Publishing
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29.04.2026
Das Naturhistorische blickt kritisch zurück
Vor 150 Jahren wurde das Naturhistorische Museum (NHM) Wien offiziell gegründet. Zum Jubiläum wirft das Haus einen selbstkritischen Blick auf die eigene Geschichte: Die Sonderausstellung „Gutes Sammeln – Böses Sammeln“ erzählt, wie das Museum von Kolonialismus, Nationalsozialismus und der Jagdlust der Habsburger profitierte, und zeigt Ungewöhnliches: vom Pyramidenstück bis zum Modell eines Amphibienpenis.
Weil die Räume der Hofburg Mitte des 19. Jahrhunderts zu klein wurden, beschloss man am 29. April 1876 den Bau am Ring. Die Geschichte der Sammlung reicht noch weiter zurück: Um 1750 erwarb Franz I. Stephan von Lothringen eine Privatsammlung von 30.000 Objekten, die seine Frau Maria Theresia nach seinem Tod öffentlich zugänglich machte.
Heute beherbergt das Museum über 30 Millionen Objekte: Fest- und Flüssigpräparate, Knochen, Fossilien, Scherben, Gesteinsproben, Pflanzen und Insekten aus den verschiedensten Zeiten und Orten. Großartig für die dort intensiv betriebene Grundlagenforschung – aber mit teils fragwürdiger Provenienz.
„Punk“ statt Biedermeier
Von einem „selbstbewusst kritischen Feiern“ war bei der Präsentation der Jubiläumsausstellung die Rede. Der Titel „Gutes Sammeln – Böses Sammeln“ ist dabei leicht irreführend, denn es geht weniger um Gut und Böse, sondern um Einblicke hinter die Kulissen des Hauses und eine differenzierte Auseinandersetzung mit den teils „janusköpfigen Objekten“, wie Mathias Harzhauser, Direktor der Geologisch-Paläontologischen Abteilung und Kokurator der Jubiläumsschau, betonte. Wissenschaftliche Einzigartigkeit und problematischer Erwerbskontext schließen sich nicht aus.
Ein imposantes Beispiel ist dafür ein Gorillamännchen, das die k. u. k. Monarchie 1847 im Wettbewerb der Museen über die französische Kolonialmacht für sich gewinnen konnte. Für das Präparat findet man mit dem Titel „Spektakulär unethisch!“ deutliche Worte.
Die Schau wurde bewusst zeitgemäß und zugänglich gestaltet – als Kontrapunkt zu den historischen Holzvitrinen, die das Museum bis heute prägen: „Wir versuchen, ungewöhnliche optische Elemente zu haben, dieses Statische zu brechen. Die Leute kommen zu uns, erwarten Biedermeier, was sie bekommen, ist Punk“, sagte Harzhauser.
Cocktailbar und „Vielfaltsturm“
An eine New Yorker Cocktailbar soll etwa die „Typus-Bar“ im ersten Hauptraum erinnern: In den länglichen Glasbehältnissen sieht man nicht nur bernsteinfarbenen Alkohol, sondern auch besonders wertvolle Schlangen- und Echsenpräparate.
Daneben steht der „Vielfaltsturm“ mit übereinander gestapelten Vitrinen: Darin sind Hunderte Amethyste, fossile Haifischzähne, Schmetterlinge und Käfer ausgestellt – eine Station, die erklären soll, warum die Masse an Objekten manchmal nötig ist: In der Forschung können erst so Variationsbreiten ermittelt und Analysen durchgeführt werden, bei denen einzelne Exemplare beschädigt bzw. zerstört werden müssen.
Erzherzog Franz Ferdinand im Ego-Shooter
Die Masse an toten Tieren kann und will das Museum aber nicht immer legitimieren. Kritisch – und unorthodox – kann man sich in einem pixeligen Ego-Shooter-Videospiel mit Erzherzog Franz Ferdinand messen, der in seinem knapp 50-jährigen Leben 274.000 Tiere erlegte.
Doch nicht nur der Sammelwahn der k. u. k. Monarchie war legendär. „Damals galt: Je mehr man hat, desto besser“, erklärte Harzhauser zur Sammelkultur im 19. Jahrhundert. „Natürlich haben wir von den Netzwerken der Kolonialmächte profitiert“, so der Kurator zum Mythos der kolonialen Unschuld der Habsburgermonarchie.
Koloniales Erbe
Von kolonialen Strukturen profitierte auch die Fregatte „Novara“, die mit über 26.000 Präparaten nach Wien zurückkehrte: Nicht nur der hier ausgestellte Albatros war darunter, sondern auch menschliche Überreste – gezeigt wird eine zeichnerische Dokumentation des rassistisch klassifizierten „Indianerschädels aus den Gräbern von Pachacamac“. Der Kolonialismus bedeutete den Bruch mit der Ethik – Grabschändungen seien teils bewusst in Kauf genommen worden, so Harzhauser.
Raubgut aus der NS-Zeit
Im Nationalsozialismus wurde im KZ Gusen ein Häftlingskommando zu Ausgrabungen gezwungen. Auch profitierte das Museum von Notverkäufen von Jüdinnen und Juden. Seit 1998 regelt das Kunstrückgabegesetz die Restitution von NS-Raubgütern, für 15 Sammlungskonvolute wurde bereits eine Rückgabe empfohlen. Mit der Provenienz menschlicher Überreste beschäftigt sich das Haus seit 2021.
Neue ethische Standards
Heute gibt es strenge ethische Standards: Was darf man sammeln? Diese Frage wird in der Ausstellung anhand von Beschlagnahmungen gestellt, die über Zollkontrollen ins Museum gelangten.
Auch was wertvoll ist und was nicht, hat sich im Laufe der Geschichte teils stark gewandelt: Für die Echte Wendeltreppen-Schnecke mit ihrem hübschen weißen Turmgehäuse, die heute wenige Euro wert ist, soll Kaiser Franz Stephan unglaubliche 4.000 Gulden – heute etwa 100.000 Euro – bezahlt haben. Die unscheinbare fossile Mondschnecke ist dagegen unermesslich wertvoll: Sie ist die einzige ihrer Art.
Venus von Willendorf als Projektionsfläche
Dass vieles eine Frage der Perspektive ist, zeigt der zweite große Raum, der sich 15 Objekte genauer anschaut: Zu jedem sind zwei unterschiedliche Audiostimmen zu hören. In der Mitte steht ein übergroßer Nachbau der Venus von Willendorf, der wohl berühmtesten Projektionsfläche des Naturhistorischen Museums: Von der Göttin bis zum Body-Positivity-Modell gab es schon die unterschiedlichsten Zuschreibungen.
Zu sehen ist hier auch – ausnahmsweise, weil ethisch bedenklich – der Schädel des „Homo sapiens“ („Sind wir tatsächlich so besonders?“). Und da ist noch das Modell eines Amphibienpenis, angefertigt für die Herpetologie-Ausstellung, aber letztlich nie gezeigt – weil „das Präparat ein bisschen aussieht wie aus einem Pornoshop“, so Harzhauser.
In der Gesamtschau präsentiert sich die Ausstellung als sehenswerter Kompromiss zwischen Leistungsschau und kritischer Bestandsaufnahme. Das enorme Themenspektrum wird allerdings oft nur angerissen – vieles bleibt an der Oberfläche. Eine schonungslose, tiefschürfende Aufarbeitung der eigenen Geschichte bleibt damit weiterhin ausstehend.
https://www.nhm.at/gutes_sammeln_boeses_sammeln
Fotos: NHM/Chloe Potter
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29.04.2026
Habersatter wird neuer Militärkommandant
Wien bekommt einen neuen Militärkommandanten. Christian Habersatter löst Kurt Wagner ab, der diese Funktion in den vergangenen 14 Jahren innehatte und nun den Ruhestand antritt. Habersatter ist seit 1988 beim Bundesheer und hatte bereits zahlreiche Führungsfunktionen inne.
Zuletzt kommandierte er die 3. Jägerbrigade in Mautern. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) lobt Habersatter als „äußerst erfahrenen und international erprobten Offizier“ und dankte Brigadier Wagner für seine „engagierte und verlässliche Führung des Militärkommandos Wien“.
Glückwünsche kamen auch vom Wiener Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ), der sich auf „eine konstruktive und vertrauensvolle Kooperation“ freute. Auch er dankte Wagner. Die Entscheidung für Habesatter wurde von der Wiener Landesregierung bestätigt.
Habersatter bekleidete zahlreiche Führungsfunktionen
Brigadier Habersatter wurde am 5. September 1970 in Salzburg geboren. Er ist verheiratet, Vater von zwei Kindern und lebt in Wien. Seit 1988 steht er im Dienst des Österreichischen Bundesheeres. Nach der Ausbildung zum Berufsoffizier an der Theresianischen Militärakademie und Dienst in verschiedenen Funktionen, absolvierte er den Generalstabslehrgang an der Landesverteidigungsakademie. Er bekleidete zahlreiche Führungsfunktionen.
Internationale Erfahrung sammelte er unter anderem als leitender Planungsoffizier und Verbindungsoffizier in Deutschland sowie bei mehreren Auslandseinsätzen am Balkan und in Afrika. Besonders hervorzuheben ist seine Funktion als erster österreichischer Mission Force Commander der EU-Trainingsmission in Mali im Jahr 2019.
Das Militärkommando Wien ist das zentrale Bindeglied des Bundesheeres zu den zivilen Behörden, Einsatzorganisationen und zur Bevölkerung in der Bundeshauptstadt. Es koordiniert insbesondere Assistenzeinsätze und unterstützt bei sicherheitsrelevanten Herausforderungen sowie Katastrophenlagen.
Foto: ORF
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28.04.2026
Von 8. bis 10. Mai wird Schlosspark, Schloss und Auditorium Grafenegg zur Bühne für alles, was Wohnen und Draußensein schöner macht: Outdoor- und Indoor-Möbel, Garten- und Poolideen, Wellness & Home-Spa, Technik und Smart Home – dazu feines Handwerk und Manufakturen in den prunkvollen Schlossräumen. Wer Design gern „im Einsatz“ erlebt, findet auch Mobilität vor Ort: neue Modelle ansehen, beraten lassen und bei kostenlosen Testfahrten in der Umgebung Probe fahren. Und weil Inspiration am besten mit Genuss funktioniert, ist auch die Weinverkostung der Wagram-Winzer im Ticket inkludiert. So wird der Messebesuch ganz nebenbei zum entspannten Tagesausflug – mit Angeboten für Familien, Neugierige und Genießer. Musikalisch setzt man am Wolkenturm heuer zwei starke Akzente: Alle Farben & Peter Sax und Parov Stelar. Nähere Informationen und Tickets: https://www.design-days.at/
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28.04.2026
Eröffnung Honorarkonsulat Lettland
Landeshauptmann Fellner: „Durch die Eröffnung des Honorarkonsulats rücken nicht nur zwei Länder, sondern auch zwei Kulturen und Traditionen näher zusammen“ – Honorarkonsul ist Wolfgang Lattacher
Im Landhaus Klagenfurt wurde das Honorarkonsulat der Republik Lettland eröffnet. Wolfgang Lattacher wurde von Botschafterin Ingrida Levrence die Konsulatsurkunde überreicht. Zuvor hatte dieses Amt der Brauchtumsexperte Wolfgang Lattacher inne, der im März 2024 verstorben ist. In seinen Grußworten bezeichnete Landeshauptmann Daniel Fellner die Eröffnung der lettischen Vertretung als einen Freudentag für Kärnten. „Wenn es in der Welt kälter wird, muss man näher zusammenrücken. Die Eröffnung des Honorarkonsulats ist ein gutes Symbol dafür - es rücken nicht nur zwei Länder, sondern zwei Kulturen und Traditionen näher zusammen“, betonte Fellner und zeigte sich überzeugt: „Durch das Honorarkonsulat wird die gute Zusammenarbeit zwischen Kärnten und Lettland noch weiter intensiviert“. Landtagspräsident Andreas Schweritzl hieß die Gäste im „Tor zur Demokratie“ – einer permanenten Ausstellung im Landhaus - willkommen. „Der Ort dieses Festaktes ist symbolträchtig. Er steht für das, was uns eint: die gemeinsamen Anstrengungen und der Kampf für die Demokratie und die Menschenrechte.“, führte Scherwitzl aus und rief in Erinnerung, dass Lettland unmittelbar an Russland grenzt. Seitens der Stadt Klagenfurt war Bürgermeister Christian Scheider anwesend, er verwies auf die enge Zusammenarbeit und den regen Austausch zwischen der Landeshauptstadt und ihren Partnerstädten. „Wolfgang Lattacher wird die Arbeit seines Vaters fortsetzen und die ohnehin bereits guten Beziehungen zwischen Klagenfurt und Lettland weiter ausbauen“, betonte Scheider. Honorarkonsul Wolfgang Lattacher rückte die Beziehungen zwischen Kärnten und Lettland in Vordergrund: „Kärnten und Lettland vereint viel: die reichhaltige Kultur, die tiefe Verbundenheit zu Europa, das Streben nach Innovation und der positive Blick in die Zukunft. Ich freue mich auf meine Aufgaben und möchte die Brücken zwischen den beiden Ländern weiter ausbauen“, sagte Lattacher und hielt auch ein Impulsreferat zum Thema „Brücken zwischen Lettland und Kärnten“. Inga Ulmane, Botschaftsrätin der Republik Lettland, sprach über „Lettland als attraktiver Wirtschaftsstandort“. Die Wirtschaftskammer Kärnten war durch Vizepräsidentin Nika Basic vertreten.
Fotos: LPD Kärnten/Wajand
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24.04.2026
Saison 26-27 der Wiener Symphoniker: Der Stoff, aus dem Musik ist
Die Wiener Symphoniker starten mit einer neuen künstlerischen Partnerin und einer programmatischen Vielfalt in die Saison 2026/27. An der Seite von Chefdirigent Petr Popelka wird die Dirigentin Elim Chan künftig als Artistic Partner wirken und folgt damit auf Marie Jacquot, die das Orchester drei Jahre lang als Erste Gastdirigentin mit geprägt hat.
Popelka setzt seine Arbeit an zentralen Werken des Repertoires fort. Im Mittelpunkt stehen die Fortsetzung des Mahler-Zyklus sowie ein Schwerpunkt auf den Symphonien Ludwig van Beethovens. Insgesamt bestreitet das Orchester mehr als 50 Konzerte unter seiner Leitung. Neben Gustav Mahlers Symphonien Nr. 5 und 9 erklingen unter anderem Werke von Robert Schumann, Franz Schubert und Dmitri Schostakowitsch. Auch Beethovens Symphonien Nr. 3 und 5 sowie die Klavierkonzerte Nr. 4 und 5 sind geplant.
Ergänzt wird das Programm durch Solokonzerte mit international gefragten Künstlerinnen und Künstlern, darunter Yuja Wang, María Dueñas, Gidon Kremer, Rudolf Buchbinder und Lise de la Salle. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Werke des 20. Jahrhunderts, etwa von Samuel Barber, sowie zeitgenössische Kompositionen – darunter eine Komposition Popelkas.
Elim Chan setzt in ihren ersten Konzerten auf eine Verbindung von klassischem Repertoire und selten gespielten Werken. Zum Auftakt im Oktober 2026 stehen Kompositionen von Sofia Gubaidulina, Alfred Schnittke und Sergej Prokofjew auf dem Programm. Weitere Akzente folgen im Dezember mit Musik von Igor Strawinski, Benjamin Britten und Claude Debussy. Ein Höhepunkt ist das Adventskonzert im Wiener Stephansdom.
Die Saison steht unter dem Motto „Der Stoff, aus dem Musik ist“. Intendant Jan Nast verweist dabei auf die Jahreskampagne, die Muster und Stoffe aus dem Backhausen-Archiv aufgreift. „Der Stoff, den unser Orchester webt, entsteht immer in der Gegenwart und ist eng mit Wien verbunden“, sagte Nast. Neben Popelka und Chan stehen zahlreiche weitere Dirigenten am Pult, darunter Philippe Jordan, Manfred Honeck und Ádám Fischer. Zudem sind mehrere Debüts geplant. Auch abseits der großen Konzertzyklen im Musikverein Wien und im Wiener Konzerthaus setzt das Orchester seine etablierten Formate fort. Dazu zählen die Beisl-Konzerte, das Prater-Picknick, die Filmmusik-Reihe Cinema:Sound, das Konzert zum Vienna City Marathon sowie Vermittlungsangebote für Kinder und Familien. Popelkas moderiertes Format Hör-Bar im Gläsernen Saal wird ebenfalls weitergeführt.
Als Opernorchester sind die Wiener Symphoniker unter anderem im MusikTheater an der Wien mit Produktionen wie Wagners Der fliegende Holländer und Beethovens Leonore zu hören. Bei den Bregenzer Festspielen stehen die Neuinszenierung von Giuseppe Verdis La Traviata und Leos Janáceks Opern-Satire Die Ausflüge des Herrn Brouček auf dem Programm. International führen Tourneen das Orchester durch mehrere europäische Länder sowie nach Asien. Zudem wird das Frühlingsfestival Primavera da Vienna in Triest fortgesetzt.
http://www.wienersymphoniker.at/
Fotos: Vrinda Jelinek
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24.04.2026
Universalmuseum Joanneum
Vertreter des Universalmuseums Joanneum nahmen das Kulturerbe-Siegel für das Landeszeughaus in Brüssel entgegen
Die Europäische Kommission zeichnet alle zwei Jahre historische Orte, Gedenkstätten und Kulturlandschaften mit einem eigenen Siegel aus und erhebt sie damit zum bedeutenden europäischen Kulturerbe. Bislang wurden in Europa rund 80 Stätten mit dem Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet. Stätten des Europäischen Kulturerbe-Siegels in Österreich sind unter anderem die Römerstadt Carnuntum und die Hofburg Wien, nun zählt auch das Landeszeughaus in Graz dazu. Am vergangenen Mittwoch wurde die Auszeichnung bei einer feierlichen Übergabe in Brüssel entgegengenommen.
Am 22. April fand die Übergabe des Kulturerbe-Siegels in Brüssel statt: Glenn Micallef (EU-Kommissar für Generationengerechtigkeit, Jugend, Kultur und Sport), Meena Lang (Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport) mit Bettina Habsburg-Lothringen (Leiterin der Abteilung Kulturgeschichte des Universalmuseums Joanneum), Marko Mele (wissenschaftlicher Geschäftsführer des Universalmuseums Joanneum) und Walter Feldbacher (Chefkurator Landesgeschichte und Landeszeughaus), die die Auszeichnung entgegennahmen, Foto: Eric Herchaft Es war ein Abend im Zeichen der gemeinsamen Geschichte, der die Vielfalt der europäischen Kulturlandschaft widerspiegelt. Insgesamt wurden bei der Vergabe in Brüssel 13 neue Standorte vorgestellt, die mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet wurden. Die Stätten, die von einer unabhängigen Expert*innenjury aus insgesamt 21 Bewerbungen ausgewählt wurden, zeichnen sich nicht nur durch ihre historische Bedeutung, sondern auch durch ihr Engagement für Bildung, Bürger*innenbeteiligung und die Förderung europäischer Werte, insbesondere bei jüngeren Generationen, aus.
Glenn Micallef, EU-Kommissar für Generationengerechtigkeit, Jugend, Kultur und Sport, sagte bei der Veranstaltung:
„Diese 13 neu ausgezeichneten Stätten verkörpern das Beste dessen, wofür das Europäische Kulturerbe-Siegel (EHL) steht. Sie spiegeln den Reichtum unserer gemeinsamen Geschichte wider und markieren jeweils einen wichtigen Meilenstein beim Aufbau einer engagierten, aufgeklärten und zukunftsorientierten Gesellschaft, die in den uns wichtigen europäischen Werten verwurzelt ist. In einer Zeit großer Veränderungen und Umbrüche gibt uns das Kulturerbe Halt. Es hilft uns zu verstehen, woher wir kommen, unseren heutigen Stand zu begreifen, und inspiriert uns, die Gemeinschaft von morgen zu gestalten. Wir sollten die Bedeutung und das Potenzial dieser Stätten niemals unterschätzen: Sie helfen den Bürger*innen, sich mit ihrer Identität zu verbinden und ihre gemeinsame Geschichte in den Orten widergespiegelt zu sehen, die das EHL anerkennt.“
Ein Erbe des Krieges als Plattform für Dialog und Frieden
Das Landeszeughaus ist als singulärer Ort lesbar und relevant. Seine wahre Bedeutung erschließt sich aber erst mit Blick auf die europäische Geschichte der Neuzeit und seine Rolle in einem Netzwerk, das sich zu jener Zeit in Mittel- und Südosteuropa entspinnt: Über Jahrhunderte gibt es in diesem Raum bewaffnete Konflikte, die Menschen, Güter und Ideen zwischen Österreich, Deutschland, Kroatien, Italien, Ungarn, Bosnien u. a. in Bewegung versetzen. In dieser Situation ist das Landeszeughaus ein wesentlicher Kreuzungspunkt. Obsolet wird es in dem Moment, als sich eine seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs zentrale europäische Idee durchsetzt: der Frieden, und mit ihm der Ausbau der Verkehrswege und Wirtschaftsbeziehungen, die Entstehung von Gesandtschaften und Botschaften, die Möglichkeiten des Reisens und die damit veränderte Wahrnehmung des jeweils „Anderen“.
Heute ist das Landeszeughaus die größte historische Waffenkammer der Welt und mit knapp 60.000 Besucher*innen im vergangenen Jahr eines der bedeutendsten Baudenkmäler der Stadt. Aufbauend auf seiner Rolle als ehemaliger Knotenpunkt nutzt der Ort seine Konfliktgeschichte, um heute gemeinsame europäische Werte zu thematisieren. Durch die Verknüpfung von Denkmalpflege, Bildung und transnationaler Zusammenarbeit leistet das Landeszeughaus einen Beitrag zu Europa als gemeinsamem Kulturraum – und verwandelt ein Erbe des Krieges in eine Plattform für Dialog, Lernen und Frieden. Die Vermittlung und Sensibilisierung gehört zu den großen Aufgaben.
Bettina Habsburg-Lothringen, Leiterin der Abteilung Kulturgeschichte sieht sich durch die Auszeichnung im Auftrag bestärkt: „Wir nehmen die Aufnahme in die Reihe der europäischen Kulturerbe-Stätten als Auftrag, die europäischen Verflechtungen des Landeszeughauses sowie die Bedeutung des Friedens verstärkt in den Mittelpunkt seiner Vermittlung zu stellen.“
Die Geschäftsführung des Universalmuseums Joanneum, Marko Mele und Josef Schrammel, sowie der Kulturlandesrat Karlheinz Kornhäusl sehen in der Auszeichnung die internationale Bedeutung des Standorts bestätigt:
„Mit dem Kulturerbe-Siegel wurde ein weiterer Standort des Universalmuseums Joanneum für seinen Beitrag zum Erhalt kulturellen Erbes ausgezeichnet. Neben Schloss Eggenberg, das bereits Teil des UNESCO-Welterbes ist, wurde nun das Landeszeughaus mit dem Kulturerbe-Siegel gewürdigt. Als größte erhaltene historische Waffenkammer der Welt und als authentischer Ort europäischer Geschichte zählt es zu den international bedeutendsten Standorten unseres Museumsverbunds“, erklären Marko Mele und Josef Schrammel.
Kulturlandesrat Karlheinz Kornhäusl: „Die Auszeichnung des Landeszeughauses mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ist eine große Anerkennung für die Steiermark und für einen Ort, der unsere Geschichte auf einzigartige Weise sichtbar macht. Das Zeughaus steht nicht nur für die militärische Vergangenheit unseres Landes, sondern auch für die europäischen Verflechtungen dieser Zeit und für den langen Weg vom Konflikt zum Frieden. Dass dieses außergewöhnliche Haus nun Teil des europäischen Kulturerbes ist, unterstreicht seine Bedeutung weit über die Steiermark hinaus.“
Über das Landeszeughaus
Das Landeszeughaus wurde zur Mitte des 17. Jahrhunderts, eine Zeit der Kriege und Konflikte, als Waffendepot und wichtigste Ausrüstungs-Zentrale im Südosten des habsburgischen Reiches erbaut. Mit dem Rückgang der bewaffneten Auseinandersetzungen im 18. Jahrhundert verlor das Zeughaus seine Bedeutung, konnte aber als „Denkmal der Landesgeschichte“ erhalten werden. 1882 wurde die Rüstkammer erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Mit ihrer Eingliederung in das 1811 gegründete Joanneum wurde sie im ausgehenden 19. Jahrhundert endgültig musealisiert. Heute gilt das Landeszeughaus mit rund 32.000 Objekten auf einer Fläche von 2000 m2 als die größte erhaltene historische Waffenkammer der Welt.
Europäisches Kulturerbe-Siegel
Die Europäische Union zeichnet seit dem Jahr 2014 Stätten aus, die eine starke Symbolkraft für die gemeinsame Geschichte, Einigung und Identität Europas haben. Dazu zählen Denkmäler, Gedenkstätten, archäologische und industrielle Stätten, Kulturlandschaften, Kulturgüter oder immaterielles Kulturerbe. Das Siegel rückt europäische Errungenschaften und Werte wie Frieden, Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Toleranz und Solidarität in den Fokus und schlägt von historischen Ereignissen eine Brücke in die Gegenwart. Weitere ausgezeichnete Stätten in Österreich sind u. a. Carnuntum und die Hofburg Wien.
Landeszeughaus Sommeröffnungszeiten: 01.04.–31.10.2026 Di–So, feiertags, 10–18 Uhr Führungen: Di–So, 11 Uhr und 14 Uhr
https://www.landeszeughaus.at
https://www.museum-joanneum.at/
Foto: Universalmuseum Joanneum/N. Lackner/Erich Herchaft
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23.04.2026
Freiluft zurück im Auersperg Garten ab 12. Mai 2026!
ESC Special im Palais Auersperg
FREILUFT kehrt 2026 an seinen ursprünglichen Standort zurück und verwandelt den barocken Garten des Palais Auersperg von 12.–17. Mai in einen einzigartigen Treffpunkt für Genuss, Kultur und internationale Begegnung – erstmals im Rahmen des Eurovision Song Contest.
Als offizielles Side-Event in Kooperation mit dem ORF werden die ESC-Shows live übertragen (12., 14. & 16. Mai) – bei freiem Eintritt und in außergewöhnlicher Atmosphäre unter freiem Himmel. Bei Schlechtwetter finden die Übertragungen in den Prunksälen des Palais statt.
Neben dem Public Viewing erwartet die Gäste ein kuratierter Mix aus internationaler Kulinarik – von Sushi, Barbecue und libanesischem Streetfood bis hin zu österreichischen und italienischen Klassikern – sowie ein abwechslungsreiches Daylife-Programm mit DJs, Live-Acts und besonderen Eventformaten.
Highlights der Woche:
🎶 SOUL Daytime-Partys (14. & 16. Mai ab 14:00 Uhr)
🌿 Hot Honey Picnic Club Anniversary (15. Mai)
🍸 Aperitivo-Vibes & Sommerfeeling im Grünen
🎤 Gemeinsames ESC Viewing in einzigartiger Kulisse
Geöffnet ist FREILUFT während der gesamten Woche täglich ab 15:00 Uhr – mitten im 8. Bezirk, als grüne Oase in der Stadt.
Grafik: Freiluft/Palais Auersperg
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22.04.2026
GLANZSTÜCKE – Van Cleef & Arpels High Jewelry × Meisterwerke der MAK Sammlung
Van Cleef & Arpels freut sich, die Ausstellung „GLANZSTÜCKE – Van Cleef & Arpels High Jewelry × Meisterwerke der MAK Sammlung“ anzukündigen, die vom 10. Juni bis zum 27. September 2026 im Museum für angewandte Kunst (MAK) in Wien zu sehen sein wird.
Diese außergewöhnliche Ausstellung ist das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit zwischen Van Cleef & Arpels und dem MAK. Sie vereint ausgewählte, selten gezeigte Objekte aus der bedeutenden MAK Sammlung mit Kreationen aus über 120 Jahren High Jewelry Geschichte der Maison. In einem facettenreichen Dialog treten rund 500 Exponate in sechs thematischen Kapiteln miteinander in Beziehung und eröffnen neue Perspektiven auf Exzellenz in Design, Handwerkskunst und kreativer Vision. Seit seiner Gründung im Jahr 1906 auf der Place Vendôme in Paris steht Van Cleef & Arpels für außergewöhnliche Schmuckkunst und Innovationsgeist. Die Patrimony Collection der Maison umfasst heute mehr als 3.000 Kreationen aus High Jewelry, Schmuck und Uhrmacherkunst sowie kostbare Objekte. Im Rahmen der Ausstellung begegnen ikonische Werke aus der MAK Sammlung – von mittelalterlichen Textilien bis hin zu Entwürfen der Wiener Werkstätte – ausgewählten Highlights aus dieser einzigartigen Sammlung von Van Cleef & Arpels.
Die Ausstellung wurde kuratiert von Alexandrine Maviel-Sonet, Director of Patrimony and Exhibitions bei Van Cleef & Arpels, in Zusammenarbeit mit Anne-Katrin Rossberg, Kuratorin der MAK Metallsammlung und des Wiener Werkstätte Archivs. Die Ausstellungsarchitektur stammt von Atelier Tsuyoshi Tane Architects.
Pressekonferenz
Dienstag, 9. Juni 2026, 10:00 Uhr Ausstellungsort
MAK – Museum für angewandte Kunst Stubenring 5 1010 Wien Ausstellungshalle (Erdgeschoss) Öffnungszeiten
Dienstag: 10:00–21:00 Uhr Mittwoch bis Sonntag: 10:00–18:00 Uhr
Fotos: MAK/Van Cleef & Arpels
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21.04.2026
Europa-Forum Wachau 2026
Die geopolitische Zeitenwende zwingt Österreich und Europa zu klareren Antworten auf mutigere Fragen.
Seit 30 Jahren ist das Europa-Forum Wachau Niederösterreichs Plattform für den Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Diplomatie. Zu seinem Jubiläum wirft das Forum den Blick zukunftsgewandt auf die nächsten drei Jahrzehnte – „The Next 30“. Das Forum 2026 widmet sich an vier Programmtagen den zentralen Fragen europäischer Souveränität in einer fragilen Weltordnung.
Den Auftakt bilden am Campus Krems die technologischen Fundamente: Wir diskutieren die Etablierung einer wehrhaften Sicherheitsarchitektur sowie pharmazeutischen Unabhängigkeit und verbinden diese mit der notwendigen wirtschaftlichen Kehrtwende Richtung Wettbewerbsfähigkeit. Durch den Fokus auf fiskalische Verantwortung, digitale Transformation und die Erschließung neuer Wachstumsmärkte wird das Fundament für ein verteidigungsfähiges und wettbewerbsfähiges Europa von morgen gelegt.
Vor der geschichtsträchtigen Kulisse des Stiftes Göttweig verlagert sich der Schwerpunkt auf die politische und globale Strategie. Wir diskutieren die Gestaltung neuer Allianzen, die Stärkung regionaler Handlungsfähigkeit und ein zukunftsfähiges Migrationsmanagement. Den Abschluss bildet die Neujustierung des österreichischen und europäischen außenpolitischen Kompasses im globalen Spannungsfeld zwischen den USA und China. Unter Einbeziehung nationaler und internationaler Perspektiven schlagen wir die Brücke von regionaler Stabilität zu weltpolitischer Verantwortung und ordnen das Leitmotiv der Souveränität in den Kontext einer multipolaren Sicherheitsordnung ein.
Dieser Link füht zum vorläufigen Programm (wird laufend aktualisiert) und gibt einen Überblick über die Speaker:
https://www.europaforum.at/veranstaltungen/europa-forum-wachau-2026#top
Grafik: Europ-Forum Wachau 2026
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21.04.2026
Antrittsbesuch der belgischen Botschafterin
Landeshauptmann Fellner begrüßte Delegation der belgischen Botschaft in Kärnten – Gespräche über zentrale EU-Themen
Landeshauptmann Daniel Fellner empfing gestern, Montag, die belgische Botschafterin in Österreich, Slowenien und der Slowakei, Caroline Vermeulen, zu einem Antrittsbesuch im Spiegelsaal der Landesregierung. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen Energiepolitik, Fragen der Volksgruppen und die Rolle Kärntens in der EU. „Das Gemeinsame vor das Trennende stellen“, so beschrieb Fellner seinen Zugang zu seiner neuen Rolle als Landeshauptmann. Diese Einstellung zeige sich in der Volksgruppenpolitik, im Umgang mit den Sozialpartnern und in der Zusammenarbeit mit europäischen Nachbarn. „Der Einsatz am Peršmanhof hat keinen negativen Einfluss auf die freundschaftlichen Beziehungen mit Slowenien. Ein neuer Bericht aus dem slowenischen Parlament bestätigt die gute Zusammenarbeit“, sagte Fellner und betonte auch die Ergebnisse des Dialogforums als modernes Instrument der Volksgruppenpolitik.
Auf europäischer Ebene pflege Kärnten enge Kontakte im Alpen-Adria-Raum – etwa in den Bereichen Wirtschaft, Katastrophenschutz, Kultur, Forschung, Bildung, Nachhaltigkeit, Infrastruktur und Tourismus. Im Rahmen des EVTZ (Europäischer Verbund für territoriale Zusammenarbeit) mit den italienischen Regionen Veneto und Friaul-Julisch-Venetien sowie mit dem Beitrittskandidaten Istrien und der AAA (Alpen-Adria-Allianz) finden regelmäßig Arbeitstreffen zu gemeinsamen Zukunftsthemen statt.
Für Fellner ist auch die Koralmbahn ein wichtiger Faktor für wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aufschwung für alle Regionen entlang der Koralmbahn, bzw. der Baltisch-Adriatischen-Achse. In der Energiepolitik sieht er Kärnten auf einem guten Weg: „Wir erzeugen bereits mehr grüne Energie, als wir verbrauchen. Jetzt müssen wir Energiepolitik stärker auf Bundes- und EU-Ebene denken, um unabhängiger zu werden – auch diese Herausforderung endet nicht an den Landesgrenzen.“
Diese Unabhängigkeit sei auch in der Pharmazie und im Digitalsektor entscheidend. Gerade bei Künstlicher Intelligenz müsse Europa auf Souveränität und Datenhoheit achten. Kärnten setze erste Schritte, um KI (Künstliche Intelligenz) in der Verwaltung einzusetzen, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu entlasten und Bürgerinnen und Bürgern sowie Wirtschaftstreibenden besseres Service bieten zu können. Botschafterin Vermeulen zeigte sich besonders interessiert an der Zusammenarbeit mit der slowenischen Volksgruppe und an der grenzüberschreitenden Kooperation mit den Regionen im Alpen-Adria-Raum. Sie verwies auf die Sprachgruppen in Belgien und zog Parallelen. Auch Belgien denke an erste Schritte zum Einsatz von KI in der Verwaltung. Die Abhängigkeit von nicht-europäischen Anbietern sei dabei eine große Herausforderung – lösbar nur auf europäischer Ebene. Auch in der Energiepolitik sieht Vermeulen Handlungsbedarf. „Europa müsse unabhängiger werden“, sagte die Botschafterin.
Geopolitische Spannungen, etwa in der Ukraine oder im Iran, würden die Verwundbarkeit deutlich machen. Umso wichtiger sei eine engere Zusammenarbeit. Für Vermeulen war es der erste Besuch in Kärnten. Ihr Zuständigkeitsbereich umfasst neben Österreich auch Slowenien und die Slowakei. Begleitet wurde sie von Jean-Philippe Schklar, Handelsattaché der Region Wallonien, Stefan Stolitzka, Honorarkonsul des Königreichs Belgien in Graz und Laurena Marx, Mitarbeiterin der Botschaft des Königreichs Belgien in Österreich. Zwischen Österreich und Belgien bestehen bereits enge Kontakte im Bildungs- und Forschungsbereich. Die Universität Klagenfurt und die FH Kärnten pflegen Austauschprogramme mit belgischen Hochschulen, darunter die KU Leuven und die Ghent University. Kärntner Unternehmen wie Infineon arbeiten mit der belgischen Elektronikindustrie zusammen, Hasslacher Norica Timber liefert Brettschichtholz für den belgischen Bausektor.
Fotos: LPD Kärnten/Gleiss
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16.04.2026
Zeit der Monster. Lagebesprechung in einer bedrohten Gegenwart
Unter dem Titel "Zeit der Monster - Lagebesprechungen in einer bedrohten Gegenwart" versammelt das Heeresgeschichtliche Museum (HGM) ab 7. Mai 2026 Expert:innen wie Ingrid Brodnig (Journalistin und Publizistin), Florian Bieber (Karl-Franzens-Universität Graz) und Bettina Habsburg-Lothringen (Museum Joanneum). In performativen Gesprächen werden Krisen, Risiken und Handlungsmöglichkeiten analysiert und Lehren aus der Vergangenheit gezogen. Zugleich wird die Frage gestellt, wie man die erlangten Erkenntnisse in einem militärhistorischen Museum des 21. Jahrhunderts direkt umsetzen kann. "Wenn das Alte stirbt und das Neue nicht zur Welt kommen kann, beginnt die Zeit der Monster", schrieb der italienische Philosoph Antonio Gramsci 1930. Ein Jahrhundert später scheint der berühmte düstere Befund erneut aktuell. Polarisierung und gesellschaftliche Spannungen nehmen zu, demokratische Institutionen geraten unter Druck, geopolitische Konflikte eskalieren. Zeit zusammenzukommen, zu beratschlagen und zu diskutieren. "Das Heeresgeschichtliche Museum ist ein Ort, an dem militärische, historische und gesellschaftliche Zusammenhänge vermittelt und diskutiert werden. Gemeinsam mit Kurator Alexander Martos haben wir in diesem innovativen Diskussionsformat den Anspruch, Bedrohungen in Vergangenheit und Gegenwart aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und voneinander zu lernen", erklärt Georg Hoffmann, Direktor des Heeresgeschichtlichen Museums. Monster im Wiener Stadtraum
Die Themen der vier Kapitel werden jeweils von einer Monsterillustration verkörpert. Konzept und Creative Direction der Kampagne stammen von der vielfach ausgezeichneten Designerin und Creative Director Astrid Feldner. Für die visuelle Umsetzung entwickelte sie gemeinsam mit dem Illustrator und Digital Artist Niki Hermkes eine Serie digitaler Monsterskulpturen. Diese Figuren stehen für Mechanismen wie Gewaltmobilisierung, Machtspiele, Kriegsökonomien und Krieg. „Die inhaltliche Weiterentwicklung des Museums visuell zu begleiten war mir besonders wichtig, gerade bei einem so relevanten Thema wie Demokratiebildung“, so Feldner. „Ziel war es, nicht historische Ereignisse zu illustrieren, sondern die abstrakten, bis heute wirksamen Mechanismen dahinter greifbar zu machen“, ergänzt Hermkes, der Buchkunst und Grafik-Design an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig studierte, sowie aktuell Design und narrative Medien an der Universität für angewandte Kunst Wien.
4 Kapitel, 12 Termine - Analysen aus einem provisorischen "War Room"
Die Veranstaltungsreihe besteht aus vier Kapiteln, wobei jedes Kapitel drei Veranstaltungen umfasst. Jede Veranstaltung beginnt mit einer Lagebesprechung, im Rahmen derer Expert:innen aus verschiedensten Fachbereichen Entwicklungen einordnen. Die eingebrachten Perspektiven werden sicherheitspolitisch eingeordnet und anschließend von einer Museumskommission in die Museumsarbeit übersetzt. Die Veranstaltungen werden aufgezeichnet und die Videodokumentationen für die Vermittlungsarbeit, aber auch für die Bildungsarbeit des Heeresgeschichtlichen Museums herangezogen. Die Reihe wird vom Wiener Kurator Alexander Martos programmiert. Die Veranstaltungen finden unter Einbeziehung militäranalytischer Expertise des Bundesministeriums für Landesverteidigung statt. KAPITEL 1 – KAMPF UM DIE DEMOKRATIE Lage #01, 7.5.2026, 18 Uhr
ENTHEMMUNG. Wie Polarisierung und Propaganda den Weg zur Gewalt ebnen Demokratien sterben nicht über Nacht. Ihrem Zerfall gehen Prozesse der Radikalisierung voraus: Kulturkämpfe, propagandistische Mobilisierung und das Mainstreaming extremistischer Subkulturen verschieben die Grenzen des Sagbaren – und bald schon des Machbaren. Digitale Öffentlichkeiten beschleunigen die Dynamik, die Gewalt nimmt zu. Zum Auftakt der neuen Reihe untersucht die erste Lagebesprechung, wie weit die Enthemmung vorangeschritten ist und welche Handlungsmöglichkeiten bleiben. LAGEBESPRECHUNG: Florian Bieber (Prof. für Südosteuropäische Geschichte und Politik, Uni Graz) • Ingrid Brodnig (Journalistin und Publizistin) • Andreas Kranebitter (Wissenschaftlicher Leiter des Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes) MUSEUMSKOMMISSION: Georg Hoffmann (Direktor HGM) • Bettina Habsburg-Lothringen (Museum Joanneum) - weitere Expert:innen angefragt
Lage #02, 28.5.2026, 18 Uhr
ANGRIFF. Playbooks und Technologien der Machtübernahme Autoritäre Allianzen folgen heute keinem Drehbuch des Putsches. Sie nutzen strategische „Playbooks“, internationale Netzwerke und digitale Technologien, um das demokratische System und seine Institutionen von innen zu destabilisieren. Von ideologischen Thinktanks über radikale Ideenwelten, bis zur Aushöhlung staatlicher Souveränität durch feindliche Akteure: Die Lagebesprechung untersucht, wie Angriffe auf die Demokratie und der Griff nach der Macht organisiert werden. Aktuelle Informationen zu den geladenen Experten auf:
Lage #03, 18.6.2026, 18 Uhr
AUSSCHALTUNG. Die autoritäre Wende und die entfesselte Macht Nach dem autoritären Takeover beginnt der Umbau des Staates. Erste Gruppen verlieren grundlegende Rechte, freie Medien und unabhängige Justiz werden delegitimiert oder unter Kontrolle gebracht. Schritt für Schritt verschiebt sich das ausbalancierte System von Demokratie und Rechtsstaat in Richtung Autoritarismus – zugleich formiert sich Widerstand. Die Lagebesprechung zieht historische Parallelen, analysiert autoritäre Praktiken und lotet Strategien, Taktiken und Organisationsformen aus, um demokratische Handlungsspielräume zu sichern. Aktuelle Informationen zu den geladenen Expert:innen auf www.hgm.at/zeitdermonster
KAPITEL 2 – POWER GAMES. GEFÄHRLICHE MACHTSPIELE (September und Oktober 2026) Von Ende einer globalen Ordnung und der Rückkehr imperialer Politik zur Krise des Westens? KAPITEL 3 – KRIEG UND ÖKONOMIE (Oktober und November 2026) Von Markt und Macht zu Wirtschaftskriegen und Kriegswirtschaften? KAPITEL 4 – FLÄCHENBRAND (November und Dezember 2026) Von neuen Kriegen und seinen Technologien zum Flächenbrand der Petromoderne und ihren Gegenbewegungen? HGM DISKURSREIHE 2026 Zeit der Monster - Lagebesprechungen in einer bedrohten Gegenwart 12-teiliges Diskursprogramm 2026
7. Mai – 17. Dezember 2026 im Heeresgeschichtlichen Museum Beginn jeweils 18 Uhr bei freiem Eintritt
Das Heeresgeschichtliche Museum
Das Heeresgeschichtliche Museum in Wien befindet sich seit 2023 in einem Weiterentwicklungsprozess, aber auch in einer Phase der notwendigen baulichen Sanierung. Das Museum versteht sich als Ort, an dem historische Erfahrung und gegenwärtige Fragestellungen miteinander in Beziehung gesetzt werden. Als inklusiver Diskussionsort für Militärgeschichte legt es zentralen Schwerpunkt auf den Menschen als Akteur in der Geschichte, auf die Rolle des Militärs in der Gesellschaft über historische Epochen hinweg sowie auf den Zusammenhang von Krieg und Gesellschaft. Das Heeresgeschichtliche Museum bewahrt derzeit über 1 Million einzigartiger Objekte und zählt – als Teil des Bundesministeriums für Landesverteidigung – zu den ältesten und größten historischen Museen Europas.
Alle Details zu den Terminen auf https://www.hgm.at/zeitdermonster
Eintritt frei nach Anmeldung Idee und Kuratierung: Alexander Martos Bühne: Paul Horn Filmisches Konzept und Lichtgestaltung: Stephan Richter Monstersujets: Niki Hermkes Grafik: Astrid Feldner Produktion HGM: Sonja Prendinger Technik HGM: Daniel Dietl
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16.04.2026
KLM feiert 90 Jahre Verbindung mit Wien
KLM Royal Dutch Airlines feiert im April ein besonderes Jubiläum: 90 Jahre Flugverbindung zwischen Wien und dem internationalen Streckennetz der niederländischen Airline über Amsterdam. Die Verbindung wurde erstmals am 20. April 1936 aufgenommen und bis zum 30. August 1939 betrieben damals als Teil des legendären „Blue Danube Express“ vor dem Zweiten Weltkrieg. Am 31. Juli 1949 wurde die Strecke wieder aufgenommen und ist seither ein fixer Bestandteil des europäischen KLM Streckennetzes.
„Bereits seit 90 Jahren verbinden KLM Flüge die Niederlande mit Österreich. Wien war und ist in der 106-jährigen Geschichte der KLM immer ein wesentlicher Fixpunkt im Streckennetz geblieben. Heute feiern wir dank dieser Verbindung Jahrzehnte der Partnerschaft, des Fortschritts und des kulturellen Austauschs zwischen Österreich und den Niederlanden.“ Guido Hackl, Air France KLM Country Sales Manager Austria.
KLM ist die weltweit erste Fluggesellschaft, die bis heute unter ihrem ursprünglichen Namen operiert. Im Jahr 1919 gründete der junge Luftfahrtpionier Albert Plesman die Airline mit einer klaren Vision: „the ocean of the air unites all people“ – ein Netzwerk, das Menschen weltweit verbindet. Seine Zukunftsvision und Entschlossenheit haben diese Idee Realität werden lassen.
KLM steht für Unternehmergeist und Verbindung. Seit über 100 Jahren bringt die Airline den typisch niederländischen Spirit sowie ihre Gastfreundschaft rund um den Globus. KLM ist ein Stück niederländisches Kulturerbe und verbindet die Niederlande mit der Welt – und die Welt mit den Niederlanden. Mit KLM haben Reisende und Unternehmen neue Kulturen entdeckt und ihren Horizont erweitert. Durch den kontinuierlichen Ausbau ihres Streckennetzes verbindet die Airline die Welt von ihrem Heimatdrehkreuz, dem Amsterdam Schiphol Airport, aus und bedient heute mehr als 160 Destinationen.
„KLM flog schon nach Wien, bevor es den Flughafen Wien gab und hat seit der Betriebsaufnahme des Wiener Airports im Jahr 1954 den Standort wesentlich mitgeprägt. Bis heute zählt die Airline zu unseren verlässlichsten Partnern: Mit bis zu vier täglichen Verbindungen nach Amsterdam Schiphol verbindet KLM Wien mit einem der größten Drehkreuze Europas. Wir gratulieren KLM herzlich zum Jubiläum und freuen uns auf viele weitere Jahre guter Zusammenarbeit.“ Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.
Im aktuellen Sommerflugplan bietet KLM bis zu vier tägliche Verbindungen von Wien nach Amsterdam Schiphol Airport und damit optimale Anschlüsse in das weltweite Streckennetz. Mit ihrer langjährigen Präsenz in Wien und ihrem klaren Fokus auf internationale Konnektivität blickt KLM auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurück – und in eine weiterhin global vernetzte Zukunft.
Fotos: KLM / Flughafen Wien
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16.04.2026
Kanadische Botschafterin zu Arbeitsgespräch im Chiemseehof
Landeshauptfrau und Landtagspräsidentin empfangen Alison Grant - Wirtschaftliche, diplomatische und wissenschaftliche Beziehungen im Mittelpunkt.
Vor dem Hintergrund, dass Kanada vertiefte und stärkere Verbindungen zur EU anstrebt, absolvierte die kanadische Botschafterin Alison Grant heute einen bereits länger geplanten Besuch in Salzburg. Nach dem politischen Gespräch im Chiemseehof standen auch Gespräche bei Salzburger Unternehmen an.
Österreichische Unternehmen investieren stark in Kanada, Kanadierinnen und Kanadier entdecken Europa und Österreich zunehmend als Tourismusziel, der Handel zwischen der EU und Kanada wächst; in diesem Zusammenhang betonte Botschafterin Grant die starken Verbindungen Kanadas zur EU, die guten bilateralen Beziehungen zu Österreich und streute dem Bundesland Salzburg als „Place to be“ Rosen. „Die traditionell guten Beziehungen zu Kanada sind eine wichtige Grundlage für die wachsenden Handelsbeziehungen und den wachsenden Tourismus aus diesem Land. Das schafft Arbeitsplätze in Österreich und in Salzburg.
Eine gute politische Zusammenarbeit gibt beiden Ländern Stabilität und ist gerade in turbulenten Zeiten umso wichtiger“, sagte Landeshauptfrau Karoline Edtstadler. Sie lud die Botschafterin unter anderem zur Eröffnung der Salzburger Festspiele ein. Außerdem wird Grant den ehemaligen Kanadischen Premierminister Justin Trudeau beim Salzburg Summit der Industriellenvereinigung Ende Juli begleiten.
„Unsere so wichtigen transatlantischen Verbindungen mit Fokus auf die Bereiche Politik, Wirtschaft und Kultur kommen im Austausch mit Kanada zum Ausdruck, einem Land mit tiefer Naturverbundenheit, gelebter Offenheit und einer Bevölkerung von über 40 Millionen Einwohnern“, sagt Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf.
Kanada ist mit rund zehn Millionen Quadratkilometern das flächenmäßig zweitgrößte Land der Welt hinter Russland. Nach Angaben der Wirtschaftskammer hat Österreich im Vorjahr Waren im Wert von rund 1,67 Milliarden Euro nach Kanada exportiert und Waren im Wert von 668 Millionen Euro importiert. Die Außenhandelsbilanz mit dem nordamerikanischen Staat ist somit klar positiv.
Botschafterin Alison Grant vertritt ihre kanadischen Landsleute seit 2025 in Österreich und ist zusätzlich die Ständige Vertreterin Kanadas bei den Internationalen Organisationen in Wien.
Fotos: Land Salzburg/Franz Neumayr
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15.04.2026
Impulstanz - Vienna International Dance Festival 9. Juli – 9. August 2026
Im Jahr 1984 gegründet, hat sich das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival zu einem der bedeutendsten und größten Festivals für zeitgenössischen Tanz und Performance weltweit entwickelt. Alljährlich verwandelt es Wien in eine pulsierende Bühne der Bewegung, auf der künstlerische Innovation, kulturelle Diversität und internationale Begegnungen zu einem inspirierenden Gesamterlebnis verschmelzen. Mit einem einzigartig vielfältigen Programm aus Performances, Research Projects, Workshops und musikalischen Acts prägt das Festival nachhaltig den globalen Diskurs der Tanzkunst und unterstreicht den Rang der österreichischen Hauptstadt als kulturelles Zentrum Europas.
Vom 9. Juli bis zum 9. August 2026 entfaltet die 43. Ausgabe über vier Wochen hinweg ihre außergewöhnliche Strahlkraft. Das Wiener Arsenal wird dabei erneut zum lebendigen Zentrum kreativer Forschung und tänzerischer Entfaltung. Insgesamt 239 Workshops und Research Projects, geleitet von 138 internationalen und lokalen Dozenten, eröffnen Tanzbegeisterten aus aller Welt neue Perspektiven. In 16 Departments – darunter Composition & Repertory, Social & Freestyle-based Dance, Jazz und Modern – treffen Tradition und Innovation aufeinander und schaffen Raum für künstlerische Exploration.
Ein besonderes Jubiläum feiert in diesem Jahr Public Moves, das seit zehn Jahren kostenlose Tanzklassen in Klagenfurt, Linz, Salzburg und Wien anbietet und damit die Freude an Bewegung in den öffentlichen Raum trägt. Den festlichen Höhepunkt bildet ein großes Jubiläumsfest am 8. August im Arkadenhof des Wiener Rathauses. Auch das Workshop-Zentrum Arsenal lädt mit frei zugänglichen Veranstaltungen wie den “impressions’26“ am 12. Juli und dem renommierten Freestyle Dance Contest am 25. Juli zum Mitfiebern ein. Einen glanzvollen Abschluss versprechen die “the biggest expressions ever’26“ am 7. August – ein zweiteiliger Abend aus Final Workshop Showing und ausgelassener Feier.
Erstmalige Begegnungen und Wiedersehen mit Ikonen prägen das künstlerische Profil. Neue Impulse setzen unter anderem Aurora Sun Labeija, Gato de Salto und Kseniya Shlezinger, während etablierte Größen wie Salim Gauwloos, Risa Steinberg, Joe Alegado und Terence Lewis die Kontinuität und Exzellenz des Festivals verkörpern. Thematisch rückt das diesjährige Programm die Gemeinschaft in den Mittelpunkt: Es führt vom schöpferischen Chaos zur verbindenden Kraft der Community und zelebriert den Tanz als universelle Sprache der Verbundenheit, Inspiration und künstlerischen Freiheit.
Buchungsstart für 239 Workshops und Research Projects: 15. April 2026
https://www.impulstanz.com/
Fotos Impulstanz: Sukmu Yun & Jiyang Kim, Jean-Marie Chabot
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10.04.2026
Schlossführung zum UNESCO Welterbetag
Am 18. April 2026 wird Österreichs Welterbe gefeiert - darunter auch die einzigartige Welterbestätte Schönbrunn. Das diesjährige 30. Jubiläum als UNESCO-Welterbe nimmt die Schönbrunn Group zum Anlass, bei einer exklusiven Führung außerhalb der regulären Öffnungszeiten außergewöhnliche Räume des Schlosses in den Fokus zu rücken.
Vom Sommerappartement mit den berühmten Bergl-Zimmern über prunkvolle Repräsentationsräume bis zu den kostbaren Privatgemächern der Beletage erfahren Besucher Spannendes über das bewegte Leben Kaiserin Maria Theresias und ihren prägenden Einfluss auf Schönbrunn.
Zu sehen sind originale Interieurs, die vergangene Lebensweisen erlebbar machen und die hohe Kunstfertigkeit ihrer Epoche widerspiegeln, geprägt von Maria Theresia, die Schönbrunn zu einem bedeutenden Macht- und Lebenszentrum der Habsburger machte.
18. April 2026: Exklusive Schlossführung, die faszinierende Einblicke in das Leben Maria Theresias gewährt.
Anmeldung: Bitte bis spätestens 13.04.2026 unter info@schoenbrunn.at
Maximale Kapazität: 50 Personen
Termin: 18. April 2025, 18:00 Uhr (Dauer ca. 70 Minuten)
Treffpunkt: Haupteingang Schloss Schönbrunn, links im Hauptgebäude, 1130 Wien
https://www.schoenbrunn.at/veranstaltungen/alle-veranstaltungen/event/fuehrung-zum-welterbetag
https://www.schoenbrunn.at/ueber-schoenbrunn/30-jahre-unesco-welterbe
Foto: Schönbrunn Group
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10.04.2026
9. Mai: Festival für ein geeintes Europa am Stephansplatz
Musik, Politik und urbaner Club-Sound: Die Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich lädt am 9. Mai zum Europatag 2026. Mit dabei: Bundespräsident Alexander Van der Bellen, EU-Kommissar Magnus Brunner, Außenministerin Beate Meinl-Reisinger und Bürgermeister Michael Ludwig. Für die richtigen Beats sorgen Julian Le Play, Endless Wellness, AVEC und ein großer EU-Rave.
Pop und Politik
Europe rocks – nicht nur am 9. Mai, aber da heuer ganz besonders: Anlässlich des Europatags lädt die Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich am Samstag, den 9. Mai 2026, ab 15.00 Uhr zum Europe Day Festival im Herzen Wiens. Der Stephansplatz wird zur Bühne für Kultur und Dialog. Das Festival setzt ein modernes und lebhaftes Zeichen für den hochaktuellen Gründungsgedanken der Europäischen Union: das gemeinsame Versprechen auf Freiheit, Frieden und Zusammenhalt.
Der Nachmittag dreht sich um Pop und Politik: Julian Le Play, AVEC und Endless Wellness sorgen für hochkarätige Live-Acts. Zwischen den Auftritten thematisieren spannende Interviews die Zukunft unseres Kontinents: Hier sind die Spitzen der österreichischen und europäischen Politik ebenso gefragt wie die nächste Generation.
Dancefloor in der City: der EU-Rave
Ab 18.00 Uhr gibt dann die elektronische Musik den Ton an – ganz nach dem Motto: „in Vielfalt geeint, tanzend verbunden“. Beim großen EU-Rave verwandeln Anna Ullrich und das Voyage Voyage DJ Team den Stephansplatz bis 20.00 Uhr in einen urbanen Dancefloor – ein starkes Signal für ein modernes, offenes Europa.
Eintritt: Frei. Alle Bürger sowie Medienvertreter sind sehr herzlich zum Europe Day Festival eingeladen.
https://austria.representation.ec.europa.eu/europatag-2026_de
Grafik: Europatag
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10.04.2026
Baltic Opera Festival: 2. bis 7. Juli 2026 in Gdánsk (Danzig) und Sopot
Mit einem besonderen Konzert wurde am Mittwoch Abend in der Botschaft der Republik Polen in Wien auf die 4. Ausgabe des „Baltic Opera Festival“ Anfang Juli an der polnischen Ostseeküste aufmerksam gemacht. Der auch an der Wiener Staatsoper häufig auftretende Sänger Tomasz Konieczny stellte als künstlerischer Leiter das Programm im „polnischen Bayreuth“ mit der 150 Jahre alten Open-Air-Waldbühne in Sopot vor.
Im Juli wird dort Richard Wagners „Walküre“ mit Koniecny als Wotan aufgeführt. Zusammen mit den Opernsängerinnen Regine Hangler und Malgorzata Walewska sang Koniecny Arien aus der Oper und den „Wesendonck-Liedern“.
„Ich versuche, mit dem Festival auch die polnische Kultur zu präsentieren“, verwies der Opernstar auf die Aufführung der Operette „Die polnische Hochzeit“ von Joseph Beer und „Das Museum der Menschen“ in Memoriam von Krzysztof Penderecki. Zudem organisierte Prof. Tadeusz Krzeszowiak einen Liederabend mit Anett Frisch im „Solidarnosc-Zentrum“ in Gdánsk (Danzig).
Polens Botschafter Zenon Kosiniak-Kamysz würdigte Konieczny, der „stets das Beste von Polen“ zeige.
Für Gelächter sorgte der frühere Direktor der Wiener Staatsoper, Ion Holender, der humorvoll für den Besuch des „Baltic Opera Festivals“ warb. Angesichts der aktuellen Probleme bei den Salzburger Festspielen riet er: „Lasst’s dieses Mal Salzburg und geht’s nach Sopot!“
Text + Fotos: Otmar Lahodynsky
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09.04.2026
Raumverband "Metternich" - Hofburg Vienna erweitert Eventflächen um rund 1.000 Quadratmeter
Der neue Raumverband "Metternich" soll die steigende Nachfrage nach flexibel nutzbaren Veranstaltungsflächen bedienen und sich neben internationalen Formaten auch dem regionalen Markt öffnen.
Die Hofburg Vienna hat sich in den vergangenen Jahren als gefragtes Veranstaltungszentrum etabliert.
Wien hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend als zentraler Standort für die MICE-Branche (Meetings, Incentives, Conventions und Exhibitions) etabliert. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet seit Langem die Hofburg Vienna, die sich als gefragtes Veranstaltungszentrum für nationale und internationale Kongresse sowie weitere Großveranstaltungen und Eventformate positioniert hat. Um der steigenden Nachfrage nach flexibel nutzbaren Flächen gerecht zu werden und künftig eine noch größere Bandbreite an Veranstaltungen zu ermöglichen, erweitert die traditionsreiche Institution nun ihr Raumangebot um rund 1.000 Quadratmeter.
Konkret wurde mit "Metternich" ein neuer Raumverband geschaffen, der noch gezielter auf die unterschiedlichen Anforderungen verschiedener Eventformate eingehen können soll. Die neuen Flächen sollen Veranstalter:innen dabei mehr Flexibilität und zusätzliche Möglichkeiten für eine hochwertige, zielgerichtete Umsetzung bieten und das bestehende Raumangebot sinnvoll ergänzen, heißt es vonseiten der Hofburg Vienna. Vorgesehen ist der Einsatz, insbesondere für Breakout-Sessions, Networking-Bereiche, Ausstellungen, Side Events und Hospitality-Formate. Gleichzeitig will sich die Location damit nicht nur für bestehende internationale Kongress- und Eventformate breiter aufstellen, sondern gezielt auch für den regionalen Markt öffnen: Vor allem lokale Unternehmen sollen künftig die Möglichkeit erhalten, Tagungen, Meetings und Business-Veranstaltungen unkompliziert in einem außergewöhnlichen professionellen Umfeld abzuhalten.
"Die Hofburg Vienna ist die internationale Bühne für bedeutungsvolle Begegnungen mit hoher medialer Strahlkraft in Wien bzw. Europa. Mit der Flächenerweiterung schaffen wir neue Möglichkeiten für Veranstaltungen aller Art und setzen ein starkes Signal für den Standort Wien", erklärt Armin Egger, Geschäftsführer der Hofburg Vienna.
https://www.hofburg.com
Foto: Hofburg Vienna
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09.04.2026
Präsentation: Mövenpick Hotel & Residences Kvarner Bay
Am 7. April 2026 wurde im Private Members Club „AM HOF 8“ in Wien im Beisein zahlreicher Persönlichkeiten aus Medien, Wirtschaft und Kultur – darunter Christian Ammerer, Andreas D. Ansari, Thomas Angermair, Bernadette Arnoldner, Hans Arsenovic, Eva Böhnisch, Lisi Brandlmaier, Johann Breiteneder, Christine Catasta, Jasmin Dolati, Karl Eckerstorfer, Kathrin Fuchs, Hans Gasser, Martin Grandits, Magdalena Hankus, Ema Kaiser-Brandstätter, Robin Kalandra, Mariella Kapoun-Reiter, Georg Kindel, Ralf Kober, Thomas Kroupa, Gabriele Lenikus, Christian P. Lerner, Markus Ludvik, Michael Nemeth, Rainer Nowak, Christoph Thun-Hohenstein, Christian Töltl, Branimir Toncinic und Claudia Wittmann – das Mövenpick Hotel & Residences Kvarner Bay als neue exklusive Lifestyle-Destination an der kroatischen Adriaküste präsentiert.
Mit den Mövenpick Hotel & Residences Kvarner Bay entstehen exklusive Residenzen, die privaten Wohnkomfort mit den Services eines Premium-Resorts verbinden. Das Projekt knüpft an die lange Tradition der Kvarner Bucht als Destination für Erholung, Lebensqualität und stilvolle Küstenkultur an.
Mövenpick Hotels & Resorts eröffnet im Sommer 2026 exklusive Residenzen im Rahmen des Mövenpick Hotel & Residences Kvarner Bay direkt an der kroatischen Adriaküste. Die Residenzen bieten komfortables Wohnen mit den Annehmlichkeiten eines Resorts, gemeinschaftliche Erlebnisse und hochwertige Services in einer der schönsten Regionen Kroatiens. Im September 2026 folgt die Eröffnung von Kroatiens größtem Spa auf einer Fläche von 14.000 Quadratmetern.
Von Österreich aus bequem erreichbar
Nur wenige Minuten außerhalb der historischen Küstenstadt Novi Vinodolski gelegen, verbindet Mövenpick Hotel & Residences Kvarner Bay gute Erreichbarkeit mit exklusivem Lifestyle. Von Österreich aus ist die Destination in wenigen Stunden erreichbar – ob mit dem Auto oder per Flug nach Rijeka oder Zagreb mit anschließender kurzer Fahrt entlang der Küste. Die pittoreske Region besticht durch geschützte Buchten, bewaldete Hügel und ein mildes mediterranen Klima.
„Mövenpick Hotel & Residences Kvarner Bay wird neue Maßstäbe für Gastfreundschaft und qualitativen Individualtourismus in der Region setzen“, fügt Matej Sodin, Head of Sales, Mövenpick Hotel & Residences Kvarner Bay hinzu. „Das Projekt spiegelt die Werte der Unternehmensphilosophie von Mövenpick wider und schafft einen Ort für unvergessliche Momente für Familien und Freunde.“
Küstenregion mit imperialer Tradition
Die Kvarner Bucht blickt auf eine lange Tradition als Ort der Erholung und gehobenen Küstenkultur zurück. Bereits während der österreichisch-ungarischen Monarchie, zog die Region europäische Aristokraten und kulturelle Persönlichkeiten an. Bis heute prägen Weinberge, Olivenhaine und Fischgründe, gespeist von klaren Bergquellen, die Landschaft und ihren besonderen Charakter.
Design Konzept im Mövenpick-Stil
Die Ein- und Zwei-Zimmer-Residenzen sowie eine limitierte Auswahl an Penthouses entstehen im Rahmen einer umfassenden Revitalisierung bestehender Gebäude in landestypischer Architektur, die ansprechend und detailgetreu modernisiert wurden. Die Innenräume wurden vom Londoner Designstudio Atellior gestaltet und greifen elegante Riviera-Einflüsse auf. Sanfte architektonische Linien, natürliche Materialien und eine helle, vom Sonnenlicht der Adria inspirierte Farbpalette prägen das Interieur. Alle Residenzen sind vollständig möbliert und bezugsfertig. Großzügige Fensterflächen und private Terrassen eröffnen freie Ausblicke auf das Meer, während die Architektur gleichzeitig Privatsphäre und Ruhe gewährleistet.
Rundum-Service für Eigentümer am Meer
Eigentümer profitieren vom gesamten Angebot des Resorts wie mehreren Restaurants, Privatstrand, Swimmingpools, Padel Court, Kids Club, modernem Fitnesscenter mit Meerblick sowie Spa mit Hammam. Die Residenzen werden vom erfahrenen Hotelteam professionell verwaltet und betreut, sodass Eigentümer ihre Ferienimmobilie ohne zusätzlichen Aufwand nutzen können. Optional können die Residenzen auch in einen professionell betriebenen Ferienvermietungspool des Resorts aufgenommen werden. Buchungen, Gästebetreuung und operative Abläufe werden von Mövenpick Hotel & Residences Kvarner Bay übernommen.
Exklusive Vorteile für Eigentümer
Zusätzlich stehen Eigentümern exklusive Vorteile wie ein 24-Stunden-Sicherheitsdienst, Concierge-Services, eine exklusive Owners Lounge sowie Vorzugskonditionen für Hotelleistungen zur Verfügung. Eigentümer können auch dem Treueprogramm „ALL – Accor Live Limitless“ mit Platinum-Status beitreten, der zahlreiche Vorteile in mehr als 5.800 Hotels und Resorts weltweit bietet.
Premium-Resort und Spa-Eröffnung 2026
Mövenpick Hotel & Residences Kvarner Bay eröffnet im Sommer 2026, gefolgt vom Spa im September 2026. Mit einer Fläche von rund 14.000 Quadratmetern wird es das größte Spa Kroatiens und komplettiert das Ensemble zu einer ganzjährigen Lifestyle-Destination an der kroatischen Adriaküste.
https://movenpickresidenceskvarnerbay.com/de/
Fotos: Leadersnet
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08.04.2026
Vienna Spanish Film Festival 23. bis 26. April
Mit dem Vienna Spanish Film Festival (VieSFF) erhält Wien von 23. bis 26. April 2026 erstmals ein Festival, das sich ganz der spanischen und lateinamerikanischen Filmkunst widmet.
In renommierten Spielstätten wie dem Gartenbaukino, dem Urania Kino und dem Artis International Kino werden ausgewählte aktuelle Filme, Dokumentationen und Serien präsentiert, die bereits auf internationalen Festivals für Aufmerksamkeit sorgten. Zu den prominenten Gästen zählen Arón Piper, bekannt aus der Netflix-Serie Élite, Jaime Lorente, Star der Netflix-Erfolgsserie Haus des Geldes und Ehrengast Enrique Arce, ebenfalls bekannt aus Haus des Geldes, die im Rahmen des Festivals persönlich in Wien erscheinen werden. Ergänzt wird das Programm durch Eröffnungs- und Abschlussgalas, eine Ehrenauszeichnung, Fachkonferenzen sowie ein öffentliches Rahmenprogramm.
FILM AB: DAS VIENNA SPANISH FILM FESTIVAL
Das VieSFF bietet eine spanische Sektion mit etwa neun Filmen sowie eine Sektion „Lateinamerikanisches Kino“ mit drei Filmen, die dem lateinamerikanischen Film gewidmet sind. Das Programm wird durch Eröffnungs- und Abschlussgalas, Ehrenauszeichnungen, Fachkonferenzen, einem Branchentag unter dem Titel „Industry Day: Austria meets Spain“, der Regisseur:innen, Produzent:innen und Film Commissions zur Förderung der filmischen Zusammenarbeit zwischen Österreich und Spanien zusammenbringt, und ein öffentliches Rahmenprogramm ergänzt. Alle Vorführungen erfolgen in der Originalsprache mit deutschen oder englischen Untertiteln. Das Filmprogramm umfasst Titel, die auf internationalen Festivals wie San Sebastián, Cannes und Venedig präsentiert und ausgezeichnet wurden, sowie Produktionen mit einigen der bekanntesten Namen des zeitgenössischen spanischen Films und Fernsehens.
FILMHIGHLIGHTS IN DEN RENOMMIERTESTEN WIENER KINOS
Das Festival wird von 23. bis 26. April an einigen der renommiertesten Spielstätten Wiens ausgetragen, darunter das Gartenbaukino, das Urania Kino und das Artis International Kino, wodurch die Stadt ihre Rolle als Zentrum der spanischen, lateinamerikanischen und österreichischen audiovisuellen Branche weiter festigt.
HINTER DEN KULISSEN: DIE VISIONÄRE
Gründerin und Organisatorin Mery Cabezuelo, Schauspielerin und Produzentin, unterstreicht mit dem VieSFF neben ihrer Expertise und Erfahrung in der Industrie vor allem eines: ihre Leidenschaft für spanische Filmgeschichte. Die Bereiche Industrie und Programmgestaltung liegen in den Händen von Igor Ibeas, dem ehemaligen Geschäftsführer von eOne Spanien und derzeitigen Leiter der Unternehmensstrategie bei AF Films.
„Wir haben volles Vertrauen in das Projekt. Bedeutende europäische Städte wie London, Amsterdam und Toulouse veranstalten bereits spanische Filmfestivals; nun fügt sich auch Wien in diese kulturelle Landkarte ein. Mit dem VieSFF möchten wir nicht nur herausragende Filme präsentieren, sondern auch den Austausch zwischen Filmemacherinnen, Expertinnen der Branche und dem Publikum fördern. Unser Ziel ist es, ein lebendiges kulturelles Forum zu schaffen, in dem das zeitgenössische spanische und lateinamerikanische Kino in all seiner Vielfalt erlebbar wird. Wir wollen Wien zu einem neuen Zentrum für diese Filmkulturen machen und gleichzeitig spannende Begegnungen, Diskussionen und Inspiration für alle Filmbegeisterten bieten“, erklärt Mery Cabezuelo, Gründerin und Leiterin des VieSFF.
Das VieSFF wird von La Butterfly Studios veranstaltet und erhält Unterstützung von strategischen Partnern wie Cineplexx sowie der spanischen Botschaft in Österreich und weiteren Kulturinstitutionen wie dem Cervantes-Institut in Wien und der Vienna Film Commission.
Tickets Vienna Spanish Film Festival (VieSFF) online unter:
https://www.viennaspanishfilmfestival.com
Foto: VieSFF
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08.04.2026
United Nations Information Service Vienna informiert:
Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) wird gemeinsam mit anderen Organisationen der Vereinten Nationen in Wien erneut an der österreichischen „Langen Nacht der Forschung“ teilnehmen, die am Freitag, den 24. April 2026, stattfindet. Bereits zum fünften Mal freuen sich die in der UNO-City ansässigen internationalen Organisationen, zu einem spannenden und informativen Abend einzuladen, der aufzeigt, wie Wissenschaft und Forschung weltweit zu Frieden und nachhaltiger Entwicklung beitragen.
Die Vereinten Nationen laden Familie, Freunde und Kollegen herzlich ein, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Die Türen stehen Besuchern aller Altersgruppen offen und bieten eine einzigartige Gelegenheit, mit Experten an zwanzig interaktiven Stationen in Austausch zu treten. Dabei werden Forschungsaktivitäten präsentiert, die von Anwendungen der Kernwissenschaften in Landwirtschaft und Medizin bis hin zu Innovationen in Industrie und Umweltschutz reichen. Die Veranstaltung bietet eine einzigartige Gelegenheit für Studierende und Lehrkräfte, praxisnahe wissenschaftliche Anwendungen kennenzulernen und Einblicke in die Arbeit internationaler Organisationen zu gewinnen. Die Ausstellungen sind am 24. April von 17:00 bis 22:30 Uhr geöffnet und versprechen ein inspirierendes Erlebnis für Besucherinnen und Besucher jeden Alters.
Ein gültiger Lichtbildausweis muss vorgewiesen werden.
Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie eine vollständige Liste der Stationen finden Sie auf der IAEA-Veranstaltungsseite. Fotos früherer Ausgaben der „Langen Nacht der Forschung“ im VIC sind auf der Flickr-Seite der IAEA verfügbar.
UN bietet eine kurze vorbereitende Online-Informationsveranstaltung am 9. April um 11:00 Uhr an.
Während der Veranstaltung werden Foto- und Videoaufnahmen zu offiziellen Kommunikationszwecken der veranstaltenden Organisationen gemacht. Mit Ihrer Teilnahme wird das Einverständnis dazu erklärt, in diesen Materialien eventuell erscheinen zu können.
https://www.iaea.org/events/long-night-of-research-24-april-2026
https://www.flickr.com/photos/iaea_imagebank/collections/72157720705989122/
Foto: Dean Calma / IAEA
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08.04.2026
Burghauptmannschaft Österreich
Neue Demohalle in Schönbrunn eröffnet: Modernes Zentrum für Gartenbau und Forschung
Mit der generalsanierten und erweiterten Demohalle in der Grünbergstraße 24 in Wien steht der HBLFA für Gartenbau und Österreichische Bundesgärten ein modernes und nachhaltiges Gebäude für Ausbildung, Forschung und Praxis zur Verfügung. Das Projekt vereint zeitgemäße Bauweise, hohe Energieeffizienz und innovative Nutzungskonzepte und stärkt damit die Rolle des Standorts als Kompetenzzentrum im Gartenbau.
Die Demohalle wurde am 7. April 2026 von Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig, Generalsekretär Severin Gruber in Vertretung von Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer, Burghauptmann Reinhold Sahl sowie Gerd Koch, Leiter der HBLFA für Gartenbau und Österreichische Bundesgärten feierlich eröffnet.
Die umfassende Generalsanierung des Gebäudes wurde unter der Verantwortung der Burghauptmannschaft Österreich umgesetzt. Ziel war es, die bestehende Infrastruktur aus den 1960er-Jahren grundlegend zu erneuern und an die steigenden Anforderungen einer modernen Bildungs- und Forschungseinrichtung anzupassen. Neben der Sanierung des Bestandsgebäudes wurde ein neuer zweigeschossiger Trakt errichtet. Der um 2.400 Quadratmeter erweiterte Gebäudekomplex ist barrierefrei zugänglich und umfasst zusätzliche Unterrichts- und Arbeitsräume sowie Sozialbereiche. Insgesamt wurden 10 Millionen Euro investiert.
Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer: „„Diese Investition ist ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Österreich: Wir stärken hier gezielt Ausbildung, Forschung und Innovation und sichern damit die Fachkräftebasis von morgen. Gerade in Zeiten globalen Wettbewerbs braucht es moderne Infrastruktur, die Wissen schneller in Anwendung und Wertschöpfung bringt. Nachhaltiges Bauen, Energieeffizienz und regionale Wertschöpfung sind ein langfristiger Standortvorteil. Öffentliche Investitionen wie diese setzen gezielte Impulse für Beschäftigung, stärken unsere Wettbewerbsfähigkeit und leisten einen konkreten Beitrag zu einer resilienten und zukunftsfitten Wirtschaft.“
Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig: „Durch die neue Demohalle entsteht ein gartenbauliches Kompetenzzentrum, das Forschung, Fachwissen und Lehre bündelt. Ziel ist es, tragfähige Rahmenbedingungen für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Gartenbaus zu schaffen und aktuelle Herausforderungen effizient zu bewältigen. Wissenschaftliche Expertise wird gestärkt, die für die Weiterentwicklung einer sicheren, nachhaltigen Lebensmittelversorgung sowie einer zukunftsfähigen Stadt- und Landschaftsgestaltung in Österreich entscheidend ist.“
Fokus auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz
Besonderes Augenmerk lag auf einer ressourcenschonenden Bauweise. Der Neubau wurde in Holz-Hybridbauweise errichtet und mit einer Lärchenholzfassade ausgestattet. Begrünbare Fassaden, ein extensiv begrüntes Dach sowie versickerungsfähige Außenflächen tragen zur ökologischen Qualität des Projekts bei. Die Energieversorgung kombiniert Fernwärme mit Photovoltaikanlagen (92 kWp), wodurch ein wesentlicher Beitrag zur Eigenstromerzeugung und zur Reduktion von CO₂-Emissionen geleistet wird. Zusätzlich wird Regenwasser gesammelt und zur Bewässerung genutzt. Die Umsetzung erfolgte nach den Kriterien des „Aktionsplans nachhaltige öffentliche Beschaffung (naBe)“ und erfüllt die Anforderungen der klimaaktiv Silber-Zertifizierung.
Burghauptmann Reinhold Sahl: „Das Projekt zeigt, wie Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und architektonische Qualität im öffentlichen Bau erfolgreich verbunden werden können.“
Kompetenzzentrum für zukunftsorientierten Gartenbau
Mit der Demohalle etabliert sich die HBLFA für Gartenbau und Österreichische Bundesgärten (eine Dienststelle des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft) als modernes Kompetenzzentrum für Gartenbau. Forschung, Lehre und Praxis werden an einem Standort gebündelt. Es besteht eine unmittelbare Anbindung an die Glashäuser.
Vor dem Hintergrund klimatischer Veränderungen gewinnt insbesondere die gartenbauliche Forschung zunehmend an Bedeutung. Inhaltliche Schwerpunkte liegen im biologischen Gemüsebau, in resilienten Produktionssystemen sowie in nachhaltigem Pflanzenschutz. Die Zahl der wissenschaftlichen Mitarbeitenden wurde in den vergangenen Jahren entsprechend erhöht. Im neuen Bürotrakt sind sämtliche Forschungsabteilungen untergebracht, was die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die effiziente Umsetzung gemeinsamer Projekte erleichtert.
Gerd Koch, Leiter der HBLFA für Gartenbau und Österreichische Bundesgärten: „Die Demohalle verknüpft praxisnahe Forschung und Lehre optimal und schafft beste Voraussetzungen für die Ausbildung der Expertinnen und Experten von morgen.“
Die Burghauptmannschaft Österreich sorgt mit ihren rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die bautechnische Instandhaltung und Betreuung von über 440 historischen Objekten in Österreich, zu denen neben der Hofburg in Wien und Innsbruck weitere historische Anlagen, wie Schloss Belvedere, Kartause Mauerbach, Schloss Ambras sowie die ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen, Gusen, Melk und Ebensee zählen.
https://www.burghauptmannschaft.at
Fotos: Burghauptmannschaft Österreich/Schönbrunn
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07.04.2026
ARCOTEL Tabakfabrik in Linz eröffnet am 01. April 2026 | Zimmer- und Restaurantbuchungen laufen auf Hochtouren Mit der Eröffnung des ARCOTEL Tabakfabrik in Linz am 01. April 2026 ist die langjährige Projektphase des höchsten österreichischen Gebäudes außerhalb von Wien, begleitet von dem Architekturbüro Zechner & Zechner, offiziell abgeschlossen. In einem der spannendsten Stadtentwicklungsprojekte des Landes ist ein urbanes 4-Sterne-Designhotel entstanden, das Industriegeschichte, moderne Architektur und neuen Lifestyle aufs Schönste miteinander verbindet. Unter der Leitung der österreichischen Hotelgruppe ARCOTEL Hotels sind 189 Zimmer und Suiten entstanden, die das historische Erbe der Tabakfabrik gestalterisch aufgreifen. Wo früher Zigaretten vom Band rollten, befindet sich heute ein Zentrum der Kreativindustrie, das die einstige Stahlstadt auf die globale Bühne internationaler Metropolen hebt.
Das ARCOTEL Tabakfabrik befindet sich im 109 Meter hohen QUADRILL Tower und setzt architektonisch wie konzeptionell neue Maßstäbe. 1.000 m² Konferenzfläche auf einer Ebene eröffnen neue Dimensionen für außergewöhnliche Meetings, Events und kreative Formate in einem Ambiente, das Menschen zusammenbringt, Brücken baut und stetigen Wandel sichtbar macht. Ein besonderes Highlight bildet das Q27 im 27. Stock mit Restaurant, Bar, Lounge und Terrasse. Ein spektakulärer Ort mit 360-Grad-Blick über Linz, der sich bewusst nicht nur an Hotelgäste richtet, sondern als neuer kulinarischer Hotspot für Linz positioniert. Das innovative Gastronomiekonzept geht weit über das normale Hotelangebot hinaus und begeistert mit einer frischen, mediterranen Küche und österreichischen Schmankerln. Ein Format mit asiatischen Spezialitäten sowie die urbane Bar, die mit kreativen Drinks und lässigem Barfood für ganz besondere Momente sorgt, ergänzen das Angebot. Das Q27 eröffnet am 10. April 2026.
Ein neues Stadtzentrum mit besonderem Spirit
Mit dem ARCOTEL Tabakfabrik wird das ehemalige Industrieareal endgültig zu einem neuen urbanen Zentrum transformiert. Dr. Renate Wimmer, Eigentümer der ARCOTEL Gruppe und gebürtige Linzerin, betont: „Als gebürtige Linzerin bin ich besonders stolz, dass wir zur Entwicklung des Tabakfabrik-Areals maßgeblich beigetragen und mit dem ARCOTEL Tabakfabrik und dem Q27 einen neuen place-to-be geschaffen haben. Hier ist ein Ort entstanden, der den Geist der Industriearchitektur atmet und mit seinem ganz besonderen Spirit eine neue Dimension für Linz eröffnet.“ Martin Lachout, CEO der ARCOTEL Hotel AG ergänzt: „Das enorme öffentliche Interesse und die vielen schon vor der Eröffnung eingegangenen Buchungen zeigen uns, dass wir mit unserem Flagship-Haus den Nerv der Zeit getroffen haben. In diesem Hotel gehen Geschichte und Zukunft, kosmopolitischer Geist und regionale Identität eine gelungene Synthese ein. So freut es uns besonders, dass wir um Hoteldirektor Emanuel Roeseler ein größtenteils oberösterreichisches Team formieren und neue Arbeitsplätze in der Region schaffen konnten.“
Raum für Innovation, Begegnung und Design
Das ARCOTEL Tabakfabrik verbindet industrielles Erbe mit modernem Komfort. Sichtbeton, Metallakzente und klare Linien schaffen ein urbanes Loft-Gefühl. Wie jedes Hotel der Gruppe nimmt auch das ARCOTEL Tabakfabrik in seinem Interieur-Design die Besonderheiten der Umgebung auf. Ein besonderes Gestaltungselement ist das gemeinsam mit Ars Electronica Solutions entwickelte Themenzimmer. „Die Ars Electronica steht für zukunftsweisende Entwicklungen, die zu mehr Nachhaltigkeit, einem bewussteren Miteinander und einem Leben im Einklang mit der Natur beitragen“, sagt Chris Bruckmayr, Head of Products and Events. „Wir bedanken uns für die großartige Chance, in unserer direkten Nachbarschaft und einem spannenden neuen Arbeitsfeld einen Ort zu gestalten, in den unsere langjährige Erfahrung mit alternativen Material- und Technologielösungen einfließt“, ergänzt Manuela Gruber, Senior Projectmanager & Creation.
Auch die Umsetzung des Bauprojekts unterstreicht die Bedeutung des Standorts. „Der QUADRILL Tower bildet das Herz eines neuartigen Quartiers, das Wohnen, Arbeiten, Handel, Gastronomie und urbane Lebensqualität vereint. Als Eigentümer erfüllt es mich mit besonderem Stolz, dass das ARCOTEL Tabakfabrik dieses architektonische Leuchtturmprojekt mit Leben füllt und zu einem neuen Anziehungspunkt für Linz und Gäste aus der ganzen Welt macht“, freut sich Mag. Ing. Thomas Bodner, geschäftsführender Gesellschafter der BODNER Gruppe und Projekteigentümer des QUADRILL.
Starkes Bekenntnis zum Standort Linz
Mit dem ARCOTEL Tabakfabrik baut die Gruppe ihre Präsenz in Linz weiter aus. Neben dem neuen Haus betreibt ARCOTEL Hotels bereits das ARCOTEL Nike, das umfassend saniert und umgebaut wird. Die beliebte „uferei“ bleibt durchgehend geöffnet und wird weiterhin als kulinarischer Lieblingsort direkt an der Donau bestehen.
Über ARCOTEL – Das MEHR Hotel
Die Wiener ARCOTEL Gruppe in Besitz von Dr. Renate Wimmer wurde 1989 gegründet und zählt heute zu einem der größten privaten österreichischen Unternehmen im Tourismusbereich. Sie positioniert sich mit derzeit 13 Hotels in Österreich und Deutschland, in den attraktiven Stadtlagen in der Business- und Stadthotellerie. Unter dem Motto “Das MEHR Hotel“ zeichnen sich die ARCOTEL Hotels durch ein MEHR an Leistung, Erlebnissen und Nachhaltigkeit für Gäste und Mitarbeitende aus. Zuletzt wurde das ARCOTEL AQ mit Standort in Wien im Mai 2025 eröffnet. Die Gruppe beschäftigt ein Team mit rund 650 Mitarbeitenden.
Fotos: ARCOTEL Hotels
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07.04.2026
Slowenischer Botschafter auf Arbeitsbesuch in Salzburg
Landeshauptfrau Karoline Edtstadler und Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf empfangen Marko Štucin
Landeshauptfrau Karoline Edtstadler und Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf haben heute den Botschafter der Republik Slowenien, Marko Štucin, zu einem Arbeitsgespräch im Chiemseehof empfangen. Der Diplomat vertritt seit August 2025 sein Heimatland in Österreich und somit rund 1.100 seiner Landsleute in Salzburg. Zuvor war der Jurist unter anderem in Deutschland und den Niederlanden tätig.
Nach dem Arbeitsgespräch mit dem Diplomaten streicht Landeshauptfrau Karoline Edtstadler die wirtschaftlichen Beziehungen Salzburgs zu Slowenien hervor. „Das Nachbarland ist ein wichtiger Handelspartner. 2024 war es das achtwichtigste Exportland. Salzburger Unternehmen lieferten damals Waren im Wert von rund 424 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr 2025 exportierten sie Güter im Wert von rund 211 Millionen Euro“, betont Edtstadler. Laut der Wirtschaftskammer Salzburg sind die wichtigsten Exportgüter nach Slowenien Kfz-Teile, Drogerieartikel, Lebensmittel, Maschinen, Holz sowie Kunststoffe.
Enge politische Partnerschaft
Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf sagt: „Slowenien ist als EU-Mitgliedstaat ein wichtiger europäischer Partner für Salzburg, da es mit ähnlichen Herausforderungen in puncto Verkehr oder dem Wolf konfrontiert ist. Gerade im europäischen Kontext zeigt sich, wie wertvoll diese partnerschaftliche Zusammenarbeit ist, um gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln.“ Laut Zahlen der Landesstatistik haben mit Stand vom 1. Januar 2025 1.103 Personen aus Slowenien im Bundesland gelebt, rund 42 Prozent davon in der Landeshauptstadt. Das österreichische Nachbarland ist mit einer Fläche von rund 20.300 Quadratkilometern lediglich etwas größer als Niederösterreich.
Fotos: Land Salzburg/Neumayr/Leopold
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02.04.2026
Wir wünschen all unseren Lesern und Geschäftspartnern ein schönes Osterfest und erholsame, friedliche Feiertage.
Herzliche Grüße, Ihr Cercle Diplomatique Team
We wish all our readers and business partners a happy Easter and relaxing, peaceful holidays. With best regards, your Cercle DiplomatiqueTeam
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31.03.2026
BOKU Future Conference 20. Mai 2026
Zukunft ohne Abfall – geht das?
Unter dem Motto„NO WASTE: Wie Bioengineering Kreisläufe schließt“ zeigen Experten aus Forschung und Praxis, wie aus innovativen Ideen konkrete Lösungen werden. Im Fokus steht hochaktuell die Kreislaufwirtschaft – von zirkulären Rohstoffen über Mikroorganismen als Zellfabriken bis hin zu klimafreundlichen Bioprozessen und neuen Materialien aus erneuerbaren Ressourcen.
Spannendes Speaker
Durch das abwechslungsreiche Programm führt Barbara Stöckl. Freuen Sie sich auf inspirierende Speaker wie zum Beispiel Astronomin Ruth Grützbauch, Zukunftsforscher Tristan Horx, Systembiologe Ron Milo, Arzt und Wissenschaftsjournalist Eckart von Hirschhausen, Künstlerin Kristina Pulejkova und viele mehr.
Renommierte BOKU-Experten und engagierte Studierende geben spannende Einblicke aus Unternehmen.
Eine Vernissage zur Kunstausstellung „Waste is a myth“ mit faszinierenden Kunstprojekten verbindet Wissenschaft und Kunst – und eröffnet neue Perspektiven.
20. Mai an der BOKU University – Zukunft zum Mitdenken und Mitgestalten.
https://boku.ac.at/oeffentlichkeitsarbeit/boku-future-conference
Grafik BOKU Wien
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31.03.2026
15 Jahre Vienna Center for Disarmament and Non-Proliferation: Wien als Zentrum für Abrüstung und Rüstungskontrolldiplomatie
Auf Initiative des Außenministeriums gegründet, feiert das Vienna Center for Disarmament and Non-Proliferation (VCDNP) heuer sein 15-jähriges Bestehen. Als anerkannte Forschungs- und Dialogplattform stärkt das VCDNP Wien als internationalen Standort für Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung.
Die Initiative Österreichs zur Gründung des Vienna Center for Disarmament and Non-Proliferation beruht auf einer klaren Überzeugung: Erfolgreiche Rüstungskontrolle braucht ein starkes wissenschaftliches Fundament und Räume für offenen Dialog und Vertrauensbildung – Werte, die heute wichtiger sind denn je, betont Außenministerin Beate Meinl-Reisinger.
Seit seiner Gründung hat sich das VCDNP zu einem unverzichtbaren Bestandteil des multilateralen Standorts in Wien entwickelt. Durch Forschung, Dialogformate und Ausbildungsprogramme hilft die Plattform, komplexe sicherheitspolitische Herausforderungen besser zu verstehen und faktenbasierte Entscheidungsprozesse im nuklearen Bereich zu unterstützen. Gerade durch die Ausbildung von Diplomatinnen und Diplomaten, insbesondere aus kleineren Staaten und Ländern des Globalen Südens, leistet das VCDNP einen zentralen Beitrag zu internationaler Sicherheit.
Das Jubiläum würdigt nicht nur die bisherigen Erfolge des VCDNP, sondern macht auch die künftige Bedeutung Wiens als internationaler Standort für Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung deutlich, gerade in einer Zeit wachsender nuklearer Risiken, so Außenministerin Meinl-Reisinger.
Österreich tritt seit Jahren auf internationaler Ebene für die nukleare Abrüstung ein. Fokus sind dabei insbesondere die katastrophalen humanitären Auswirkungen von Nuklearwaffen. So gehört Österreich auch zu jenen Staaten, die den Nuklearwaffenverbotsvertrag (TPNW) maßgeblich vorangetrieben haben und unterstützen.
Foto: BMEIA/Gruber
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31.03.2026
Thailändische Botschafterin auf Antrittsbesuch
Landeshauptmann-Stellvertreterin Schaunig empfing Pattarat Hongtong zum Arbeitsgespräch über mögliche Kooperationen im Bereich Technologie, Forschung & Entwicklung
Die Botschafterin des Königreichs Thailand, Pattarat Hongtong, absolvierte ihren Antrittsbesuch in Kärnten bei Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig. Im Mittelpunkt standen die Vertiefung der bilateralen Beziehungen sowie konkrete Kooperationsmöglichkeiten in zukunftsweisenden Branchen. Schaunig betonte die bereits engen wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen Kärnten und Thailand: „Thailand zählt zu den 30 wichtigsten Außenhandelspartnern Kärntens. Gleichzeitig sehen wir großes Potenzial für weiteres Wachstum – insbesondere in den Bereichen Mikroelektronik, Kreislaufwirtschaft und Green Economy.“ Kärnten positioniere sich mit seinen starken Forschungs- und Entwicklungsstrukturen, etwa im Bereich elektronischer Systeme, als innovativer Partner. Auch die Rolle Kärntens als wirtschaftliche Drehscheibe wurde hervorgehoben. „Kärnten liegt im Herzen Europas und bietet einen idealen Zugang zum DACH-Raum sowie zu Mittel- und Osteuropa“, so Schaunig. Vor diesem Hintergrund sei auch das geplante Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Thailand ein wichtiges Signal für verstärkte Kooperation. Neben wirtschaftlichen Themen sprach sich die Landeshauptmann-Stellvertreterin auch für einen Ausbau von Studierendenaustauschprogrammen und wissenschaftlicher Zusammenarbeit aus. Botschafterin Hongtong unterstrich die Bedeutung Kärntens als Partnerregion: „Wir sehen großes Potenzial für eine intensivere Zusammenarbeit, insbesondere im Bereich Hightech, Forschung und Entwicklung sowie Innovation.“ Thailand verstehe sich als Drehscheibe für den Handel in Südostasien, während Österreich und Kärnten als Zugang zu den Märkten in Zentral- und Osteuropa fungieren könnten. Ein besonderes Augenmerk legte die Botschafterin auf Zukunftsfelder wie grüne Technologien, Kreislaufwirtschaft, Robotik und Quantencomputing. „Hier gibt es zahlreiche Anknüpfungspunkte für gemeinsame Projekte, sowohl zwischen Universitäten als auch im privaten Sektor“, so Hongtong. Zudem wolle man Start-up-Netzwerke stärker verknüpfen und den Austausch junger innovativer Unternehmen fördern. Abschließend lud die Botschafterin die Kärntner Delegation zu einem Gegenbesuch nach Thailand ein, um die Zusammenarbeit weiter zu vertiefen. Beide Seiten betonten die Bedeutung von Innovation, Kooperation und internationaler Vernetzung als Schlüssel für zukünftigen wirtschaftlichen Erfolg.
Fotos: LPD Kärnten/Just
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31.03.2026
Auch heuer findet Österreichs größtes E-Mobility-Event, die Wiener Elektrotage, am Wiener Rathausplatz statt. Vom 29. bis 31. Mai werden wieder über 60 Pkw- und Nutzfahrzeug-Modelle von über 20 Ausstellern auf dem Wiener Rathausplatz erwartet – und damit wird das Thema Elektromobilität noch breiter dargestellt. Aber nicht nur das: Die Besucherinnen und Besucher können sich bei den Wiener Elektro Tagen 2026 darüber hinaus auf innovative Lade- und Servicelösungen, umfangreiche Beratung sowie ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie und eine vielfältige Kulinarik freuen, und das bei freiem Eintritt. https://wiener-elektrotage.at/
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30.03.2026
Technology Talks Austria 2026 by AIT
10.–11. September 2026 im MuseumsQuartier Wien
Fokus auf Technologieführerschaft und Resilienz
Empowering Europe: Technological Leadership for a Resilient Future
Die diesjährigen Technology Talks Austria finden am 10. und 11. September 2026 im MuseumsQuartier Wien statt – back-to-back mit dem FFG-Forum (9. September 2026).
Das Generalthema lautet „Empowering Europe: Technological Leadership for a Resilient Future“.
In einem Mix aus hochkarätigen Keynotes international renommierter Speaker:innen, divers zusammengesetzten Plenardebatten, vertiefenden Workshops und viel Raum für Diskussion und Networking wird die zentrale Bedeutung von Forschung, Innovation und Technologie (FTI) für ein starkes und resilientes Europa beleuchtet.
Die Technology Talks Austria 2026 bringen Entscheidungsträger:innen aus Politik, Industrie, Wissenschaft und internationalen Innovationsökosystemen zu Diskussionen zusammen, wie resiliente Infrastrukturen, digitale Ökosysteme und starke Industrie- und Forschungskapazitäten die technologische Führungsrolle Europas stärken können. Die Konferenz legt außerdem einen Schwerpunkt auf Talente, Kompetenzen, interdisziplinäre Zusammenarbeit und zukunftsorientierte Rahmenbedingungen, die den ökologischen und digitalen Wandel sowie die internationale Zusammenarbeit beschleunigen.
Getragen von der FTI-Community
Veranstaltet werden die Technology Talks Austria vom AIT Austrian Institute of Technology in enger Kooperation mit den Bundesministerien für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI), Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF), Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET), sowie der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und der Industriellenvereinigung (IV).
Als Scientific Partner bei der Programmierung eingebunden sind acatech (Deutsche Akademie der Technikwissenschaften), AIT Austrian Institute of Technology, Christian Doppler Gesellschaft (CDG), Forschung Austria, Institute of Science and Technology Austria (ISTA), TU Austria (TU Wien, TU Graz, Montanuni Leoben, der Österreichische Wissenschaftsfonds (FWF) und die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW).
Grafik: Technology Talk Austria by AIT
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30.03.2026
Heidi Horten Collection: Animalia - Von Tieren und Menschen - 27. März bis 30. August 2026
Mit der Ausstellung Animalia. Von Tieren und Menschen untersucht die Heidi Horten Collection das komplexe Verhältnis zwischen Mensch und Tier. Der aus der Biologie entlehnte Begriff Animalia dient dabei als Leitgedanke einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Umgang des Menschen mit dem Tier, der sich in über 100 Kunstwerken aus dem 20. und 21. Jahrhundert spiegelt.
Abgeleitet von anima, dem lateinischen Wort für Atem oder Seele, umfasst der vom Naturforscher Carl von Linné (1707–1778) geprägte Terminus Animalia Mensch und Tier gleichermaßen. Im Kontrast zu diesem Modell der Gleichrangigkeit ist der Umgang des Menschen mit dem Tier von einer deutlichen Hierarchie geprägt.
Als vermeintlicher „Höhepunkt der Evolution“, als Wesen der Vernunft, das sich über die tierische Welt erhebt, weist der Mensch dem Tier ambivalente Rollen zu. Künstlerische Repräsentationen, die diese unterschiedlichen Zuschreibungen sichtbar machen, sagen dabei viel über den Menschen selbst aus, sie erlauben Rückschlüsse auf sein Selbstverständnis und seine Methoden der Projektion. So ist der Mensch in jedem Bild des Tieres bereits präsent – selbst dann, wenn er nicht Teil der Darstellung ist.
Die Ausstellung geht der Frage nach, welche sozialen, gesellschaftlichen und historischen Strukturen in den Darstellungen von Tieren eingeschrieben sind. Sie spannen den Bogen von der Idee des „besten Freundes des Menschen“ über die Vermenschlichung und Verdinglichung des Tiers bis hin zu seiner Ausbeutung. Gleichzeitig erlaubt die Ausstellung den Ausblick auf ANIMALIA als gedankliches Experiment – über eine gemeinsame biologische Kategorie hinaus – als Prinzip eines gemeinsamen Lebensmodells, das Tiere als Mitgeschöpfe und Mitakteure denkt.
Künstler der Ausstellung Karel Appel, Cory Arcangel, Miquel Barceló, Georg Baselitz, Marc Chagall, Gustav Klimt, Roy Lichtenstein, Pablo Picasso, Andy Warhol und viele andere.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Kuratiert von: Véronique Abpurg und Annkathrin Weber
https://hortencollection.com/
Foto: Heidi Horten Collection
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30.03.2026
Primavera da Vienna 2026: Wiener Symphoniker begeisterten erneut in Triest:
Jetzt schon buchbar für das Konzert am Freitag, 19. März 2027! Mit großem Erfolg ging gestern die zweite Ausgabe des Frühlingsfestivals Primavera da Vienna der Wiener Symphoniker in Triest zu Ende. In drei Konzerten im Politeama Rossetti zog das Orchester der Stadt Wien insgesamt mehr als 4.200 Besucher:innen an und konnte damit einen deutlichen Zuwachs gegenüber der erfolgreichen Premiere im Vorjahr verzeichnen. Das Konzert am Samstag wurde von ORF III aufgezeichnet und wird am Ostersonntag, 5. April, um 20.15 Uhr ausgestrahlt. Unter der Leitung von Chefdirigent Petr Popelka präsentierten die Wiener Symphoniker ein vielseitiges Programm von der Wiener Klassik bis zur Opern- und Operettenliteratur. Gemeinsam mit internationalen Solist:innen wie Renaud Capuçon, Krassimira Stoyanova, Francesco Meli und Rudolf Buchbinder überzeugte das Orchester in der traditionsreichen Stadt an der Adria.
Wiens Bürgermeister Dr. Michael Ludwig zeigte sich vor Ort begeistert: „Die Wiener Symphoniker tragen den Klang und die kulturelle Identität unserer Stadt weit über ihre Grenzen hinaus. Primavera da Vienna zeigt eindrucksvoll, wie Musik Brücken zwischen Ländern und Kulturen schlagen kann. Gerade in einer Zeit, in der europäischer Zusammenhalt wichtiger denn je ist, setzt dieses Festival ein starkes Zeichen für Offenheit und Dialog.“
Auch Intendant Jan Nast zieht eine positive Bilanz: „Der Zuspruch des Publikums und die wachsende internationale Resonanz bestätigen unseren Weg. Primavera da Vienna hat sich bereits im zweiten Jahr als fester Bestandteil im europäischen Festivalkalender etabliert. Die besondere Verbindung zwischen der Wiener Musiziertradition und der kulturellen Vielfalt Triests macht dieses Festival einzigartig.“
Wie schon im Vorjahr nutzten zahlreiche Besucher aus Österreich sowie aus Italien, Slowenien und Kroatien die Gelegenheit, das Festival zu erleben. Unter den Gästen waren u.a. die Bürgermeister der Städte Wien und Triest, die Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler, Botschafter Michael Rendi, Generali-CEO Gregor Pilgram u.a. Die enge kulturelle Verbindung zwischen Wien und Triest wird durch das Festival eindrucksvoll weitergeführt. Ausblick auf 2027
Die Wiener Symphoniker setzen ihren erfolgreichen Frühlingsauftakt am Mittelmeer fort: Karten für das Festival 2027 (19. bis 21. März 2027) sind ab sofort erhältlich. Tipp: Am besten schon jetzt Tickets sichern unter:
https://www.wienersymphoniker.at/Triest Der Eröffnungsabend am Freitag, 19. März 2027, verbindet große Orchesterwerke mit vokaler Ausdruckskraft: Auf dem Programm stehen Giuseppe Verdis Ouvertüre zu „La Forza del Destino“, Richard Strauss’ Brentano-Lieder mit Sopranistin Alina Wunderlin, Tschaikowskis „Francesca da Rimini“ sowie Strawinskis „Feuervogel“-Suite. Am Samstag, 20. März 2027, folgt ein festliches Galakonzert mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und Josef Strauss. Gemeinsam mit Alina Wunderlin und Bariton Luca Pisaroni erklingen unter anderem berühmte Opernouvertüren, Arien aus „Die Zauberflöte“, „Don Giovanni“ und „Le nozze di Figaro“ sowie Walzer und Polkas. Den Abschluss bildet am Sonntag, 21. März 2027, ein symphonischer Höhepunkt: Pianistin Lise de la Salle interpretiert Beethovens 5. Klavierkonzert, gefolgt von der „Eroica“-Symphonie. Mit dem Start der zweiten Ausgabe und dem gleichzeitigen Ausblick auf 2027 unterstreichen die Wiener Symphoniker die langfristige Perspektive von Primavera da Vienna: ein Festival, das Tradition und Gegenwart verbindet und den musikalischen Frühling Europas in Triest erlebbar macht.
Fotos: Julia Wesely/Werner Kmetitsch
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27.03.2026
Gran Ballo Italiano 2026 – Wo Diplomatie, Wirtschaft und Gesellschaft aufeinandertreffen und neue Impulse für die italienisch-österreichischen Beziehungen entstehen
Am 29. Mai 2026 wird das Palais Niederösterreich in Wien zum Schauplatz eines besonderen Abends: In Zusammenarbeit mit der Italienischen Botschaft in Wien und unter ihrem Ehrenschutz entwickelt sich der Gran Ballo Italiano zu einem der gesellschaftlichen Höhepunkte des Jahres – ein Abend, an dem sich Diplomatie, Wirtschaft und Gesellschaft begegnen und neue Impulse für die Beziehungen zwischen Österreich und Italien entstehen.
Nach der ersten offiziellen Präsentation im Dezember 2025 in der Italienischen Botschaft, eröffnet durch S.E. Botschafter Giovanni Pugliese, setzte die exklusive „Serata di Anteprima“ in der Trattoria Martinelli nun ein starkes nächstes Zeichen.
Im eleganten Innenhof der Trattoria Martinelli kamen Persönlichkeiten aus Diplomatie, Wirtschaft, Medien und Kultur zusammen, um einen ersten Eindruck dieses neuen Frühlingsballs zu gewinnen. Der Abend machte deutlich, worum es beim Gran Ballo Italiano geht: Begegnung auf Augenhöhe und nachhaltige Verbindungen.
Kulinarisch geprägt von der Barbaro Gastronomie rund um Luigi Barbaro, musikalisch begleitet von Harfenklängen von Lila Sciaraffa Cantatella, verband der Abend italienische Lebensfreude mit Wiener Tradition.
Hinter dem Ball steht ein engagiertes Komitee bestehend aus Ballmutter Valeria Foglar-Deinhardstein, Lidia Campanale (künstlerische Leitung), Mauro Maloberti (Italcam Österreich) sowie Luigi Barbaro jun. (Event- und Gastronomieprofi) – mit der klaren Vision, eine Plattform zu schaffen, die über einen einzelnen Abend hinaus Wirkung entfaltet.
Der Gran Ballo Italiano versteht sich als Brücke zwischen Österreich und Italien – ein Ort, an dem Beziehungen entstehen, vertieft und weiterentwickelt werden.
Die „Serata di Anteprima“ brachte bereits eine hochkarätige Gästeliste zusammen: Unter anderem Davide Dato, Katharina Stemberger, Constanze Kurz, Mauricio Giambra, Luca Lombardo, Martina Fasslabend, Console Francesco Perale sowie S.E. Giovanni Pugliese waren anwesend – und unterstrichen die besondere Strahlkraft dieses neuen Formats.
Getragen wird der Gran Ballo Italiano von einem starken Netzwerk namhafter Partner und Unterstützer – darunter internationale Marken wie Lavazza, Campari, Generali, Fiat und Mionetto, ebenso wie Unternehmen mit engen wirtschaftlichen Verbindungen zwischen Österreich und Italien wie Faber, IMC, DKS Fusel GmbH und Bonds and Beyond. Ergänzt wird dieses Netzwerk durch zentrale Partner aus Gastronomie, Medien und Umsetzung – darunter Barbaro Gastronomie, Ottakringer, Imbasto, Tickethead, Frank24, oe24 und Kronehit.
Der Ball steht unter dem Ehrenschutz von Bundeskanzler Christian Stocker, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bürgermeister Michael Ludwig sowie der Italienischen Botschaft in Wien. Eine weitere Übernahme des Ehrenschutzes durch Antonio Tajani ist vorgesehen.
Tickets (€149 inkl. Aperitivo & €5 Spende) sowie Tischreservierungen unter:
https://gran-ballo-italiano.at/
Fotos: Imbasto
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26.03.2026
Hotel Sacher Wien feiert 150. Geburtstag - mit Skulpturen von Erwin Wurm
1876 wurde das Hotel Sacher Wien eröffnet, 2026 feiert es seinen 150. Geburtstag. Das Jubiläum beginnt mit der Präsentation der Skulpturen „Step Big“ und „Dancer“ des renommierten Künstlers Erwin Wurm vor dem Hoteleingang. Am 26. März 2026 werden diese im Beisein des Künstlers gemeinsam mit dem Wiener Bürgermeister Dr. Michael Ludwig und der Eigentümerfamilie feierlich enthüllt und verbleiben für das Jubiläumsjahr eben dort.
„150 Jahre Hotel Sacher Wien stehen für gelebte Tradition mit ständiger Erneuerung, für die Leidenschaft und Excellence vieler Menschen, die Sacher über Generationen hinweg geprägt haben. Als Gäste und Mitarbeitende. Diesen verdanken wir, dass wir heute hier stehen dürfen“, betonen die Eigentümer Alexandra Winkler und Georg Gürtler.
„Ich gratuliere dem Hotel Sacher herzlich zum 150-jährigen Jubiläum. Sacher steht für Wiener Geschichte, gelebte Gastfreundschaft und ist damit ein wichtiger Botschafter Wiens in der Welt“, sagt Wiens Bürgermeister Dr. Michael Ludwig.
Überdimensionale Taschen vor dem Hoteleingang
Zum Auftakt des Jubiläumsjahres präsentiert das Hotel Sacher Wien am Hoteleingang die zwei Skulpturen „Step Big“ und „Dancer“ des international renommierten österreichischen Künstlers Erwin Wurm: überdimensionale Taschen auf langen, dünnen Beinen. Die Installation versteht sich als poetische Reflexion über das „unsichtbare Gepäck“, das jeder Mensch mit sich trägt, geprägt von Herkunft, Geschichte und Erfahrung. Diese Zusammenarbeit zeigt zugleich die enge Verbundenheit von Sacher zu Kunst und Kultur.
„Ich habe diese gehenden, springenden, tanzenden und schreitenden Taschen geschaffen, um bestimmte Vorstellungen darüber zu thematisieren, wie wir uns selbst gestalten, wie wir uns präsentieren, was wir sein möchten und wie wir gesehen werden wollen – sowohl in der männlichen als auch in der weiblichen Welt“, erklärt Erwin Wurm.
150 Jahre geprägt von Familie und Exzellenz
Das Fundament von Sacher reicht bis ins Jahr 1832 zurück, als Franz Sacher die Original Sacher-Torte kreierte. Bis heute wird sie in 34 Arbeitsschritten von Hand gefertigt und gilt als kulinarisches Wahrzeichen Wiens. Mit der Eröffnung des Hotel Sacher Wien im Jahr 1876 führte Eduard Sacher die Erfolgsgeschichte fort und etablierte das Hotel, gemeinsam mit Anna Sacher, als gesellschaftlichen Treffpunkt von internationalem Rang. Heute zählt das Hotel Sacher Wien zu den wenigen familiengeführten Fünf-Sterne-Superior-Hotels in Privatbesitz, ist Mitglied von „The Leading Hotels of the World“ und wurde in „The World’s 50 Best Hotels 2025“ gelistet.
Die Skulpturen sind der Jubiläumsauftakt, weitere Aktionen wie beispielsweise Grußbotschaften von prominenten Persönlichkeiten und ein Kurzfilm aus Animation und Realaufnahmen, folgen.
https://www.sacher.com/de/150-jahre-sacher-wien/
Foto: Hotel Sacher Wien
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26.03.2026
Gustav Klimt und die Medizin – Bilder zum Fluss des Lebens
Die ab 26. März 2026 im Josephinum, den Sammlungen der Medizinischen Universität Wien, präsentierte Ausstellung „Gustav Klimt und die Medizin. Bilder zum Fluss des Lebens“ widmet sich erstmals umfassend den vielfältigen Beziehungen zwischen Klimt, Wissenschaft und medizinischem Fortschritt in Wien um 1900. Sie zeigt, wie sehr die intellektuelle Atmosphäre dieser Zeit – geprägt von bahnbrechenden naturwissenschaftlichen Erkenntnissen, neuen medizinischen Methoden und einem offenen Dialog zwischen den Disziplinen – Gustav Klimts Denken und Schaffen beeinflusste.
Im Zentrum der Ausstellung steht das Fakultätsbild „Die Medizin“, das 1945 zerstört wurde und wohl eines der umstrittensten, innovativsten und zugleich visionärsten Werke des österreichischen Künstlers ist. Nach einer aufwändigen, wissenschaftlich gestützten KI-Rekonstruktion im Rahmen eines Projekts des Belvedere mit Google Arts and Culture im Jahr 2024, erhält man einen farbigen Eindruck von Klimts monumentaler Komposition, die heute großformatig an der Fassade des Anna Spiegel Forschungsgebäudes auf dem Gelände des AKH zu sehen ist. „Gustav Klimt steht wie kaum ein anderer Künstler für den geistigen Aufbruch Wiens um 1900. Die Ausstellung im Josephinum macht sichtbar, wie eng Kunst, Wissenschaft und medizinischer Fortschritt in dieser Zeit miteinander verwoben waren und wie sehr dieser interdisziplinäre Dialog Klimts Werk geprägt hat. Damit eröffnet sie zugleich einen neuen Blick auf die Medizin als kulturelle und gesellschaftliche Kraft“, sagt Markus Müller, Rektor der MedUni Wien.
Im historischen Hörsaal des Josephinums werden rund 25 originale Klimt-Zeichnungen, die aus renommierten österreichischen Institutionen und Sammlungen stammen, gezeigt, sowie Beiträge von ausgewählten Privatsammler:innen, deren Bilder bislang selten öffentlich zugänglich waren. Veranschaulicht werden Klimts Arbeitsprozesse, seine Auseinandersetzung mit Körperlichkeit und seine intensive Beschäftigung mit der Darstellung von Geburt, Leben und Tod. Die Ausstellung wird durch medizinhistorische Exponate aus der Sammlung des Josephinums ergänzt. “Unsere Sonderausstellung widmet sich erstmalig detailliert den profunden Kenntnissen über den menschlichen Körper, die Eingang in das Werk Gustav Klimts gefunden haben, und zeigt damit seine enge Verbindung mit den großen Ärzten im Wien um 1900“, erklärt Christiane Druml, Direktorin des Josephinums.
Die Ausstellung wird kuratiert von Tobias G. Natter, ehemaliger Direktor des Leopold Museums und Autor des aktuellen Werkverzeichnisses aller Klimtgemälde. Natter: „Schon bei der Erstpräsentation der „Medizin“ 1901 entfachte das Gemälde einen „ästhetischen Bürgerkrieg“. Die Ausstellung öffnet darüber hinaus den Blick auf Klimts zahlreiche Lebensallegorien und macht in bislang so noch nie gesehener Deutlichkeit erlebbar, wie sehr Klimt sich mit den fundamentalen Themen aus dem Kreislauf des Lebens auseinandergesetzt und konsequent großartige Bilder zum Fluss des Lebens zwischen Werden und Vergehen geschaffen hat.“
Begleitet wird die Ausstellung von einer reich illustrierten Publikation mit Fachbeiträgen aus Philosophie, Kunstgeschichte und Medizin, Verlag Prestel, Umfang 240 Seiten.
https://www.josephinum.ac.at/aktuelle-ausstellungen/detail/klimt/
Fotos: Med Uni Wien
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26.03.2026
25 Tage vor dem Vienna City Marathon: Laufbegeisterung auf neuem Level
Fokus auf Nachwuchs & Inspiration mit einzigartigem Konzert
Der Vienna City Marathon (VCM) hebt am 18. und 19. April die Laufbegeisterung auf ein neues Level. Wien feiert an diesem Wochenende ein Festival des Sports und des Miteinanders - entlang der Strecke und darüber hinaus. Ein besonderes Highlight ist das „Konzert zum Marathon“: Die Wiener Symphoniker treten gemeinsam mit VCM-Teilnehmer*innen im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins auf und sorgen für eine einzigartige Einstimmung auf das Marathonwochenende. Tickets für das Konzert am Samstag, 18. April, 11 Uhr sind erhältlich auf www.vienna-marathon.com und über www.wienersymphoniker.at im Shop des Musikvereins.
Bei seiner 43. Auflage verzeichnet Österreichs größtes Aktivsportevent eine neue Rekordbeteiligung. Erwartet werden rund 49.000 Anmeldungen aus ganz Österreich und 148 Nationen. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Nachwuchs: Das Programm der Kinder- und Jugendläufe wird zeitlich erweitert und erhält mit dem Prinzessinnen- & Prinzenlauf einen neuen Höhepunkt. Anmeldungen sind weiterhin möglich für die Kinderbewerbe The Daily Mile 800 und 1600 sowie für den Vienna 5K und den neuen Tchibo Coffee Run 10K. „Das großartige Interesse am Vienna City Marathon bedeutet ein Wachstum an Emotion, Vielfalt und Inspiration. Immer mehr Menschen entdecken, wie positiv und bereichernd sich der Laufsport auf ihr Leben auswirkt. Diese Entwicklung haben wir als Veranstalter aktiv mitgestaltet, und wir setzen alles daran, sie mit unseren Events weiter zu stärken“", sagt Kathrin Widu, Geschäftsführerin der VCM Group.
„Neue Ideen sowie die enge Zusammenarbeit mit starken Partnern und Wiener Institutionen ermöglichen es uns, neue Akzente zu setzen und zugleich nachhaltige touristische sowie wirtschaftliche Impulse zu schaffen. Besonders am Herzen liegen uns die Förderung des Nachwuchses und die Verbindung von Sport und Kultur. Das einzigartige Konzert von Wiener Symphonikern gemeinsam mit VCM-Teilnehmer*innen verleiht der Veranstaltung ein unverwechselbares Profil, das auch im Kreis der European Marathon Classics Anerkennung findet", so Dominik Konrad, Geschäftsführer der VCM Group.
Laufbegeisterung beim Nachwuchs wecken
Schon vor dem Vienna City Marathon Wochenende will die VCM Group junge Menschen für Bewegung begeistern und beim Nachwuchs die Freude am Laufen fördern. Gemeinsam mit der Schönbrunn Group und Imperial Markets fanden daher am Mittwoch, 25. März, dem Eröffnungstag des Oster- und Frühlingsmarkts Schloss Schönbrunn, neue Laufbewerbe für Kinder und Jugendliche statt.
"Schloss Schönbrunn Lauf" und zum "Körberl-Lauf" am 25. März
Am Vienna City Marathon Wochenende erhalten die Nachwuchsläufe ein größeres Zeitfenster, um mehr Kindern die Teilnahme zu ermöglichen. Neu ist der Prinzessinnen- & Prinzenlauf für alle von 3-6 Jahren am Samstag, 18. April. Die Jüngsten laufen 200 Meter vom Parlament bis vor das Burgtheater - verkleidet oder geschminkt als Prinzessin oder Prinz.
Der besondere Anlass für diesen Laufbewerb: „Vor 30 Jahren wurden Schloss und Gärten von Schönbrunn zum UNESCO-Welterbe ernannt - ein Jubiläum, das wir mit großer Freude feiern. Umso schöner ist es, dass am Welterbetag, dem 18. April, die jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen des Vienna City Marathons als Prinzessinnen und Prinzen auf der Ringstraße ins VCM-Ziel laufen", sagt Claudia Schmidberger-Slond, Marketingleiterin der Schönbrunn Group.
Konzert zum Marathon: Vienna runs on Music!
Wiener Symphoniker gemeinsam mit VCM-Teilnehmer*innen in einem Orchester: Dieser Auftritt eröffnet am Samstag, 18. April das Marathonwochenende auf unvergleichliche Weise. Das "Konzert zum Marathon" beginnt um 11 Uhr im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins. In der Welthauptstadt der Musik wird der Marathon zum einzigartigen Erlebnis.
Das Besondere: Läufer, die an einem Bewerb des VCM teilnehmen, hatten die Möglichkeit, sich mit Musikvideos zu bewerben, um gemeinsam mit Mitgliedern des renommierten Orchesters aufzutreten. Zahlreiche Einsendungen mit sehr hoher Qualität sind eingegangen und wurden gesichtet. Die Wiener Symphoniker haben 42 laufende Musiker für diese Konzertpremiere ausgewählt. Darunter ist auch Aaron Gruen, österreichischer Marathonrekordhalter, der am Cello bei einigen Stücken mitspielen wird.
Die Musiker werden mit Werken von Strauss, Schubert, Brahms, Suppé und Lehár ein perfektes Aufwärmprogramm für den Vienna City Marathon absolvieren.
Tobias Wögerer, Dirigent des Konzerts und selbst Marathonläufer: "Das besonders Reizvolle an diesem Konzert ist das Zusammentreffen der unterschiedlichen Teilnehmer*innen in einem Orchester. Das ist auf diese Weise eine Weltpremiere. Der Auftritt und das Umfeld werden eine einzigartige Energie und Freude hervorbringen. Das Konzert zum Marathon zeigt, dass Musik und Sport keine Gegensätze sind, sondern sich auf wunderbare Weise ergänzen."
Begegnung, Miteinander, gemeinsame Begeisterung
Die Zusammenarbeit zweier großer Institutionen aus Wien, Wiener Symphoniker und Vienna City Marathon, wurde über Jahre stufenweise aufgebaut und vertieft. Von Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung über eine Wiener Symphoniker Playlist und einen Hot-Spot beim Lusthaus am Marathonsonntag und einer eigenen VCM-Fanfare entstand das Konzert zum Marathon.
Martin Rainer, Klarinettist der Wiener Symphoniker und Komponist der VCM-Fanfare: „Es ist eine große Freude, dass meine Fanfare die Höhepunkte des Vienna City Marathon begleiten darf. In der Musik wie im Spitzensport geht es um Hingabe, Disziplin und den unbedingten Willen, im entscheidenden Moment alles abzurufen. Sowohl Profimusiker:innen als auch Athlet:innen arbeiten jahrelang auf wenige Stunden und Minuten hin, in denen sie zeigen dürfen, was in ihnen steckt. Genau dieses Gefühl wollte ich in meiner Komposition einfangen. Gleichzeitig verbindet beide Welten etwas sehr Grundlegendes: Musik und Sport stehen allen Menschen offen – unabhängig von Herkunft, Alter oder persönlichen Voraussetzungen. Sie schaffen Räume der Begegnung, des Miteinanders und der gemeinsamen Begeisterung. Besonders schön ist für mich die Idee, dass Läufer:innen dabei selbst gemeinsam mit den Musiker:innen der Wiener Symphoniker Teil eines solchen Konzerterlebnisses werden können. Ein Moment, in dem zwei Welten gemeinsam klingen.“
Drei laufende Musiker, die am Konzert zum Marathon mitwirken, berichteten über ihre Beweggründe und die sportlich-musikalischen Vorbereitungen.
Anna Holzmann wird im Konzert mit der Oboe spielen und am Tag darauf den Marathon laufen. "Musik und Sport sind sind zwei Leidenschaften, die mich begeistern und die ich beide mit Ehrgeiz verfolge. Als ich das Angebot dieses Konzerts gesehen habe, war mir sofort klar, dass ich mich bewerben will. Im Moment widme ich mehr Zeit dem Lauftraining, ich bin aber zuversichtlich, dass ich meine Stücke gut spielen kann. Man muss sich bei beiden auf den Moment konzentrieren und darf sich nicht drausbringen lassen, wenn eine Passage vielleicht gerade nicht so gut läuft, sondern einfach weitermachen."
Iva Steirer aus Krems startet ebenfalls auf der Marathondistanz und ist im Orchester mit der Geige vertreten: "Ich spiele schon länger Geige als ich laufe. Es war mein Ziel, einmal einen Marathon zu laufen. Als ich das geschafft habe, hat mein Mann gesagt, dass es beim VCM die Möglichkeit gibt, mit den Wiener Symphonikern zu spielen und dass ich dafür aber noch einen Marathon laufen müsse. Das mache ich jetzt mit großer Freude. Beim Training habe ich eine Playlist mit den Stücken des Konzerts, die ideale Verbindung von Laufen und Musik."
Alexander Vojta, Klarinettist und Teilnehmer am Vienna 5K: "Wenn man sieht, wie Musikerinnen und Musiker sich am Ende eines Konzert umarmen, weil sie es gemeinsam gut geschafft haben, und das vergleicht mit Läuferinnen und Läufern, die sich im Ziel eines Rennens beglückwünschen und freuen, dann merkt man schnell, wie viel Sport und Musik gemeinsam haben. Man macht etwas mit Leidenschaft, Freude und in Frieden miteinander. Diese Verbindung hat sich einen Preis verdient."
Top-Marathonläufer Andreas Vojta unterstützt seinen Vater Alexander bei der läuferischen Vorbereitung: "Gute Ausrüstung ist wichtig und ein Training mit Maß und Ziel. Man darf vor allem sich nicht verleiten lassen, jetzt in den letzten paar Wochen noch das Letzte rauszuholen, sondern mit Energie in das Rennen zu gehen. Das ist sicher auch beim Konzert so."
Mit seiner eigenen Vorbereitung für den VCM-Start am 19. April ist er zufrieden: "Ich bin gut in Form. Wichtige Trainings kommen noch. Ich hoffe, dass ich alles umsetzen kann, ich freue mich sehr auf die Stimmung bei meinem Heimrennen."
Konzert zum Marathon
Samstag, 18. April 2026 Beginn 11:00 Uhr Goldener Saal des Wiener Musikvereins Musikvereinsplatz 1, 1010 Wien Wiener Symphoniker gemeinsam mit VCM-Teilnehmer*innen Dirigent: Tobias Wögerer Tickets: www.wienersymphoniker.at
Fakten
Teilnehmer an einem VCM-Bewerb konnten sich mit einem Musikvideo für das Orchester bewerben. Zahlreiche Bewerbungen mit hoher Qualität sind eingegangen. Die Stimmgruppenführer der Wiener Symphoniker wählten aus den Bewerbern aus. Das Orchester setzt sich aus 42 laufenden Musiker*innen und 40 Mitgliedern der Wiener Symphoniker zusammen. Mehr als die Hälfte davon läuft beim VCM die volle Marathondistanz. Die Musiker kommen aus ganz Österreich und insgesamt 13 Nationen. Alle haben ihre Noten erhalten und üben die Stücke. Das Orchester kommt bei einer Probe am Freitag, 17. April erstmals physisch zusammen. Unter den Konzertteilnehmern:
Aaron Gruen, österreichischer Marathonrekordhalter, der mit dem Cello einige Stücke des Konzerts spielt und im Elitefeld des Marathons starten wird. Keith Gruen, sein Vater, spielt mit der Klarinette und läuft den Halbmarathon. Alexander Vojta, Vater von Marathonläufer Andreas Vojta, einem der besten Langstreckenläufer Österreichs, spielt Klarinette und läuft den Vienna 5K. Programm
Franz von Suppé: Ouvertüre zur Operette "Leichte Kavallerie" Johannes Brahms: Ungarischer Tanz Nr. 1 g-moll Franz Schubert: Entr'acte III aus der Bühnenmusik zum Schauspiel “Rosamunde, Fürstin von Zypern” Franz Lehár: "Ballsirenen", Walzer nach Motiven aus der Operette "Die lustige Witwe" Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre zur Opera seria “La Clemenza di Tito” Johannes Brahms": Am Donaustrande", Liebeslieder-Walzer op. 52, Nr. 9 Johann Strauss (Sohn): "An der schönen blauen Donau", Walzer op. 314 Josef Strauss: "Sport-Polka", Polka schnell op. 170 Johann Schrammel: "Wien bleibt Wien", Marsch Dauer: ca. 1:15 Stunden
https://www.vienna-marathon.com/
https://www.wienersymphoniker.at/
Fotos: VCM / Jenia Symonds
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25.03.2026
Neu: Brunch im Steffl SKY Restaurant
Ab sofort beginnt der Sonntag mit einem Ausblick auf den "Steffl".
Der klassische Restaurant- oder Barbesuch bekommt Konkurrenz: Das SKY Restaurant im STEFFL erweitert sein Angebot mit einem ausgedehnten Sonntags-Brunch – und das mit direktem Blick auf Wiens Wahrzeichen Nummer eins, den Stephansdom. Im 7. Stock des Wiener Traditionskaufhauses auf der Kärntner Straße werden ab sofort Shakshuka, Superfood Granola oder Kaiserschmarrn mit Himbeer-Röster serviert.
Neu: Brunch with a view im Roofgarden
Jeden Sonntag heißt es ab sofort: später kommen, länger bleiben. Das SKY zählt seit Jahren zu den etablierten Rooftop-Locations der Stadt. Restaurant, Bar und Roofgarden verbinden urbanes Ambiente mit einer der markantesten Aussichten Wiens. Der neue Sonntagsbrunch ergänzt dabei das bestehende Angebot um ein Format, das bewusst auf Entschleunigung und Genuss setzt. Zwischen 10 und 14 Uhr kann von einer eigenen Brunch-Karte gewählt werden.
Von pikanter Shakshuka bis Kaiserschmarrn mit Himbeer-Röster
Die Brunchkarte im SKY verbindet hochwertige, regionale Zutaten mit internationalen Einflüssen und modernen Food-Trends. Klassiker treffen dabei auf kreative Twists – immer frisch und immer mit Liebe zum Detail: vom cremigen Egg Benedict oder Sauerteigbrot vom Öfferl mit Burrata über herzhafte Optionen wie Beef Tatar, Quesadilla oder Ziegenkäse bis hin zur Superfood Granola Bowl. Dazu werden neben klassischen Kaffeespezialitäten „freshly squeezed“ Kreationen à la Golden Glow und Beauty Boost, aber auch Cocktails wie Liquid Tiramisu oder Espresso Martini serviert.
Über die SKY
Die SKY-Küche steht für frische, regionale Zutaten und kreative Zubereitung. Vom zarten Filetsteak über innovative vegetarische und vegane Gerichte bis hin zu delikaten Desserts – jedes Gericht wird mit höchster Sorgfalt und Präzision für Sie zubereitet. Dabei legt die SKY großen Wert auf Nachhaltigkeit und bietet Ihnen eine abwechslungsreiche Karte, die regelmäßig mit saisonalen Highlights ergänzt wird.
Die zentrale Lage und die exzellente Verkehrsanbindung machen die SKY-Bar zu einer idealen Wahl für nationale und internationale Gäste.
Events
Hoch über der Stadt, mit einem atemberaubenden Blick ins Weite, bietet die SKY Bar eine einzigartige Kulisse für besondere Veranstaltungen. Ob stilvolle Business-Events, exklusive Pressekonferenzen oder private Feierlichkeiten – hier trifft modernes Ambiente auf erstklassigen Service und eine Atmosphäre, die lange in Erinnerung bleibt.
SkyBar
Die legendäre SKY Bar bietet jeden Freitag und Samstag von 17:00-01:00 Uhr den perfekten Ort um dem Alltag zu entfliehen. Das stilvolle Ambiente beeindruckt mit einer großzügigen Fensterfront und vermittelt den Gästen das Gefühl, über der Wiener Innenstadt zu schweben. Es erwartet Sie eine exzellente Auswahl an Cocktails, Weinen und Champagner mit ausgewählten Bar Snacks.
https://skybar.at/
Fotos: Steffl
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25.03.2026
Landeshauptmann Kaiser empfing Juan Francisco Facetti zu einem Arbeitsgespräch in der Kärntner Landesregierung
Landeshauptmann Peter Kaiser empfing Juan Francisco Facetti, Botschafter der südamerikanischen Republik Paraguay zu einem Arbeitsgespräch und Abschiedsbesuch im Amt der Kärntner Landesregierung.
Landeshauptmann Peter Kaiser dankte dem Botschafter für die gute Zusammenarbeit und machte im Gespräch noch einmal auf die vielen positiven Entwicklungen in Kärnten sowohl als Lebens-, Arbeits, Wirtschafts-, Bildungs- als auch als Tourismus- und Investitionsstandort aufmerksam. Zudem informierte der Landeshauptmann auch über die Rolle Kärntens als Region im Herzen der EU und die vielen grenzüberschreitenden Kooperationen, u.a. über die 29. Vollversammlung der Euregio Senza Confini, die am Montag in Triest stattfand. „Ich habe nach acht Jahren den Vorsitz abgegeben. Daniel Fellner, der mir auch als Landeshauptmann nachfolgen wird, wird dieses Amt übernehmen“, berichtete der Landeshauptmann und verwies auf die erfolgreiche grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Kärnten, Friaul-Julisch Venetien und dem Veneto. Juan Francisco Facetti informierte den Landeshauptmann über die aktuelle Lage in Südamerika und die gute Zusammenarbeit der Lateinamerikanischen Botschafter in Österreich. Facetti nutzte den Abschiedsbesuch auch, um Kaiser nach Paraguay einzuladen. „Es würde mich freuen, Ihnen einmal persönlich mein Heimatland zeigen zu können“, sagte Facetti. Für Botschafter Juan Francisco Facetti war es bereits der zweite Besuch in der Landesregierung. Im Juli 2021 hatte er seinen Antrittsbesuch am Arnulfplatz absolviert.
Foto: LPD Kärnten/Jannach
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23.03.2026
Zentralasiatische Botschafter zu Gast in der Grazer Burg
Austausch über gemeinsame Interessen in Wirtschaft, Forschung und internationaler Vernetzung.
Fünf Botschafter aus Zentralasien wurden von Landeshauptmann Mario Kunasek zu einem Antrittsbesuch in der Grazer Burg begrüßt. Am Termin nahmen der Botschafter der Republik Kasachstan, Mukhtar Tileuberdi, die Botschafterin der Kirgisischen Republik, Nurzhan Shaildabekova, der Botschafter der Republik Tadschikistan, Manuchehr Jobir, der Botschafter von Turkmenistan, Hemra Amannazarov, sowie der Botschafter der Republik Usbekistan, Bakhtiyor Ibragimov, teil. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Vertiefung der wirtschaftlichen Beziehungen sowie mögliche zukünftige Kooperationen in den Bereichen Industrie, Forschung, Infrastruktur und nachhaltige Entwicklung.
Landeshauptmann Mario Kunasek hob im Gespräch die vielfältigen Anknüpfungspunkte zwischen der Steiermark und den zentralasiatischen Staaten hervor: „Auch wenn unsere Regionen geografisch weit voneinander entfernt sind, zeigen sich bei näherer Betrachtung zahlreiche Gemeinsamkeiten und Kooperationsmöglichkeiten. Die Steiermark verfügt über große Stärken in den Bereichen Industrie, Maschinenbau und Umwelttechnik, während Zentralasien über bedeutende Rohstoffvorkommen und wachsendes wirtschaftliches Potenzial verfügt. Daraus ergeben sich interessante Perspektiven für Partnerschaften und Technologietransfer.”
Ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt lag auf der Bedeutung Zentralasiens als wachsender Knotenpunkt internationaler Handelsrouten. Vor dem Hintergrund großer Infrastrukturprojekte wie dem Koralmtunnel und dem Semmering-Basistunnel verwies LH Kunasek in diesem Zusammenhang auf die strategische Lage der Steiermark im Alpen-Adria-Raum und die damit verbundenen Chancen für den Ausbau von Logistik- und Transportkooperationen.
Auch im Bereich Bildung und Forschung wurden Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit erörtert. Die steirischen Universitäten und Fachhochschulen sind international gut vernetzt, während viele zentralasiatische Länder verstärkt in Ausbildung und Modernisierung investieren. Denkbar sind dabei insbesondere Austauschprogramme, Forschungspartnerschaften sowie Know-how-Transfer, etwa im Bereich der landwirtschaftlichen Ausbildung.
Weitere Themen des Austauschs waren nachhaltige Landwirtschaft, Umwelttechnologie sowie der Tourismus. Beide Regionen stehen vor ähnlichen Herausforderungen und können gleichzeitig von ihren jeweiligen Stärken profitieren. So bietet die Steiermark umfassende Expertise in nachhaltiger Bewirtschaftung und Umwelttechnik, während die zentralasiatischen Staaten über bedeutende natürliche Ressourcen und Entwicklungspotenziale verfügen.
„Gerade in geopolitisch herausfordernden Zeiten ist es wichtig, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Beziehungen zu vertiefen. Die Steiermark ist ein verlässlicher Partner für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Innovation und nachhaltige Entwicklung”, unterstrich Landeshauptmann Mario Kunasek die Bedeutung stabiler internationaler Partnerschaften und dankte den zentralasiatischen Botschaftern abschließend herzlich für ihren Besuch.
Fotos: Land Steiermark/Laimer
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23.03.2026
Artemis II Mission: Interview mit Charge d’Affaire Howard Solomon und Astronaut Stephen Bowen
Wenige Wochen vor dem Start der Artemis II Mission in Cape Canaveral, konnte Cercle Diplomatique mit Astronaut Stephen Bowen sprechen. Er gehört seit 2000 dem NASA-Astronauten Team an und war zuletzt Kommandant der SpaceX-Crew 6 Mission. Bowen war auf Einladung von Howard Solomon, Chargé d'Affaires der US-Mission to International Organisations in Wien.
CD: Charge d’Affaire Howard Solomon, das „Project Freedom250“ soll zum 250sten Geburtstag der USA, die Erfolge des Landes unterstreichen. Wie hängt das mit dem Weltraum zusammen?
Howard Solomon: Ich denke, das hängt direkt damit zusammen. Wir sind sehr aufgeregt, es ist ein sehr wichtiges Jubiläum für unser Land. Unser Public Diplomacy-Team sowie unsere Botschaften auf der ganzen Welt organisieren Veranstaltungen, ähnlich wie diese, zu denen Astronauten und Wissenschaftler eingeladen werden, um einige der Erfolge hervorzuheben, die wir als USA erzielt haben. Natürlich auch über die Führungsrolle im Weltraum die wir übernommen haben. Das wird Artemis II erneut unterstreichen. Es ist also eine aufregende Zeit bis zum 4. Juli. Schließlich ist das der Geburtstag unserer Nation.
CD: Herr Bowen, wann genau werden wir Menschen zum Mars schicken?
Stephen Bowen: Das ist eine sehr gute Frage. Wir arbeiten momentan genau daran und was ich jetzt auf jeden Fall vorwegnehmen kann: Wir werden zum Mars fliegen. Genau dafür versuchen wir jetzt die richtigen langfristigen Entscheidungen zu treffen. Wenn wir also in Richtung Mars blicken, beeinflusst das natürlich, wie wir gegenwärtig den Mond erforschen werden. Diese Fragen werden uns begleiten, wenn wir mit der Artemis II-Mission die Mondoberfläche erkunden werden. Wir müssen zuerst auf die Mondoberfläche gelangen, diese nutzen und dort lernen sicher zu arbeiten. Wichtige, enorm aufwendige Fragen, stehen dabei im Raum: Zum Beispiel welche potenzielle Energiequelle kommt für den Einsatz auf der Marsoberfläche in Frage? Oder was ist die optimale Crewgröße für den Flug zum Mars? Wir haben all das intensiv diskutiert. Und dabei unsere ganze Erfahrung, sämtliche verfügbaren Forschungsergebnisse und Hintergrundwissen, diskutiert, evaluiert und neu bewertet. Es dauert Jahrzehnte, wirklich Jahrzehnte, um daraus Entwürfe, die notwendigen Konzepte, Lösungen und Fähigkeiten für derartige Herausforderungen auszuarbeiten.
CD: Der Wettbewerb um die Führungsrolle im Weltraum wird intensiver. Wie sehen sie die USA dafür positioniert?
Howard Solomon: Sehen Sie, es gibt viele Länder, die ihre Fähigkeiten im Weltraum ausbauen. Eines der spannenden Dinge an der amerikanischen Führungsrolle und „America First“, wie unser Präsident es formuliert hat ist, dass „America First“ nicht „America Alone“ bedeutet. Wir arbeiten eng mit Partnern aus aller Welt zusammen. Die von Ihnen erwähnte Artemis II Mission umfasst beispielsweise drei Astronauten aus den USA, aber auch einen Kanadier. Und wir arbeiten heute eng mit anderen Ländern zusammen. Wir haben gerade eine ganze Reihe neuer Partner gewonnen. Darunter auch Bangladesch. Es ist eine großartige Aufgabe, all die Ressourcen dieser vielen verschiedenen Länder, ihre Wissenschaftler und Weltraumexperten, zusammenzubringen. Alles, was man auch hier in Wien sehen kann, wenn man an einer Sitzung des Ausschusses für die friedliche Nutzung des Weltraums teilnimmt. Es ist faszinierend, in bei einer solchen Sitzung dabei zu sein.
CD: Wie sehen sie die Entwicklung der internationalen Weltraum-Community?
Stephen Bowen: Diese Community wächst kontinuierlich und steht heute im intensiven Dialog mit Industriesektoren wie Energietransformation, der Zukunft der Mobilität und vielen andern Bereichen. In der Internationalen Raumstation haben wir dazu wichtige Forschungen durchgeführt. Außerdem hat die Faszination der Menschen für den Weltraum sogar noch zugenommen. Ich glaube, vor sechs oder sieben Jahren hielt ich einen Vortrag am MIT. Ich sprach mit einigen Leuten aus Indien, die gerade Weltraumunternehmen gegründet haben. Damals gab es dort 20 oder 30 Weltraumunternehmen. Diese Zahl hat sich verzehnfacht. Es ist erstaunlich, wie schnell sich der kommerzielle Weltraumsektor und die Weltraumgemeinschaft entwickelt haben, und ich denke, das zeigt, wie wichtig unsere Arbeit ist.
CD: Die nächste große Sache ist also die Kommerzialisierung des Weltraums?
Howard Solomon: Oh nein. Das ist nicht die nächste große Sache, das Thema ist schon da. Ich denke, das ist ein wirklich wichtiger Punkt, denn in den USA werden viele unserer Erfolge im Bereich Innovation im Weltraum mittlerweile vom privaten Sektor vorangetrieben. Wir lernen sehr viel im Weltraum. Die Entwicklung der technischen Standards, die für den Weltraum erforderlich sind, bringen uns technisch enorm weiter. Aber der Grund warum wir ins All gehen, ist letztlich, um das Leben hier auf der Erde zu verbessern.
CD: Vielen Dank, für das hochinteressante Gespräch.
Fotos: U.S. Mission to International Organisations in Vienna.
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19.03.2026
Fate Velaj, Botschafter der Republik Albanien, eröffnete in der Vienna Grand Gallery seine Ausstellung "Das Rot zwischen dir und mir“
Die Ausstellung verbindet Malerei, Fotografie, Literatur und Diplomatie in der Donaustadt und positioniert die Vienna Grand Gallery als internationalen kulturellen Treffpunkt.
Das Rot zwischen dir und mir – Die Malerei als metaphorische Liebeserklärung.
Velaj, selbst auch Romancier, verortet den Ausgangspunkt der Serie in der Literatur und verweist auf André Bretons „L’amour fou“. Nicht das Detail, sondern die Atmosphäre steht im Zentrum seines Schaffens. In seiner Eröffnungsrede formulierte er seinen künstlerischen Zugang prägnant: „Im Anfang war die Farbe. Und die Farbe war die Malerei.“
Viele Werke entstanden in den frühen Morgenstunden und tragen die Intensität jener Zeit, in der die Stadt noch schläft. Die Ausstellung markiert zugleich Velajs Rückkehr nach Wien mit einer umfassenden Präsentation nach Jahren internationaler Ausstellungstätigkeit in Museen und Galerien in Europa und darüber hinaus.
Stimmen zur Vienna Grand Gallery
Die Vienna Grand Gallery (Dr.-Otto-Neurath-Gasse 5, 1220 Wien) wurde von Nikolaus und Evelina Brada initiiert. Nikolaus Brada, Unternehmer und Eigentümer der Nibra GmbH, betonte: „Wir verstehen die Vienna Grand Gallery als offenen Ort für internationale Begegnungen in der Donaustadt. Kunst soll hier zum Gespräch werden.“ Evelina Brada ergänzte: „Velajs Arbeiten zeigen, wie intim und zugleich verbindend Malerei sein kann. Wir freuen uns, dass so viele Gäste diesen Dialog aufgenommen haben.“
Die Ausstellung wurde von Prof. Wolfgang J. Bandion kuratiert. Er hob die programmatische Ausrichtung des Hauses hervor: „Das Rot zwischen dir und mir macht sichtbar, wie Farbe Beziehungen stiftet. Die Vienna Grand Gallery bietet dafür einen ruhigen Raum und zugleich die notwendige Öffentlichkeit, um Kunst als Begegnung erlebbar zu machen.“
Gäste aus Diplomatie und Öffentlichkeit
Unter den Gästen befanden sich zahlreiche Botschafterinnen und Botschafter sowie Vertreterinnen und Vertreter weiterer Botschaften und internationaler Organisationen, darunter die Botschafter Deutschlands, der Niederlande, Griechenlands und der Türkei. Ebenfalls anwesend waren der Bezirksvorsteher der Donaustadt, Ernst Nevrivy, sowie die ehemalige Wiener Vizebürgermeisterin Renate Brauner.
Zu den besonderen Ehrengästen zählten Wolfgang Petritsch, ehemaliger Hoher Repräsentant der internationalen Gemeinschaft in Bosnien und Herzegowina, sowie Klaus Wölfer, ehemaliger österreichischer Botschafter und früherer Sektionschef im Bundeskanzleramt. Darüber hinaus nahmen zahlreiche Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Wissenschaft und Medien teil.
Die nächste Ausstellung von Fate Velaj findet im September 2026 in Rom statt.
https://www.velaj.com
Foto: OTS
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19.03.2026
Schallaburg: Die 80er – Grenzen waren gestern 11. April – 15. November 2026
In nur drei Wochen startet die Saison 2026 auf der Schallaburg – und sie steht ganz im Zeichen der 1980er. Neonfarben, Popkultur, Aufbruch und Widersprüche treffen auf politische Spannungen und persönliche Erinnerungen. Die neue Ausstellung „80er – Grenzen waren gestern.“ lädt dazu ein, ein Jahrzehnt neu zu entdecken, das unsere Gegenwart bis heute prägt. Stay tuned – es wird laut, bunt und bewegend.
Die ersten Ausstellungsobjekte haben ihren Platz auf der Schallaburg schon gefunden – darunter auch ein drei Meter langes Originalstück der Berliner Mauer. Ein eindrucksvolles Symbol für Teilung, Grenzerfahrungen und den Wunsch nach Freiheit, der dieses Jahrzehnt maßgeblich geprägt hat.
Musik, Mode, Film und Design spiegeln ein Lebensgefühl, das laut, bunt und experimentierfreudig war. Menschen begannen, Regeln infrage zu stellen, neue Lebensentwürfe auszuprobieren und Grenzen zu verschieben – gesellschaftlich, politisch und kulturell. Konsum wurde Ausdruck von Haltung, Popkultur zum Sprachrohr einer Generation.
Ein zentraler Bestandteil der Ausstellung sind Originalobjekte und persönliche Erinnerungsstücke. Viele davon stammen aus einem großen Sammelaufruf und erzählen kleine, individuelle Geschichten, die sich mit den großen Linien der Zeitgeschichte verbinden.
2026 lädt die Schallaburg dazu ein, die 1980er neu zu entdecken: als Jahrzehnt der Widersprüche, der Energie und des Wandels. Tauchen Sie ein in eine Zeit, deren Fragen und Impulse bis heute nachwirken – und die unsere Gegenwart stärker geprägt hat, als man auf den ersten Blick vermuten würde.
https://www.schallaburg.at/
Fotos + Grafiken: Schallaburg
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18.03.2026
Michelin-Sterne für die Restaurants Glasswing Restaurant by Alexandru Simon im The Amauris Vienna, Apron im Hotel Am Konzerthaus Vienna – MGallery, EDVARD im Anantara Palais Hansen Vienna und Opus im Hotel Imperial
Wir sprechen hiermit diesen langjährigen Cercle Diplomatique-Partnern unsere herzliche Anerkennung für den herausragenden Erfolg aus und unterstreichen zugleich unsere uneingeschränkte Empfehlung.
Die neuen Michelin-Sterne für Österreich sind veröffentlicht – und Wien kann sich über prominenten Zuwachs freuen. Besonders auffällig: Gleich vier ausgezeichnete Restaurants befinden sich in Luxushotels und unterstreichen damit den anhaltenden Trend zur Spitzenkulinarik in der Hotellerie.
Mit einem ersten Stern ausgezeichnet wurde das Glasswing Restaurant by Alexandru Simon im The Amauris Vienna. Das erst 2023 eröffnete Fine-Dining-Restaurant an der Ringstraße entwickelt sich damit rasant zu einer der spannendsten Adressen der Stadt. Küchenchef Alexandru Simon verbindet in seinen Gerichten Wiener Tradition mit internationalen Einflüssen und einer präzisen, modernen Handschrift. Die Auszeichnung ist nicht nur ein Meilenstein für das Restaurant selbst, sondern stärkt auch die Position des Boutiquehotels als kulinarische Destination. Gefeiert wird der Erfolg standesgemäß mit einem exklusiven 4-Hands-Dinner gemeinsam mit Sternekoch Egon Heiss.
Ebenfalls neu im Kreis der Sterne-Restaurants ist das Opus im Hotel Imperial, das damit ein starkes Signal für die Rückkehr klassischer Grandhotels in die Spitzengastronomie setzt. Das Restaurant steht für eine elegante, zeitgemäße Interpretation der österreichischen Küche und fügt sich damit nahtlos in die traditionsreiche DNA des Hauses ein. (Vorübergehend geschlossen).
Auffällig ist, dass sich mit Glasswing und Opus zwei sehr unterschiedliche Konzepte durchsetzen: hier das junge, designaffine Fine Dining im Boutiquehotel, dort die kultivierte Grandezza eines historischen Luxushauses. Gemeinsam zeigen sie, dass Wien kulinarisch breiter und internationaler aufgestellt ist als je zuvor.
Chefkoch Paul Gamauf lädt im EDVARD im Anantara Palais Hansen Vienna zu saisonalen Genussreisen ein. Seine Küche wurde neuerlich mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Sie steht für nachhaltiges Fine Dining mit Low-Waste-Philosophie.
Die Küche von Jakob Karner im Restaurant Apron im Hotel Am Konzerthaus Vienna – MGallery definiert sich durch eine moderne, kreative Interpretation der österreichischen Küche, die traditionelle Elemente mit zeitgenössischen Techniken und internationalen Einflüssen kombiniert. Auch das Apron darf wieder auf einen Michelin Stern stolz sein.
Weitere ausgezeichnete Restaurants: In Wien führen Amador und Steirereck im Stadtpark jeweils 3 Sterne, Doubek, Konstantin Filippou, Mraz & Sohn und das Silvio Nickol Gourmet Restaurant jeweils 2 Sterne, sowie [aend], Addiert, Esszimmer – Everybody’s Darling, Glasswing by Alexandru Simon, Herzig, JOLA, Pramerl & the Wolf, TIAN und Z’SOM jeweils 1 Stern.
Fotos: Tony Gigov für Glasswing, Anantara, Apron
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17.03.2026
Christoph Thun-Hohenstein: Neues Buch - Zukunftsmutig
Noch nie zuvor war die persönliche Zukunft so sehr in die der Menschheit und die des Planeten eingebettet. Diesem Gedanken widmet sich Christoph Thun-Hohenstein in seinem neuen Buch “Zukunftsmutig”.
Mit großer Leidenschaft und persönlicher Begeisterung entwirft der international angesehene Museumsleiter und Kulturdiplomat ein taugliches Konzept für eine denkmögliche positive Zukunft im Zeitalter von Klimakatastrophen, künstlicher Intelligenz und Demokratieverlust.
Thun-Hohenstein legt ein philosophisches Buch vor, das Antworten anbietet auf die Frage, wie eine solche Zukunft aussehen könnte. Ein Buch, das Mut weckt. Mut dafür, an der Verwirklichung einer lebenswerten Zukunft zu arbeiten und nicht nur davon zu träumen.
Das Buch “Zukunftsmutig” erscheint bei Kremayr & Scheriau.
Das Gespräch mit Christoph Thun-Hohenstein führt Matti Bunzl.
Christoph Thun-Hohenstein, geboren 1960 in Kärnten, ist Kulturmanager, Kurator, Autor sowie Künstlerischer Leiter der von ihm 2025 initiierten Zukunftsplattform ReGenerativa. Er studierte Rechtswissenschaften sowie Politikwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Wien. Von 1999 bis 2007 war er Direktor des Austrian Cultural Forum New York und von 2011 bis 2021 Generaldirektor des MAK – Museum für Angewandte Kunst in Wien. Danach leitete er bis 2025 die Sektion für Internationale Kulturangelegenheiten im Österreichischen Außenministerium. Er ist auch Initiator der Klima Biennale Wien.
Buchpräsentation:
24. März 2026, 18:30h–20:00h Wien Museum, 1040 Wien, Karlsplatz 8
Anmeldung: erforderlich
Eintritt: gratis
https://www.wienmuseum.at/event/2871
Foto: Sabine Hauswirth/MAK
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17.03.2026
Michaela Mayr leitet ab 1. April 2026 die Österreichische Nationalbibliothek als Generaldirektorin Richard Starkel bleibt wirtschaftlicher Geschäftsführer
Vizekanzler, Kulturminister Andreas Babler: „Mit Michaela Mayr und Richard Starkel tritt ein Team an, das im Haus verankert ist und gleichermaßen für Kontinuität wie für Offenheit steht.“
Das neue Geschäftsführungsteam der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB) steht fest: Michaela Mayr wird als neue Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek für fünf Jahre vorstehen; Richard Starkel wurde als wirtschaftlicher Geschäftsführer wieder ernannt. Das gab Vizekanzler und Kulturminister Andreas Babler am 16. März 2026 im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt.
Michaela Mayr wird die wissenschaftliche Geschäftsführung der Österreichischen Nationalbibliothek mit 1. April 2026 übernehmen. Richard Starkel wird seine 3. Funktionsperiode als wirtschaftlicher Geschäftsführer nach Ablauf seines aktuellen Vertrages mit 1. Oktober 2026 ebenfalls für fünf Jahre antreten.
Vizekanzler und Bundesminister für Kunst und Kultur, Andreas Babler: „Mit Michaela Mayr und Richard Starkel tritt ein Team an, das im Haus verankert ist und gleichermaßen für Kontinuität wie für Offenheit steht. Ich bin zuversichtlich, dass sie die Vision der Österreichischen Nationalbibliothek ‚Wir öffnen Räume‘ auf ihre eigene Weise weiterentwickeln und vorantreiben werden. Beide haben mir in persönlichen Gesprächen vermittelt, dass sie die Österreichische Nationalbibliothek auch als einen wesentlichen Ort zur Stärkung der Medienkompetenz sehen – ein Faktum, das mir als Medienminister besonders wichtig ist.“
Michaela Mayr: „Die Österreichische Nationalbibliothek bewahrt nicht nur unser reichhaltiges kulturelles Erbe, sondern eröffnet vielfältige Zugänge zu Wissen, Kultur und Bildung. Mein Ziel ist es, diese zentralen Aufgaben weiterzuentwickeln und die gesellschaftliche Bedeutung dieser einzigartigen Institution nachhaltig zu stärken. Mit meiner langjährigen Erfahrung als Leiterin der Digitalen Bibliothek und als Koordinatorin der Strategie der Österreichischen Nationalbibliothek stehe ich für Kontinuität und Zukunftsorientierung. Für das entgegengebrachte Vertrauen von Herrn Vizekanzler Andreas Babler danke ich herzlich. Es erfüllt mich mit großer Freude und ist mir ein Privileg, künftig als Generaldirektorin, gemeinsam mit den engagierten Mitarbeiter:innen, die Österreichische Nationalbibliothek gestalten zu dürfen.“
Richard Starkel: „Der Kunst- und Kulturbereich steht vor erheblichen finanziellen Herausforderungen. Dieses Umfeld erfordert einen Kurs, der wirtschaftliche Stabilität mit inhaltlicher Exzellenz verbindet. Die Österreichische Nationalbibliothek und ihre Mitarbeiter:innen haben in der Vergangenheit bewiesen, dass beide Ziele gleichzeitig erreichbar sind. Ich freue mich über das erneute Vertrauen und auf die Fortsetzung des erfolgreichen Weges mit dem gesamten Team.“
Kulturminister Babler dankte im Zuge der Pressekonferenz auch der langjährigen Generaldirektorin Johanna Rachinger für ihr erfolgreiches Management einer der wichtigsten Kulturinstitutionen des Landes: „Johanna Rachinger hat die Österreichische Nationalbibliothek von 2001 bis 2025 geleitet. Sie hat die Ausgliederung umgesetzt, neue Standorte integriert und Maßstäbe bei der Digitalisierung gesetzt. Die Vision 2035 der ÖNB ‚Wir öffnen Räume‘ hat sie eindrucksvoll auf den Weg gebracht. Ich danke ihr ganz persönlich für ihr Engagement, ihre Professionalität und ihre Liebe zu dieser Institution.“
Das Auswahl-Prozedere
Für die wissenschaftliche Geschäftsführung sind innerhalb der Frist (30. Dezember 2025) 23 Bewerbungen eingegangen, davon 16 von Frauen und 7 von Männern. Neun Personen (5 Frauen, 4 Männer) wurden von der Findungskommission für eine Longlist ausgewählt, sechs Personen (4 Frauen, 2 Männer) zu einem strukturierten Hearing eingeladen.
Für die wirtschaftliche Geschäftsführung sind innerhalb der Frist elf Bewerbungen eingegangen, davon 4 von Frauen und 7 von Männern. Zwei Personen (1 Frau, 1 Mann) wurden von der Findungskommission für eine Longlist ausgewählt und zu einem strukturierten Hearing eingeladen.
Der Findungskommission gehörten an: Verena Brunner-Loss, Vorsitzende des Kuratoriums der Österreichischen Nationalbibliothek; Elmar Ehbrecht, kaufmännischer Leiter der TIB Hannover; Damian Elsig, Direktor der Schweizerischen Nationalbibliothek; Theresia Niedermüller, Leiterin der Sektion Kunst und Kultur im BMWKMS; sowie Dorothea Sommer, Generaldirektorin der Bayerischen Staatsbibliothek. Das Auswahlverfahren wurde vom Beratungsunternehmen Alto Executive Search GmbH begleitet.
Kurz-Lebensläufe
Mag.a Michaela Mayr, MSc: Geboren 1977 in Steyr (Oberösterreich). Studium der „Library and Information Studies“ sowie der Internationalen Betriebswirtschaft an der Universität Wien. Zu ihren Meilensteinen an der ÖNB zählen: Stellvertreterin der wissenschaftlichen Geschäftsführerin und Generaldirektorin, Prokuristin (seit 04/2025), Leiterin der Hauptabteilung Digitale Bibliothek (seit 2016), Koordinatorin der Strategie der Österreichischen Nationalbibliothek (seit 2016), interimistische Leiterin der Hauptabteilung Benützung und Information (2015) sowie Aufbau und Projektleitung der Webarchivierung (2008–2016). Davor war Michaela Mayr in verschiedenen Positionen in der Wirtschaft tätig, insbesondere in den Bereichen Projektmanagement, IT und Qualitätsmanagement.
Mag. Richard Starkel: Geboren 1969 in Wien. Studium der Handelswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien und an der École Supérieure de Commerce in Montpellier. Meilensteine der Karriere: Wirtschaftlicher Geschäftsführer der der Österreichischen Nationalbibliothek (seit 10/2016); Chief Financial Officer der Verlagsgruppe News (2012–2016); Bereichsleiter Finanzen & Controlling bei Raiffeisen Evolution (2009–2012); Kaufmännischer Geschäftsführer bei der Verlagsgruppe Ueberreuter (2001–2009); Controlling, Financial Manager bei Otis GmbH (1994–2001).
Fotos: BMWKMS/Schneider/Trippolt/Fuhrer
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16.03.2026
Monica Kathina Juma of Kenya - Executive Director, United Nations Office on Drugs and Crime and Director-General, United Nations Office at Vienna
Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, gab die Ernennung von Monica Kathina Juma aus Kenia zur Exekutivdirektorin des United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) sowie zur Generaldirektorin des United Nations Office at Vienna (UNOV) bekannt.
Sie tritt die Nachfolge von Ghada Fathi Waly aus Ägypten an, der der Generalsekretär für ihren engagierten Dienst für die Organisation dankt.
Der Generalsekretär spricht außerdem John Brandolino, Direktor der Abteilung für Vertragsangelegenheiten beim UNODC, seinen Dank aus. Er wird weiterhin als amtierender Exekutivdirektor des UNODC und amtierender Generaldirektor des UNOV fungieren, bis Monica Kathina Juma ihr Amt antritt.
Derzeit ist Monica Kathina Juma Nationale Sicherheitsberaterin des Präsidenten der Republik Kenia und Sekretärin des Nationalen Sicherheitsrates Kenias (seit 2022). Sie gilt als strategische Führungspersönlichkeit mit umfassender Expertise und Erfahrung in öffentlicher Politikgestaltung, Regierungsführung, Diplomatie und Sicherheitsfragen, sowohl in der Praxis als auch in der Wissenschaft.
Sie war Kabinettsministerin in mehreren strategisch wichtigen Ministerien Kenias, darunter:
Energieministerin (2021–2022) Verteidigungsministerin (2020–2021) Außenministerin (2018–2020) kommissarische Ministerin für Erdöl und Bergbau (2022)
Zuvor war sie außerdem:
Staatssekretärin im Außenministerium (2016–2018) Staatssekretärin im Innenministerium (2014–2016) Staatssekretärin im Verteidigungsministerium (2013–2014)
Von 2010 bis 2013 war sie außerordentliche und bevollmächtigte Botschafterin Kenias in Äthiopien und Dschibuti sowie ständige Vertreterin Kenias bei der Afrikanischen Union, der Intergovernmental Authority on Development (IGAD) und der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Afrika (UNECA).
Auch im akademischen Bereich war sie tätig, unter anderem als:
Exekutivdirektorin des Africa Institute of South Africa (AISA) (2008–2010) Exekutivdirektorin des Africa Policy Institute (2006–2008) Adjunct Faculty Member am African Center for Strategic Studies der National Defence University in Washington, D.C. (seit 2002) Senior Researcher und Policy Analyst bei Safer Africa (2002–2006)
Frau Juma besitzt einen Doktortitel (PhD) der University of Oxford (1998–2000) sowie einen Master of Arts und einen Bachelor of Arts in Government and Public Administration von der University of Nairobi (1991 bzw. 1987).
Neben Englisch spricht sie auch Kiswahili und Kamba.
Der genaue Amtsantritt in Wien von Monica Kathina Juma wurde bei ihrer Ernennung am 6. März 2026 noch nicht mit einem konkreten Datum veröffentlicht.
Foto: Invest in Africa
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15.03.2026
Kärnten hat wieder einen deutschen Honorarkonsul
Landeshauptmann Kaiser im Gespräch mit Botschafter Vito Cecere und dem neuen Honorarkonsul Nikolaus Juhász – Honorarkonsulat wird im Juni in der BKS Bank in Klagenfurt operativ werden
Kärnten hat wieder einen deutschen Honorarkonsul. Es ist der Vorstandsvorsitzende der BKS Bank, Nikolaus Juhász. Gemeinsam mit dem deutschen Botschafter Vito Cecere traf er gestern, Donnerstag, zum Gespräch mit Landeshauptmann Peter Kaiser zusammen. Das Honorarkonsulat soll im Juni im Gebäude der BKS Bank in Klagenfurt operativ werden. Die offizielle Eröffnung soll laut Juhász am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, stattfinden. Kaiser zeigte sich sehr froh darüber, dass dieses wichtige Honorarkonsulat wieder in Kärnten eingerichtet wird und strich die guten Beziehungen zu Deutschland hervor. Er gratulierte Juhász und dankte ihm dafür, dass er dieses Amt übernommen hat. Botschafter Cecere betonte, dass das Kärntner Honorarkonsulat auch für Deutschland wichtig ist. Man wolle dadurch die guten wirtschaftlichen bis kulturellen Beziehungen bereichern und weiterentwickeln. Juhász, er wurde am Donnerstag frisch angelobt, will „viel Herzblut“ in seine neue Funktion hineinlegen. Das Honorarkonsulat soll nicht nur Ansprechstelle für deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger sein, sondern auch Veranstaltungen in Wirtschaft, Kultur und Kulinarik bieten. Juhász denkt unter anderem auch an den Austausch zwischen Kärnten und deutschen Regionen. Am Gespräch nahmen auch Gesandter Klaus Vietze und Martina Rattinger als Leiterin des Kärntner Verbindungsbüros in Brüssel teil. Davor trafen der deutsche Botschafter und der neue Honorarkonsul auch mit Landesrat Daniel Fellner zusammen.
16.700 Deutsche leben derzeit in Kärnten. Bisher mussten sie für einen neuen Reisepass oder Personalausweis nach Graz oder Wien fahren. Auch amtliche Dokumente und Unterschriften werden bald in Klagenfurt beglaubigt und Bescheinigungen ausgestellt.
Fotos: LPD Kärnten/Jannach
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11.03.2026
Alexandra Kaszay wird neue Chefin der Spanischen Hofreitschule
Als neue Geschäftsführerin übernimmt sie die Leitung der Institution sowie des Lipizzanergestüts Piber und des Trainingszentrums Heldenberg.
Der Aufsichtsrat der Spanischen Hofreitschule hat Mag. Alexandra Kaszay zur neuen Geschäftsführerin der Spanischen Hofreitschule – Lipizzanergestüt Piber GöR bestellt. Damit übernimmt sie ab 1. April 2026 die Verantwortung für die Spanische Hofreitschule, das Lipizzanergestüt Piber sowie das Trainingszentrum Heldenberg. Bundesminister Norbert Totschnig: „Ich danke Sektionschefin a.D. und Bundesministerin a.D. DI Maria Patek für die professionelle interimistische Geschäftsführung. Mit der Bestellung von Mag. Alexandra Kaszay legen wir den Grundstein für ein neues Kapitel. Sie bringt die entscheidenden Qualifikationen für ihre Aufgabe als Geschäftsführerin mit, wie eine langjährige Führungserfahrung, hervorragende fachliche Eignung sowie Branchenerfahrung in den Bereichen Tourismus und Veranstaltungsmanagement.“ „Ich habe Vertrauen, dass der Aufsichtsrat mit Alexandra Kaszay eine exzellente Wahl getroffen hat und wünsche ihr viel Erfolg im Sinne einer guten Zukunft für die Spanische Hofreitschule. Unser Ziel ist klar: Die Spanische Hofreitschule soll sich wieder voll auf das konzentrieren können, wofür sie international geschätzt wird – die Zucht der Lipizzaner, den Erhalt der klassischen Reitkunst und die Bewahrung des einzigartigen UNESCO Weltkulturerbes.“ Univ. Prof. Dr. Michael Enzinger, Aufsichtsratsvorsitzender der Spanischen Hofreitschule: „Die Spanische Hofreitschule hat vor geraumer Zeit ihr 460 Jahr Jubiläum glanzvoll gefeiert und in ihrer Geschichte und Gegenwart auch bewegte Zeiten zu meistern gehabt. Der Aufsichtsrat hat sich daher mit großer Verantwortung für einen professionell unterstützten und voll transparenten Auswahlprozess entschieden. Prioritäre Kriterien für die Auswahl durch den Aufsichtsrat waren Expertise in der Führung von Unternehmen, Erfahrung im Veranstaltungsmanagement, Verständnis für das historische Erbe Österreichs und Sensibilität für das Tierwohl. Ich werde Alexandra Kaszay mit meiner langjährigen reiterlichen Erfahrung bestmöglich in fachlicher Hinsicht unterstützen und blicke voller Zuversicht auf das kommende 500 Jahr Jubiläum der Spanischen Hofreitschule.“ Alexandra Kaszay, Geschäftsführerin der Spanischen Hofreitschule: „Es gilt die Reputation der Spanischen Hofreitschule zu stärken und als kulturelle Visitenkarte Österreichs sowohl finanziell als auch personell und organisatorisch gut für die Zukunft aufzustellen.“ Alexandra Kaszay verfügt über langjährige Führungserfahrung im internationalen Veranstaltungsmanagement. Mehr als zehn Jahre war sie Alleingeschäftsführerin der Wiener Kongresszentrum Hofburg BetriebsgesmbH (HOFBURG Vienna), davor 15 Jahre in leitenden kaufmännischen Funktionen im Top-Management tätig. Ihre fachlichen Schwerpunkte liegen in Strategie, Finanzen, Controlling und Organisationsentwicklung.
Sie studierte an der Wirtschaftsuniversität Wien mit Schwerpunkt Außenhandel und Internationales Wirtschaftsrecht und verfügt zudem über eine technische Matura im Bereich Kunststofftechnik. Weitere berufliche Stationen waren Lauda Air, Sony DADC Austria und Ernst & Young.
https://www.srs.at/
Fotos: BMLUK Hemerka + Leadersnet
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11.03.2026
Internationaler Besuch in Graz: Landeshauptmann Kunasek empfing kanadische Botschafterin Grant.
Austausch über wirtschaftliche Zusammenarbeit, Innovationskraft und stabile Handelsbeziehungen.
Internationaler Besuch in der Grazer Burg: Landeshauptmann Mario Kunasek empfing die kanadische Botschafterin in Österreich, Alison Grant, zu einem Antrittsbesuch. Im Rahmen des Arbeitsgesprächs standen aktuelle wirtschaftspolitische Entwicklungen sowie Möglichkeiten zur weiteren Vertiefung der Beziehungen zwischen der Steiermark und Kanada im Mittelpunkt.
„Kanada ist für die Steiermark nicht nur ein wichtiger wirtschaftlicher Partner, sondern auch ein Land, mit dem uns in vielerlei Hinsicht eine ähnliche Mentalität verbindet: Herzlichkeit, Bodenständigkeit und zugleich ein starker Innovationsgeist. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten zeigt sich, wie wichtig stabile internationale Partnerschaften und ein konstruktiver Dialog sind. Die Steiermark setzt daher weiterhin auf eine enge Zusammenarbeit mit internationalen Partnern und auf eine starke, innovative Wirtschaft als Grundlage für Wohlstand und Beschäftigung”, betonte Landeshauptmann Mario Kunasek.
Ein zentrales Gesprächsthema war die Rolle der exportorientierten Industrie in der Steiermark sowie die Bedeutung stabiler internationaler Handelsbeziehungen. Die Vereinigten Staaten zählen dabei zu den wichtigsten Exportmärkten für Österreich und insbesondere für die Steiermark. Aktuelle handelspolitische Entwicklungen und mögliche Zölle stellen viele exportorientierte Industrien vor Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund wurde auch über die Bedeutung verlässlicher wirtschaftlicher Rahmenbedingungen und konstruktiver Verhandlungslösungen im internationalen Handel gesprochen. In diesem Zusammenhang unterstrich Landeshauptmann Mario Kunasek auch die besondere Stärke der steirischen Wirtschaftsstruktur: Ein wesentliches Merkmal ist die enge Zusammenarbeit von Industrie, Forschung und Politik in etablierten Clusterstrukturen. Initiativen wie der Mobilitätscluster AC Styria oder der Holz- und Eco-Tech-Cluster tragen wesentlich dazu bei, Innovationen voranzutreiben, regionale Wertschöpfung zu stärken und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Region weiter auszubauen.
Die Steiermark zählt mit einer Forschungsquote von rund fünf Prozent des regionalen Bruttoinlandsprodukts zu den innovationsstärksten Regionen Europas. In den vergangenen Jahrzehnten ist es gelungen, den wirtschaftlichen Wandel erfolgreich zu gestalten – von klassischen Schwerindustrien hin zu einer wissens- und technologieorientierten Industrie. Dieses Modell stößt auch international auf großes Interesse.
Im Rahmen des Antrittsbesuchs wurden zudem mögliche Anknüpfungspunkte für eine zukünftige Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen der Steiermark und Kanada in den Bereichen Wirtschaft, Innovation und Forschung besprochen. „Der persönliche Austausch mit internationalen Partnern ist eine wichtige Grundlage für eine gute Zusammenarbeit. Die Steiermark ist eine offene und international vernetzte Region – ich bin überzeugt, dass wir die guten Beziehungen zwischen Kanada und der Steiermark auch in Zukunft weiter vertiefen können”, so Landeshauptmann Mario Kunasek, der Botschafterin Grant herzlich für ihren Besuch in der Grazer Burg und das konstruktive Gespräch dankte.
Foto: Land Steiermark/Binder
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11.03.2026
ÖBB setzen mit neuer Lok ein Zeichen für europäische Zusammenarbeit
Unter dem Motto "Zugkraft für Europa" soll die neue Lokomotive die Bedeutung gemeinsamer europäischer Investitionen in Infrastruktur und Mobilität sichtbar machen.
Am Montag haben die ÖBB und die Europäische Kommission am Wiener Hauptbahnhof eine neu gestaltete EU-Lokomotive vorgestellt. Unter dem Motto "Zugkraft für Europa" wurde die Lok im EU-Budget-Design feierlich getauft. An den Feierlichkeiten nahmen Claudia Bauer, Bundesministerin für Europa, Integration und Familie, Patrick Lobis, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich, sowie Sabine Stock, Vorständin der ÖBB-Personenverkehr AG, teil.
Die Lokomotive soll als sichtbares Zeichen für die Wirkung gemeinsamer europäischer Investitionen dienen. Diese leisten seit Jahrzehnten einen Beitrag zur Entwicklung von Infrastruktur, Innovation und regionaler Zusammenarbeit in Österreich und Europa, betonten die Teilnehmer:innen der Feierlichkeiten.
Koralmbahn als Paradebeispiel
Als aktuelles Beispiel für solche Investitionen gilt die Koralmbahn. Das Projekt wird mit EU-Mitteln unterstützt und soll die Fahrzeit zwischen Graz und Klagenfurt auf rund 41 Minuten verkürzen. Die neue Verbindung ermögliche schnellere Zugverbindungen und dichtere Fahrpläne im Süden Österreichs. Dadurch soll ein stärker vernetzter Lebens- und Wirtschaftsraum für Pendler:innen, Studierende und Unternehmen entstehen.
"Diese Lok macht sichtbar, dass Europa nicht in Brüssel beginnt, sondern dort, wo Menschen leben, arbeiten und unterwegs sind. Gerade gemeinsame Investitionen in Infrastruktur zeigen, wie europäische Zusammenarbeit unseren Alltag verbessert: Sie verbinden Regionen, stärken unseren Wirtschaftsstandort und schaffen Chancen für Unternehmen und Beschäftigte. Für ein exportorientiertes Land wie Österreich ist das entscheidend. Mit Blick auf das nächste europäische Budget ist für Österreich klar: Zugkraft für Europa bedeutet nicht mehr Geld auszugeben, sondern das vorhandene Geld sorgsam und klug einzusetzen", sagte Europaministerin Bauer.
Europäische Investitionen schaffen nachhaltigen Mehrwert
Auch Patrick Lobis, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich, zeigte sich bei der Taufe positiv gestimmt und betonte die Wichtigkeit von gemeinsamen Investitionen: "Es zahlt sich aus, in der EU gemeinsam zu investieren. So bringen wir Europa voran und gehen die ganz großen Herausforderungen vereint an", sagte Lobis und ergänzte: "In unzähligen kleinen und großen Projekten in Österreich stecken Mittel aus dem EU-Budget. Chancen für die Menschen, eine hohe Lebensqualität und starke heimische Unternehmen sind dabei zentrale Zielsetzungen. Österreich mit seiner starken Exportwirtschaft profitiert wie kaum ein anderes Mitgliedsland vom Binnenmarkt und damit auch von den EU-Investitionen in den anderen Mitgliedstaaten. Durch das EU-Budget werden Projekte und Investitionen möglich, die ein Mitgliedstaat alleine gar nicht oder kaum bewerkstelligen könnte."
Sabine Stock, Vorständin der ÖBB-Personenverkehr AG, sieht es ähnlich. "Mit der neuen EU-Lokomotive bringen wir ein sichtbares Symbol auf die Schiene, das zeigt: Europäische Investitionen wirken und schaffen nachhaltigen Mehrwert für uns alle. Zahlreiche Studien belegen, dass sich Investitionen in die Schiene besonders auszahlen – sie schaffen Wertschöpfung und Arbeitsplätze, stärken die Wettbewerbsfähigkeit und leisten wirksamen Klimaschutz. Gemeinsam mit dem Bundeskanzleramt ermöglichen wir zudem Schüler:innen in Österreich attraktive Nightjet-Reisepakete nach Brüssel und machen Europa so direkt erlebbar", so Stock.
Bahn als wirtschaftlicher und ökologischer Faktor
Studien zeigen, dass Investitionen in die Bahn sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Effekte haben. Eine aktuelle Analyse von Oxford Economics kommt zum Ergebnis, dass der europäische Bahnsektor rund 247 Milliarden Euro zur Wirtschaftsleistung der EU beiträgt und mehr als drei Millionen Arbeitsplätze sichert.
Darüber hinaus hat der Sektor eine hohe wirtschaftliche Hebelwirkung, so die Studie. Für jeden Euro Wertschöpfung, den die Bahn direkt generiert, entstehen laut Analyse zusätzlich rund 2,7 Euro in anderen Wirtschaftsbereichen. Gleichzeitig gilt die Bahn als besonders energieeffiziente und klimafreundliche Form der Mobilität. Investitionen in die Schieneninfrastruktur stärken daher nicht nur Wirtschaft und Beschäftigung, sondern leisten auch einen Beitrag zum Klimaschutz.
In den kommenden Monaten wird die neu gestaltete EU-Lokomotive als rollende Botschafterin für europäische Investitionen im Einsatz sein.
https://commission.europa.eu/index_de
https://www.oebb.at/de/
Fotos: Leadersnet/G. Langegger
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10.03.2026
Langenloiser Jahresprogramm
Tourismus, Kultur und Wirtschaft präsentierten die wichtigsten Projekte und Veranstaltungen für das Jahr 2026. Vertreter regionaler Betriebe und Institutionen gaben dabei einen kompakten Ausblick auf die kommende Saison von kulturellen Höhepunkten über touristische Angebote bis hin zu wirtschaftlichen Entwicklungen.
Eva und Lisa Steininger stellten die Steininger Weinwelt als „vertrauten Ort, neu gedacht“ vor – mit neuen Impulsen für Genuss, Begegnung und Veranstaltungen. Die bisher vom Loisium Hotel geführte Vinothek sowie der Rundgang durch die Keller werden seit September 2025 von der Winzerfamilie Steininger betrieben. Tuula Nidetzky hat die Loisium Weinwelt an die Familie verpachtet und damit ihr langjähriges Herzensprojekt bewusst in die Hände der Langenloiser Winzerfamilie gelegt.
Auch das Kulturjahr 2026 verspricht zahlreiche Highlights. Anna-Maria Grillmaier präsentierte das abwechslungsreiche Programm von Kultur Langenlois. Nach dem erfolgreichen Auftakt in das Kulturjahr 2026 durch das Kammermusikfestival KAMMER-TÖNE und neben der bevorstehenden LOISIARTE präsentiert sich das Langenloiser Kulturprogramm auch in den Frühlings- und Sommermonaten besonders vielfältig.
Am 23. Juli wird nach dreißig Operettensommern vor dem traumhaften Schloss Haindorf erstmals ein Musical Premiere feiern. Der Horizont der musikalischen Komödien vor Schloss Haindorf wird dabei um eine der populärsten „muscial comedies“ überhaupt erweitert:
HELLO, DOLLY! Intendant Christoph Wagner-Trenkwitz und Hauptdarstellerin Verena Scheitz gaben erste Einblicke in das Stück und plauderten über Inszenierung, Besetzung und musikalische Feinheiten.
Für junges Publikum bringt der Kinder.Musical.Sommer NÖ heuer das Abenteuer Ritter Rost und der Schrottkönig in die Kittenberger Erlebnisgärten. Von 7. Juli bis 9. August präsentieren Intendant Werner Auer und sein großartiges Team abermals ein spannendes und unterhaltsames Abenteuer der beliebten Ritter Rost – Kinderbuchreihe.
Reinhard Kittenberger und Manuela Murth-Menhardt informierten über Neuigkeiten rund um die Erlebnisgärten. Von 14. März bis 30. April 2026 verwandelt sich die 60.000 m2 große Schaugartenanlage in ein überwältigendes Blütenmeer und lädt zum Fest der 100.000 Blüten ein - dem strahlenden Auftakt in das Kittenberger Gartenjahr. Die Kittenberger Erlebnisgärten inspirieren viele Besucherinnen und Besucher, das Gefühl von Frühling und Natur auch im eigenen Garten weiterleben zu lassen. Das Kittenberger Gartencenter bietet dafür die passenden Pflanzen aus regionaler Produktion. In Schiltern betreibt Kittenberger Österreichs erste torffreie Baumschule mit eigener Pflanzenproduktion. Unter der Marke PURE NATUR Pflanzen entstehen hier kräftige, vitale Pflanzen aus sorgfältiger Handarbeit – für nachhaltige Gartenfreude über viele Jahre.
Darüber hinaus informierte Verena Mann über aktuelle Entwicklungen der Langenloiser Wirtschaft – vom Langenloiser Gutschein über Workshops und Innenstadtbelebung bis hin zu Aktionstagen verschiedenster Unternehmen im Frühling. Zu guter Letzt blickte Tourismus-Geschäftsführer Wolfgang Schwarz vom Ursin Haus zurück auf 2025 – mit insgesamt 75.500 Übernachtungen gab es ein kleines Nächtigungsminus von 1,5%. 2026 steht ganz im Zeichen der noch intensiveren Vernetzung und Zusammenarbeit. So übersiedeln die Büros von Kultur Langenlois und LEADER Kamptal von der Rathausstraße in Räumlichkeiten im Ursin Haus, welches dadurch die Rolle eine Kompetenzzentrums einmal mehr unter Beweis stellt.
Auszeichnung für Langenlois
Das Medienhaus 1000things hat erneut die schönsten Urlaubsorte und Reiseziele gewählt. Langenlois hat es auf den 7. Platz des 1000things Österreich Rankings 2026 geschafft und zählt damit zu den schönsten und spannendsten Orten in Österreich, die man heuer unbedingt besuchen sollte. Kuratiert wurde die Shortlist von einer redaktionellen Jury auf Basis von Marktanalysen, internen Umfragen und transparenten Kriterien wie öffentliche Erreichbarkeit, Aktivitätsvielfalt und kulturelle Veranstaltungen. Besonderes Augenmerk wurde darauf gelegt, Orte zu küren, die wirklich Lust aufs Entdecken machen. Von beeindruckenden Naturphänomenen über klare Gewässer bis zu imposanten Bergwelten: Die Top 10 Orte des Österreich-Rankings punkten mit praktischer öffentlicher Mobilität, einem breiten Freizeitangebot für Sommer und Winter sowie einer lebendigen Kulturszene.
Ziel der Rankings ist es, über den Tellerrand hinauszuschauen und auch Destinationen vorzustellen, die vielleicht noch nicht auf jeder Reiseliste stehen. Gerade diese Orte laden dazu ein, Neues auszuprobieren, besondere Erlebnisse zu sammeln und abseits der üblichen Pfade Inspiration für die nächste Reise zu finden.
Fotos: Robert Herbst, Point of View
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09.03.2026
Eröffnung des Festival du Film Francophone 2026
Das Institut français d’Autriche, der Filmladen, das Votiv Kino/Kino de France, Wallonie-Bruxelles International, die kanadische Botschaft in Österreich, die schweizerische Botschaft in Österreich, die luxemburgische Botschaft in Wien und Le Cercle lädt zur Eröffnung des Festival du Film Francophone 2026 ein.
Vom 16. März bis 1. April 2026 präsentiert die 28. Ausgabe des Festivals des frankophonen Films die Vielfalt des frankophonen Kinos mit 28 Filmen in französischer Sprache.
Zwischen Spielfilm, Dokumentarfilm und Animation erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm, das intime ebenso wie kollektive Geschichten vereint. Während generative künstliche Intelligenz in unseren Gesellschaften einen immer größeren Platz einnimmt, erfinden die Werke, die wir Ihnen zeigen möchten, unsere Vorstellungswelten sowie unsere Beziehung zur Welt und zum Anderen neu.
Ein diesjähriger Themenschwerpunkt beleuchtet die Kunst des Animationsfilms sowie neue Stimmen und LGBTQIA+-Repräsentationen. Zudem entschlüsselt ein interaktiver Workshop zur Filmanalyse hartnäckige Stereotype.
Zum Programm gehört auch wieder die beliebte Nacht des Kurzfilms, die in Zusammenarbeit mit dem Institut für Romanistik der Universität Wien organisiert wird.
Ort: Votiv Kino, Währinger Straße 12, 1090 Wien
Datum: 16. März, 19:30 Uhr
mit AMÉLIE ET LA MÉTAPHYSIQUE DES TUBES (FRA 2025, 109 Min.)
https://www.fffwien.at/fr/
Grafik: Festival du Film Francophone
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06.03.2026
Promis im Pizza-„Labor “: COCORE eröffnet zweiten Standort in der Wiener Innenstadt
Mit der Eröffnung des zweiten COCORE bringt das Gastronomen-Ehepaar Giuliana Migliaccio und Emiliano Esposito die unverfälschte Seele Kampaniens in die Wiener Innenstadt. Die kulinarische DNA des Hauses ist einzigartig: Zutaten vom eigenen Bauernhof am Meer in Bacoli, handgezogene Pasta, innovative Kreationen aus dem „Pizza-LAB“ und eine spektakuläre Auswahl an Dolci. Die außergewöhnlichen Kompositionen wie die leuchtend-gelbe Kurkuma-Pizza oder die opulente Tartuffiamoci mit Steinpilzcreme und weißen Trüffeln begeisterten Tennis-Ass Stefan Koubek, Musiklegende Boris Bukowski, Sängerin Dorretta Carter, Schauspieler Adi Hirschal, Entertainer Dennis Jale, die Dancing Stars Corinna Kamper und Danilo Campisi u. v. a.
Selten pflegt ein Restaurant den Ursprung seiner Spezialitäten so konsequent wie das neue COCORE in der Wiener Innenstadt. Giuliana Migliaccio und Emiliano Esposito sind Landwirte in zweiter Generation in Bacoli, einer malerischen Gemeinde am Tyrrhenischen Meer. Fast alles, was in der Bräunerstraße 4–6 auf den Tellern landet, hat seine Reise auf dem hauseigenen Bauernhof am Meer der Familie begonnen. Vom selbst gepressten Olivenöl, dem Fleisch aus der eigenen Rinder- und Schweinezucht bis hin zum Büffelmozzarella aus der eigenen Käserei wird alles in feine neapolitanische Köstlichkeiten verwandelt.
Das Pizza-LAB: Wo Teig zur Wissenschaft wird
Das Herzstück des neuen Standorts ist das „Pizza-LAB“ von Inhaber Emiliano Esposito. Emiliano gilt als absoluter Pizza‑Profi und hat diesen Beruf schon als Jugendlicher gemeinsam mit seinem Vater, einem Pizzaiolo, in dessen Strandrestaurant in Monte di Procida (Provinz Neapel) erlernt. Dementsprechend verlassen viele ungewöhnliche Kreationen seinen Ofen, wie z. B. die leuchtend gelbe Pizza gialla in crosta mit Kurkuma‑Teig, die mediterrane Pizza pinna gialla mit Gelbflossen‑Thunfisch oder die opulente Tartuffiamoci mit Steinpilzcreme und weißen Trüffeln. „COCORE ist ein neapolitanisches Wort und bedeutet ‚mit Herz‘ – und genauso kochen wir. Was wir auf unserem Hof in Bacoli ernten, pressen und mit eigenen Händen herstellen, verwandeln wir hier in Wien zu Pizza, Pasta und Dolce, wie wir sie selbst lieben. Es ist die Erfüllung eines Traums, unseren Gästen zeigen zu dürfen, dass Qualität von selbst entsteht, wenn man mit Leidenschaft bei der Sache ist“, so Giuliana Migliaccio und Emiliano Esposito.
Experimentierfreudige Prominente
Entsprechend hoch war der Andrang der Wiener Gesellschaft bei der Eröffnung des Italo-Hotspots. Musiklegende Boris Bukowski, Sängerin Dorretta Carter, Schauspieler Adi Hirschal, Entertainer und Musiker Dennis Jale, Moderatorin Martina Kaiser, die Dancing Stars Corinna Kamper und Danilo Campisi, Adels-Expertin Marion Nachtwey, Model Beatrice Turin, Schauspielerin Enya Rock, Figaro Erich Joham, Kabarettist Dieter Chmelar, Künstler-Manager Mario Rossori, Gastronom Ossi Schellmann, SOKO-Donau-Star Max Fischnaller mit Samantha Steppan, Unternehmer Friedrich Schiller, Moderatorin Kathi Steininger, Autor und Mister Austria Roman Schindler, Tennis-Ass Stefan Koubek, Eishockey-Profi Dominique Heinrich, Dancing Star Herby Stanonik, Primaballerina Aleksandra Liashenko, die Bezirksräte Markus Reiter und Polina Vekova u.v.a.
Handarbeit und die Philosophie der kurzen Wege
COCORE definiert sich nicht nur über den Pizzaofen, auch die Pasta-Karte liest sich wie eine Hommage an die italienische Kochkunst. Von puristischen Klassikern wie Spaghetti aglio, olio e peperoncino bis hin zu handgezogenen Tortelli al Tartufo wurde deutlich: Hier wird jede Nudel mit Hingabe gefertigt. Besonders hervorzuheben ist die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern wie der Metzgerei Gissinger, die die Brücke zur österreichischen Fleischqualität schlägt. Ob die Salami vom schwarzen Schwein aus eigener Zucht oder der perfekt gegrillte Oktopusarm auf Kartoffelcreme – die Qualität der Rohstoffe steht bei jedem Bissen im Vordergrund.
Wiens süßester Italiener
Wer dachte, nach Pizza und Pasta sei der Höhepunkt erreicht, wurde von der Dolce-Auswahl eines Besseren belehrt. Von knusprigen Cannoli Siciliani und aromatischen Sfogliatelle bis hin zur zitronigen Eleganz der Delizia al Limone. Auch kulinarische Ikonen wie die glutenfreie Torta Caprese, die traditionelle Pastiera Napoletana oder die schokoladige Ciocotorta stehen auf der Karte. Dabei wird an jeden Gast gedacht: Ob glutenfreie Optionen oder eine vegane Himbeer‑Crostata – im COCORE findet jeder sein süßes Glück. Frisch gebacken wird – Ehrensache – natürlich täglich im Lokal.
Wein aus Italien, gezapftes Bier aus Österreich
Die Weinkarte spannt den Bogen von Roero Arneis, Pinot Grigio und Primitivo Moio 57 bis zu exklusiven Flaschen wie Brunello di Montalcino, Amarone della Valpolicella und Franciacorta Cà del Bosco. Kooperationen mit Produzenten wie Il Poggio und ausgewählten Naturwein‑Winzern unterstreichen den Qualitätsanspruch. Im Sinne der Philosophie „People, Planet, Pizza“ umfasst das Biersortiment neben Budweiser vom Fass auch biozertifizierte Optionen wie Ottakringer Bio‑Zwickl und Bio‑Radler. Den Abschluss bilden authentische Digestifs – vom hausgemachten Limoncello über Grappa‑Varianten bis zu Amaro Averna und Amaro del Capo.
Über COCORE – Pizza mit Herz
Cocore steht für authentische, neapolitanische Küche „vom Herzen“ und verbindet italienische Handwerkskunst mit nachhaltigen Zutaten vom eigenen Bauernhof der Familie Migliaccio in Bacoli. In Wien betreibt das Ehepaar zwei Restaurants – eines in der Bräunerstraße 4–6 und eines in der Berggasse 14. Viele Produkte wie Olivenöl, Büffelmozzarella oder Salami stammen direkt vom Hof, ergänzt durch regionale Partner. Eine außergewöhnliche Auswahl an Dolci, täglich frisch im Lokal gebacken, bringt die Tradition der neapolitanischen Pasticceria nach Wien. „Wir sind einfache Neapolitaner und sprechen leider kein Deutsch, aber wir glauben an das, was wir servieren, denn Authentizität ist für uns am wichtigsten“, so die Familie.
https://www.cocore.at
Fotos: Robin Consult/Lepsi
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02.03.2026
Arbeitsgespräch mit dem Außenminister der Republik Moldau
Landeshauptmann Kaiser empfing Mihai Popșoi – EU-Beitrittsbestrebungen als Hauptthema– Kaiser: „Wir brauchen eine stärkere EU, um den geopolitischen Herausforderungen gemeinsam zu begegnen“
Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser empfing den Außenminister und stellvertretenden Ministerpräsidenten der Republik Moldau, Mihai Popșoi, zu einem Arbeitsgespräch in Klagenfurt. Das zwischen Rumänien und der Ukraine gelegene Land strebt mit großem Einsatz den Beitritt zur Europäischen Union an. Wie Popșoi betonte, hat die Republik Moldau sehr gute Beziehungen mit Österreich. Die Verbindung zu Kärnten besteht über eine Gemeindepartnerschaft mit Neuhaus. Begleitet wurde der Außenminister von Botschafterin Victoria Roșa und Honorarkonsul Raul-Şerban Arabagiu. Kaiser stellte der Delegation Kärnten als Wirtschafts-, Bildungs- und Lebensstandort vor. Er verwies auf die Chancen des Alpen-Adria-Raums sowie auf Kärntens enge Zusammenarbeit innerhalb Europas und mit den Nachbarländern. Auch die Koralmbahn als Teil der Baltisch-Adriatischen Achse hob der Landeshauptmann hervor. Sehr positiv äußerte er sich über die Entwicklung der Republik Moldau, diese habe er auch schon im Rahmen des Ausschusses der Regionen in Brüssel zur Sprache gebracht. „Wir brauchen eine stärkere EU, um den geopolitischen Herausforderungen gemeinsam zu begegnen“, so Kaiser. Gerne unterstütze er daher die Beitrittsbestrebungen der Republik Moldau. Minister Popșoi zeigte sich stolz auf die Partnerschaft mit den „wunderbaren Menschen in Neuhaus“. Vor allem auch Beziehungen auf lokaler Ebene seien wichtig. Sein Land arbeite gerade an weiteren Gemeinde- und Städtepartnerschaften in Europa. „Wir arbeiten hart daran, der europäischen Familie beizutreten“, betonte er weiters. Wie auch Kärnten sei die Republik Moldau von drei Kulturen geprägt, der rumänischen, slawischen und türkischen. Mit Österreich sei das Land wirtschaftlich verbunden: „Österreich ist ein starker Partner.“ Gefragt sei insbesondere auch das österreichische Know-how bei der Facharbeiterausbildung. Popșoi sagte, dass zehntausende seiner Landsleute in europäischen Ländern leben. „Wir sind verlässlicher Partner der EU und hoffentlich bald Vollmitglied.“ Gegen Einflüsse aus dem Kreml habe sich die Republik Moldau stark und resistent gezeigt: „Wir wollen über unsere Zukunft selbst entscheiden.“
Fotos: LPD Kärnten/Just
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02.03.2026
Sterne, Hauben & Kronen – wachau GOURMETfestival eröffnet die Saison
Zum 18. Mal verwandelt sich die Weltkulturerberegion Wachau in einen der aufregendsten Kulinarikschauplätze Österreichs. Von 12. bis 29. März 2026 liefern rund 20 Gastgeber über 30 Events – Galadinners, Weinvertikalen, Bigbottle-Partys, eine kulinarische Zugfahrt und vieles mehr. Im Gepäck: Spitzenköche und Topwinzer aus dem In- und Ausland, mehr als ein Dutzend Michelin-Sterne. Wer dabei sein will, sollte rasch buchen – einige Events sind bereits ausverkauft.
Drei Wochen lang eröffnet das wachau GOURMETfestival die Genusssaison in einer der schönsten Weinregionen Europas – ein Festival für Einsteiger:innen ebenso wie für passionierte Gourmets.
„Dorfer & Friends“ mit Edip Sigl
Signature-Event des Festivals ist das Galadinner „Dorfer & Friends" im Landhaus Bacher in Mautern am 16. März: Gastgeber Thomas Dorfer (2 Michelin-Sterne, 5 Hauben) empfängt 3-Sternekoch Edip Sigl vom Restaurant es:senz im Chiemgau – einer der gefragtesten Köche Deutschlands.
6 Sterne, 24 Hauben in der Landesgalerie
Beim JRE Super Event am 18. März servieren sechs Köche der Jeunes Restaurateurs Österreich sechs Gänge in der Landesgalerie Niederösterreich an der Kunstmeile Krems – 6 Michelin-Sterne und 24 Hauben inklusive.
WEIN & GENUSS Krems
Den Abschluss bildet die Vinaria-Messe WEIN & GENUSS Krems am 27. und 28. März in der Dominikanerkirche Krems mit rund 70 Spitzenwinzer:innen aus Niederösterreich und der Steiermark.
Das Wachau Magazin
Die Wachau ist eine der zauberhaftesten Landschaften Österreichs und zu Recht seit 20 Jahren UNESCO Welterbe. Ein Jubiläum, dass das Magazin mit einer großen Foto-Reportage über einstige Lesehöfe, die heute als Weingüter, Restaurants u.v.m. genutzt werden, gebührend feiert. Diese vielseitige Region birgt außergewöhnliche Kulturschätze ebenso wie romantische Plätze sowie feinste Kulinarik und Weißweine, die zu den besten der Welt zählen. Dazu gibt es zwei weitere Jubiläen: 300 Jahre Wallfahrtsgeschichte Basilika Maria Taferl und 40 Jahre Federspiel! Plus: Feinschmecker-Beiträge über den süßen Röster und kreative Rind-Spezialitäten, ein Weinausflug in den Spitzer Graben, ausgewählte Kultur-Events u.v.m. 116 Seiten + Extra 76-seitiges Booklet „Eine Auswahl der besten Adressen“.
Grafik: wachau-gourmet-festival
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24.02.2026
Schönbrunn: 30 Jahre UNESCO Welterbe
Jubiläumsjahr auch im Zeichen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Schönbrunn startet in ein besonderes Jubiläumsjahr: 30 Jahre UNESCO-Welterbe. Seit der Aufnahme von Schloss und Gärten von Schönbrunn und Tiergarten Schönbrunn in die UNESCO-Welterbeliste im Dezember 1996 ist Schönbrunn damit nicht nur eines der bedeutendsten nationalen Kulturgüter Österreichs, sondern auch ein international anerkanntes Kulturdenkmal sowie Fixpunkt für Wien-Besuche aus aller Welt.
"Unser Anspruch ist, Schloss Schönbrunn als imperiales Erbe unserer Republik heimischen, wie internationalen Gästen authentisch erlebbar zu machen” erklärt dazu Klaus Panholzer, Geschäftsführer der Schönbrunn Group. Um das zu ermöglichen, spielen hinter den Kulissen über 471 (VZÄ, im Jahr 2025) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – von der Restaurierung bis zur Kulturvermittlung als Team perfekt zusammen.
In diesem Sinne sei Schönbrunn ein Modell, das Kultur und wirtschaftliche Verantwortung konsequent verbindet. International einzigartig dabei: Die Schönbrunn Group erwirtschaftet die Mittel für Erhaltung und Restaurierung selbst: Die Erträge aus dem laufenden Betrieb fließen unmittelbar in den denkmalpflegerischen Erhalt des Ensembles – ohne staatliche Zuschüsse. „Welterbe zu sein, ist Auszeichnung und Auftrag zugleich“, so Panholzer: „Wir bewahren dieses einzigartige Ensemble mit größter Schonung der historischen Substanz und entwickeln es zugleich verantwortungsvoll weiter, damit Schönbrunn auch für kommende Generationen erhalten bleibt und erlebbar ist.
WIRTSCHAFTLICHER ERFOLG ALS GRUNDLAGE FÜR DENKMALSCHUTZ
Die Schönbrunn Group arbeitet im gesetzlichen Auftrag der Republik Österreich als verantwortlicher Träger des Standortes und verfolgt einen klaren Anspruch: Kulturdenkmäler erhalten, attraktive Sehnsuchtsorte schaffen und daraus Wertschöpfung erzeugen. „Unser wirtschaftlicher Erfolg ist das Fundament für die laufende Instandhaltung, Restaurierung und Qualitätssicherung“, so Panholzer. Allein über den Zeitraum der Jahre 2017 bis 2024 sei bei fast 30 Mio. Besucherinnen und Besuchern ein Umsatz von rd. einer halben Milliarde Euro über die gesamte Gruppe erzielt worden.
„Auf dieser Grundlage konnten allein in den letzten acht Jahren rd. 90 Mio. Euro in wissenschaftlich begleitete Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen unserer Häuser investiert werden“, so Panholzer. Dieses Modell, das ohne öffentliche Steuergelder auskommt, mache Schönbrunn zu einem europäischen Referenzfall: „Wir verwalten Kulturerbe nicht nur, wir bewirtschaften es professionell und behutsam – mit hohen Standards in Denkmalpflege, Besuchserlebnis, Vermittlung, Safety und Security. “
2026 JUBILÄUMSJAHR MIT PROGRAMMHÖHEPUNKTEN
Unter dem Motto „30 Jahre Welterbe“ setzt die Schönbrunn Group 2026 Schwerpunkte in vier Feldern:
Welterbe sichtbar machen: vertiefende Inhalte zur Bedeutung des UNESCO-Status und zur Verantwortung im Umgang mit historischer Substanz.
Erhaltung und Forschung im Fokus: Einblicke in Restaurierung, Denkmalpflege und wissenschaftliche Arbeit.
Besuchserlebnis weiterentwickeln: Qualitäts- und Serviceinitiativen im Sinne der Marke als „imperialer Gastgeberin“.
Schönbrunn als Standortmotor: Impulse für Wien und Österreich durch internationale Strahlkraft und kulturtouristische Wertschöpfung.
LEISTUNGSSCHAU: DAS WIRTSCHAFTLICHE FUNDAMENT DES WELTERBES
Damit Schönbrunn heute so dasteht, müssen viele Hände ineinander greifen. Panholzer: „Wir wollen das Jubiläumsjahr auch dazu nutzen, die Menschen, die hinter diesem Erfolg stehen, sowie die Arbeit, die sie täglich leisten, vor den Vorhang zu bitten.“ Gerade im zentralen Bereich der präventiven Konservierung und Restaurierung der historischen Anlage wird Beachtliches geleistet. So wird unter der Leitung der wissenschaftlichen Abteilung von Anna Mader-Kratky derzeit der 191 m2 große Zeremoniensaal restauriert. Von der Technischen Abteilung unter der Leitung von Herbert Polsterer wurde ebenfalls Herausragendes geleistet, wie etwa die Restaurierung der Chinesischen Kabinette oder die Fassadenrestaurierung der Gloriette.
„Das Jubiläumsjahr ist daher auch ein Dank an alle, die Schönbrunn täglich möglich machen, und das genauso vor, wie hinter den Kulissen. Denn Welterbe entsteht nicht durch Geschichte allein, sondern durch laufende Arbeit, wissenschaftliche Sorgfalt und professionelle Verantwortung. Die Schönbrunn Group wird das Jubiläumsjahr 2026 entsprechend auch nutzen, um genau diese Leistung sichtbar zu machen und neue Perspektiven auf Schönbrunn zu eröffnen,“ so Geschäftsführer Klaus Panholzer abschließend.
Unter diesem Link finden Sie demnächst umfassende Informationen und laufend aktualisierte Details zum Jubiläumsjahr „30 Jahre Welterbe Schönbrunn“.
https://www.schoenbrunn.at
Nähere Informationen und Reservierung sowie Anreisemöglichkeiten:
Telefonisch: +43 1 811 13 239
reservierung@schoenbrunn-group.com
Foto: Schönbrunn Group
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18.02.2026
Albanische Delegation in der Grazer Burg Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom empfing albanische Vertreter in Graz.
Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom empfing vor wenigen Tagen eine albanische Delegation in der Grazer Burg, die vom Botschafter der Republik Albanien in Österreich, Fatmir Velaj, angeführt wurde. Anlass für den Steiermark-Besuch der albanischen Delegation war die Enthüllung einer Gedenktafel für Lasgush Poradeci (1899-1987) in Graz. Der albanische Dichter lebte, studierte und wirkte in der Zwischenkriegszeit rund zehn Jahre in der steirischen Landeshauptstadt. Dementsprechend waren Vertreter aus Poradecis Geburtsort, der Stadt Pogradec an der albanischen Seite des Ohrid-Sees, Teil der Delegation.
Für Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom war es ein willkommener Anlass, wieder mit albanischen Vertretern zusammenzutreffen: „Ich bedanke mich für den Besuch und den anregenden Austausch. Die engen historischen, kulturellen und wirtschaftlichen Verbindungen zu den Staaten des Westbalkans sind für die Steiermark von besonderer Bedeutung. Im Rahmen des Westbalkanschwerpunkts der Landesregierung werden wir diese weiter vertiefen, auf unserem Programm stehen im kommenden Jahr etwa auch Kooperationsgespräche mit der nordalbanischen Stadt Shkodra.“
Ein Beispiel für die enge Verbindung zwischen Österreich und Albanien ist auch die Biographie des albanischen Botschafters in Österreich: Fatmir Velaj floh 1991, anfangs noch ohne Deutschkenntnisse, nach Österreich und lebte hier mehrere Jahre, wo er unter anderem an der Universität für angewandte Kunst in Wien studierte. Er ist unter anderem Träger des österreichischen Berufstitels „Professor“ und des „Goldenen Ehrenzeichens für besondere Verdienste um die Republik Österreich“.
Fotos: Land Steiermark/Melanie Laimer
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16.02.2026
Opening “Art at the Park" am Donnerstag, 19. Februar 2026 im Park Hyatt Vienna
Die großen Galerien des Landes wie Galerie bei der Albertina Zetter, Galerie Sylvia Kovacek, Reinisch Contemporary,Galerie Susanne Bauer, Galerie Bel Etage, Galerie Johannes Faber, Kunsthandel Freller, Kunsthandel Hieke, Schütz Art Society, Kunsthaus Wiesinger, u.A. präsentieren Werke von Alfons Walde, Markus Prachensky, Eduard Angeli, Herbert Brandl, Gunter Damisch, Enrique Fuentes, Christian Ludwig Attersee, Arnulf Rainer, Arik Brauer, Sabine Wiedenhofer, Hermann Nitsch und weiterer nationaler und internationaler Künstler sowie auch Möbel von Josef Hoffmann.
Zur Eröffnung dieser Ausstellung erlesener Kunstwerke empfängt “ Art at the Park" im Grand Foyer des Park Hyatt Hotel.
https://www.parkvienna.com/
Grafik: Art at the Park
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12.02.2026
Wenn Italien ruft: KHM setzt ab März Ausstellungs-Schwerpunkt von Wien bis Rom
Olympische Winterspiele und die Welt starrt nach Italien. Das Kunsthistorische Museum startet im März gleich zu einem ganzjährigen Italien-Schwerpunkt. Mehr als 100 Meisterwerke aus den Sammlungen des Museums werden bei zwei großen Ausstellungen in Rom und Triest zu Gast sein. Im Frühling beginnt die Neuhängung der Gemäldegalerie mit Schwerpunkt auf den italienischen Werken aus Renaissance und Barock. Drei Sonderausstellungen in Wien widmen sich den italienischen Barockkünstlern Canaletto, Bellotto, und Bernini sowie dem antiken Machtzentrum Rom.
„Mit unseren hochkarätig beliehenen Ausstellungen und herausragenden Leihgaben aus unserer Sammlung zeigen wir ein Panorama Europas und seiner gemeinsamen Kunstgeschichte. In Zeiten nationaler Instrumentalisierung von Kunst und Kultur wollen wir einer Vereinnahmung der Vorstellungswelt dem Pluralismus der europäischen Identität entgegenstellen“, erklärt Jonathan Fine, Generaldirektor des KHM-Museumsverbandes.
Den Auftakt des Italien-Jahres macht ab 6. März eine große Ausstellung im Palazzo Cipolla in Rom. Unter dem Titel „Von Wien nach Rom. Meisterwerke der Habsburger aus dem Kunsthistorischen Museum“ werden erstmals in Italien über fünfzig Meisterwerke aus den prestigeträchtigen Sammlungen des Kunsthistorischen Museums präsentiert. Die Auswahl bietet einen Überblick über vier Jahrhunderte europäischer Malerei, von der Renaissance bis zum Barock inklusive Highlights von Velázquez bis Arcimboldo und Meisterwerken aus der Kunstkammer. Wenige Tage später eröffnet am 24. März in Wien eine Sonderausstellung, die sich den berühmten venezianischen Vedutenmalern Canaletto und Bellotto widmet. Mit malerischer Fantasie haben die beiden Künstler aus dem 18. Jahrhundert eine neue Bildsprache städtischer Identität entwickelt und dabei urbane Wirklichkeit in Bühne, Idee und Ideal verwandelt. Viele der ausgestellten Werke – insbesondere Canalettos London-Bilder – werden erstmals in Österreich zu sehen sein.
Die Rückkehr Tiepolos
Zeitgleich mit den ersten Ausstellungseröffnungen im Italien-Jahr beginnt auch die schrittweise Umhängung der Gemäldegalerie. Der Schwerpunkt liegt auch hier auf italienischen Werken aus der Renaissance und dem Barock. Neben den weltberühmten Highlights von Raffaels „Madonna im Grünen“ bis Tintorettos „Susanna im Bade“ aus der Sammlung werden sowohl neu restaurierte, als auch Gemälde in die Galerie Einzug halten, die aufgrund von Platzmangel im Depot waren und nun wieder ans Licht gebracht werden. Den Anfang machen die beiden frisch restaurierten monumentalen Werke eines weiteren venezianischen Meisters, Giovanni Battista Tiepolo. In neuem Glanz ziehen diese eindrucksvollen Szenen aus der antiken römischen Geschichte die Aufmerksamkeit wieder auf sich.
Zurück in Triest
Am 2. April öffnet in Triest die zweite große Ausstellung in Italien mit dem Titel „Ancient Egypt in Miramare“. Maximilian von Habsburg (1832–1867) versammelte fast 2.000 ägyptische Objekte in Schloss Miramare bei Triest. Nach seinem Tod kamen diese Bestände zur Ägyptisch-Orientalischen Sammlung des Kunsthistorischen Museums. Eine Auswahl dieser Exponate kehrt für die Dauer der Ausstellung ins Schloss zurück und veranschaulicht Maximilians Entscheidungen und Interessen als Sammler. Neben den rund 60 Leihgaben aus dem Kunsthistorischen Museum und Objekten aus der Sammlung Miramare werden in der Ausstellung Artefakte aus dem Städtischen Antiquitätenmuseum J. Winckelmann in Triest zu sehen sein, die von der breiten Präsenz der „Ägyptomanie“ auch abseits adeliger Sammler im Triest des 19. Jahrhunderts erzählen.
Von Kleopatra bis Bernini
Von Macht und Intrigen in antiken Großstädten handelt ab 20. Oktober die Schau „Tatort Ephesos. Kleopatra und Rom“, einer Ausstellung der Antiken- und Ägyptisch-Orientalischen Sammlung. Ausgehend von der Ermordung Kleopatras Schwester Arsinoë in Ephesos wird die spannende Geschichte über die großen Player der betreffenden Epoche erzählt – darunter Caesar und Marc Anton auf der einen und Augustus auf der anderen Seite. Schauplätze sind die blühenden, pulsierenden antiken Großstädte Rom, Alexandria und Ephesos, die als Macht- und Wissenszentren zentrale Rollen in der damaligen Welt spielen.
Im Zentrum der finalen Ausstellung des Italien-Schwerpunktes steht eine sensationelle Neuentdeckung: Ein Porträt aus den Beständen des Kunsthistorischen Museums, das keinem geringeren als Gian Lorenzo Bernini zugeschrieben wird. Der bedeutendste Künstler Italiens des 17. Jahrhunderts ist vor allem als Bildhauer und Architekt bekannt. Gemälde schuf er angeblich nur zu seinem Vergnügen. Von seinen einst zahlreichen Porträtgemälden sind heute nur weniger als zwanzig als eigenhändig anerkannt. Die Ausstellung „Bernini. Malerei und Marmor“ mit rund zehn hochkarätigen internationalen Leihgaben beleuchtet Berninis Porträtschaffen in den Medien Skulptur, Zeichnung und Malerei. Sie lädt dazu ein, den Künstler aus einer bislang wenig beachteten Perspektive neu zu entdecken. Zu sehen ist sie ab 2. Dezember.
VON WIEN NACH ROM Meisterwerke der Habsburger aus dem Kunsthistorischen Museum 6. März bis 5. Juli 2026, Museo del Corso-Polo Museale, Palazzo Cipolla, Rom
CANALETTO & BELLOTTO 24. März bis 6. September 2026, Kunsthistorisches Museum, Wien
ANCIENT EGYPT IN MIRAMARE 2. April bis 12. Oktober 2026, Scuderie Schloss Miramare, Triest
TATORT EPHESOS. KLEOPATRA UND ROM 20. Oktober 2026 bis 29. März 2027, eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums in der Neuen Hofburg
BERNINI. MALEREI UND MARMOR 2. Dezember 2026 bis 4. April 2027, eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums im Palais Lobkowitz
https://www.khm.at/
Foto: KHM
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05.02.2026
Vietnams Botschafter auf Antrittsbesuch in Kärnten
Landeshauptmann Kaiser empfing Botschafter Vu Le Thai Hoang – Gespräche über vertiefte wirtschaftliche und touristische Kooperationen
Landeshauptmann Peter Kaiser empfing den Botschafter der Sozialistischen Republik Vietnam, Vu Le Thai Hoang, zu seinem Antrittsbesuch in Kärnten. Im Mittelpunkt der bilateralen Gespräche standen die Vertiefung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit sowie der Austausch in den Bereichen Handel, Investitionen und Technologie. Kaiser gab dem Botschafter einen Überblick über die politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Kärntens. Rasch zeigten sich zahlreiche Anknüpfungspunkte – insbesondere im Bereich spezialisierter und „grüner“ Technologien, die auf großes Interesse bei der vietnamesischen Delegation stießen. „Mit Infineon in Villach verfügt Kärnten über einen globalen Leitbetrieb, der eng mit Universitäten sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen kooperiert“, betonte Kaiser.
Zudem sei Kärnten Teil der „European Semiconductor Regions Alliance“ (ESRA), die an der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit Europas, aber vor allem auch an der Österreichs, arbeite. Die starke internationale Vernetzung ziehe hochqualifizierte und spezialisierte Fachkräfte aus ganz Europa und darüber hinaus an und erhöhe die Sichtbarkeit Kärntens als Lebensmittelpunkt, Tourismusdestination und Wirtschaftsstandort. Zusätzliche Impulse ergebe der Koralmbahntunnel: „Zwischen Graz und Klagenfurt entsteht der zweitgrößte Zentralraum Österreichs und der siebtgrößte im deutschsprachigen Raum – das eröffnet Kärnten neue Chancen, auch im Hinblick auf Internationalisierung, wirtschaftlichen Wettbewerb, Bildung und Arbeitsmarkt“, so Kaiser. Neben der engen Zusammenarbeit mit Nachbarregionen brauche es daher auch starke Partner außerhalb Europas. Für Botschafter Vu Le Thai Hoang ist es der erste Aufenthalt in Kärnten. „Ich freue mich, Kärnten nicht nur als attraktive Tourismusregion, sondern auch als innovativen Wirtschaftsstandort kennenzulernen“, sagte er. Vietnam verzeichne derzeit ein starkes wirtschaftliches Wachstum und entwickle sich zunehmend zu einem attraktiven Standort für internationale Investoren und Produzenten.
Ziel sei es, die bilateralen Beziehungen mit EU-Staaten weiter auszubauen – unter anderem auch im Tourismus. In diesem Zusammenhang arbeite die Botschaft an der Einrichtung einer Direktflugverbindung zwischen Österreich und Vietnam. Nach jahrzehntelanger Isolation öffnet sich Vietnam auch den ehemals verfeindeten Großmächten, wie den USA, mit denen sie sehr gute strategische und wirtschaftliche Partnerschaften pflegen. „Aktuell legen wir das Stigma des ewigen Schlachtfelds des 20. Jahrhunderts ab und zeigen der Welt, dass wir ein ernstzunehmender und attraktiver Partner sind.“ Vietnam zählt rund 100 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner, davon leben etwa 20 Millionen in den Metropolregionen Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt. Das Land verfolgt eine pragmatische, multilaterale Außenpolitik und pflegt gute Beziehungen zu den USA, zur Europäischen Union, zu China und zu Russland. Vu Le Thai Hoang ist seit Dezember 2024 Botschafter Vietnams in Österreich.
Fotos: Land Kärnten
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05.02.2026
United Nations Industrial Organisation
Das International Vienna Energy and Climate Forum 2026 (IVECF) befindet sich derzeit in der organisatorischen Vorbereitungsphase. Die hochrangige internationale Veranstaltung wird am 9. und 10. April 2026 in der Wiener Hofburg stattfinden.
Das Forum bringt führende Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Industrie, internationalen Organisationen und Finanzinstitutionen zusammen. Ziel ist es, den Dialog zu zentralen Fragen der Energie- und Klimatransformation sowie nachhaltigen industriellen Entwicklung zu fördern und konkrete Partnerschaften zwischen öffentlichem und privatem Sektor zu ermöglichen. Ein besonderer inhaltlicher Fokus liegt dabei auf den am stärksten vulnerablen Ländern, insbesondere den die am wenigsten entwickelte Länder (LDCs), die Binnenentwicklungsländer (LLDCs) sowie die kleinen Inselentwicklungsländer (SIDS).
Das IVECF 2026 wird von der Republik Österreich gemeinsam mit der United Nations Industrial Development Organization (UNIDO) sowie weiteren internationalen Partnern ausgerichtet. Es positioniert Wien erneut als zentralen Ort für multilateralen Austausch an der Schnittstelle von Energie, Klima, wirtschaftlicher Entwicklung sowie Frieden und Sicherheit.
Frau Natalia Tytor (UNIDO) ist als Teil des Organisationsteams in die Vorbereitung und Durchführung des Forums eingebunden. Sie unterstützt die Koordination mit Partnerinstitutionen sowie die strukturierte Umsetzung der Veranstaltung und fungiert als Ansprechpartnerin im Rahmen der Zusammenarbeit mit externen Stakeholdern, insbesondere aus dem privaten Sektor. Vor diesem Hintergrund möchten wir mit Ihnen mögliche Kooperations- und Beteiligungsformen, einschließlich Sponsoring und Partnerschaftsoptionen, sondieren und prüfen, inwiefern eine Zusammenarbeit im Rahmen des IVECF 2026 für Ihr Unternehmen von strategischem Interesse sein könnte.
https://www.unido.org
Geafik: UNIDO
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05.02.2026
Lazgi. Dance of Soul and Love
Nationales Ballett Usbekistans
14. Februar 2026 | Großes Festspielhaus Salzburg
Mit Lazgi. Dance of Soul and Love gastiert das Nationale Ballett Usbekistans erstmals in Salzburg. Das Werk basiert auf dem uralten usbekischen Tanz Lazgi, der von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt ist und auf eine über dreitausendjährige Geschichte zurückblickt.
Unter der künstlerischen Leitung des deutschen Choreografen Raúl Raimondo Rebec und zur Musik von Davidson Giaconello verschmilzt Lazgi mit der Formsprache des klassischen Balletts zu einer zeitgenössischen choreografischen Erzählung. Archaische Bewegungselemente verbinden sich mit klassischer Eleganz und eröffnen einen poetischen Blick auf die kulturelle Tiefe und Vielfalt Usbekistans.
Das Ballett entführt in die Epoche der Großen Seidenstraße: In einer mythischen Landschaft aus Wüstensand und schamanischen Klangwelten entstehen Liebe und die unsterbliche Seele, deren ewiger Tanz den Kreislauf von Leben, Erinnerung und Weitergabe symbolisiert. Die Reise von der Antike bis in die Gegenwart steht für die Kontinuität kultureller Traditionen und das spirituelle Gedächtnis eines Volkes. Im Finale vereinen sich Liebe und Seele zu einer harmonischen Ganzheit.
Seit der Uraufführung 2021 in Taschkent wurde Lazgi. Dance of Soul and Love weltweit gefeiert – unter anderem in der Dubai Opera sowie in Paris, London, Moskau, Peking und Istanbul – und zählt heute zu den international profiliertesten Tanzproduktionen Usbekistans.
Eine prägnante Choreografie, ausdrucksstarke Bühnenbilder, differenziertes Lichtdesign und der gezielte Einsatz moderner Medientechnologien verdichten das Werk zu einem intensiven Bühnenerlebnis. Die Salzburger Aufführung versteht sich zugleich als Beitrag zum internationalen Kulturaustausch und als Einladung, das reiche immaterielle Erbe Usbekistans neu zu entdecken.
Kreativteam
Konzept: Saida Mirziyoyeva Projektleitung: Gayane Umerova Libretto & Choreografie: Raúl Raimondo Rebec Bühnenbild: Yoko Seyama Kostüme: Frol Burimsky Musik: Davidson Giaconello Licht: Tim Wacławek Beratung: Gulnora Musayeva, Gavkhar Matyakubova
Über die Uzbekistan Art and Culture Development Foundation (ACDF)
Die Uzbekistan Art and Culture Development Foundation (ACDF) fördert, bewahrt und entwickelt das kulturelle Erbe sowie die zeitgenössischen Künste Usbekistans. Als zentrale Akteurin der kulturellen Entwicklung des Landes stärkt sie die Kreativwirtschaft, initiiert internationale Kooperationen und versteht Kultur als Grundlage gesellschaftlicher Identität und interkulturellen Dialogs.
ACDF verantwortete unter anderem die 4. World Conference on Creative Economy in Taschkent (2024), den Aral Culture Summit in Nukus (2025) sowie Usbekistans Auftritt bei der Expo 2025 Osaka. Zu den aktuellen Schlüsselprojekten zählen das neue Nationalmuseum von Usbekistan (Entwurf: Tadao Ando), die Wiederbelebung des Zentrums für zeitgenössische Kunst in Taschkent und die Restaurierung des Großfürsten-Romanow-Palastes.
Mit Initiativen wie „Tashkent Modernism XX/XXI“, der Bukhara Biennale und der Ausrichtung der 43. UNESCO-Generalkonferenz in Samarkand (2025) prägt ACDF den internationalen Kulturdiskurs. Ausstellungen in 17 Ländern mit über 3,5 Millionen Besucher:innen – von Paris und Florenz bis London und Peking – machen die Stiftung zu einer der sichtbarsten kulturellen Stimmen Usbekistans auf globaler Ebene.
Foto: Nationalbalett Usbekistan
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04.02.2026
Freedom250 Reception – Empfang „American Leadership in Space“ - Gast: US-Astronaut Stephen Bowen
Datum: Dienstag, 3. Februar 2026
Ort: Am Hof 8, 1010 Wien
Zu Beginn wird der Chargé d’Affaires der US-Mission bei den Internationalen Organisationen in Wien, Howard Solomon, einen kurzen Überblick über die US-Raumfahrtpolitik sowie den breiteren Kontext der amerikanischen Führungsrolle im Weltraum geben.
Artemis-Missionen: einschließlich der bevorstehenden Artemis II Testmission
Moon to Mars: Langfristige Vision der NASA für die menschliche Erkundung
Internationale Raumstation (ISS): bemannte und Frachtflüge, einschließlich der bevorstehenden Crew-12-Mission und privater Astronautenmissionen
Kommerzieller Weltraumsektor: Förderung wirtschaftlichen Wachstums und Übergang von der ISS zu kommerziellen Raumstationslösungen
Wissenschaft und Raumfahrttechnologie: Forschung auf der ISS, Vorbereitung auf Artemis-Erkundungen und Heliophysik-Missionen wie ESCAPADE und das Nancy Grace Roman Space Telescope
Über Howard Solomon:
Howard Solomon ist ein erfahrener Senior Foreign Service Officer im Rang eines Minister-Counselor und derzeit Chargé d’Affaires ad interim sowie Acting Permanent Representative bei der US-Mission in Wien. Zuvor war er u. a. Deputy Chief of Mission/Deputy Permanent Representative in Wien, Direktor des Office of Western European Affairs, Acting Deputy Assistant Secretary für Westeuropa und die Europäische Union sowie Deputy Chief of Mission in Vilnius, Litauen.
Über Stephen G. Bowen, (Captain, USN, Ret.) – NASA-Astronaut:
Stephen G. Bowen (Captain, U.S. Navy, im Ruhestand) war der erste U-Boot-Offizier, der von der NASA als Astronaut ausgewählt wurde. Bowen ist Veteran der Missionen STS-126, STS-132 und STS-133.
Am 2. März 2023 startete Bowen zur ISS als Commander der NASA SpaceX Crew-6 Mission an Bord eines SpaceX Crew Dragon. Nach der sicheren Landung im SpaceX Dragon vor der Küste von Jacksonville, Florida, am 4. September 2023, schloss Crew-6 die sechste kommerzielle Crew-Rotationsmission der NASA zur ISS erfolgreich ab.
Bowen hat 186 Tage im Rahmen seiner Expedition 69 auf der ISS verbracht, was zusammen mit seinen vier Flügen insgesamt 227 Tage im All ergibt. Er führte 3 Außenbordeinsätze (EVAs) mit insgesamt 18 Stunden und 39 Minuten durch. Insgesamt absolvierte er 10 EVAs in seiner Karriere mit 65 Stunden und 57 Minuten, was ihn auf Platz 3 der Rangliste für die längste EVA-Zeit aller Zeiten bringt. Seine 10 EVAs teilen sich den Rekord für die meisten EVAs eines US-Astronauten mit Mike Lopez-Alegria, Bob Behnken, Peggy Whitson und Chris Cassidy.
Weitere Stationen umfassen die US-Mission bei den Internationalen Organisationen in Wien, das National Security Council Staff (Director for Russian Affairs), das Büro für Russische Angelegenheiten im US-Außenministerium, vier Einsätze in Moskau, Russland, sowie Seoul, Südkorea. Er promovierte in russischer Literatur und war früher Ausstellungsführer für „Design U.S.A.“, das durch die ehemalige Sowjetunion tourte.
NASA lädt ein, die historische Artemis-II-Mission zu feiern
Aufbauend auf dem Erfolg der Artemis-I-Mission wird Artemis II vier Astronauten auf eine rund zehntägige Mission um den Mond schicken. Dabei werden zahlreiche Fähigkeiten demonstriert, die für Tiefraum-Missionen erforderlich sind. Auf diesem Testflug werden die Astronauten weiter von der Erde entfernt und näher am Mond sein als jeder Mensch seit über einem halben Jahrhundert – und damit die Grundlage für zukünftige bemannte Missionen zur Mondoberfläche und zum Mars in diesem „Goldenen Zeitalter der Erforschung“ schaffen.
Auf dieser ersten bemannten Artemis-Mission starten die Astronauten auf der SLS-Rakete (Space Launch System) von NASA und umrunden den Mond in der Raumkapsel Orion, um sicherzustellen, dass alle Systeme des Raumfahrzeugs unter realen Bedingungen im Tiefraum wie vorgesehen funktionieren. Durch die Artemis-Kampagne will NASA Astronauten zum Mond schicken, für wissenschaftliche Entdeckungen, wirtschaftliche Vorteile und um die Grundlage für die ersten bemannten Missionen zum Mars zu schaffen – zum Nutzen aller.
NASA lädt ein, eine virtuelle oder persönliche Artemis-II-Launch- und/oder Splashdown-Party zu veranstalten, damit jeder Teil dieses aufregenden Ereignisses sein kann. Dieser Artemis-II-Watch-Party-Planungsleitfaden hilft, eine öffentliche oder private* Watch Party zu organisieren. Er enthält kostenlose NASA-Aktivitäten, Videos, Bilder, herunterladbare Ausstellungs- und Präsentationsmaterialien sowie weitere Multimedia-Ressourcen, die eine Party auf das nächste Level heben.
Bitte registrieren Sie sich als Artemis-II-Virtual-Guest über den untenstehenden Link. Wählen Sie unter „Registration“ die Option „Online Participation“ und unter „Add-ons“ „Artemis II Watch Party Host“. Die Registrierung ist kostenlos. Nach Ihrer Anmeldung mit Ihrer E-Mail-Adresse (und Auswahl der Watch-Party-Option) erhalten Sie rechtzeitig E-Mails zu Änderungen des Startplans, startbezogenen Aktivitäten und Zugang zu kuratierten Start-Ressourcen.
https://nasa-artemis-ii.eventbrite.com/?aff=watchparty
Fotos: U.S. Embassy + NASA
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04.02.2026
Thomas Schäfer-Elmayer ist einer der bekanntesten Benimm-Experten des Landes, bekannt wurde er vor allem als Leiter der traditionsreichen Wiener Tanzschule Elmayer. Auch als Juror bei „Dancing Stars“ galt er als Publikumsliebling. Heute feiert er seinen 80. Geburtstag
Bis heute wird Schäfer-Elmayer oft gefragt, wie er es aushalte, dass sich die Leute rings um ihn schlecht benehmen. „Woraufhin meine Antwort immer ist: Wieso? Das ist ja deren Problem“, witzelte der Tanzlehrer kürzlich in einem ORF-Interview. Seine Tanzschule ist eine Institution weit über Wien hinaus, im Jahr 2019 feierte sie ihren 100. Geburtstag. 1987 übernahm er das von Großvater Willy Elmayer-Vestenbrugg gegründete Haus.
Auch mit 80 Jahren ist Schäfer-Elmayer in der Wiener Gesellschaftsszene präsent, regelmäßig tritt er bei wichtigen Events auf. Was viele nicht wissen: Seine Karriere hätte auch ganz anders verlaufen können. „Ich hatte nie vor, eine Tanzschule zu leiten“, erzählte Schäfer-Elmayer in einem Interview im Jahr 2019. 1986 leitete er eine Sparte für hochreine Metalle in einem internationalen Konzern in Deutschland, als sein Vater Diether die Idee an ihn herantrug, die Familien-Tanzschule zu übernehmen.
Vom Industriekonzern zur Tanzschule
Nach seinem Wirtschaftsstudium arbeitete Schäfer-Elmayer rund 20 Jahre für Industriekonzerne im Ausland. Erst der testamentarische Wunsch seines Großvaters Willy Elmayer-Vestenbrugg – der die Tanzschule 1919 gegründet hatte – und das Drängen seiner Eltern bewegten ihn zur Rückkehr nach Wien. „Eine großartige Chance“, wie er rückblickend betonte. Die Tanzschule Elmayer verantwortete im Laufe der Jahre die Eröffnung vieler großer Wiener Bälle, darunter den Philharmonikerball, den Kaffeesiederball und den Life Ball. Viele Jahre lang war sie zudem für die Choreografie und Durchführung der Eröffnung des Opernballs zuständig.
Daneben verfasste der studierte Ökonom zahlreiche Benimmfibeln. In einem Interview sagte er einmal, das Wort „Taktgefühl“ sei sein Lieblingswort. Was aber tun, wenn jemand gar keines besitzt? Das komme darauf an, wie viel jemand bereit sei, auf sich zu nehmen, sagte der Benimm-Papst: „Es gibt ja diese Benimmregeln, die sind für mich einfach Allgemeinwissen. Und jede einzelne Situation, in der man nicht das tun kann, was eine Regel vorschreiben würde, da kommt dann das Taktgefühl ins Spiel“, erläuterte Schäfer-Elmayer.
Zu seiner großen Bekanntheit trug die ORF-Sendung „Dancing Stars“ bei, in der er zwischen 2005 und 2016 als Fachjuror die Tanzdarbietungen der Kandidatinnen und Kandidaten mit kritischem Blick beurteilte. Er habe sich nie über jemanden lustig gemacht, beteuerte Schäfer-Elmayer zuletzt, im Gegenteil – er habe die Teilnehmerinnen und Teilnehmer immer bewundert: „Da muss man wirklich unglaubliche Leistungen, eigentlich Wunder, vollbringen. Weil man sich ja in einer komplett anderen Welt plötzlich bewegt, und das in einem Wettkampf. Und da habe ich schon viel Respekt.“
Eines hat sich im Laufe der Generationen merkbar verändert, wie Schäfer-Elmayer bemerkt hat: Das höfliche Grüßen im Alltag habe abgenommen. „Die Jugend, auch die, die zu uns hereinkommt, ist nicht gewöhnt, dass sie grüßt, weil sie beim Billa und auch sonst nirgendwo mehr grüßen“, meinte Elmayer. Was ihm allerdings positiv auffällt: „Ich fahre ziemlich viel Straßenbahn. Mir kommt vor, dass die Leute in den Öffis viel rücksichtsvoller sind. Also wenn da eine ältere Dame hereinkommt, steht sicher jemand auf.“
2019 erhielt der Tanzschulenchef vom damaligen Kulturminister Alexander Schallenberg das Ehrenzeichen der Republik
Mehrere Auszeichnungen
Im Jahr 2019 wurde der Tanzschulenchef mit dem Großen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich geehrt. Das war allerdings nicht die erste Auszeichnung für den mittlerweile 80-Jährigen: So wurde er etwa 2013 mit dem Goldenen Verdienstzeichen des Landes Wien gewürdigt.
Fotos: APA/Herbert Pfarrhofer + ORF Wien
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04.02.2026
Der Verkauf des Hotels Andaz Vienna Am Belvedere im Rahmen der Insolvenz der Signa Development Selection (SDS) AG ist abgeschlossen. Die Immobilie wechselte für rund 92 Millionen Euro den Eigentümer und ist damit das größte Objekt im österreichischen SDS-Portfolio.
Masseverwalterin Andrea Fruhstorfer bezeichnete die Transaktion als „wichtigen Meilenstein“ der Insolvenzabwicklung. Die Herausforderung bestand darin, nicht nur einen Käufer zu finden, sondern auch eine tragfähige Lösung für den laufenden Hotelbetrieb zu entwickeln.
Das 25.800 m² große Haus mit 303 Zimmern wird von der WestInvest Gesellschaft für Investmentfonds mbH, einer Gesellschaft der DekaBank, übernommen. Damit konnte ein institutioneller Investor gewonnen werden.
Parallel zum Immobilienverkauf wurde die künftige Betriebsführung geregelt: Die MHP Hotel am Schweizergarten GmbH, Tochter der MHP Hotel AG, übernimmt langfristig den Betrieb und führt das Haus als Franchisepartnerin der Hyatt Gruppe. Ab April 2026 soll es unter der Marke Hyatt Regency firmieren.
Das Hotel bleibt während des Übergangs geöffnet, das bestehende Team wird weiterbeschäftigt, und alle Reservierungen, Veranstaltungen und Verträge werden übernommen, um einen reibungslosen Übergang für Gäste und Partner sicherzustellen.
Der Wechsel von Andaz zur Marke Hyatt Regency unterstreicht die künftige Ausrichtung des Hauses. Mit über 2.000 m² Veranstaltungsfläche, darunter ein großer Ballsaal und mehrere Meetingräume, liegt der Fokus künftig stärker auf Businessgästen, Konferenzen und Events.
Fruhstorfer betonte den Erfolg für die Gläubiger:innen und die Arbeitsplatzsicherung und zeigte, dass auch unter Insolvenzbedingungen tragfähige Lösungen für komplexe Immobilientransaktionen möglich sind.
https://www.hyatt.com
Foto: Franz Brück
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03.02.2026
Press Briefing: Prioritäten und Kerntermine 2026 der in Wien ansässigen UN-Organisationen
Organisation des Vertrags über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen (CTBTO)
Am 14. Januar 2026 wurde der längste Zeitraum ohne bestätigte Nuklearwaffentests seit 1945 erreicht: acht Jahre und vier Monate nach dem letzten Test Nordkoreas 2017. Dies unterstreicht die internationale Norm gegen Nukleartests und die Bedeutung der CTBTO.
Wichtige Termine 2026:
24. April: Lange Nacht der Forschung, VIC – Präsentation der CTBTO-Technologien zur Erkennung von Nukleartests sowie zur Frühwarnung bei Erdbeben, Tsunamis und Vulkanen.
29. August: Internationaler Tag gegen Nukleartests (IDANT) – weltweite UN-Aktivitäten zur Förderung des Inkrafttretens des CTBT.
September: 12. Treffen der Friends of the CTBT auf Ministerebene in New York (tbc).
24. September: 30. Jahrestag der Öffnung des CTBT zur Unterzeichnung – Gedenk- und Outreach-Aktivitäten in Wien, New York und weltweit.
Oktober/November: Integrated Field Exercise IFE26 in Namibia – groß angelegte Simulation einer Vor-Ort-Inspektion.
Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA)
14.–18. September: 70. IAEA-Generalkonferenz – Zukunft der Agentur und friedliche Nutzung der Kerntechnologie.
Weitere Konferenzen u. a. zu Nuklearenergie (Paris), Transport radioaktiver Stoffe, Cybersicherheit, medizinischer Dosimetrie und internationalen Sicherungsmaßnahmen.
International Narcotics Control Board (INCB)
26. Februar: Veröffentlichung des Jahres- und Prekursorenberichts 2026 mit Fokus auf internationale Zusammenarbeit.
Internationale Organisation für Migration (IOM)
75-jähriges Bestehen der IOM – Veranstaltungen werden im Jahresverlauf bekanntgegeben. UNCITRAL, UNCITRAL feiert 60 Jahre Einsatz für die Harmonisierung des internationalen Handelsrechts.
Kerntermine:
17. Februar: Inkrafttreten der Beijing Convention über gerichtliche Schiffskäufe.
22. Juni – 10. Juli: 59. UNCITRAL-Sitzung in New York.
Q3/Q4: Unterzeichnung der UN-Konvention über verhandelbare Frachtpapiere (tbc).
17. Dezember: Jubiläumsveranstaltung im VIC.
UNHCR
75 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention (Juli 2026).
Juni: Veröffentlichung des Global Trends Report und World Refugee Day (20. Juni).
Umsetzung des EU-Pakts zu Migration und Asyl ab 2026 – UNHCR begleitet und kommentiert nationale Gesetzgebung, auch in Österreich.
Fokus auf Jugend und Bildung: neue Unterrichtsmaterialien in Österreich.
Oktober: reduzierter Langer Tag der Flucht (tbc).
UNIDO
Wichtige Veranstaltungen:
18.–19. Februar: Forum zu Klimaanpassung und industrieller Resilienz.
8.–10. April: Wasserstoff-Konferenz, Sustainable Cooling Forum und Vienna Energy & Climate Forum.
Herbst: Konferenzen zu Städten, KI und grüner Transformation (tbc).
23. November: 60-jähriges UNIDO-Jubiläum.
Internationale Tage:
21. April: Internationaler Tag der Frauen in der Industrie
20. November: Africa Industrialization Day
UNODA
Zentrale Termine u. a.:
5. März: Internationaler Tag für Abrüstung und Nichtverbreitung
27. April – 22. Mai: 11. Überprüfungskonferenz des NVV (NPT), New York
30. Nov – 4. Dez: Erste Überprüfungskonferenz des Atomwaffenverbotsvertrags (TPNW)
UNODC
Großveranstaltungen:
März: Suchtstoffkommission und Global Fraud Summit (Wien)
April: 15. UN-Kriminalitätskongress (Abu Dhabi)
Juni & Oktober: weitere Fachkonferenzen in Wien
Berichte 2026 u. a. zu Umweltkriminalität, Drogen, Gefängnispopulation, Menschenhandel und Femiziden.
UNOOSA
Februar, April, Juni: Sitzungen der COPUOS-Untergremien und des Hauptausschusses in Wien.
Dezember: Space Law Conference.
UNSCEAR
UNSCEAR begeht 70-jähriges Bestehen; die 72. Sitzung findet vom 7.–10. Juli 2026 in Wien statt.
Fotos: UNIS Vienna
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03.02.2026
Golden erklingt - die K-Map entfaltet sich, während K-Culture im Herzen Wiens erblüht
Die Botschaft der Republik Korea in Österreich veranstaltet K-Map-Verteilaktion mit K-Pop-Busking
Die Botschaft der Republik Korea veranstaltete in Österreich ein Event zur Vorstellung der „K-Map: Experience Korea in Vienna“ (im Folgenden „K-Map“), einer Übersichtskarte mit koreanischen Geschäften, Restaurants und Institutionen in Wien, für die wiener Bevölkerung.
Die Veranstaltung fand an einem geschäftigen Freitagabend zur Haupteinkaufszeit im Kaufhaus Gerngross, einem der größten Einkaufszentren an der bekannten Wiener Einkaufsstraße Mariahilfer Straße, statt. Als Pop-up-Event konzipiert, verband sie K-Pop-Busking-Auftritte mit einer koreanischen Snackverkostung und zog zahlreiche Besucher an.
Als ein in Österreich aktives K-Pop-Busking-Team— Yoon Sang Cho, Hui Yang, and Bae Dero —gemeinsam mit Park Kyungseo, Geigenspieler und Student an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, bekannte K-Pop-Songs wie 〈Golden〉 aus K-Pop Demon Hunters und BTS’ 〈Dynamite〉 darbot, versammelten sich zahlreiche Besucher des Einkaufszentrums rund um die Darbietung. Für dieses Publikum verteilten die Botschaft und koreanische Gemeinschaftsorganisationen gemeinsam die K-Map sowie Yakgwa, ein traditionelles koreanisches Gebäck, und stellten koreanische Geschäfte und Institutionen inWien vor.
In der durch Musik und Snacks geprägten Atmosphäre konnten die Besucher koreanische Kultur auf besonders niederschwellige Weise erleben. An der Veranstaltung nahm auch Ham Sang Wook, Botschafter der Republik Korea in Österreich, teil. In einem modern interpretierten Hanbok, der durch K-Pop Demon Hunters weltweit bekannt geworden ist, begrüßte er die Wiener Bürger und beteiligte sich an der Verteilung der K-Map. Botschafter Ham erklärte: „Die K-Map ist eine gemeinsam mit der koreanischen Gemeinschaft erstellte Karte, die es den Menschen erleichtern soll, Orte in Wien zu finden, an denen sie koreanische Kultur direkt erleben können.“ Er fügte hinzu: „Veranstaltungen wie diese, bei denen K-Pop, koreanische Snacks und Hanbok zusammenkommen, bieten eine wertvolle Gelegenheit, koreanische Kultur auf natürliche Weise in den Alltag der Wiener Bevölkerung einzubinden.“
Lee Duk Ho, Vorsitzender des Dachverbands der koreanischen Vereine in Österreich, bewertete die Veranstaltung wie folgt: „Durch die K-Map erwarten wir, dass mehrösterreichische Bürger sowie Touristen koreanische Geschäfte besuchen, was zur Belebung koreanischer Unternehmen beiträgt und den Zusammenhalt unserer Gemeinschaft stärkt.“
Die Botschaft der Republik Korea in Österreich plant, K-Map auch künftig für öffentlich-private Kooperationsprojekte im Bereich der Kulturdiplomatie zu nutzen und dabei gemeinsam mit der koreanischen Gemeinschaft verschiedene kulturelle Elemente wie K-Pop, K-Food und K-Fashion miteinander zu verbinden.
Fotos: Korean Embassy in Austria + Hyunwoo Joo
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02.02.2026
Chinesisches Neujahrskonzert im Wiener Konzerthaus: Zeichen des kulturellen Austauschs und 55 Jahre China–Österreich
Anlässlich des Chinesischen Neujahrs, das am 17. Februar im Zeichen des Feuerpferdes beginnt, bat Wiens Bürgermeister Michael Ludwig zu einem feierlichen Empfang, bei dem auch das 55-jährige Bestehen der diplomatischen Beziehungen zwischen China und Österreich gewürdigt wurde. In den vergangenen Jahrzehnten haben sich diese Beziehungen kontinuierlich vertieft und auf zahlreiche Bereiche ausgeweitet.
Bürgermeister Michael Ludwig betont die Bedeutung dieser Entwicklung: „Die Beziehungen zwischen China und Österreich haben sich in den letzten 55 Jahren sehr vertieft – insbesondere in den Bereichen Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und Bildung. Der Austausch von Künstlerinnen und Künstlern ist mittlerweile üblich. Der kulturelle Austausch hat sehr viel zu den ausgezeichneten wirtschaftlichen Beziehungen beigetragen.“
Das Chinesische Neujahrskonzert im Wiener Konzerthaus wird am 26. Februar 2026 eindrucksvoll zeigen, wie sehr Musik und Kultur als verbindende Elemente wirken und gegenseitiges Verständnis fördern. Die wachsende Präsenz chinesischer Künstlerinnen und Künstler in Österreich sowie österreichischer Kulturschaffender in China ist Ausdruck einer lebendigen Partnerschaft, die weit über diplomatische Beziehungen hinausgeht.
„Mit dem Konzert wird nicht nur das neue Jahr willkommen geheißen, sondern auch ein starkes Zeichen für Offenheit, Dialog und die nachhaltige Bedeutung des kulturellen Austauschs gesetzt.“ so Martin Brandl von Wu Promotion, dem Veranstalter der Konzerttournee.
Unter der musikalischen Leitung von Maestro Sun Peng begibt sich das chinesische Orchester Wuxi auf eine facettenreiche Reise durch die Klangwelten Chinas. 80 virtuose Musikerinnen und Musiker entführen das Publikum im Wiener Konzerthaus auf eine sinnesberauschende Reise.
Festliche Ouvertüren, lyrische Solokonzerte und groß angelegte Orchesterwerke verbinden jahrhundertealte Tradition mit lebendiger Gegenwart. Gespielt wird auf traditionellen Originalinstrumenten: Die über 2.000 Jahre alte Pipa, das schwebende Klangbild der Guzheng, der pulsierende Ausdruck der Erhu – Vorläuferin der modernen Violine – sowie der kraftvolle, durchdringende Klang der Suona verbinden jahrhundertealte Tradition mit lebendiger Gegenwart. Musik wird dabei zur Brücke zwischen Kulturen und schafft Nähe über Grenzen hinweg.
Charmant und kenntnisreich durch den Abend führt erneut Schauspieler und Publikumsliebling Robert Meyer, der nicht nur durch das Programm moderiert, sondern auch Einblicke in die Geschichte und Besonderheiten der Instrumente gibt.
Ein festlicher Konzertabend auf höchstem Niveau – und ein inspirierender Start in das Jahr des Pferdes.
http://www.konzerthaus.at/
Fotos: Jürgen Hammerschmid + Stadt Wien/Christian Jobst
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02.02.2026
Fürstliche Sammlungen Liechtenstein - Sonderausstellung 2026
Noble Begierden. Eine Geschichte des europäischen Kunstmarkts
Der Kunstmarkt mit seinen Akteuren, Institutionen und Mechanismen fasziniert seit jeher. Im GARTENPALAIS Liechtenstein stehen im Frühjahr erstmals die zugrundeliegenden Dynamiken wie Marktplätze, Verkaufsstrategien und Preisgestaltung im Zentrum einer bahnbrechenden internationalen Ausstellung.
NOBLE BEGIERDEN
Eine Geschichte des europäischen Kunstmarkts
30. Jänner - 6. April 2026 | GARTENPALAIS Liechtenstein | Täglich von 10 bis 18 Uhr, Eintritt frei
Die Fürstlichen Sammlungen Liechtenstein beleuchten in dieser Schau den europäischen Kunsthandel von der griechisch-römischen Antike über die italienischen Stadtstaaten der Renaissance und das Goldene Zeitalter der Niederlande bis hin zu sensationsheischenden Präsentationen und transatlantischen Verkäufen im 19. Jahrhundert.
Dabei wird erfahrbar, wie jahrtausende- bzw. jahrhundertealt viele Phänomene des Kunstmarkts im Grunde sind. Da bahnbrechende Entwicklungen oft von Städten und Regionen ausgingen, widmet die Sonderausstellung diesen Innovationszentren eigene Räume, in denen die Fortschritte und neuartigen Praktiken veranschaulicht werden. Auf diese Weise wird deutlich, wie nachhaltig der Handel nicht nur die Verbreitung von Werken, sondern auch die Entwicklung der Künste und die Kunstgeschichtsschreibung geprägt hat.
Prominente Leihgaben internationaler Sammlungen, darunter Gemälde von Tizian, Van Dyck, Monet und Klimt, machen gemeinsam mit Hauptwerken aus den Fürstlichen Sammlungen wie Arbeiten von Giambologna, Brueghel, Rembrandt und Canaletto diese anregende Ausstellung nicht nur zu einem historischen Erlebnis, sondern auch zu einem wahren Schaugenuss.
Foto: CC BY-SA KIK-IRPA, Brussel
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31.01.2026
RTK-Jahresauftakt: Neue Locations, prominente Gäste, volle Inspiration für die Eventbranche
Die Round Table Konferenzhotels (RTK) haben beim Jahresauftakt 2026 einmal mehr gezeigt, dass persönliches Netzwerken in der Tagungs- und Eventbranche der entscheidende Erfolgsfaktor ist. Über 300 Kund:innen und 50 Mitgliedsbetriebe trafen sich im SO / Vienna, um die vielfältige Community von RTK live zu erleben, Inspiration für kommende Projekte zu sammeln und direkt neue Kooperationen anzustoßen. Mit 34 neuen Mitgliedern, darunter innovative Hotels, Eventlocations und Erlebnisanbieter, wächst das Netzwerk weiter und bietet frische Impulse für strategische Partnerschaften und branchenrelevante Projekte. Unter den Gästen waren auch bekannte Persönlichkeiten wie Sängerin Marika Lichter und Star-Koch Oliver Hoffinger.
Netzwerken als Wettbewerbsvorteil
„Wer die richtigen Partner kennt, spart Zeit und Ressourcen“, betont Uschi Huber, Geschäftsführerin von RTK. Beim Jahresauftakt nutzten die Teilnehmer:innen die Gelegenheit zum direkten Austausch mit Hotels und Locations aus ganz Österreich, die den Schwerpunkt der Aussteller bildeten. Zahlreiche Betriebe präsentierten ihre Häuser, Konzepte und Veranstaltungsräume und gaben damit einen aktuellen Überblick über das Angebot der österreichischen Event- und Kongresshotellerie. Ergänzt wurde das Angebot durch Erlebnisanbieter sowie ausgewählte Kooperationspartner aus Bereichen wie Möblierung, Technik, Werbemittel und Kulinarik.
34 neue Mitglieder bringen frische Impulse
Das RTK-Netzwerk wächst weiter und spiegelt die Dynamik und Vielfalt der Branche wider. Zu den Neuzugängen zählen unter anderem das At the Park Hotel in Baden, das Clarion Hotel Vienna South, die VAMED Vitality World, Topgolf Wien, das NH Vienna Airport Conference Center, das Arabella Jagdhof Resort am Fuschlsee, Schloss Schönbrunn, das NOVAPARK Flugzeughotel und FONTANA. „Mit diesen Neuzugängen erweitern wir unser Netzwerk nicht nur quantitativ, sondern qualitativ. Jede Location bringt neue Ideen und Konzepte für die Branche“, erklärt Thomas Ziegler, RTK-Präsident. Für die Wirtschaft bedeutet das: direkter Zugang zu attraktiven Veranstaltungsorten, frischen Eventideen und potenziellen Partnern.
Prominente Gäste, Stimmung und Austausch
Neben fachlichem Networking prägten auch persönliche Begegnungen die Atmosphäre des Jahresauftakts. Unter den Anwesenden befanden sich auch prominente Gäste wie Sängerin und Schauspielerin Marika Lichter sowie Star-Koch Oliver Hoffinger, der mit dem FONTANA vertreten war. Live-Musik von Gary Howard (Flying Pickets) untermalte den Austausch und machte den Jahresauftakt zu einem inspirierenden Event, das Fachgespräche, Ideenaustausch und persönliche Kontakte ideal miteinander verband.
Ein Jahresauftakt, der den Ton für 2026 vorgibt
Beim Jahresauftakt standen nicht nur Kontakte, sondern auch die Zukunft der Branche im Mittelpunkt. Vorgestellt wurden Konzepte, die Veranstaltungen wieder lebendiger gestalten und den Menschen ins Zentrum stellen – von praxisnahen Workshops bis zu außergewöhnlichen Locations. Effiziente Abläufe erleichtern die Organisation, sodass sich die Veranstalter:innen voll auf das Event und die Gäste konzentrieren können. Persönliche Begegnungen zwischen Teilnehmer:innen und Ausstellern rücken erneut in den Vordergrund und machen Networking sowie gemeinsame Erlebnisse zum Herzstück der Veranstaltung. Gleichzeitig wird die Zusammenarbeit innerhalb der Branche wichtiger, um Events noch gezielter auf die Wünsche der Gäste auszurichten. So bot der Jahresauftakt einen Ausblick darauf, wie Veranstaltungen 2026 gestaltet werden: mit frischen Ideen, authentischem Miteinander und intensiven Begegnungen.
Über RTK Round Table Konferenzhotels
RTK Round Table Konferenzhotels (RTK) ist ein Netzwerk für Seminarhotels, Kongresszentren und Eventlocations mit Sitz in Wien. Seit seiner Gründung 1972 verbindet RTK Veranstaltungsplaner:innen mit über 200 Mitgliedsbetrieben in Österreich und dem benachbarten Ausland. Als Non-Profit-Organisation bietet RTK einen kostenlosen, provisionsfreien Vermittlungsservice: Von der passenden Location über individuelle Angebote bis zur kompletten Eventplanung unterstützt RTK Unternehmen, Agenturen und Organisationen bei Seminaren, Kongressen, Teambuilding-Events und Firmenveranstaltungen.
https://www.rtk.at
Fotos: Ernst Löffler
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30.01.2026
Internationaler Besuch in Graz: US-Botschafter Fisher im Gespräch mit Landeshauptmann Kunasek
Gute Beziehungen, Strafzölle und Grenzschutz als zentrale Themen.
Landeshauptmann Mario Kunasek empfing den Botschafter der USA, S.E. Arthur Graham Fisher, zu einem Arbeitstreffen in der Grazer Burg.
„Zwischen der Steiermark und den USA bestehen seit vielen Jahren enge und intensive Beziehungen. Die Vereinigten Staaten sind ein führender Wirtschaftspartner: 2024 sind rund 13 Prozent der steirischen Exporte auf die USA entfallen, die damit unser zweitwichtigster Exportmarkt sind. Besonders die steirische Stahlindustrie spürt aber die Auswirkungen der hohen US-Zölle, die zu Absatzrückgängen und Arbeitsplatzabbau führen – ein Thema, das ich klar angesprochen habe. Außerdem haben wir über die US-Grenzpolitik gesprochen: Die massiven amerikanischen Investitionen in den Schutz der Grenzen zeigen, wie wichtig ein wirksamer Schutz der Außengrenzen auch für die Europäische Union ist. Ich danke Botschafter Fisher herzlich für seinen Besuch und den konstruktiven Austausch und bin überzeugt, dass die amerikanisch-steirische Zusammenarbeit auch in Zukunft sehr gut funktionieren wird. Vom guten Austausch und der amerikanischen Gastfreundschaft konnte ich mich bereits während meiner USA-Reise als Verteidigungsminister selbst überzeugen“, sagt Landeshauptmann Mario Kunasek.
Vor seinem Arbeitsgespräch verschaffte sich der amerikanische Botschafter einen persönlichen Eindruck von der Revitalisierung der Grazer Burg. Im Rahmen der laufenden Sanierungsarbeiten werden derzeit archäologische Ausgrabungen durchgeführt. Einige spannende Fundstücke konnte Botschafter Fisher anschließend in einer Vitrine direkt in der Grazer Burg betrachten und so einen Eindruck von der reichen Geschichte der Burg gewinnen.
Weiterführende Informationen:
Arthur Graham Fisher wurde im Oktober 2025 zum Botschafter der Vereinigten Staaten in Österreich ernannt und trat sein Amt am 19. November 2025 nach Übergabe seines Beglaubigungsschreibens an Präsident Alexander Van der Bellen offiziell an. Der gebürtige North Caroliner baute zuvor ein erfolgreiches Immobilienunternehmen auf und zeigte schon früh unternehmerisches Talent: Mit 18 Jahren wurde er als „Mr. Future Business Leader of North Carolina“ ausgezeichnet und gehörte zu den zehn besten „Future Business Leaders of America“. Am College of Charleston erwarb er zwei Abschlüsse in Betriebswirtschaft und Unternehmenskommunikation und leitete die Association of Collegiate Entrepreneurs.
Die bilateralen Beziehungen zwischen Österreich und den USA sind vielfältig. So fördert ein Memorandum of Understanding die Zusammenarbeit in dualer Ausbildung und Lehre, während die Kooperation zwischen dem Österreichischen Bundesheer und der Vermont National Guard auch auf nicht-militärische Bereiche ausgeweitet wurde.
Seit 2022 tragen Delegationsreisen und Besuche hochrangiger US-Vertreter in der Steiermark dazu bei, die wirtschaftlichen Kontakte zu intensivieren.
Foto: Land Steiermark/Melanie Laimer
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29.01.2026
Bauträger Glorit auf Expansionskurs: Rekordumsatz, Ausbau der Marktführerschaft und klare Wachstumsstrategie
Branchenexperte Bosak analysiert aktuelle Marktentwicklung – Glorit erzielt rund 100 Mio. Euro Umsatz und investiert weiter in Qualität, Mitarbeiter und neue Projekte,
Der Premium-Bauträger Glorit lud zur Pressekonferenz in Wien, um gemeinsam mit Immobilienexperte Alexander Bosak die aktuelle Entwicklung des Wiener Wohnimmobilienmarktes zu beleuchten und im Anschluss die eigenen Unternehmenszahlen zu präsentieren. Das Fazit: Steigende Nachfrage, sinkendes Angebot und stabile Finanzierungsbedingungen schaffen ein Umfeld, in dem Glorit stark wächst – gegen den allgemeinen Markttrend.
Marktanalyse: Angebot sinkt, Preise steigen weiter
Alexander Bosak, Geschäftsführer von Exploreal, zeichnete ein klares Bild der aktuellen Marktlage. Steigende Baukosten, ein kontinuierliches Bevölkerungswachstum in Wien sowie ein erneut gestiegener Wohnimmobilienpreisindex treffen auf einen deutlichen Rückgang bei Baubewilligungen und eine zunehmende Zurückhaltung bei der Vergabe gewerblicher Immobilienfinanzierungen. Die Folge: Das Angebot an Neubau-Eigentumswohnungen wird in den kommenden Jahren weiter zurückgehen.
Besonders in den Bezirken Floridsdorf und Donaustadt zeigt sich diese Entwicklung deutlich. Während die Preise für Eigentumswohnungen im Erstbezug im Jahr 2025 gestiegen sind, schrumpft die Pipeline im Eigentumssegment ab 2026 massiv. „Das Zeitfenster für Eigentum im Neubau wird enger. Wer Qualität, Lage und Planungssicherheit sucht, sollte jetzt handeln“, so Bosak. Der deutliche Rückgang des Angebots bei gleichzeitig steigenden Transaktionszahlen unterstreiche diese Entwicklung zusätzlich.
Finanzierung: stabile Rahmenbedingungen, zeitlich begrenzte Vorteile
Auch die Rahmenbedingungen der Finanzierung bleiben laut Experten bei einem variablen Zinssatz von 2 Prozent insgesamt attraktiv und mittelfristig auf diesem Niveau stabil. Gleichzeitig läuft eine wesentliche staatliche Begünstigung aus: Die Befreiung von der Eintragungsgebühr endet mit 30. Juni 2026. Aus Sicht der Experten spricht daher vieles dafür, Kaufentscheidungen noch vor dem 1. Juli 2026 zu treffen, um maximal 17.000 EUR zu sparen.
Glorit: Rund 100 Mio. Euro – drittbester Umsatz der Unternehmensgeschichte
Im Anschluss präsentierte die Glorit-Geschäftsführung die aktuellen Unternehmenskennzahlen. Mit einem Umsatz von rund 100 Millionen Euro erzielte Glorit eines der erfolgreichsten Jahre der Unternehmensgeschichte – das drittbeste überhaupt. Gleichzeitig bleibt die Eigenkapitalbasis auf hohem Niveau und unterstreicht die finanzielle Stabilität des Unternehmens.
Parallel dazu baut Glorit sein Team weiter aus und stellt neue Mitarbeiter:innen ein. „Wir wachsen bewusst und kontrolliert – mit einem klaren Fokus auf Qualität, Stabilität und nachhaltigen Erfolg“, erklärt Geschäftsführer Stefan Messar. „Gerade in einem Markt, in dem Angebot knapper wird, ist Vertrauen in den Bauträger entscheidend. Plus 30 Prozent Output im Hausbau sind ein weiteres deutliches Signal der Expansionsstrategie.“
Alles aus einer Hand: Ausbau des Maklerhauses als strategischer Wachstumsmotor
Ein wesentlicher Baustein der Wachstumsstrategie ist der konsequente Ausbau des Services bei Glorit. Das Unternehmen bietet mit dem Rundum-Sorglos Paket Architektur, Bauträger, Fertighauswerk und Bauunternehmen unter einem Dach – ergänzt durch Finanzierungsberatung und Vermietung, sofern benötigt. Das umfassende Leistungsangebot wird durch das Maklerhaus by Glorit im Bereich Maklerei optimal ergänzt. „Wir schließen die Lücke zwischen Verkauf, Vermietung und Neubaukauf und bieten ein echtes One-Stop-Shop-Modell“, betont Geschäftsführer Lukas Sattlegger. „Das ist ein klarer Mehrwert für Eigennutzer:innen wie auch für Anleger:innen.“
Marktführerschaft, Bonität und neue Projekte
Glorit baut seine starke Marktposition weiter aus. Laut der aktuellen Interconnection-Studie1 ist Glorit mit einem Marktanteil von 51,5 Prozent klarer Marktführer im Wiener Hausbau. „Jedes zweite neu errichtete Haus in Wien stammt de facto von Glorit. Diese Spitzenposition untermauern wir durch eine ausgezeichnete Bonität, den bewussten Verzicht auf Projektgesellschaften, unseren Nachhaltigkeitsfokus sowie langjährige Partnerschaften und eine hohe Mitarbeiterbindung“, fügt Geschäftsführer Patrick Kloihofer hinzu.
Die Zahl der Hausbauprojekte wurde bei Glorit um rund 30 Prozent gesteigert, insbesondere in den aufstrebenden Bezirken 1210, 1220 und 1230. Für die kommenden Monate sind zahlreiche Projekte in Wien geplant, darunter im Wohnbau in der Tamariskengasse 34 und der Brachelligasse 1 sowie im Hausbau in der Heißgasse 46–50 und im Obstgartenweg 20–22. Die Verkaufspreise liegen dabei zwischen 399.900 Euro und 3,2 Millionen Euro.
Mit einer klaren Wachstumsstrategie und einem konsequenten Qualitätsanspruch startet Glorit zuversichtlich in das neue Jahr und setzt ein deutliches Zeichen für nachhaltiges Wachstum am Wiener Immobilienmarkt.
https://www.glorit.at
Fotos: Glorit
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29.01.2026
Schönbrunn: Premiere der neuen digitalen Shopping-Welt mit bis zu 700 exklusiven Produkten aus der Welt des Kaiserhauses
Österreichische Geschichte zum Shoppen
Unter dem Motto „Post aus Schönbrunn – Sisi goes online“ präsentierten Schönbrunn Group und Austria Manufaktur im historischen Apothekertrakt feierlich den neuen Online-Shop. Die gesamte Produkt- und Souvenirwelt rund um Schloss Schönbrunn wurde als digitale Premiere erlebbar gemacht. Zum Start stehen bereits über 100 Kostbarkeiten im Shop bereit – und bis zum Abschluss wächst die Sammlung auf rund 700 einzigartige Stücke an. So sind z.B. die berühmten Sisi-Sterne oder die Maria-Theresia-Schmuckkollektion exklusiv hier - oder in den Shops vor Ort - erhältlich. Elisabeth Zehetner, Staatssekretärin für Tourismus, Klaus Panholzer, Geschäftsführer der Schönbrunn Group, und Alexander Mantz, Geschäftsführer der Austria Manufaktur, würdigten die Initiative als kraftvolles Signal für die Wahrung traditioneller und historischer Werte im digitalen Raum des österreichischen Kulturtourismus. Moderiert wurde die Veranstaltung von Adelsexperten Kari Hohenlohe.
Der Online-Kurier der Kaiserin
Das Schloss Schönbrunn verknüpft sein imperiales Erbe mit einer neuen modernen E-Commerce-Lösung und inszeniert sich auf schoenbrunn-shop.com als kaiserliches Shopping-Erlebnis. Mehr als 100 liebevoll gestaltete Produkte sind bereits verfügbar, bis zu 30 kommen pro Monat hinzu. Präsentiert wurde die neue digitale Shopping-Welt im Apothekertrakt. Dabei wurde der neue Online-Shop offiziell von der Austria Manufaktur an die Schönbrunn Group übergeben. Der Versand der kaiserlichen Produkte findet über eine eigens eingerichtete Logistikstelle direkt im Schlossareal statt. So folgt auf jede Bestellung tatsächlich „Post aus Schönbrunn!“. Im Vollbetrieb werden 700 Produkte erhältlich sein.
Als erste Kundin testete Mag. Elisabeth Zehetner, Staatssekretärin für Tourismus, den Online-Shop und bestellte Sisi-Sterne. Zehetner betont: „Schloss Schönbrunn ist ein zentraler Ort des österreichischen Kulturerbes. Dass dieses Erbe nun auch digital zugänglich wird, stärkt die zeitgemäße Kulturvermittlung und macht die Qualität heimischer Gestaltung und Handwerkskunst international sichtbarer. Damit wird ein zusätzliches Tor zum Kulturtourismus geöffnet – mit dem klaren Anspruch, Authentizität und Sorgfalt in den Mittelpunkt zu stellen.“
Mag. Klaus Panholzer, Geschäftsführer der Schönbrunn Group, über den neuen Online-Shop: „Die Habsburger und ihre prachtvollen Residenzen, allen voran Schloss Schönbrunn, ziehen Jahr für Jahr zahlreiche Besucher:innen an. Eine Entwicklung, die sich auch in den steigenden Umsätzen unserer Shops widerspiegelt. Deshalb war es für uns ein konsequenter Schritt, dieses erfolgreiche Konzept weiterzuentwickeln und Schönbrunn nun auch online erlebbar zu machen. So ermöglichen wir die Schönbrunn-Experience auf digitale Weise – und das nicht nur für alle, die bereits unsere Standorte besucht haben, sondern auch für jene, die noch nie persönlich hier waren.“
700 Kostbarkeiten aus der Welt von Schönbrunn – versendet aus dem Schlossareal
Der offizielle Schönbrunn Online-Shop öffnet die Tore zu einer Welt, in der kaiserliche Tradition auf zeitgemäße Ästhetik trifft. Vom duftenden Lippenbalsam bis zur edlen Badekugel, von der filigranen Replik der Sisi-Sterne bis zur majestätischen Maria-Theresia-Schmuckkollektion. Jedes Produkt erzählt ein Stück österreichischer Geschichte. Bernadette Krischke, stv. Abteilungsleiterin, und Mag. (FH) Helmut Pichler, Abteilungsleitung Retail & Licensing, betonen: „Jedes Design hat einen klaren und direkten Bezug zur historischen Ausstattung oder zu einer bedeutenden Persönlichkeit. Beim Entwurf arbeiten wir mit einer Künstlerin zusammen, die sich von Räumen oder Gemälden aus dem Schloss inspirieren lässt und dies in ein modernes Produktdesign übersetzt.“
Umgesetzt wurde die historische Verschmelzung von alter und neuer Welt gemeinsam mit dem Team der Austria Manufaktur von Alexander Mantz. In einem zwölfmonatigen Prozess entwickelte der digitale Marktplatz für heimische Traditionsbetriebe eine moderne Shoppinglösung, die imperiale Geschichte und moderne Technologie auf elegante Weise miteinander verbindet. „Unser Anspruch war es, gemeinsam mit der Schönbrunn Group ein E-Commerce-Erlebnis zu schaffen, das die Werte Qualität und Geschichte widerspiegelt. Der offizielle Schönbrunn Online-Shop bringt die Magie dieses Ortes in die digitale Welt. Eine einzigartige Kombination ist die Installation der Versandlogistik direkt im Schlossareal – so wird jede Bestellung tatsächlich zur "Post aus Schönbrunn". Eine intensive, aber auch sehr schöne Zusammenarbeit.“, erklärt Mantz.
Austria Manufaktur
Gegründet 2021 mit Sitz in Wien, positioniert sich die Austria Manufaktur als Botschafterin nationaler Spitzenprodukte. Österreichische Traditionsunternehmen und alteingesessene Manufakturen leisten einen wichtigen Beitrag zur Wahrnehmung heimischer Kultur – die Kunst des Schaffens. Inspiriert davon, trägt die Austria Manufaktur diese Vision in unsere Gegenwart und führt die alten, hohen Werte auf neue Wege.
Schönbrunn Group
Die Schönbrunn Group vereint unter ihrem Dach die meistbesuchten Attraktionen und Angebote des imperialen Erbes Österreichs: das Schloss Schönbrunn, das Möbelmuseum Wien, das Sisi Museum in der Wiener Hofburg sowie Schloss Hof und Schloss Niederweiden. Die Schönbrunn Group ist mit der Erhaltung und Revitalisierung der anvertrauten Kulturgüter sowie der Gestaltung neuer Kulturvermittlungsformate und der Entwicklung neuer Geschäftsfelder betraut. Die dafür notwendigen Mittel werden zur Gänze aus selbst erwirtschafteten Erlösen aufgebracht. Zentrale Aufgabe und Passion sind, die Menschen für das imperiale Erbe und die Welt der Habsburger zu begeistern, ob direkt vor Ort an den Standorten der Schönbrunn Group oder begleitend über das digitale Angebot. Die Standorte der Schönbrunn Group sind führende Tourismusdestinationen sowie beliebte Freizeitziele und Naherholungsgebiete.
Infos:
https://www.schoenbrunn-shop.com
https://www.schoenbrunn-group.com
https://www.austriamanufaktur.com
Fotos: Robin Consult
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28.01.2026
Mit Armin Egger als Geschäftsführer und Barbara Riedl an der Spitze von Sales und Marketing setzt das Haus auf eine Doppelspitze. Gleichzeitig wird das Eventportfolio rund um Kongresse, Tagungen und Galaabende weiter ausgebaut. Die Hofburg Vienna richtet sich für die Zukunft neu aus und verkündet zwei bedeutende Personalentscheidungen. Mit einer neuen Geschäftsführung sowie einer neuen Leitung im Bereich Sales und Marketing will das internationale Kongress- und Eventzentrum auf Kontinuität, Kundennähe und innovative Impulse setzen.
Neue Doppelspitze
Armin Egger hat seit September die Geschäftsführung der Hofburg Vienna übernommen. Der erfahrene Manager verfügt über umfassende internationale Expertise im MICE-Business und baut dabei auf das eingespielte Team der Hofburg Vienna. Mit Fachwissen und Engagement soll er die Position der Hofburg Vienna als eine der führenden Adressen Europas weiter stärken und ausbauen.
Barbara Riedl übernimmt parallel dazu die Leitung von Sales & Marketing. Mit umfassender Branchenerfahrung und einem klaren Fokus auf Kundenbeziehungen sowie Marktentwicklung soll sie die Vertriebsaktivitäten intensivieren und zusätzliche Marktpotenziale erschließen.
Sie folgt damit auf Monika Scheinost. "Nach vielen erfüllten Jahren in der Hofburg Vienna ist der besondere Moment gekommen, Ihnen/Euch Danke zu sagen! Danke für unzählige interessante Begegnungen, viele aufregende und schöne Momente der Zusammenarbeit und die vielen gemeinsamen Projekte. Es war für mich immer wieder ein Privileg, mit unseren Kund:innen und Partner:innen gemeinsame Ideen, Wünsche und Vorhaben umzusetzen und dies alles in unserer Hofburg Vienna", sagte Scheinost.
https://www.hofburg.com
Foto: Hofburg Vienna/K. Schiffl
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28.01.2026
Salzburgs Botschafter für Länder in Europa, Asien, Afrika und Amerika
Neujahrsempfang des Konsularischen Korps in der Residenz - Vernetzung und Austausch der Konsulinnen und Konsuln
Von Deutschland bis Japan, von der Türkei bis Uruguay: Das Konsularische Korps in Salzburg vereint 53 Berufs- und Honorarkonsuln. Sie sind die ersten Ansprechpartner für die Menschen aus diesen Ländern. Beim heutigen Neujahrsempfang in der Residenz, der vom Land Salzburg und der Stadt veranstaltet wird, ist die gegenseitige Vernetzung der Konsulinnen und Konsuln im Mittelpunkt gestanden.
Landeshauptfrau Karoline Edtstadler betont: „Die Mitglieder des Konsularischen Korps üben eine ganz wichtige Vermittlerrolle in Salzburg aus. Sie sind einerseits die erste Anlaufstelle für Mitbürgerinnen und Mitbürger mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Gerade für das Tourismusland Salzburg ist diese Aufgabe von unschätzbarem Wert. Andererseits sind sie auch zentrale Brückenbauer in puncto kultureller und wirtschaftlicher Zusammenarbeit.“ Seit rund einem Jahr ist Suzanne Harf „Doyenne“ des Konsularischen Korps: „Für März ist eine gemeinsame Reise nach Rom mit einer Audienz bei Papst Leo XIV. geplant“, informiert die Honorarkonsulin des Großherzogtums Luxemburg.
Von Aserbaidschan bis Uruguay - die 53 Länder mit konsularischer Vertretung in Salzburg im Überblick:
Europa: Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Kosovo, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland, Ukraine und Ungarn.
Afrika: Cote d’Ivoire, Guinea, Kongo, Namibia, Senegal, Südafrika, Tunesien und Uganda
Amerika (Süd, Mittel und Nord): Brasilien, Chile, Costa Rica, Mexiko, Peru und Uruguay
Asien: Aserbaidschan, Japan, Kirgistan, Pakistan, Südkorea und Thailand
Europa und Asien: Russland und Türkei
Fotos: Land Salzburg
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26.01.2026
Rede von Bundespräsident Alexander Van der Bellenm anlässlich des Neujahrsempfangs für das Diplomatische Corps
Hochwürdigster Herr Apostolischer Nuntius,
ich danke Ihnen herzlich für Ihre freundlichen Neujahrswünsche im Namen des Diplomatischen Corps.
Sehr geehrte Frau Bundesministerin Meinl-Reisinger, sehr geehrter Herr Staatssekretär Schellhorn, sehr geehrter Herr Generalsekretär, Herr Botschafter Marschik, Exzellenzen, meine Damen und Herren,
ich heiße Sie herzlich willkommen in der Hofburg, willkommen zu einem neuen Jahr und zu einem neuen Neujahrsempfang.
So erfreulich es ist, Sie alle hier zu sehen – und das ist es ohne Zweifel –, so muss ich doch gestehen, dass sich diese alljährliche Übung, die Ereignisse der vergangenen zwölf Monate Revue passieren zu lassen und einen Ausblick auf die kommenden zu wagen, in den letzten Jahren verändert hat. Ich wünschte, ich könnte sagen: zum Besseren.
Im vergangenen Jahr habe ich davon gesprochen, dass wir in „interessanten Zeiten“ leben. Nun, das tun wir weiterhin. Ich würde sogar sagen: Das Einzige, was sich nicht geändert hat, ist die Erkenntnis, dass wir in Zeiten tiefgreifenden Wandels leben.
In einem regelrechten Strudel der Veränderung. Der russische Angriffskrieg ist noch brutaler geworden. Tag für Tag werden Menschen getötet, zivile Infrastruktur wird gezielt angegriffen – insbesondere Energieanlagen –, wodurch große Teile der ukrainischen Zivilbevölkerung Kälte und Dunkelheit ausgesetzt sind.
In Israel und Gaza besteht ein äußerst fragiles Abkommen, das die Rückkehr von Geiseln sowie die Übergabe der sterblichen Überreste der Toten an ihre Familien ermöglicht hat. Die Menschen in Gaza haben eine dringend benötigte Atempause von massiven militärischen Angriffen erhalten und besseren Zugang zu humanitärer Hilfe. Dennoch leben viele weiterhin unter äußerst prekären Bedingungen. Ich hoffe sehr auf eine rasche Verbesserung ihrer Lage sowie auf eine zügige und vollständige Umsetzung des gesamten Friedensplans.
Der seit April 2023 andauernde Krieg im Sudan hat sich weiter verschärft und verursacht enormes Leid unter der Zivilbevölkerung – ein Ende ist nicht absehbar.
Hinzu kommt die grausame und brutale Unterdrückung von Protesten im Iran, bei der Tausende ihr Leben verloren haben, nur weil sie von einem demokratischen Grundrecht Gebrauch machten: friedlich auf die Straße zu gehen.
Und dann, zu Beginn des Monats Jänner, die Intervention der Vereinigten Staaten in Venezuela und die Festnahme des – aus unserer Sicht illegitimen – Präsidenten, ein Vorgehen, das gegen das Völkerrecht verstößt.
Sowie die unverhohlenen Versuche eines einst als Freund betrachteten Staates, Grönland zu übernehmen – ein Gebiet, das Teil des Königreichs Dänemark ist, eines engen Verbündeten sowie verlässlichen NATO- und EU-Mitgliedstaates.
Es gibt viele weitere Krisen und Konflikte – zu viele, um sie hier alle anzusprechen, obwohl jede einzelne eine eingehende Diskussion verdienen würde. Doch so besorgniserregend diese Krisen auch sind, es gibt ein noch größeres und noch beunruhigenderes Gesamtbild:
Die Rückkehr klassischer Machtpolitik in vielen Teilen der Welt. Ein Denken in Einflusszonen und Hemisphären, innerhalb derer Großmächte es für legitim halten, gegenüber kleineren Staaten Gewalt und Zwang anzuwenden. Die Aushöhlung der regelbasierten internationalen Ordnung und des Multilateralismus.
Exzellenzen, an dieser Stelle spreche ich üblicherweise über die Notwendigkeit, dass Europa zusammensteht, Kräfte bündelt und durch Einheit Stärke gewinnt.
Das ist mir ein großes Anliegen. Europa darf sich weder von innen noch von außen spalten lassen.
Europa braucht einen europäischen Patriotismus – ein Gefühl, ja eine Gewissheit der Zusammengehörigkeit, des füreinander Einstehens. Als positives Beispiel möchte ich die jüngsten Erklärungen Dänemarks und mehrerer europäischer Partner anführen, die unmissverständlich betont haben, dass allein Dänemark und Grönland über die Zukunft Grönlands entscheiden – und die ihre volle Solidarität bekräftigt haben. Dies war eine rasche, klare und eindeutige Reaktion. In Davos werden wir in wenigen Stunden mehr darüber hören, wohin sich diese Entwicklungen bewegen.
Meine Damen und Herren,
in diesem Saal befinden sich zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter von Staaten außerhalb Europas. Daher möchte ich auch eine Botschaft unterstreichen, die über Europa hinausgeht.
Diese Botschaft lautet: Glauben wir an die hohe Kunst der Diplomatie.
Das bedeutet: miteinander zu sprechen. Einander zuzuhören. Die Kunst der Verhandlung über alles andere zu stellen – über Machtpolitik, über militärische Mittel, über den Einsatz von Zöllen als politisches Instrument. Mehr „leise sprechen“ und weniger „mit einem großen Stock auftreten“, um ein berühmtes Wort von US-Präsident Roosevelt zu paraphrasieren. Und das Prinzip der Zusammenarbeit innerhalb einer Gemeinschaft von Nationen hochzuhalten – ein Prinzip, das kurzfristige Machtgewinne und Einzelinteressen überwiegen muss.
Denn letztlich profitieren alle Staaten, große wie kleine, von einer Welt des Friedens, des Wohlstands und der Gerechtigkeit. Und alle verlieren, wenn sie von Instabilität und Armut umgeben sind.
Nicht nur Europa muss zusammenstehen. Alle Staaten, die an diese Werte glauben, müssen sich zusammenschließen und für sie eintreten. Wir müssen – um einen weiteren bekannten Begriff eines US-Präsidenten aufzugreifen – zu einer neuen „Achse des Guten“ werden.
Exzellenzen,
dies ist meine Neujahrsbotschaft an Sie – an Sie als Diplomatinnen und Diplomaten, als Fachleute auf diesem Gebiet.
Im vergangenen Jahr haben wir 80 Jahre Vereinte Nationen gefeiert, 70 Jahre Österreichs Beitritt zur UNO, 50 Jahre Gründung der OSZE und 30 Jahre Österreichs Mitgliedschaft in der Europäischen Union. Ein guter Anlass, sich daran zu erinnern, dass wir bereits über Foren und Prozesse verfügen, um zusammenzukommen und Probleme gemeinsam zu lösen.mJa, viele ihrer Instrumente erscheinen in der heutigen anspruchsvollen Lage veraltet oder schwach. Und ja, Kritik an diesen Foren und Prozessen ist legitim.
Doch die Welt wäre ohne sie eine deutlich schlechtere. Gerade angesichts der vor uns liegenden Herausforderungen brauchen wir Strukturen, die eine Grundlage für Regeln und eine internationale Ordnung schaffen. Strukturen, die zur Zusammenarbeit anregen. Die ein System ermöglichen, in dem nicht allein Größe und militärische Stärke zählen, sondern in dem alle gleiche Rechte genießen – auch kleinere Staaten wie mein Land, Österreich.
Österreich ist stolz darauf, Gastgeber einiger dieser Institutionen zu sein – der Vereinten Nationen, der OSZE und anderer. Und wir sind ebenso stolz darauf, als Kandidat für einen nichtständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zu kandidieren; die Wahlen finden im Juni dieses Jahres statt. Wir kandidieren, weil wir daran glauben, dass Multilateralismus diese Welt zu einem besseren Ort macht. Und dass kleine, neutrale Staaten – Staaten ohne große militärische oder wirtschaftliche Macht – auf der internationalen Bühne etwas bewirken können, wenn sie sich auf einen verlässlichen Rahmen stützen können.
Exzellenzen, wenn wir dieses neue Jahr 2026 beginnen – mit all den Prüfungen, die es mit sich bringen mag und bringen wird –, dann lassen Sie uns daran erinnern, dass wir es sind – Politikerinnen und Politiker, Diplomatinnen und Diplomaten –, die über die Instrumente verfügen, um die Grundlage für bessere Zeiten zu legen. Ich weiß, dass Sie im vergangenen Jahr mit großem Engagement daran gearbeitet haben. Und ich weiß, dass Sie dies auch im neuen Jahr tun werden.
Ich danke Ihnen für Ihren Einsatz und für Ihren Glauben an eine Zukunft des Dialogs, der Rechtsstaatlichkeit, der Gerechtigkeit und des Friedens.
Danke, dass Sie heute hier sind. Ich wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2026.
Fotos: HBF/Lechner
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26.01.2026
Dull in Wien: Schottisches Dorf testete Jänner in der Stadt
Der WienTourismus lud die Bewohner des schottischen Dorfes Dull nach Wien ein, um zu zeigen, dass die Stadt selbst im Jänner, dem traditionell „dullsten“ Monat des Jahres, alles andere als langweilig ist. 33 Schotten folgten nun der Einladung und verbrachten das vergangene Wochenende mit vielfältigem Programm in Wien.
„Dull“ bedeutet im Englischen so viel wie langweilig, trüb oder lustlos. Gerade der Jänner gilt vielerorts als der „dullest month of the year“ – geprägt von Neujahrsvorsätzen, Dry January und Detox-Trends. Wien setzt dem jedoch seine lebendige Ballsaison, spannende Ausstellungen und die berühmte Kaffeehauskultur entgegen. Die Bewohner des schottischen Dorfes „Dull“ gelten dabei als Experten, der Ort hat sich 2012 sogar mit der US-Gemeinde Boring (Oregon) zusammengeschlossen. Am vergangenen Wochenende machten sich schließlich die Hälfte der rund 70 Einwohner:innen von Dull – im Alter zwischen 9 und 84 Jahren – selbst ein Bild von der Stadt im Jänner.
Vom Walzerparkett zum Eislaufplatz: Schottische Besucher entdecken Wien
Nach ihrer Ankunft in Wien genossen die schottischen Gäste zunächst einen Besuch beim Heurigen Mayer am Pfarrplatz, wo sie bei einem traditionellen Buffet und Wiener Wein die kulinarische Seite der Stadt kennenlernten. Anschließend bezogen sie ihre Zimmer im Hotel Imperial. Am Samstag erhielten sie im Kunsthistorischen Museum eine exklusive Führung noch vor den regulären Öffnungszeiten. Danach wagten die Schott:innen in der Tanzschule Kraml ihre ersten Walzerschritte, bevor sie am Abend den Ball der Wissenschaften im Rathaus besuchten – inklusive Meet & Greet mit Bürgermeister Michael Ludwig und der britischen Botschafterin in Wien, Lindsay Skoll, sowie Mitternachtsquadrille. Weitere Höhepunkte ihres Aufenthalts waren die Morgenarbeit in der Spanischen Hofreitschule mit anschließender Stallführung, als winterliches Highlight Eislaufen am Rathausplatz sowie ein Vivaldi-Konzert in der Karlskirche. Nach zwei Nächten in Wien traten die Gäste am vergangenen Sonntag ihre Heimreise an.
Bürgermeister Michael Ludwig
„Wien beweist seit Jahren, dass Tourismus ein wichtiger und verlässlicher Wirtschaftsfaktor für unsere Stadt ist. Ganzjährige Arbeitsplätze und Wertschöpfung, die in der Stadt bleibt, haben dafür gesorgt, dass Wien sich erfolgreich gegen die Rezession gestemmt hat. Selbst in Österreichs drittem Krisenjahr bleibt die Stadt wirtschaftlich stabil – der Tourismus leistet dazu einen entscheidenden Beitrag. Laut einer Analyse der Bank Austria sollte Wien heuer als einziges Bundesland ein Wertschöpfungsplus in Beherbergung und Gastronomie verzeichnen. Und dass die Stadt selbst im traditionell ruhigeren Jänner nichts von seiner Anziehungskraft einbüßt, davon konnten sich nun auch die Profis aus Dull überzeugen.“
Norbert Kettner, Geschäftsführer WienTourismus
„Großbritannien zählt zu Wiens Top-5 Herkunftsmärkten und bietet dank exzellenter Flugverbindungen und hoher Kulturaffinität enormes Potenzial. Dieses kulturinteressierte Publikum zählt zu unseren Wunschgästen und entspricht unserem strategischen Ziel: Zwei von drei Gästen sollen zukünftig Kulturgäste sein. Außerdem: Rund 60 Prozent der Nächtigungen aus Großbritannien entfallen auf 4- und 5-Sterne-Hotels, ein klares Zeichen für Qualitätsbewusstsein.“
Gewinnchance: Komplettes Dull-Programm 2027 erleben
Die Aktion rund um Dull sorgte bereits im Herbst 2025 für internationales Medienecho, als die Einladungen in Schottland überreicht wurden: Es berichteten unter anderem The Independent, Euronews und Daily Mail. Die Daily Mail begleitete die Bewohner:innen von Dull sogar auf ihrer Reise nach Wien. Wer neugierig ist, wie der Wien-Besuch ablief, findet alle Eindrücke auf dull.wien.info und kann das Erlebnis sogar selbst gewinnen, auch Wiener:innen sind herzlich dazu eingeladen: Dazu einfach das Formular auf der Website ausfüllen und im Jänner 2027 das komplette Dull-Programm in der Stadt erleben.
https://www.wien.info/de/dull
Fotos: WienTourismus/Martin Morscher
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24.01.2026
Landeshauptmann-Stellvertreterin . Manuela Khom empfing Tsengeg Mijiddorj zum Austausch.
Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom und der mongolische Botschafter Tsengeg Mijiddorj in der Grazer Burg.
Am 23. Jänner 2026, besuchte der Botschafter der Mongolei, Tsengeg Mijiddorj in Begleitung des kasachischen Honorarkunsuls Günter Nebel die Steiermark und traf Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom zum gemeinsamen Austausch. Teil der Gespräche waren unter anderem die österreichisch-mongolischen Beziehungen sowie die laufende Zusammenarbeit zwischen dem mongolischen Ministerium für Bildung und Wissenschaft sowie der Montanuniversität Leoben.
„Die internationale Zusammenarbeit ist für die Steiermark, gerade für unseren Wirtschaftsstandort, von großer Bedeutung. Viele heimische Unternehmen sind vom grenzüberschreitenden Handel mit anderen Staaten abhängig. Daher dürfen wir uns dem internationalen Austausch nicht verschließen, sondern müssen aktiv neue Wege der Kooperation suchen und unsere bestehenden Partnerschaften pflegen. Gerade im Ausbau unserer Beziehungen mit rohstoffreichen Ländern wie der Mongolei stecken neue Potenziale für den steirischen Wirtschaftsstandort. Darum bedanke ich mich beim mongolischen Botschafter für seinen Besuch und das wertschätzende Gespräch über die Beziehungen zwischen Österreich, sowie der Steiermark im speziellen, und der Mongolei,“ so Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom.
Die Steiermark und die Mongolei verbinden laufende Kooperationen insbesondere auf wirtschaftlicher Ebene sowie in der Forschung und Wissenschaft. Zwischen der steirischen Montanuniversität Leoben und dem mongolischen Ministerium für Bildung und Wissenschaft gibt es etwa seit zwei Jahren ein laufendes Abkommen zur Vertiefung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit und der Förderung des Studienzugangs mongolischer Studierender in Leoben.
Fotos: Land Steiermark/Andreas Resch
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23.01.2026
Full House beim ÖAG-Jubiläumsempfang mit US-Botschafter Art Fisher
Mit einer großen Party beging die Österreichisch-Amerikanische Gesellschaft ihr 80-jähriges Bestehen und würdigte zugleich das 250-Jahr Jubiläum der Vereinigte Staaten von Amerika.
Vor rund 300 Gästen hielt US-Botschafter Art Fisher eine vielbeachtete Rede. Er betonte die guten Beziehungen zwischen Österreich und den USA als Fundament der wirtschaftlichen und persönliche Zusammenarbeit: “I often get asked: Is America still our friend? And I’d like to answer that question with a resounding, yes!”, so Art Fisher.
Martin Weiss, ehemaliger österreichischer Botschafter in den USA spendete der ÖAG eine sehr persönliche Laudatio, in der er deren bedeutende Rolle seit 1946 als Brückenbauerin zwischen den beiden Ländern hervorhob.
Live aus Washington DC zugeschaltet war die österreichische Botschafterin in den USA Petra Schneebauer, die die transatlantische Verbundenheit aus erster Hand betonte und den Gästen persönliche Grußworte übermittelte.
Für die musikalische Untermalung sorgte Österreichs Song Contest Vertreter aus 2018, Cesár Sampson, der mit seinem Song „Nobody But You“ live on stage maßgeblich zur festlichen und emotionalen Atmosphäre beitrug.
Leo Hillinger jun. offerierte den Gästen im Rahmen einer Verkostung eine exklusive Auswahl seiner Weine und gab persönlich Auskunft über Philosophie und Herkunft der edlen Tropfen.
Süss abgerundet wurde die Feier mit einer 60kg(!) Sachertorte, die Hoteldirektor Andreas Keese im Namen von Sacher-Chef Matthias Winkler der ÖAG überbrachte. Die ÖAG hatte nach 1946 ihre erste Niederlassung im Hotel Sacher.
ÖAG-Präsident Philipp Bodzenta und ÖAG-Generalsekretär Rainer Newald freuten sich über viele langjährige Freunde, Wegbegleiter und Mitglieder in den Clubräumlichkeiten in der Wiener Innenstadt. Durch den Abend führte ÖAG-Vizepräsidentin und langjährige ORF-Büroleiterin in den USA Hannelore Veit.
Die Gäste aus Diplomatie, Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien feierten dieses außergewöhnliche Doppeljubiläum bis in die späten Abendstunden und setzten damit ein starkes Zeichen für die Zukunft der österreichisch-amerikanischen Beziehungen.
Seit ihrer Gründung vor 80 Jahren trägt die Österreichisch-Amerikanische Gesellschaft (ÖAG) durch Austausch und Diskussion nachhaltig zur Vertiefung der Beziehungen zwischen Österreich und den Vereinigten Staaten bei. Die ÖAG steht für die aktive Gestaltung des transatlantischen Dialogs und das Engagement für gemeinsame Werte wie Demokratie und Freiheit.
Fotos: ÖAG
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21.01.2026
Hilton ernennt Ryan Gauci zum Area General Manager für Österreich, Tschechien und Kroatien sowie zum General Manager des Hilton Vienna Park Er folgt Norbert B. Lessing nach, der den Ruhestand antritt, und bringt 18 Jahre Erfahrung bei Hilton in die neue Position mit.
Hilton ernennt Ryan Gauci mit Jahresbeginn zum Area General Manager für Österreich, Tschechien und Kroatien sowie zum General Manager des Hilton Vienna Park. Gauci folgt Norbert B. Lessing nach, der Ende Dezember 2025 nach einer erfolgreichen Karriere an der Spitze der Hilton Hotels in der Region den Ruhestand antrat. Gleichzeitig wechselt Christoph Glaser als General Manager ins Hilton Vienna Plaza, während Rogier Stolk die Position des Hotel Managers im Hilton Vienna Park übernimmt. Michael Collini und Thorsten Faasch sind weiterhin als Entwicklungsverantwortliche für Hilton in Österreich tätig.
Erwin Verhoog, Vice President Operations, Continental Europe, Hilton, sagt: „Ryan Gauci verfügt über eine beeindruckende Erfolgsbilanz in den Bereichen Performance, Innovation und Unternehmenskultur in unseren Hotels in der Region. Er wird eng mit den Teams in Österreich, Tschechien und Kroatien zusammenarbeiten, um außergewöhnliche Gästeerlebnisse und nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen. Gleichzeitig möchte ich Norbert B. Lessing meinen tief empfundenen Dank für seine bemerkenswerte Führung und das außergewöhnliche Vermächtnis aussprechen, das er hinterlässt. Im Namen aller bei Hilton wünschen wir ihm für seinen nächsten Lebensabschnitt viel Erfolg und Glück und sind ihm für seinen herausragenden Einsatz zutiefst dankbar.“
Mit mehr als 18 Jahren Erfahrung bei Hilton bringt Gauci umfassende Expertise in Mittel- und Südosteuropa mit. Seit 2024 war er zuletzt General Manager des Hilton Prague (Tschechien). Zuvor leitete er seit 2021 als General Manager das Hilton Rijeka Costabella Beach Resort & Spa in Kroatien. Bereits 2018 war er Hotel Manager im Hilton Prague sowie Director of Operations im Hilton Warsaw Hotel & Convention Centre (Polen), nachdem er dieselbe Position 2014 im Hilton Liverpool (England) innehatte. Gauci begann seine Hilton-Laufbahn 2007 im Vertrieb des Hilton Isle of Man und übernahm später operative Rollen im Hilton Isle of Man, Hilton Bradford und Hilton York.
Norbert B. Lessing war bereits seit 1981 für Hilton tätig – zunächst in einer regionalen Rolle für IT, bevor er in den Finanzbereich und ins Senior Management wechselte. Seit seiner Ernennung zum General Manager für Österreich im Jahr 2007 leitete er bedeutende Revitalisierungsprojekte und die strategische Neupositionierung des von Hilton gemanagten Hotelportfolios in Österreich. Er setzte sich für Nachhaltigkeit und gesellschaftliches Engagement ein – unter anderem durch Partnerschaften mit dem Sterntalerhof und dem Hunger Project – und stärkte die Beziehungen zu lokalen Kultur-, Kulinarik- und Wein-Communities. 2021 übertrug ihm das Unternehmen zusätzlich die Verantwortung für Tschechien, ein Jahr später auch für Kroatien.
Unter seiner Führung wurden die österreichischen Teams mit mehr als 550 Mitarbeitern wiederholt von Great Place to Work ausgezeichnet. Über Hilton hinaus hat Lessing zur Weiterentwicklung der gesamten Tourismus- und Freizeitwirtschaft beigetragen – als Berater des Österreichischen Hotelverbands (ÖHV) sowie durch Funktionen bei der American Chamber of Commerce in Austria, der Webster University, dem Austrian Convention Bureau und weiteren Branchenorganisationen.
https://www.hilton.com/de/?
Foto: Hilton
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20.01.2026
MVÖ: „8 + 2 ist strategisch richtiger Schritt – klare Zustimmung der Verteidigungsministerin zur Übungspflicht ist starkes Signal!“
Der Milizverband Österreich erwartet vom Parlament volle Umsetzung der Kommissionsempfehlung.
Der Milizverband Österreich (MVÖ) begrüßt die Empfehlung der Wehrdienstkommission zugunsten des Modells „Österreich PLUS“ 8 + 2. „Wir begrüßen die offene Unterstützung von Frau Bundesministerin Mag. Klaudia Tanner für die Milizübungspflicht als ein deutlich positives sicherheitspolitisches Signal von strategischer Tragweite“, sagt MVÖ-Präsident Oberst Armin Richter.
„Wir nehmen natürlich zur Kenntnis, dass die Verteidigungsministerin die parlamentarische Entscheidung über die Reform des Wehrdienstes nicht vorwegnimmt. Damit das gesamte Bundesheer einsatzfähig da sein kann, wenn es vollumfänglich und rasch gebraucht wird, ist jedoch entscheidend, dass das Gesamtpaket des „Österreich PLUS“-Modells im Nationalrat beschlossen wird: Das ist die Verlängerung des Grundwehrdienstes von sechs auf acht Monate, und in den Jahren danach wiederholende Milizübungen im Ausmaß von 60 Tagen“.
Der MVÖ unterstützt die Kommissionsempfehlung für das Modell „Österreich PLUS“ 8+2, weil es:
1. die Zielerreichung der MISSION VORWÄRTS und des Aufbauplans 2032+ in gebotener Zeit ab 1.1.2027 vollumfänglich unterstützt
2. für die einzelnen Wehrdienstleistenden die effizienteste, planbarste und ausbildungstechnisch sinnvollste Struktur im Rahmen unabdingbarer Notwendigkeiten schafft
3. für das Österreichische Bundesheer den schnellsten Wiederaufbau realer Einsatzfähigkeit in ernstzunehmender Gesamtstärke und eine Mobilisierbarkeit binnen Tagen statt Monaten ermöglicht;
4. für private Unternehmen aufgrund klarer Planbarkeit die geringsten Belastungen im Rahmen unabdingbarer Notwendigkeiten bringt
5. für das Bundesbudget und die Volkswirtschaft das nachhaltigste und kosteneffizienteste Modell darstellt. Nicht oder verspätet erreichte Einsatzfähigkeit zur Landesverteidigung wäre die volkswirtschaftlich teuerste Variante.
„Wer die Miliz als verfassungsgemäßes Rückgrat des Bundesheeres stärken will, braucht verbindliche Wiederholungsübungen in Verbindung mit einer soliden Ausbildung – beides liefert ‚Österreich PLUS‘ 8 + 2“, so Richter, „dementsprechend erwarten wir die Annahme dieser Kommissionsempfehlung durch das Parlament auf Basis einer breiten Mehrheit!“
Fotos: Milzverband Österreich
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20.01.2026
KUNSTMESSE BADEN – Baden in Kunst
Art Baden – International Art Fair 24.–26. Juli 2026 Casino Baden bei Wien
Präsentiert von Congress Center Baden and Galerie Breyer. Unterstützt von der Stadtgemeinde Baden.
Braucht es noch eine Kunstmesse in bzw. um Wien? Ja.
Gerade weil etablierte Formate zuletzt weggefallen sind oder nicht stattfinden. Die art.baden schließt diese Lücke bewusst – mit einem neuen, tragfähigen Konzept. Mehrere neue Messeformate konnten sich bereits in den letzten Jahren in Wien etablieren.
Hat diese Messe eine Chance? Ja.
Die Stadtgemeinde Baden unterstützt die art.baden ausdrücklich als Kultur- und Tourismusprodukt. Die Abteilungen Museen, Kultur und Tourismus wirken aktiv mit. Baden verfügt durch das überregionale Fotofestival über Erfahrung in der Ansprache eines deutschsprachigen und internationalen Publikums (u. a. über Kunstmedien). Hochrangige politische Repräsentation ist angefragt (z. B. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner zur Eröffnung am 24.07.) Gerade in einem Jahr strenger Sparmaßnahmen einer neuen Stadtregierung ist klar: Diese Kunstmesse ist Chefsache.
Warum gibt es nicht schon längst eine Kunstmesse in Baden?
Eine berechtigte Frage – die art.baden ist die logische Konsequenz aus: kultureller Dichte, Weltkultur- rerbe Status, internationaler Bekanntheit und einer einzigartigen historischen wie infrastrukturellen Ausgangslage.
Ist das Casino / Kurhaus als Messe Ort geeignet? Ja – in jeder Hinsicht - und zwar aus folgenden Grümden: Mehrere Säle mit Raumhöhen über 3 Meter, zusätzliche Salons und Nebenflächen, vollständige Infrastruktur, ebenerdige Anlieferzone direkt am Haus, 5 Meter tiefer Lastenlift, Haus- und Eventtechnik , die 24 Stunden verfügbar ist und Garderobe, Gastronomie, Bankomat, Restaurants…
Ist es nicht schade, einen Sommertag auf einer klimatisierten Messe zu verbringen? Nein – im Gegenteil. Die Öffnungszeiten sind bewusst in den späten Nachmittag und Abend gelegt, um den Tag in den Parkanlagen, sowie im legendären Strandbad Baden (1926!), oder entlang der Schwechat im Wienerwald zu verbringen – und erst danach die Messe zu besuchen.
Im Rahmen der art.night bleiben auch die Badener Museen länger geöffnet. Die Messe lädt bis 23:00 Uhr zum Netzwerken ein, das Haus selbst ist mit Casinobetrieb bis 03:00 Uhr früh geöffnet.
art.baden KUNSTMESSE BADEN – Baden in Kunst
https://www.artbaden.at/de
Fotos: artbaden
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20.01.2026
ARCOTEL Tabakfabrik in Linz: Zukunftsweisendes 4-Sterne-Hotel eröffnet im April 2026 | Hotel ab sofort buchbar | Q27 mit innovativer Gastronomie auf 109 Metern Höhe
Im April 2026 eröffnet das ARCOTEL Tabakfabrik unter der Leitung der österreichischen Hotelgruppe ARCOTEL Hotels. Die 189 Zimmer und Suiten greifen das industrielle Erbe der Tabakfabrik gestalterisch auf und verbinden urbanes Design mit zeitgemäßem Komfort. Mit rund 1.000 m² Konferenzfläche auf einer Ebene entsteht eine neue Seminardimension in der oberösterreichischen Landeshauptstadt. Wortwörtlich der kulinarische Höhepunkt ist das Q27 im 27. Stock: Restaurant, Bar, Lounge und Sommerterrasse setzen neue Akzente im Lifestyle-Angebot und machen die Location zum ganzjährigen Place to be über den Dächern der Stadt.
Moderne Stadtentwicklung auf historischem Industrieareal
Mit dem ARCOTEL Tabakfabrik entsteht in einem der spannendsten Stadtentwicklungsgebiete Österreichs ein Hotel, das den Wandel der Stadt architektonisch und inhaltlich widerspiegelt. Untergebracht ist das urbane 4-Sterne-Designhotel in dem 109 Meter hohen QUADRILL Tower, dem aktuell höchsten österreichischen Bauwerk außerhalb von Wien. Optisch ist es perfekt auf das Gelände der historischen Tabakfabrik Linz abgestimmt, das auf einzigartige Weise Industriegeschichte, zeitgemäße Architektur und modernen Lifestyle miteinander verbindet. Die einstige Zigarettenfabrik, die heute ein Kreativzentrum beherbergt, steht für Innovation, Technologie und Kultur. Genau in diesem Umfeld positioniert sich das neue ARCOTEL Tabakfabrik. Günstig zwischen Innenstadt, Donaulände und Hafenviertel gelegen, wird das Hotel zu einem zentralen Anlaufpunkt für Geschäftsreisende, StädteurlauberInnen und Gäste, die Linz neu entdecken möchten.
Für Dr. Renate Wimmer, Eigentümer der ARCOTEL Unternehmensgruppe und gebürtige Linzerin, ist das Projekt eng mit der Stadt verbunden: „Das ARCOTEL Tabakfabrik ist für mich weit mehr als ein weiteres Hotelprojekt. Es ist eine persönliche Herzensangelegenheit und zugleich eine Einladung, Linz als eigenständige, sehenswerte Destination wahrzunehmen. Nicht nur als Zwischenstopp, sondern als Stadt mit Charakter, Kreativität und hoher Aufenthaltsqualität. Wir sind stolz, mit unserem Hotel und gemeinsam mit Linz ein neues Stadtkapitel aufzuschlagen.“
Raum für Begegnung, Business und neue Perspektiven
Auf den ersten neun Etagen des QUADRILL Towers verfügt das ARCOTEL Tabakfabrik über 189 Zimmer und Suiten, deren Gestaltung vom industriellen Erbe des Standorts inspiriert ist. Sichtbeton, dunkle Metallakzente und hochwertige Materialien treffen auf klare Linien, bodentiefe Fenster und funktionale, freistehende Möbel. Das reduzierte Design schafft ein modernes Loft-Gefühl und unterstreicht den urbanen Charakter des Hauses. Ein zentraler Bestandteil des Konzepts ist der großzügige Seminar- und Veranstaltungsbereich im ersten Stockwerk. Kommunikatives Herzstück ist das verglaste, lichtdurchflutete Foyer mit Blick auf das historische Behrens Band und Zugang zur Seminarterrasse mit Außenbereich. Sechs flexibel nutzbare und mit modernster Technik ausgestattete Räume von 40 m² - 300 m² sowie ein angrenzendes Frühstücks- und Seminarrestaurant bieten optimale Bedingungen für Meetings, Konferenzen und kreative Formate.
Hoch über den Dächern der Stadt entsteht ein besonderes Highlight: Im 27. Stock des QUADRILL Towers eröffnet das Q27 mit Restaurant, Bar und verglaster Terrasse. Es bietet einen spektakulären 360-Grad-Blick auf Linz, die Donau und das Umland. Großzügige Raumhöhen, offene Strukturen und ein markantes Industrial-Chic-Design schaffen eine außergewöhnliche Atmosphäre – ein inspirierender Treffpunkt, der kulinarischen Lifestyle neu definiert und bewusst nicht nur für Hotelgäste, sondern vor allem für Linzerinnen und Linzer konzipiert ist.
Architektur als sichtbarer Ausdruck des Wandels
„Die architektonische Qualität des Standorts und die Dynamik dieses neu entstehenden Stadtteils bieten die perfekte Grundlage für ein Hotel, das bewusst neue Wege geht. Hier gehen Geschichte und Zukunft eine gelungene Synthese ein. Im Design, in der Atmosphäre und im gesamten Nutzungskonzept“, betont Martin Lachout, CEO der ARCOTEL Hotel AG. „Mit dem Q27 entsteht ein innovatives Gastronomie-Konzept, das weit über das klassische Hotelangebot hinausgeht und auch für die Menschen in Linz ein echter Anziehungspunkt wird – außergewöhnlich, urban und mit einem Blick, der begeistert.“ Entworfen vom Wiener Architekturbüro Zechner & Zechner und realisiert von der BODNER Gruppe, ist der QUADRILL Tower Teil eines vierteiligen Gebäudeensembles, das den Transformationsprozess der Tabakfabrik architektonisch sichtbar macht. Denkmalgeschützte Substanz und zeitgemäße Neubauten verbinden sich zu einer nachhaltigen, zukunftsorientierten Stadtlandschaft.
Ganz im Sinne der Nachhaltigkeitsstrategie von ARCOTEL Hotels wurden Materialien bewusst gewählt, bestehende Strukturen neu interpretiert und um innovative, ressourcenschonende Technik ergänzt. Ein starkes Zeichen für Effizienz und Umweltbewusstsein setzt die nachhaltige Heiz- und Kühlanlage des Towers im 26. Stock. Wie jedes Hotel der Gruppe nimmt auch das ARCOTEL Tabakfabrik in seinem Interieur-Design die Besonderheiten der Umgebung auf. So verweist das in Zusammenarbeit mit der ARS ELECTRONICA Solutions entwickelte, in tiefem Chlorophyll-Grün gehaltene Themenzimmer auf die Verschmelzung von Natur und Technologie. Gleichzeitig versteht es sich als Hommage an die Zukunftsorientierung der Stadt, indem vorwiegend neue, biologische Werkstoffe und hochmoderne Oberflächen aus dem 3D-Drucker verwendet.
https://tabakfabrik.arcotel.com/de/
Fotos: Arcotel/Zechner, Breu, Flenreisz
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20.01.2026
2026 wird das Schani-Jahr – Zwei neue Hotels, ein klares Versprechen:
Hotel Schani City eröffnet im Frühling, Hotel Schani Naschmarkt folgt im September!
Die Schani Hotels wachsen weiter. 2026 eröffnet die Wiener Hotelgruppe gleich zwei neue Häuser: Das Hotel Schani City im zweiten Bezirk öffnet im zweiten Quartal 2026 seine Türen, das Hotel Schani Naschmarkt folgt im September 2026. Damit setzt Schani seinen Weg fort, der die Marke in den vergangenen Jahren mit vier bestehenden Standorten – Hotel Schani Hauptbahnhof, Hotel Schani UNO City, Hotel Schani Salon und Bio-Hotel Schani Wienblick – zu einer der prägnantesten Stadthotel-Adressen Wiens gemacht hat: klar im Design, smart im Detail. Schani steht für urbane Gastfreundschaft mit Haltung: Respekt, Offenheit, Aufmerksamkeit – und die Fähigkeit, aus einem Hotel keinen Durchgangsort zu machen, sondern einen Platz zum Ankommen. Genau das wird 2026 gleich zweimal greifbar. Den Anfang macht das Hotel Schani City – mitten in der Leopoldstadt, dort, wo Geschichte und Gegenwart in Wien besonders dicht beieinander liegen.
Hotel Schani City: Eine Ruhe-Oase im Herzen der Stadt
Das Hotel Schani City entsteht in der Großen Schiffgasse 10 (1020 Wien), vis-à-vis vom Schwedenplatz – mitten im historischen jüdischen Viertel. Schani nimmt diese Nachbarschaft nicht als Kulisse, sondern als Auftrag: Gemeinsamkeiten sichtbar machen. „Wir wollen mit dem Schani City einen Ort schaffen, der berührt – durch seine Gestaltung, durch seine Geschichte, aber vor allem durch das Miteinander, das hier gelebt werden soll. Gemeinsamkeiten sichtbar machen! Das Hotel ist unser Beitrag zu einem Wien, in dem Respekt, Vielfalt und Zugewandtheit mehr als Schlagworte sind“, sagt Benedikt Komarek, CEO der Schani Hotels.
Mit 126 Zimmern – darunter Twin- und Familienzimmer, auf Wunsch auch koschere Zimmer – wird das Hotel ein urbanes Hide-away für Business-Gäste, Familien und City-Traveller. Ein Haus, das Ruhe bietet, ohne sich abzukapseln: ein Platz zum Durchatmen, mitten in einer der vielschichtigsten Gegenden Wiens.
Schani’s Oase, klare Linie: Design, das leise wirkt
Die Innenarchitektur stammt vom renommierten Büro AllesWirdGut und setzt auf natürliche Materialien wie Stein, Holz, Baumwolle und Leinen. Das Gestaltungskonzept bleibt bewusst zurückhaltend. Kakteen und Palmen spielen mit dem Motiv der Wüstenlandschaft – und aus „Schani’s Garten“ wird im neuen Haus „Schani’s Oase“, ein grüner Innenhof zum Innehalten. Die architektonische Umsetzung des Hauses verantwortet das Büro Hoppe & Partner, das dem Hotel Schani City mit klarer Struktur und ruhiger Handschrift den passenden Rahmen gibt.
Hidden Room: Eine Bar, die in Erinnerung bleibt
Mit dem „Hidden Room“ bekommt das Hotel Schani City eine Bar, die klassische Wiener Barkultur mit einem modernen Twist verbindet. Ein Rückzugsort, der den Alltag draußen lassen will und drinnen Raum für Erlebnis schafft. Hier geht es nicht nur um gute Cocktails, sondern um das Eintauchen in eine eigene, stilvolle Welt. Der „Hidden Room“ verändert seinen Charakter im Lauf des Tages: tagsüber ruhig, gedämpft und ideal für einen entspannten Kaffee und ein gutes Gespräch. Abends darf es lebendiger werden, mit kuratierten Live-Konzerten und Lesungen. „Die Idee ist, dass Gäste sowohl die Ruhe eines vesteckten Rückzugsortes genießen können als auch den Charm einer Wiener Bar erleben dürfen,“ so Markus Marth, Gechäftsführer der Schani Hotelgruppe. Ein Raum, der Rückzug kann und Hotspot darf, ohne je aufdringlich zu sein.
Das Design und die Getränkekarte greifen Elemente der jüdischen Geschichte und der kulturellen Vielfalt des zweiten Bezirks auf, übersetzt in eine zeitgemäße, urbane Barhandschrift. Die Auswahl ist bewusst kuratiert: Signature Cocktails mit Geschichte und Gegenwart im Glas – etwa florale, würzige Kompositionen wie der „Desert Rose“ inspiriert von der Wüstenlandschaft, ein kräftiger „Red City“, der auf die Symbolik des Schani-Logos anspielt (scharlachrot) oder Klassiker wie „Blood and Sand“ und „Dark ’n’ Stormy“. Ergänzt wird das Angebot durch ausgewählte regionale und internationale Spirituosen. Augenmerk wird auch auf koschere Liquids gelegt, um die kulturelle Vielfalt widerzuspiegeln.
Kulinarisch setzt der „Hidden Room“ auf italienische Pinsa, das traditionelle italienische Fladenbrot, das für seine knusprige Textur und den leichten, luftigen Teig bekannt ist. Belegt wird sie mit hochwertigen Zutaten, mal klassisch, mal mit modernem Twist. Die Pinsa passt sich dabei mühelos der Bar an: leicht genug für den ersten Drink, sättigend genug für den zweiten, immer ideal zum Teilen – und genau richtig, um länger zu bleiben als geplant. Kleine Bar-Schmankerl wie verschiedene Hummus-Sorten, Tarte Tatin mit Ziegenkäse oder gefüllte Datteln ergänzen das Angebot unaufgeregt. Der „Hidden Room“ ist mehr als eine Hotelbar. Er ist ein Erlebnisraum zwischen Geschichte und Gegenwart, Rückzug und Begegnung. Subtil exklusiv, bewusst reduziert und genau deshalb ein Ort, an den man gern immer wieder zurückkehrt.
Hotel Schani Naschmarkt eröffnet im September 2026
Mit dem Hotel Schani Naschmarkt folgt im September 2026 das zweite neue Haus des Jahres – mit eigener Atmosphäre und eigenem Rhythmus. Während das Schani City bewusst Ruhe in die Stadt bringt, wird das Schani Naschmarkt die Energie eines der lebendigsten Wiener Grätzl aufgreifen – ohne die Schani-DNA zu verlieren. Mehr Infos hierzu folgen in den kommenden Monaten.
https://www.schanihotels.com/hotels/hotel-schani-city
Fotos: Schani Hotels
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19.01.2026
Traditioneller Antrittsbesuch des Schweizer Amtskollegen in Österreich zu Jahresbeginn.
Es ist Tradition, dass die Schweizer Bundespräsidentin oder der Schweizer Bundespräsident gleich zu Beginn seiner oder ihrer Amtszeit nach Österreich kommt. Bundespräsident Alexander Van der Bellen traf daher am Donnerstag seinen Schweizer Amtskollegen, Guy Parmelin, zu einem Offiziellen Besuch in Wien.
“Was die Schweiz und Österreich eint, ist mehr als Nachbarschaft. Es ist eine über Jahrhunderte gewachsene Partnerschaft, die sich stetig weiterentwickelt und auf die Herausforderungen unserer Zeit reagiert", sagte Alexander Van der Bellen bei einem gemeinsamen Pressegespräch in der Präsidentschaftskanzlei.
“Das Paket von Abkommen zur Stabilisierung und Weiterentwicklung der Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU liegt nun auf dem Tisch. Es ist das Ergebnis eines jahrelangen Ausgleichs von Interessen. Ein guter Kompromiss. Besonders freut mich, dass die Schweiz wieder aktiver Partner der EU-Forschungsprogramme ist. Gerade jetzt, wo unser Kontinent geteilt oder von außen beherrscht werden soll, ist es wichtig, dass Europa gemeinsam handelt", betonte Österreichs Bundespräsident.
“Wir alle müssen noch näher zusammenrücken”
Bundespräsident Van der Bellen drängte auch auf mehr europäische Einigkeit angesichts der globalen Herausforderungen. "Gerade jetzt, wo versucht wird, unseren Kontinent zu teilen oder von außen zu beherrschen, ist es wichtig, dass Europa gemeinsam handelt", betonte er. "Selbstbestimmt zu handeln ist etwas sehr schweizerisches, aber auch europäisches. Wenn dieser Wunsch nach Selbstbestimmung von Einigkeit getragen wird, macht er ganz Europa stark", so Alexander Van der Bellen.
Um unser Europa beneiden uns viele auf der Welt. Ein Europa, in dem die Schweiz und Österreich ihre Nachbarschaft selbstverständlich leben. In der unmittelbaren Umgebung finden sich weitere EU-Nachbarn.
Auf Grönlands angesprochen, solle die Zukunft der Insel "den Grönländerinnen und Grönländern überlassen" bleiben. Alexander verstehe auch nicht, "warum die USA so agieren, als hätten sie überhaupt keine Stationierung in Grönland". Es gebe seit Jahrzehnten eine US-Militärbasis dort, und Dänemark wäre bei einem Wunsch nach einer Ausweitung sicher verhandlungsbereit.
"Neutralität viel schwieriger, wenn es Konflikte gibt"
"Die Neutralität ist sehr einfach in Friedenszeiten, aber viel schwieriger, wenn es Konflikte gibt", sagte der Schweizer Bundespräsident Parmelin. Auch wenn es in der Schweiz eine virulente Debatte über die Neutralität gebe, sei er überzeugt, dass sie mittelfristig Vorteile habe. Diesbezüglich hob er die Vermittlerrolle des Landes hervor, etwa auch zwischen Washington und Teheran. "Der Kommunikationskanal ist offen und wird genutzt", sagte er Guy Parmelin.
Fotos: Peter Lechner/HBF
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19.01.2026
Landeshauptmann Mattle lud Consularisches Corps zum Neujahrsempfang
Ehrenamtliches Engagement als wichtiger Pfeiler der internationalen Beziehungen Tirols
Landeshauptmann Mattle: „Honorarkonsuln sind Brückenbauer zwischen Tirol und der Welt“
Knapp 60 Honorarkonsulinnen und Honorarkonsuln setzen sich in Tirol für länderübergreifenden Austausch ein
Zum traditionellen Neujahrsempfang im Landhaus lud Landeshauptmann Anton Mattle kürzlich die VertreterInnen des Consularischen Corps Tirol und Vorarlberg (CCTV). Gemeinsam mit Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann, Landeshauptmann-Stellvertreter Philip Wohlgemuth und Landesrätin Eva Pawlata standen globale Herausforderungen, grenzüberschreitender Austausch und die Rolle Tirols in einer zunehmend vernetzten Welt im Mittelpunkt. „Tirol verbindet regionale Stärke mit globaler Offenheit“, betonte LH Mattle in seiner Ansprache. „Die Honorarkonsulinnen und Honorarkonsuln tragen entscheidend dazu bei, dass Tirol in der Welt gehört wird – und dass die Welt in Tirol willkommen ist. Für dieses Engagement danke ich ihnen ausdrücklich.“
Tirol als international vernetzter Standort
„Regionalität und Internationalität – das macht Tirol aus. Unser Hochschulstandort bietet beste Ausbildungschancen, zugleich ist Tirol als wirtschaftlich starkes Exportland und gastfreundliches Tourismusziel bekannt“, fasste Landeshauptmann Mattle die großen Stärken Tirols zusammen. Aber auch in unseren Breiten könne man spüren, dass „die derzeitige Weltordnung ins Wanken gerät. Manche Staaten setzen auf das Recht des Stärkeren – gerade deshalb sind Vertrauen und Dialog wichtiger denn je“, ergänzte der Landeshauptmann. „Die Honorarkonsulinnen und Honorarkonsuln leisten hier einen unschätzbaren Beitrag – sie bauen Brücken und schaffen Verständnis in einer Zeit globaler Spannungen.“
Ehrenamtliches Engagement – mit großer Wirkung
In Tirol sind derzeit knapp 60 Honorarkonsulinnen und Honorarkonsuln tätig. Sie vertreten Staaten von Südafrika bis Schweden und sind keine „Vollzeit-Diplomaten“, sondern übernehmen ihre Aufgaben großteils ehrenamtlich. Als tief in Tirol verwurzelte Persönlichkeiten – oft aus Wirtschaft oder Rechtswesen – verfügen sie über exzellente regionale und internationale Kontakte. Sie unterstützen ausländische StaatsbürgerInnen bei konsularischen Anliegen und fördern wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Beziehungen. Zugleich stehen sie auch Tirolern bei Fragen oder Problemen im Ausland zur Seite – beispielsweise bei der Ausstellung von Ersatzpässen. Dem Zusammenschluss der Honorarkonsulinnen und Honorarkonsuln für Tirol und Vorarlberg (CCTV) steht der Innsbrucker Rechtsanwalt und ehemalige Honorarkonsul Frankreichs, Franz Pegger, als Präsident vor.
Fotos: Land Tirol/Neuner
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19.01.2026
Der Opernball war und ist der gesellschaftliche Höhepunkt der Ballsaison – am 12. Februar 2026 heißt es wieder »Alles Walzer!« in der Wiener Staatsoper.
Die Eröffnung Prominent besetzt ist die künstlerische Eröffnung, die heuer auch Broadway-Feeling in das Haus am Ring bringt. Das Orchester der Wiener Staatsoper spielt unter der musikalischen Leitung von Dirigent Pablo Heras-Casado, es singen die Opernstars Pretty Yende und Benjamin Bernheim. Auf dem Programm stehen der »Walzer Nr. 2« aus Suite für Varieté-Orchester von Dmitri Schostakowitsch, »Tonight« und »Maria« aus Leonard Bernsteins legendärer West Side Story, »Art is calling for me« aus The Enchantress von Victor Herbert sowie »Brindisi« (»Libiamo ne' lieti calici«) aus Giuseppe Verdis La traviata. Den Auftakt mit der Fanfare gibt erneut das Bühnenorchester der Wiener Staatsoper unter der Leitung von Markus Henn.
In einer Neukreation von Choreographin Jessica Lang und in Kostümen von Giorgio Armani ist das Wiener Staatsballett mit dem »Carousel Waltz« aus Carousel von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein II zu erleben. Es tanzen 32 Mitglieder der Compagnie: Timoor Afshar, Ioanna Avraam, Elena Bottaro, Victor Caixeta, António Casalinho, Davide Dato, Olga Esina, Laura Fernandez Gromova, Alessandro Frola, Masayu Kimoto, Kentaro Mitsumori, Ketevan Papava, Cassandra Trenary, Madison Young, Liudmila Konovalova, Vladyslav Bosenko, Margarita Fernandes, Giorgio Fourés, Sinthia Liz, Rosa Pierro, Natalya Butchko, Alessandro Cavallo, Zsolt Török, Rinaldo Venuti, Benjamin Alexander, Victor Cagnin, Laura Cislaghi, Lars Philipp Gramlich, Phoebe Liggins, Milda Luckuté, Meghan Lynch und Godwin Merano. Außerdem spielt wieder das Wiener Opernball Orchester unter der Leitung von Andreas Spörri, und bereits zum sechsten Mal ist die Tanzschule Santner für die Choreografie des Jungdamen- und Jungherrenkomitees verantwortlich.
Der Opernball im Zeichen der Solidarität Bereits zum vierten Mal setzt der Wiener Opernball durch die Unterstützung von »Österreich hilft Österreich« (Aufschlag auf Tickets und Konsumation am Ball) ein Zeichen für soziale Verantwortung und Solidarität, auch die Versteigerung des Opernball-Sujets von Arnulf Rainer, »Schwarzer Samt, rote Seide«, kommt »Österreich hilft Österreich« zugute. Das Werk kann ab sofort im Dorotheum besichtigt werden. Die Online-Auktion startet am 16. Jänner um 12 Uhr und läuft bis 19. Februar 2026 um 16 Uhr. Gebote können unter → dorotheum.com/opernball abgegeben werden; der Rufpreis beträgt 40.000 €.
Der Wiener Opernball im ORF Auch live in 3sat und auf ORF ON Auch heuer ist dem »Ball der Bälle« der gesamte Hauptabend von ORF 2 und 3sat (zu sehen auch auf ORF ON) gewidmet. Von der Ankunft der Gäste und ihrem Einzug auf der Feststiege über die Eröffnung des Jungdamen- und Jungherrenkomitees bis zur Mitternachtsquadrille: Das TV-Publikum erlebt ab 20.15 Uhr wieder alle Höhepunkte live aus der Wiener Staatsoper. Durch den diesjährigen Opernball-TV-Abend führt mit Mirjam Weichselbraun, Teresa Vogl und Andi Koll ein bewährtes Moderationstrio. Für pointierte Kommentare sorgen einmal mehr Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz. ORF-Regisseurin Fabienne Pinter zeichnet 2026 erstmals für die Übertragung verantwortlich und präsentiert dem Publikum den Wiener Opernball in gewohnt stimmungsvollen Bildern.
Fotos: Katharina Schiffl, Ashley Taylor, Entwürfe Armani
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16.01.2026
„Bei Europäischer Sicherheitspolitik muss Österreich von Anfang an dabei sein“
Ex-Kanzler Wolfgang Schüssel: Gemeinsame Luftraumüberwachung mit Nachbarländern und NATO-Partnern
Die EU müsse ihr „europäisches Lebensmodell“ besser gegen Angriffe von Russland, China und den USA verteidigen, erklärte der frühere Bundeskanzler und ÖVP-Chef Wolfgang Schüssel bei einem Vortrag zum Thema „Politik mit Zuversicht“ zum 35. Jahrestag der „Gesellschaft für Völkerverständigung“ (Präsident: Josef Höchtl) in Klosterneuburg. „Es ist kein Zufall, dass derzeit alle anderen versuchen, die EU zu spalten“, so Schüssel, der zwischen 2000 und 2007 Bundeskanzler eine Koalition mit der FPÖ war.
Die EU müsse nun rasch eine eigene Verteidigungspolitik entwickeln. Dass US-Präsident Donald Trump innerhalb der NATO einem kleineren Mitglied- Dänemark- Gewalt androhe, um sich Grönland anzueignen, sei „eine unglaubliche Zumutung“. Er hoffe, dass Trump von US-Institutionen noch in die Schranken gewiesen werde. „Noch halten die US-Gerichte, die auch Bremspflöcke eingeschlagen haben.“
Österreich sollte bei der Schaffung einer europäischen Sicherheitspolitik „von allem Anfang an dabei sein“. Ob „am Ende eine europäische Armee stehen wird“, lasse sich heute noch nicht sagen. Aber schon jetzt sei eine gemeinsame Abwehr von Raketenangriffen dringlich, was ein einzelner Staat alleine nicht schaffe. Schüssel schlug eine „regionale Luftraumverteidigung“ vor. „Österreich kann mit Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Slowenien eine gemeinsame Luftraumüberwachung organisieren. Dazu muss man das Neutralitätsgesetz nicht ändern.“
Bei einem Waffenstillstand in der Ukraine werde eine Überwachungsmission wie schon früher im Rahmen der OSZE notwendig sein. Österreich sollte daran jedenfalls mitwirken, in welcher Form – etwa mit Truppen – ließ Schüssel offen.
Die EU könne im weltweiten Wettbewerb weiterhin erfolgreich sein. „Wir müssen aber von russischem Gas und US-Technik unabhängig werden“, so Schüssel. Die EU sei weit weniger verschuldet als die USA oder China und müsse Rückstände im digitalen Sektor abbauen, so Schüssel. Dazu gehöre der Aufbau einer eigenen „Cloud“ zum Abspeichern sensibler Daten. So habe ein deutsches Energieunternehmen, bei dem Schüssel bis vor kurzem im Aufsichtsrat saß, kürzlich seine Geschäftsdaten im Datenzentrum der US-Firma „Microsoft“ gelagert. Ob das wirklich sicher sei, sei nicht klar.
Die EU sei weiterhin mit ihrem Lebensmodell von Demokratie, Zusammenhalt, Lebenserwartung, Freiheit und Bildung weltweit führend. „Warum will niemand in die USA auswandern oder sich an der Kremlmauer anketten?“, so Schüssel ironisch. Wichtig seien Handelsabkommen der EU mit anderen Weltregionen wie etwa Indien oder nun das Mercosur-Abkommen mit südamerikanischen Staaten.
Österreicher hätten allen Grund, auf ihr Land stolz zu sein, so der 80-jährige Ex-Politiker, der aus seinem neuen Buch „Zuversicht“ zitierte. Als Beispiele nannte er den neuen Koralm-Bahntunnel, Leistungen der Forschungs- und Bildungseinrichtungen und im Gesundheitswesen. „Lassen wir uns Österreich und die EU nicht schlecht reden“, appellierte Schüssel.
Fotos: Andreas Hochmuth
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16.01.2026
Antrittsbesuch der türkischen Generalkonsulin
Landeshaupttmann Kaiser empfing Generalkonsulin Şükrüye Bayar – Gespräche über Bildung und Ausbildung, Arbeitsmarkt und mögliche gemeinsame Projekte
Ihren Antrittsbesuch in ihrer neuen Funktion als Generalkonsulin der Republik Türkei absolvierte Şükrüye Bayar bei Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser. Im Gespräch in der Landesregierung standen mögliche Kooperationen in unterschiedlichen Bereichen im Mittelpunkt – darunter Bildung, Sport und Kultur. Kaiser und Bayar zeigten sich einig, dass sich die Welt in einem rasanten Wandel befindet und nachhaltige Lösungen nur durch einen offenen und ehrlichen Diskurs auf Augenhöhe erreicht werden können. Nach einem Überblick über Wirtschaft, Bevölkerung und die politische Situation in Kärnten vertiefte Landeshauptmann Kaiser das Thema Bildung: „Lebenslanges Lernen ist in Kärnten nicht nur ein Schlagwort, sondern gelebte Praxis. Mit Projekten und Initiativen wie dem Bildungs-Hub bündeln wir personelle und finanzielle Ressourcen sowie Know-how und setzen gezielt unterschiedliche Ausbildungsschwerpunkte.“ Am Bildungshub beteiligen sich Qualifizierungs- und Ausbildungsbetriebe ebenso wie Universitäten und Fachhochschulen.
Zudem hob Kaiser die Forcierung von Bildungszentren, die unterschiedliche pädagogische Bildungsangebote unter einem Dach vereinen. In diesem Zusammenhang nannte er auch den Gratis-Kindergarten, der den hohen Stellenwert von Elementarbildung in Kärnten verdeutlicht, hervor. Der Landeshauptmann verwies auch auf die hohe Attraktivität Kärntens als Arbeits-, Wirtschafts- und Lebensstandort. „Wir setzen klare Schritte gegen den Fachkräftemangel, erhöhen die Beschäftigungschancen und dämpfen die Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Arbeitsmarkt.“ Generalkonsulin Bayar repräsentiert das neue, moderne Selbstbewusstsein und Selbstverständnis der mittlerweile vierten Generation von Austro-Türkinnen und -Türken. „Wir nehmen wahr, dass Bildungsabschlüsse und Qualifikationen der hier geborenen und lebenden Türkinnen und Türken kontinuierlich steigen. Damit wächst auch der Wunsch nach gesellschaftlicher Teilhabe, der sich bereits in zahlreichen Kulturinitiativen und Sportvereinen widerspiegelt“, so Bayar. Sie versteht sich als Brückenbauerin zwischen Österreich und der Türkei. Gemeinsame Projekte in den Bereichen Sport, Kunst und Kultur sowie Aus- und Weiterbildung sind ihr ein persönliches Anliegen. Bereits 1924 wurde zwischen den beiden jungen Republiken ein Freundschaftsvertrag geschlossen. Ab 1946 kamen die ersten Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter mit ihren Familien aus der Türkei nach Österreich, um den Wiederaufbau und den wirtschaftlichen Aufschwung des Landes mitzugestalten. Bayar übernahm ihr Amt im September 2025 von ihrer Vorgängerin Günay Babadogan Ertan. Ihr Zuständigkeitsbereich umfasst die Bundesländer Kärnten, Salzburg, Oberösterreich und Tirol. Es handelte sich heute um ihren ersten Besuch bei einer Landesregierung außerhalb Salzburgs.
Foto: LPD Kärnten/Wajand
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16.01.2026
Zuckerbäckerball verwandelte Hofburg in süßeste Tanzfläche Wiens - über 3.000 Gäste folgten am Donnerstagabend der Einladung zur ältesten Tanzveranstaltung der Bundeshauptstadt.
Auch heuer wieder verwandelte sich die Wiener Hofburg anlässlich des 123. Zuckerbäckerballs zum wohl süßesten Ballsaal der Stadt. Schon kurz nach dem Start des Kartenverkaufs war die traditionsreiche Tanzveranstaltung restlos ausverkauft. Dabei zieht der Ball längst nicht nur Wiener:innen an, sondern begeistert auch zahlreiche Gäste aus dem Ausland, die eigens dafür in die Bundeshauptstadt reisen. So kamen am Donnerstag, dem 15. Jänner, mehr als 3.000 Besuchern in der prachtvollen Location zusammen, um sich von den Kreationen der Bäcker und Zuckerbäcker verwöhnen zu lassen. Abgerundet wurde der Abend durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm und viele liebevoll gestaltete Details, für die die langjährige "Ballmutti", Honorarvizekonsulin und Sopranistin Birgit Sarata mit ungebrochener Begeisterung persönlich sorgte.
Ehrenvoller Auftakt
Eröffnet wurde der 123. Zuckerbäckerball traditionell durch den feierlichen Einzug der zahlreich erschienenen Ehrengäste. Im Sinne des glanzvollen, medialen "Zuckergusses" durfte die heimische Prominenz aus Medien, Kultur und Wirtschaft natürlich nicht fehlen. Weiters wurde die festliche Eröffnung bereits zum neunten Mal von der renommierten Vereinigung Wiener Staatsopernballett begleitet. Die Solotänzer Olga Esina und Victor Caixeta tanzten zum Walzer "Wiener Blut" von Johann Strauss (Sohn), choreografiert von Lukas Gaudernak. Ebenfalls für Begeisterung sorgte der Auftritt des Eröffnungskomitees der Wiener Tanzschulen unter der Leitung von Richard Fränzl und Eddy Franzen, welches dieses Jahr zum "Indigo Marsch" von Johann Strauss Sohn tanzten.
Promi-Torte und Zuckerbäcker Awards
Komplettiert wurde die Eröffnungszeremonie durch einen Auftritt von Musicalstar Moritz Mausser, der zwei Falco-Songs aus dem Musical "Rock Me Amadeus" zum Besten gab – und damit einmal mehr bewies, dass er sich den Status als diesjähriger Stargast und Empfänger der berühmten Prominententorte mehr als verdient hat. Letztere wird jedes Jahr speziell für den von Sarata auserkorenen Stargast angefertigt und als Höhepunkt des Zuckerbäckerballs nach der Mitternachtsquadrillle überreicht. Im vergangenen Jahr erhielt Musicaldarstellerin Maya Hakvoort das zuckerreiche Geschenk. Im heurigen Jahr ging die Prominententorte mit Mausser nun an eine der markantesten und gefeiertsten Stimmen der heimischen Musical- und Theaterszene. Seine Ausbildung in Musik und Kunst absolvierte er an der Privatuniversität der Stadt Wien, wo er laut eigenen Angaben früh ein Gespür für darstellerische Ausdrucksstärke und musikalische Genauigkeit entwickelt habe. Der große Durchbruch gelang ihm schließlich 2023 mit seiner charismatischen Verkörperung der österreichischen Pop-Ikone Falco in der Ronacher-Produktion des Musicals "Rock Me Amadeus". Seit 2025 begeistert Mausser zudem als Friedrich II. von Preußen im vom Ronacher produzierten Musical "Maria Theresia".
Apropos prachtvolle Torten: Auch heuer standen sie bei der Verleihung des mittlerweile 16. Zuckerbäcker Awards wieder im Mittelpunkt. Der Wettbewerb, der in diesem Jahr unter dem Motto "Das Reich der Zauberkünstler" stand, zeichnet die besten Torten des Jahres aus. Die kunstvoll gestalteten Kreationen wurden im Foyer präsentiert – zur großen Freude der Besucher:innen, die die süßen Kunstwerke aus nächster Nähe bewundern konnten.
Musikalische Vielfalt für jeden Geschmack
Ein vielseitiges musikalisches Programm rundete den Zuckerbäckerball schließlich ab: Im Festsaal sorgten das Wiener Ballorchester Wolfgang Steubl sowie abwechselnd die Wolfgang Steubl Bigband für klassische Ballstimmung, während im Zeremoniensaal Helena May gemeinsam mit ihrer Band moderne Akzente setzte. Tropisches Flair kam im Forum auf, wo in der Karibik Lounge Carla Natascha's Tropical Band zum Tanzen einlud. Ergänzt wurde das Angebot durch mitreißende Latin-Danceshows, die zwischendurch für zusätzliche Highlights sorgten. Wer es lieber lässig mochte, fand im Gartensaal bei der Radio Wien Disco mit DJane Mel Merio den passenden Soundtrack für eine lange Ballnacht.
Weitere Highlights
Das Rahmenprogramm des Zuckerbäckerballs setzte aauch heuer wieder ganz auf Genuss, Unterhaltung und den guten Zweck: Von der Riesentombola, bei der jedes Los gewann und deren Erlös zum Teil den Österreichischen Kinderdörfern zugutekam, bis hin zu mehreren Glücksballon-Aktionen mit süßen Preisen von Heindl, Julius Meinl sowie Auer war für Überraschungen gesorgt. Kulinarische Erlebnisse boten unter anderem die Schaubackstube der Wiener Bäcker und Konditoren, frisches Gebäck aus der Meisterbackstube, süße Naschereien zugunsten der Kinderdörfer sowie herzhafte Schmankerl beim Heurigen der Wiener Fleischer:innen. Ergänzt wurde das Angebot unter anderem durch den Styling Corner in der Seitengalerie und Stationen wie dem "Niemetz Zuckerlhimmel", bei dem süße Preise vom Saalhimmel schwebten. Seinen Stimmungsvollen Ausklang fand der Ball schließlich mit dem traditionellen Abschiedstanz um fünf Uhr in der Früh.
Fotos: Leadersnet
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14.01.2026
Mit einem umfassenden Programm begeht das Exilarte Zentrum der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien sein zweifaches Jubiläum: 20 Jahre exil.arte Verein und zehn Jahre Exilarte Zentrum. Gerold Gruber, Leiter des Exilarte Zentrum: „Exilarte ist das weltweit einzige aktive Forschungszentrum und Archiv, das die Nachlässe europäischer Komponisten und Komponistinnen sowie Musiker und Musikerinnen, deren Schaffen im Nationalsozialismus verboten war, sammelt, sichtet, publiziert und musikalisch präsentiert. Exilarte erinnert auf vielfältige Weise an diese Persönlichkeiten, die, um zu überleben, gezwungen waren, ins Exil zu flüchten oder deren Leben in der Shoah gewaltsam beendet wurde.“
Die Programmhighlights
13. März 2026: Echo des Unerhörten: INVISIBLE – Konzert im Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins mit Schauspieler Cornelius Obonya als Erzähler sowie Komponist und Geiger Yury Revich mit einer Uraufführung einer Eigenkomposition
15. April 2026: Eröffnung der Jubiläumsausstellung, begleitet von einem Konzert im Liszt-Saal
28. Mai 2026: Musiksalon in der Österreichischen Nationalbibliothek, gewidmet Erich Wolfgang Korngold
9. Juni 2026: Orchesterkonzert mit Werken von Julius Bürger, dirigiert von Vinzenz Praxmarer und interpretiert vom Orchester Divertimento Viennese, im Großen Sendesaal des ORF RadioKulturhauses
23. September 2026: Echo des Unerhörten – Die Wiener Symphoniker zum 20-jährigen Jubiläum von Exilarte: Festkonzert im Großen Saal des Wiener Konzerthauses unter der Leitung von Katharina Wincor und der Pianistin Mitra Kotte, mit Welt- und Österreichpremieren von Wilhelm Grosz und Hans Winterberg
3. Dezember 2026: Konzert im MuTh, in Kooperation mit der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK), dirigiert von Andreas Stöhr mit Studierenden von MUK und mdw
13. Dezember 2026: Konzert im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins mit der österreichischen Erstaufführung von Richard Fuchs’ Kantate „Vom jüdischen Schicksal“
Das gesamte Jubiläumsjahr wird von einer offiziellen Medienpartnerschaft mit ORF Radio Ö1 begleitet, die eine breite öffentliche Resonanz der erinnerungskulturellen und künstlerischen Initiativen Exilartes sicherstellt. Darüber hinaus finden gemeinsam mit lokalen Partnern weitere Konzerte in London, Prag, New York und Los Angeles statt.
Das Jahresprogramm wurde am 13. Jänner 2026 am Exilarte Zentrum von Rektorin Ulrike Sych und Gerold Gruber, Leiter des Exilarte Zentrum präsentiert. Anwesende Gäste: Waltraud Dennhardt-Herzog (Austrian Cultural Forum London, a.D.), Michael Haas (Mitbegründer des Exilarte Zentrum), Thomas Hampson.
Rektorin Ulrike Sych: „In den letzten zehn Jahren ist das Exilarte Zentrum zu einem bedeutenden Forschungs- und Vermittlungszentrum an der mdw geworden, das eindrucksvoll zeigt, wie eine Universität zugleich Hüterin und Erneuerin des kulturellen Gedächtnisses sein kann. Ich danke Gerold Gruber und seinem Team für die herausragende Arbeit, die das Exilarte Zentrum leistet, und die untrennbar mit der Haltung der mdw verbunden ist: Wir stehen für die Wahrung der Würde und der Rechte aller Menschen, für demokratische Werte, Gleichberechtigung, Diversität und transkulturelle Offenheit. Diese Haltung ist unverhandelbar – und sie verlangt auch, dass wir Verantwortung gegenüber der Geschichte übernehmen und künstlerische und wissenschaftliche Stimmen jener sichtbar machen, die durch Verfolgung, Exil und Ausgrenzung zum Schweigen gebracht werden sollten.“
https://www.mdw.ac.at/
Fotos: Stephan Polzer
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13.01.2026
John Brandolino ist derzeit Amtierender Exekutivdirektor des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) und Amtierender Generaldirektor des Büros der Vereinten Nationen in Wien (UNOV).
Er trat im Oktober 2015 eine Stelle als Direktor der Abteilung Völkerrechtliche Verträge beim UNODC an. In dieser Funktion beaufsichtigt er unter dem Mandat der Vereinten Nationen stehende politische Prozesse zu Drogen und Kriminalität sowie die Zentren für technische Unterstützung in den Bereichen Korruptionsabwehr, organisiertes Verbrechen, Geldwäsche, Computerkriminalität und Terrorismus.
Vor Antritt seiner aktuellen Stelle hatte Brandolino über einen Zeitraum von 15 Jahren verschiedene Führungspositionen und Funktionen als leitender Berater im Büro für internationale Drogen- und Strafverfolgungsangelegenheiten (INL) des US-Außenministeriums inne, unter anderem als amtierender stellvertretender Staatssekretär und Direktor des Amtes für Verbrechensbekämpfungsprogramme. Brandolino leitete Politikprogramme und Programme für technische Unterstützung in den Bereichen Korruptionsabwehr, Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, Handel mit wildlebenden Tieren, grenzüberschreitende organisierte Kriminalität, Computerkriminalität und Schleusung von Migrantinnen und Migranten.
Vor seiner Anstellung im US-Außenministerium wirkte Brandolino in leitender Funktion an der Ausarbeitung des Strafrechtsreformprojekts der American Bar Association (US-Anwaltskammer) und des von ihr aufgelegten Programms CEELI (Central European and Eurasian Law Initiative) mit, fungierte als stellvertretender Justitiar der Multinationalen Truppe und Beobachter, war für das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) in Polen tätig, entwickelte Schulungsprogramme zur Korruptionsbekämpfung für das Interregionale Forschungsinstitut der Vereinten Nationen für Kriminalität und Rechtspflege (UNICRI), diente als Rechtsberater bei zwei Untersuchungen des US-Senats zu Korruption und Misswirtschaft in Programmen auf US-Bundesebene und arbeitete als Referent des Sprechers des US-Repräsentantenhauses sowie als Rechtsanwalt in einer Anwaltskanzlei in Washington, D. C.
Brandolino erwarb seinen Titel als Doktor der Rechte an der Harvard Law School und ist Absolvent des Providence College. Er ist als Anwalt in Massachusetts und in Washington, D. C., zugelassen.
Foto: UNODC/UNOV
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13.01.2026
Karl Habsburg: EU muss endlich eigene Außen- und Verteidigungspolitik entwickeln
Rede zu seinem 65. Geburtstag: Kritik an Putin und Donald Trump und rechten „Patrioten Europas“
Karl Habsburg hat anlässlich seines 65. Geburtstags am 11. Jänner Europa zu mehr Verantwortung aufgerufen. In seiner "Rede zur Zukunft Europas" beschäftigte sich das Oberhaupt des Hauses Habsburg-Lothringen mit politischen Krisenherden, der US-Sicherheitsstrategie und der "offensichtlichen" US-Unterstützung für antieuropäische Kräfte. Er nannte Teile der EU-Fraktion Patrioten für Europa, der auch FPÖ-Abgeordnete angehören, "fünfte Kolonne Moskaus". In Russland forderte er eine Ablöse des Regimes von Wladimir Putin.
Bei der Fraktion im EU-Parlament handle es sich "nicht um Patrioten, sondern um teils brutale Nationalisten", erklärte Habsburg in seiner Rede vor Außenministerin Beate Meinl-Reisinger und zahlreichen Diplomaten in der Fuchs-Villa in Wien-Penzing. "Und sie sind schon gar nicht für Europa. Das Konzept dieser Parteien beruht auf einer de facto Rückabwicklung der europäischen Einigung auf eine reine Zusammenarbeit der Regierungen, ohne gemeinschaftliche Institutionen." Viele in der Fraktion vereinten Parteien seien zudem "in irgendeiner Form mit Putin verbunden". "Sie sind die neue fünfte Kolonne Moskaus (die alte aus der kommunistischen Zeit existiert auch noch) und begehen damit doppelten Hochverrat: am eigenen Land und an Europa."
Kritik an EU-Führung
"Die derzeit größte Bedrohung für Europa stellt nun schon seit Jahren der Vernichtungskrieg Moskaus gegen die Ukraine dar", betonte Habsburg. "Ein Krieg, der auf die Vernichtung eines Staates und eines Volkes abzielt, der gleichzeitig auf die Spaltung Europas hinarbeitet, um es leichter beherrschen zu können." Daher forderte der Ehrenpräsident der Paneuropäischen Bewegung die Wiederherstellung der territorialen Integrität und Souveränität der Ukraine, Reparationen durch Russland und einen 'Regime change' in Moskau. Der Fall Putin müsse vor einem internationalen Kriegsverbrechertribunal abgehandelt werden.
Österreich in US-Sicherheitsstrategie
Habsburg ging auch auf Berichte ein, wonach Österreich in einer nicht veröffentlichten Langfassung der US-Sicherheitsstrategie vorkommt. Demnach wurde Österreich im Zusammenhang mit einigen Ländern genannt, die die USA angeblich aus der Europäischen Union herauslösen möchten, um damit die EU zu Fall zu bringen. "Die moderne Idee der europäischen Einigung ist nämlich eine österreichische Idee", erklärte Habsburg. "Sie wurde in Wien entwickelt, von Richard Coudenhove-Kalergi, der 1922 seinen Artikel 'Paneuropa. Ein Vorschlag' publizierte und der dann 1926, also vor 100 Jahren, den ersten großen Paneuropa-Kongress in Wien organisierte", erinnerte der Ehrenpräsident der Bewegung.
Angesichts des russischen Kriegs gegen die Ukraine und Europa, die Aktivitäten gegen das westliche Wertesystem, die Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen Dänemark wegen Grönland, aber auch der Entwicklung in Venezuela und im Iran sowie einer "aggressiven Außenpolitik" Chinas in Kombination mit einer "auf Abhängigkeit abzielenden Wirtschaftspolitik" appellierte Habsburg an EU-Politiker, nun endlich eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik zu entwickeln.
Rede englisch: https://www.paneuropa.at/europe-must-take-responsibility/#more-3723
Fotos: Matthias Dolenc
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13.01.2026
Landeshauptmann Wallner spricht sich bei Neujahrsempfang des Konsularischen Korps für mehr Europäischen Mut aus
Der traditionelle Neujahrsempfang des Landes für das Konsularische Korps fand dieses Jahr erstmals im Landtagsfoyer im Landhaus statt. Er stand vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Lage ganz im Zeichen von Sicherheit und internationalen Handelsbeziehungen. In diesem Rahmen hob Landeshauptmann Markus Wallner die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit hervor, von der das exportorientierte Vorarlberg besonders stark profitiert.
Beim Empfang betonte Landeshauptmann Wallner die Rolle der konsularischen Vertretungen als Brücken ins Ausland. „Sie stellen die richtigen Verbindungen her: zwischen Vorarlberg und der Welt. Damit stärken sie die wirtschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Kontakte Vorarlbergs.“
In seiner Rede ging Wallner auf die geopolitischen Herausforderungen ein, die sich durch die veränderte Außenpolitik der USA ergeben. „Diese Entwicklungen betreffen uns direkt und fordern uns heraus, Europa stärker zu machen. Wir müssen aktiv handeln, um unsere Sicherheit und unsere Wettbewerbsfähigkeit zu wahren.“ Der Landeshauptmann ist überzeugt: „Wir brauchen ein starkes Europa, wir brauchen ein starkes Vorarlberg. Aber nicht gegen alle anderen, sondern gemeinsam. Weil darin unser großes Potenzial liegt.“
Die wirtschaftlichen Prognosen für 2026 und die Außenhandelszahlen des ersten Halbjahres 2025 stimmen den Landeshauptmann vorsichtig optimistisch. „Jetzt gilt es, diese positive Entwicklung gezielt voranzutreiben und unsere Wirtschaftstreibenden zu unterstützen.“ Besonderen Fokus legt die Landesregierung auf Bürokratieabbau und Verwaltungsvereinfachung.
Konsularische Vertretungen
Für Vorarlberg sind derzeit insgesamt 46 Konsuln zuständig. Davon haben 15 ihren Sitz in Vorarlberg, darunter als einziges Berufskonsulat das Türkische Generalkonsulat in Wolfurt.
Folgende konsularische Vertretungen haben am Empfang teilgenommen:
GeneralkonsulInnen: Maja Balant Slobodjanac (Slowenien), Asiye Nurcan Ipekci (Türkei), Vera Vukićević (Serbien), Radu-Dumitru Florea (Rumänien), Valér Palkovits (Ungarn) mit Vize-Generalkonsulin Bernadett Toth (Ungarn)
Honorargeneralkonsul: Alois Johann Schranz (Bangladesch) HonorarkonsulInnen: Jasmine Kupfer (Cote d'Ivoire), Katharina Wagensonner (Belgien), Hubert Bertsch (Russland), Werner Deuring (Italien), Andreas Huber (Litauen), Philipp Bernhard Längle (Spanien), Michael Nemes (Ungarn), Markus Purtscher (Dänemark), Manfred Rützler (Jordanien), Reinhard Schertler (Finnland), Paul Senger-Weiss (Großbritannien und Nordirland), Viktor Thurnher (Deutschland), Lothar Ernest Wolff (Brasilien), Josef Höger (Slowenien) und Ernst Wunderbaldinger (Portugal)
Fotos: VLK Serra
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12.01.2026
Das Steigenberger Hotel & Spa Krems gewinnt den Look! Spa Award in der Kategorie “Best Longevity Spa 2025".
Das Look!-Magazin präsentiert die beliebtesten Spas Österreichs. Am Freitag, den 31. Oktober 2025 fand in Wien die glamouröse Verleihung der diesjährigen Look! Spa Awards statt – das Steigenberger Hotel & Spa Krems erhielt die Auszeichnung als „Best Longevity Spa 2025“.
„Mein großartiges Team und ich, wir freuen uns sehr über diese wundervolle Auszeichnung und danken von Herzen allen, die für uns auf looklive.at abgestimmt haben.“, berichtet Angelika Ponecz, Generaldirektorin des Steigenberger Hotel & Spa Krems. „Gemeinsam mit dem erfahrenen Ärzteteam von Cardea Wachau konnten wir in den vergangenen Monaten einmalige Medical Longevity-Angebote für unsere Gäste kreieren, die nicht nur in unserer wunderschönen Wachau ihresgleichen suchen. Vom Longevity-Schnupperangebot in unserem Day & Night Spa bis hin zu individuellen Medical-Packages über mehrere Tage finden unsere Gäste genau das passende Angebot für ihre Gesundheit, Longevity und persönliches Wellbeing.“
Stay young. Stay with us.
Generaldirektorin Angelika Ponecz hat erst im Februar 2025 die Leitung des Steigenberger Hotel & Spa Krems übernommen und es sich seitdem zur Aufgabe gemacht, das Hotel als erste Adresse für Longevity, Wellness und Gesundheitsvorsorge in der Wachau und Niederösterreich zu etablieren. Gemeinsam mit ihrem Team und den Fachärzten aus dem Cardea Wachau – Gesund bleib-Ambulatorium wurden in den letzten Monaten einzigartige Angebote für ein gesünderes Leben und mehr Lebensfreude kreiert. Gäste dürfen sich auf handverlesene Wellness-Angebote, luxuriösen Komfort, saisonale Kulinarik und ein erstklassiges Gesundheitsangebot freuen.
Medical Lonevity Angebote
Das Steigenberger Hotel & Spa Krems ist der perfekte Ort für Genuss- und Aktiv-Urlauber, sowie für alle, die Angebote rund um Longevity und Slow-Aging suchen. Die Basis bildet die 3.000m2 große Spa World Luxury mit Fitnessbereich, Außen- und 17-Meter-Indoor-Pool, drei Saunen, einem Dampfbad, einem Whirlpool sowie großzügigen und eleganten Ruheräumen mit offenem Kamin und einer großen Auswahl an Massagen und Beauty-Anwendungen.
Im integrierten Gesund-bleib-Zentrum Cardea Wachau, spezialisiert auf Medical Wellness und Medical Longevity, erwarten die Gäste ganzheitliche und bewährte Therapiekonzepte zur Förderung von Langlebigkeit, Gesundheit und Vitalität. Ganz nach dem Cardea-Motto: Leben. Länger. Besser.
Gemeinsam mit dem erfahrenen Ärztetermin, mit einem Lehrauftrag an der Medizin-Universität Krems für Longevity – DDr. Gerald Jahl, Dr. Michael Jahl und Dr. Michael Schütz – wurden unterschiedlichste holistische Longevity-Angebote konzipiert. Als Einstieg bieten sich die beiden Day & Night Spa Angebote „Longevity“ und „Glow to Go“ an. Perfekt zum Longevity-Schnuppern mit einem Mix aus Entspannung und Regeneration bzw. hochmodernen Facial-Anwendungen.
Wer etwas tiefer eintauchen möchte, bucht das „Longevity- Start“-Package oder das „Health Starter: Longevity/Stoffwechsel“ als kompakten, inspirierenden Kick-Start mit zwei Übernachtungen auf der ganz persönlichen Longevity-Reise. Neben medizinischen Check-ups, wie Atemgasanalyse, Bioimpedanz und Zellregulationstest entdecken Gäste als Mitochondrientherapie unter anderem die Kältekammer, Rotlicht-Körper-Photobiomulation und Hydrojet-Massagen. Als Add-On können unter anderem NADH-Infusionen, Vagustraining und IHHT- als virtuelles Höhentraining zu vergünstigten Konditionen gebucht werden.
Angebote exklusiv für Frauen
Ein inspirierendes Einführungsprogramm exklusiv für Frauen ist das „Get to Know“-Longevity-Package ab zwei Nächten. Nach einer umfassenden Stoffwechselanalyse, geben die Cardea-Ärzte einen Einblick in modernes, apparatives Biohacking. Angefangen von High-Tech-Behandlungen bis hin zu energie- und schönheitsfördernden Treatments.
Als spezielles Angebot für Frauen in den Wechseljahren wurde das „Meno & Stoffwechsel“-Package ab drei Nächten zusammengestellt. Moderne Langlebigkeitsbehandlungen, Ernährungs- und Lebensstilstrategien unterstützen Energie, Figur, Haut und innere Balance. Teil des Behandlungsspektrums sind unter anderem ein individuelles Empowerment-Coaching, IHHT, Kryokammer, Brainlight Shiatsu-Massage, uVida Stoffwechsel- und Stressanalyse, Beckenstuhl-Therapie und bei Bedarf eine individuell abgestimmte Hormonersatztherapie oder Hormonkosmetik für ein kraftvolles, gesundes und selbstbestimmtes Leben – auch nach den Wechseljahren. Auf Wunsch wird eine Beratung zum erfolgreichen Thema „SAFE-Programm mit der Abnehmspritze“ angeboten.
Ab 5 Nächten kann das „Cellulite Escape“-Package gebucht werden. Ein exklusives Verwöhn- und Aktivprogramm mit einer umfassenden Stoffwechsel- und Hormonanalyse einschließlich Blutprofil, um die Ursache der Cellulite gezielt zu bekämpfen. Wirksame lokale Cellulite-Therapien, Langlebigkeitsbehandlungen, Massagen, Kältekammer, Rotlicht, Hydrojet, Brainlight, Lymphdrainage und Aufgüsse zur Regeneration sowie hochwirksame Hormonkosmetik runden das maßgeschneiderte Angebot ab.
Mit dem „Relax & Glow“-Angebot hat das erfahrene Ärzte-Team ein außergewöhnliches Verwöhnprogramm zusammengestellt, das Schönheit und Entspannung perfekt verbindet. Mit Biostimulatoren, Microneedling, Oxygeneo und Rotlicht wird die Haut von innen heraus aktiviert, gestrafft und zum Strahlen gebracht. Zusätzlich versorgt eine Antioxidantien-Infusion mit wertvollen Nährstoffen, während Brainlight und Hydrojet für tiefe Entspannung sorgen – für ein sichtbar frischeres Aussehen und ein herrlich leichtes Gefühl.
Angebote für Männer
Für Männer wurde ein kompaktes Einsteiger-Programm ab zwei Nächten konzipiert, für mehr Energie Leistung und Regeneration. Nach einer detaillierten Stoffwechselanalyse lernen Gäste die Möglichkeiten des modernen, instrumentellen Biohackings kennen – von kraftsteigernden Hightech-Anwendungen, bis hin zu regenerativen Behandlungen. Ein ideales Programm für Männer, die verstehen wollen, wir ihr Körper funktioniert und welche Tools sie fitter, leistungsfähiger und widerstandsfähiger machen. Die Basis bilden unter anderem eine sportwissenschaftliche Beratung und persönliches Coaching, IHHT, Kältekammer, die einzigartige uVida Stoffwechsel- und Stressanalyse, ein Premium-Bluttest, Hydrojet-Massage, Pelvic-Chair, Bioimpedanz, Zellregulationstestung sowie Antioxidantien-Infusionen.
Für Männer über 50, die ihre volle Kraft zurückgewinnen wollen, empfiehlt sich ab 3 Nächten das „Longevity Men Hero“-Package, das gezielt den Stoffwechsel und die hormonelle Situation analysiert und mögliche männliche Hormondefizite prüft. Falls nötig, wird eine individuell abgestimmte hormonelle Unterstützung eingeleitet. Ergänzt durch Coaching und modernstes Biohacking erhalten Patienten hier einen klaren Fahrplan für mehr Energie, Leistung und Lebensfreude.
Weitere Informationen:
Weiterführende Informationen zu allen Longevity-Packages gibt es auf der Website vom Steigenberger Hotel & Spa Krems:
https://hrewards.com/de/steigenberger-hotel-spa-krems/angebote
Zusätzlich können verschiedene Einzelleistungen als Ergänzung oder für individuelle Longevity-Erlebnisse hier gebucht werden:
https://hrewards.com/de/steigenberger-hotel-spa-krems/wellness-spa.
Fotos: Steigenberger Hotels GmbH
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08.01.2026
Das Große Chinesische Neujahrskonzert: Noch 40 Tage bis zum Jahr des Pferdes
Der Countdown zum Chinesischen Neujahr ist bereits unüberhörbar: Am 26. Februar 2026 treffen gelebte Tradition, musikalische Energie und kulturelle Begegnung auf höchstem Niveau im Wiener Konzerthaus aufeinander.
In genau 40 Tagen, am 17. Februar 2026, beginnt das chinesische Neue Jahr – und damit das Jahr des Pferdes. Unter der musikalischen Leitung von Maestro Sun Peng begibt sich das chinesische Orchester Wuxi auf eine facettenreiche Reise durch die Klangwelten Chinas. 80 virtuose Musikerinnen und Musiker entführen das Publikum im Wiener Konzerthaus auf eine sinnesberauschende Reise.
Festliche Ouvertüren, lyrische Solokonzerte und groß angelegte Orchesterwerke verbinden jahrhundertealte Tradition mit lebendiger Gegenwart. Gespielt wird auf traditionellen Originalinstrumenten: Die über 2.000 Jahre alte Pipa, das schwebende Klangbild der Guzheng, der pulsierende Ausdruck der Erhu – Vorläuferin der modernen Violine – sowie der kraftvolle, durchdringende Klang der Suona verbinden jahrhundertealte Tradition mit lebendiger Gegenwart. Musik wird dabei zur Brücke zwischen Kulturen und schafft Nähe über Grenzen hinweg.
„Das Pferd gilt in meiner Kultur als Symbol für Dynamik, Abenteuer und kraftvolle Bewegung. Getragen vom Element Feuer steht dieses Jahr für Leidenschaft, Mut und die Energie für große Veränderungen – Qualitäten, die sich im Konzertprogramm eindrucksvoll widerspiegeln.“ so Jiatong Wu, der mit Wu Promotion das Große Chinesische Neujahrskonzert bereits zum 26. Mal nach Europa bringt. Jährlich begeistert es ein breit gefächertes Publikum und steht für kulturelle Offenheit, musikalische Exzellenz und die Kraft der Musik, Menschen über kulturelle Grenzen hinweg zu verbinden.
Charmant und kenntnisreich durch den Abend führt erneut Schauspieler und Publikumsliebling Robert Meyer, der nicht nur durch das Programm moderiert, sondern auch Einblicke in die Geschichte und Besonderheiten der Instrumente gibt.
Ein festlicher Konzertabend auf höchstem Niveau – und ein inspirierender Start in das Jahr des Pferdes.
Termin: 26. Februar 2026, 19.30 Uhr Ort: Wiener Konzerthaus, Großer Saal Tickets ab EUR 33 unter www.konzerthaus.at
https://www.konzerthaus.at
Foto: Jürgen Hammerschmid
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08.01.2026
Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom lud das konsularische Korps der Steiermark zum Austausch
Dank an internationale Brückenbauer in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten, 10-Jahr-Jubiläum für Generalsekretärin Edith Hornig und Doyen Rudi Roth
Eine 24-köpfige Abordnung von Honorarkonsulinnen und Honorarkonsuln folgte am heutigen Donnerstag (8.1.2026) der Einladung von Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom zum Austausch in den Landhauskeller in der Grazer Schmiedgasse. Ein starkes konsularisches Korps – und die Steiermark hat eines der größten in Österreich – sei besonders in Zeiten herausfordernder Wirtschaftsthemen von größter Bedeutung, der Empfang ein Zeichen der Wertschätzung für die internationale Vernetzungsarbeit. Insgesamt 42 Persönlichkeiten nehmen in unserem Bundesland diese ehrenamtliche Tätigkeit wahr.
Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom: „Energiepreise, geopolitische Spannungen und technologische Umbrüche machen nicht an unseren Landesgrenzen Halt – die Steiermark steht für industrielle Kompetenz, für eine starke Forschungs- und Hochschullandschaft und für das enge Zusammenspiel von Wirtschaft, Wissenschaft und Ausbildung. Doch wirtschaftliche Stärke entsteht nicht allein durch Infrastruktur oder Kennzahlen. Sie entsteht durch Beziehungen. Durch Vertrauen. Und durch Menschen, die bereit sind, Brücken zu bauen. Genau das leisten die Honorarkonsulinnen und Honorarkonsuln – dafür danke ich Ihnen herzlich!"
Seit genau zehn Jahren prägen Honorarkonsulin Edith Hornig als Generalsekretärin und Honorarkonsul Rudi Roth als anerkannter Doyen die Arbeit des honorarkonsularischen Korps maßgeblich – sei es durch die Vermittlung internationaler Kontakte, interkulturelles Verständnis oder Orientierung in einem zunehmend komplexen globalen Umfeld.
Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom würdigte das Wirken des Duos anlässlich des Jubiläums mit einer besonderen Anerkennung in Form einer Ehrenurkunde. Rudi Roth nahm die Ehrung persönlich entgegen, Edith Hornig war beim Termin in Graz verhindert. Kolleginnen und Kollegen – unter anderem Andreas Bardeau (Rumänien), Marianne Graf (Albanien), Peter Grieshofer (Lettland), Manfred Kainz (Polen), Michael Ksela (Marokko), Günter Nebel (Kasachstan), Bernhard Rinner (Frankreich), Alois Sundl (Malta), Florian Weitzer (Dänemark) – spendeten großen Applaus.
Fotos: Land Steiermark
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05.01.2026
Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) hat ein neues Großvorhaben zum Thema „Wasser“ genehmigt, das einen von acht Standorten in Wien hat. Gefördert mit bis zu 700 Mio. Euro will sich das internationale Projekt „KIC Water“ Herausforderungen wie Dürren oder Überschwemmungen widmen.
In Kooperation von Forschung, Wirtschaft und Bildung sollen Innovationen zur Lösung der drängendsten ökologischen und gesellschaftlichen Wasserprobleme Europas entwickelt werden. Das EIT unterstützt seit seiner Gründung 2008 gemeinsame Innovationsprojekte von Unternehmen und Forschungs- und Bildungseinrichtungen in Europa mit dem Ziel einer Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit. Dazu wurden bisher neun sogenannte Knowledge and Innovation Communities (KIC) zu Themen wie Nahrung, Rohstoffe, Klimawandel oder Gesundheit eingerichtet.
Wasser, Meere und marine Ökosysteme
In der Ausschreibung für ein neues KIC zum Thema „Wasser, Meere und marine Ökosysteme“ setzte sich das Konsortium Allwaters gegen vier konkurrierende Bietergemeinschaften durch. Es wird sich nun unter dem Titel „KIC Water“ in der 14-jährigen Projektlaufzeit „mit den Wasserproblemen Europas befassen, darunter Wasserknappheit, Dürren und Überschwemmungen, der Verschlechterung der Ökosysteme in Ozeanen, Seen und Flüssen sowie dem Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft“, erklärte Christoph Hauer vom Institut für Wasserbau, Hydraulik und Fließgewässerforschung von der Universität für Bodenkultur (Boku).
Er ist gemeinsam mit Norbert Kreuzinger vom Institut für Wassergüte und Ressourcenmanagement der Technischen Universität (TU) Wien maßgeblich an dem Projekt beteiligt, das für ihn „in der Umsetzung eine nächste Stufe des österreichischen Erfolgsmodells der CD-Labore ist“. 140 Partner aus 24 Ländern kooperieren dabei gleichberechtigt, darunter Universitäten, Forschungseinrichtungen, Unternehmen, NGOs und Behörden.
Insgesamt acht lokale Innovationszentren
Koordiniert werden sie von acht lokalen Innovationszentren, sogenannten Co-Locations-Centres (CLC) – jenes für Zentraleuropa und den Donauraum ist in Wien und wird von Hauer interimistisch geleitet. Die Einrichtung eines CLC in Wien ist für ihn „eine internationale Anerkennung der österreichischen Wasserforschung“.
Wie notwendig die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit Europas im Wasserbereich ist, belegt der Wissenschafter anhand von Patentanmeldungen: Zwischen 2020 und 2025 wurden beim Europäischen Patentamt zum Thema Wasserversorgung 671 Patente angemeldet, davon 640 aus China, sieben aus Europa. Ähnlich die Zahlen bei Technologien zum Abwassermanagement. Und bei Wasserkraftturbinen wurden rund 25.000 Patente angemeldet, davon 19.400 aus China und aus Europa 842. „Diese Anträge müssen nicht alle in marktfähigen Produkten münden, aber sie zeigen das unterschiedliche Engagement“, so Hauer.
Potenzielle Themen
Als konkretes Beispiel von Themen, die in dem Projekt behandelt werden könnten, nennt Hauer Kleinwasserkraftanlagen. Aufgrund der bisherigen Forschung ist er sicher, dass es möglich ist, diese „so zu bauen, dass der ökologische Fußabdruck gegen Null geht“. Auch Sedimente aus Stauräumen könnten so aufbereitet werden, dass sie vollständig wiederverwertet werden, statt sie wie bisher großteils als Abfall behandeln zu müssen.
Weitere potenzielle Themen der Kooperation: Die Schifffahrt habe durch die vom Klimawandel verursachten sinkenden Pegel der großen Wasserstraßen wie Donau, Rhein oder Elbe immer mehr Stillstandstage: „Vielleicht kann man da bei den Schiffen ansetzen.“ Dezentrale Pumpspeicherkraftwerke würden für die Energieversorgung immer wichtiger, ein standardisierter Turbinentyp dafür könnte am Markt reüssieren.
Ein drängendes Problem in der Umsetzung sei die vierte Klärstufe, um Medikamentenrückstände aus dem Abwasser zu filtern. Integrierbare Technologien seien großteils vorhanden, könnten jedoch noch weiterentwickelt werden, um hier mitunter weniger kostenintensive Lösungen anzubieten.
14 Jahre Laufzeit
Für den Start der KIC im Jahr 2026 gibt es vom EIT fünf Mio. Euro. In dieser Zeit sollen die CLC aufgebaut, die Roadmaps für die Bereiche Forschung, Innovation, Unternehmensentwicklung und Bildung definiert und dann die ersten Programme ausgeschrieben werden. Für letztere stehen dann 32 Mio. (2027) und 52 Mio. Euro (2028) zur Verfügung.
In Summe investiert das EIT 500 bis 700 Mio. Euro in die Projektdauer von insgesamt 14 Jahren, wobei nach der Hälfte der Laufzeit eine finanzielle Unabhängigkeit der KIC angestrebt wird. „Dann sollen wir uns zunehmend über Patente, Beteiligungen, Kurse, Mitgliedschaften, etc. finanzieren“, sagte Hauer.
Als Ziel hat sich „KIC Water“ bis 2033 u.a. die Gründung von rund 60 Start-ups vorgenommen und es will etwa 250 Innovationen auf den Markt gebracht haben, von denen rund die Hälfte einen Umsatz von jeweils 10.000 Euro erzielt. Weiters sollen durch die Aktivitäten Umweltfolgekosten in Höhe von 1,2 Mrd. Euro vermieden werden, die aufgrund der Verschlechterung der Ökosysteme entstehen.
Foto: APA/Roland Schlager
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22.12.2025
„Ballmutti“, Vize-Honorarkonsulin Prof. Birgit Sarata, übernimmt auch für den 123. Zuckerbäckerball, der am 15. Jänner 2026 in der Wiener Hofburg stattfinden wird, wieder die Schirmherrschaft.
Seit 2009 wird beim ZuckerBäckerball jedes Jahr eine Torte für eine ganz besondere Persönlichkeit kreiert, die „Prominenten-Torte“. Die feierliche Übergabe um Mitternacht gilt seither als einer der strahlendsten Momente des Ballabends.
Zur Pressekonferenz von „Ballmutti“, Vize-Honorarkonsulin Prof. Birgit Sarata, am 10. Dezember strömten zahlreiche Medienvertreter und prominente Gäste in die Wiener Innenstadt. Punkt 11:00 Uhr war es schließlich so weit – das mit Spannung erwartete Geheimnis wurde enthüllt.
Die Promi-Torte des 123. ZuckerBäckerballs am 15. Januar 2026 geht an den niederösterreichischen Sänger und Musicaldarsteller Moritz Mausser, der seit 1994 in Wien lebt. Mit starker Bühnenpräsenz, musikalischer Vielseitigkeit und großem Ausdruck gehört er zu den Fixsternen der heimischen Musicalszene.
Dieses Programm erwartet die Gäste des 123. Zuckerbäckerballs:
21.00 Uhr – Feierliche Balleröffnung im Festsaal (die gesamte Eröffnung wird live im Zeremoniensaal übertragen)
Der Ball wird 2026 zum neunten Mal von der „Vereinigung Wiener Staatsopernballett“ eröffnet. Die Solotänzer Olga Esina und Victor Caixeta tanzen zum Walzer „Wiener Blut“ von Johann Strauss (Sohn) (Op. 354) in der Choreographie von Lukas Gaudernak.
Danach bietet Stargast Moritz Mausser einen Auftritt dar, mit zwei Falco-Songs aus dem Musical “Rock Me Amadeus”. Dem Musicalsänger wird am diesjährigen Ball die Prominententorte überreicht.
Komplettiert wird die Eröffnung mit dem Eröffnungskomitee der Wiener Tanzschulen unter der Leitung von Richard Fränzl und Eddy Franzen, welches dieses Jahr zum „Indigo Marsch“ von Johann Strauss Sohn (op.349) tanzen wird.
Außerdem erwartet das Publikum neben zahlreichen süßen Versuchungen unter anderem die Schaubackstube der Wiener Bäcker und Konditoren, die beliebte Tortenschau, die Tombola, und das süße Glücksrad von Niemetz.
https://www.zuckerbaeckerball.com/aktuelles
Fotos: Zuckerbäckerball/Ripix
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19.12.2025
CERCLE DIPLOMATIQUE wünscht allen Lesern und Geschäftspartnern ein schönes Weihnachtsfest, erholsame, friedliche Feiertage, Erfolg und Gesundheit für das Jahr 2026!
CERCLE DIPLOMATIQUE wishes all readers and business partners a wonderful Christmas, relaxing and peaceful festive holidays, a lot of luck, success and good health in 2026!
Ihr/Your CERCLE DIPLOMATIQUE Team
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15.12.2025
VIECON Messe Wien zieht starke erste Jahresbilanz und blickt optimistisch auf 2026
Internationaler Austausch, nachhaltige Innovationen und starke Impulse für den Standort Wien: VIECON Messe Wien blickt auf ein erfolgreiches erstes Jahr unter neuer Marke zurück und startet mit klarer Zukunftsvision in das Veranstaltungsjahr 2026.
Mit über 40 Veranstaltungen, davon rund ein Drittel mit internationalen Teilnehmer*innen, sowie 350.000 generierten Nächtigungen zieht VIECON Messe Wien eine starke erste Jahresbilanz. Als Teil der Wien Holding positioniert sich VIECON damit erfolgreich als zentrale Plattform für Kongresse, Messen & Business Events und als bedeutender Wirtschaftsmotor für die Stadt Wien.
„VIECON steht sinnbildlich für die dynamische Weiterentwicklung Wiens als internationale Meeting- und Kongressdestination. Das erste Jahr unter neuem Namen zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in diesem Standort steckt – wirtschaftlich, gesellschaftlich und touristisch“, so Wiens Finanzstadträtin Barbara Novak.
Vielfalt, Internationalität und starke Impulse für den Standort
Das Veranstaltungsjahr 2025 war geprägt von einer hohen thematischen Bandbreite – von internationalen Medizin- und Wissenschaftskongressen über Wirtschafts- und Technologieevents bis hin zu stark frequentierten Publikumsmessen. Der Fokus auf den gesellschaftlichen Wissensaustausch, Innovation sowie Vernetzung bestätigt die wachsende Bedeutung von VIECON für die internationale Positionierung Wiens.
„Mit dem ersten Jahr als VIECON ist es gelungen, den Standort strategisch weiterzuentwickeln und als wichtige Plattform für internationale Kongresse, Messen und Firmenveranstaltungen zu stärken“, betont Oliver Stribl, Geschäftsführer der Wien Holding.
Nachhaltigkeit als gelebter Anspruch: VIECON geht grün in die Zukunft
Für VIECON ist Nachhaltigkeit ein fortlaufendes Bekenntnis, das sich in vielen sichtbaren Projekten widerspiegelt: Das ehemalige Zierbecken wurde zu einer bepflanzten Grünfläche umgestaltet und schafft neuen Lebensraum für Nützlinge. Am Dach des Congress Centers sind im Frühjahr Bienenvölker eingezogen, deren erster BEECON Honig bereits produziert wurde. Mit der vertikalen Begrünung der Halle A sowie der Revitalisierung der Innenhöfe zu blühenden Erholungsräumen wurde die urbane Aufenthaltsqualität weiter gesteigert.
„Für unseren Anspruch, ein leistungs- und zukunftsfähiges Veranstaltungsgelände zu garantieren, sind Investitionen in Energie, Begrünung und moderne Gebäudetechnik essenzielle Bausteine“, erklärt Katharina Weishaupt, Geschäftsführerin von VIECON.
Ganzjahresnutzung & Erlebnisformat: BattleKart als Erfolgsbeispiel
Ein sichtbares Beispiel für die erweiterte Nutzung einer modernen Venue ist BattleKart Wien. Als Ganzjahresattraktion verbindet das immersive Erlebnisformat Gaming, Sport und Event und bringt neue Zielgruppen an den Standort. Damit wird das VIECON Center auch abseits klassischer Großveranstaltungen als lebendiger Erlebnis- und Begegnungsraum erfahrbar.
Ausblick 2026: Internationale Kongresse, starke Messen und klare Nachhaltigkeitsschwerpunkte
Für das Jahr 2026 spannt sich der Veranstaltungsbogen von hochkarätigen Kongressen wie der IEEE International Conference on Robotics and Automation oder dem Euretina Congress zur Netzhautforschung über internationale Corporate Events wie Zscaler Zenith Live und ENLIT Europe bis zu etablierten Messehighlights wie der Ferien-Messe Wien, die gemeinsam mit Vienna Drive stattfindet, der Wohnen & Interieur, der BeSt und der BUCH Wien.
Ein weiterer Meilenstein folgt 2026 auch infrastrukturell: Auf dem Dach der Halle A entsteht eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von rund 2.500 kWp. Das entspricht dem Jahresstrombedarf von etwa 876 Haushalten. Das Projekt setzt ein starkes Zeichen für den Einsatz erneuerbarer Energie in der Eventbranche und ist ein weiterer konsequenter Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltig betriebenen Veranstaltungsinfrastruktur.
„2026 wird erneut ein Jahr der Vielfalt mit nationalen und internationalen Kongressen, starken Corporate Events und publikumswirksamen Messen. Unser klares Ziel ist es, VIECON weiterhin als Top-Veranstaltungsdestination zu positionieren und insbesondere internationale Gäste nach Wien zu bringen. Parallel dazu treiben wir unsere Nachhaltigkeitsprojekte konsequent weiter voran“, so VIECON Geschäftsführerin Martina Candillo.
Mit dem gelungenen ersten Jahr unter neuem Namen, klaren Nachhaltigkeitszielen und einer starken Buchungslage für 2026 festigt VIECON seine Position als eine der wichtigsten Adressen für Kongresse, Messen & Business Events in Österreich – und als Bühne für internationale Begegnung, Innovation und wirtschaftliche Zukunft.
Über VIECON
Das Vienna Congress & Convention Center – VIECON Messe Wien – ist Österreichs größte Veranstaltungslocation und seit 2025 Teil der Wien Holding. Mit insgesamt 73.000 m² bietet VIECON flexible Räume, eine moderne technische Infrastruktur und ein nachhaltiges Gesamtkonzept mitten in Wien. Ob Messe, Kongress oder Produktinszenierung: Hospitality steht im Mittelpunkt und macht die Venue zur idealen Wahl für nationale und internationale Veranstalter. VIECON schafft Erlebnisse, die bleiben – ganz im Sinne des Unternehmensmottos: „create unique memories“.
https://www.vieconcenter.at
Fotos: VIECON FRB Media
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14.12.2025
Bundesheer: Brigadier Philipp Ségur-Cabanac übernimmt Kommando der Theresianischen Militärakademie
Generalmajor Karl Pronhagl übergibt die Führung an seinen Nachfolger
Am Donnerstag, den 11. Dezember 2025, erfolgte mit dem 274-jährigen Stiftungsfest die feierliche Kommandoübergabe an der Theresianischen Militärakademie. In Anwesenheit von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner übergibt Generalmajor Karl Pronhagl das Kommando an seinen Nachfolger Brigadier Philipp Ségur-Cabanac.
„Brigadier Philipp Ségur-Cabanac ist als Kommandant der Theresianischen Militärakademie die Idealbesetzung. Ein erfahrener Offizier, der schon seit Jahren Führungsfunktionen übernommen hat, erfüllt nun eine der wichtigsten Aufgaben: Die Ausbildung unserer Offiziersanwärter. Ich wünsche ihm für seine neue Aufgabe alles Gute und viel Erfolg.“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.
Symbolisiert wurde der Kommandowechsel mit der Rückgabe der Akademiefahne von Generalmajor Karl Pronhagl an dessen Vorgesetzten Generalleutnant Karl Schmidseder. Anschließend wird die Fahne an den neuen Kommandanten Brigadier Philipp Ségur-Cabanac weitergegeben. Generalmajor Karl Pronhagl prägte die Militärakademie entscheidend: Er gründete die Bundeshandelsakademie für Führung und Sicherheit, baute den Bachelorstudiengang „Militärische Informations- und Kommunikationstechnologische Führung“ auf und strukturierte die Offiziersweiterbildung neu.
Brigadier Philipp Ségur-Cabanac reiht sich nun als 44. Kommandant in die Liste der Kommandanten der Militärakademie ein. Er rückte im Oktober 1993 zum Bundesheer ein und absolvierte die Einjährig-Freiwilligen-Ausbildung in der Waffengattung „Jäger“ beim Landwehrstammregiment 73 in Villach.
Von 1995 bis 1998 wurde Brigadier Philipp Ségur-Cabanac an der Theresianischen Militärakademie zum Truppenoffizier ausgebildet und musterte zum Jägerbataillon 25 aus. Er nahm am 32. Jagdkommandogrundkurs teil und wurde im Anschluss als Zugskommandant in der Jagdkommandokompanie verwendet. Brigadier Philipp Ségur-Cabanac nahm am 18. Generalstabskurs teil und war als Hauptlehroffizier und Forscher an der Landesverteidigungsakademie tätig.
In den Jahren 2012 bis 2014 absolvierte er den französischen Generalstabslehrgang und war Referatsleiter sowie stellvertretender Abteilungsleiter in der Abteilung Militärstrategie im Generalstab. Von 2019 bis 2024 war er Kommandant des Jagdkommandos und zuletzt als Projektleiter für das Militärstrategische Konzept in der Direktion Fähigkeiten und Grundsatzplanung tätig.
Das Stiftungsfest der Theresianischen Militärakademie jährt sich am 14. Dezember 2025 zum 274. Mal. Mit dem Tag der „allerhöchsten Entschließung zur Errichtung einer adeligen Militär-Schule zu Wienerisch Neustadt“ wird der Gründungstag gefeiert; in diesem Jahr mit einer Kranzniederlegung am Denkmal Maria Theresias.
Fotos: HBF Carina Karlovits
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14.12.2025
Feierliche Eröffnung der Koralmbahn
Ein 6-Milliarden-Euro-Projekt findet einen guten Abschluss. Die Eisenbahn hat im 19. Jahrhundert Europa revolutioniert. Mit der Koralmbahn setzen wir diese Erfolgsgeschichte fort.
Ein Bahn-"Jahrhundertprojekt" ist am Freitag mit Festakten in Graz und Klagenfurt feierlich in Betrieb gegangen. Um 11.00 Uhr startete der erste Zug durch den neuen Koralmtunnel. Am Nachmittag gibt es Sonderfahrten, am Sonntag folgt der Regelbetrieb der Koralmbahn. Zu Ansprachen und Sonderfahrten kamen Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Kanzler Christian Stocker und die Landeshauptleute Peter Kaiser und Mario Kunasek.
Die Zugtaufe des ersten offiziell durch den Koralmtunnel brausenden Railjets übernahm kurz vor der Abfahrt von Graz Bundespräsident Alexander Van der Bellen.
Beim offiziellen Opening am Hauptbahnhof der steirischen Landeshauptstadt sagte Van der Bellen unter anderem: "Ein 6-Milliarden-Euro-Projekt findet einen guten Abschluss. Die Eisenbahn hat im 19. Jahrhundert Europa revolutioniert, brachte und bringt Regionen zusammen. Jetzt sind die beiden Städte verbunden wie Bezirke in Wien. Mit der Koralmbahn setzen wir diese Erfolgsgeschichte fort."
"Zug fährt ein", hieß es um 11.38 Uhr am Klagenfurter Hauptbahnhof. Einige Schaulustige hatten sich schon zuvor am Bahnhof und am Vorplatz der nebelverhangenen Kärntner Landeshauptstadt eingefunden. ÖBB-Mitarbeiterinnen verteilten gebrandete Trinkflaschen und ein kleines "Koralmbahn-Wörterbuch Kärntnerisch-Steirisch".
Mit den ausgestiegenen Passagieren füllte sich dann auch der Bahnhofsvorplatz in Klagenfurt für die Feierlichkeiten. Die Moderatorin fragte den Bundespräsidenten, wie die Fahrt denn war. Van der Bellen hatte offenbar auf die Uhr gesehen: "Zu kurz!" Avisiert wäre die Fahrt mit 41 Minuten Fahrtzeit ab 11.00 Uhr gewesen.
Die Hochleistungsstrecke ermöglicht Höchstgeschwindigkeiten zwischen Graz und Klagenfurt durch den 33 Kilometer langen Koralmtunnel mit bis zu 250 km/h, im Betrieb wird die Geschwindigkeit um die 230 km/h liegen. Der Tunnel wurde von 2008 bis 2024 errichtet und seither ausgiebig getestet. Die kürzeste Fahrzeit zwischen den Landeshauptstädten beträgt nun 41 Minuten für knapp 140 Kilometer.
Fotos: Peter Lechner/HBF
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10.12.2025
Zum traditionellen Weihnachtskonzert lud Botschafter Daniel Glunčić in die kroatische Botschaft.
Die Sängerin Christiana Uikiza, Angehörige der kroatischen Minderheit Rumäniens, trug Weihnachtslieder aus Kroatien, Österreich, den USA und Spanien vor.
Christiana Uikiza wird zu Silvester um 23 Uhr auf dem Wiener Rathausplatz wieder zu hören sein. Am Klavier: Markus Gaudriot.
Nach dem Konzert wurde zu Wein und Köstlichkeiten aus Kroatien geladen.
Fotos: Otmar Lahodynsky
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04.12.2025
Internationale Spitzenforscherin Maria Fritsche leitet ab Februar 2026 das Forschungsteam des Heeresgeschichtlichen Museums
HGM-Direktor Georg Hoffmann geht auch mit einer neuen Forschungsleitung in das dritte Jahr seiner Amtszeit, Reform des Museums schreitet voran
Maria Fritsche wird ab Februar 2026 als Forschungsleiterin neben Vizedirektorin Stephanie Pracherstorfer, Abteilungsleiterin Sammlungen und Ausstellungen Barbara Karl und Birgit Johler als Referatsleitung Ausstellungen und Stellvertretender Abteilungsleiterin Sammlungen und Ausstellungen in einem der größten musealen Reformprojekte Europas organisatorisch wie inhaltlich wichtige Akzente setzen. „Das Heeresgeschichtliche Museum wird mit Maria Fritsche eine exzellente Wissenschafterin und Universitätsprofessorin mit umfassender internationaler Erfahrung und Vernetzung im Team begrüßen dürfen. Ich freue mich, dass das Museum mit diesem starken Team die Reform weiter vorantreibt“, sagt Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. „Mit ihrer internationalen Erfahrung in den Bereichen Krieg, Militär und Nachkriegsgesellschaften wird Maria Fritsche dem Heeresgeschichtlichen Museum den verdienten Platz in der europäischen Forschungslandschaft und darüber hinaus sichern. Das breit aufgestellte Forschungsteam erhält damit nicht nur eine organisatorische Leitung, sondern eine renommierte Wissenschafterin, die es international vertritt und das HGM als Forschungshub stärkt“, freut sich Direktor Georg Hoffmann über die Besetzung der Leitungsfunktion in seinem Team.
Maria Fritsche ist Historikerin und Universitätsprofessorin mit Forschungsschwerpunkten im Bereich der modernen Militärgeschichte, der europäischen Zeitgeschichte, der Film- und Justizgeschichte sowie der Geschlechterforschung. Ihre Arbeiten verbinden gesellschafts-, kultur- und militärhistorische Perspektiven und gelten international als richtungsweisend für eine multiperspektivische Erforschung von Krieg und Nachkriegsgesellschaften.
Nach Studien in Wien und Bern promovierte sie an der University of Portsmouth zum österreichischen Nachkriegsfilm. Forschungsstationen führten sie an die University of Southampton und an das Deutsche Historische Institut in Washington, D.C., bevor sie 2010 an die Technisch-Naturwissenschaftliche Universität Norwegens (NTNU) wechselte, wo sie 2016 zur Professorin berufen wurde. Zu ihren aktuellen Forschungsschwerpunkten zählen gesellschaftliche Erfahrungen in Kriegs- und Besatzungskontexten sowie kulturelle Praktiken und Medienwelten im Europa des 20. Jahrhunderts.
Foto: Hannah Mayr
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04.12.2025
Republik Österreich und der Malteserorden bekräftigen Einsatz für Religionsfreiheit
Bundesministerin Claudia Plakolm und Großkanzler Riccardo Paternò di Montecupo unterzeichneten ein Memorandum of Understanding. Angesichts der erschreckenden Nachrichten über gewaltsame Übergriffe auf Christen im Ausland und der aktuellen Lächerlich-Machung religiöser Symbole unter dem Deckmantel der Kunst in unserem Land, rückt die Frage der Religionsfreiheit ins Zentrum der öffentlichen Diskussion. Umso bedeutender war der Austausch zwischen dem Großkanzler des Ordens, Riccardo Paternò di Montecupo, und der für Religionsfragen zuständigen Bundesministerin Claudia Plakolm, im Rahmen des offiziellen Besuchs des Staatsoberhaupts des Souveränen Malteser-Ritter-Ordens, Fra’ John T. Dunlap, in Österreich am 28. November 2025.
Zum Abschluss des Treffens wurde ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, das ein klares und starkes Zeichen für die Wahrung und Stärkung der Religionsfreiheit setzt. Beide Seiten betonen die fundamentale Bedeutung dieses Menschenrechts als Grundpfeiler demokratischer und pluralistischer Gesellschaften. Bundesministerin Claudia Plakolm verwies auf die Verantwortung Österreichs, religiöse Vielfalt aktiv zu schützen: „Es ist wichtig, nicht wegzuschauen, wenn Christen verfolgt werden. Weltweit gibt es viele christliche Gemeinden, die unter Druck stehen, diskriminiert werden oder sogar Verfolgung erleben. Wir bekennen uns klar zum Schutz der Menschen, die wegen ihrer Religion verfolgt werden. Deswegen freuen wir uns sehr, durch die im Bundeskanzleramt eingerichtete ‚Abteilung für den internationalen Schutz verfolgter religiöser Minderheiten‘ künftig mit dem Malteserorden zusammenzuarbeiten.“ Regelmäßiger Wissensaustausch, Workshops, gemeinsame Studien und Schulungsmaßnahmen sollen dazu beitragen, den Schutz der Religionsfreiheit nachhaltig zu stärken und die Lage verfolgter Gruppen deutlich zu verbessern.
Großkanzler Riccardo Paternò di Montecupo betonte, dass „die große humanitäre Krise, mit der die Welt derzeit konfrontiert ist, nicht nur eine zunehmende Zahl bewaffneter Konflikte umfasst, in denen grundlegende Menschenrechte verletzt werden. Sie verursacht auch zunehmenden Druck auf die Religionsfreiheit in vielen Regionen weltweit. Wir freuen uns daher sehr, dass Bundesministerin Plakolm auf die Erfahrung des Malteserordens vertraut, die wir bei unseren Bemühungen zur Förderung der Religionsfreiheit weltweit gesammelt haben, und freuen uns auf die Umsetzung gemeinsamer Projekte.“
Der Besuch von Fra’ John T. Dunlap und der ihn begleitenden Delegation markiert einen weiteren Höhepunkt in den langjährigen Beziehungen zwischen dem Malteserorden und der Republik Österreich. Mit dem im Rahmen des Besuchs unterzeichneten Memorandum of Understanding bekräftigen beide Seiten den Willen, gegen die zunehmende Intoleranz und Diskriminierung über alle sozialen Schichten und nationalen Grenzen hinweg, mit vereinten Kräften vorzugehen.
Fotos: Souveräner Malteser-Ritter-Orden – Christian Lendl
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02.12.2025
Martin Dolezal erhält den Ski Guide Austria Award 2026
Martin Dolezal wurde für seine Rolle als Botschafter des alpinen Skisports ausgezeichnet
Der Ski Guide Austria hat die diesjährigen Auszeichnungen verliehen – und einer der Preisträger ist Martin Dolezal. Der Geschäftsführer der Snowsports Academy – Snowsports GmbH wird mit dem SKI GUIDE AUSTRIA AWARD 2026 geehrt, einer der bedeutendsten Auszeichnungen der österreichischen Wintersportbranche. Der Preis würdigt Persönlichkeiten, die mit außergewöhnlichem Engagement, Innovationskraft und Weitblick die Entwicklung des Schneesports prägen.
50 Jahre Leidenschaft für Schnee und Wintersport
Martin Dolezal steht seit seinem dritten Lebensjahr auf Skiern – und hat seine Begeisterung für das Element „Schnee“ seither zu seinem Lebensinhalt gemacht. Diese Leidenschaft zieht sich durch alle Stationen seines beruflichen Weges: von der Wintersportindustrie über die Leitung von Sport- und Freizeitanlagen bis hin zur Ausbildung der nächsten Generation von Skilehrern und Snowboardlehrer.
Seit mehr als 40 Jahren prägt er als Leader, Visionär und kreativer Ideengeber die österreichische Schneesportlandschaft und entwickelt strategische Konzepte, die weit über Österreich hinauswirken. Sein zentrales Anliegen: die Faszination für Schnee mit Menschen auf der ganzen Welt zu teilen.
Weitblick und Wirkung über Österreich hinaus
Als Präsident des Wiener Ski- und Snowboardlehrer Verbandes – Snowsports GmbH und Geschäftsführer der Snowsports GmbH verantwortet Dolezal die Ausbildung von über 3.000 Schneesportlehrer pro Jahr (Ski und Snowboard), die aus der Welt nach Österreich kommen.
Zudem ist er in den Skihallen in Dubai und Ägypten maßgeblich an der Entwicklung des Schneesports beteiligt und verantwortet dort von Anfang an die Ausbildung aller Skilehrer – ein Leuchtturmprojekt internationaler Schneesportentwicklung. Darüber hinaus leitet er Ausbildungsprogramme in zahlreichen weiteren Ländern, darunter China, Niederlande, Argentinien, Lesotho, Georgien, Griechenland und trägt damit wesentlich zur Professionalisierung des Schneesports auf globaler Ebene bei.
Engagement für die Zukunft des Schneesports
Mit seinen Keynotes „Change of Mindset“ und „Schneesport in urbanen Räumen“ setzt Martin Dolezal prägende Impulse für die zukünftige Entwicklung des Schneesports. Er betont die Bedeutung von Schnee als Kulturgut Österreichs und als bedeutenden Wirtschaftsfaktor – und zeigt zugleich neue Wege auf, wie Schneesportangebote stärker in urbane Lebensräume integriert werden können.
Sein Ziel ist es, ein Umdenken anzustoßen: Weg von der Vorstellung, dass Wintersport ausschließlich in alpinen Regionen stattfindet, hin zu innovativen, stadtnahen Konzepten. So soll einer breiteren Bevölkerung der Zugang zum Schneesport erleichtert, neue Zielgruppen begeistert und die Zukunft des Wintersports langfristig und nachhaltig gesichert werden.
Fotos: Ski Guide Austria Award
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02.12.2025
Europas Weltraumetat wird um Drittel erhöht
Das nächste Budget der Europäischen Weltraumagentur (ESA) für die Jahre 2026 bis 2028 wird rund 22,1 Milliarden Euro betragen. Das entspricht einem plus von fünf Mrd. Euro. Zahlreiche Staaten, darunter auch Österreich, hatten ihren Beitrag erhöht.
ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher teilte den Beschluss nach Abschluss der Verhandlungen auf Ministerebene im deutschen Bremen mit. Dies sei „einzigartig“, so der gebürtige Tiroler, der angesichts der Einigung nahe an seinem ursprünglichen Vorschlag von einem „großen Erfolg“ sprach. Europa könne damit zum notwendigen „Aufholprozess“ ansetzen.
Nach „zwei sehr intensiven Tagen“ habe man es geschafft, mit einem Rekordbudget „Geschichte zu schreiben“, sagte Aschbacher bei der Präsentation der Budget-Daten. Dass man fast das Level des Vorschlages erreicht hat, den die ESA im Vorfeld formuliert hat, sei „ziemlich außergewöhnlich“. Normalerweise liege das tatsächliche Budget ein ganzes Stück weiter unter den Vorstellungen der Raumfahrtbehörde, räumte Aschbacher ein. Der neue Etat zeige nun, dass das Vertrauen seitens der Politik gegeben ist und die Raumfahrt als wichtig für das Alltagsleben, die Wirtschaft, aber auch die Sicherheit des Kontinents und militärische Fragen verstanden wird.
Österreichischer Anteil steigt auf 340 Mio. Euro
Im Vorfeld der ESA-Ministerratskonferenz – der für den Etat entscheidenden Zusammenkunft – hatte sich der Tiroler bereits für eine deutliche Erhöhung des Gesamtbudgets von aktuell rund 17 Milliarden Euro auf rund 22 Mrd. in der nächsten Drei-Jahres-Periode stark gemacht. Dass der österreichische Beitrag von 260 Millionen Euro im Zeitraum 2023 bis 2025 auf 340 Mio. für die kommenden drei Jahre ansteigt, wurde bereits am Mittwoch seitens Infrastrukturminister Peter Hanke (SPÖ) bekannt gegeben. Das Plus sei „angesichts der budgetären Herausforderungen“ in Österreich ein „gewaltiger Sprung“.
Damit entspricht der Beitrag seines Heimatlandes nicht ganz den Vorstellungen des ESA-Chefs: Aschbacher hatte in den vergangenen Monaten den Austro-Beitrag eher in Richtung 480 Mio. Euro angesetzt. Der Sprecher der Weltraumbranche in Österreich, Dieter Grebner, spricht von einem guten Signal, 340 Millionen Euro würden allerdings kein Wachstum bringen. Er wünsche sich, „dass wir erkennen, dass Raumfahrt die Arbeitsplätze der Zukunft sind, dass das ein Wachstumsmarkt ist“, so Grebner, der das jährliche Wachstum der Branche in Österreich auf 15 Prozent bezifferte. Seiner Ansicht nach wären 500 Millionen Euro sinnvoll gewesen.
Die Direktorin des Instituts für Weltraumforschung, Christiane Helling, zeigte sich gegenüber ORF Wissen zufrieden. „Wenn wir dieses Budget bekommen, dann sind wir nicht nur dankbar, sondern dann können wir unsere Forschung vorantreiben, unsere Instrumentenentwicklung weitertreiben, und einfach neue Impulse für die Wissenschaft, für die Industrie und ganz allgemein für die Gesellschaft geben.“
„Neuer Schwung im Rennen im All“
Deutschland erhöhte seinen Budgetanteil deutlich von 3,5 Mrd. auf über fünf Milliarden Euro. Man habe in den vergangenen Tagen in Bremen „die Zukunft abgesteckt“, betonte Deutschlands Wissenschaftsministerin Dorothee Bär. Europa könne nun „mit neuem Schwung ins Rennen im All“ gehen. Der Abschluss bringe neue wirtschaftliche und wissenschaftliche Chancen. Europa werde sicherer und bekomme „mehr Souveränität“, so Bär. Weltraumtechnologien würden zunehmend auch in Krisensituationen wichtig, etwa zur Positionsbestimmung. Man dürfe hier nicht von anderen Ländern abhängig sein.
Der Kontinent brauche – auch angesichts des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine oder beim Blick auf einzelne Tech-Milliardäre – Hoheit über seine Daten, Kommunikation und eigene Zugänge ins All – etwa mittels eigener Trägerraketen. Man könne „nicht länger per Anhalter ins All fliegen“ und müsse „das Steuer übernehmen“, sagte Bär, die einräumte, dass die neue geopolitische Situation dabei geholfen habe, ein derart hohes ESA-Budget zu beschließen.
Wer viel einzahlt, bekommt viel zurück
Die Länder-Beiträge zur ESA bestehen aus zwei Komponenten: Der Anteil für die ESA-Pflichtprogramme wird für die einzelnen Länder nach einem Schlüssel basierend auf dem BIP festgesetzt, bei den Wahlprogrammen können die Staaten die Finanzierungshöhe und die inhaltlichen Schwerpunkte frei wählen. Im Fall von Österreich entfallen künftig 137,4 Mio. Euro auf die Pflichtprogramme und 202,6 Mio. Euro auf die Teilhabe an den Wahlprogrammen, wie das mit den Weltraumagenden betraute Infrastrukturministerium der APA am Donnerstag mitteilte.
In der ESA-Budgetlogik gilt grundsätzlich: Wer viel einzahlt, bekommt auch viel zurück – in Form von Aufträgen an Unternehmen oder für Forschung im eigenen Land. „Unsere Investitionen kommen in Form von Aufträgen, die im Wettbewerbsverfahren vergeben werden, wieder nach Österreich zurück und stärken die Wertschöpfung und sichern Arbeitsplätze in Österreich“, wird Hanke zitiert. Man setze etwa einen Schwerpunkt in Richtung „Ausbau der cybersicheren, satellitenbasierten Quantenkommunikation. Österreich ist hier bereits ein Vorreiter und zur weiteren Festigung und den Ausbau unseres Stärkefelds haben wir rund 22 Mio. Euro in entsprechende ESA-Programme investiert“, so der Ressortchef zum Abschluss der Verhandlungen in Norddeutschland.
Drei Tickets für Mondmission
Diese Logik zeigte sich auch bei einer weiteren Ankündigung Aschbachers, nach der an der geplanten Mondmission der ESA Astronauten aus Deutschland, Frankreich und Italien teilnehmen werden dürfen. Deutschland, Frankreich und Italien sind auch die größten Beitragszahler der ESA.
Zuerst sei Deutschland an der Reihe, so Aschbacher. Wer genau mit zum Mond darf, sagte der ESA-Chef nicht. Die deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst (49) und Matthias Maurer (55) haben beide mehrfach betont, wie gerne sie zum Mond fliegen würden. Bis zur geplanten Mission wird es allerdings noch Jahre dauern – wenn sie überhaupt zustande kommt. Das letzte Mal hatte 1972 ein Mensch den Mond betreten.
Mehr dazu (english version):
https://www.esa.int/About_Us/Corporate_news/ESA_Member_States_commit_to_largest_contributions_at_Ministerial
https://spacenews.com/esa-raises-more-than-22-billion-euros-at-ministerial/
Fotos: ESA
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01.12.2025
Wörthersee Marathon - Run the Lake
Wörthersee Marathon 2026 feiert Premiere
Ein See. Eine Runde. Ein Marathon. Neues Laufevent lockt nach Kärnten
Am 27. September 2026 heißt es in Kärnten: „Run the Lake“! Beim neuen Wörthersee Marathon mit Start und Ziel in Klagenfurt erleben Läuferinnen und Läufer die fantastische Laufstrecke rund um den größten See des Bundeslandes. Türkises Wasser, goldenes Herbstlicht und 42,195 Kilometer entlang des Ufers schaffen die auf diese Weise europaweit wohl einzigartige Szenerie für ein unvergessliches Lauferlebnis.
Marathon, Team-Marathon und "The Wild Beauty - 21K"
Auch Teams von zwei bis zehn Personen können sich die Marathonstrecke um den See teilen und gemeinsame Laufmomente sammeln – ein Bewerb für alle, um die Faszination des Wörthersees zusammen aktiv zu erleben. Wer kürzer laufen möchte, genießt "The Wild Beauty - 21K", den Halbmarathon entlang des atemberaubend schönen und hügeligen Südufers von Klagenfurt nach Velden. Langsames Laufen oder Gehen ist ausdrücklich willkommen. "Walk the Lake" bietet allen aktiven Menschen die Chance, diesen außergewöhnlichen Tag am Wörthersee im eigenen Tempo und Rhythmus zu erleben.
Natur, Laufen, Lifestyle
„Der Wörthersee Marathon verbindet Natur, Laufen und Lifestyle zu einem modernen Aktivsportevent mit klarem Fokus auf den Hobby- und Freizeitsport. Wir erleben eine neue Ära der Laufbegeisterung und des Gesundheitsbewusstseins - getragen von jungen Menschen und besonders auch von Frauen. Der Wörthersee Marathon greift diese Entwicklung auf und stellt das Erlebnis sowie die Community in den Mittelpunkt“, sagt Kathrin Widu, die gemeinsam mit Dominik Konrad und dem Initiator Mario Theissl das neue Laufevent ins Leben gerufen haben.
Starkes Team für Marathon-Emotionen
Widu und Konrad sind Geschäftsführer der VCM Group und damit Veranstalter von Österreichs größtem Aktivsportevent, dem Vienna City Marathon. Theissl ist Organisator von Laufbewerben in Kärnten und verfolgt seit längerem das Vorhaben eines Marathons rund um den Wörthersee.
„Der Wörthersee Marathon wird zu einem neuen Highlight für alle Laufbegeisterten und erfüllt den Traum vieler, einmal den See komplett zu umrunden. Die Kombination aus reizvoller Strecke und Herbsttermin ist eine Bereicherung für die gesamte Sportlandschaft und bietet gleichzeitig Impulse für den Tourismus in Kärnten. Er wird ein Event, das Kärnten bewegt, und ein Anziehungspunkt für Menschen aus ganz Österreich und darüber hinaus, besonders aus Italien und Slowenien“, erklärt Mario Theissl, der gemeinsam mit Widu die Geschäfte der Veranstaltergesellschaft führt.
"Der Wörthersee Marathon wird mit seinem klaren Konzept neue Zielgruppen mobilisieren und ist eine attraktive Erweiterung für das Event-Portfolio der VCM Group. Wir bringen unser Know-How und unser Team in die Neugründung ein. Wir glauben an die Veranstaltung und freuen uns darauf, der Community dieses Lauferlebnis zu ermöglichen", sagt Dominik Konrad, Geschäftsführer der VCM Group.
Die Strecke erleben
Start und Ziel des Wörthersee Marathons liegen im Strandbad Klagenfurt. Die erste Hälfte der Strecke führt entlang des abwechslungsreichen Südüfers über ein forderndes Profil durch Reifnitz und unterhalb des Pyramidenkogels bis nach Velden, wo vor dem Schlosshotel die Halbmarathondistanz erreicht wird. Über Pörtschach und Krumpendorf erreichen die Teilnehmer*innen am Marathon und am Team-Marathon auf dem schnellen zweiten Streckenabschnit das Ziel in der Landeshauptstadt.
Langes Aktiv-Wochenende
Laufbegeisterte und ihre Begleitpersonen können sich auf ein ausgedehntes Wochenende ab Donnerstag freuen – mit Workation-Möglichkeiten und entspannten Wellness-Angeboten in Klagenfurt und der Wörthersee-Region. Am Samstag, dem 26. September, lädt der Runner’s Beach Club im Strandbad Klagenfurt zur optimalen Vorbereitung ein: Exhibition, Yoga, Shake-out Run und weitere Programmpunkte bringen alle in Bewegung und stimmen auf den großen Lauftag ein. Durch Hotelpartnerschaften und den Wörthersee Medal Monday in Zusammenarbeit mit lokalen Betrieben erwartet die Laufcommunity ein vielfältiges und stimmiges Angebot.
https://www.worthersee-marathon.at
Fotos: Wörthersee Marathon
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01.12.2025
In eigener Sache - das eigentümergeführte österreichische Medium Cercle Diplomatique erweitert seinen Gesellschafterkreis und damit das Führungsteam: Der erfahrene Medienmanager Mag. Markus Gstöttner beteiligt sich an der FCM firstclassmedia GmbH, Herausgeberin von Cercle Diplomatique, und übernimmt mit Jahresbeginn 2026 gemeinsam mit den bisherigen geschäftsführenden Gesellschaftern Andrea Fürnweger und Mag. Alexander Bursky die Leitung des Unternehmens. Gstöttner verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in leitenden Positionen führender österreichischer Medienhäuser und gilt als ausgewiesener Vertriebs- und Medienprofi. Als Alleingeschäftsführer des renommierten Fachmedienhauses Manstein Verlag (u. a. CASH, HORIZONT) hat er in den vergangenen sieben Jahren die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens inhaltlich und wirtschaftlich initiiert, gesteuert und konsequent vorangetrieben. Seine umfassende Expertise in Vertrieb, Markenführung und Unternehmensstrategie soll Cercle Diplomatique künftig noch stärker und zukunftsorientierter aufstellen.
„Cercle Diplomatique ist in einer einzigartigen Nische positioniert“, erklärt Markus Gstöttner. „Die Kombination aus Diplomatie, Politik, Wirtschaft, Militär, Tourismus und Kultur wird in dieser Form von keinem anderen Medium in Österreich abgedeckt. Durch die hohe inhaltliche Qualität und den zweisprachigen Auftritt – Deutsch und Englisch – hat sich Cercle Diplomatique das Vertrauen einer exklusiven und anspruchsvollen Leserschaft erarbeitet. Diese Einzigartigkeit wollen wir gemeinsam weiter ausbauen und Cercle Diplomatique noch stärker als verbindende Plattform zwischen Diplomatie, Wirtschaft und Gesellschaft positionieren.“
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27.11.2025
Starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen: Fotoausstellung „Was in mir lebt“ ist eröffnet
Mit einer berührenden Vernissage wurde die Fotoausstellung „Was in mir lebt. Porträts einer Metamorphose“ der chilenischen Künstlerin Evelyn Lynam Ruiz im Frida-Kahlo-Saal des Österreichischen Lateinamerika-Instituts eröffnet. Die Ausstellung ist ab sofort für Besucher zugänglich und rückt ein gesellschaftlich hochrelevantes Thema ins Zentrum: Gewalt an Frauen – und die Wege zu Würde, Selbstbestimmung und innerer Stärke.
Wenn Bilder Geschichten von Heilung erzählen
Die eindrucksvollen Porträts zeigen Frauen, die geschlechtsspezifische Gewalt erlebt haben und ihre Erfahrungen in Kraft und Selbstermächtigung transformieren. Mit symbolreicher Bildsprache macht Evelyn Lynam Ruiz sichtbar, was oft im Verborgenen bleibt – und schafft zugleich einen Raum für Reflexion, Empathie und Hoffnung. Die Ausstellung berührt, macht Mut und lädt dazu ein, genauer hinzusehen.
Podiumsdiskussion macht strukturelle Gewalt sichtbar
Ein zentraler Bestandteil der Eröffnung war die Podiumsdiskussion „Gewalt sichtbar machen. Resilienz stärken. Räume schaffen“. Katharina Kräftner (UN Women Austria), Saya Ahmad (Bezirksvorsteherin Alsergrund), Hanife Ada (Verein Yetis Batis) und Birgit Koch (Kunsttherapeutin, Hemayat) diskutierten über strukturelle Ursachen von Gewalt an Frauen, die gesellschaftliche Verantwortung und notwendige Veränderungsprozesse. Moderiert wurde das Gespräch von der Sozialwissenschaftlerin und Aktivistin Marcela Torres Heredia.
„Diese Ausstellung ist eine Hommage an die unerschütterliche Kraft von Frauen. Jede porträtierte Geschichte erzählt von Schmerz – aber vor allem von Mut, Würde und Transformation. Meine Bilder sollen sichtbar machen, dass hinter jeder Verletzung auch eine tiefe, lebendige Stärke existiert. Es geht um Selbstermächtigung, um das Zurückerobern der eigenen Stimme und darum, den Blick auf das zu richten, was Frauen in sich tragen: Leben, Kraft und Würde“, so die Künstlerin Evelyn Lynam Ruiz.
Die Ausstellung kann bis 23. Dezember 2025 im Österreichischen Lateinamerika- Institut besucht werden. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten unter office@lai.at
Über die Künstlerin
Evelyn Lynam Ruiz wurde in Südpatagonien (Chile) geboren, studierte Anthropologie und Fotografie in Santiago de Chile und lebt heute in Wien. In ihrer künstlerischen Arbeit verbindet sie Porträtfotografie mit Symbolkraft, Ritualen und empathischem Blick. Neben ihrer Tätigkeit als Fotografin arbeitet sie als Tanz- und Ausdruckspädagogin. Ihre Arbeiten versteht sie als Brücke zwischen Kunst, Heilung und gesellschaftlichem Dialog.
Foto-Ausstellung: „Was in mir lebt. Porträts einer Metamorphose“
Künstlerin: Evelyn Lynam Ruiz
Ort: Frida-Kahlo-Saal des Österreichischen Lateinamerika-Instituts Türkenstraße 25, 1090 Wien
Laufzeit: 25. November – 23. Dezember 2025 (im Rahmen der UN-Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“)
Führungen: 2.12.25 (10:30 Uhr) 3.12.25 (17:00 Uhr) 9.12.25 (17:00 Uhr)
Eintritt: frei, Anmeldung erforderlich unter office@lai.at
Fotos: intotheblue.studio
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27.11.2025
Neue Heidi Horten Collection-Direktorin lud zum Weihnachtsempfang
Agnes Husslein-Arcos Nachfolgerin, Verena Kaspar-Eisert, lud zu einer exklusiven Veranstaltung, im Rahmen derer die traditionelle Weihnachtsinstallationsenthüllung stattfand, gestaltet von der Künstlergruppe Gelitin, ein.
Die Heidi Horten Collection feierte kürzlich eine Premiere, als die neue Direktorin Verena Kaspar-Eisert erstmals zum Weihnachtsempfang geladen hatte. Die 44-Jährige folgte auf Agnes Husslein-Arco, die über 30 Jahre für die Milliardärin Heidi Horten Kunst sammelte und später ihr Museum im ersten Wiener Gemeindebezirk leitete. Seit dem 1. November 2025 verantwortet die ehemalige Chefkuratorin des MuseumsQuartiers die künstlerisch-wissenschaftliche Leitung der Ausstellung .
Nacktheit und Weihnachtskugeln
Am 22. Jänner 2026 will Kaspar-Eisert vorstellen, "wie sie die Heidi Horten Collection als lebendigen, internationalen Begegnungsraum weiterentwickeln wird". Am Montag, dem 24. November 2025, lud sie zum Auftakt in die neue Ära zum Weihnachtsempfang samt Enthüllung der traditionellen Weihnachtsinstallation. Diese stammt heuer von der Künstlergruppe Gelitin, die bis Ende 2005 unter dem Namen Gelatin arbeiteten. Gegründet wurde diese 1993. Ihr gehören Wolfgang Gantner, Ali Janka, Florian Reither und Tobias Urban an. Ihre wesentlichen Merkmale sind einerseits dadaistische Elemente, andererseits die Symbiose von Architektur und Skulptur. Als Materialien verwenden die Künstler oftmals gefundene oder recycelte Stoffe. Ihre Werke sind allerdings nicht für die Ewigkeit konzipiert, sondern sind entweder aktionistischer Natur, sollen im Laufe der Zeit verfallen oder von Kühen bzw. Tieren gefressen werden.
Für den Weihnachtsempfang unter Verena Kaspar-Eisert haben die Kreativen eine drei Meter hohe, fleischfarbene, nackte, aufgeputzte Figur geschaffen, an der Weihnachtskugeln angebracht sind. Sie trägt den Namen "Frohes Fest 2". Laut einer Aussendung des Wiener Museums spiegle der fragile Moment, der durch Weihnachtskugeln an neuralgischen Punkten unterstrichen wird, das vorweihnachtliche Wechselspiel von Erwartung, Stress und Vorfreude. "Ein vertrautes Bild: Noch bevor die Bescherung beginnt, gilt es, zahlreiche 'Bälle in der Luft zu halten' und 'eine gute Figur' zu machen." Die Kunstschaffenden selbst beschreiben ihre Installation als "Balance zwischen Gestus und Gymnastik". Es sei eine im romantischen Prekariat angesiedelte Selbstinszenierung von Risiko, Fest und Freude, heißt es. "Diese subversiv-humorvolle Reflexion trifft einen gesellschaftlichen Nerv und fügt sich schlüssig in jene Reihe ein, die den Weihnachtsbaum jährlich künstlerisch neu denkt – fernab von Konsum, Kitsch und Routine", meinen sie. Platziert ist die plüschige Gestalt auf den Besucherbänken, wo sie in akrobatischer Pose gerade noch das Gleichgewicht zu halten scheint.
Alte Tradition, neue Wege
Eingeführt wurde die Tradition der an Weihnachtsbäumen orientierten Kunstinstallation von Agnes Husslein-Arco im Jahr 2010. Damals fand sie in der vom Barockarchitekten Johann Lucas von Hildebrandt geschaffenen Sala terrena des Oberen Belvedere statt und wurde später in der Heidi Horten Collection weitergeführt. Zugange waren seitdem etwa Manfred Erjautz im Jahr 2022, gefolgt von Tillman Kaiser (2023) und Maruša Sagadin (2024).
Unter den Gästen
Den ersten Weihnachtsempfang von Verena Kaspar-Eisert wohnten unter anderem Alexandra Winkler (Eigentümerin Hotel Sacher), Christoph Thun-Hohenstein (Jurist & Diplomat) und Ehefrau Karin, Alexander Schallenberg (Bundeskanzler a.D., Jurist & Diplomat) sowie Danielle Spera (Geschäftsführerin von Kultur. Medien. Judentum.) und viele mehr bei.
Fotos: Leadersnet
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25.11.2025
Familypark schafft 51,4 Mio. Euro Wertschöpfung und investiert in neue Attraktionen 2026
Studie bestätigt wirtschaftliche Bedeutung für das Burgenland – neuer Bereich in der Themenwelt Abenteuerinsel mit „Rotonda“ und „Wildem Winzer“ erweitert Angebot
Der Familypark in St. Margarethen ist nicht nur Österreichs größter Freizeitpark, sondern auch ein zentraler Wirtschaftsmotor für das Burgenland und die UNESCO-Welterbe-Region Neusiedler See. Das zeigt eine aktuelle Wirtschaftlichkeits- und Wertschöpfungsstudie von Kreutzer, Fischer & Partner für die Jahre 2022 bis 2024. Gleichzeitig präsentierte der Park im Rahmen einer Pressekonferenz zwei neue Attraktionen, die 2026 eröffnen und das Angebot erweitern.
Bei der Pressekonferenz stellten Familypark-Geschäftsführer Filip de Witte, Studienleiter Andreas Kreutzer sowie Landtagsabgeordneter Robert Hergovich zunächst die Ergebnisse der Studie vor und ordneten sie aus Unternehmens-, Studien- und regionalpolitischer Sicht ein.
Familypark als Wirtschaftsmotor
Im Durchschnitt der Jahre 2022 bis 2024 verzeichnete der Familypark jährlich rund 686.000 Besucherinnen und Besucher, beschäftigte 217 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielte einen Jahresumsatz von 26,4 Mio. Euro. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum 10,9 Mio. Euro investiert. Allein 2024 lag der Umsatz bei 30,7 Mio. Euro, die Beschäftigtenzahl bei 226 Personen.
Im Vergleich zu 2017 konnten sowohl Besucherzahlen als auch Beschäftigung und Umsätze deutlich gesteigert werden: plus 69.000 Eintritte (+11 %), plus 50 Arbeitsplätze (+28 %) und eine nahezu Verdopplung der Umsatzerlöse um 15 Mio. Euro.
Starke Effekte für das Burgenland und die Region Neusiedler See
Die Studie zeigt, dass der Familypark weit über sein Gelände hinaus wirkt. Für 94 Prozent der Gäste ist der Park Hauptreisegrund. Rund die Hälfte verbindet den Besuch mit zusätzlichen Aktivitäten oder Shopping im Burgenland, mehr als 40 Prozent nennen dabei mindestens zwei weitere Aktivitäten. Hiervon profitieren Beherbergungsbetriebe, Gastronomie, Handel und zahlreiche Dienstleister in der Region Neusiedler See.
Durch die Aktivitäten des Familyparks entstehen im Jahresdurchschnitt 196 zusätzliche Arbeitsplätze, davon 169 in burgenländischen Unternehmen. Die dadurch induzierte Kaufkraft beträgt 11,4 Mio. Euro, wovon 9,8 Mio. Euro im Burgenland bleiben. Insgesamt sind direkt und indirekt jährlich 413 Arbeitsplätze mit dem Familypark verbunden, 386 davon in der Region. Der gesamtwirtschaftliche Beitrag des Parks summiert sich für 2022 bis 2024 auf 51,4 Mio. Euro – bestehend aus 24,1 Mio. Euro an Kaufkraft, 10,9 Mio. Euro an Investitionen und 16,4 Mio. Euro an Steuern und Abgaben.
Neue Attraktionen 2026: "Rotonda" und „Wilder Winzer“
Parallel zur wirtschaftlichen Entwicklung setzt der Familypark seinen Investitionskurs fort. In der Themenwelt „Abenteuerinsel“ entsteht bis 2026 an Stelle der rund 20 Jahre alten „Tempelrutsche“ ein neuer Bereich, in welchem der Weinbau in Szene gesetzt wird– mit sanften Hügeln, Weinfässern, Reben und zwei neuen Fahrgeschäften für unterschiedliche Altersgruppen.
Herzstück ist der neue Family-Thrill-Ride "Rotonda", ein Disk’O Coaster des italienischen Herstellers Zamperla. Auf einer runden Plattform mit 40 Sitzplätzen fahren die Gäste über eine wellenförmige Schiene mit Kamelbuckel, während sich die Plattform um die eigene Achse dreht. Bei Geschwindigkeiten von rund 30 bis 70 km/h entsteht ein intensives Gefühl der Schwerelosigkeit. Die in Österreich einzigartige Attraktion ist für Besucherinnen und Besucher ab 120 cm Körpergröße geeignet.
Für die jüngsten Gäste entsteht mit dem „Wilden Winzer“ eine familienfreundliche Rundfahrattraktion: Ein nostalgischer Transportwagen für Weinfässer fährt auf einer großen Kreisbahn auf und ab, teilweise vorwärts, teilweise rückwärts, und erreicht dabei eine Höhe von bis zu etwa 8 Metern. Die Gondel bietet Platz für 24 Personen; Kinder dürfen ab 75 cm in Begleitung mitfahren, ab 105 cm auch allein.
Der Familypark investiert für den Umbau des Areals einen Betrag von ca. 4,7 Mio. Euro und vergibt einen Großteil der Aufträge an österreichische bzw. regionale Betriebe. Beide Attraktionen sollen im Frühjahr 2026 eröffnen.
„Die Studie zeigt eindrucksvoll, welche wirtschaftliche Bedeutung der Familypark für das Burgenland hat. Mit den neuen Attraktionen 2026 investieren wir gezielt in die Zukunft und erweitern unser Angebot für unterschiedliche Altersgruppen innerhalb der Familie. So stärken wir den Standort St. Margarethen und die gesamte UNESCO-Welterbe-Region Neusiedler See nachhaltig“, betont Geschäftsführer Filip de Witte.
https://www.familypark.at/
Fotos: Familypark
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25.11.2025
Die Cher Show
Das offizielle Musical von und über Cher – die Pop-Ikone, die seit über sechs Jahrzehnten Musikgeschichte schreibt
Mitreißend, glamourös und voller Power bringt "Die Cher Show " die größten Hits, die berühmten Looks und die bewegende Lebensgeschichte von Cher erstmals als Europa-Premiere nach Deutschland und Österreich. 35 legendäre Songs – darunter Believe, If I Could Turn Back Time und Strong Enough – vereinen sich zu einem spektakulären Musical-Erlebnis über Mut, Selbstbestimmung und die Kunst, sich immer wieder neu zu erfinden.
Als Cher bringen Sophie Berner, Hannah Leser und Pamina Lenn die legendäre Pop-Ikone auf die Bühne. Jede von ihnen repräsentiert eine Lebensphase der „Göttin des Pop“ – von den Anfängen im Duo mit Sonny bis hin zur Stilikone von heute. Die Cher Sow – Das Musical Donnerstag, 18. Dezember 2025 Wiener Stadthalle (Halle F) Roland-Rainer-Platz 1 1150 Wien
Fotos: Cher Show
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24.11.2025
Zu einem Festakt zum 80jährigen Bestehen lud die Führung des „Verbands der Auslandspresse in Wien“ am Montag abend ins Haus der Geschichte Österreichs in die Wiener Hofburg. Präsidentin Meret Baumann, Korrespondentin der „Neuen Zürcher Zeitung“ (NZZ), betonte in ihrer Rede die Wichtigkeit, dass ausländische Journalisten „Österreich auch einen Spiegel vorhalten“. Erstmals zeigte sich dies 1949, als ausländische Korrespondenten über einen Korruptionsfall mit Hilfsgeldern aus den USA berichteten, während heimische Medien darüber nicht zu berichten wagten. Wiens Bürgermeister Michael Ludwig betonte ebenfalls die Bedeutung, dass ausländische Medien durch ihre Korrespondenten über Wien und Österreich objektiv berichten. Und der ehemalige Bundeskanzler und Außenminister Alexander Schallenberg erklärte in einer Podiumsdebatte zum Thema „Tiktok, KI, Propaganda: Korrespondent*Innen im Fokus der Medienkrise“, dass er die Rolle von Journalisten bei der Verteidigung demokratischer Strukturen immer geschätzt habe, schon als er Pressesprecher mehrerer Außenminister war. Céline Béal (Libération) erzählte über wirtschaftliche Zwänge, die Medienhäuser dazu veranlassten, teure Büros im Ausland zu schließen. Als freie Journalistin werde es immer schwieriger, die berufliche Existenz zu finanzieren. Katharina Wagner, früher ORF-Korrespondentin in Istanbul für die Türkei und den Iran, berichtete über die Schwierigkeit, die Wahrheit hinter der Flut offizieller Verlautbarungen zu finden. Der ORF unterhalte 16 Büros im Ausland, um die ÖsterreicherInnen über aktuelle Ereignisse in allen Sparten zu informieren. Der griechische Journalist Dimitris Dimitriakoudis, langjähriger Präsident des Verbands, erinnerte an die heiklen Perioden für Auslandskorrespondenten, vor allem 1986 in der Affäre um die Kriegsvergangenheit des späteren Bundespräsidenten Kurt Waldheim und später bei der Koalition aus ÖVP und FPÖ im Jahr 2000, die international für viel Kritik sorgte. „Wir Korrespondenten haben uns immer darum bemüht, das Bild Österreichs als demokratischer Staat zu vermitteln, auch als das Land von manchen Medien im Ausland als Nazi-Diktatur präsentiert wurde“, so Dimitriakoudis. In den 80er Jahren hatte der Verband den Mitglieder-Höchststand von über 600 ständigen ausländischen Korrespondenten erreicht. Heute seien es nur mehr hundert. Aber noch immer biete der Verband seinen Mitgliedern Hilfe bei der Akkreditierung und Zugang zu offiziellen Stellen an. Es werden laufend Pressekonferenzen und auch Pressefahrten in die Bundesländer organisiert. Bis jetzt hätten alle Bundeskanzler und Außenminister die Einladung zu Gesprächen gerne angenommen. Nur die FPÖ habe dem Verband ausgerichtet, dass die Partei nur an Kontakten mit heimischen Medien interessiert sei, berichtete Verbandspräsidentin Baumann.
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24.11.2025
Fashion Show in der italienischen Botschaft - nùela Atelier by Manuela Peressutti, Vienna
Mode und Schönheit aus dem Friaul
Auf Einladung des Italienischen Botschafters S.E. Giovanni Pugliese in Zusammenarbeit mit der Handelskammer von Pordenone und Udine fand in der italienischen Botschaft in Wien am 22. November 2025 die Fashion Show nùela Atelier by Manuela Peressutti, Vienna, statt.
Der Italienische Botschafter begrüsste seine erlesenen Gäste, dabei auch Herr Alessandro Tolon, Präsident der “Federmoda” und Repräsentant der Wirtschaftskammer Pordenone und Udine. Alessandro Tolon präsentierte jene Orte seiner Heimat, die als UNESCO Weltkulturerbe ausgezeichnet wurden:
Palmanova mit seinem neuen “virtual Lift”, Cividale, Aquileia, Dolomiti Friulani und Palù di Livenza.
Die Region Pordenone und Udine zeichnet sich nicht nur durch die wunderbare Landschaft und die schönen und geschichtsträchtigen Ortschaften und Städte aus, sondern auch durch die Wirtschaft und Handwerkskunst der Region. Die Gäste wurden mit nachhaltige Spumanti und Weinen des Weingutes Tonutti, mit kulinarischen Köstlichkeiten von Cucina Cipriano (Wien) und den prämierten Panettoni und Pandori der Bäckerei/Konditorei Luca Soncin verwöhnt.
Das Highlight des Abends war die Modeschau von Manuela Peressutti mit ihrer Marke "nùela", organisiert von Stella Models. Manuela Peressutti führt ein Atelier in Udine und Wien unter dem Motto “Kleide dich in Emotionen – vestiti di emozioni”.
Die hochkarätigen Gäste und selbst die Models waren begeistert von der aussergewöhnlichen und dennoch tragbaren Mode der Marke nùela.
Namhafte Gäste aus Wirtschaft, Diplomatie, Kunst, Sport und Presse fanden sich zu diesem Anlass in der italienischen Botschaft ein. Unter ihnen: Thomas Schaefer-Elmayer, Davide Dato, Primo Ballerino der Wiener Staatsoper, Daniel Serafin, Yuri Revich, Cristian Axt, der Gewinner der Olympischen Winterspiele, Silvio Fauner, Lucia Riccelli und natürlich treue Kunden der Marke nùela.
Fotos: Manuela Peressutti
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18.11.2025
Kärnten bekommt wieder ein deutsches Honorarkonsulat
Landeshauptmann Kaiser im Arbeitsgespräch mit Botschafter Vito Cecere – Viel Potential für Kooperationen vor allem in Wirtschaft und Wissenschaft
Kärnten bekommt wieder ein deutsches Honorarkonsulat. Darüber tauschten sich heute, Dienstag, Landeshauptmann Peter Kaiser und der deutsche Botschafter Vito Cecere in einem Arbeitsgespräch in der Kärntner Landesregierung aus. Sobald alle entsprechenden Genehmigungen erfolgt sind, sollen deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger wieder einen Anlaufpunkt in Klagenfurt haben. Die Eröffnung soll im März 2026 erfolgen, dabei ist auch eine Konferenz zu weiteren Kooperationsmöglichkeiten geplant. Kaiser stellte dem Botschafter Kärnten als Land dar, in dem Industrie und Tourismus nebeneinander funktionieren. Zudem hob er Kärntens Know-how bei Innovationen und erneuerbaren Energien hervor. „Enorme Chancen wird uns die Koralmbahn als Teil der Baltisch-Adriatischen Achse bringen. Diese nutzen wir auch gemeinsam mit der Steiermark sehr gezielt und abgestimmt“, so Kaiser. Er strich insbesondere hervor, dass durch die Koralmbahn 14 verschiedene Hochschulen in Kärnten und der Steiermark vernetzt werden. Viel Potential sieht Botschafter Cecere bei Kooperationen in Wirtschaft und Wissenschaft. Um diese weiterzuentwickeln, werde das neue Honorarkonsulat eine gute Grundlage bieten, sagte er. Derzeit werden Kärnten und die Steiermark gemeinsam von Graz aus betreut. „Ich freue mich schon sehr auf unsere neue Präsenz in Klagenfurt“, so S.E. Cecere.
Fotos: LPD Kärnten/Kuess
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18.11.2025
Arbeitsbesuch der britischen Botschafterin
Lindsay Skoll bei Landeshauptfrau Karoline Edtstadler / Tourismuskooperation erörtert
Etwas mehr als 1.000 britische Staatsangehörige leben in Salzburg. Vertreten werden sie unter anderem von Botschafterin Lindsay Skoll. Sie übernahm das Amt vor vier Jahren. Heute stattete sie Landeshauptfrau Karoline Edtstadler und Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf im Chiemseehof einen Arbeitsbesuch ab.
Die meisten Personen mit einem Pass des Vereinigten Königreichs leben mit Stand Anfang 2025 in der Landeshauptstadt, nämlich 413, gefolgt vom Pinzgau mit 256 und vom Flachgau mit 204. 111 Britinnen und Briten leben im Pongau, im Tennengau sind es 46, im Lungau 34.
Dazu kommen zahlreiche Gäste, vor allem in den Wintermonaten ist Salzburg für sie eine höchst beliebte Tourismusdestination. In der vergangenen Wintersaison entfielen 570.000 Übernachtungen im Land auf britische Staatsangehörige.
„Diese engen wirtschaftlichen Beziehungen mit Großbritannien wollen wir weiter ausbauen. Davon profitieren der Standort Salzburg und die Salzburgerinnen und Salzburger“, sagte Landeshauptfrau Karoline Edtstadler nach dem Gespräch.
Fotos: Landesmedienzentrum Salzburg
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17.11.2025
Bundespräsident Alexander Van der Bellen: Zusammenarbeit und Menschenwürde bleiben unser Kompass
25 Jahre Palermo-Konvention: Teilnahme mit Sergio Mattarella am Festakt in der UNO-City in Wien.
Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella haben in Wien die Wichtigkeit der internationalen Zusammenarbeit im Kampf gegen das organisierte Verbrechen betont. Die beiden Staatsoberhäupter sprachen bei der Feier zum Internationalen Tag zur Bekämpfung organisierter Kriminalität sowie zum 25-jährigen Bestehen des UNO-Übereinkommens gegen grenzüberschreitende organisierte Kriminalität in der UNO-City.
Organisierte Kriminalität in all ihren Formen - seien es "Drogenkartelle, Menschenhandel, Cyberkriminalität, Betrugsnetzwerke, Identitätsdiebstahl, Korruption, Geldwäsche, Waffenschmuggel und viele andere" - sei "eine heimtückische und ständige Bedrohung für unsere Gesellschaften und jeden einzelnen unserer Bürger", sagte Bundespräsident Van der Bellen. Die organisierte Kriminalität floriere mit den Fortschritten der Globalisierung und der Technologie. Sie bewege sich "schnell und lautlos" durch den Cyberspace und infiltriere Volkswirtschaften, Institutionen und Gemeinschaften auf der ganzen Welt, so der Bundespräsident.
Alexander Van der Bellen: "Globale Herausforderungen erfordern globale Antworten"
"Globale Herausforderungen wie diese erfordern globale Antworten", sagte Alexander Van der Bellen. Die Palermo-Konvention, auch bekannt als UNTOC (UN Convention against Transnational Organized Crime), sei dafür "ein unverzichtbares Instrument". In den vergangenen 25 Jahren habe sie dazu beigetragen, "Rechtsrahmen anzupassen, die Strafverfolgung zu stärken" und insbesondere “die Zusammenarbeit zu intensivieren”. Das Übereinkommen enthalte nicht nur Bestimmungen für die internationale Zusammenarbeit zwischen Staaten, sondern habe auch "die Grundlage für die Einbeziehung von Akteuren wie der Zivilgesellschaft und den Medien" geschaffen.
Denn der Kampf gegen die organisierte Kriminalität sei "nicht nur eine Aufgabe der Polizei und der Staatsanwaltschaft". Es sei vielmehr "eine gesamtgesellschaftliche und gesamtstaatliche Anstrengung, bei der alle mit dem gemeinsamen Ziel an Bord sein müssen, unsere Gemeinschaften zu schützen, die Demokratie zu verteidigen und das Vertrauen in unsere Institutionen zu wahren". Wenn es um organisierte Kriminalität gehe, sei Österreich keine Ausnahme, keine “Insel der Seligen”, sagte Bundespräsident Alexander Van der Bellen.
Der Bundespräsident verwies darauf, dass Österreich die Palermo-Konvention bereits im Jahr 2000 unterzeichnet hat. Seitdem habe Österreich unter anderem Maßnahmen zur Rückverfolgung und Einziehung illegaler Vermögenswerte eingeführt, den Kampf gegen Geldwäsche verstärkt und spezialisierte Einheiten zur Bekämpfung der Cyberkriminalität aufgebaut.
Der Bundespräsident würdigte die Palermo-Konvention als "Versprechen, eine sicherere, gerechtere und humanere Welt zu schaffen". Ihre Werte - Zusammenarbeit, Rechenschaftspflicht und Menschenwürde - “sind weiterhin unser Kompass”. Der beste Weg, das 25-Jahr-Jubiläum der Konvention zu feiern, bestehe darin, "in unserer Entschlossenheit und unserem Engagement standhaft zu bleiben und unsere Anstrengungen zu verdoppeln", betonte der Bundespräsident.
Alexander Van der Bellen dankte seinem italienischen Amtskollegen Sergio Mattarella für "Italiens unerschütterliches Engagement im Kampf gegen das organisierte Verbrechen", für seine Rolle als "Geburtshelfer" der Konvention vor 25 Jahren und als "traditioneller wichtiger Unterstützer der Arbeit des UNODC".
Fotos: Peter Lechner/HBF
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14.11.2025
Internationaler Austausch in Graz
Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom empfing die Botschafter von Kroatien, Montenegro und Albanien.
Die letzten Tage waren in der Steiermark geprägt vom internationalen Austausch, insbesondere mit den Ländern des Westbalkans. So empfing Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom im Umfeld des Treffens der Alpen-Adria-Allianz in Graz binnen weniger Tage die Botschafter Kroatiens, Daniel Glunčić, gemeinsam mit dem Gespan der kroatischen Gespanschaft Međimurje, Matija Posavec, die Botschafterin Montenegros, Stanica Anđić, und den Botschafter von Albanien, Fatmir Velaj.
Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom: „Ich bedanke mich recht herzlich bei den Vertreterinnen und Vertretern Albaniens, Montenegros und Kroatiens für den Besuch und den angeregten Austausch. Österreich und die Steiermark haben enge historische, kulturelle und wirtschaftliche Verbindungen zu den Staaten des Westbalkans. Daher ist es für uns äußerst wichtig, Verbindungen mit unseren Nachbarstaaten zu intensivieren und im Rahmen des Westbalkanschwerpunkts der Landesregierung auszubauen.“
Im Rahmen ihres Westbalkanschwerpunkts sucht die Steiermark die aktive Zusammenarbeit mit den Ländern dieser Region. Ziel des Westbalkanschwerpunkts, der im Jahr 2021 von der Landesregierung beschlossen wurde, ist dabei insbesondere der Ausbau der interregionalen Zusammenarbeit und die Umsetzung gemeinsamer Projekte.
Fotos: Land Steiermark
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14.11.2025
Welche Veranstaltungen darf man in Tschechien im nächsten Jahr nicht verpassen? Welche touristischen Neuigkeiten warten auf den Gast in der kommenden Saison?
Ein Auszug der wichtigsten Ereignisse 2026:
Tschechien trifft Kulinarik 2026
Am 11. Dezember 2025 erscheint erstmals der Michelin-Guide für ganz Tschechien. Damit rücken die Spitzenrestaurants, aber auch die Vielfalt der regionalen Küche noch stärker ins Rampenlicht. Die Informationen über die Verleihung der Michelin-Sterne erfahren Sie auf unserer Webseite visitczechia.com.
Mahler8
Am 17. und 18. Mai finden in der Konzerthalle Trojhalí Karolína in Ostrava zwei einzigartige Konzerte zu Ehren des Komponisten Gustav Mahler statt, dass die Atmosphäre der Premiere aus dem Jahr 1910 widerspiegelt. Eine weitere Symbolik liegt dabei, dass das zweite Konzert am 18. Mai genau 115. Jahre nach seinem Tod stattfindet. Mahlers Symphonie Nr. 8, oder auch die Symphonie der Tausend genannt, wird von 600 auftretenden Künstler:innen unter der Leitung des österreichischen Dirigenten Christian Arming performt.
Mährisch-Schlesische Region
Neben zahlreichen Musik- und Sportveranstaltungen können sich die Besucher auf die neueröffnete Kolonnade im Kurort Karviná freuen, der seit 2025 offiziell als Kurort gelistet wird. Eine architektonische Perle findet sich in Ostrava – die Villa Grossmann aus der Ersten Republik ist für die Öffentlichkeit nun zugänglich. Eines der meist besuchtesten touristischen Ziele ist der Tiergarten Ostrava, der laufend erweitert und erneuert wird. Für Radfans gibt es neue Radwege entlang des Stausees Slezská Harta oder von Ostrava bis in die Beskiden (Radweg Nr. 59).
Südmähren
Zwei wichtige Jubiläen werden 2026 in Südmähren gefeiert. Die Stadt Znojmo feiert 800 Jahre seit ihrer Gründung und das Landschaftsschutzgebiet Mährischer Karst zelebriert sein 70jähriges Bestehen. Zu beiden Anlässen sind zahlreiche Veranstaltungen über das Jahr verteilt geplant. Neu eröffnet wird im Frühling eine neue Weinausstellung auf der Burg Špilberk in Brünn und die lang erwartete Mehrzweckhalle Arena Brno wird im Herbst erstmals in Verwendung sein. Für das internationale Festival Janáček Brno (13. Oktober - 17. November) können bereits Tickets gebucht werden.
Königgrätzer Region
Die Highlights in dieser Region sind die Rückkehr des Damen Ski-Weltcups in die Spindlermühle (Špindlerův mlýn) vom 23. bis 25. Jänner. Musikfans erwarten bereits ungeduldig die weitere Ausgabe des Festivals Rock for People (11.-13. Juni). Zu den traditionellen Veranstaltungen gehören die jährlichen Gedenkfeiern an die Schlacht von 1866, die an einen der bedeutendsten Konflikte des 19. Jahrhunderts erinnern. Die Feierlichkeiten gipfeln jedes Jahr in einer großen Schlachtnachstellung, an der Hunderte von Mitgliedern historischer Einheiten aus Tschechien und dem Ausland teilnehmen. Im Jahr 2026 jährt sich dieses historische Ereignis bereits zum 160. Mal und finden vom 3. bis 5. Juli statt.
Prag
In der Hauptstadt Prag gastieren vom 23. bis 29. März in der Prager O2-Arena die Eiskunstlaufweltmeisterschaften. Ganzjährig dürfen sich Dan-Brown-Fans auf die Spuren seines neuesten Romanes „The Secret of Secrets“ durch die historische Innenstadt begeben. Prague City Tourism organisiert private Führungen auf Deutsch (auf Terminanfrage) und Gruppenführungen (an online ausgeschriebenen Terminen unter prague.eu). Empfehlenswert ist ebenfalls der Prague Visitor Pass, der freien bzw. ermäßigten Zutritt zu mehr als 70 Sehenswürdigkeiten und die kostenlose Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel ermöglicht. Der Pass ist für 48, 72 oder 120 Stunden buchbar. Die Fahrt mit der historischen Straßenbahn Nr. 42 bietet den Besucher:innen eine einzigartige Möglichkeit die Stadt aus einer anderen Perspektive zu erleben. Man kann beliebig oft zu- und aussteigen und unterwegs alle wichtigen Sehenswürdigkeiten bewundern.
Erleben Sie einen Theater-Sommer im Herzen Südböhmens
Im Sommer 2026 verwandelt das Südböhmische Theater die gesamte Region in eine Bühne voller Emotionen, Musik und Geschichten. Das Festival Jižní Svéráz (1. Mai – 26. September) verbindet Theater mit Landschaft, Geschichte und der aktuellen Energie von acht südböhmischen Städten und bietet unvergessliche Erlebnisse an ungewöhnlichen Orten. Der Höhepunkt des Sommers wird dann die Saison (2. Juni – 6. September) des Freilichttheaters mit drehbarer Zuschauertribüne in Český Krumlov sein, wo unter freiem Himmel und vor der Kulisse des Schlossgartens Inszenierungen stattfinden, die die Schönheit der Natur mit Kunst in ihrer reinsten Form verbinden. Südböhmen wird 2026 erneut bestätigen, dass es das kulturelle Herz Europas ist.
Das volle Programm ist hier zu finden:
https://media.visitczechia.com/
Fotos: visitczechia
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13.11.2025
Buchpräsentation
Habsburg. Die wichtigste Dynastie der Welt von Roman Sandgruber
Erschienen im Molden Verlag
Datum: Dienstag, 25. November 2025 Zeit: 18.30 Uhr Ort: Haus der Geschichte Österreich Anmeldung erforderlich
Geld, Einfluss, Intrigen und Sex: Die Habsburger prägten Europa und die Welt wie keine andere Familie. Sie stellten zwischen 1273 und 1806 insgesamt 21 römisch-deutsche Könige und Kaiser. Habsburger:innen waren mit fast allen europäischen Herrscherdynastien verheiratet. Die Familie zog weltweit die Fäden im Spiel um die Macht.
Roman Sandgruber bringt die einzigartige Bedeutung des Hauses Habsburg knapp und treffend auf den Punkt und ordnet seine herausragende Rolle im Weltgeschehen neu. Eine bunte, kompakte Chronik voller Machtkämpfe und Erfolge, Inzest, Krankheit und Wahnsinn, Mythen und Mysterien – und zugleich eine packende Tour de Force durch 650 Jahre Weltgeschichte.
Begrüßung: Monika Sommer | Gründungsdirektorin hdgö
Im Gespräch: Florian Gasser | Journalist und Roman Sandgruber | Historiker und Autor
Florian Gasser studierte Geschichte und Politikwissenschaft in Innsbruck und Perugia. Seit dem Studium journalistisch tätig und dabei geblieben. Seit 2010 bei der ZEIT.
Roman Sandgruber ist emeritierter Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Johannes-Kepler-Universität Linz und Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Er ist mit zahlreichen Publikationen zur österreichischen und allgemeinen Wirtschafts-, Sozial-, Kultur- und Zeitgeschichte hervorgetreten.
https://hdgoe.at/buchpraesentation_habsburg
Foto: Molden Verlag
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13.11.2025
Ein Restaurant erfindet sich neu über den Dächern der Stadt
Altia by Urrechu im Meliá Vienna
220 Meter über der Donau, weit über den Dächern der Hauptstadt, eröffnet mit Altia by Urrechu eine neue Fine-Dining-Destination in Wien – samt Skybar eine Etage höher. Das Konzept stammt vom baskischen Spitzenkoch Íñigo Urrechu und verbindet mediterrane Finesse mit österreichischer Eleganz.
Wien ist um einen Hotspot für mediterranes Fine Dining reicher, mit einer Aussicht, die man so in Wien selten bekommt: Nach dem Redesign präsentiert sich das Restaurant Altia lichtdurchflutet, mit raumhohen Fenstern und einem atemberaubenden Panoramablick über Wien. Eine Etage darüber liegt die Altia Skybar – die höchstgelegene Rooftop-Bar der Stadt, mit Lounge, Terrasse, kleinen Gerichten und Signature Cocktails. Ideal für Aperitif oder After-Dinner.
Die neue Karte setzt auf klassische Mittelmeer-Aromen mit zeitgemäßen Akzenten: Tuna-Tatar mit Avocado und Edamame, Steinbutt mit Bohnen-Erbsen-Ragout, Ibérico-Trüffel-Röllchen, Burrata mit Meeresfrüchten und Kaviar sowie Beef Filet mit Trüffelkartoffeln und Avocado. Zum Abschluss empfiehlt sich die Mirum Tarte mit Turrón und Birne. Die Weinauswahl kombiniert Spitzenlagen aus Österreich und Spanien. An ausgewählten Sonntagen serviert Altia ein Signature Luncheon – ein Mittagsbrunch mit spanischem Vorspeisenbuffet und mediterranen À-la-carte-Gerichten, gelegentlich in Kooperation mit Marken aus Lifestyle, Mode oder Kunst.
Der Koch hinter dem Konzept: Kein Unbekannter
Íñigo Urrechu lernte bei 3-Sterne-Koch Martín Berasategui sowie Didier Oudill und führt heute mehrere prämierte Adressen in Spanien. 2018 wurde er vom Gourmets Club als "Bester Koch Spaniens" ausgezeichnet; als kulinarischer Partner von Meliá prägt er seit 2019 Häuser von Marbella bis Jakarta – nun auch Wien.
https://www.melia.com
Fotos: Altia
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12.11.2025
Das erst kürzlich eröffnete Restaurant „Zimmerl“ wird im neuen Gault&Millau 2026 mit 4 Hauben ausgezeichnet und zählt somit zu den Top-Gourmetadressen Österreichs.
Von 0 auf 4 Hauben in Rekordgeschwindigkeit: Der große Senkrechtstarter im aktuellen Gault&Millau Österreich kommt aus Waidhofen an der Thaya und heißt Bernhard Zimmerl. Ihm gelingt ein seltenes Kunststück: Sein Gourmetrestaurant eröffnete erst im Juli dieses Jahres und steigt innerhalb von nur wenigen Wochen mit 4 Hauben ein. „Wir wollen hier für unsere Gäste einfach etwas ganz Besonderes bieten. Dass der Gault&Millau das nun innerhalb von so kurzer Zeit mit 4 Hauben bewertet, ist eine riesige Wertschätzung für unsere Arbeit“, sagt Patron und Küchenchef Bernhard Zimmerl.
Erst im Juli diesen Jahres eröffnete Zimmerl sein Restaurant – er selbst nennt es „Chef’s Room Dining“. Jeder Tisch hat einen direkten Blick in die Küche. Serviert wird von Donnerstag bis Samstag ein 23-gängiges Menü, das in Präzision, Produktwahl und Dramaturgie an die Weltspitze erinnert. Zimmerl fährt dabei die Königsliga der weltweit besten Produkte auf, die er teils mit Waldviertler, teils mit japanischen Geschmäckern kombiniert.
Der 4-Haubenkoch setzt auf gewagte Kombinationen wie zum Beispiel im Gericht „Hamachi und Einkorn“: Hamachi, leicht mariniert mit Yuzu Chikutan Pfeffer, Yuzu und Granny Smith serviert auf einem doppellagigen Wantan aus Waldviertler Einkorn und klassischem Wantan, gefüllt mit Kataifi, N25 Baerii Kaviar und geröstetem Yuzu Sesam. Für ein anderes Gericht destilliert Zimmerl Erde aus dem nahen Wald und serviert sie mit geflämmten Vanilleeis und Kiefernsirup. Im neuen Restaurant ist nichts dem Zufall überlassen: Das Lichtkonzept, das Interieur – alles ist bis ins kleinste Detail durchdacht und abgestimmt.
Die Geschichte des 4-Haubenkochs zählt zu den beeindruckendsten in der österreichischen Kulinarik: Mit seinem Stammhaus „Foggy Mix“ betreibt Bernhard Zimmerl das weltweit einzige Irish Pub, das vom Gault&Millau mit 2 Hauben ausgezeichnet wird. In seinem Lebenslauf stehen keine großen Lehrmeister – die hohe Kunst des Fine Dinings hat er sich selbst angeeignet. Mit kompromissloser Qualität, radikaler Detailverliebtheit und einer Handschrift, die man sofort wiedererkennt, hat sich Zimmerl in kürzester Zeit einen Platz an der Spitze erkocht. Die Auszeichnung mit 4 Hauben bestätigt sein außergewöhnliches Talent.
https://www.restaurantzimmerl.at
Fotos: Claus Kadrnoschka
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11.11.2025
Große Stimmen für Bizets „Carmen“ beim Wiener Opernsommer 2026
Der Wiener Opernsommer kehrt im Juli 2026 mit einer Oper zurück, die wie kaum eine andere für Liebe, Eifersucht und Leidenschaft steht: Georges Bizets „Carmen“ wird vom 1. bis 18. Juli 2026 in der Open-Air-Opernarena am Heumarkt aufgeführt. Aufbauend auf dem Erfolg der vergangenen beiden Saisonen bleibt Wiens einzige Freiluftoper ihrer Linie treu, große Werke in spektakulärer Kulisse zu inszenieren: Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Dr. Michael Ludwig und der künstlerischen Leitung von Intendant Joji Hattori steht der Wiener Opernsommer auch 2026 für höchste künstlerische Qualität – und für jenes unverwechselbare Flair, das Wiens Sommerabende so besonders macht. Internationale Stars in den Hauptrollen, Orchester, Chor & Tanzensemble
Für „Carmen“ versammelt der Wiener Opernsommer 2026 ein erlesenes Ensemble international profilierter Künstler:innen, die Bizets Oper mit neuer Intensität und Leidenschaft zum Leben erwecken. In der Titelrolle ist die Amerikanerin Isabel Leonard zu erleben – eine der herausragendsten Mezzosopranistinnen ihrer Generation, Grammy-prämiert und an der New Yorker Met für ihre charismatische Bühnenpräsenz gefeiert. In weiteren Vorstellungen übernehmen Na’ama Goldman und Ezgi Kutlu die Partie der Carmen und bringen jeweils ihre eigene, unverwechselbare Interpretation von Bizets Heldin ein. Als Don José überzeugt der italienische Startenor Oreste Cosimo, der sich an europäischen Opernhäusern mit ausdrucksstarker Stimme und stilistischer Eleganz etabliert hat. Ebenfalls in dieser Rolle zu erleben ist der preisgekrönte junge Tenor aus Moldawien, Dumitru Mîțu. In der Rolle des Escamillo begeistern zwei außergewöhnliche österreichische Baritone: Daniel Gutmann und Paul Armin Edelmann. Nathalie Peña-Comas, dem Publikum des Wiener Opernsommers bereits als Violetta (La Traviata) bekannt, kehrt 2026 als Micaëla zurück – mit jener unverwechselbaren Klangschönheit, die sie auszeichnet. An ausgewählten Abenden wird die Rolle von der jungen kroatischen Sopranistin Gabriela Hrženjak übernommen. Auch in den Nebenrollen präsentiert der Wiener Opernsommer mit Sofiya Almazova, Annina Wachter, Fabian Jakob Balkhausen, Leo Mignonneau und Samuel Robertson ein hochkarätiges Ensemble. Erneut vereinen sich außerdem das Wiener Kammerorchester unter der Leitung von Joji Hattori, der Philharmonia Chor Wien und das 16-köpfige, von Jessica Wurzer choreografierte Tanzensemble des Wiener Opernsommers für eine eindrucksvolle musikalisch-tänzerische Inszenierung. Klassische Inszenierung mit Erzählerrolle
Das Publikum darf sich auch 2026 wieder auf eine klassisch gehaltene Inszenierung von Regisseur Dominik Am Zehnhoff-Söns freuen, die erneut durch eine zusätzliche Erzählerrolle erweitert wird. Diese wurde 2025 von Karl Markovics verkörpert. Wer ihm in der Rolle des Erzählers in der diesjährigen „Carmen“-Produktion nachfolgt, bleibt vorerst ein wohlgehütetes Geheimnis – eines, das die Vorfreude auf die dritte Saison des Wiener Opernsommers noch weiter steigen lässt.
Spanische Stierkampfarena in Wien
Nach der erfolgreichen Standortpremiere am Wiener Heumarkt im Vorjahr kehrt der Wiener Opernsommer 2026 an diesen besonderen Schauplatz zurück. Bühnenbild-Koryphäe Manfred Waba verwandelt diesen Ort erneut in eine zauberhafte Opernarena – in diesem Jahr, ganz werkgetreu, in eine spanische Stierkampfarena. Vor der prachtvollen Seitenfassade des Wiener Konzerthauses entsteht so eine atmosphärische Kulisse, die durch eindrucksvolle Lichtprojektionen zusätzlich in Szene gesetzt wird. Neu angelegte, schräg versetzte Zuschauerränge mit verbesserten Sichtlinien und fein abgestimmter Akustik bieten hierbei optimale Bedingungen für den Operngenuss. Waba zeichnet dabei nicht nur für das Bühnenbild, sondern auch für die Kostüme verantwortlich. Kostenlose Workshops für Jugendliche und exklusive Generalprobe für Schulklassen
Auch 2026 bietet der Wiener Opernsommer ein einzigartiges Kulturangebot für Schulklassen aus ganz Österreich. Dank der Förderung durch den Österreichischen Austauschdienst (OeAD) können Schüler:innen der Unter- und Oberstufe kostenlos an Workshops teilnehmen und exklusive Einblicke hinter die Kulissen einer Opernproduktion gewinnen. In den vergangenen beiden Jahren nutzten bereits Hunderte Schüler:innen diese Möglichkeit – ein Angebot, das 2026 um ein besonderes Erlebnis erweitert wird: Die teilnehmenden Klassen können am 29. Juni 2026 nicht nur die Generalprobe von Georges Bizets Carmen besuchen, sondern auch in einer moderierten Einführung durch das künstlerische Leading Team spannende Einblicke in die Entstehung der Produktion gewinnen. Intendant Joji Hattori freut sich auf insgesamt bis zu 2.000 Schulkinder bei dieser Generalprobe – die Teilnahme ist kostenlos, die Plätze werden nach Anmeldung vergeben.
Fotos: Wiener Opernsommer
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10.11.2025
Tosca Von Giacomo Puccini im Steinbruch St. Margarethen 15. Juli bis 22. August 2026
Im Sommer 2026 verwandelt sich der Steinbruch St. Margarethen wieder in eine Bühne für große Opernkunst – und feiert zugleich ein besonderes Jubiläum: Seit 30 Jahren dient der Steinbruch als einzigartige Opernkulisse. Mit „Tosca“ kehrt nach der gefeierten Produktion von 2015 eine Neuinszenierung der Geschichte voller Liebe, Eifersucht, Macht und Intrigen auf Europas eindrucksvollste Freiluftbühne zurück. Das bewährte Kreativduo – Regisseur und Bühnenbildner Thaddeus Strassberger sowie Kostümbildner Giuseppe Palella („Turandot“ 2021, „Aida“ 2024) – entführt das Publikum in das Rom um 1800: eine Welt zwischen Licht und Schatten, zwischen religiöser Autorität und revolutionärer Umbrüche. Die Premiere findet am 15. Juli 2026 statt.
Bewährtes Leading-Team setzt auf ikonische Schauplätze
2021 zauberten Thaddeus Strassberger und Giuseppe Palella asiatisches Flair in den Steinbruch, 2024 ließen sie das alte Ägypten lebendig werden. 2026 führt ihre Inszenierung von „Tosca“ mitten in das Rom der Napoleonischen Kriege. Schauplätze sind die Basilika Sant’ Andrea della Valle, der Palazzo Farnese und die Engelsburg, die sich allesamt im opulenten Bühnenbild widerspiegeln werden. „Die Bühne ist für mich kein bloßer Hintergrund, sondern ein aktiver Erzähler. Statt starker künstlerischer Effekte setze ich auf das Zusammenspiel von Bühnenbild, Licht und Kostümen. Dabei nutze ich die Weite, um die historischen Spannungen – die Machtverschiebungen im Kirchenstaat, die Bedrohung durch revolutionäre Kräfte – für das Publikum erlebbar zu machen“, erklärt Thaddeus Strassberger.
Visuell orientiert sich die Produktion an der Ästhetik des römischen Barocks: Caravaggios Chiaroscuro (Hell-Dunkel-Malerei), die psychologische Tiefe von Artemisia Gentileschi, die kompositorische Klarheit Domenichinos und die dynamische Theatralik Berninis prägen die Bildsprache. Die Architektur von Borromini und Guarini inspiriert die räumliche Gestaltung – mit Tiefe, Perspektive und Schatten als zentrale Elemente. Das Wechselspiel zwischen Hell und Dunkel spiegelt sich auch in der Kostümbildgestaltung wider, die Giuseppe Palella mit barocker Ausdruckskraft und historischer Präzision zum Leben erweckt. „Meine Kostüme für ‚Tosca‘ verbinden die dramatische Opulenz des Barocks mit einer realistischen Detailtreue. Sie sind nicht nur prachtvoll, sondern auch historisch fundiert und helfen dabei, die Figuren glaubhaft in ihrer Zeit zu verankern“, führt Giuseppe Palella aus.
Realismus auf der Opernbühne – Tosca und der Verismo
„Tosca“ gilt als Paradebeispiel des Verismo (italienischer Realismus) – einer Stilrichtung, die zwischen 1890 und 1920 die italienische Oper revolutionierte. Statt mythologischer Gestalten oder höfischer Liebesgeschichten stehen reale Schauplätze, alltägliche Milieus und menschliche Abgründe im Zentrum. Puccini zeigt Gewalt nicht nur angedeutet, sondern direkt auf der Bühne: Mord, Suizid und versuchte Vergewaltigung sind Teil des dramatischen Geschehens.
Musikalische Exzellenz unter internationaler Leitung
Die musikalische Leitung der „Tosca“-Produktion im Steinbruch St. Margarethen übernimmt erneut der italienische Dirigent Valerio Galli, der bereits im Rahmen der Produktion „Carmen“ (2023) das Publikum mit seiner packenden musikalischen Interpretation begeisterte. Mit seinem Gespür für dramatische Spannung und klangliche Tiefe bringt der Puccini-Spezialist die Musik des großen italienischen Meisters in der einzigartigen Akustik des Steinbruchs eindrucksvoll zur Geltung.
Das Ensemble vereint herausragende Stimmen mit internationaler Bühnenerfahrung. Folgende bereits bekannte Solistinnen übernehmen alternierend die Rolle der Floria Tosca: Joyce El-Khoury gastierte u. a. an der Metropolitan Opera, der Bayerischen Staatsoper, der Royal Opera Covent Garden, der Opéra-Comique Paris und der Opera Australia. Sie war bereits 2023 als Carmen in der Oper im Steinbruch zu erleben.
Celine Byrne sang u. a. an der Deutschen Oper am Rhein, der Irish National Opera, der Opera Vlaanderen, der Staatsoper Hamburg und bei den Bregenzer Festspielen. Auch sie war bereits 2021 als Liù in „Turandot“ im Steinbruch zu hören. Melissa Purnell trat in Italien, Frankreich, Kanada und Mexiko auf, u. a. am Teatro Duse Bologna, Teatro Cagnoni Vigevano und beim Taranto Opera Festival. 2024 war sie als Hohepriesterin in „Aida“ Teil des künstlerischen Teams der Oper im Steinbruch.
In der Rolle des Cavaradossi stehen drei Tenöre mit kraftvoller Stimme, emotionaler Bandbreite und internationaler Erfahrung auf der Bühne: Bror Magnus Tødenes sang u. a. an der Wiener Staatsoper, der Opéra de Lyon, der Opéra national de Paris, bei den Salzburger Festspielen und an der Royal Swedish Opera. Yongzhao Yu ist regelmäßig an der Metropolitan Opera, der English National Opera, der Irish National Opera und der Houston Grand Opera engagiert. Adorján Pataki ist festes Ensemblemitglied der Ungarischen Staatsoper und gastierte u. a. in Darmstadt, Chemnitz, Prag, Madrid, Bergen und Dubai.
Die Rolle des Scarpia übernehmen: Ariunbaatar Ganbaatar, Gewinner des Tschaikowski-Wettbewerbs, sang u. a. am Mariinski-Theater, an der Deutschen Oper Berlin, der Opéra National de Lyon, der Carnegie Hall und beim BBC Cardiff Singer of the World. Hansung Yoo war Ensemblemitglied am Staatstheater Kassel, sang u. a. am Royal Opera House London, an der Israeli Opera, der Deutschen Oper Berlin und beim Dorset Opera Festival. Marco Caria gastierte u. a. an der Wiener Staatsoper, am Teatro La Fenice, an der Washington National Opera, der Opéra de Tours, am Teatro Comunale di Bologna und beim Tokyo Spring Festival.
Auch die Nebenrollen sind hochkarätig besetzt: Volodymyr Morozov und Zoltan Nagy teilen sich die Doppelrolle des politischen Gefangenen Angelotti und des Gefängnisschließers. Zoltan Nagy war bereits in früheren Produktionen der Oper im Steinbruch zu erleben und kehrt nun in einer neuen Rolle zurück. Ivan Zinoviev und Ilia Kazakov übernehmen die Rollen des Sagrestano (Mesner) und des Sciarrone (Polizeiwachmann). Auch sie waren bereits im Ensemble vergangener Produktionen.
„Mit ‚Tosca‘ bringen wir eine der packendsten Opern der Musikgeschichte in die monumentale Kulisse des Steinbruchs – ein Ort, der wie geschaffen ist für Puccinis dramatische Klangwelten und die emotionale Wucht dieser Inszenierung“, sagt Daniel Serafin, Intendant der Oper im Steinbruch. „Ich freue mich besonders über das renommierte und bewährte Leading-Team rund um Thaddeus Strassberger und Giuseppe Palella und bin stolz, dass wir ein internationales Ensemble von höchster Qualität präsentieren können.“
Auch Rico Gulda, Generalintendant der Esterhazy Privatstiftung, unterstreicht die Bedeutung der Produktion für den Kulturtourismus: „Mit der Oper im Steinbruch verbinden wir künstlerische Exzellenz mit regionaler Verantwortung. Unser Ziel ist es, Kultur nicht nur als inspirierendes Erlebnis zu vermitteln, sondern auch als Motor für nachhaltige Entwicklung im Burgenland zu etablieren – durch Tourismus, Beschäftigung und regionale Wertschöpfung. Dieses Zusammenspiel macht das Burgenland zu einem lebendigen Kulturland mit internationaler Ausstrahlung.“
Ausblick 2027
Auch für die Saison 2027 konnte das erfolgreiche Leading-Team – Regisseur und Bühnenbildner Thaddeus Strassberger, Kostümbildner Giuseppe Palella sowie Dirigent Valerio Galli – erneut gewonnen werden. Damit setzt die Oper im Steinbruch ihre künstlerische Kontinuität fort und stärkt ihre unverwechselbare Handschrift. Mit Giuseppe Verdis „Rigoletto“ erwartet das Publikum eine weitere eindrucksvolle Produktion, die musikalisch wie szenisch mit höchster Sorgfalt und Kreativität gestaltet wird.
https://whttp://www.operimsteinbruch.at/
Fotos: Andreas Tischler/Guiseppe Palella
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10.11.2025
Ihre nächste Reise wartet – und der passende Drive gleich dazu!
Reisen heißt, die Welt mit offenen Augen und offenem Herzen zu entdecken – neue Kulturen kennenzulernen, Natur und Genuss zu erleben und den Alltag für eine Weile hinter sich zu lassen. Die Ferien-Messe Wien lädt Sie dazu ein, Ihre persönliche Reiseinspiration zu finden und die Vielfalt des Reisens in all ihren Facetten zu entdecken. Parallel dazu präsentiert die Vienna Drive die neuesten Trends rund um individuelle Mobilität: E-Fahrzeuge, Österreichpremieren führender Automarken, Zweiräder, Zubehör sowie der beliebte Sportwagen-Distrikt sorgen für Innovation und Begeisterung.
Inspiration & Urlaubsfeeling pur
Ob naturnahe Urlaubsziele in Österreichoder Traumdestinationen in der Ferne.Hunderte Aussteller aus mehr als 80 Ländern präsentieren sich an 4 Tagen in Halle C und D der Messe Wien.Presenting Partner ist erneut TUI – persönliche und individuelle Beratung sorgen für Urlaubserlebnisse nach Maß. Das diesjährige Partnerland Sri Lanka entführt mit Farben, Düften und Kultur in den Indischen Ozean – eine Einladung, in die Lebensfreude und Herzlichkeit der Insel einzutauchen.
Innovation & Mobilität vereint
Die Vienna Drive geht in die zweite Runde und präsentiert wieder in Halle B die neuesten Trends rund um individuelle Mobilität. Von innovativen E-Fahrzeugen über klassische Modelle fast aller gängigen Automarken, bis Bikes und Motorrädern, Zubehör und Österreichpremieren reicht das Angebot. Mobilitätsclubs, Versicherungen, Fahrschulen, Autoaufbereiter und viele weitere Branchenplayer ergänzen die Vienna Drive 2026. Zahlreiche Neuheiten und Erlebnisflächen sorgen für zusätzlichen Wow-Effekt.
Online-Ticket zum Vorteilspreis
Das Online-Ticket für nur 13,50 Euro (statt 15,50 an der Messekassa) – ideal für Familie, Bekannte und Verwandte, oder sich selbst. Kinder bis 14 Jahren haben freien Eintritt und jede Karte ist für beide Messen gültig. Für die Anreise von außerhalb Wiens empfiehlt sich das ÖBB Kombiticket ab 34 Euro inkl. Bahnfahrt, Wiener Linien und Messe-Eintritt.
https://www.ferien-messe.at
https://www.vienna-drive.com/
Fotos: Ferien Messe Wien/ Vienna Drive
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10.11.2025
Ein neues Kapitel Wiener Eleganz: Das Miiro Hotel Palais Rudolf öffnet seine Türen
Ein Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Am 17. November 2025 öffnet das Miiro Palais Rudolf seine Türen am Rudolfsplatz 11 im ersten Wiener Gemeindebezirk und enthüllt ein 4 Sterne Boutique Hotel mit 64 Zimmern, in dem die zeitlose Eleganz Wiens auf den Rhythmus des modernen Lebens trifft. Buchungen sind ab sofort über die Miiro Palais Rudolf Webseite möglich.
Inspiriert von der reichen kulturellen Geschichte der Stadt versteht sich das Miiro Palais Rudolf als moderne Hommage an die kulturelle Raffinesse der Stadt. Das Haus vereint klassische Wiener Eleganz mit zeitgenössischem Esprit und schafft so ein Erlebnis, das zugleich zeitlos und erfrischend modern ist.
Design mit globaler Handschrift und lokaler Seele
Das Interior-Design-Konzept wurde von James Thurstan Waterworth, Gründer des Londoner Studios Thurstan (ehemals European Design Director bei Soho House) entworfen und vom renommierten Wiener Studio Archisphere umgesetzt.
Das architektonische Konzept des Miiro Palais Rudolf stammt von Gabriel Kacerovsky, dem Gründer von Archisphere, das für Kreativität, Präzision und Handwerkskunst steht. Jedes Projekt des Studios erzählt eine Geschichte, die mit sorgfältiger Planung beginnt, im Design Gestalt annimmt und in der Nutzung spürbar bleibt. Kacerovsky interpretiert die Anmut eines klassischen Wiener Stadthauses neu – er bewahrt die klaren Proportionen und kunstvollen Details der Architektur des 19. Jahrhunderts und verbindet sie mit einer zeitgemäßen Leichtigkeit und Intimität.
„Das Palais Rudolf wurde als lebendiger Ort konzipiert, nicht als Denkmal“, sagt Kacerovsky. „Jede Proportion, jedes Licht und jede Textur wurde bewusst gewählt, um Wiens poetische Dualität einzufangen – seine stille Eleganz und seine kreative Kühnheit.“
Wiener Eleganz neu interpretiert Die 64 Gästezimmer, darunter 2 Suiten, spiegeln die Atmosphäre eines Wiener Stadthauses wider. Eine sanfte Farbpalette aus warmen, natürlichen Tönen verbindet sich mit Möbeln im Vintage-Stil. So entsteht ein harmonisches Zusammenspiel aus klassischer Eleganz und moderner Raffinesse – mit Parkettböden im Fischgrätmuster, dezentem Licht und Ausblicken auf den Rudolfspark oder den grünen Innenhof. Einige Suiten verfügen zudem über private Balkone, die einen ganz persönlichen Blick auf das Wiener Stadtleben eröffnen.
Die öffentlichen Bereiche orientieren sich an der Atmosphäre traditioneller Wiener Kaffeehäuser und Brasserien. Tagsüber präsentieren sie sich als ruhige Orte der Begegnung, abends verwandeln sie sich in warme, stimmungsvolle Räume voller Charakter und subtiler Theatralik.
Durchgängig prägt eine informelle Stadthaus-Ästhetik das Haus: elegant und doch wohnlich, anspruchsvoll und zugleich mühelos einladend. So entstand eine architektonische Komposition, die zugleich vielschichtig und persönlich wirkt – nostalgisch und doch modern, sinnlich und zugleich ruhig.
Wohlbefinden & Komfort für den modernen Reisenden
Über das Interieur hinaus bietet das Miiro Palais Rudolf sorgfältig gestaltete Einrichtungen, die Erholung und Wohlbefinden in den Mittelpunkt stellen. Das Boutique-Gym verbindet natürliches Licht und minimalistisches Design mit hochwertiger Ausstattung – ein Ort für Energie, Balance und Achtsamkeit. Der Refresh Room, ein charakteristisches Miiro-Feature, bietet einen privaten Rückzugsort für frühe Anreisen oder späte Abreisen. Mit Duschen, sanfter Beleuchtung und ausgewählten Pflegeprodukten sorgt er für einen nahtlosen Übergang zwischen Reisen und Ankommen. Diese Einrichtungen erweitern die Designphilosophie des Hauses über die Ästhetik hinaus hin zu einem ganzheitlichen Gefühl von Ruhe, Komfort und unaufdringlichem Luxus.
Kunst im Palais Rudolf – Ein leiser Blick
Kunst ist ein wesentlicher Bestandteil der Identität des Miiro Palais Rudolf und verwandelt das Hotel in eine lebendige Galerie, die Wiens kreative Seele widerspiegelt. Zu sehen sind Werke bedeutender österreichischer Künstlerinnen und Künstler wie Maria Lassnig, Peter Sengl, Jürgen Messensee, Max Weiler, Rudolf Hradil und Christian Ludwig Attersee – jede Position steht für ein einzigartiges Kapitel der österreichischen Moderne. Ihre Werke, in den öffentlichen Bereichen präsentiert, spiegeln die Vielfalt und Tiefe der Wiener Kunstlandschaft wider – von Lassnigs introspektiven Körperdarstellungen bis zu Sengls energiegeladener Figuration. Gemeinsam schaffen sie einen Dialog zwischen Kunst und Architektur, zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Philosophie der Gastlichkeit – Dirk-Jan Doek
Die Philosophie und Identität des Hauses werden von General Manager Dirk-Jan Doek geprägt, der über 20 Jahre internationale Erfahrung bei Marken wie Hilton, The Social Hub und dem Grand Hotel Huis ter Duin in die Eröffnung des Miiro in Wien einbringt.
„Im Miiro Palais Rudolf geht es uns darum, klassische Gastlichkeit mit moderner Kreativität zu verbinden“, sagt Dirk-Jan Doek. „Wir möchten etwas schaffen, das zutiefst menschlich ist – wo Design, Kunst und Kulinarik Menschen auf sinnvolle Weise zusammenbringen. Das ist mehr als ein Hotel; es ist ein Ort der Inspiration.“
Seine Leidenschaft liegt darin, traditionelle Hotellerie mit zukunftsorientierten, design geführten Konzepten zu verbinden – ein Ansatz, der nicht nur das Palais Rudolf prägt, sondern auch das kulinarische Konzept des Baroness, dem Restaurant und der Bar des Hauses, deren Eröffnung für 2026 geplant ist. Dort trifft mediterrane Leichtigkeit auf Wiener Seele.
https://www.miirohotels.com
Fotos: James Mc Donald
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07.11.2025
20. Grafenegg Festival und Sommersaison 2026
Das 20. Grafenegg Festival findet vom 14. August bis 6. September 2026 statt und feiert sein Jubiläum mit einem außergewöhnlich vielfältigen Programm. Neben dem Wolkenturm, dem Auditorium und dem Schlosshof wird erstmals der neue Rudolf Buchbinder Saal bespielt, der ab Mai 2026 mit modernster Technik und Blick auf den Schlosspark neue Akzente setzt. Das Festival vereint internationale Spitzenorchester, Solisten und Uraufführungen.
Eröffnet wird es vom Philharmonia Orchestra London unter Cristian Măcelaru mit Beethovens Chorfantasie und Orffs Carmina Burana. Es folgen u. a. das Israel Philharmonic Orchestra mit Lahav Shani, das Royal Concertgebouw Orchestra, die Wiener Philharmoniker, das Mahler Chamber Orchestra mit Yuja Wang und das Orchestra Giovanile Luigi Cherubini unter Riccardo Muti zum Finale.
Das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, Residenzorchester des Festivals, präsentiert Werke von Olga Neuwirth, Georg Friedrich Haas und eine konzertante Aufführung von Korngolds Die tote Stadt. Solisten wie Martha Argerich, Joyce DiDonato, Asmik Grigorian, Piotr Beczała, Víkingur Ólafsson und Daniil Trifonov prägen den Jubiläumssommer.
Neben den großen Konzerten gibt es Nachmittagsreihen, Late Night Sessions und Préludekonzerte. Schon ab Juni stimmt die Sommernachtsgala auf die Saison ein. Grafenegg bleibt damit ein internationaler Leuchtturm, wo Musik, Natur und Architektur zu einem einzigartigen Gesamterlebnis verschmelzen.Grafenegg Sommerklänge.
INFO:
Sommerklänge 2026:
Die Sommerklänge finden von 11. Juni bis 8. August 2026 statt. Eröffnet wird die Sommersaison mit der Sommernachtsgala am 11. und 12. Juni 2026. Konzertkarten von € 15 bis € 180.
20. Grafenegg Festival:
Das Grafeneggg Fesival findet von 14. August bis 6. September 2026 statt. Konzertkarten von € 15 bis € 180.
Die Grafenegg Academy 2026:
Die Grafenegg Academy findet vom 8. – 19. Juli 2026, Abschlusskonzert am 18. Juli 2026 statt.
Ink Still Wet 2026:
21. – 24. April und 14. – 22. August 2026 - Abschlusskonzert am 21. August 2026
Residenz des European Union Youth Orchestra:
20. Juli – 2. August 2026
Zu allen Konzerten werden Bustransfers aus Wien angeboten. Mitglieder im Grafenegg Freundeskreis erhalten bei allen Eigenveranstaltungen 10% Ermäßigung auf Einzelkarten und 20% auf Abonnements sowie ausgewählte Konzerte (für max. 2 Karten pro Veranstaltung bzw. 2 Abos pro Abo-Reihe). Besucher unter 26 Jahren erhalten 50% Ermäßigung auf alle Konzerte der Grafenegg Kulturbetriebsgesellschaft (mit Ausnahme des Familientags und des Advents).
https://www.grafenegg.com/de
Fotos: Grafenegg
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07.11.2025
Klassik unter Sternen
Ein neuer Himmel für die Klassik in Grafenegg - nach 17 Jahren im Stift Göttweig zieht das exklusive Freiluft-Event rund um Mezzosopranistin Elīna Garanča nach Grafenegg.
Der Auftakt in der neuen Spielstätte erfolgt erstmals an einem Samstag – am 4. Juli 2026. Der offizielle Kartenvorverkauf startete am 22. Oktober 2025. Am 14. November 2025 wird die strategische Neuausrichtung in Wien offiziell präsentiert, mit Beteiligung von Garanča, Grafenegg und den Sponsoren. Mit dem Ortswechsel wird nicht nur ein neuer Veranstaltungsort bezogen – es ist auch ein symbolischer Schritt in die Zukunft: unter dem Motto "künstlerische Exzellenz und ökologische Verantwortung".
Ein neuer Kraftplatz
Die Entscheidung ist nicht rein pragmatischer Natur. In den letzten Jahren haben sowohl die Pandemie als auch der Krieg in der Ukraine die Veranstaltungslandschaft erschwert. Zugleich wächst in der Gesellschaft der Anspruch an ökologisches und nachhaltiges Handeln, was eine Neuausrichtung unumgänglich machte. Grafenegg wird dabei als idealer Ort angeführt: Der Wolkenturm überzeugt mit preisgekrönter Architektur, hervorragender Akustik und freier Sicht von fast allen Plätzen – Eigenschaften, die auch höhere Ansprüche an Nachhaltigkeit und künstlerische Qualität bedienen sollen.
Aufbruch und Vorfreude
Die Jahre in Göttweig wurden mit großer Dankbarkeit gewürdigt – insbesondere die Gastfreundschaft der Benediktiner-Abtei und die besondere Atmosphäre dieses spirituellen Ortes werden hervorgehoben. Die Einladung an alle musikbegeisterten Menschen lautet klar: sich den Sommerabend im neuen Rahmen von Klassik unter Sternen nicht entgehen zu lassen – es winken neue Sternstunden in Grafenegg.
https://www.klassikuntersternen.at
Fotos: Katharina Schiffel
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06.11.2025
Diplomatischen Akademie Wien und Technische Universität Wien: Wo Diplomatie auf Umwelttechnologie trifft
Der MSc ETIA als Pionier interdisziplinärer Exzellenz
In einer Ära globaler Nachhaltigkeitsherausforderungen braucht es Führungspersönlichkeiten und Expert_innen, die gleichermaßen in technischen wie diplomatischen Belangen versiert sind. Der Master of Science in Environmental Technology and International Affairs (ETIA) vereint seit fast zwei Jahrzehnten in einzigartiger Weise die Expertise zweier renommierter Institutionen: der Diplomatischen Akademie Wien und der Technischen Universität Wien.
Das zweijährige, englischsprachige Vollzeitprogramm bildet die nächste Generation von Entscheidungsträger_innen aus, die komplexe Umweltfragen nicht an nationalen Grenzen Halt machen lassen. Die Studierenden – aus bis zu 47 Nationen und allen Kontinenten – erwerben jenes seltene Kompetenzprofil, das rechtliches, wirtschaftliches, politisches und technisches Fachwissen vereint.
Mehr als 180 Absolventinnen und Absolventen haben den Lehrgang bereits erfolgreich abgeschlossen und arbeiten heute in Schlüsselpositionen bei internationalen Organisationen, Ministerien, NGOs und führenden Unternehmen im Bereich nachhaltiger Entwicklung. Die hochkarätig besetzte Faculty und das starke Alumni-Netzwerk beider Institutionen öffnen Türen auf höchster internationaler Ebene.
ETIA ist mehr als ein Studiengang – es ist eine Antwort auf die drängendsten Fragen unserer Zeit, formuliert im Geiste Wiener Diplomatie und technologischer Innovation.
Die Gestaltung Zukunft globaler Nachhaltigkeit:
https://www.etia.at
Fotos: Diplomatische Akademie/TU Wien
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05.11.2025
Vier Winzer, ein Jahrhundertwein: Der neue Centum und die limitierte Centum 21 & 23 Box
Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Burgenlands haben vier ausgewählte Winzer in meisterlicher Zusammenarbeit den Centum 2021 erschaffen. Nun wurde der neue Centum feierlich enthüllt – flankiert von der exklusiven, streng limitierten Centum 21 & 23 Box, die ein einzigartiges Genusserlebnis verspricht.
Im Jahr 2021 feierte das Burgenland ein Jahrhundert Zugehörigkeit zu Österreich. In Würdigung dieser Geschichte erschufen die vier Spitzenwinzer Erich Scheiblhofer, Georg Prieler, Albert Gesellmann und Thomas Kopfensteiner den Jahrhundertwein Centum 2021 – ein Tribut an Tradition und Handwerkskunst.
1923 wurden die Gemeinden Luising, Rattersdorf und Liebing schließlich auch Österreich zugesprochen, daher wird die Reihe mit einem zweiten – und finalen – Jubiläumswein fortgesetzt: dem Centum 2023. Ein Wein, der Geschichte atmet und zugleich die meisterliche Qualität des Burgenlands feiert.
„Burgenlands Geschichte in einem Glas – für mich der perfekte Slogan für das Projekt Centum“, so Herbert Oschep, Geschäftsführer der Weintourismus Burgenland GmbH.
Wie bereits bei der ersten Edition wurde die Cuvée von den vier renommierten Winzern Erich Scheiblhofer, Georg Prieler, Albert Gesellmann und Thomas Kopfensteiner kreiert, die jeweils eine der vier bedeutenden Weinregionen des Burgenlands verkörpern.
Der Centum 2.0 besteht zu 25 Prozent aus Zweigelt und zu 75 Prozent aus Blaufränkisch – den beiden prägenden Rotweinsorten des Burgenlands. „Das Geschmacksprofil des Centum spiegelt die Vielfalt des gesamten Burgenlands wider“, erklärt Scheiblhofer. Den Zweigelt-Anteil steuert er aus dem Gebiet Neusiedlersee bei, während der Blaufränkisch-Anteil zu gleichen Teilen von Georg Prieler (Region Leithaberg), Thomas Kopfensteiner (Region Eisenberg) und Albert Gesellmann (Mittelburgenland) verantwortet wird.
Limitierte Edition des Centum 2021 & 2023
Die exklusive „Jahrhundertwein Centum 2021 & 2023 Box“ ist auf lediglich 333 Exemplare limitiert und exklusiv im My Burgenland Shop in Parndorf erhältlich. Ab dem 15. November wird zudem der Jahrgang Centum 2023 in einer edlen Holzkiste auch einzeln zum Verkauf angeboten – ein Muss für Sammler und Liebhaber außergewöhnlicher Rotweine.
https://www.weinburgenland.at/jahrhundertwein/
https://myburgenland.shop/my-burgenland-shop-im-designer-outlet-parndorf/
Fotos: AF
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03.11.2025
Neue kartografische "Geburtsurkunde" Amerikas entdeckt Mutmaßlich älteste Weltkarte aus 1508 von Wiener Professor in New York aufgespürt Der in Österreich lebende Wissenschafter, Prof. Stefaan Missinne, präsentierte jüngst in Wien die "älteste kartografische 'Geburtsurkunde' Amerikas". Laut seinen Recherchen stammt eine in der New Yorker Public Library lagernde und kaum beachtete französische Weltkarte von etwa 1508 und ist damit um mindestens acht Jahre älter als die "Waldseemüller"-Karte, die bisher als älteste Darstellung des Kontinents Amerika galt. Die aus einem Holzschnitt angefertigte "Waldseemüller-Karte“ wurde laut mehreren Gutachten offenbar erst 1516 gedruckt. Der Belgier Missinne, der auch Mitglied der britischen "Royal Geographic Society" ist, spricht von einem "Durchbruch" bei der Suche nach der ersten Weltkarte, die den 1492 von Christoph Columbus entdeckten Kontinent mit America benennt. "Die in den USA bis jetzt als Geburtsurkunde Amerikas präsentierte 'Waldseemüller-Karte' ist gemäß Wasserzeichen und einem deutschen Gedicht aus 1515 auf der Rückseite der Karte ein Nachdruck auf wiederverwendetem Papier aus der Zeit nach 1516." Missinne stieß nach jahrelangen weltweiten Forschungen in der "Public Library" in New York auf die Karte des französischen Kartografen Louis Boulangier, die dieser in seiner südfranzösischen Heimatstadt Albi um 1508 angefertigt hat.
Auf 12 Streifen hat Boulengier die gesamte Weltkugel dargestellt. "America" erscheint als "neu entdeckt" - lateinisch "noviter reperta"- ganz im Osten in der Nähe Japans, da der Pazifik noch unbekannt war, als zwickelähnliche Fläche mit vielen unbekannten Inseln umgeben. Missinne präsentierte seine Entdeckung am vergangenen Donnerstagabend bei einem Vortrag auf Einladung der Österreichischen Landesverteidigungsakademie (LVAk) in Wien. Die von ihm vergrößerte Karte wurde dabei von französischen und US-amerikanischen Militärattachés vor Diplomaten aus Österreich, dem Vatikan, der Schweiz, Portugal, Spanien, Polen, Norwegen, Kroatien und der Türkei feierlich enthüllt.
"Mein Fund des verborgenen Schatzes ist auch ein Beitrag zum nächstes Jahr gefeierten 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung aus 1776. Amerika hat jetzt eine neue kartografische Geburtsurkunde." Damit ist die bisherige aus Deutschland stammende und 1901 von einem Priester entdeckte "Waldseemüller-Karte" als älteste Darstellung Amerikas gewissermaßen entthront worden. Die frühere deutsche Kanzlerin Angela Merkel übergab 2007 bei einem Besuch in Washington dem damaligen US-Präsidenten George W. Bush das einzige bekannte Exemplar, ein Nachdruck dieser Karte aus dem Jahr 1516. In der Library of Congress in Washington DC wird sie jährlich von zwei Millionen Besuchern besichtigt. Der amtierende US-Präsident Donald Trump wird mit der älteren Karte des Franzosen Boulengier -gedruckt in Lyon - vermutlich wenig Freude haben. Denn der amerikanische Kontinent ist darauf nur sehr klein dargestellt. Zudem fehlt das von ihm beanspruchte Grönland komplett.
Text: Otmar Lahodynsky
Fotos: BMLV/Christoph Zwierschitz
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03.11.2025
Ein Markstein in der Geschichte des Opernhauses – und Österreichs Die aktuelle Spielzeit der Wiener Staatsoper ist eine ganz besondere: Am 5. November jährt sich die Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper nach ihrer Zerstörung in den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs zum 70. Mal.
Das Haus am Ring setzt sich in diesem Herbst in vielfältiger Weise nicht nur mit den Themen Zerstörung, Wiederaufbau und Wiedereröffnung auseinander, sondern auch mit den historischen Ereignissen, die zur Zerstörung geführt haben und mit der Rolle, die die Oper dabei gespielt hat. Die Auseinandersetzung findet auf mehreren Ebenen statt – beginnend mit dem »Opern Air« im Burggarten zu Spielzeitbeginn bis zur Fidelio-Premiere im Dezember.
Das Buch zur Ausstellung: Im Palast der Selbsterfindung - erhältlich ab 7. November 2025
Anlässlich des 70. Jahrestags der Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper erscheint im Molden Verlag das Buch »Im Palast der Selbsterfindung«, das den Bogen von der Zerstörung der Oper bis zum Opernfest 1955 spannt. Die Phase des Wiederaufbaus war nicht nur emotional, sondern auch politisch ein zentrales Thema der jungen Zweiten Republik und ihrer Suche nach einer neuen Identität. So stellte auch die Wiedereröffnung der Oper weit mehr dar als nur einen außergewöhnlichen Opernabend:
Sie war der Inbegriff eines Neubeginns, mit all den Hoffnungen, Wünschen und leider auch Verdrängungen, Leugnungen und Beharrungen. Essays zu diesem Stück Zeitgeschichte in all seinen Facetten sowie eine Vielzahl bisher selten gezeigter Fotografien erzählen das Jahrzehnt des Wiederaufbaus im Spiegel der parallel dazu vollzogenen Brüche und Kontinuitäten neu. Der Bogen der Texte spannt sich von der erschreckenden Vorgeschichte ab 1938 über Fragen zur Identitätsgeschichte und zum »Mythos Staatsoper« bis zur Architektur des wiedererbauten Hauses und unheilvollen Kontinuitäten in der Person von Künstlern wie Karl Böhm oder Rudolf Eisenmenger und zur Spielplanpolitik 1945 bis 1955. Mit Beiträgen von Gerald Heidegger, Oliver Rathkolb, Anna Stuhlpfarrer, Sabine Plakolm-Forsthuber, Iris Frey, Andreas Láng und Oliver Láng sowie Susana Zapke.
Gedenktafel
Am 5. November, genau 70 Jahre nach der Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper, wird eine Gedenktafel enthüllt, die an jene Opfer des NS-Regimes erinnert, die am Haus tätig waren. Die Tafel befindet sich rechts neben dem Haupteingang im Arkadengang der Oper. Über dem Schriftzug zeigt sie eine Arbeit von Käthe Kollwitz – »Die Klage«, entstanden in den Jahren 1938-41.
Das Käthe-Kollwitz-Museum zum Relief: »Die dargestellte Trauernde, die ihr Gesicht zum Teil mit den Händen verdeckt, trägt die Züge von Käthe Kollwitz. Unter den Bedingungen der nationalsozialistischen Diktatur kommt besonders der über den Mund gelegten Hand eine erhöhte Bedeutung zu. Sie ist als eine Verurteilung zum Schweigen zu verstehen und entspricht der damaligen Situation der Künstlerin, die von ihrem Publikum ferngehalten wird, indem man sie erfolgreich daran hindert, ihr Werk in der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Als ich die Klage machte, stand ich unter dem Eindruck von [Ernst] Barlachs Tod und dem furchtbaren Unrecht, das er erlitten hatte. Das furchtbare Unrecht, das Menschen einander zufügen, hat in den drei Jahren [seit Barlachs Tod] sich fortgesetzt und setzt sich noch fort …(Käthe Kollwitz, Briefe der Freundschaft, an Trude Bernhard, 1941) Dieses »Unrecht« bezieht sich auch auf die zunehmende Judenverfolgung, die Käthe Kollwitz aus der Nähe miterleben muss, da die ihr eng vertraute Schwester Lise mit dem jüdischen Ingenieur und Komponisten Georg Stern verheiratet ist und vier Kinder hat. Er stirbt bereits im März 1934. Neue TV Dokumentation: Wiener Staatsoper - Weltbühne für Österreich - 5. November 2025, 22.30 Uhr, ORF 2
So richtig frei war Österreich 1955 erst, als am 5. November 1955 die Oper wieder ihren Spielbetrieb im Haus am Ring aufnahm – so die Grundthese der neuen Dokumentation »Wiener Staatsoper – Weltbühne für Österreich« (52 Minuten, Regie: Alexandra Venier, Buch: Gerald Heidegger und Alexandra Venier). Dieser Film stellt sich der Frage, warum ausgerechnet die Staatsoper für die Bildung der österreichischen Identität – über verschiedene politische Systeme hinweg – so prägend werden konnte.
Im Moment der Eröffnung des Hauses am Ring in 1869 hatte das Habsburgerreich seine politische Vormachtstellung innerhalb Europas im Grunde bereits eingebüßt, zudem schien zunächst kaum jemand mit dem Erscheinungsbild des neuen Gebäudes glücklich. Dennoch wusste sich Österreich über den Betrieb dieser neuen Oper als Kulturgroßmacht zu positionieren. Über alle Zeitbrüche hinweg, 1918 oder auch 1945, diente die Oper als Rückgriff, um wieder eine Idee von Österreich zu finden, aber ebenso dafür, von eigenen Mitverantwortungen abzulenken.
Erich Boltensterns Innenraum der Oper wurde 1955 zum Ausdruck eines ewig gültigen Österreich-Verständnisses, hätte aber auch anders aussehen können, wie die Dokumentation verdeutlicht. Wer Österreich verstehen will, kann mit diesem Film ins Getriebe einer Institution schauen, in der sich heute internationale Stars die Klinke in die Hand geben – und selbst oft verwundert sind, wie sehr sich ein ganzes Land mit diesem Theater identifiziert.
Premiere: Fidelio - 16. Dezember 2025
Am 5. November 1955 wurde die Wiener Staatsoper mit einer Vorstellung von Ludwig van Beethovens Fidelio feierlich wiedereröffnet – ein Werk, das gemeinhin als Sinnbild für Hoffnung, Geschwisterlichkeit und Freiheit gesehen wird, gleichzeitig aber immer wieder, und ganz besonders in der NS-Zeit, ideologisch missbraucht wurde.
Gerade auch diesem Aspekt der Vereinnahmung widmet sich die von Regisseur Nikolaus Habjan inszenierte Neuproduktion, die von Franz Welser-Möst musikalisch geleitet wird. Es singen u. a. Malin Byström (Leonore), David Butt Philip (Florestan), Christopher Maltman (Don Pizarro) und Tareq Nazmi (Rocco).
https://www.wiener-staatsoper.at/
Fotos: ORF + Molden Verlag + picturedesk.com
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31.10.2025
40 Jahre Umweltbundesamt - Gemeinsam für Umwelt, Klima und Zukunft
Das Umweltbundesamt feiert heuer sein 40-jähriges Bestehen – ein Anlass, auf vier Jahrzehnte verlässliche Umweltarbeit zurückzublicken. Dieser Meilenstein wird am 4. November 2025 gefeiert, und ein Blick in die Zukunft geworfen.
Das Umweltbundesamt steht für die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft zur Sicherung nachhaltiger Lebensbedingungen. Als bedeutendste Experten Institution für Umwelt in Österreich und als ein führender Umweltberater in Europa entwickelt es Entscheidungsgrundlagen auf lokaler, regionaler, nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Das Umweltbundesamt arbeitet transparent und allparteilich und steht im Dialog mit Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.
Mit seiner Arbeit liefert es wichtige Entscheidungsgrundlagen, um den Herausforderungen an der Schnittstelle von Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft vorausschauend zu begegnen, Risiken zu erkennen und Chancen zu nutzen. Dazu entwickelt es Strategien und Maßnahmen, berechnet Szenarien und liefert qualitätsgesicherte Daten. Dies geschieht durch interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Seit 25 Jahren GmbH im Eigentum der Republik
Seit 1999 hat das Umweltbundesamt die Rechtsform einer GmbH. Im Oktober 1999 wurde mit Inkrafttreten des Umweltkontrollgesetzes das Umweltbundesamt aus der Bundesverwaltung ausgegliedert und die Aufgaben neu definiert. Seitdem ist die Experten-Organisation für Umwelt als Unternehmen im Eigentum der Republik tätig. Im Oktober 2024 feierte das Umweltbundesamt das 25-Jährige Bestehen als GmbH.
Das Leitbild definiert die grundlegenden Unternehmenswerte und Prinzipien, nach denen das Umweltbundesamt handelt. Es dient als Orientierung für das tägliche Verhalten der Mitarbeitenden und Führungskräfte, stärkt die Identität des Unternehmens und schafft eine gemeinsame Ausrichtung für alle Beteiligten. Darüber hinaus unterstützt es die strategische Entwicklung und bildet den Rahmen für die Festlegung von Unternehmens-, Qualitäts-, Umwelt- und Informationssicherheitszielen.
Als richtungsweisende Experten-Institution für Umwelt, Klima und nachhaltige Entwicklung in Österreich trägt das Umweltbundesamt aktiv zur Gestaltung einer lebenswerten Zukunft bei, in der Umwelt- und Klimaschutz eine selbstverständliche Grundlage für gesellschaftliches und wirtschaftliches Handeln ist. Hohe Fachexpertise, Unabhängigkeit und Innovationskraft machen es zur ersten Anlaufstelle für Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Es treibt die Erreichung der österreichischen Ziele im Umwelt- und Klimaschutz mit der Erhebung, Bewertung und Kommunikation über den Zustand der Umwelt, sowie mit faktenbasierter Beratung von Entscheidungsträgern und gesellschaftlicher Beteiligung voran. Es steht für Umweltwissen, Kompetenz, Transparenz und Verantwortung.
https://www.umweltbundesamt.at/
Grafik: ZB Communication + art
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31.10.2025
Moving Forward Conference 21. November 2025 im Prisma
AI x Human
The New Era of Synergy
In einem Crossover aus Innovation, Business, Tech, Digital und Startups bringt die Moving Forward Conference AI X Human: The New Era of Synergy internationale und nationale Speaker auf die Bühne.
Ein interaktives Programm, abgerundet von einem all-in Guest Package, sorgt für neue Impulse und sichert den Know-How Transfer.
Die Vielzahl der Opinion-Leader kombiniert mit der top-Location und dem genialen Catering machen das Networking Event zum Place to be.
Prisma - an exceptional conference and event venue
Die Fachkonferenz findet an einem der außergewöhnlichsten Orte Wiens statt: den ehemaligen Tribünen des Wiener Trabrennvereins, mit unvergleichlichem Blick auf den Grünen Prater.
Programm 2025
08:30 Registration & Networking Check-in & Welcome Coffee
09:00 Warmup John Harris Wake Up Alexander Höfler, Mister Austria 2023
09:05 Opening Welcome Note Josef Mantl, CEO JMC
09:15 KeynoteZukunft made in Austria: Chancen, Wandel und Verantwortung im Zeitalter von KI und Digitalisierung Severin Gruber, Generalsekretär im Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus
09:30 Studienpräsentation The Synergy of AI and Humans Christoph Haselmayer, CEO IFDD
09:50 Keynote From Paper to DAiTA – Unlocking Document Insights George Wallner, Geschäftsführer Post Business Solutions
10:40 Keynote Collaborative Intelligence: Shaping AI Ecosystems for Human Empowerment Samrah Kazmi, CIO RESRG, New York City
12:55 Pitch Prisma by Lumia: Discover a space where your ideas take center stage Manuel Gahn, Founder Lumia & Startup House Vienna
13:00 Interactive Keynote Co-Creation statt Kontrolle: Mensch-Maschine-Teams der Zukunft Martin Hörmann, Director Government Affairs and Public Policy Microsoft Austria
13:30 Panel Discussion AI x Economy: Wie KI Prozesse, Produkte & Profit transformiert Branchen-übergreifender Reality Talk
14:10 Workshop Revolutionise your Campaign Creation Process with AI Bernd Plank & Barbara Eisenköck, Founder Studio Bespoke
14:10 Workshop Does AI know your customer better? Key benefits and challenges of using AI Dominik Lindner, Founder Adison
15:30 Panel Next Gen × CEOs for Future Sophie Drescher, Gen Z Media Entrepreneur Aitor Lopez de Alda, Head of Social Media Heute.at Birgit Kraft-Kinz, CEOs for Future Raphael Suchomel, CEO Expliqo
16:00 Keynote The Synergy of Developers and AI: Shaping the Future of Applications Timo Salm, Principal Solutions Engineer Broadcom, Stuttgart
16:30 Panel Discussion From Vienna to New York: How AI is driving meaningful Innovation and how Founders can build Startups that matter Lukas Zitz, Stv. Wirtschaftsdelegierter NYC Markus Raunig, Chairman AustrianStartups Clemens Wasner, CEO EnliteAI
17:00 Closing
https://www.moving-forward.com/conference/
Fotos: Moving Forward Conference
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30.10.2025
Tiergarten Schönbrunn erhält als erster Zoo Österreichs internationale Tierschutz-Auszeichnung
Der Tiergarten Schönbrunn schreibt einmal mehr Geschichte: Als erster Zoo Österreichs wurde er von der Global Humane Society zertifiziert und erhält damit eine internationale Auszeichnung, die hohe Standards in Sachen Tierschutz, Tierwohl und Haltung bestätigt. Die Global Humane Society ist der internationale Teil der American Humane Society, der ersten nationalen Tierschutzorganisation der USA. Das Zertifizierungsprogramm überprüft das Wohlergehen von Tieren in Zoos, Aquarien und Naturschutzzentren weltweit und verfolgt das Ziel, Lebensbedingungen kontinuierlich zu verbessern und Tierschutz transparent messbar zu machen.
„Wir freuen uns sehr, dass der Tiergarten Schönbrunn die Anforderungen für die Global Humane-Zertifizierung erfüllt hat“, sagt Dr. Robin Ganzert, Präsidentin und CEO der Global Humane Society. „Als ältester Zoo der Welt empfängt Schönbrunn jedes Jahr rund zwei Millionen Besucherinnen und Besucher und beherbergt etwa 500 Tierarten. Hier trifft jahrhundertealte imperiale Tradition auf modernste Techniken im Naturschutz. Mit dieser Zertifizierung würdigen wir die weitreichende Bedeutung des Tierwohlgedankens in Zoos, Aquarien und Schutzprojekten weltweit.“
Um die Auszeichnung zu erhalten, durchlief der Tiergarten Schönbrunn ein umfassendes, unabhängiges Prüfverfahren, das auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und internationalen Best Practices beruht. Während eines mehrtägigen Audits überprüften unabhängige Tierärztinnen und Tierärzte, Zoologinnen und Zoologen sowie Ethikexpertinnen und -experten mit jahrzehntelanger Erfahrung sämtliche Aspekte der Tierhaltung. Bewertet wurden unter anderem Unterbringung, Futterqualität, Tiertraining, Aktivitätsniveau sowie die Ausbildung und Kompetenz des Betreuungspersonals.
Die Zertifizierung bietet den Besucherinnen und Besuchern als eine Art Gütesiegel die Gewissheit, dass der Tiergarten Schönbrunn hohe internationale Standards erfüllt und sich nachweislich für das Wohl seiner Tiere einsetzt. Für Tiergartendirektor Dr. Stephan Hering-Hagenbeck ist die Zertifizierung ein besonderer Meilenstein: „Diese Auszeichnung ist eine großartige Bestätigung unserer täglichen Arbeit und unserer Verantwortung gegenüber den Tieren, die uns anvertraut sind. Sie zeigt, dass Tradition und Innovation im Tiergarten Schönbrunn Hand in Hand gehen – vom kaiserlichen Erbe bis zur modernen, wissenschaftlich fundierten Tierhaltung. Seit über 270 Jahren steht der Tiergarten für kontinuierliche Verbesserung. Mein Dank gilt unserem gesamten Team, das mit großem Engagement und Fachwissen tagtäglich für das Wohl unserer Tiere sorgt.“
Auch Bundesminister Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer, Eigentümervertreter der Schönbrunner Tiergarten-Gesellschaft m.b.H., unterstreicht die Bedeutung dieser Anerkennung: „Der Tiergarten Schönbrunn ist nicht nur ein kulturelles Wahrzeichen, sondern auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und internationales Aushängeschild Österreichs. Als ältester Zoo der Welt und als erster Zoo Österreichs, der diese Auszeichnung erhält, verbindet er Tradition mit Innovation und zeigt, dass höchste Standards beim Tierwohl und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit kein Widerspruch sind. Die Global Humane-Zertifizierung steht für die außergewöhnliche Qualität der Arbeit, die hier tagtäglich geleistet wird. Ich gratuliere Direktor Hering-Hagenbeck und seinem gesamten Team herzlich – sie machen sichtbar, was Österreich weltweit auszeichnet: Leistungsbereitschaft, Qualität und Innovation.“
Über die Global Humane Society:
Die Global Humane Society ist die internationale Marke der American Humane Society – der ersten nationalen Tierschutzorganisation der Vereinigten Staaten und der weltweit größten Zertifizierungsstelle für Tierwohl. Sie trägt dazu bei, die humane Behandlung von jährlich über einer Milliarde Tieren weltweit zu überprüfen und sicherzustellen. Die American Humane Society steht seit jeher an der Spitze nahezu jeder bedeutenden Entwicklung in der Tierschutzbewegung und setzt sich mit großem Engagement für die Rettung, Pflege und den Schutz von Tieren ein.
Foto: Daniel Zupanc
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30.10.2025
Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf begrüßte S. E. Ham Sang Wook im Chiemseehof
S. E. Ham Sang Wook ist seit Oktober 2022 Botschafter der Republik Korea in Österreich, Slowenien und bei den internationalen Organisationen in Wien. Gestern traf er sich mit Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf zum gemeinsamen Austausch im Chiemseehof.
Von Bildung über Kultur bis hin zu Wirtschaft, die Republik Korea und Salzburg verbinden viele Themen. „Der gegenseitige Austausch passiert jedes Mal auf Augenhöhe und mit hohem gegenseitigem Interesse. Das ist bei Besuchen wie gestern im Chiemseehof genauso wie bei Reisen von Salzburger Delegationen in das asiatische Land, bei denen man sich zum Beispiel über Bildung und künstliche Intelligenz austauscht“, so Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf nach dem Besuch des Botschafters der Republik Korea am Mittwochabend.
Foto: Land Salzburg
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29.10.2025
Das Weltmuseum Wien lädt auch in diesem Jahr herzlich dazu ein, den Día de Muertos zu feiern. Die Besucher erwartet ein bunter Altar und zahlreiche Workshops für Kinder- und Familien, Führungen und eine Performance, die das Herz und die Seele des Día de Muertos in all seinen Facetten zum Ausdruck bringen.
Día de Muertos 28. Oktober bis 2. November im Weltmuseum Wien Der Día de Muertos (Tag der Toten) ist eines der größten und traditionsreichsten mexikanischen Feste und zelebriert die Verbindung zwischen den Lebenden und den Toten. Das Fest mit prähispanischen Wurzeln gehört zu den wichtigsten Traditionen des lebendigen Erbes Mexikos und ist eine der ältesten und stärksten kulturellen Ausdrucksformen der Indigenen Gemeinschaften Mexikos. So wie in der Säulenhalle des Weltmuseums Wien stehen auch in Mexiko an verschiedenen Plätzen Ofrendas – farbenfrohe Altäre, die die Liebe und Erinnerungen an jene Menschen symbolisieren, die ihren Weg in die Unterwelt, in das Reich des Todes angetreten haben.
https://www.weltmuseumwien.at
Fotos: Eva Puella
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29.10.2025
The Bank Bar begrüsst den neuen Barchef Kristof Uracs und präsentiert Signature Cocktails
„Among the Bankers“ - eine Barkarte voller Geschichten
The Bank Bar im Park Hyatt Vienna eröffnet wiederum ein neues Kapitel der Barkultur und präsentiert mit „Among the Bankers“ eine Karte, die Genuss und Storytelling vereint. Inspiriert von den verborgenen Rollen und leisen Gesprächen des Banklebens verwandelt das Barteam Charaktere in Cocktails und lädt Gäste ein, ihre eigene Rolle zu wählen.
Die neue Barkarte ist eine Hommage an die Welt der Hochfinanz: Jeder Drink verkörpert eine Persönlichkeit hinter den Marmormauern. Vom entschlossenen „Director“ über den treuen „Key Holder“ bis hin zum geheimnisvollen „The Masked One“, die Cocktailnamen sind mit einem Augenzwinkern zu verstehen und spiegeln die Vielfalt diskreter Bank-Persönlichkeiten wider. Auch für Liebhaber alkoholfreier Varianten ist gesorgt: „The Rookie“ beweist, dass Stil und Charakter keine Prozente brauchen.
Neuer Kopf hinter der Bar: Kristof Uracs
Seit Mai 2025 leitet Kristof Uracs die Bank Bar und bringt frischen Wind in die Wiener Barkultur. Für ihn ist Gastronomie mehr als ein Beruf, es ist Leidenschaft und Lebensstil. Nach Stationen in renommierten Bars wie der Boutiq’Bar in Budapest und der Josef Cocktailbar in Wien, wo er 2023 den World Class Wettbewerb gewann und anschließend Österreich in São Paulo vertrat, freut sich Uracs nun, seine Kreativität in The Bank Bar einzubringen. „Diese Karte ist mehr als eine Auswahl an Drinks“, betont er. „Sie ist wie ein gut kuratiertes Portfolio: vielfältig, überraschend und mit Tiefe. Von Porcini-infusiertem Bourbon über Lavendel-Honig bis hin zu weißer Schokolade mit Kastanie. Jeder Drink ist eine sensorische Reise, die nicht nur den Charakter widerspiegelt, sondern auch dem Gaumen schmeichelt.“
Die Barkarte „Among the Bankers“ ist ab sofort in The Bank Bar erhältlich und lädt zu einer charmanten Entdeckungsreise ein, bei der jeder Cocktail eine eigene Geschichte erzählt und entspannte Abende auf elegante Weise begleitet.
https://www.restaurant-thebank.vienna@hyatt.com
Fotos: Tony Gigov
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28.10.2025
Handverlesen Edition 2026: 120 Gründe, Österreich zu genießen – das neue Gutscheinbuch für Genießer, Entdecker und Designliebhaber ist ab sofort erhältlich.
Mit der neuen Handverlesen Edition 2026 wird Österreich zum Schauplatz besonderer Erlebnisse. Über 120 sorgfältig ausgewählte Betriebe – darunter zahlreiche Hauben- und Sternerestaurants, stylische Bars, exklusive Spas und renommierte Golfplätze – laden dazu ein, Genuss, Stil und Lebensfreude in allen Bundesländern neu zu entdecken.
Die Handverlesen Edition 2026 ist kein klassisches Gutscheinbuch, sondern ein modernes Coffee-Table-Book, das Design und Erlebnis auf elegante Weise verbindet. Hochwertig, inspirierend und mit einem klaren Fokus auf Qualität präsentiert, wird es zum Must-have für alle, die das Besondere suchen.
Ob Fine Dining in Wien, ein Wellness-Wochenende in Tirol oder ein Golf-Tag in der Steiermark – das Buch inspiriert zu unvergesslichen Abenteuern im ganzen Land. Mit seinen exklusiven Vorteilen begleitet es Genießerinnen und Genießer das ganze Jahr über – und ist ein Geschenk, das bleibenden Wert hat.
„Handverlesen steht für Qualität, Stil und bewussten Genuss – für Menschen, die nicht einfach konsumieren, sondern erleben wollen“, so das Herausgeberteam.
Pünktlich zur Vorweihnachtszeit erscheint die Handverlesen Edition 2026 – als stilvolles Weihnachtsgeschenk, edles Sammlerstück und Einladung, Österreich von seiner schönsten Seite zu erleben.
www.handverlesen.at
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28.10.2025
Schlumberger realisiert mit neuer Sektproduktion ein Jahrhundertprojekt
Im Beisein von Burgenlands Landesrätin Daniela Winkler, Müllendorfs Bürgermeister Werner Huf und Schlumberger-Geschäftsführer Florian Czink wurde die neue Produktionsstätte „House of Sparkling“ im burgenländischen Müllendorf (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) feierlich eröffnet. Nach der Segnung durch Dompfarrer Toni Faber und Damian Prus (Pfarrkanzlei Müllendorf) lud Schlumberger zahlreiche Partner, Freunde und langjährige Wegbegleiter am neuen Standort zu einem prickelnden Get-Together mit Führungen durch die Sektproduktion.
Zu den Gästen der Eröffnungen zählten unter anderen Wolfgang Rosam (falstaff), Christa Kummer (neue Sektbotschafterin), Andreas Wirth (Präsident WKO Burgenland), Annemarie Foidl (ehemalige Sektbotschafterin, Betreiberin Angerer Alm), Johannes Schmuckenschlager (Europäischer Weinbaupräsident) und Daniel Serafin (Intendant Oper in St. Margarethen). Der neue Standort wurde innerhalb von nur zwei Jahren errichtet und gilt als eine der modernsten Sektproduktionen Europas. Mit dieser Investition setzt Schlumberger nach mehr als 180 Jahren Firmengeschichte ein klares Zeichen für die Zukunft und ein deutliches Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Österreich. Die bestehenden Standorte in Wien-Heiligenstadt und Bad Vöslau bleiben unverändert erhalten.
Fit für die Zukunft am Wirtschaftsstandort Österreich
Nur zwei Jahre nach dem Baustart wurde die neue Sektproduktionsanlage von Schlumberger im burgenländischen Müllendorf offiziell eröffnet. Bereits Mitte 2025 liefen die ersten Schlumberger-Flaschen vom Band. Auf einer Fläche von 12 Hektar entstand ein hochmoderner Standort, in den das Unternehmen einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag investierte. Rund 30 Mitarbeiter:innen sind hier beschäftigt. Mit der Investition hat das Unternehmen nicht nur eine der modernsten Produktionsstätten für Sekt in Europa errichtet, sondern zugleich ein starkes und langfristiges Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Österreich abgelegt.
Mit dem „House of Sparkling“, wie der neue Standort im Rahmen eines internen Namenswettbewerbs durch die eigene Belegschaft getauft wurde, bündelt Schlumberger durch die Verbindung aus Rohsektlager und Herstellungsanlage erstmals die zentralen Herstellungsprozesse an einem Standort. Damit schafft das Unternehmen die Basis für mehr Effizienz, höhere Qualität und nachhaltigere Produktionsabläufe bei deutlich reduzierten Transportwegen.
„Schlumberger setzt seit jeher auf größtmögliche österreichische Herkunft – von der Traube über die Flasche bis zur Etikette und Verpackung. Gemeinsam mit unseren heimischen Partnerwinzern und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sichern wir regionale Wertschöpfung und Arbeitsplätze, also die Basis für wirtschaftliche Stabilität. Mit dem neuen Standort schlagen wir ein Kapitel auf, das nicht nur Qualitäts- und Effizienzsteigerung in der Produktion ermöglicht, sondern kürzere Transportwege und einen nachhaltigere Herstellungsprozess sicherstellt. Mit der Eröffnung dieses Jahrhundertprojekts setzen wir den visionären Weg unseres Gründers Robert Alwin Schlumberger fort und markieren einen weiteren Meilenstein in der über 180-jährigen Unternehmensgeschichte“, erklärt Schlumberger-Geschäftsführer Florian Czink.
„Wir sind stolz, ein traditionsreiches und renommiertes Unternehmen wie Schlumberger im Burgenland willkommen zu heißen. Die neue Produktionsstätte ist ein Gewinn für unsere Region und unterstreicht die Attraktivität des Burgenlands als Wirtschaftsstandort. Durch die nachhaltige Bauweise und den Einsatz klimafreundlicher Technologien entstehen nicht nur hochwertige Arbeitsplätze, sondern auch ein wertvoller Beitrag zu unseren Klimazielen“, ergänzt die burgenländische Landesrätin Daniela Winkler.
Ökologie und Ökonomie im Einklang
Mit dem Neubau in Müllendorf setzt Schlumberger konsequent auf die Verbindung von Ökonomie und Ökologie. Die Anlage wurde nach modernsten Standards errichtet und mit klimafreundlicher Technik ausgestattet. Eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 500 kWp auf dem Dach unterstützt die Energieversorgung der Produktion und Kühlung. Zudem reduziert Schlumberger durch die Bündelung der Prozesse am Standort jährlich rund 1.000 Lkw-Fahrten und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der burgenländischen und österreichischen Klimazielen.
„Mit dem neuen House of Sparkling haben wir eine Produktionsstätte geschaffen, die Effizienz, Nachhaltigkeit und Qualität gleichermaßen vereint. Eine gute Basis für die kommenden 180 Jahre. Die moderne Ausstattung ermöglicht uns, die hohen Standards unserer Sekte weiter auszubauen und gleichzeitig Ressourcen zu schonen. Als Burgenländer freut es mich besonders, dass wir dieses zukunftsweisende Projekt hier im Burgenland realisieren konnten“, betont Patrick Meszarits, Produktionsdirektor von Schlumberger.
„Mit dem neuen Standort in Müllendorf verfügen wir über modernste technische Möglichkeiten, die es uns erlauben, unsere hohen Qualitätsstandards nicht nur zu sichern, sondern kontinuierlich weiterzuentwickeln. Das ist entscheidend, um die konstante Qualität unserer Sekte sicherzustellen und gleichzeitig Raum für Innovation und Weiterentwicklung in der Zukunft zu schaffen“, erklärt Aurore Jeudy, Kellermeisterin bei Schlumberger.
Überblick Zahlen und Fakten:
Schlumberger-Produktionsstandort Müllendorf (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) Grundstücks-Größe: 12 ha Investitionsvolumen: Mittlerer zweistelliger Millionen-Betrag Anzahl der Beschäftigten: 30
https://www.schlumberger.at
Fotos: Schlumberger/Katharina Schiffl, Ralph Darabos
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27.10.2025
Größte Airline Skandinaviens kehrt nach Wien zurück: SAS fliegt täglich nach Kopenhagen ab 26. Oktober 2025
Der Norden Europas wird noch besser angebunden: SAS Scandinavian Airlines verbindet ab 26. Oktober 2025 wieder Wien mit Kopenhagen. Nach sieben Jahren Pause kehrt die skandinavische Airline damit an den Flughafen Wien zurück. Geflogen wird zwölfmal pro Woche, vom Drehkreuz in Kopenhagen entstehen ideale Weiterreisemöglichkeiten für Geschäfts- und Urlaubsreisende. „Welcome back, SAS! Nach sieben Jahren Pause kehrt die größte skandinavische Airline nach Wien zurück. Skandinavien zählt zu den wirtschaftlich stärksten Regionen Europas und die neue Verbindung nach Kopenhagen bringt die zwei lebenswertesten Städte der Welt noch näher zusammen. Geschäfts- und Urlaubsreisende profitieren von mehr Auswahl und idealen Anschlüssen im gesamten SAS-Streckennetz, etwa nach Nordamerika mit Seattle und Atlanta sowie Grönland und Spitzbergen. Wir freuen uns, die erfolgreiche Partnerschaft mit SAS fortzusetzen“, sagt Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. „Wir freuen uns sehr, nach Wien zurückzukehren und wieder tägliche Flüge zwischen der österreichischen und der skandinavischen Hauptstadt anzubieten. Kopenhagen ist eines der effizientesten Drehkreuze Nordeuropas und bietet Reisenden aus Wien einfachen Zugang zu ganz Skandinavien sowie zu unserem umfangreichen Langstreckennetz in Nordamerika und Asien. Wir freuen uns Passagiere auf dieser Verbindung wieder an Bord willkommen zu heißen“, sagt Henrik Winell, Vice President Network bei SAS. Zwölf wöchentliche Flüge zwischen Wien und Kopenhagen
Ab 26. Oktober 2025 startet SAS Scandinavian Airlines zwölfmal pro Woche zwischen Wien und der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Die Flüge sind so getaktet, dass sowohl Geschäftsreisende als auch Wochenendgäste von idealen Tagesrandzeiten profitieren. Die Flüge finden bis zu zweimal täglich am Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Sonntag statt. Zum Einsatz kommt eine Embraer 195 und eine Bombardier Canadair Regional Jet Maschine. Über das Drehkreuz Kopenhagen ist Nordamerika im SAS-Streckennetz optimal erreichbar. So fliegt die Airline zum Beispiel nach San Francisco, Atlanta, Miami, New York, Los Angeles und zu weiteren Städten. SAS Scandinavian Airlines: führende Fluggesellschaft Skandinaviens
SAS, seit 1946 die führende Fluggesellschaft Skandinaviens, betreibt einen globalen Hub am Flughafen Kopenhagen (CPH), ergänzt durch Hubs in Oslo (OSL) und Stockholm (ARN). Jedes Jahr befördert SAS mehr als 25 Millionen Passagiere und 60.000 Tonnen Fracht zu 135 Zielen in Europa, den USA und Asien. Mit ihrem unermüdlichen Fokus auf operative Exzellenz gilt SAS als eine der pünktlichsten Fluggesellschaften in Europa und weltweit. SAS trat im September 2024 der SkyTeam-Allianz bei und bietet zusammen mit ihren Partnerfluggesellschaften ein breites weltweites Streckennetz an.
https://www.flysas.com
Fotos: Flughafen Wien
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23.10.2025
Präsente für Geniesser - Weihnachten 2025
Das Importhaus Schenkel beschäftigt sich seit über 140 Jahren mit Spezialitäten und Delikatessen aus aller Welt. Durch die jahrelange Erfahrung kann Schenkel Köstlichkeiten in Spitzenqualität anbieten, wodurch die Entscheidung leicht fällt, Geschäftspartnern, Kunden, Mitarbeitern etc. und natürlich auch sich selbst kulinarische Freude zu bereiten.
Auch dieses Jahr hat Schenkel wieder eine feine Auswahl an exquisiten Geschenkverpackungen bereit gestellt. Darüber hinaus gibt es selbstverständlich die Möglichkeit aus dem reichhaltigen Sortiment erlesener Delikatessen, wie etwa Caviar, Räucher- und Gravad Lachs, Foie Gras, Trüffelspezialitäten und vielem mehr zu wählen.
Das reichhaltige Angebot weckt mit Sicherheit das kulinarische Interesse - auch steht das Importhaus Schenkel gern zur individuellen Beratung zur Verfügung.
https://www.schenkel.at/
Fotos: Schenkel
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23.10.2025
Im Rahmen einer hochkarätig besetzten Delegationsreise besuchte Leitbetriebe Austria Japan – ein Land, das für technologische Innovation, wirtschaftliche Stärke und kulturelle Vielfalt bekannt ist. Auf dem Programm standen der Empfang in der Österreichischen Botschaft in Tokio, Fach- und Unternehmensbesuche bei JTI und Nippon Plasser sowie der Besuch der EXPO 2025 in Osaka. Anlass und Ziel der Reise war es, gemeinsam Impulse zu setzen und den Blick auf die zentralen Zukunftsthemen zu richten.
„Als Leitbetriebe Austria beschäftigen wir uns täglich mit relevanten Agenden wie Arbeit und Beschäftigung, Digitalisierung, KI oder Nachhaltigkeit. Produktivität, Qualität und verantwortungsvolles Handeln bilden dabei die Basis für eine erfolgreiche Zukunft. Hierfür sind internationale Beziehungen, wie jene mit Japan, eine bereichernde Brücke für die Weiterentwicklung der österreichischen Wirtschaft“, sind sich Monica Rintersbacher (Geschäftsführerin Leitbetriebe Austria) und Andreas Gnesda (Beiratsvorsitzender Leitbetriebe Austria) einig.
Empfang in der Botschaft
Ein erster Höhepunkt war der Empfang in der Österreichischen Botschaft in Tokio, der auf die jahrelange Zusammenarbeit mit dem Unternehmensservice des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) unter Leitung von Ulrike Ritzinger zurückgeht. Im Sinne der Wirtschaftsinitiative ReFocus Austria begrüßten Botschafter Michael Rendi und die Wirtschaftsdelegierte Christina Schösser vom Österreichischen AußenwirtschaftsCenter Tokio die Leitbetriebe-Delegation.
„Die Beziehungen zwischen Österreich und Japan sind von gegenseitigem Respekt und großem Vertrauen geprägt“, erklärt Michael Rendi. „Japan ist eine der stärksten Volkswirtschaften der Welt – bekannt für Effizienz, Präzision und Innovationskraft. Diese Eigenschaften bieten hervorragende Anknüpfungspunkte für österreichische Unternehmen, die weltweit erfolgreich tätig sein wollen.“
Im Rahmen des Botschaftsempfangs traf die Delegation neben Kiuchi Minoru, japanischer Minister für Wirtschaftssicherheit auch Peter Hanke, Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur sowie den Präsidenten der Wirtschaftskammer Wien Walter Ruck.
“Jede Weltausstellung hat das Ziel, nationale Innovationen und Errungenschaften zu präsentieren, den kulturellen Austausch zwischen den Nationen zu fördern und Lösungen für globale Herausforderungen zu erarbeiten. Die Expo in der High Tech Nation Japan war dafür erneut ein Vorzeigebeispiel. Als Bundesminister freut mich besonders, dass auch die österreichischen Leitbetriebe einen starken Auftritt hatten“, so Hanke.
Von Tradition bis Hightech: Unternehmensbesuche in Tokio
Für einen tieferen Einblick in die japanische Unternehmenskultur besuchte die Delegation zwei ausgezeichnete Leitbetriebe bzw. deren Standorte/Partner in Tokio: das JT Tobacco & Salt Museum – auf Initiative von JTI Austria – sowie Nippon Plasser, eine Tochter von Plasser & Theurer.
Ralf-Wolfgang Lothert, Mitglied der Geschäftsleitung, JTI Austria: „JTI Austria/Austria Tabak ist ein herausragendes Beispiel für die Beziehungen zwischen Österreich und Japan. Wir sind das größte japanische Unternehmen in Österreich und mit 241 Jahren Geschichte gleichzeitig der älteste Teil der gesamten JT-Gruppe. Interessant ist auch der kulturhistorische Aspekt der Beziehungen, der mit der Weltausstellung 1873 in Wien seinen Anfang genommen hat. Die Faszination von Japan hat den österreichischen Kaiser damals dazu bewogen, die Sammlung der heutigen JTI Collection zu begründen. Es ist uns eine außerordentliche Freude, dass wir die Leitbetriebe Austria-Delegation in unserer Schwester-Sammlung in Tokyo, dem Tobacco & Salt Museum von JT, begrüßen dürfen.“
Nippon Plasser ist die japanische Niederlassung der Plasser & Theurer Gruppe, die weltweit führend in der Entwicklung und Produktion hochpräziser Maschinen und Systeme für den Gleisbau ist. Zum Produktportfolio zählen u.a. Stopfmaschinen sowie Maschinen zur Schienenbearbeitung und Gleiserneuerung, die weltweit im Einsatz sind.
Christian Trollmann, Director von Nippon Plasser, betont die enge Verbindung zwischen Japan und Österreich im Bereich der Bahntechnologie: „Nur wenn wir globale Herausforderungen gemeinsam angehen und voneinander lernen, können wir unsere Innovationskraft stärken und nachhaltige Lösungen für die Mobilität der Zukunft entwickeln.“
Designing Future Society for Our Lives - Weltausstellung in Osaka
Zum Abschluss der Reise führte der Weg zur EXPO in Osaka. Unter dem Motto „Designing Future Society for Our Lives - Saving Lives, Empowering Lives, Connecting Lives“ standen Themen wie Gesundheit, ökologische Nachhaltigkeit, Mobilität, Digitalisierung, Kultur, Chancengleichheit und die Gestaltung der Zukunftsgesellschaft im Mittelpunkt.
Fotos: weekend/Mauerlechner & Leadersnet
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21.10.2025
Wintermarkt am Riesenradplatz im Wurstelprater eröffnet mit der 1. Illuminierung des Riesenrades am 21. November
Vom 21. November bis zum 6. Jänner heißt es am Wintermarkt am Riesenradplatz wieder „Der Prater rockt“! Auf dem mit mehr als 15.000m² größten Wintermarkt Österreichs begeistern 47 Tage lang 35 Live-Konzerte, 31 Gastronomiestände, liebevoll gestaltete Geschenkstände sowie zahlreiche Praterattraktionen. Zur Eröffnung am 21. November um 19:00 Uhr wird das Riesenrad feierlich illuminiert.
47 Tage Winterzauber für die ganze Familie. Der Wintermarkt am Riesenradplatz im Prater eröffnet am 21. November um 19:00 Uhr und startet mit der feierlichen Illuminierung des Wiener Riesenrades. Bis zum 6. Jänner präsentiert sich der mit mehr als 15.000m² größte Wintermarkt des Landes als Treffpunkt für die ganze Familie mit einem bunten Mix aus Live-Konzerten, dem größten Streetfood-Angebot der Stadt, den beliebten Praterattraktionen sowie zahlreichen Geschenkständen. Auch in seiner 16. Saison heißt es wieder: „Der Prater rockt“. Auf der Wintermarkt-Bühne finden jeden Mittwoch bis Sonntag Live-Konzerte bei freiem Eintritt und ohne Konsumzwang statt. Für schwungvolle Stimmung sorgen 35 Bands von Gospel bis Pop und Soul.
Wintermarktdorf und Perchtenlauf am 30. November
Neben dem stimmungsvollen Wintermarktdorf mit dem atmosphärischen Winter-Rondell erwarten Sie liebevoll dekorierte Souvenir- und Geschenkeläden sowie 31 vielfältige Gastronomiestände und die Luftburg wird wieder zur „Winterburg“. Man findet alles von Bio-Snacks über kostenloses Luftburgspringen, Outdoor-Spielplatz, Bocciabahnen bis hin zur coolen Christbaum-Party mit DJ. Wintermarkt-Koordinatorin Natascha Kornberger: „Die erstmalige Illuminierung des Wiener Riesenrads setzt ein kraftvolles Zeichen für Wiens Strahlkraft als Welthauptstadt der Kultur und Lebensfreude. Der Prater mit seinem stimmungsvollen Wintermarkt am Riesenradplatz wird zum leuchtenden Herzstück der Stadt – ein Ort, der Menschen aus aller Welt verbindet, berührt und inspiriert.“
Gruselig und teuflisch geht es am 30. November um 17:00 Uhr beim alljährlichen familienfreundlichen Perchtenlauf zu. Nach alter Tradition vertreiben diese mit furchterregenden Masken und teuflischen Kostümen sowie lautem Glockengeläut die bösen Geister des Winters. 200 „Kramperln“ ziehen dabei über den Riesenradplatz.
Praterspaß auch im Winter
Neben diesen Angeboten kommt natürlich auch der klassische Praterspaß nicht zu kurz. Ob Erlebnisfahrten mit dem Winterzug, Höhenflüge mit dem Kettenkarussell, Spannung im Autodrom, Stars-Treffen bei Madame Tussauds Wien, Runden drehen mit der Dizzy Mouse, sich verzaubern lassen in der Magic World Vienna oder eine romantische Fahrt mit dem Wiener Riesenrad - der Wintermarkt bietet Family-Entertainment für Groß und Klein.
Der Wintermarkt zum Vorteilspreis
Mit dem Vorteilsclub der Stadt Wien schlemmt man beim Wintermarkt am Riesenradplatz zum Vorteilspreis: Mitglieder sparen jeden Montag 25 % auf eine köstliche Speise ihrer Wahl pro Gastronomiestand sowie 25 % auf das teuerste Produkt bei teilnehmenden Handelsständen. Zusätzlich warten bei über 20 geöffneten Fahrgeschäften exklusive 1+1 gratis Vorteile – ideal für alle, die den Winterspaß doppelt genießen möchten.
http://www.wintermarkt.at/
Fotos: Prater Wien
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21.10.2025
Urbaner Après-Ski Flair in luftiger Höhe: Die exklusive Atmosphere Rooftop Bar Perrier- Jouët Winter Terrace im The Ritz-Carlton, Vienna Auch dieses Jahr verwandelt sich die Atmosphere Rooftop Bar des The Ritz-Carlton, Vienna ab 07. November wieder in eine stimmungsvolle Winter Terrace über den Dächern Wiens und lädt dazu ein, die Vorweihnachtszeit in magischer und gewohnt eleganter Atmosphäre zu genießen. Die Perrier-Jouët Winter Terrace verbindet alpinen Charme mit urbanem Luxus und bietet ein unvergessliches Après-Ski-Erlebnis im Herzen von Wien. Mit Blick auf die Stadt und die umliegenden (verschneiten) Weinberge werden kulinarische Spezialitäten wie Glühwein, heiße Schokolade, herzhafte Gulaschsuppe und süße Buchteln unter freiem Himmel serviert. Für alle, die es lieber gemütlich und kuschelig warm bevorzugen, stehen auch dieses Jahr wieder fünf original Salzburger Ski-Gondeln bereit. Diese bieten einen wohligen Rückzugsort für Freunde und Familie, wo man bei Käse-Raclette und einer erlesenen Champagnerkarte von Perrier-Jouët sowie einer Auswahl an Heißgetränken, Weinen und Spirituosen den Abend in vollen Zügen genießen kann. Die exklusiv anmietbaren kleinen und großen Gondeln bieten Platz für 4-6 Personen und werden – um maximale Gemütlichkeit zu garantieren – beheizt.
Die exklusive Partnerschaft mit dem renommierten Champagnerhaus Perrier-Jouët verleiht der Winter Terrace eine besondere Note Eleganz und Raffinesse: Das ikonische Anemonen-Design von Perrier-Jouët, ein Sinnbild für die reiche Tradition der 1811 gegründeten Kellerei, prägt diesen Winter das stilvolle Ambiente der Ski-Gondeln und die erlesene Champagner-Auswahl. So wird für die Gäste der Winter Terrace das authentische "Art de Vivre" durch ein Glas Perrier-Jouët erlebbar und spürbar.
Die Winter Terrace ist von 07. November 2025 bis 04. Jänner 2026 täglich von 13:00 bis 23:00 Uhr geöffnet. Dank der erweiterten Öffnungszeiten können die Gäste dieses Jahr noch mehr Zeit auf der Winter Terrace verbringen und die besonderen Momente der Saison bereits früher auskosten und genießen.
Reservierungen unter:
https://www.vienna.restaurant@ritzcarlton.com
Fotos: Ritz Carlton
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20.10.2025
Auszeichnung für Vila Rova: „Bestes Hotelrestaurant“ Kroatiens
Die Erfolgsserie für das Geschwistertrio Danica, Marica und Petar Krnčević geht weiter: Ihr Restaurant „Vila Rova“ im Örtchen Malinska (Insel Krk) erhielt in Zagreb eine der in Kroatien höchst begehrten „Dobri Restorani“-Auszeichnungen.
Die Spannung ist jedes Jahr groß, wenn die kroatische Zeitung Jutarnji list („Morgenblatt“) die „Dobri restorani“-Auszeichnungen für die besten Köche und Restaurants Kroatiens vergibt. Die Verleihung fand zum 14. Mal in Folge statt und stellt ein wichtiges Ereignis der kroatischen Gastronomieszene dar.
Das Restaurant Vila Rova erhielt den 1. Platz in der Kategorie „Hotelrestaurant der gehobenen Kategorie“. Erst kürzlich wurde das Restaurant in die begehrte Michelin-Selection aufgenommen; vergangenes Jahr durfte sich Küchenchef Marin Pleše über den Titel „Gault-Millau-Young Talent of the year“ freuen. Das kleine Boutiquehotel samt A-la-carte-Restaurant mit elegantem Flair liegt eingebettet in Olivenhaine direkt am Meer in der ruhigen Bucht von Rova.
Das Team von „Dobra hrana“ („Gutes Essen“ – das renommierte Kulinarik-Magazin der Jutarnji list) testete über 120 Restaurants in ganz Kroatien und wählte die jeweils Besten in vier Hauptkategorien: Fine-Dining-Restaurants, Hotelrestaurants der gehobenen Kategorie, Restaurants der kreativen urbanen Küche und Restaurants der traditionellen Küche.
Marin Pleše – Küchenchef und Quereinsteiger
Die Küche in der Vila Rova zählt bereits seit geraumer Zeit zu den allerbesten der Region; Marin Pleše, aufgewachsen auf der Insel Krk, vermutete ursprünglich als Geometer seine Berufung, bevor er seiner wahren Leidenschaft folgte und im Alter von 27 Jahren eine Kochausbildung in den besten internationalen und kroatischen Küchen absolvierte. Seine Stationen waren unter anderem bei El Celler de Can Roca (Spanien), wo er ein Praktikum absolvierte – mehrfach als bestes Restaurant der Welt ausgezeichnet, sowie bei Rudolf Štefan (Restaurant Pelegrini, Šibenik). Als Souschef arbeitete er im angesehenen Restaurant Mano in Zagreb unter der Leitung von Küchenchef Matija Bogdan.
Fine Dining auf Krk
Im Slow-Food-Restaurant Vila Rova lässt er sich vom gastronomischen Erbe der Insel inspirieren. Seine Menüs, etwa das siebengängige „The Bridge“ oder das viergängige „The Island“ entwickeln sich saisonal weiter, wobei einige Spezialitäten wie der Eichel-Brioche oder die hausgemachte „šurlice“-Pasta bereits Kultstatus erreicht haben. Mit Zutaten wie Lamm, Scampi, Miesmuscheln oder Schafskäse bringt das Küchenteam die Aromen des adriatischen Lebens auf den Teller. Danach kann die Vorfreude auf das vorzügliche Frühstück beginnen, das aus einer feinen Auswahl aus à la carte Gerichten besteht!
https://www.hotel-vila-rova.com/
Fotos: Cropix/Vila Rova
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16.10.2025
Die Wiener Symphoniker befinden sich im Finale ihres Jubiläumsjahres.
Am 29. und 30. Oktober feiert das Orchester seinen 125. Geburtstag und setzt damit den glanzvollen Höhepunkt einer Jubiläumssaison, die sich intensiv mit der Geschichte des Ensembles auseinandersetzte. Pünktlich zum großen Jubiläum erschien gestern eine eigene 100-Euro-Goldmünze und das von Otto Biba im Bärenreiter-Verlag herausgegebene Buch "Wie funktioniert ein klassisches Orchester?" Zahlreiche Autoren und Weggefährten des Orchesters schreiben über ihren Blick auf die Arbeit vor und hinter den Kulissen. Am 29. und 30. Oktober ist es dann endlich so weit: Am Gründungsort des Orchesters, im Musikverein Wien, dirigiert Chefdirigent Petr Popelka das große Jubiläumskonzert mit der Sopranistin Hanna-Elisabeth Müller und der Pianistin Anna Vinnitskaya. Auf dem Festprogramm stehen Werke von Mozart, Ravel, Berg und Wagner, die zur historischen DNA des Orchesters gehören. Und das ist noch nicht alles: Die Wiener Symphoniker feiern auch den 200. Geburtstag von Johann Strauss. Am 25. Oktober spielt das Orchester eine Hommage an Johann Strauss im Musikverein Wien. Dirigent Manfred Honeck und Geigerin Anne-Sophie Mutter präsentieren unter anderem zwei Uraufführungen: Three Dances von Max Richter und John Williams‘ When the World was waltzing. Im Anschluss wird das Orchester auf eine zweiwöchige Jubiläumstournee mit Petr Popelka aufbrechen und Station in Baden-Baden, Amsterdam, Frankfurt/Main, Hamburg, Hannover, Köln, Berlin, Budapest, München, Essen und Freiburg machen. Humorvoll, überbordend und farbenfroh: Mit einer surrealistischen Collage gestaltete die Wiener Künstlerin Coco Wasabi das Plakatsujet zum 125. Geburtstag des Orchesters.
25. OKTOBER 2025, 19:30 Uhr Musikverein Wien, Großer Saal HOMMAGE AN JOHANN STRAUSS Manfred Honeck Dirigent Anne-Sophie Mutter Violine Wiener Sängerknaben Wiener Symphoniker JOHANN STRAUSS Ouvertüre zu Waldmeister MAX RICHTER Three Dances, Uraufführung JOHN WILLIAMS When The World Was Waltzing, Uraufführung
JOHANN STRAUSS Ouvertüre zu Der Zigeunerbaron Éljen a Magyar! Polka schnell, op. 332 Wiener Blut, Walzer, op. 354 Banditen-Galopp, op. 378 Sängerslust, op. 328 Tritsch Tratsch Polka, op. 214 Kaiserwalzer, op. 437 29., 30. OKTOBER 2025, 19:30 Uhr Musikverein Wien, Großer Saal 125 JAHRE WIENER SYMPHONIKER Petr Popelka Dirigent Hanna-Elisabeth Müller Sopran Anna Vinnitskaya Klavier Wiener Symphoniker RICHARD WAGNER "Eine Faust-Ouvertüre" d-moll WWV 59 MAURICE RAVEL Konzert für Klavier (linke Hand) und Orchester D-Dur ALBAN BERG "Sieben frühe Lieder" für hohe Stimme und Orchester WOLFGANG AMADEUS MOZART Symphonie Nr. 41 C-Dur KV 551 "Jupiter" Das Konzert wird von ORF III aufgezeichnet und am Sonntag, 2. November, um 20.15 Uhr in der Sendereihe „Erlebnis Bühne“ ausgestrahlt.
Grafik: Coco Wasabi für Wiener Symphoniker
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16.10.2025
Das 32. Ministerratstreffen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) findet am 4. und 5. Dezember 2025 in Wien, Österreich, statt.
Helsinki/Wien, 16. Oktober 2025: Das 32. Ministerratstreffen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) wird am 4. und 5. Dezember 2025 in Wien, Österreich, abgehalten.
Auf Einladung der amtierenden Vorsitzenden der OSZE, der finnischen Außenministerin Elina Valtonen, versammelt das Treffen die Außenministerinnen und Außenminister der 57 Teilnehmerstaaten sowie der 11 Partnerstaaten für Zusammenarbeit.
Als oberstes Beschlussorgan der OSZE bietet der Ministerrat eine zentrale Plattform für die Außenminister, um die sicherheitspolitische Lage im OSZE-Raum zu erörtern sowie die Arbeit der Organisation in all ihren Tätigkeitsbereichen zu bewerten.
Erstmals wird der Ministerrat nicht im Vorsitzland oder einem Drittstaat, sondern in Wien – dem Sitz des OSZE-Sekretariats – ausgerichtet. Dies stellt eine Premiere dar, da ein Vorsitz (außer Österreich) das Treffen an den Hauptsitz der Organisation verlegt hat. Diese Entscheidung steht im Einklang mit dem Ziel, die reisetechnische Belastung für die teilnehmenden Staaten und das Sekretariat zu verringern und gleichzeitig die Umweltauswirkungen der Veranstaltung zu minimieren.
Wann: 4. Dezember 2025 (ganztägig) - 5. Dezember 2025 (ganztägig)
WO: Wien/Österreich
Organisation: 2025 Finnish OSCE Chairpersonship
Aktuelle Informationen zum Ministerrat werden regelmäßig auf der Veranstaltungsseite veröffentlicht:
https://www.osce.org/event/mc_2025
Grafik: OSZE
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15.10.2025
VERKAUFSSTART IM WIENER FUNKHAUS: WOHNEN ZWISCHEN GESCHICHTE UND ZUKUNFT.
57 Eigentumswohnungen – von der denkmalgeschützten Ikone bis zum nachhaltigen Holz-Hybrid-Neubau.
Mit dem Verkaufsstart der revitalisierten Funkhaus-Wohnungen öffnet sich ein Stück Wiener Zeitgeschichte für neues Leben. Insgesamt entstehen 57 Eigentumswohnungen – 22 im teils denkmalgeschützten Funkhaus selbst und 35 in einem modernen Holz-Hybrid-Neubau. Die Vermarktung des Prestigeprojekts des Vorarlberger Familienunternehmens Rhomberg erfolgt in Kooperation mit Elisabeth Rohr Real Estate.
Mit großem Respekt, großen Ideen und viel Raum für kreatives Potenzial schreibt Rhomberg mit der Unterstützung von BWM Architects & Designers die Geschichte eines ikonischen Ortes weiter. Wer das Funkhaus betritt, spürt, dass hier mehr als nur Architektur weiterlebt – es ist der Rhythmus eines Ortes, der über Jahrzehnte Kultur, Innovation und Kreativität geprägt hat. Der Geist dieses Hauses bleibt spürbar – jetzt in Form von neuem, nachhaltigem Wohnraum, der Geschichte und Zukunft auf besondere Weise verbindet.
ARCHITEKTUR MIT GESCHICHTE UND ZUKUNFT
Das Funkhaus in der Argentinierstraße ist ein funktionaler Monumentalbau der 1930er Jahre – ein architektonisches Statement für Radiokultur und die technische Moderne, das bis heute seine Wirkung nicht verloren hat. Als eines der prägendsten Bauwerke der österreichischen Rundfunkgeschichte gilt es bis heute als Symbol für Innovation und kulturellen Fortschritt. Rhomberg führt dieses architektonische Erbe mit Fingerspitzengefühl in die Gegenwart: historische Bausubstanz, wo sie Charakter zeigt – moderne Technik, wo sie den Alltag erleichtert: Echtholzböden mit nFußbodenheizung, elegante Bäder, großzügige Freiflächen, wie Balkone und Loggien mit Blick auf den Theresianum-Park schaffen ein hochwertiges Wohngefühl in zentraler Lage.
Im Neubau zeigt sich die Zukunft des Bauens: Eine Holz-Hybrid-Konstruktion in CREE-Bauweise verbindet Nachhaltigkeit mit urbaner Eleganz. Die modulare Bauweise setzt auf serielle Vorfertigung (CREE System), die Holz mit Beton oder Stahl zu präzisen Elementen kombiniert, die im Werk produziert und vor Ort rasch montiert werden können – das verkürzt Bauzeiten, reduziert Emissionen und schafft zugleich außergewöhnliche Raumqualität. Ein Geothermie-Sondenfeld und Photovoltaikanlagen sorgen für effizientes Heizen und Kühlen – Tradition und Zeitgeist greifen hier nahtlos ineinander. Vielfältige Freiflächen sind natürlich auch im Neubau vorhanden – von Eigengärten im Erdgeschoß bis hin zu großzügigen Dachterrassen. Die hauseigene Tiefgarage bietet darüberhinaus komfortable Parkmöglichkeiten.
MITTEN IM BOTSCHAFTSVIERTEL: EINE ADRESSE MIT STRAHLKRAFT
Zwischen Karlsplatz und Belvedere entsteht ein pulsierender Hotspot mit gewachsener Identität. Alte Baumalleen, grüne Innenhöfe, Kultur und Kulinarik in Gehweite – das Funkhausviertel verbindet Wiener Gelassenheit mit urbaner Lebendigkeit. Durch die Begrünung und Entsiegelung des Vorbereichs sowie den Fokus auf Rad- und Fußverkehr wird das Areal zukunftsorientiert weitergedacht.
STIMMEN ZUM PROJEKT
„Das Funkhaus zeigt, wie sich kulturelles Erbe und Zukunftstechnologie ergänzen“, so Rhomberg-Gruppe-CEO Hubert Rhomberg. „Mit dem Holz-Hybrid-Neubau in CREE-Bauweise reduzieren wir Emissionen und Bauzeit – und stärken zugleich die Bauqualität in einem Umfeld, das für technische Innovation und kulturelle Bedeutung steht.“
„Dieses Projekt spiegelt unsere Philosophie und Ziele perfekt wider – das ist Wohnen der Zukunft. Und das möchten wir in der Vermarktung auch vermitteln“, ergänzt Luca Vogelsinger, Vertriebsleiter von Rhomberg in Wien.
„Das Funkhaus steht für das, was Wien ausmacht: Geschichte, Kultur und ein klarer Blick in die Zukunft. Die Verbindung aus denkmalgeschützter Architektur, nachhaltiger Bauweise und dieser besonderen innerstädtischen Lage ist einzigartig, in meinen Augen ist es das derzeit spannendste Projekt in Wien“, so Elisabeth Rohr-de Wolf, Eigentümerin von Elisabeth Rohr Real Estate, die gemeinsam mit dem Bauträger für den Verkauf verantwortlich zeichnet.
DAS PROJEKT IM ÜBERBLICK
57 Eigentumswohnungen: Größen: ca. 42-202 m² 22 im historischen Funkhaus, 35 im Holz-Hybrid-Neubau Ausstattung: Energie & Ökologie: Lage: Verkauf: Echtholzböden, Fußbodenheizung, Walk-in-Duschen, Balkone und Terrassen, Home Gym, Cycle Lounge (Hochwertige Fahrradstellplätze mit Möglichkeit zur Reinigung und Wartung) Energie + Ökologie: Geothermie, Photovoltaik, effiziente Gebäudehülle Lage: Argentinierstraße, 1040 Wien – mitten im Botschaftsviertel zwischen Karlsplatz und Belvedere Verkauf: Rhomberg in Kooperation mit Elisabeth Rohr Real Estate
https://www.funkhaus.living
Fotos: BWM Architects/WOOW Studios
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15.10.2025
Tag der Restaurierung: Imperiales Kulturerbe bewahren und erhalten
Am 19.10.2025 rückt der „Tag der Restaurierung“ europaweit jene Arbeit in den Fokus, die meist im Verborgenen geschieht und die doch von unschätzbarem Wert für den Erhalt des kulturellen Erbes ist: die Restaurierung historischer Bauten, ihrer Ausstattung und Kunstwerke. Die Arbeit von Restauratoren verbindet wissenschaftliche Präzision mit handwerklicher Expertise und stellt sicher, dass bedeutende Zeugnisse der Geschichte kommenden Generationen zugänglich bleiben.
Auch in der Schönbrunn Group ist Restaurierung zentraler Bestandteil des kulturellen Auftrags. Die Schönbrunn Group vereint die meistbesuchten Attraktionen und Angebote des imperialen Erbes Österreichs unter ihrem Dach: die UNESCO Welterbestätte Schloss Schönbrunn, das Sisi Museum mit Kaiserappartements und Silberkammer in der Wiener Hofburg, das Möbelmuseum Wien, sowie Schloss Hof und Schloss Niederweiden im niederösterreichischen Marchfeld.
Investition in Restaurierung
„Die Schönbrunn Group erhält keinerlei staatliche Zuwendungen oder andere Gelder. Sie erwirtschaftet ihre Gewinne selbst, die wiederum in die Pflege und Restaurierung der historischen Anlagen fließen. Im Jahr 2024 wurden rund 15,5 Millionen Euro in Bau- und Restaurierungsprojekte der Standorte investiert“, erklärt Klaus Panholzer, CEO/Geschäftsführer der Schönbrunn Group. Die Entscheidung, ob ein Raum restauriert werden muss, basiert in erster Linie auf den Beobachtungen während der jährlich stattfindenden kustodischen Reinigung. Dabei handelt es sich um die fachgerechte, von Restaurator:innen begleitete Grundreinigung, die weit über klassische Reingungsmaßnahmen hinausgeht. Sie dient nicht nur der Säuberung der historischen Räume und ihrer Ausstattung, sondern ist ein zentrales Instrument der Zustandsbeobachtung und Dokumentation.
„Ist in einem Raum eine kontinuierliche Zustandsverschlechterungen erkennbar und dadurch dessen konservatorische Erhaltung gefährdet, oder istder ästhetische Eindruckmassiv beeinträchtigt, müssen möglichst zeitnah Restauriermaßnahmen erfolgen. Für große Projekte, welche mit hohen Ausgaben einhergehen, wird aus den Erkenntnissen der kustodischen Reinigung ein fünfjähriger Projektplan erstellt“, erklärt Martin Siennicki, Restaurator der Schönbrunn Group. Jeder Raumrestaurierung gehen intensive Forschungenvoraus, um aussagekräftige Bild- und Textquellen zur Ausstattungs-, Funktions- und Restauriergeschichte zu erhalten. Gemeinsam mit den Befundergebnissen bilden diese wissenschaftlichen Ergebnisse die Grundlage für die Definition des jeweiligen Restaurierziels und die Rückführung des historisch-authentischen Erscheinungsbilds eines Raumes.
Befundungen und Restaurierungen in Schloss Schönbrunn sind interdisziplinäre Prozesse. Spezialisten aus den Bereichen Fassung/Vergoldung, Deckenmalerei, Parkettrestaurierung, Metall- und Möbelrestaurierung, Stein- und Gemälderestaurierung arbeiten eng mit der wissenschaftlichen Abteilung der Schönbrunn Group und den projektbegleitenden Architekten zusammen. So entsteht ein fundiertes Restaurierungskonzept, das sowohl den historischen Kontext als auch die baulichen Gegebenheiten berücksichtigt. Mittlerweile besteht das Team der hausinternen Restaurator:innen der Schönbrunn Group aus insgesamt fünf Personen.
Nächste Restaurierungsprojekte der Schönbrunn Group
Die Restaurierungsprojekte der Schönbrunn Group sind langfristig angelegt. Derzeit werden in Schloss Schönbrunn der Zeremoniensaal und das Stiegenkabinett restauriert, zu den nächsten Projekten zählen unter anderem die Restaurierung des Spiegelsaals und des Toilettezimmers der Kaiserin Elisabeth.
Doch nicht nur in Schloss Schönbrunn wird restauriert: Auch an den weiteren Standorten der Schönbrunn Group finden laufend Maßnahmen zur konservatorischen Erhaltung statt. Nähere Informationen und Reservierung sowie aktuelle Öffnungszeiten finden Sie unter:
https://www.schoenbrunn.at
https://www.moebelmuseumwien.at
https://www.schlosshof.at.
Fotos: Manfred Seidl/SKB
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14.10.2025
Wien grüßt Belgrad - Ein Abend mit Johann Strauß im Madlenianium in Belgrad
Ein ganz besondere Abend ging im prachtvollen Opern - und Operrettentheater Madlenianum in Belgrad über die Bühne. Dieses erste, privat geführte Theater in Südeuropa wurde in den späten 90er Jahren von der Familie PHILIPP und MADLENA ZEPTER erbaut und bietet Platz für ca. 600 Besucher. Mittlerweile ist es ein Fixpunkt in der serbischen Kultur. WIEN GRÜSST BELGRAD war das Motto des Abends und als Hommage an den musikalischen Jahresregenten JOHANN STRAUSS SOHN gab es kurz vor seinem 200. Geburtstag ein Konzert der Strauss Virtuosi, dem Orchester von PETER HOSEK dem Mastermind der Konzertserie Schloss Schönbrunn Konzerte und der Orangerie Schönbrunn. Mit dabei waren die Sopranistin SIMONA EISINGER und der Tenor CHRISTIAN KOTSIS. Moderiert wurde das Konzert von MARIKA LICHTER in englischer Sprache. An die 800 Österreichische Firmen sind in Serbien präsent, Grund genug für S. E. Botschafter CHRISTIAN EBNER , gemeinsam mit dem Österr. Kulturforum in Belgrad diesen Abend zu veranstalten.
Philipp Zepter, er ist Unternehmer, Gründer und Präsident von Zepter International und seine Gattin Madlena Zepter, Literaturwissenschaftlerin, Mäzenin und Gründerin bzw. Förderin zahlreicher kultureller Institutionen in Serbien, unterstützten dieses Projekt ebenso wie österr. Firmen wie Erste Bank, Raiffeisen Bank,Porsche, Neuroth und die Wr. Städtische. Und so konnte im voll besetzten Theater ein Abend mit Wiener Flair und Musik das Publikum begeistern. „Johann Strauss hatte etliche Verbindungen zu Serrbien, hat auch hier Konzerte gespielt und die bekannte „Serben Quadrille“ komponiert“ erklärt der Botschafter und fügt hinzu: „Die Expo 2027 wird in Serbien stattfinden, und Johann Strauss hat ja damals die berühmte Weltausstellung 1873 in Wien musikalisch begleitet. Und die diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern bestehen seit vielen Jahren, haben sich also schon bewährt." Madlena Zepter war auch begeistert und freute sich über den gelungenen Abend: „Wir haben immer starke Beziehungen zu Österreich und Wien und lieben ganz besonders die herrlich Musik der Wiener Walzer“ bekennt sie. Im ausverkauften Theater genossen den Gruß aus Wien:
Seine Eminenz Kardinal Ladislav Nemet,Erzbischof von Belgrad, S.E: Botschafter Christian Ebnder und Gattin Veronica, Hausherrin Madlena Zeptr, Giordana Mill, Ex Vizepräsidentin ZEPTER, weiters 15 Botschafter:innen aus Europa und der ganzen Welt mit ihren Begleitungen, Peter Hosek, Gesch.führer Schönbrunn Konzerte und des Immersive Strauss Museums, die Vertreter von Porsche Serbia, der Viennas Insurance Group, Raiffeisen Serbia und Erste Bank Serbia.uvm.
Fotos: Milan Djakov
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14.10.2025
Renommierte Weingüter Burgenland zu Gast bei Toni Mörwald
Die Winzer der Renommierten Weingüter Burgenland bringen am 24. Oktober ihre Weine ins Relais & Châteaux Gourmetrestaurant »Toni M.« in Feuersbrunn am Wagram.
Der Verein »Renommierte Weingüter Burgenland« ist ein Zusammenschluss von zwölf burgenländischen Top-Winzer:innen, die für die Bewahrung der Natur- und Kulturlandschaft stehen. Am Freitag, 24. Oktober, präsentieren sie einige ihrer besten Weine im Relais & Châteaux Gourmetrestaurant »Toni M.« in Feuersbrunn am Wagram. Durch den Abend werden Pepi Umathum und Andi Kollwentz führen, musikalische Begleitung kommt vom Champagner Quartett.
Speziell zu diesem Anlass kreiert Spitzenkoch Toni Mörwald ein sechs gängiges Gourmetmenü. Zu jedem Gang kommen je zwei Weinen der zwölf RWB Winzer:innen ins Glas.
Gestartet wird mit mariniertem Atlantiklachs mit Kerbelöl, Rote Rübe und Kaviar, gefolgt von Parmesannudeln mit braune Butter und weißer Alba Trüffel. Danach serviert Mörwald Szegediner Waller Krautfleisch mit Paprika Chilikraut und Pommes Rissolées und Wildschweingrammeln, als Hauptgang Rosa Barbarie Entenbrust mit Trüffelcreme. Auf Käse Magnum mit Passionsfruchtgel folgt als süßer Abschluss Wiener Apfelstrudel.
Die zwölf Weine:
2017 Blaufränkisch Rosé Sekt, Weingut Hans Igler 2024 Sauvignon Blanc Ried Tatschler, Weingut Leberl 2023 Chardonnay, Weingut Ernst Triebaumer 2022 Chardonnay Alte Reben, Weingut Juris 2017 Blaufränkisch Kirschgarten, Weingut Umathum 2017 Chardonnay Ried Katterstein, Weingut Kollwentz 2018 Blaufränkisch Ried Dürrau, Weingut Kerschbaum 2018 EisenbergDAC Reserve Ried Weinberg, Weingut Krutzler 2021 Bela Rex (CS, ME), Weingut Gesellmann 2023 Neuburger vom Ruster Kalk, Weingut Giefing 2022 Pinot Noir Reserve Selektion P, Weingut Paul Achs 2020 Ruster AusbruchDAC Gelber Muskateller, Weingut Feiler-Artinger
Info:
Datum: 24. Oktober 2025, 19 Uhr Preis: 195 Euro pro Gast (inkl. Aperitif, Gedeck, Menü & Weinbegleitung, Mineralwasser & Espresso)
https://www.moerwald.at/de/shop/veranstaltungen/
Fotos: Mörwald
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14.10.2025
Weltpremiere Maria Theresia – Das Musical im Ronacher
Mit Standing Ovation und minutenlangem Applaus wurde am Freitag, 10. Oktober 2025 im Ronacher die glanzvolle Weltpremiere von MARIA THERESIA – DAS MUSICAL vom Publikum gefeiert.
Die neueste Eigenproduktion der Vereinigten Bühnen Wien erzählt die faszinierende Geschichte einer der einflussreichsten Monarchinnen des 18. Jahrhunderts – ein lebendiges Porträt von Macht, Leidenschaft und historischem Wandel.
Die wunderbare Cast – allen voran die Solist*innen Nienke Latten, Fabio Diso, Moritz Mausser, Annemieke van Dam, Annemarie Lauretta, Dominik Hees, Andreas Wolfram, Aeneas Hollweg und Amelie Polak – brillierte mit einer eindrucksvollen Darbietung an diesem Abend.
Im Anschluss an die Vorstellung wurde in festlicher Atmosphäre im Ronacher angestoßen: VBW-Musical-Intendant Christian Struppeck und VBW-Geschäftsführer Prof. Dr. Franz Patay feierten gemeinsam mit allen Beteiligten der Produktion und zahlreichen prominenten Gästen – ein unvergesslicher Abend!
Fotos: VBW
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14.10.2025
Design Depot - Der Design- und Handwerksmarkt in Wien
Die Verkaufsmesse für Design, Handwerk und Geschenke
Der neue Markt in Wien am 15. und 16. November in der Stage 3 bietet hochwertige Produkte und Einzelstücke. Der Handwerks- und Designmarkt zeigt Mode, Schmuck, Accessoires, Handwerk, Wohn- und Tischkultur, Lifestyle und Kulinarik. Die Ideale Gelegenheit für alle, die Mitbringsel und Weihnachtsgeschenke in Wien kaufen möchten.
Der Veranstaltungsort, die Stage 3 im dritten Bezirk, bietet die perfekte Kulisse für die Premiere dieses neuen Messeformats. Mit seiner zentralen Lage ist der Standort gut erreichbar und schafft ein stimmungsvolles Ambiente für Entdeckung und Austausch.
Termin: 15.–16. November, Ort: Stage 3, Lilienthalgasse 6, 1030 Wien
Foto: AD Design Atelier
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13.10.2025
Ungarische Botschafterin zu Besuch in der Burg und im Landhaus
Landeshauptmann Mario Kunasek hieß Edit Szilágyiné Bátorfi in der Steiermark willkommen
Die Botschafterin Ungarns, Edit Szilágyiné Bátorfi, stattete der Steiermark einen Besuch ab: In der Grazer Burg begrüßte Landeshauptmann Mario Kunasek die Diplomatin und Honorarkonsul Rudi Roth. Zuvor hatten die beiden auch einen Gesprächstermin bei Landtagspräsident Gerald Deutschmann im Landhaus wahrgenommen.
Landeshauptmann Kunasek bedankte sich bei der Botschafterin für ihren Besuch: „Seit Jahrhunderten verbinden die Steiermark und Ungarn starke Bande und eine gemeinsame, oft auch wechselhafte Geschichte. Erst vor wenigen Wochen konnten wir uns über einen echten Meilenstein freuen: Mit der Eröffnung der S7 sind die Steiermark und Ungarn nun auch direkt über eine hochrangige Straße miteinander verbunden. Diese neue Straße wird auch dazu beitragen, dass in den kommenden Jahren der wirtschaftliche, politische und kulturelle Austausch weiter intensiviert werden kann.“
Landtagspräsident Deutschmann betont: „Die Steiermark pflegt seit vielen Jahren eine enge und konstruktive Zusammenarbeit mit Ungarn. Der Besuch der ungarischen Botschafterin unterstreicht den kontinuierlichen Austausch in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Sicherheit und ist ein schönes Zeichen der gelebten Nachbarschaft zwischen unseren Regionen.“
Edit Szilágyiné Bátorfi ist seit Sommer 2023 ungarische Botschafterin in Österreich.
Fotos: Land Steiermark/Robert Binder
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09.10.2025
120 Jahre Seehotel Jägerwirt – Wo Tradition auf balinesische Lebensfreude trifft
Seit 1905 steht das Seehotel Jägerwirt auf der Turracher Höhe für echte Gastfreundschaft, familiäre Herzlichkeit und alpine Lebensfreude. Zum 120-jährigen Jubiläum präsentiert sich das Haus heute als harmonische Verbindung von Tradition und Moderne – geführt von Sabine und Alexander Springenschmidt in fünfter Generation. Mit innovativen Ideen, balinesischem Spirit und einem unvergleichlichen Wohlfühlambiente startet das Seehotel Jägerwirt in eine schneesichere Wintersaison auf 1.763 Metern. 120 Jahre gelebte Gastfreundschaft
Die Geschichte des Seehotels Jägerwirt beginnt 1905, als Johann Brandstätter das ehemalige Steinmetzhaus der Grafen Hugo Lazy und Henckel von Donnersmark erwarb. Was als einfaches „Touristenhaus“ begann, entwickelte sich über Generationen zu einem der traditionsreichsten Hotels auf der Turracher Höhe. 1930 führte sein Sohn Hans, begeisterter Jäger, das Haus unter dem Namen „Jägerwirt“ weiter und erweiterte es um Gästezimmer und einen Speisesaal – die Geburtsstunde eines echten Familienbetriebes. Der Wintertourismus nahm in den Nachkriegsjahren Fahrt auf: Britische Soldaten errichteten den ersten Skilift der Region – den legendären „Engländer-Lift“ –, den sie später Sabines Großvater Siegfried schenkten. 1963 übernahmen Siegfried und Elisabeth Brandstätter das Haus, ehe in den 1980er-Jahren die vierte Generation, Siegfried und Gerda, den Betrieb umfassend modernisierte. „Meine Eltern haben das Haus quasi von vorne bis hinten neu aufgebaut“, erinnert sich Sabine Springenschmidt, die gemeinsam mit ihrem Mann Alexander seit Ende 2022 die Geschicke des Hauses leitet. Das Seehotel Jägerwirt feiert nicht nur ein Jubiläum, sondern auch die Kunst des ständigen Wandels. Zwischen gelebter Tradition, familiärer Geschichte und internationalem Esprit entsteht ein Ort, an dem man das Leben spürt – und die Zeit stillzustehen scheint. „Wir sind dankbar, diesen besonderen Platz weiterführen zu dürfen – und ihn mit unserer eigenen Handschrift in die Zukunft zu tragen“, sagen Sabine und Alexander Springenschmidt. Ein Jubiläum, das zeigt: Manche Geschichten werden nicht geschrieben – sie werden gelebt. Von Bali zurück in die Nockberge
Sabine und Alexander Springenschmidt sind echte Weltenbummler – und Gastgeber mit Herz. 17 Jahre lang führten sie auf Bali ein Boutique-Hotel, ein veganes Restaurant, eine Surfschule und ein Yoga-Studio. „Die Freundlichkeit, Herzlichkeit und Gelassenheit der Balinesen haben uns tief geprägt. Diese Haltung wollten wir in die Heimat mitnehmen“, erzählen die beiden. Zurück in Österreich übernahmen sie das traditionsreiche Seehotel Jägerwirt – mit dem Ziel, Tradition und Innovation, österreichische Bodenständigkeit und balinesische Lebensfreude zu vereinen. „Wir möchten, dass unsere Gäste nicht nur körperlich, sondern auch mental gestärkt nach Hause fahren. Diese ganzheitliche Erholung ist unsere Philosophie“, betont Sabine Springenschmidt. Mit frischen Ideen, viel Feingefühl und Dankbarkeit gegenüber der Familiengeschichte führen sie das Haus nun in eine neue Ära – ohne den Blick auf die Wurzeln zu verlieren.
Ein Winter wie damals – schneesicher und sonnig
Direkt am Turracher See gelegen, bietet das Seehotel Jägerwirt einen Winterurlaub, wie man ihn sich wünscht: absolut schneesicher, sonnig und stressfrei. Auf 1.763 Metern beginnt die Skisaison bereits Anfang Dezember und dauert bis Anfang April. Ski-in / Ski-out heißt es für die Gäste – der nächste Lift liegt nur 2 Minuten vom Hotel entfernt, und mit dem Skidoo-Shuttle geht es bequem zur anderen Seeseite. Die Turracher Höhe gilt als eine der schneesichersten Regionen Österreichs: Dank ihrer Lage und der besonderen Wetterverhältnissen mit Adria-Tiefs ist die Schneedecke von Dezember bis April garantiert. Neben 40 perfekt präparierten Pistenkilometern locken Fun Slopes, Snowparks und Tourenrouten für jedes Level. Ob Anfänger, Familien oder sportlich Ambitionierte – hier finden alle ihre Lieblingslinie im Schnee.
Sanfter Winter und Naturerlebnis
Wer es lieber gemütlich mag, findet auf der Turracher Höhe Ruhe und Entschleunigung pur. Winterwanderrouten, Schneeschuh- sowie Langlauftouren führen durch die verschneite Landschaft und lassen den Alltag ganz weit weg erscheinen. Schneeschuhe und Spikes können kostenlos ausgeliehen werden – perfekt für spontane Ausflüge in die Winteridylle. Auch Langläufer kommen auf ihre Kosten: Sobald der See gefroren ist, wird die Rundloipe gespurt, weiter oben warten ausgedehnte Strecken über das Hochmoor und hinüber zum Grünsee.
Lieblingszimmer zum Wohnen & Wohlfühlen
Die Zimmer und Suiten duften wohlig nach Zirbe und bieten mit ****S-Komfort alles, was es zum Entspannen braucht – vom klassischen Doppelzimmer über großzügige Familienräume bis hin zur romantischen Suite mit Seeblick. Die neuen Gastgeber haben bereits in kurzer Zeit umfangreiche Investitionen umgesetzt und einen Teil der Zimmer auf modernste Standards gebracht. Der lässig-alpine Stil trägt unverkennbar Sabines Handschrift – eine harmonische Verbindung aus Natürlichkeit, Design und Wohlgefühl, auf die die Gastgeberin besonders stolz ist.
Familienzeit mit Weitblick
Das Seehotel Jägerwirt ist seit jeher eine Familiendestination – mit Raum für alle Generationen. Ob Eltern mit Teenagern, Großeltern mit Enkerln oder Alleinreisende mit Kind: Die großzügigen Zimmer und Suiten, teils mit Infrarotsauna und Seeblick, schaffen Platz für gemeinsame Zeit und individuelle Rückzugsorte. Skikurse und Ausrüstungsverleih sind für Hotelgäste bevorzugt buchbar, und im Kids Club sind auch die Kleinsten gut aufgehoben, während Mama und Papa den Spa genießen. „Alles tun können, nichts tun müssen“ – das ist das Motto für den Familienwinter am See. Wer Action sucht, kann sich beim Nocky Flitzer, der ganzjährig geöffneten Alpen-Achterbahn, einen Adrenalinkick holen – oder beim Eisstockschießen und Eislaufen auf dem zugefrorenen See Winterklassiker neu erleben. Wenn die Zirbe auf Bali trifft – Entspannung im Bali Spa
Ein besonderes Highlight des Hauses ist der Bali Spa & Zirbenreich, in dem sich zwei Welten harmonisch verbinden: die balinesische Heilkultur und die beruhigende Wirkung der heimischen Zirbe. Die Zirbe, bekannt für ihre stressreduzierende und schlaffördernde Wirkung, schafft ein natürliches Wohlfühlklima – während balinesische Therapeut:innen mit traditionellen Massagetechniken Körper, Geist und Seele in Einklang bringen. Die Behandlungen sind individuell auf Hauttyp und Bedürfnis abgestimmt und in vier Kategorien wählbar: Detox, Anti-Age, Glow und Balance. „Wir bringen ein Stück Bali in die Nockberge – ehrlich, authentisch und herrlich entspannend“, so Sabine Springenschmidt. Ob als Day Spa mit Brunch und Dinner oder als Highlight des Winterurlaubs – der Bali Spa ist ein Ort des Ankommens, Loslassens und Auftankens. High Flow statt Hamsterrad – Inspiration mit Mag. Alexander Springenschmidt
Wenn Arbeit zur Leichtigkeit wird und Leistung sich ganz natürlich entfaltet – dann ist man im Flow. Der Gastgeber des Seehotels Jägerwirt, hält das Patent auf „High Flow Zeitmanagement“ – ein innovatives Konzept, das zeigt, wie man in der halben Zeit doppelt so viel erreicht, ohne auszubrennen. Als beliebter Speaker und Mindset-Coach begeistert er sein Publikum mit praxisnahen Impulsen, inspirierender Energie und einem klaren Fokus auf das Wesentliche. Seine Spezialgebiete: Flow, Kommunikation, Performance, Zeitmanagement und von innen kommender Motivation. Für Anfragen oder Buchungen als Gastsprecher steht er gerne zur Verfügung – für mehr Leichtigkeit, Fokus und Freude im (Arbeits-)Alltag. Im Zuge des Fire & Ice Yoga Retreat (5. bis 8. Dezember) ist ein High Flow Workshop enthalten.
Das Seehotel Jägerwirt auf einen Blick:
Kategorie: 4-Sterne-Superior Hotel Zimmer & Suiten: 61 individuell gestaltete Zimmer und Suiten mit rund 100 Betten Besonderheiten: Familienfreundlich, allergikerfreundlich, hundefreundlich Lage: Direkt am See, mitten im Skigebiet Turracher Höhe (auf 1.763 m) Verpflegung: Dreiviertelpension mit Frühstücksbuffet, Mittagsjause und Abendmenü Küche: Regional, nachhaltig, kreativ – mit Zutaten aus Eigenjagden und von regionalen Produzenten. Vegane & vegetarische Optionen sowie gluten- und laktosefreie Menüs Restaurant am See mit Panoramablick und Trattoria „Pinsa e Vino“ für mediterrane Leichtigkeit Bali Spa & Zirbenreich: Verbindung aus balinesischer Heilkunst und alpiner Naturkraft mit Indoor- & Outdoorpool, Whirlpool. Saunawelt: Finnische Sauna, Kräuter-, Zirben- und Infrarotsauna, Dampfbad. Behandlungen: Individuell abgestimmte Massagen und Beauty-Rituale (Detox, Anti Age, Glow, Balance) Ski-in / Ski-out direkt vom Hotel. 42 Pistenkilometer aller Schwierigkeitsgrade Eigene Skihütte „Sonnalm“ zum Pausieren und Verweilen
https://www.seehotel-jaegerwirt.at/de
Fotos: Anja Koppitsch + WKM
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07.10.2025
Krieg und Erinnerung: Internationale Konferenz im Heeresgeschichtlichen Museum Wien
Von 8. bis 10. Oktober interdisziplinäre Fachvorträge und Keynote von Sönke Neitzel
Das Heeresgeschichtliche Museum Wien veranstaltet von 8. bis 10. Oktober 2025 gemeinsam mit dem Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien und dem Arbeitskreis Militärgeschichte die internationale Konferenz „Krieg und Erinnerung. Spuren des Krieges und ihre Verarbeitung“. In interdisziplinärer Perspektive diskutieren Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Museen und Gedächtnisinstitutionen, wie sich Erinnerung an bewaffnete Konflikte formiert, verändert und politisch wie gesellschaftlich wirksam wird.
Ein Höhepunkt der Tagung ist die Keynote des Militärhistorikers Sönke Neitzel (Universität Potsdam) am 9. Oktober um 18:30 Uhr zum Thema `War is about winning` - Gedanken zu Identitätskonstruktionen in Militärmuseen. Neitzel beschäftigt sich mit dem starken Wandel in Europas Militärmuseen von Waffenschauen zu multimedialen Inszenierungen unter Berücksichtigung von Alltags- und Kulturgeschichte. Er geht der spannenden Frage nach, wie sich Museen wie das Heeresgeschichtliche Museum in Wien, das Militärhistorische Museum in Dresden oder auch das Deutsche Historische Museum in Berlin künftig auf neue gesellschaftliche und politische Entwicklungen einstellen werden.
Bundesministerin Klaudia Tanner betont: „Über Krieg und Gewalt nachzudenken ist angesichts der weltpolitischen Lage aktueller denn je. Ich begrüße es sehr, dass das Heeresgeschichtliche Museum hier nicht nur Exponate zeigt, sondern Verantwortung übernimmt als Ort des Diskurses, des Wissens und der kritischen Auseinandersetzung.“
HGM-Direktor Georg Hoffmann unterstreicht die Zielsetzung:
„Diese Konferenz verbindet Forschung, kuratorische Praxis und gesellschaftliche Verantwortung. Sie zeigt, wie Museen heute als Schnittstellen historischer Analyse und demokratischer Öffentlichkeit wirken können.“
Spuren des Krieges – Fragen an die Gegenwart
Im Zentrum der Konferenz steht die Frage, wie kriegerische Erfahrungen in Museen, Denkmälern, Medien und im öffentlichen Raum benannt, visualisiert und verarbeitet werden. Die Vorträge analysieren Erinnerungskulturen über historische Epochen hinweg: von der Antike bis zur Gegenwart und stellen diese in den Kontext aktueller politischer und gesellschaftlicher Herausforderungen. Wie erinnern Gesellschaften an Krieg und warum? Welche materiellen, symbolischen und institutionellen Spuren hinterlässt Gewalt und welche Verantwortung tragen Museen in der Vermittlung dieser Themen?
Mit dieser Konferenz positioniert sich das HGM einmal mehr als Ort wissenschaftlicher Exzellenz, internationaler Vernetzung und als aktiver Impulsgeber einer demokratiepolitisch relevanten Erinnerungskultur.
Anmeldung: anmeldung@hgm.at
https://www.hgm.at/
Foto: HGM
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07.10.2025
Landeshauptmann Stelzer verleiht die Verdienstmedaille des Landes Oberösterreich an:
Honorarkonsulin Cecilia Baldivieso de Witzany
Landeshauptmann Stelzer: „Große, positive Veränderungen beginnen oftmals im Kleinen.“
Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 200. Jahrestag der Unabhängigkeit Boliviens und zum 30-jährigen Bestehen der Initiative Alalay Österreich überreichte Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer die Verdienstmedaille des Landes Oberösterreich an Honorarkonsulin Cecilia Baldivieso de Witzany.
Mit dieser Auszeichnung würdigt das Land Oberösterreich das jahrzehntelange Engagement der gebürtigen Bolivianerin, die seit 1984 in Österreich lebt. Bereits 1989 wurde sie zur Honorarkonsulin ihres Heimatlandes bestellt und setzt sich seither mit großem Einsatz für die Förderung kultureller, wirtschaftlicher und sozialer Beziehungen zwischen Bolivien und Österreich ein. Seit 2013 bekleidet sie zudem das Amt der Doyenne des Konsularischen Corps in Oberösterreich.
Landeshauptmann Stelzer betonte bei der Verleihung:
„Die großen, positiven Veränderungen beginnen oftmals im Kleinen – dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, sich für andere einsetzen und Mut zum Handeln zeigen. Honorarkonsulin Baldivieso de Witzany ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, was private Initiative und persönliches Engagement bewirken können.“
Neben ihrer diplomatischen Tätigkeit engagiert sich Cecilia Baldivieso de Witzany besonders im sozialen Bereich. Gemeinsam mit ihrem Mann Walter Witzany gründete sie vor 30 Jahren die Organisation ALALAY Österreich, die sich für Straßenkinder in Bolivien einsetzt. Ziel der Initiative ist es, jungen Menschen eine bessere Zukunft zu ermöglichen – durch Gemeinschaft, Ausbildung und Bildung.
Landeshauptmann Stelzer: „Ihr Wirken verbindet zwei Kontinente, zwei Kulturen – und zeigt, dass Hilfe nicht an Grenzen endet. Das ist gelebte Partnerschaft mit Herz und Handschlag.“
Fotos: Land OÖ/Max Mayrhofer
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07.10.2025
Guerlain präsentiert drei neue Duftkreationen: Eine Reise zwischen Licht und Schatten, Mythos und Natur
Die französische Maison enthüllt drei neue Eaux de Parfum, die jeweils eine einzigartige Geschichte erzählen und das Erbe der Maison auf moderne Weise neu interpretieren. Guerlain lädt uns ein, die Grenzen des Duftes neu zu entdecken.
Vétiver Fauve entführt in einen erwachenden Dschungel und interpretiert Vetiver auf ungezähmte Weise neu, während Absolus Allegoria Florabloom die Magie einer Wüstennacht feiert, in der Tausende von Blumen erblühen. Shalimar L'Essence ist eine Hommage an die ikonische Vanille und die mythische Liebesgeschichte, die den legendären Duft seit 100 Jahren prägt.
Absolus Allegoria Florabloom
Die Kollektion Aqua Allegoria wird um Absolus Allegoria Florabloom erweitert, einen absoluten Duft, der von den Mysterien der Nacht inspiriert ist. Die Parfümeurin Delphine Jelk fängt die Magie des „Superbloom“-Phänomens in der Atacama-Wüste ein, wo Tausende von Blumen unter dem Mondlicht erblühen. Florabloom ist ein hypnotisches und bezauberndes Blumenbouquet. Die Tuberose im Herzen des Duftes entfaltet ihre sinnlichsten Facetten durch einen süchtig machenden Mango-Akkord. Die Tiefe von Sandelholz und Patschuli bildet die warme und kraftvolle holzige Basis. Florabloom ist eine Hommage an die Blumen, die ihre üppigsten Facetten erst in der Nacht offenbaren.
Vétiver Fauve
Mit Vétiver Fauve taucht Guerlain in das Herz eines üppigen Dschungels ein und präsentiert eine kühne Neuinterpretation der Vetiver-Wurzel. Inspiriert von Rudyard Kiplings „Das Dschungelbuch“, fängt dieser Unisex-Duft das Erwachen der Natur in den frühen Morgenstunden ein. Die Parfümeurin Delphine Jelk hat das traditionell dunkle und mysteriöse Vetiver in ein neues Licht gerückt, indem sie einen frischen, holzigen Sillage kreiert, der die Vetiver-Wurzel in einer unerwarteten Frische offenbart. Die Kopfnote von einem tropisch-grünen Akkord verleiht der trockenen Wurzel eine luxuriöse Frische. Vétiver Fauve gehört zur „L'Art & La Matière“-Kollektion und ist eine Hommage an die ungezähmte Schönheit und rohe Kraft der Natur. Shalimar L'Essence
Zum 100-jährigen Jubiläum seines legendären Duftes Shalimar präsentiert Guerlain eine neue, intensive und zeitgemäße Interpretation: Shalimar L'Essence. Das Original, 1925 von Jacques Guerlain komponiert, war das erste orientalische Parfüm der Geschichte und wurde von der leidenschaftlichen Liebesgeschichte zwischen Kaiser Shah Jahan und Prinzessin Mumtaz Mahal inspiriert. Shalimar L'Essence ist eine Hommage an die ikonische Vanillenote, die das Herz des Duftes bildet und ihm seine köstliche, süchtig machende Dimension verleiht. Die Parfümeurin Delphine Jelk hat die ursprüngliche Formel um eine wertvolle Madagaskar-Vanilletinktur ergänzt, die dem Duft eine neue, umhüllende Intensität verleiht. Die frische Bergamotte im Auftakt und die pudrige Eleganz von Rose und Iris im Herzen münden in eine tiefgründige Ambra-Basis, die durch reichlich verwendete Vanille neue holzige und ledrige Facetten erhält.
Fotos: guerlain
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06.10.2025
Austrian Airlines und MAK bringen neue Amenity Kits für die Business Class in die Luft
Auftakt einer längerfristigen Kooperation zwischen der rot-weiß-roten Airline und dem Museum für angewandte Kunst
Business Class Gäste auf Langstreckenflügen von Austrian Airlines dürfen sich ab Oktober 2025 dank einer neuen Kooperation zwischen Austrian und dem MAK über neue Amenity Kits freuen – inspiriert von Entwürfen der Wiener Werkstätte. Das MAK stellt Textildesigns von drei der wichtigsten Künstlern der Wiener Werkstätte – Koloman Moser, Dagobert Peche und Mathilde Flögl – für die Gestaltung der eleganten Kulturbeutel zur Verfügung. Jeder Entwurf entsteht in zwei farblichen Varianten und begleitet die Fluggäste auf dem Hin- und Rückflug mit jeweils der*dem gleichen Künstler*in. Die neuen Amenity Kits für die Business Class sind der Auftakt für eine längerfristige Kooperation zwischen der rot-weiß-roten Airline und dem Museum für angewandte Kunst, in wenigen Monaten folgen neue Amenity Kits für die Gäste der Premium Economy Class. „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit dem MAK, das zu den bedeutendsten Museen seiner Art weltweit gehört. Aus den vom MAK zur Verfügung gestellten Textildesigns erstellte das Austrian Design Team sechs Ausführungen der neuen Amenity Kits, die unseren Fluggästen der Business Class das Reisen noch angenehmer und vor allem kunstvoller gestalten werden“, betont Austrian Airlines CEO Annette Mann die Bedeutung der Kooperation für die österreichische Traditions-Airline.
MAK Generaldirektorin Lilli Hollein: „Die Partnerschaft mit Austrian Airlines lässt die Muster-Entwürfe der Wiener Werkstätte, die aus der herausragenden Sammlung des MAK stammen, in die ganze Welt ausschwärmen. Wir freuen uns besonders über diese Möglichkeit, an Bord von Austrian Airlines mit den Amenity Kits auch auf österreichisches Kulturerbe aufmerksam machen zu können.“
Außergewöhnliche Designer
Das MAK steht seit 1955 im Besitz des Archivs der 1903 gegründeten Wiener Werkstätte, deren Schaffen bis heute weltweites Renommee genießt. Sie stand für die konsequente ästhetische Durchdringung aller Lebensbereiche und gibt noch immer wesentliche Impulse in Fragen der Gestaltung. Die für die Kooperation mit Austrian Airlines ausgewählten Künstler*innen zählen zu den prägendsten und außergewöhnlichsten Persönlichkeiten der Wiener Werkstätte:
Dagobert Peche (1887–1923) gilt als einer der exzentrischsten Entwerfer*innen der Wiener Moderne. Obwohl er nur rund zehn Jahre gestalterisch tätig war, schuf er ein beeindruckendes Werk und wurde zum Meister der Kontraste, der Formenspiele und der Verwandlung.
Koloman Moser (1868–1918) war Mitbegründer der Wiener Werkstätte und beherrschte als Universalkünstler die Disziplinen Malerei, Grafik, Kunstgewerbe und Innenraumgestaltung ebenso wie Mode und Bühnenbild. Das von der Wiener Secession propagierte Gesamtkunstwerk lebte Moser in beeindruckender Weise vor. Er gilt als einer der wichtigsten Wegbereiter der Wiener Moderne.
Mathilde Flögl (1893–1958) war in fast allen Gebieten des Kunsthandwerks für die Wiener Werkstätte tätig. Mit ihren fantastischen und expressiven Keramiken, Glasdekoren, Spielzeugen, Schmuckstücken, Modedesigns, Stoffund Tapetenmustern u. v. m. prägte sie maßgeblich den Look der Wiener Werkstätte.
Nützlicher Inhalt verpackt in kunstvollem Design
Die neuen Amenity Kits für die Business Class Gäste auf den Langstreckenflügen von Austrian Airlines beinhalten eine im Design der Künstlern der Wiener Werkstätte gestaltete Schlafmaske, eine Zahnbürste, Zahnpasta-Tabletten, Ohrstöpsel sowie Socken. Verpackt werden die Items jeweils in Papierverpackungen von Skysupply. Eine Banderole rund um das Amenity Kit gibt den Fluggästen Hintergrundinformationen über das MAK sowie die*den Künstler*in, deren*dessen Muster als Vorlage für das Design des jeweiligen Amenity Kits gedient hat. Besonders schön und nicht nur für alle „Sammler*innen“ interessant: Da es jedes Design in zwei farblichen Ausführungen gibt, kann man sich auf seinem Hin- und Rückflug jeweils auf den gleichen Künstler in einer anderen Farbgebung freuen.
Längerfristige Kooperation
Die Zusammenarbeit bei der Neugestaltung der Business Class Amenity Kits markiert den Auftakt einer längerfristigen Kooperation zwischen Austrian Airlines und dem MAK. Aktuell wird bereits intensiv an der Neugestaltung der Amenity Kits für die Premium Economy Class gearbeitet, die in wenigen Monaten ebenfalls an Bord der rot-weiß-roten Langstreckenflugzeuge abheben sollen.
Fotos: Austrian Airlines/SD
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03.10.2025
Feierliche Eröffnung des VISTA Science Experience Centers am ISTA Campus
Bundesministerin Holzleitner & Landeshauptfrau Mikl-Leitner eröffnen gemeinsam mit dem Management des ISTA das neue Zentrum für Wissenschaftsvermittlung in Klosterneuburg vor den Toren Wiens.
Mit dem heutigen Tag öffnet das neue VISTA Science Experience Center am Institute of Science and Technology Austria (ISTA) offiziell seine Türen. Inmitten des ISTA Campus gelegen, bietet das VISTA Science Experience Center der Öffentlichkeit einen völlig neuen Zugang zur Welt der Spitzenforschung.
Das Center stellt einen bedeutenden Meilenstein in der Wissenschaftsvermittlung dar und setzt neue Maßstäbe in der Kommunikation aktueller Forschung. Besucher:innen aller Altersgruppen sind eingeladen, die Geschichten, Ideen und Menschen hinter wissenschaftlicher Arbeit kennenzulernen.
ISTA Präsident Martin Hetzer begrüßte zur feierlichen Eröffnung des Centers: „Seit seiner Gründung im Jahr 2009 versteht sich das ISTA als ein Ort, der nicht nur Forschung betreibt, sondern auch Wissen vermittelt – mit dem Ziel, Verständnis und Vertrauen in die Wissenschaft zu stärken. Heute freuen wir uns, dafür ein sichtbares Zeichen zu setzen und ein neues Gebäude zu eröffnen.“
Gaia Novarino, Vizepräsidentin für Wissenschaftsvermittlung des ISTA, ergänzt: „Wir möchten Besucher:innen nicht nur für Wissenschaft begeistern, sondern auch das Verständnis und somit das informierte Vertrauen in die Wissenschaft stärken. Wir können im VISTA Science Experience Center zeigen, mit welcher Neugierde und Kreativität die Spitzenforschung verbunden ist.“
Christian Bertsch leitet das VISTA Science Experience Center und entwickelt mit seinem Team innovative Formate um Wissenschaft zugänglicher zu machen: Ausstellungen, Workshops aber auch aufsuchende Formate wie das Science Tuk-Tuk, um Wissenschaft zu den Menschen zu bringen. „Bei allen VISTA-Aktivitäten wird Wissenschaft nicht als Ansammlung von Faktenwissen präsentiert, sondern wir erzählen Geschichten über die Fragen, die Ideen, die Prozesse und die Menschen hinter aktueller Spitzenforschung“, erklärt Bertsch.
Auch aus der Politik kommt deutliche Unterstützung. Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung, würdigte das neue Zentrum als bedeutenden Schritt in Zeiten zunehmender Wissenschaftsskepsis: „Hier am ISTA Campus ist ein einzigartiger Ort der Wissenschaftsvermittlung entstanden. Das Vertrauen in die Wissenschaft zu stärken und den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu fördern, ist ein zentraler Beitrag für eine lebendige, widerstandsfähige Demokratie. Das VISTA Science Experience Center ist ein Ort, an dem man in die Welt der Spitzenforschung eintauchen und hautnah erleben kann, wie Forschung funktioniert. Es macht die Prozesse und Menschen hinter der Forschung sichtbar und nachvollziehbar. Dabei wird deutlich, dass Forschung nicht nur Fakten liefert, sondern einen essenziellen Beitrag zum gesellschaftlichen Fortschritt leistet.“
Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau von Niederösterreich, betont: „Mit dem VISTA Science Experience Center zeigen wir: Wissenschaft ist für alle da. Und die Wissenschaft hat in Niederösterreich eine Heimat. Hier am ISTA Campus forschen die klügsten Köpfe der Welt. Unser Anspruch ist klar: Wir wollen einen Nobelpreis für Niederösterreich, weil wir wissen: Nur mit einem klaren Fokus auf Wissenschaft und Exzellenz können wir uns im internationalen Wettbewerb behaupten und unseren Wohlstand halten. Daher freue ich mich, dass jetzt schon knapp 90 Forschungsgruppen am ISTA arbeiten und das ISTA auch noch weiterwachsen wird. In 10 Jahren werden hier stolze 150 Forschungsgruppen arbeiten.“
Stephan Pernkopf, Landeshauptfrau-Stellvertreter von Niederösterreich und für die Wissenschaft im Bundesland zuständig, ergänzt: „Das ISTA hat sich enorm entwickelt. Wir stellen in Niederösterreich wirklich große Summen für die Wissenschaft bereit, das trägt auch Früchte: Denn Wissenschaft schafft Zukunft, sie liefert Erkenntnisse, die unser Leben einfacher und unser Zusammenleben besser machen. Aber wir investieren nicht nur in mehr Labore: Wir wollen den Bürgerinnen und Bürger die Wissenschaft und Forschung auch vermitteln. Mit dem neuen VISTA Center gibt es nun auch einen Ort, der für alle offensteht und unsere Spitzenforschung hier erlebbar macht.“
Opening Festival von 3.-5. Oktober Die Eröffnung wird mit einem dreitägigen Opening Festival unter dem Motto „Hello Science! Hello VISTA!“ vom 3. bis 5. Oktober gefeiert. Bei freiem Eintritt stehen Spezialführungen, Panels, Workshops, Science Slams, Live-Musik, DJ-Lines und Lichtinstallationen im Park des ISTA Campus am Programm. Wissenschafter:innen und Künstler:innen geben persönliche Einblicke in die neue Ausstellung. In Talks wird über drängende Fragen der Gegenwart und Zukunft diskutiert.
In der ersten Ausstellung "Science in the Making - Wie entsteht das Wissen von morgen?" können Besucher:innen in die faszinierende Forschung des ISTA, von der Neurowissenschaften über Klimaforschung bis zu Quantenphysik und KI eintauchen.
Freier Eintritt und kostenloser Shuttle Bus aus Wien.
https://www.vistascience.at
Fotos: VISTA
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03.10.2025
70. Jahrestag der Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper
Ein Markstein in der Geschichte des Opernhauses – und Österreichs Die aktuelle Spielzeit der Wiener Staatsoper ist eine ganz besondere: Am 5. November jährt sich die Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper nach ihrer Zerstörung in den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs zum 70. Mal.
Das Haus am Ring setzt sich in diesem Herbst in vielfältiger Weise nicht nur mit den Themen Zerstörung, Wiederaufbau und Wiedereröffnung auseinander, sondern auch mit den historischen Ereignissen, die zur Zerstörung geführt haben und mit der Rolle, die die Oper dabei gespielt hat. Die Auseinandersetzung findet auf mehreren Ebenen statt – beginnend mit dem »Opern Air« im Burggarten zu Spielzeitbeginn bis zur Fidelio-Premiere im Dezember.
Die Ausstellung: Zerstörung und Wiederaufbau - 5. November 2025 bis Ende Jänner 2026
Im Balkonumgang ist ab 5. November eine Ausstellung zu sehen, die den Besucherinnen und Besuchern der Wiener Staatsoper die Möglichkeit gibt, Aspekte des Wiederaufbau-Jahrzehnts in Fotos und ausgestellten Objekten zu erfahren. Auch hier spannt sich die Erzählung von der Zerstörung des Hauses bis zur Wiedereröffnung, kurze Texte kontextualisieren das Gezeigte. Die Ausstellung ist bis Ende Jänner für alle Vorstellungsgäste vor den Aufführungen und in den Pausen frei zugänglich. Das Buch zur Ausstellung: Im Palast der Selbsterfindung - erhältlich ab 7. November 2025
Anlässlich des 70. Jahrestags der Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper erscheint im Molden Verlag das Buch »Im Palast der Selbsterfindung«, das den Bogen von der Zerstörung der Oper bis zum Opernfest 1955 spannt. Die Phase des Wiederaufbaus war nicht nur emotional, sondern auch politisch ein zentrales Thema der jungen Zweiten Republik und ihrer Suche nach einer neuen Identität. So stellte auch die Wiedereröffnung der Oper weit mehr dar als nur einen außergewöhnlichen Opernabend: Sie war der Inbegriff eines Neubeginns, mit all den Hoffnungen, Wünschen und leider auch Verdrängungen, Leugnungen und Beharrungen.
Essays zu diesem Stück Zeitgeschichte in all seinen Facetten sowie eine Vielzahl bisher selten gezeigter Fotografien erzählen das Jahrzehnt des Wiederaufbaus im Spiegel der parallel dazu vollzogenen Brüche und Kontinuitäten neu. Der Bogen der Texte spannt sich von der erschreckenden Vorgeschichte ab 1938 über Fragen zur Identitätsgeschichte und zum »Mythos Staatsoper« bis zur Architektur des wiedererbauten Hauses und unheilvollen Kontinuitäten in der Person von Künstlern wie Karl Böhm oder Rudolf Eisenmenger und zur Spielplanpolitik 1945 bis 1955. Mit Beiträgen von Gerald Heidegger, Oliver Rathkolb, Anna Stuhlpfarrer, Sabine Plakolm-Forsthuber, Iris Frey, Andreas Láng und Oliver Láng sowie Susana Zapke.
Das Buch ist ab 7. November 2025 im ausgewählten Fachhandel sowie in der Oper selbst (bei Hamtil & Söhne unter den Arkaden am Herbert-von-Karajan-Platz) erhältlich.
Gedenktafel
Am 5. November, genau 70 Jahre nach der Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper, wird eine Gedenktafel enthüllt, die an jene Opfer des NS-Regimes erinnert, die am Haus tätig waren. Die Tafel befindet sich rechts neben dem Haupteingang im Arkadengang der Oper. Über dem Schriftzug zeigt sie eine Arbeit von Käthe Kollwitz – »Die Klage«, entstanden in den Jahren 1938-41.
Das Käthe-Kollwitz-Museum zum Relief: »Die dargestellte Trauernde, die ihr Gesicht zum Teil mit den Händen verdeckt, trägt die Züge von Käthe Kollwitz. Unter den Bedingungen der nationalsozialistischen Diktatur kommt besonders der über den Mund gelegten Hand eine erhöhte Bedeutung zu. Sie ist als eine Verurteilung zum Schweigen zu verstehen und entspricht der damaligen Situation der Künstlerin, die von ihrem Publikum ferngehalten wird, indem man sie erfolgreich daran hindert, ihr Werk in der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Als ich die Klage machte, stand ich unter dem Eindruck von [Ernst] Barlachs Tod und dem furchtbaren Unrecht, das er erlitten hatte. Das furchtbare Unrecht, das Menschen einander zufügen, hat in den drei Jahren [seit Barlachs Tod] sich fortgesetzt und setzt sich noch fort …< (Käthe Kollwitz, Briefe der Freundschaft, an Trude Bernhard, 1941) Dieses »Unrecht« bezieht sich auch auf die zunehmende Judenverfolgung, die Käthe Kollwitz aus der Nähe miterleben muss, da die ihr eng vertraute Schwester Lise mit dem jüdischen Ingenieur und Komponisten Georg Stern verheiratet ist und vier Kinder hat. Er stirbt bereits im März 1934.« Neue TV Dokumentation: Wiener Staatsoper - Weltbühne für Österreich - 5. November 2025, 22.30 Uhr, ORF 2
So richtig frei war Österreich 1955 erst, als am 5. November 1955 die Oper wieder ihren Spielbetrieb im Haus am Ring aufnahm – so die Grundthese der neuen Dokumentation »Wiener Staatsoper – Weltbühne für Österreich« (52 Minuten, Regie: Alexandra Venier, Buch: Gerald Heidegger und Alexandra Venier). Dieser Film stellt sich der Frage, warum ausgerechnet die Staatsoper für die Bildung der österreichischen Identität – über verschiedene politische Systeme hinweg – so prägend werden konnte.
Im Moment der Eröffnung des Hauses am Ring in 1869 hatte das Habsburgerreich seine politische Vormachtstellung innerhalb Europas im Grunde bereits eingebüßt, zudem schien zunächst kaum jemand mit dem Erscheinungsbild des neuen Gebäudes glücklich. Dennoch wusste sich Österreich über den Betrieb dieser neuen Oper als Kulturgroßmacht zu positionieren. Über alle Zeitbrüche hinweg, 1918 oder auch 1945, diente die Oper als Rückgriff, um wieder eine Idee von Österreich zu finden, aber ebenso dafür, von eigenen Mitverantwortungen abzulenken.
Erich Boltensterns Innenraum der Oper wurde 1955 zum Ausdruck eines ewig gültigen Österreich-Verständnisses, hätte aber auch anders aussehen können, wie die Dokumentation verdeutlicht. Wer Österreich verstehen will, kann mit diesem Film ins Getriebe einer Institution schauen, in der sich heute internationale Stars die Klinke in die Hand geben – und selbst oft verwundert sind, wie sehr sich ein ganzes Land mit diesem Theater identifiziert.
Premiere: Fidelio - 16. Dezember 2025
Am 5. November 1955 wurde die Wiener Staatsoper mit einer Vorstellung von Ludwig van Beethovens Fidelio feierlich wiedereröffnet – ein Werk, das gemeinhin als Sinnbild für Hoffnung, Geschwisterlichkeit und Freiheit gesehen wird, gleichzeitig aber immer wieder, und ganz besonders in der NS-Zeit, ideologisch missbraucht wurde.
Gerade auch diesem Aspekt der Vereinnahmung widmet sich die von Regisseur Nikolaus Habjan inszenierte Neuproduktion, die von Franz Welser-Möst musikalisch geleitet wird. Es singen u. a. Malin Byström (Leonore), David Butt Philip (Florestan), Christopher Maltman (Don Pizarro) und Tareq Nazmi (Rocco), eine detaillierte Premierenaussendung folgt.
Fotos: © Votava / brandstaetter images / picturedesk.com + Archiv der Österreichischen Bundestheater + Molden Verlag + ORF
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03.10.2025
VILA VITA Pannonia – Das Naturresort im Seewinkel: Wenn der Herbst neue Impulse setzt
Im Seewinkel verändert der Herbst nicht nur die Landschaft, sondern auch die Stimmung. Jeder Moment lädt dazu ein, die Routine hinter sich zu lassen, Energie zu tanken und Genuss bewusst zu erleben. VILA VITA Pannonia ist der Ort, an dem das Tempo der Außenwelt verblasst und Erlebnisse entstehen, die nachwirken. Ein Naturresort, das auf Weite, klare Luft und Natur setzt – und gleichzeitig ein Zuhause für alle ist, die Komfort, Design und Kulinarik auf höchstem Niveau erwarten.
Ein Rückzugsort mit Weitblick
Das Resort erstreckt sich wie ein kleines Dorf am Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel. Designerzimmer, großzügige Suiten, private Spa-Bereiche, Bungalows im Grünen und Residenzen am See verbinden Naturnähe mit höchstem Komfort. Ob der erste Kaffee am See oder der Sonnenaufgang über Schilfgräsern – jeder Moment ist bewusst gestaltet.
Aussteigen. Eintauchen. Aufleben.
Die Herbstpackages sind mehr als typische Urlaubsangebote – sie öffnen Türen zu intensiven Auszeiten. Gäste genießen das Wellness- und Saunadorf, Spaziergänge durch Schilfgras, Fahrradtouren oder ein Glas regionalen Rotwein am Kamin. Familien erleben Outdoor-Abenteuer, Lagerfeuer, Familienolympiaden und Ausflüge, während Eltern im Spa entspannen.
Kulinarik, die begeistert
Regionale Zutaten und kreative Küche verbinden Genuss mit Aussicht. Das Restaurant „die Möwe“ am See bietet Terrassenblick, herbstliche Gerichte und Desserts – jede Mahlzeit erzählt ihre eigene Geschichte.
Natur, die bewegt
VILA VITA Pannonia ist mehr als Kulisse – es ist der Ausgangspunkt für Jogging, Radfahren, Vogelbeobachtung oder Winzerbesuche, begleitet von der Weite der Landschaft und dem besonderen Herbstlicht.
http://www.vilavitapannonia.at/
Fotos: VILA VITA Pannonia
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01.10.2025
Die fünften Wiener Elektro Tage begeisterten bei freiem Eintritt von 25. bis 28. September über 80.000 Besucherinnen und Besucher am Rathausplatz. Der Veranstalter des größten Elektro Mobilitäts-Event Österreichs zieht damit eine höchst positive Bilanz. Die Wiener Elektro Tage setzten einmal mehr ein klares Zeichen für einen branchenübergreifenden Dialog im Sinne der Dekarbonisierung und des Klimaschutzes. Thomas Beran, Leitung Porsche Media & Creative und Veranstalter der Wiener Elektro Tage: „Die Wiener Elektro Tage 2025 haben mit ihrem neuen Konzept voll überzeugt: Über 60 Modelle von 22 Herstellern sowie zahlreiche Lösungen rund um Laden, Energie und Finanzierung boten einen umfassenden Einblick in die Zukunft der Mobilität."
Fotos: Porsche Media & Creative 2025
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01.10.2025
Kunsthistorisches Museum - Michaelina Wautier: Opening Royal
Königin Mathilde von Belgien und Bundespräsident Alexander Van der Bellen eröffnen Michaelina Wautier-Ausstellung im Kunsthistorischen Museum.
Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat im Beisein von Mathilde, Königin der Belgier, die große Herbstausstellung des Kunsthistorischen Museums feierlich eröffnet. Im Mittelpunkt des herbstlichen Ausstellungshighlights steht eine der außergewöhnlichsten Wiederentdeckungen der jüngeren Kunstgeschichte: die flämische Barockmalerin Michaelina Wautier.
Bundespräsident Alexander Van der Bellen: „Die Kunstwerke von Michaelina Wautier wurden geschätzt, bewundert und von hochangesehenen Sammlern erworben. Sie war eine herausragende Künstlerin. Dennoch wissen wir sehr wenig über sie – leider ist das bei vielen bedeutenden Frauen vergangener Jahrhunderte ähnlich. Umso mehr freut es mich, dass das Kunsthistorische Museum Michaelina Wautier nun sichtbar macht und wir ihre Werke heute erleben können.“
Mathilde, Königin der Belgier: „Ich freue mich sehr, dass die internationale und österreichische Öffentlichkeit endlich diese außergewöhnliche Künstlerin entdecken kann, die aus unserem Land stammt und viel zu lange unbekannt geblieben ist. Es ist eine Freude und Ehre für Belgien, dass eine seiner talentiertesten Frauen in einem so berühmten Museum so wunderschön präsentiert wird.“
Europäische Künstlerin
Zahlreiche bedeutende Leihgaben aus Privatsammlungen, wie etwa jener des englischen Königs Charles III, insbesondere aber aus belgischen Sammlungen unterstreichen die exzellente Zusammenarbeit mit Partnerinstitutionen und eine europäische Verbundenheit mit dem KHM. Im Frühjahr 2026 wird die Schau in der Royal Academy of Arts in London präsentiert.
„Es erfüllt mich mit Stolz, dass es uns gelungen ist, nahezu alle heute bekannten Werke Michaelina Wautiers nach Wien zu bringen – einige davon werden hier erstmals öffentlich gezeigt“, erklärte Generaldirektor Jonathan Fine in seiner Begrüßung. „Diese Ausstellung macht auf eindrucksvolle Weise sichtbar, dass Wautier eine starke und beeindruckende europäische Künstlerin war und mit alten Meistern wie Rubens oder Van Dyck in einem Atemzug zu nennen ist.“
Umfassend gewürdigt
Die belgische Kunsthistorikerin Katlijne Van der Stighelen – die führende Expertin zu Michaelina Wautier – ergänzte die von Klaus Haidl musikalisch gestaltete Eröffnung: „Mit dem größten institutionellen Bestand an Werken der Künstlerin bietet das Kunsthistorische Museum einen idealen Rahmen für diese umfassende Würdigung.“
Die Ankunft Wautiers feierten u.a. Claudia Banz (Direktorin Weltmuseum Wien), Christoph Becker (ehem. Direktor des Kunsthaus Zürich), S.E. Simon Biedermann (Botschafter von Liechtenstein), Eva Blimlinger (ehem. Abgeordnete zum Nationalrat, Die Grünen), Martin Böhm (Direktor Dorotheum), Martin Eichtinger (Chef der Diplomatischen Akademie), Prinzessin Birgitta Liechtenstein, Prinzessin Maria-Pia Liechtenstein (ehem. Botschafterin von Liechtenstein), Marion Nachtwey (ORF –Adelsexpertin), Alexander Schallenberg(ehem. Bundeskanzler), Fürst Johannes Schwarzenberg, Wilfried Seipel (ehem. Generaldirektor KHM-Museumsverband), Jasper Sharp (Kulturmanager), Danielle Spera (Kulturmanagerin), Christoph Thun-Hohenstein (Kulturmanager), Michaela Wimplinger (Ars Electronica), I.E. Caroline Vermeulen (Botschafterin des Königreichs Belgien in Österreich, Slowakei und Slowenien in Wien).
Fotos: eSeL.at
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30.09.2025
Landeshauptmann Mario Kunasek empfing I.E. Aurora Mejia zu einem konstruktiven Austausch
In der Grazer Burg fand der Empfang der Botschafterin des Königreichs Spanien in Österreich statt. Landeshauptmann Mario Kunasek begrüßte I.E. Aurora Mejia und betonte im Arbeitsgespräch insbesondere die intensive wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Steiermark und Spanien, das auf Platz 14 der größten Volkswirtschaften liegt.
Landeshauptmann Mario Kunasek: „Die Steiermark verbinden mit Spanien intensive Wirtschaftsbeziehungen. Zahlreiche renommierte steirische Unternehmen wie KNAPP AG, Anton Paar GmbH, Magna International, XAL GmbH oder die Andritz Gruppe sind in Spanien aktiv. Das spiegelt sich auch in der Handelsbilanz wider, Spanien gehört zu den Top-10 Exportmärkten für die steirische Wirtschaft.“
Im Gespräch unterstrichen der Landeshauptmann und die spanische Spitzendiplomatin die traditionell engen und freundschaftlichen Beziehungen zwischen Spanien und der Steiermark, die es in den verschiedensten Bereichen auszuweiten gelte. Bei sinkender Arbeitslosigkeit und relativ stabiler Inflation hat sich das Königreich als ein Wirtschaftsmotor innerhalb der Europäischen Union etabliert.
Botschafterin I.E. Aurora Mejia wurde 1960 in der spanischen Hauptstadt geboren – und trat nach dem Abschluss des Studiums der Rechtswissenschaften an der Universität Complutense in Madrid 1987 in den diplomatischen Dienst ein. Nach Stationen als Spaniens Botschafterin – so in Bosnien und Herzegowina, Afghanistan und Pakistan – gehörte sie dem Kabinett des Regierungspräsidenten an und arbeitete als Generaldirektorin der Abteilung Europäischen Union im spanischen Außenamt. Seit 2021 leitete Mejia das Koordinierungsbüro der EU-Präsidentschaft ihres Heimatlandes, ehe sie als Botschafterin des Königreichs Spanien 2021 nach Wien kam.
Foto: Land Steiermark/Jesse Streibl
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30.09.2025
Karoline Edtstadler traf Botschafterinnen und Botschafter mit Salzburg-Bezug zu Arbeitsgespräch
Sie vertreten Österreich in der Welt und bewegen sich gekonnt auf dem diplomatischen Parkett: Die Botschafterinnen, Botschafter und Gesandte, die in den verschiedensten Staaten und Institutionen unsere Interessen vertreten.
Landeshauptfrau Karoline Edtstadler hat 17 Diplomaten mit Salzburg-Bezug zu einem Arbeitsgespräch getroffen.
Im Mittelpunkt des Arbeitsgespräches standen die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in den jeweiligen Ländern und die Situation für Salzburger Unternehmen im Ausland. Es war das fünfte Treffen mit den Diplomaten seit 2015.
Edtstadler: „Starke Region.“
„Dass so viele heute nach Salzburg gekommen sind, unterstreicht erstens die Bedeutung unseres Bundeslandes und auch unsere Beziehungen, die weit über Europa hinaus gehen. Wir in Salzburg werden international als starke Region wahrgenommen. Das gilt nicht nur für den Bereich Kultur, sondern auch für Wirtschaft, Innovation und Wissenschaft. Bei uns schließen sich Tradition und Moderne nicht aus, sie stärken sich gegenseitig“, so Landeshauptfrau Karoline Edtstadler.
Aktuelle Herausforderungen
Themen beim Treffen waren aktuellen Krisen und Herausforderungen, aber auch die wirtschaftlichen Chancen für Österreich und Salzburg in den jeweiligen Ländern. Einig waren sich die Österreichischen Diplomaten beim Treffen jedenfalls in einem Punkt: Salzburg genießt weltweit einen ausgezeichneten Ruf in Sachen Wirtschaft, Innovation, Kultur und auch als Vermittler und ist damit so viel mehr als „Sound of Music“.
Fotos: Land Salzburg/Neumayr/Hofer
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26.09.2025
Frischer Wind im Restaurant OPUS des Hotel Imperial Wien
Sternekoch Nikolaus Platteter übernimmt die kulinarische Regie
Das renommierte Restaurant OPUS im Hotel Imperial Wien freut sich, einen außergewöhnlichen Neuzugang in seiner kulinarischen Familie begrüßen zu dürfen:
Chef de Cuisine Nikolaus Platteter, gebürtig aus Gmunden am Traunsee, bringt internationale Erfahrung, handwerkliche Präzision und kreative Raffinesse in die Wiener Spitzengastronomie. Nach Stationen in Portugal und zuletzt als Küchenchef im Schlosshotel Fiss in Tirol, wo er im Januar 2025 für das Gourmetrestaurant Beef Club einen Michelin Stern erkochte, schlägt Nikolaus Platteter nun ein neues Kapitel auf – mitten im Herzen der österreichischen Hauptstadt.
Seine kulinarische Handschrift wurzelt in der klassischen französischen Küche, die er von der Pike auf bei Dieter Koschina in der legendären Vila Joya in Portugal erlernte. Doch Nikolaus Platteter denkt weiter: Mit internationalen Einflüssen, etwa aus Asien, Mexiko oder Spanien, verwandelt er traditionelle Techniken in moderne Geschmackserlebnisse - so zeichnen sich seine Nage auf Tom Kha Gai-Basis oder seine spanische Chorizo-Sauce auf Kalbsfond-Basis durch ihre besondere Finesse aus.
Auf seine Saucen ist Nikolaus Platteter besonders stolz, denen er mit Hingabe und Zeit ihre Tiefe verleiht. „Für bestimmte Zutaten muss man sich Zeit nehmen – das schmeckt man“, sagt er. Seine Menüs sind jung, dynamisch und dennoch klassisch verankert – ganz wie er selbst.
„Ich möchte im OPUS nicht nur kochen, sondern begeistern. Meine Küche soll neugierig machen, überraschen und berühren – mit französischer Eleganz, internationalen Einflüssen und kompromiss-loser Produktqualität. Jeder Gang ist für mich eine Einladung, das Leben zu feiern – mit Geschmack, Präzision und Leidenschaft.“
Auch Thomas van Opstal, Generaldirektor des Hotel Imperial, zeigt sich begeistert: „Mit Nikolaus Platteter gewinnt das Restaurant OPUS einen herausragenden Chef de Cuisine und Visionär, dessen kreative Energie perfekt zu unserem Haus passt. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit ihm ein neues Kapitel in der Geschichte des Hotel Imperial zu schreiben.“
Seine Inspiration findet Nikolaus Platteter auf Reisen in seine Lieblings-Gourmetmetropolen Bangkok und Stockholm, beim Besuch gehobener Restaurants mit Freunden und Kollegen und beim morgendlichen Lauf entlang der Ringstraße, der ihn fokussiert in den Tag starten lässt.
Mit Nikolaus Platteter beginnt im Restaurant OPUS eine neue kulinarische Ära – geprägt von Weltoffenheit, handwerklicher Tiefe und echter Begeisterung für das Produkt. Wer hier speist, erlebt nicht nur ein Menü, sondern eine Reise durch Aromen, Kulturen und Emotionen. Ein Besuch im Restaurant OPUS ist eine Einladung, den Moment zu genießen – mit allen Sinnen.
Fotos: Hotel Imperial
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26.09.2025
Lichtblicke Österreichs: 80 Jahre Freiheit, 70 Jahre Souveränität, 30 Jahre Europa
Mit einer Lichtinstallation am Heldenplatz und der Neuen Burg wird an diese Jubiläen erinnert
Vom 1. Oktober 2025, dem Geburtstag der österreichischen Bundesverfassung, bis Mitte Jänner 2026 verwandelt die Lichtintervention „Lichtblicke Österreichs - Chromotopia Austria“ die Neue Burg der Hofburg Wien und den Heldenplatz in ein monumentales Kunstwerk des Erinnerns, der Gedächtniskultur und der Demokratie.
1945, 1955, 1995: Drei Jahre, die Österreichs Geschichte, Demokratie und Staatsform nachhaltig geprägt haben, feiern heuer besondere Jubiläen. Anlässlich dieser Höhepunkte der Republik setzt die Burghauptmannschaft Österreich gemeinsam mit der renommierten Licht- und Medien- künstlerin Victoria Coeln ein künstlerisches Zeichen.
Die von der Burghauptmannschaft Österreich verwalteten Liegenschaften waren stets Zeugen von gesellschaftlichen und politischen Brüchen und Kontinuitäten Österreichs. Von zentraler Be- deutung ist dabei das Areal der Hofburg Wien, welches nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 politisches Zentrum der Republik und Symbol des Neuanfangs nach Diktatur und Krieg wurde. 1955 trat das Belvedere mit der Unterzeichnung des Staatsvertrags ins Zentrum der Weltöffentlichkeit und sein Balkon wurde Sinnbild der wiedererlangten Souveränität Öster- reichs. 1995 schließlich feierte Österreich seinen Beitritt zur Europäischen Union. Hofburg, Hel- denplatz und Belvedere bildeten damit über Jahrzehnte hinweg immer wieder die Kulisse für zentrale Zäsuren, aber auch für die Kontinuität staatlicher Repräsentation.
In diesem Sinne ist die nächtliche Transformation der Neuen Burg mit drei kraftvollen Symbolen, die in hellem Licht- und Schattenraster erstrahlen, das zentrale Element der künstlerischen Inter- vention:
Für das Jahr 1945 erscheinen auf der linken Seite der Fassade der Neuen Burg die ge- sprengten Ketten des Bundesadlers. Als ein Sinnbild für das Ende des Zweiten Weltkriegs und die Befreiung Österreichs vom Nationalsozialismus erinnern sie daran, dass auf die Katastrophe von Diktatur und Krieg ein Neubeginn in Freiheit und Demokratie folgte.
Für das Jahr 1955 überschreibt der Balkon des Oberen Belvederes, von dem aus am 15. Mai 1955 dem österreichischen Volk der unterzeichnete Staatsvertrag präsentiert wurde, die Mitte der Neuen Burg. Das Lichtkunstwerk macht genau an dieser Stelle ein einzigar- tiges Phänomen sichtbar: Der dunkle Altan der Neuen Burg verschmilzt im Licht der Pro- jektion vollständig mit dem strahlenden Balkon des Belvederes. Vergangenheit und Zu- kunft verbinden sich sinnbildlich und beide Orte werden eins. Dieses Symbol steht für das Ende der Besatzungszeit die wiedergewonnene Souveränität Österreichs.
Für das Jahr 1995 setzen die Sterne der Europäischen Union auf der rechten Seite der Fassade ein Zeichen für Österreichs Integration in das europäische Friedens- und Wer- teprojekt sowie für die Öffnung in eine gemeinsame Zukunft, geprägt von supranationa- ler Gemeinschaft und Wohlstand.
Auch der Heldenplatz als einer der zentrasten Orte der Republik Österreich wird in das Kunstpro- jekt miteinbezogen: Linien und Symbole, wie die Mauerkrone oder der Adlerkopf des Staatswap- pens machen großräumig den Platz selbst zum lebendigen Erinnerungs- und Begegnungsraum. Die Symbole sind in Licht- und Schattenraster eingebettet, Sinnbild für gesellschaftliche Raster. Durch diese werden beide Teile der Installation miteinander verbunden.
Zusätzlich werden auch vertiefende, zeithistorische Texte zu den drei Jubiläen und die künstleri- sche Intervention online und am Heldenplatz in eigenen Entnahmeboxen kostenfrei zur Verfü- gung gestellt. Die zeithistorischen Texte stammen von Helmut Wohnout, Generaldirektor des Ös- terreichischen Staatsarchivs, einem ausgewiesenen Experten für die Geschichte der Zweiten Re- publik.
Die Lichtinterventionen laufen ab dem 1. Oktober 2025 täglich bis Mitte Jänner 2026 von Son- nenuntergang bis Mitternacht und nochmals morgens von 5 Uhr bis Sonnenaufgang. Stimmen zum Projekt Bundespräsident Alexander Van der Bellen:
„1945, 1955 und 1995 sind Jahreszahlen, die unser Land geprägt haben. Sie stehen für Freiheit, Souveränität und europäische Verbundenheit. Dass diese Jubiläen nun im Herzen unserer Re- publik sichtbar gemacht werden, ist ein wunderbares Signal.“
Wolfgang Hattmannsdorfer, Bundesminister für Wirtschaft, Energie und Tourismus:
„Lichtblicke Österreichs zeigt eindrucksvoll, dass Kultur, Geschichte und Wirtschaftspolitik Hand in Hand gehen. Gerade Kulturprojekte im öffentlichen Raum sind nicht nur Ausdruck unserer Identität, sondern auch starke Impulsgeber für Tourismus, Wertschöpfung und Beschäftigung. Diese Jubiläen erinnern uns daran, dass Österreich seine wirtschaftliche Stärke immer aus Frei- heit, Souveränität und europäischer Integration gezogen hat. Sichtbar im Herzen Wiens setzen wir damit ein klares Signal: Österreich bleibt ein weltoffener, leistungsstarker und international gefragter Standort.“
Burghauptmann Reinhold Sahl:
„Die Hofburg Wien und der Heldenplatz sind seit Jahrhunderten das Herzstück unserer Republik. Mit „Lichtblicke Österreichs” verwandeln wir diesen geschichtsträchtigen Ort in ein Symbol für Erinnerung und Zukunft. Die Kraft dieser Symbole ist spürbar. Sie erinnern uns daran, welchen Weg Österreich in den letzten acht Jahrzehnten gegangen ist. Man erkennt, was unsere Republik ausmacht: Freiheit, Souveränität und die europäische Idee.“
Markus Wimmer, Stellvertretender Burghauptmann:
„Die Neue Burg als Projektionsraum für drei prägnante Symbole ist ein bewusster Akt der Sicht- barmachung. Mit diesem Projekt wollen wir den Menschen nicht nur die Orte näherbringen, an denen die Geschichte unseres Landes nachhaltig geprägt wurde, sondern allen Menschen auch die Möglichkeit geben, sich persönlich und individuell an diese Ereignisse zu erinnern, zu geden- ken und über die Zukunft unseres Landes nachzudenken.“
Victoria Coeln, Künstlerin:
„Licht, Kunst und Demokratie sind für mich drei lebenswichtige Grundelemente. Licht steht für Neugierde und Erkenntnis, Kunst für Vielfalt und kritisches Fragen, Demokratie für Sicherheit und Freiheit. Aus dieser Verbindung schöpfe ich Mut und Zuversicht für mein künstlerisches Schaffen und das Gestalten unseres Zusammenlebens.“
Helmut Wohnout, Generaldirektor des Österreichischen Staatsarchivs:
„Historische Gebäude sind identitätsstiftend und Teil der Erinnerungskultur jedes Landes. Sie sind Teil des kollektiven historischen Gedächtnisses, gerade wenn sich die Ambivalenz der Geschichte in ihnen widerspiegelt.“
Die Burghauptmannschaft Österreich lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich dazu ein, am 1. Oktober 2025 den Auftakt von Lichtblicke Österreichs / Chromotopia Austria mitzuerleben.
Ort: Heldenplatz, Hofburg Wien
Zeit: ab 20:00 Uhr
Beginn der Lichtintervention: ca. 20:15 Uhr
Foto: Burghauptmannschaft Österreich
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26.09.2025
Die Heidi Horten Collection lädt herzlich zur Eröffnung der Interventions-Ausstellung
ORT - Ouriel Morgensztern
Montag, dem 20. Oktober 2025, von 19 bis 21 Uhr, Hanuschgasse 3, 1010 Wien ein. Es sprechen:
Agnes Husslein-Arco, Direktorin Rolf H. Johannsen, Kurator Ouriel Morgensztern, Künstler Schwarz-Weiß zum Hören:
Zwei besondere Steinway & Sons Flügel sorgen für die musikalische Kulisse.
Ihre zweite Interventions-Ausstellung widmet die Heidi Horten Collection dem Wiener Fotografen Ouriel Morgensztern, der sich auf sehr persönliche Art und Weise mit dem Haus und dessen Architektur auseinandersetzte.
Der Zugang ist bewusst subjektiv: Nicht das Ganze nimmt Morgensztern in den Blick, sondern das Detail, das – durch extremen Aus- und Anschnitt, durch Licht und Schatten verfremdet – eine ganz eigene formale und ästhetische Qualität gewinnt. Dabei gelingt es Morgensztern stets die Balance zu halten:
Die Architektur des Hauses ist in seinen Fotografien an- und zugleich abwesend. Dies gilt ebenso für die Besucher:innen und die Kunst, für die das Haus errichtet wurde. Auch sie sind trotz physischer Abwesenheit stets präsent. Es ist der Dualismus von Anwesenheit und Abwesenheit, der Morgenszterns künstlerisches Werk durchzieht.
Dies gilt auch für eines seiner jüngsten Projekte, in dem er den Wiener Drehorten des Filmklassiker Der dritte Mann fotografisch folgt: Die Titelfigur Harry Lime ist, da tot geglaubt, über weite Strecken im Film abwesend und dennoch Handlungsträger des Films – wie das Haus der Heidi Horten Collection: Es ist anwesend und abwesend zugleich.
https://www.hortencollection.com
Fotos: Ouriel Morgensztern
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25.09.2025
Die Offiziere des Österreichischen Bundesheeres und die Absolventenvereinigung „Alt-Neustadt“ erlauben sich geziemend zum Ball der Offiziere am 16. Jänner 2026 in die Wiener Hofburg einzuladen.
Ball der Offiziere - The Officers' Ball - "Alt-Neustädter Ball" 2026 untert dem Motto:
Rosen aus dem Süden
Das Gastland für den 77. Ball der Offiziere, Italien, ist das beliebteste Urlaubsland der Österreicher. Neben den einladenden Badestränden und Buchten, traumhaften Landschaften und vielen kulturellen Schätzen, bezaubern uns vor allem die Fröhlichkeit und Lebensfreude unserer italienischen Nachbarn und deren Liebe zu den schönen Dingen des Lebens. Und genau diese Emotionen wollen wir gemeinsam in einer rauschenden Ballnacht mit Ihnen erleben.
Seit vielen Jahrhunderten ist Italien mit Österreich in vielerlei Hinsicht verbunden. Eine musikalische Verbindung zu Italien stammt aus dem Jahre 1880, als Johann Strauss Sohn den Walzer „Rosen aus dem Süden“ komponierte. Diesen Walzer, mit seinen wunderbaren Melodien, widmete der Walzerkönig dem damaligen italienischen König Umberto I.
Die Rose als Königin der Blumen ist ein wunderbares Symbol der Liebe. Und ist nicht eine Ballnacht in der prächtig geschmückten Wiener Hofburg der ideale Ort mit lieben Menschen, Kameraden und Partnern das Leben zu feiern? Lassen Sie sich also in der beeindruckenden Kulisse der Wiener Hofburg zu Strauss‘ Klängen im Dreivierteltakt auf das Tanzparkett entführen und genießen Sie eine unvergessliche Ballnacht!
Foto: Ball der Offiziere
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25.09.2025
19. ESPI (European Space Policy Institute) Herbstkonferenz im Wiener Rathaus
Europa als Raumfahrtmacht – Ausrichtung und Prioritäten strategischen Handelns
Angesichts tiefgreifender Umwälzungen in der globalen Politik, im Handel und in der Sicherheit steht Europa vor einer entscheidenden Herausforderung: seine Zukunft selbst in die Hand zu nehmen – für den Frieden in Europa sowie für die Stärke, Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz seiner Wirtschaft. Ein „Weiter wie bisher“ ist keine Option mehr.
Eine neue Qualität politischen Handelns zeichnet sich ab, geprägt von einer wachsenden Bereitschaft, in europäische Autonomie, Sicherheit und wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit zu investieren. Es braucht ein gemeinsames Engagement, um eine europäische Vision in konkrete Maßnahmen zu überführen – mit Beiträgen aller Akteure entsprechend ihrer Prioritäten und Ambitionen.
Die 19. ESPI-Herbstkonferenz „Europa als Raumfahrtmacht – Richtung und Prioritäten strategischen Handelns“ wird konkrete Wege aufzeigen, wie Europa zu einer vollwertigen Raumfahrtmacht werden und seine Position als vertrauenswürdiger globaler Partner stärken kann. Ich lade Sie herzlich ein, am 28. und 29. Oktober 2025 in Wien dabei zu sein und gemeinsam mit uns Europas Zukunft im Weltraum – und darüber hinaus – mitzugestalten.
Die Konferenz zählt zu den herausragenden Veranstaltungen im Jahreskalender des ESPI und etabliert sich als unabhängiges Forum, auf dem sich europäische und internationale Entscheidungsträger versammeln, um Raumfahrtthemen jenseits tagesaktueller Schlagzeilen fundiert und vertieft zu erörtern.
Foto: ESPI
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23.09.2025
Bemerkungen des Generalsekretärs vor der Generalversammlung anlässlich des 80-jährigen Bestehens der Vereinten Nationen
Exzellenzen, verehrte Delegierte, geschätzte Kolleginnen und Kollegen,
anlässlich des 80. Jahrestages der Gründung der Vereinten Nationen lade ich Sie ein, mit mir für einen Moment an den Anfang unserer gemeinsamen Geschichte zurückzukehren.
Als die Organisation erstmals ihre Tore öffnete, trugen viele ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch sichtbare Spuren des Krieges – ein Hinken, eine Narbe, eine Brandwunde. Einer von ihnen war Major Brian Urquhart, der zweite Mitarbeiter, der in den Dienst der Vereinten Nationen trat. Als britischer Soldat des Zweiten Weltkriegs war er schwer verletzt worden, als ein Schiff im Ärmelkanal explodierte. Er hatte die Befreiung des Konzentrationslagers Bergen-Belsen miterlebt und trug sein Leben lang eine Gehbehinderung – die Folge eines Fallschirms, der sich nicht öffnete. Er war kein Einzelfall.
Ein Sachbearbeiter erwähnte beiläufig eine Schusswunde. Ein Delegierter trug Splitter eines Granatsplitters in seiner Brust. Diese Menschen hatten die dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte gesehen – die Gräuel der Konzentrationslager, die Brutalität des Krieges, ganze Städte, die dem Erdboden gleichgemacht wurden.
Gerade deshalb entschieden sie sich bewusst für den Dienst an der Sache des Friedens.
Exzellenzen,
es hält sich hartnäckig der Mythos, Frieden sei naiv. Dass Gerechtigkeit bloß sentimentale Theorie sei. Dass „echte“ Politik einzig durch Machtinteressen definiert werde.
Doch jene frühen Mitarbeitenden waren keine Idealisten, die der Realität fernstanden. Sie kannten den Krieg. Und sie wussten:
Frieden ist das Mutigste, das Praktischste und das Notwendigste, was wir anstreben können.
Mit der Gründung der Vereinten Nationen schufen sie etwas Außergewöhnliches:
Einen Ort, an dem alle Nationen – große wie kleine – zusammenkommen können, um die Herausforderungen zu bewältigen, die kein Staat allein lösen kann. Und doch erleben wir heute eine Zeit, in der die Grundprinzipien der Vereinten Nationen wie selten zuvor infrage gestellt und verletzt werden.
Während wir hier zusammenkommen, werden Zivilisten in Gaza, in der Ukraine, im Sudan und an anderen Orten gezielt angegriffen. Wird das Völkerrecht mit Füßen getreten. Gleichzeitig nehmen Armut und Hunger zu, während der Fortschritt bei den Zielen für nachhaltige Entwicklung ins Stocken geraten ist.
Und unser Planet brennt – buchstäblich – unter den Folgen der Klimaerhitzung: Feuer, Fluten und Rekordtemperaturen zeigen die Dringlichkeit der Lage. Wir bewegen uns zudem auf eine multipolare Weltordnung zu. Doch ohne starke multilaterale Institutionen birgt diese Multipolarität erhebliche Risiken – wie Europa im Ersten Weltkrieg schmerzlich erfahren musste.
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, müssen wir die Vereinten Nationen nicht nur verteidigen – wir müssen sie erneuern und stärken.
Dafür stehen die Agenda 2030, der Pakt für die Zukunft und die Initiative UN80.
Sie verfolgen ein gemeinsames Ziel: Die Grundlagen internationaler Zusammenarbeit zu festigen und sicherzustellen, dass wir weltweit für die Menschen Ergebnisse liefern können.
Exzellenzen,
in den vergangenen acht Jahrzehnten haben die Vereinten Nationen einige der bedeutendsten Errungenschaften der Menschheit begleitet:
Die Ausrottung der Pocken. Die Heilung der Ozonschicht. Und – vielleicht am bedeutendsten – die Verhinderung eines Dritten Weltkriegs.
Die Prüfungen der kommenden 80 Jahre werden sowohl bekannte als auch neue Gesichter haben:
Der Kampf gegen Krieg und Armut wird weitergehen.
Aber auch neue Herausforderungen treten hervor: Klimachaos, unkontrollierte Technologien, die Militarisierung des Weltraums – und Krisen, die wir heute noch nicht einmal erahnen können.
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, müssen wir uns daran erinnern, was unsere Gründerväter und -mütter wussten:
Der einzige Weg nach vorn ist der gemeinsame.
Lasst uns dieser Stunde mit Klarheit, Mut und Entschlossenheit begegnen.
Und lasst uns gemeinsam das Versprechen des Friedens verwirklichen.
Ich danke Ihnen.
António Guterres
Foto: United Nations
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22.09.2025
Der OPEC-Fonds mobilisiert über 1 Milliarde US-Dollar zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung
Verwaltungsrat genehmigt umfangreiches Finanzierungspaket, während die Institution ihre erste Euro-Benchmark-Anleihe auflegt.
Der OPEC-Fonds für internationale Entwicklung (OPEC-Fonds) hat bekannt gegeben, dass er während der 193. Sitzung seines Verwaltungsrats und im Laufe des dritten Quartals 2025 neue Entwicklungsfinanzierungen in Höhe von über 1 Milliarde US-Dollar genehmigt hat. In einem wegweisenden Schritt zur weiteren Stärkung ihres Entwicklungsauftrags hat die Institution außerdem erfolgreich ihre erste auf Euro lautende Benchmark-Anleihe begeben und damit 500 Millionen Euro auf den internationalen Kapitalmärkten aufgenommen.
Der Präsident des OPEC-Fonds, Abdulhamid Alkhalifa, dazu: „Die neuen Genehmigungen sind neben unserer ersten Euro-Benchmark-Anleihe ein klarer Beweis für unser Engagement, mehr für unsere Partnerländer zu leisten. Wir verstärken unsere Unterstützung für Resilienz, integratives Wachstum und Klimaschutzmaßnahmen und schaffen gleichzeitig die Voraussetzungen für langfristige Chancen. Mit Blick auf unser 50-jähriges Jubiläum im Jahr 2026 unterstreichen diese beiden Meilensteine unsere Fähigkeit, innovativ zu sein, zu wachsen und auch in den kommenden Jahrzehnten transformative Veränderungen voranzutreiben.”
Die kürzlich genehmigten Maßnahmen werden transformative Projekte in Afrika, Asien, Lateinamerika und der Karibik unterstützen, die die Bereiche Gesundheit, Bildung, saubere Energie, Wasser und Sanitärversorgung, nachhaltige Lebensgrundlagen und widerstandsfähige Infrastruktur umfassen den öffentlicher Sektor und privatwirtschaftliche Operationen und Trade-Finanzierung.
Stärkung der finanziellen Basis des OPEC-Fonds
Die erfolgreiche Emission einer Benchmark-Anleihe im Wert von 500 Millionen Euro ist ein Meilenstein in der Finanzierungsstrategie des OPEC-Fonds, da sie seine Investorenbasis erweitert und seine Position als glaubwürdige und innovative Entwicklungsfinanzierungsinstitution stärkt.
Der Erlös der Anleihe wird zur Finanzierung und Refinanzierung von Projekten verwendet, die mit dem Entwicklungsauftrag des OPEC-Fonds im Einklang stehen und einen starken Fokus auf Nachhaltigkeit und langfristige Wirkung legen.
Foto: OPEC Fund for International Development
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22.09.2025
Das Lycée Français de Vienne lud bei herrlich milden Abendtemperaturen zu einer Garden Party in das eigene, weitläufige Schulgelände in der Porzellangasse im 9. Wiener Gemeindebezirk ein.
Die neue Schulleiterin Sophie Maraux hielt eine launige Begrüßungsrede – auf französisch und auch in sehr gutem Deutsch. Sie erzählte, dass sie seit der Matura nicht mehr deutsch sprach, nun aber jeden Tag fleißig übt.
Anwesend bei der Begrüßung war auch die Präsidentin der Freunde des Lycée Français de Vienne, Hélène Masliah–Gilkarov.
Die Einladung gestaltete sich wie folgt:
In angenehmer Atmosphäre laden wir Sie herzlich dazu ein, mit uns ins Gespräch zu kommen, Mitglieder der Schulgemeinschaft des Lycée Français de Vienne kennenzulernen und mehr über die Fortschritte bei der Neugestaltung des Innenhofs am Standort Liechtensteinstraße zu erfahren – eine Investition in die Zukunft, von der unsere Schülerinnen und Schüler bereits heute und auch künftig profitieren werden.
Im Sommer 2024 wurde der Innenhof am Standort Liechtensteinstraße erweitert. Dank der finanziellen Unterstützung der AEFE konnten umfangreiche landschaftsplanerische Maßnahmen realisiert werden, darunter die Errichtung eines großzügigen, ästhetisch ansprechenden Holzgeländers aus Baumstämmen.
Die Schulleitung wird im Rahmen der Veranstaltung die geplanten Ausstattungen vorstellen, die in enger Abstimmung mit dem Lehrerkollegium ausgewählt wurden. Ziel ist es, den naturbelassenen Teil des Innenhofs in einen lebendigen und pädagogisch wertvollen Raum zu verwandeln – mit Spiel- und Erholungsflächen, Freiluftklassenzimmern, Rutschen sowie hölzernen Erlebnispfaden, die Lernen und Freude auf harmonische Weise miteinander verbinden. Visualisierungen der geplanten Umgestaltung werden im Laufe des Abends präsentiert.
Zu diesem Anlass wird auch der Verein der Friends of the Lycée Français de Vienne (FOLFV) seinen ersten symbolischen Scheck überreichen – ermöglicht durch die großzügigen Spenden und Beiträge, die im Laufe des vergangenen Jahres eingegangen sind. Dies bietet einen willkommenen Anlass, allen Unterstützerinnen und Unterstützern des letztjährigen Benefizabends sowie des Projekts insgesamt herzlich zu danken.
Sollten Sie den Verein Friends of the Lycée Français de Vienne bislang noch nicht kennen, so bietet sich an diesem Abend eine ausgezeichnete Gelegenheit, Einblick in unsere Arbeit und kommende Projekte zu erhalten. Unser Leitmotiv lautet: „Heute unterstützen, um das Morgen zu gestalten.“
Diese Afterwork-Veranstaltung wird in Kooperation mit den Friends of the Lycée Français de Vienne (FOLFV) sowie der Association des Anciens du LFV (Alumni – ALFV) organisiert und bietet Ihnen die Gelegenheit:
sich über die geplante Neugestaltung des Innenhofs zu informieren
in angenehmer Runde bei Erfrischungen und kleinen Köstlichkeiten miteinander ins Gespräch zu kommen
und die Schule durch Ihre Teilnahme aktiv zu unterstützen.
Fotos: Claudia Jörg-Brosche
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22.09.2025
Landeshauptmann Mario Kunasek empfing S.E. Giovanni Pugliese zu einem Arbeitsgespräch
In der Grazer Burg fand ein Empfang für den italienischen Botschafter in Österreich statt. Landeshauptmann Mario Kunasek begrüßte neben S.E. Giovanni Pugliese auch Honorarkonsul Bernhard Kügler – und betonte im Arbeitsgespräch die enge Zusammenarbeit zwischen der Steiermark und Italien.
Landeshauptmann Mario Kunasek: „Italien ist nach Deutschland und den Vereinigten Staaten unser drittwichtigster Handelspartner: Steirische Exporte belaufen sich auf 1,7 Milliarden Euro, die Importe auf 1,2 Milliarden Euro. Auch im Tourismus bestehen enge Verbindungen, die erst jüngst durch eine Offensive von Land Steiermark und Steiermark-Tourismus in den oberitalienischen Regionen Venetien und Friaul-Julisch-Venetien intensiviert wurden. Ich freue mich, dass wir die bestehenden guten Kontakte weiter vertiefen und neue Perspektiven für eine noch engere Kooperation aufzeigen konnten."
Das Treffen verdeutlichte einmal mehr die traditionell engen und freundschaftlichen Beziehungen zwischen Italien und der Steiermark. Beide Seiten vereinbarten, den Dialog auf politischer und wirtschaftlicher Ebene fortzusetzen und die Zusammenarbeit in Zukunft noch intensiver zu gestalten.
Botschafter S.E. Giovanni Pugliese wurde am 5. Juli 1962 in Sydney geboren – und trat nach dem Abschluss des Studiums der Politikwissenschaften an der Universität „La Sapienza" in Rom 1988 in den diplomatischen Dienst ein. Nach zahlreichen Stationen auf der ganzen Welt wurde Pugliese am 20. Februar 2024 zum italienischen Botschafter in Österreich ernannt. Er ist Träger des Verdienstordens der Italienischen Republik „Commendatore dell'Ordine al Merito della Repubblica”.
Foto: Land Steiermark/Binder
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18.09.2025
Déjeuner Amical der Chaîne des Rôtisseurs zum Thema „Spätsommer“ im Hotel Warmbaderhof***** in Warmbad-Villach
Die Bailliage Provincial de Carinthie, vertreten durch Bailli Provincial Gerhard Satran und Officier Maître Hôtelier/Commandeur Mag. Susanna Mayerhofer, als Gastgeberin, haben im September zu einem Déjeuner Amical der Chaîne des Rôtisseurs, zum Thema “Spätsommer“ ins Hotel Warmbaderhof nach Warmbad Villach geladen.
In den Räumlichkeiten des Parksalons, mit Blick in den farbenfrohen spätsommerlichen Warmbader Naturpark, wurde ein hervorragendes Menü inklusive edler Weinbegleitung, mit herbstlichen Akzenten serviert. Das Menü reichte von einer Steinpilz-Velouté, mit rosa Rehfilet, Wildkräutern, Macadamia und Mispel über weiße Polenta Crêpes mit Entenleber, Kalbsbries, Beurre blanc und Trüffel bis hin zur Komposition „Hirsch trifft Kalb“, bestehend aus Hirschrückensteak, Kalbsbackerlkrokette mit Waldpilzen, roter Rübe, Sellerie und Vogelbeere. Das Déjeuner Amical wurde mit einer süßen Überraschung von der Kastanie, mit Schokolade, Passionsfrucht und Sauerkirsche abgerundet.
Die Gäste wurden mit kulinarischen Delikatessen aus der haubenprämierten Küche und Patisserie, unter der Leitung von Jürgen Perlinger und Patissière Michaela Neumayr mit Patissier Stefan Heiser, sowie vom Warmbaderhof Service Team unter der Leitung von Adolf Marak exzellent verwöhnt. Das gesamte Team erhielt durch das kulinarische Publikum eine verdiente Anerkennung für die erbrachte Leistung.
Fotos: Warmbaderhof*****
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18.09.2025
Der vielfach ausgezeichnete Premium-Bauträger Glorit ist auf die Errichtung exklusiver Häuser und Eigentumswohnungen in Wien und Umgebung spezialisiert. Ganz besonders begehrt sind die Lagen rund um die Alte Donau, wo vor kurzem ein ganz besonderes Projekt fertiggestellt wurde – nur knapp über 300 Meter vom Wasser entfernt und in direkter Nachbarschaft traditionsreicher Ruderclubs oder idyllischer Uferrestaurants.
In der Paulitschkegasse 2, 1220 Wien, lassen insgesamt sieben Wohnungen keine Wünsche offen. Von der hochexklusiven Ausstattung über modernste Heiz- und Kühlsysteme bis zur Garage mit extrabreiten Stellplätzen bietet Glorit hier Wohnluxus auf höchstem Niveau. Überzeugen Sie sich selbst: Beim Open House am 27. & 28.9., jeweils von 10-18 Uhr. Treffpunkt ist im Penthouse mit Galeriegeschoss und direkter Liftfahrt. Die persönliche Finanzierungsberatung sowie Inspirationen für stilvolles Interieur gibt‘s kostenlos on top.
https://shorturl.at/XBa6h
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15.09.2025
Wienerwald Oldtimer Genusstouren
Im Wienerwald finden heuer erstmals mehrere exklusive Oldtimer-Genusstouren statt, die eine unvergessliche Kombination aus regionalen Spezialitäten, edlen Weinen und der atemberaubenden Naturlandschaft des Biosphärenparks Wienerwald bieten.
Jede Tour ist ein einzigartiges Erlebnis, bei dem Sie im stilvollen Oldtimer-Bus ausgewählte Weingüter und besondere Lokale besuchen und die vielfältige Wein- und Genusswelt des Wienerwaldes entdecken.
Genusstour Triestingtal Samstag, 18.10.2025 von 13 - 19 Uhr, ab Bahnhof Leobersdorf
Erleben Sie einen unvergesslichen Nachmittag mit besten Weinen & Kulinarik aus dem Wienerwald! Der 60er-Jahre Panoramabus bringt Sie zu 4 ausgewählten Genussstationen im Triestingtal. Bei jeder Station erwartet Sie eine Speise mit doppelter Weinbegleitung und persönliche Einblicke hinter die Kulissen der Betriebe.
Das volle Genussprogramm beinhaltet:
Aperitif
4 Gänge in ausgewählten Gastronomiebetrieben mit Weinbegleitung (mind. 8 Weine) und Wasser
Persönliche Geschichten und Einblicke in die Betriebe
Fahrt im Oldtimerbus durch die Herbstlandschaft
Goodiebag
Die Oldtimer Genusstouren im Wienerwald sind ein perfektes Erlebnis für Genussliebhaber:innen und Kulturinteressierte, die die Verbindung von Geschichte, Natur und Kulinarik auf stilvolle Weise erleben möchten.
Foto: Der Wienerwald
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15.09.2025
Global Democracy Report: Majority of Countries Worsen as Press Freedom Hits 50-Year Low
The Global State of Democracy 2025 - Democracy on the Move
Die weltweite Verfassung der Demokratie hat sich erheblich verschlechtert: In der Mehrzahl der Staaten ist ein Rückgang der demokratischen Leistungsfähigkeit zu verzeichnen, während die Pressefreiheit ihren tiefgreifendsten Einbruch seit einem halben Jahrhundert erlebte. Zu diesem Befund gelangt der aktuelle Bericht des Internationalen Instituts für Demokratie und Wahlhilfe (International IDEA).
Diese Erosion demokratischer Strukturen ist Ausdruck eines umfassenderen globalen Trends, der auf eine zunehmende Gefährdung demokratischer Prinzipien hindeutet. So verzeichneten im Jahr 2024 54 Prozent aller Länder eine Verschlechterung in mindestens einem wesentlichen Indikator demokratischer Qualität – verglichen mit dem Stand von vor fünf Jahren. Die Analyse basiert auf einer Reihe zentraler Messgrößen, darunter die Integrität von Wahlen sowie die Freiheit der Meinungsäußerung, wie die in Stockholm ansässige zwischenstaatliche Organisation mitteilte.
Die Kategorien Rechte, Rechtsstaatlichkeit und Repräsentation – zu denen zentrale Elemente der Demokratie wie Pressefreiheit, Unabhängigkeit der Justiz und glaubwürdige Wahlen zählen – verzeichneten in den vergangenen fünf Jahren durchweg substantielle Rückschritte.
Die nachlassende internationale Unterstützung für demokratische Strukturen – darunter auch Kürzungen der US-amerikanischen Entwicklungshilfe – erschwert zusätzlich die weltweiten Bemühungen, demokratische Institutionen zu festigen und zu stärken.
Das vergangene Jahr stand im Zeichen eines weltweiten Superwahljahres, in dem rund 1,6 Milliarden Menschen zur Wahlurne schritten. Doch dieser beispiellose demokratische Kraftakt fand vor dem Hintergrund eines globalen Rückgangs im zentralen Bereich der Repräsentation statt. So fiel der Indikator für glaubwürdige Wahlen auf den niedrigsten Stand seit drei Jahrzehnten – mit negativen Entwicklungen in etwa einem Fünftel aller untersuchten Länder.
Das Jahr 2024 markierte zudem das neunte Jahr in Folge, in dem mehr Länder Rückschritte als Fortschritte in ihrer demokratischen Gesamtentwicklung verzeichneten – die längste derartige Negativphase seit Beginn der Aufzeichnungen durch International IDEA im Jahr 1975, wie es im Bericht The Global State of Democracy 2025: Democracy on the Move heißt.
Angesichts der Tatsache, dass derzeit rund 304 Millionen Menschen – doppelt so viele wie 1990 – außerhalb ihres Geburtslandes leben, betont der Bericht die Notwendigkeit, bestehende Konzepte von Wählerbeteiligung zu überdenken. Insbesondere das Wahlrecht im Ausland müsse stärker berücksichtigt werden, um die Widerstandsfähigkeit demokratischer Systeme nachhaltig zu sichern.
„Die Demokratie steht vor einem perfekten Sturm aus autokratischer Rückkehr und tiefgreifender Unsicherheit, ausgelöst durch massive soziale und wirtschaftliche Umbrüche“, so Kevin Casas-Zamora, Generalsekretär von International IDEA.
„Um dem entgegenzutreten, müssen Demokratien nicht nur zentrale Pfeiler wie Wahlen und Rechtsstaatlichkeit schützen, sondern ihre Regierungsführung grundlegend reformieren – im Sinne von Gerechtigkeit, Inklusion und geteilter Prosperität. Wie der Bericht zeigt, kann auch die Stärkung der Rechte von Auslandswählerinnen und -wählern einen bedeutenden demokratischen Mehrwert für Herkunfts- wie Aufnahmeländer schaffen.“
Trotz der insgesamt angespannten Lage hebt der Bericht auch positive Entwicklungen hervor:
Afrika verzeichnete einen bedeutenden Anteil an globalem Fortschritt – 24 Prozent der Länder mit demokratischem Zugewinn stammen vom afrikanischen Kontinent. Besonders hervorzuheben sind Botswana und Südafrika, die bei der Qualität ihrer Wahlen deutliche Verbesserungen erzielten.
Trotz Rückschlägen in Westasien stach Jordanien positiv hervor: Die Parlamentswahlen 2024 wurden für ihre gesteigerte Fairness gelobt.
Fidschi und die Malediven erzielten Fortschritte in mehreren Bereichen.
Chile verzeichnete bedeutende Verbesserungen in Bezug auf die Meinungsfreiheit.
Brasilien konnte die Effektivität seines Parlaments und die Unabhängigkeit der Justiz stärken.
Polen schließlich zeigte im Jahr 2024 Fortschritte in allen drei Kernbereichen: Rechte, Rechtsstaatlichkeit und Repräsentation.
Zentrale Erkenntnisse
Insgesamt 94 Staaten – das entspricht 54 Prozent aller untersuchten Länder – verzeichneten im Vergleich zu ihrer eigenen demokratischen Leistungsbilanz vor fünf Jahren einen Rückgang in mindestens einem zentralen Bereich der demokratischen Entwicklung.
Die Pressefreiheit verschlechterte sich in einem Viertel der 173 analysierten Staaten – dies stellt den weitreichendsten Rückgang seit Beginn der Datenerhebung durch International IDEA im Jahr 1975 dar. Auch andere Schlüsselindikatoren wie Meinungsfreiheit, wirtschaftliche Gleichheit, glaubwürdige Wahlen sowie der Zugang zur Justiz zeigten signifikante Verschlechterungen.
Der Niedergang der Pressefreiheit war in allen Weltregionen zu beobachten – betroffen waren unter anderem 15 afrikanische und 15 europäische Staaten, sowie je 6 Länder in den Regionen Amerika sowie Asien und Pazifik.
Auch die Bereiche glaubwürdige Wahlen und Effektivität der Parlamente erfuhren flächendeckende Rückschritte: Erstere in 35 Ländern (20 Prozent), letztere in 32 Staaten (19 Prozent).
Obwohl die Kategorie Repräsentation weiterhin jene mit der höchsten Anzahl an Staaten mit überdurchschnittlichen Werten ist, war ihre globale Gesamtleistung im Jahr 2024 die niedrigste seit 2001. In dieser Kategorie wurden Rückgänge in 21 Ländern registriert – demgegenüber standen lediglich drei Länder mit Verbesserungen, was einem Verhältnis von 7 zu 1 zugunsten der Rückschritte entspricht.
Die schwächste Gesamtperformance zeigte die Kategorie Rechtsstaatlichkeit: 71 Staaten (41 Prozent) fielen hier in den Bereich mit niedriger demokratischer Leistungsfähigkeit. Diese Kategorie verzeichnete zudem die meisten Rückgänge aller untersuchten Bereiche. Im Vergleichszeitraum von 2019 bis 2024 kam es in 32 Staaten (19 Prozent) zu einer messbaren Verschlechterung.
Auch bei der Meinungsfreiheit (22 Prozent der Länder), der wirtschaftlichen Gleichheit (21 Prozent) und dem Zugang zur Justiz (20 Prozent) war jeweils etwa jedes fünfte Land von negativen Entwicklungen betroffen. Den größten Anteil an diesen Rückgängen verzeichneten die Regionen Afrika und Europa.
Demgegenüber wurden in einzelnen Bereichen auch positive Entwicklungen beobachtet – insbesondere im Bereich der Korruptionsbekämpfung. Hier übertraf im Jahr 2024 bereits zum 15. Mal in Folge die Anzahl der Fortschritte die der Rückschritte. Etwa ein Drittel der positiven Entwicklungen entfiel dabei auf den amerikanischen Kontinent.
Angesichts eines dynamischen globalen Umfelds, das von hohen Migrationsbewegungen geprägt ist, betont der Bericht das Potenzial von Auslandswahlen als Mittel zur Stärkung der demokratischen Resilienz – dies sollte stärker in den Fokus politischer Entscheidungsträger rücken.
Die meisten Menschen, die international migrieren, bleiben innerhalb ihres Herkunftskontinents. So leben beispielsweise fast 60 Prozent aller afrikanischen Migrantinnen und Migranten weiterhin auf dem afrikanischen Kontinent.
Wahlen aus dem Ausland bieten Vorteile sowohl für die Herkunftsländer als auch für die Aufnahmestaaten: Sie fördern Zugehörigkeitsgefühl, stärken politische Partizipation und tragen zur Verbreitung demokratischer Normen über nationale Grenzen hinweg bei. Besonders deutlich wird die Bedeutung der Auslandswahl im Fall der Ukraine, wo die politische Teilhabe einer großen Diaspora entscheidend für die Legitimität künftiger Wahlen nach dem Krieg sein dürfte.
Die häufigste Form der Auslandswahl ist die persönliche Stimmabgabe im Konsulat oder Wahllokal – dieses Verfahren wird derzeit von 74 Ländern angewandt. Briefwahlmöglichkeiten im Ausland existieren lediglich in 21 Ländern und sind damit deutlich seltener.
Die Wahlbeteiligung von Auslandswählerinnen und -wählern liegt bei weltweit durchgeführten Wahlen weiterhin relativ niedrig: In 29 Wahlen im Jahr 2024 betrug die durchschnittliche Beteiligung rund 55 Prozent – im Vergleich zu etwa 60 Prozent Wahlbeteiligung innerhalb der Herkunftsländer.
Hintergrund
Der Bericht The Global State of Democracy 2025 bewertet Länder nicht anhand einer Gesamtnote, sondern differenziert nach vier zentralen Kategorien demokratischer Leistungsfähigkeit:
Repräsentation – darunter fallen Elemente wie glaubwürdige Wahlen und eine wirksame parlamentarische Kontrolle.
Rechtsstaatlichkeit – umfasst etwa die Unabhängigkeit der Justiz und das Ausmaß, in dem Menschen frei von politischer Gewalt leben können.
Rechte – hierzu zählen die Meinungsfreiheit, die Pressefreiheit sowie die Versammlungsfreiheit.
Partizipation – bezieht sich auf den Grad der aktiven Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger am demokratischen Prozess – sowohl während als auch zwischen Wahlen.
Regionale Entwicklungen
Afrika
Zahlreiche afrikanische Staaten verzeichneten einen Rückschritt: In 23 Ländern – das entspricht 35 Prozent des Kontinents – kam es zu Verschlechterungen in mindestens einem der folgenden Bereiche: glaubwürdige Wahlen, wirksames Parlament oder gewählte Regierung. Besonders ausgeprägt war dieser Trend in Westafrika. In Burkina Faso, Guinea, Mali und Niger haben Übergangsregierungen versprochene Wahlen wiederholt verschoben und demokratische Übergänge erschwert. Auch die Pressefreiheit hat sich in mehr als einem Viertel der Länder der Region verschlechtert. In Sudan hält der Bürgerkrieg weiterhin an – bewaffnete Konfliktparteien errichten dort parallele Verwaltungsstrukturen.
Dennoch ist das Bild nicht einheitlich negativ: Botswana und Südafrika verzeichneten in den letzten fünf Jahren kontinuierliche Fortschritte im Bereich glaubwürdiger Wahlen. In Südafrika verlor der lange dominierende African National Congress (ANC) erstmals seine absolute Mehrheit, was zur Bildung der ersten nationalen Koalitionsregierung in der Geschichte des Landes führte. Botswana wiederum erlebte erstmals seit der Unabhängigkeit 1966 einen Machtwechsel zwischen politischen Parteien.
Westasien
Die Region bleibt überwiegend autoritär geprägt. Ein Lichtblick bildet jedoch Jordanien, das zwischen 2019 und 2024 Fortschritte bei der parlamentarischen Effektivität verzeichnete. Maßgeblich war dabei die Parlamentswahl 2024, bei der politische Parteien ihren Anteil an den Sitzen deutlich ausweiten konnten – zulasten unabhängiger Kandidaten.
Europa
Die demokratische Lage in Europa hat sich in den vergangenen fünf Jahren merklich verschlechtert, insbesondere im Bereich der bürgerlichen Freiheitsrechte und bei glaubwürdigen Wahlen. Osteuropa war für nahezu die Hälfte der insgesamt 63 registrierten Rückschritte verantwortlich, was vor allem auf Repressionen gegenüber der Zivilgesellschaft und politischen Opposition in Ländern wie Belarus, Georgien und Russland zurückzuführen ist.
Ein Drittel der europäischen Staaten erlebte zwischen 2019 und 2024 einen Rückgang der Pressefreiheit – darunter Italien, wo Geheimdienste Spähsoftware gegen Journalistinnen und Aktivistinnen für Migrantenrechte einsetzten, sowie die Slowakei, wo die Schließung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks 2024 als politische Einflussnahme auf die Medienfreiheit verurteilt wurde. Im Zuge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hat sich die demokratische Lage in Russland weiter verschlechtert, vor allem im Bereich der bürgerlichen Rechte.
Gleichwohl bleibt Europa insgesamt die weltweit leistungsstärkste Region in den Demokratie-Indizes. Die überwältigende Mehrheit der 45 europäischen Staaten weist eine hohe oder mittlere demokratische Leistungsfähigkeit auf.
Amerika
In den vergangenen fünf Jahren verzeichneten mehr Staaten des amerikanischen Kontinents Rückschritte als Fortschritte in mindestens einem demokratischen Bereich. Die meisten dieser 45 Rückschritte entfielen auf die Kategorie Repräsentation. Die größten Rückschläge in dieser Hinsicht traten in Zusammenhang mit demokratischem Rückbau oder staatlichem Zerfall auf – insbesondere in El Salvador, Haiti und Nicaragua.
El Salvador und Nicaragua waren zudem für zwei der drei größten Einbrüche bei der Pressefreiheit in der Region verantwortlich. Auch in Peru wurde die Pressefreiheit geschwächt, unter anderem durch anhaltende Gewalt und Einschüchterung gegenüber Journalist*innen.
Trotz dieser Entwicklungen befinden sich die meisten Staaten Amerikas nach wie vor im mittleren Leistungsbereich demokratischer Bewertung.
Asien und der Pazifikraum
In den meisten Ländern Asiens und des Pazifikraums kam es in den letzten fünf Jahren entweder zu geringen Rückgängen oder zur Stagnation. Die häufigsten Verschlechterungen betrafen die Bereiche glaubwürdige Wahlen und Zugang zur Justiz. Letzterer verschlechterte sich unter anderem in Afghanistan, Bhutan, Kambodscha, Indien, Indonesien, Kasachstan, Myanmar, Südkorea und Tadschikistan.
Einzige Ausnahme mit weitreichenden Verbesserungen: Fidschi.
Allerdings ist der negative Trend nicht auf Staaten mit ohnehin schwacher demokratischer Basis wie Afghanistan und Myanmar beschränkt: Auch Länder mit mittlerer demokratischer Leistung, etwa Kirgisistan, verzeichnen in mehreren Indikatoren spürbare Rückschritte.
Nichtsdestotrotz gehören viele Staaten in Ozeanien und dem pazifischen Raum weiterhin zu den hoch- oder mittelperformanten Demokratien.
https://www.idea.int/news/global-democracy-report-majority-countries-worsen-press-freedom-hits-50-year-low
Fotos: International IDEA
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15.09.2025
Botschafter von Bosnien und Herzegowina zu Gast in der Grazer Burg
Landeshauptmann Kunasek empfing Botschafter Siniša Bencun und Honorarkonsul Jörg Hofreiter zu einem Arbeitsgespräch
Landeshauptmann Mario Kunasek begrüßte den Botschafter von Bosnien und Herzegowina, S.E. Siniša Bencun, zu einem Arbeitsgespräch in der Grazer Burg. Begleitet wurde der Botschafter vom Honorarkonsul von Bosnien und Herzegowina in der Steiermark, Jörg Hofreiter.
Im Zentrum des Gesprächs standen dabei die Schwerpunkte der bilateralen Zusammenarbeit, sicherheitspolitische Entwicklungen in Südosteuropa sowie insbesondere auch wirtschaftliche Kooperationsmöglichkeiten zwischen der Steiermark und Bosnien und Herzegowina.
„Der direkte Austausch mit diplomatischen Vertretern ist wichtig, um mögliche Kooperationsfelder im Sinne der Steiermark auszuloten und die gute und enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern in Europa weiter auszubauen. Ich freue mich daher, dass wir im Rahmen des heutigen Gesprächs übereingekommen sind, die traditionell guten Beziehungen zwischen der Steiermark und Bosnien und Herzegowina auch in Zukunft zu vertiefen”, betonte Landeshauptmann Mario Kunasek, der sich bei Botschafter Siniša Bencun herzlich für seinen Besuch bedankte.
Botschafter Siniša Bencun, geboren 1978 und der serbischen Ethnie zugehörig, absolvierte einen Master-Abschluss in internationalen Beziehungen an der Universität Belgrad. Bevor er 2023 das Amt des außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafters von Bosnien und Herzegowina in Österreich übernahm, war Bencun in verschiedenen internationalen Organisationen tätig. Er setzte sich intensiv mit Themen wie Wahlunterstützung, Wahlbeobachtung und Demokratisierung in Europa, Zentralasien und dem Nahen Osten auseinander. So leitete er unter anderem die Demokratisierungsabteilung der OSZE-Mission im Kosovo.
Foto: Land Steiermark/Binder
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11.09.2025
Mit einem feierlichen Festakt und rund 100 geladenen Gästen wurde das neue Hauptrestaurant des Familyparks, Filippo's Restaurant, kürzlich durch Familypark Geschäftsführer Filip De Witte feierlich eröffnet. Im Beisein der Landesrätin Daniela Winkler, des St. Margarethener Vize-Bürgermeisters Christian Schriefl und des Ruster Bürgermeisters Gerold Stagl, wurde ein zukunftsweisendes Projekt präsentiert, das nicht nur kulinarisch neue Maßstäbe setzt, sondern auch ein starkes wirtschaftliches und touristisches Signal für die Region darstellt. www.familypark.at
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06.09.2025
Geballte Diplomatie: Landeshauptfrau Karoline Edtstadler lud Botschafterinnen und Botschafter zum Arbeitsgespräch nach Salzburg ein.
Karoline Edtstadler traf Botschafterinnen und Botschafter mit Salzburg-Bezug zu Arbeitsgespräch
Sie vertreten Österreich in der Welt und bewegen sich gekonnt auf dem diplomatischen Parkett: Die Botschafterinnen, Botschafter und Gesandte, die in den verschiedensten Staaten und Institutionen unsere Interessen vertreten. Landeshauptfrau Karoline Edtstadler hat heute 17 Diplomaten mit Salzburg-Bezug zu einem Arbeitsgespräch getroffen.
Im Mittelpunkt des Arbeitsgespräches standen die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in den jeweiligen Ländern und die Situation für Salzburger Unternehmen im Ausland. Es war das fünfte Treffen mit den Diplomaten seit 2015.
Edtstadler: „Starke Region.“
„Dass so viele heute nach Salzburg gekommen sind, unterstreicht erstens die Bedeutung unseres Bundeslandes und auch unsere Beziehungen, die weit über Europa hinaus gehen. Wir in Salzburg werden international als starke Region wahrgenommen. Das gilt nicht nur für den Bereich Kultur, sondern auch für Wirtschaft, Innovation und Wissenschaft. Bei uns schließen sich Tradition und Moderne nicht aus, sie stärken sich gegenseitig“, so Landeshauptfrau Karoline Edtstadler.
Aktuelle Herausforderungen
Themen beim Treffen waren aktuellen Krisen und Herausforderungen, aber auch die wirtschaftlichen Chancen für Österreich und Salzburg in den jeweiligen Ländern. Einig waren sich die Österreichischen Diplomaten beim Treffen jedenfalls in einem Punkt: Salzburg genießt weltweit einen ausgezeichneten Ruf in Sachen Wirtschaft, Innovation, Kultur und auch als Vermittler und ist damit so viel mehr als „Sound of Music“.
Fotos: Neumayer/Hofer
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06.09.2025
Wiens jüngstes professionelles Orchester feiert fünf Jahre
Das Nova Orchester Wien – bekannt für seine kulturelle Vielfalt und seinen innovativen Ansatz in der klassischen Musik – hat sich seit seiner Gründung 2020 als profilierter, schlagkräftiger Klangkörper etabliert. Unter der Leitung seines Gründers und Chefdirigenten William Garfield Walker, vierfacher Träger des Sir Georg Solti Foundation U.S. Career Assistance Award, feiert das Orchester nun sein fünfjähriges Bestehen mit einem besonderen Konzertprogramm unter dem Titel „Zwischen den Welten“.
Nach frühen Auftritten im Mozart-Saal und Brahms-Saal steht das Orchester heute auf den großen Wiener Bühnen, zuletzt mit zwei Erfolgen im Goldenen Saal des Musikvereins. Zum Jubiläum kehrt das Nova Orchester Wien bewusst in den Mozart-Saal zurück: im Rahmen einer Reihe, die ein großes Orchester im kleineren Raum hörbar macht. Ziel ist Nähe — große Partituren, psychologische Spannung und feine Binnenstimmen aus unmittelbarer Distanz, dort, wo man sonst eher Mozart, Haydn oder Beethoven in kleiner Besetzung erwartet.
Das Programm als psychologischer Bogen: Arvo Pärts meditativer Cantus in Memory of Benjamin Britten (1977, rev. 1980) — im 90. Lebensjahr des Komponisten — wird zur kollektiven Trauergeste zwischen Klang und Stille; Richard Strauss’ Tod und Verklärung, op. 24 (1888–1889; UA 1890), entfaltet das innerste Psychodrama eines Künstlers vom Körperpuls zur E-Dur-Vision; Sergej Prokofjews selten gespielte Symphonie Nr. 3 c-Moll, op. 44 (1928; UA 1929), destilliert die fiebrige Welt des Feurigen Engels zu symphonischer Dringlichkeit — Obsession, Hysterie, Ekstase. Prokofjews Dritte kehrt zugleich in die NOW-Geschichte zurück: Das Orchester präsentierte das Werk erstmals im September 2022 im Wiener Musikverein — ein früher Publikumserfolg, der den Jubiläumsabend prägt.
„Wir bringen großes Orchester unmittelbar zu den Menschen“, sagt William Garfield Walker. „Zwischen Intimität und Wucht entsteht eine psychologische Nähe: Man hört nicht nur Farben und Linien — man spürt die Musik.“
Das Konzert unterstützt UNICEF Österreich; das Nova Orchester Wien ist offizieller Kulturpartner von UNICEF Österreich und bekräftigt mit Zwischen den Welten seine Mission, Aufführungen zu gestalten, die künstlerisch mutig, emotional kraftvoll und gesellschaftlich relevant sind.
Nova Orchester Wien: Eine Bühne für Vielfalt
Das 2020 gegründete Nova Orchester Wien gilt als Vorreiter für Diversität und kulturelle Offenheit in der klassischen Musik. Mit einem Frauenanteil von über 70 Prozent und Musiker:innen aus mehr als 20 Ländern steht das Nova Orchester Wien für gelebte Inklusion auf der Bühne. Unter dem Motto „Humanity through Music“ schafft das Orchester eine Plattform, die Musik als universelle Sprache nutzt, um Menschen unterschiedlicher Herkunft und Nationalitäten auf der Bühne zu vereinen und so einen Beitrag zu globaler Harmonie zu leisten.
Nach Auftritten im Wiener Musikverein sowie bei Großereignissen wie dem G20-Wirtschaftsforum und einem UNICEF-Konzert verbindet das Nova Orchester Wien! klassische Meisterwerke mit modernen, zeitgenössischen Kompositionen und schafft so einen musikalischen Dialog, der unterhält, aufklärt und Menschen vereint.
Chefdirigent William Garfield Walker – dreifacher Preisträger des Solti Awards und Gewinner des American Prize in Conducting 2023 – führt das Nova Orchester Wien mit einer globalen Perspektive und einer tiefen Verbundenheit zur Wiener Musiktradition. Seine Vision ist es, gesellschaftliche und kulturelle Barrieren zu überwinden und sich für die Förderung von Einheit und Verständnis einzusetzen.
Das Nova Orchester Wien engagiert sich zudem nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Bereich der Musikpädagogik. Durch Partnerschaften mit Wiener Schulen und durch Meisterkurse für angehende Dirigent:innen und Solist:innen trägt das Orchester aktiv zur Förderung der nächsten Musikergeneration bei.
Nova Orchester – Wiener Konzerthaus, Mozart-Saal Programm:
-Arvo Pärt (geb. 1935): Cantus in Memory of Benjamin Britten (1977, rev.1980) -Richard Strauss (1864–1949): Tod und Verklärung, op. 24 (1888–1889) -Sergej Prokofjew (1891–1953): Symphonie Nr. 3 c-Moll, op. 44 (1928)
Fotos: Nova Orchester Wien
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02.09.2025
Botschafterinnen- und Botschafterkonferenz 2025: Rot-weiß-rotes Sicherheitsnetz weltweit rund um die Uhr im Einsatz
Anlässlich der jährlichen Botschafterinnen- und Botschafterkonferenz (BOKO) des Außenministeriums treffen sich heuer wieder mehr als 100 österreichische Botschafterinnen und Botschafter, Ständige Vertreterinnen und Vertreter sowie Generalkonsulinnen und Generalkonsuln in Wien.
Seit mittlerweile über 40 Jahren bietet die BOKO österreichischen Diplomatinnen und Diplomaten die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen, von Erfahrungen anderer zu profitieren und aktuelle Fragen der Außenpolitik, Wirtschafts- und Kulturdiplomatie zu diskutieren.
Außenministerin Beate Meinl-Reisinger und Staatssekretär Sepp Schellhorn begrüßten das Team BMEIA aus aller Welt und eröffneten die Veranstaltung.
“Die Welt droht aus den Fugen zu geraten – von den geopolitischen Krisenherden bis zur Handelspolitik. Angesichts dieser globalen Herausforderungen ist das Außenministerium mit seinem rot-weiß-roten Sicherheitsnetz noch stärker gefordert als bisher, österreichische Interessen mit Nachdruck weltweit zu vertreten. Das tun wir stets unter dem Motto, das wir auch für unsere UNO-Sicherheitsratskandidatur gewählt haben: Partnerschaftlich, vertrauensvoll und dialogbereit", so Außenministerin Meinl-Reisinger.
Im Vordergrund der heurigen BOKO stehen die aktuellen Herausforderungen in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik, die österreichische Kandidatur zum UNO-Sicherheitsrat für die Periode 2027/28 und die optimale Positionierung des Wirtschaftsstandortes Österreich im globalen Wettbewerb.
“Wir sehen, mit welcher Dynamik sich die Welt verändert. Wir müssen Österreich daher stark positionieren. Und unsere Botschafterinnen und Botschafter sind weltweit unsere Türöffner für österreichische Unternehmen und stärken somit die heimische Exportwirtschaft“, erklärte Staatssekretär Sepp Schellhorn.
Trotz der Vielzahl an Krisen und Stresstests zeigte sich Außenministerin Meinl-Reisinger optimistisch und bedankte sich beim Team BMEIA für den Einsatz weltweit und rund um die Uhr:
“Unsere Botschafterinnen und Botschafter tragen entscheidend dazu bei, Österreichs Interessen weltweit erfolgreich zu vertreten! Unser Dank gilt dem gesamten Team BMEIA für den Einsatz rund um die Uhr für Österreichs Sicherheit, Wohlstand und für alle Österreicherinnen und Österreicher – wenn’s drauf ankommt“, so Außenministerin Meinl-Reisinger und Staatssekretär Sepp Schellhorn.
Die Konferenz dauert noch bis Donnerstag. Parallel zur Botschafterinnen- und Botschafterkonferenz findet von 1. bis 3. September auch die jährliche Auslandskulturtagung statt.
Foto: BMEIA/Gruber
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27.08.2025
VILA VITA Genussfestival
Vila Vita Genussfestival 5. Oktober 2025 | 12:00 bis 18:00 Uhr
Rund 30 regionale Partner und VILA VITA Pannonia freuen sich Sie zur besten Genussmeile des See- winkels, rund um die Csarda, einzuladen. Es erwarten Sie regionale Schmankerl, erlesene Produkte und gute Unterhaltung. Live-Musik mit HOCKY sowie ein unterhaltsames Kinderprogramm sorgen zudem für geselliges Beisammensein.
Limitierte All-Inclusive-Tickets im Vorverkauf zum reduzierten Preis von 105,00 € (inkl. Einkaufsgut- schein im Wert von 20,00 €) nur noch für kurze Zeitdirekt auf unserer Homepage erhältlich!
Danach: 125,00 €. Kindertickets von 7 bis 15 Jahre: 45,00 € (ohne Einkaufsgutschein). Alle Genusspartner, Infos und Tickets auf:
https://www.vilavitapannonia.at
Fotos: Vila Vita Pannonia
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27.08.2025
Neueröffnung 2026 Hotel Schani City
Die Ruhe-Oase im Herzen der Stadt
Es ist ein weiterer Meilenstein für die Schani Hotels, die seit Jahren mit Feingefühl, Innovationsgeist und einem außergewöhnlichen Gespür für urbane Gastfreundschaft begeistern: Mit dem Hotel Schani City wird die Wiener Hotelgruppe bereits ihr sechstes Haus eröffnen – mitten im zweiten Bezirk, dort, wo Wiens Geschichte besonders tief verwurzelt und sein Wandel besonders lebendig ist. Die Eröffnung ist bereits für Anfang 2026 geplant.
Die Schani Hotels haben sich in den letzten Jahren leise, aber eindrucksvoll unter den erfolgreichsten und stilprägendsten Stadthotels Wiens etabliert – mit einem Mix aus Charme, Charakter und klarem Design. Jedes Haus erzählt eine eigene Geschichte, jedes Detail ist durchdacht. Das neue Haus entsteht mitten in der pulsierenden Leopoldstadt, vis-à-vis vom Schwedenplatz, in der Großen Schiffgasse 8. Ein Stadthotel, das seinen Gästen nicht nur komfortable 127 Zimmer bieten wird, sondern vor allem eines: einen Rückzugsort voller Respekt, Offenheit und Ruhe – inmitten einer der vielschichtigsten Gegenden Wiens. Schon der Standort erzählt Geschichte – und Zukunft zugleich. Hier trifft Tradition auf neues Denken, Vergangenheit auf Vision. Genau an diesem Ort schafft das Hotel Schani City Raum für Begegnung – interkulturell, interreligiös, ganz selbstverständlich.
Eine Oase für die Seele – inspiriert von Geschichte und Gegenwart
Das Bauprojekt Hotel Schani City wurde gemeinsam mit den Experten von PKF Hotelexperts unter der Leitung von Michael Widmann auf den Weg gebracht und wird seither mit viel Know-how bis zur Eröffnung begleitet. Die Innen-Architektur stammt vom renommierten Büro AllesWirdGut und folgt einem klaren, zurückhaltenden Stil. Natürliche Materialien wie Stein, Holz, Baumwolle und Leinen bestimmen die Ästhetik. Kakteen und Palmen bringen das Erzählerische ins Spiel – sie spiegeln den Bezug zur Wüstenlandschaft wider, der das Interieurkonzept poetisch durchzieht. Aus Schani’s Garten wird im neuen Haus Schani’s Oase – ein grüner Innenhof zum Innehalten, Nachdenken und Durchatmen.
„Wir wollen mit dem Schani City einen Ort schaffen, der berührt – durch seine Gestaltung, durch seine Geschichte, aber vor allem durch das Miteinander, das hier gelebt werden soll. Das Hotel ist unser Beitrag zu einem Wien, in dem Respekt, Vielfalt und Zugewandtheit mehr als Schlagworte sind“, sagt Benedikt Komarek, CEO der Schani Hotels. „Respekt, Aufmerksamkeit und Offenheit. Das sind die Themen, die gerade in dieser historisch so geprägten Umgebung Ausdruck in der Gestaltung finden müssen – einen angemessenen und haltbaren Rahmen für das Zusammensein, aber auch für den entspannten Rückzug ins Private“, ergänzt Friedrich Passler von AllesWirdGut.
Ein Miteinander mit Gefühl – und einem Hauch Wiener Schmäh
Die Nähe zur Geschichte des jüdischen Wiens ist am Standort spürbar – bewusst jedoch rückt das Hotel Schani City keine religiösen Themen in den Vordergrund, sondern schafft bewusst einen offenen Ort für alle. Das Haus ist eine Einladung zum Austausch. Die große Bandbreite der Gäste – ob Business, Family oder City-Traveller – findet hier ein stilvolles Hide-Away, in dem Unterschiede nicht trennen, sondern bereichern. „Das Schani City wird kein lautes Statement, sondern ein leiser Dialog mit der Umgebung. Die Vielfalt Wiens lebt von seinem Miteinander – das wollen wir sichtbar und erlebbar machen“, erklärt Alexander Komarek, CFO der Schani Hotels.
Viel Gefühl, klare Linie – und die beste Pinsa der Stadt?
Kulinarisch bleibt noch ein bisschen Spielraum zur Entfaltung – ein fixes Restaurant ist geplant, die ersten Gerichte bereits gesetzt: italienisch inspirierte Pinsa, feine Mittagsmenüs und ein entspannter Wochenend-Brunch. Die straßenseitige Fläche wird möglicherweise durch ein eigenes Take-Away oder eine Bäckerei bespielt – hier wird aktuell noch am besten Rezept gefeilt. Wer’s ruhiger mag, genießt seinen Flat White in der Lobby, wo auch kleine Veranstaltungen möglich sein werden. „Manche Hotels sind für Meetings gebaut – wir bauen für Begegnungen“, sagt Markus Marth, Geschäftsführer der Schani Hotels. „Das Hotel Schani City steht für Ruhe, Gastfreundschaft, ein Lächeln im richtigen Moment – und für das, was wir als Schani Hotels am besten können: mit den richtigen Mitteln viel Gefühl erzeugen.“
Ein Hotel wie ein Lächeln in der Stadt
Mit dem Hotel Schani City erweitert die Hotelgruppe nicht nur ihr Portfolio, sondern auch ihr Verständnis von urbaner Gastfreundschaft. Es ist ein Ort, an dem architektonische Klarheit auf menschliche Wärme trifft – mit einem Hauch Leichtigkeit und einer Einladung zum Ankommen. Für alle, die inmitten der Stadt ein bisschen Ruhe suchen. Und für alle, die finden, dass das Beste an Wien nicht nur der Blick zurück, sondern vor allem das liebevolle Gestalten nach vorne ist.
Fotos: Hotel Schani/Alleswirdgut/Inviz
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26.08.2025
Almwellness auf höherer Ebene erlebt eine neue Ära: Mit der einzigartigen A.L.M. Methode und der großzügigen Erweiterung des 5.000 m² umfassenden A.L.M. Refugiums tätigt das Almwellness Hotel Pierer auf 1.237 Meter Investitionen für die Zukunft.
Mit einer klaren Vision und unbändigem Unternehmergeist gehen Geschäftsführer Alfred und Franz Pierer - unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der modernen Zielgruppe mit gesundheitsförderndem und nachhaltigem Lebensstil - einen weiteren großen Schritt in Richtung Zukunft. Seit mehr als 130 Jahren, und bereits in der vierten Generation, gestaltet Familie Pierer die Tourismusdestination Steiermark tatkräftig mit. Ständige Weiterentwicklung und das Streben nach Perfektion wandelten einen kleinen Almgasthof auf der steirischen Teichalm, der ursprünglich 1893 als Herberge für Wanderer gegründet wurde, in das 4-Sterne-Superior-Hotel, dessen Name heute Synonym für die Kombination von Innovation, Zeitgeist und Tradition ist.
Die neue strategische Ausrichtung und die Investition in das hauseigene A.L.M. Refugium untermauern das Standing als Vorzeigebetrieb der heimischen Hotellerie. „Wir möchten auf die aktuellen Entwicklungen in der Gesellschaft und somit auf die Bedürfnisse und Wünsche der Gäste eingehen, die einen bewussten und gesundheitserhaltenden Lebensstil in den Vordergrund stellen. Das menschliche Miteinander, Regionalität, das sinnstiftende natürliche Umfeld aber auch das bewusste Selbst gewinnen an Bedeutung“ – so der Geschäftsführer Alfred Pierer begeistert. Franz Pierer ergänzt: „Genuss und Gesundheitsorientierung gehen bei uns Hand in Hand. Hier sehen wir keinen Widerspruch, der gar mit Verzicht einhergeht, sondern vielmehr eine Ergänzung und holistische Aufwertung unseres Angebots“. Die zukunftsweisende A.L.M. Methode: Authentic – Local – Mindful
Mit der A.L.M. Methode verbindet das Almwellness Hotel Pierer alles, was für echtes Wohlgefühl zählt: authentische Begegnungen, regionale Verwurzelung und bewusstes Erleben – Authentic – Local – Mindful. Denn wer Körper, Geist und Seele in Einklang bringt, findet nicht nur Erholung – sondern neue Kraft fürs Leben. Somit setzt sich die Marke Pierer über klassische Wellness hinweg in Richtung ganzheitlicher Gesundheitsdestination.
Es werden die Kraft der Natur, Achtsamkeit und Prävention mit den vier Dimensionen des Wohlbefindens verbunden: regenerierende Behandlungen, gesunde sowie genussvolle Ernährung, vitalisierende Bewegung und erholsamer Schlaf. Alle vier Wirkungsbereiche vereint schaffen Entschleunigung, Selbstwahrnehmung und ganzheitliche Vitalität. Gäste reisen an einen Ort, an dem Gesundheit nicht versprochen, sondern in der alpinen Leichtigkeit spürbar wird. Ein ganzheitliches Erlebnis, das weit über den Aufenthalt hinauswirkt.
Die natürliche Umgebung und die sinnstiftende Wirkung der Alm werden zum Zentrum allen Tuns. Sie sind Kraftquelle, Taktgeber und Schlüssel zu anhaltender Gesundheit. Gemeinsame Werte rücken in den Vordergrund und bilden die Basis des Miteinanders – denn im Almwellness Hotel Pierer machen die Menschen den Unterschied.
Das ohnehin bereits umfangreiche Aktivprogramm wurde erneut erweitert. Somit werden Gästen täglich kostenlos bis zu 7 Einheiten von geführten Wanderungen über Yoga bis zu Meditation geboten. Die hauseigene Pierer-Produktlinie bietet hochwertige regionale Köstlichkeiten von Almkräuter-Pesto, Teichalm-Sauvignon-Sekt bis hin zu einem aromatischen Tee-Sortiment. Brandneue Wellness-Ausstattung im großzügigen Almspa
Noch mehr Erholung, noch mehr Regeneration, noch mehr Almwellness – denn das 5.000 m² große A.L.M. Refugium wurde erweitert und es gibt zahlreiche Neuerungen im exklusiven Almdesign: Während draußen der Whirlpool und der Infinity Pool mit Blick auf das malerische Bergpanorama sowie ein bis spät in den Herbst hinein beheizter Naturschwimmteich im einzigartigen Almgarten mit Almstrand warten, wurde der Indoor-Panoramapool mit brandneuen Liegenischen erweitert. Eine Eisdusche mit Kneipp-Gang sorgt für einen Frischekick für Körper und Geist. Die vielseitige Saunalandschaft wurde um ein duftendes Aroma-Dampfbad für eine Sinnesreise und eine Bio-Almkräutersauna mit vielseitiger Wirkung wie Entgiftung, Beruhigung aber auch Anregung sowie Stärkung des Immunsystems und der Abwehrkräfte ergänzt. Das Konzept des „Waldbadens“ wird einem durch die herrliche Regendusche nähergebracht und die brandneue Infrarotkabine fördert Entspannung und lindert Stress. Beide blicken auf die schöne Natur des Innengartens. Vielfach prämierter Innovationsgeist
Das Engagement der Familie und des gesamten Teams wird laufend ausgezeichnet und so darf sich das Haus über 96 Punkte im Falstaff Hotelguide 2025, dreimal infolge über drei Gabeln im Falstaff Restaurant & Gasthausguide 2023-25, über eine Gault&Millau-Haube, über drei Lilien im Relax Guide 2025, über zweimal infolge den dritten Platz in der Kategorie Naturhotels des Connoisseur Circle, eine Auszeichnung in der Sonderkategorie Nachhaltigkeit sowie über das Österreichische Umweltzeichen freuen.
Die brandneuen A.L.M. Pakete rund um Regeneration, Schönheit und Genuss begeistern bereits jetzt die Gäste des Hauses und verdeutlichen einmal mehr die Vision des Hauses sich vom Almwellness Hotel zur Gesundheitsdestination zu entwickeln. Die drei brandneuen A.L.M. Pakete des Almwellness Hotel Pierer auf einen Blick: A.L.M. Schönheit: 07.07. – 30.04.2026 Ab € 957,00 pro Person und Aufenthalt https://www.hotel-pierer.at/de/packages/angebotedetail/alm-schoenheit
A.L.M. Regeneration: 07.07. – 30.04.2026 Ab € 1.056,00 pro Person und Aufenthalt https://www.hotel-pierer.at/de/packages/angebotedetail/alm-regeneration
A.L.M. Genuss: 24.07. – 30.04.2026 Ab € 615,00 pro Person und Aufenthalt https://www.hotel-pierer.at/de/packages/angebotedetail/alm-genuss Weitere Informationen zum Almwellness Hotel Pierer finden Sie unter www.almurlaub.at oder unter https://team.hotel-pierer.at.
Fotos: Almwellness Hotel Pierer - Harald Eisenberger
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25.08.2025
Von 06.09. - 07.09. & 13.09. - 14.09.2025 verwandelt sich die Thermenregion Wienerwald wieder in die längste Schank der Welt - und das bei freiem Eintritt.
Die Genussmeile öffnet Samstag und Sonntag von 12:00 Uhr bis 19:30 Uhr.„Do bleib ma pickn“, sagen die Niederösterreicher, wenn sie im Wienerwald verweilen und die Gastlichkeit genießen wollen.
Kein Wunder, denn wo kann man besser wandern, verkosten und genießen als auf der Genussmeile in der Thermenregion Wienerwald.Die längste Schank der Welt erobern Kurzurlauber auf 15 km entlang des 1. Wiener Wasserleitungswanderweges zwischen Mödling und Bad Vöslau. Zahlreiche Winzer:innen begeistern mit Wein, Most, Sturm und kulinarischen Köstlichkeiten aus dem Wienerwald ihre Gäste. Traktorshuttles und Bummelzüge von den Bahnhöfen zur Veranstaltung ermöglichen einen entspannten Ausflug.
Wandern – Verkosten – Genießen
Von 06.09.-07.09. und 13.09.-14.09.2025 wird die Genussmeile mit ihren kulinarischen Ständen wieder zum Flanieren durch das satte Grün einladen. Ganz typisch für die Region sind ihre „Schmankerln“, die Genießer bei den Gastgebern der Niederösterreichischen Wirtshauskultur und bei regionalen Produzenten verkosten können. Ein Glas Most oder Wein sind ein absolutes Muss am Wanderweg. Achtung: Bei einem Glas Sturm sollten Sie sich dann ganz fachkundig mit „Mahlzeit“ zuprosten.
Ob Sie bei einem Stand – bis es dunkel wird – „picken“ bleiben, oder die Genussmeile in voller Länge erkunden, bleibt ganz Ihrer persönlichen Genussfreiheit überlassen. Auf alle Fälle sind kurzweilige Stunden mit Freunden beim Spaziergang durch die Weingärten garantiert. Im Anschluss bietet sich ein Besuch bei den Heurigen der Region an. Für jeden Geschmack der richtige AbschnittGanz egal ob gemütlich mit Familie und kleinen Kindern oder in Feierlaune mit Freunden - die Genussmeile bietet für jeden Geschmack den richtigen Abschnitt.
Anreise
Die Genussmeile kann durch die Nähe zu Wien hervorragend mit der Bahn, dem Bus oder dem eigenen Auto erreicht werden. Für eine entspannte und unkomplizierte An- und Abreise empfehlen wir die öffentlichen Verkehrsmittel, die während der Veranstaltungszeit auch verstärkte Kapazitäten anbieten. Von den Bahnhöfen und Ortskernen bringen Sie gratis Shuttlebusse und ein Shuttle Traktor direkt zur Genussmeile.
Übersichtsplan
Im Übersichtsplan finden Sie rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn die genauen Standorte der teilnehmenden Winzer:innen und Betriebe sowie Parkplätze, Bahnhöfe und Sanitäranlagen.
https://www.thermenregion-wienerwald.at/
Fotos: Wiener Wasser/Zinner, Christian Dusek, Wienr Tourismus GmBH/Paul Landl
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22.08.2025
Österreich Werbung gratuliert: Wien empfängt Europa – Eurovision Song Contest 2026 in der Bundeshauptstadt
Wien als Bühne mit kultureller Tiefe, touristischer Exzellenz und urbaner Kreativität.
Seit dem Sieg von Johannes „JJ“ Pietsch beim Eurovision Song Contest 2025 steht fest: Der Eurovision Songcontest kommt 2026 nach Österreich. Die Entscheidung für Wien als Austragungsort bedeutet nicht nur eine Rückkehr zu einer bewährten Bühne, sondern auch eine starke Botschaft für den internationalen Kulturtourismus.
Wien, als Musikmetropole mit weltweiter Strahlkraft, vereint historische Eleganz mit urbaner Kreativität. Bereits 2015 hat die Stadt eindrucksvoll bewiesen, wie man den Eurovision Songcontest als nachhaltiges Großevent auf höchstem Niveau inszeniert – mit über 20.000 zusätzlichen Nächtigungen, 500 geschaffenen Arbeitsplätzen und einem Werbewert in dreistelliger Millionenhöhe. So wurden über 38 Millionen Euro an Bruttowertschöpfung generiert.
„2015 hat Wien eindrucksvoll bewiesen, dass der ESC ein kulturelles Highlight und ein Wirtschaftsmotor zugleich ist und 2026 knüpfen wir daran an. Wien vereint kulturelle Vielfalt, eine starke Tourismuswirtschaft und eine hervorragende Infrastruktur. Damit sind die Voraussetzungen gegeben, den ESC erfolgreich auszurichten und Österreich international sichtbar zu machen“, sagt Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner.
„Meine herzliche Gratulation geht an Wien! Der Eurovision Song Contest 2026 in der Welthauptstadt der Musik ist eine großartige Möglichkeit, Österreich in seiner ganzen Vielfalt zu zeigen – weltoffen, kreativ und mit einem unverwechselbaren Lebensgefühl. Dieses internationale Ereignis wird Menschen aus aller Welt begeistern und verbinden“, so Astrid Steharnig-Staudinger, Geschäftsführerin der Österreich Werbung.
Eventtourismus zählt zur tragenden Säule im österreichischen Gästemix: 11 % der Urlauber:innen besuchen Musikveranstaltungen, geben überdurchschnittlich viel aus (Ø 218 €/Tag) und bleiben länger. Der Eurovision Songcontest 2026 wird diese Effekte multiplizieren – mit Wien als Bühne, die kulturelle Tiefe, touristische Exzellenz und urbanen Esprit verbindet.
https://www.austriatourism.com/newsroom
Foto: Stephan Joham/ BWET
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09.08.2025
S. E. Martin Eichtinger wird neuer Direktor der Diplomatischen Akademie Wien
Mit Wirkung zum 1. August 2025 übernimmt Botschafter Dr. Martin Eichtinger die Leitung der Diplomatischen Akademie Wien. Er folgt in dieser Funktion auf Botschafter Dr. Emil Brix, der seit 2017 an der Spitze der renommierten Ausbildungsinstitution stand und nun als Präsident der Österreichischen Forschungsgemeinschaft (ÖFG) neue Aufgaben übernimmt.
S. E. Martin Eichtinger, Jurist und erfahrener Diplomat, war bis Ende Juli 2025 österreichischer Botschafter in Italien – eine Funktion, die er noch bis zur Übernahme der Direktion ausgeübt hat. Seine langjährige Karriere im diplomatischen Dienst umfasst unter anderem die Botschafterposten in Rumänien, Moldau sowie im Vereinigten Königreich, darüber hinaus leitete er die kulturpolitische Sektion im Außenministerium und war zuletzt Mitglied der niederösterreichischen Landesregierung. Mit großem Engagement hat S. E. Martin Eichtinger nun die Leitung der Diplomatischen Akademie übernommen.
In einer ersten Stellungnahme sagte er: „Es ist mir eine besondere Freude, Sie an der Diplomatischen Akademie Wien willkommen zu heißen. Seit dem 1. August habe ich die Ehre, diese renommierte Institution leiten zu dürfen – eine Aufgabe, die ich mit großer Dankbarkeit und Begeisterung übernommen habe.“
Die 1754 von Kaiserin Maria Theresia gegründete Akademie zählt zu den weltweit traditionsreichsten Ausbildungsstätten für internationale Beziehungen und Diplomatie. Ihr Leitspruch – Educating Global Leaders since 1754 – unterstreicht den Anspruch, exzellente Nachwuchskräfte für den diplomatischen Dienst und internationale Organisationen auszubilden.
Derzeit absolvieren 206 Studierende aus 59 Ländern ihre Ausbildung an der Akademie. Neben dem renommierten Master of Advanced International Studies (MAIS) werden der Master in Environmental Technologies and International Affairs (ETIA) sowie der Master in Digital International Affairs angeboten. Ergänzt wird das akademische Programm durch den Diplomlehrgang des HT-Programms.
„Die Vielfalt unserer Studierenden schafft eine wahrhaft internationale Atmosphäre“, so Eichtinger weiter. „Sie spiegelt den Geist unserer Institution wider: den Dialog über Grenzen hinweg zu fördern und junge Menschen auf verantwortungsvolle Führungsaufgaben in einer globalisierten Welt vorzubereiten.“
Mit der Bestellung von S. E. Martin Eichtinger gewinnt die Diplomatische Akademie eine Führungspersönlichkeit mit großer außenpolitischer Erfahrung und fundierter Kenntnis internationaler Zusammenhänge – ein starkes Signal für Kontinuität und Zukunftsfähigkeit der Institution.
Foto: beigestellt
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08.08.2025
Slowenischer Botschafter auf Antrittsbesuch bei Landeshauptmann Kaiser
Hervorragende Zusammenarbeit wird fortgesetzt –Verankerung der slowenischen Sprache im Bildungsbereich soll weiter vorangetrieben werden
Der neue slowenische Botschafter Marko Štucin fand sich bei Landeshauptmann Peter Kaiser zu seinem Antrittsbesuch ein. Begleitet wurde er von der slowenischen Generalkonsulin Maja Balant Slobodjanac. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Anliegen der slowenischen Minderheit in Kärnten wie die Mehrsprachigkeit im Bildungsbereich sowie der Vorfall am Peršmanhof.
Gleich zu Beginn des Treffes sprach Landeshauptmann Kaiser den Polizeieinsatz am Peršmanhof und die daraus resultierenden Folgen an: „Wir sind uns der Auswirkungen auf die diplomatischen Beziehungen bewusst, und ich möchte noch einmal betonen, dass wir seit der ersten Minute um rasche, objektive und transparente Aufklärung bemüht sind.“ Kaiser wies darauf hin, dass die vom Innenministerium zur Aufklärung eingesetzte Kommission heute zum ersten Mal tagt. „Das offizielle Land Kärnten wird alles daransetzen, damit die positive Entwicklung, die Dialogfähigkeit, die vielen gemeinsamen Tätigkeiten fortgesetzt werden.“
Im Bildungssektor seien bereits Schritte gesetzt, die zur Forcierung der Mehrsprachigkeit in Kärntner Kindergärten und Schulen führen sollen. Weitere Schritte zur Attraktivierung der Bilingualität vor allem im Alter zwischen 10 und 14 Jahren sollen zudem zukünftig vertieft werden.
Botschafter Štucin bedankte sich für die gezeigte Sensibilität und Aufrichtigkeit im Umgang mit dem Vorfall am Peršmanhof und den Anliegen der slowenischen Minderheit. „Wir sind ständig auf der Suche nach konstruktiven Lösungen, dafür benötigt es einer objektiven Aufarbeitung. Es muss unser gemeinsames Ziel sein, dass dieser Vorfall möglichst genau untersucht wird und möglichst alle Aspekte beleuchtet werden. Gleichzeitig sollten wir gemeinsam in die Zukunft schauen und unsere guten Beziehungen weiter pflegen“, so Štucin. Positiv bewertete er die Einsetzung der Kommission und berichtete von seinen bisherigen Gesprächen mit dem Innenministerium. Zudem betonte er die Bedeutung des Minderheitenschutzes und sprach sich anlässlich des bevorstehenden 50-Jahr-Jubiläums des Österreichischen Minderheitengesetzes für eine Modernisierung aus. Die von Kaiser angesprochenen Entwicklungen im Bildungsbereich begrüßte Štucin ausdrücklich.
Štucin bekleidet das Amt des Botschafters der Republik Slowenien seit dem 1. August 2025. Aufgrund der engen Verbundenheit zwischen Kärnten und Slowenien führte ihn sein erster diplomatischer Besuch in Österreich in die Kärntner Landeshauptstadt.
Fotos: LPD Kärnten/Bauer
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08.08.2025
Technology Talks Austria 2025: Forschung und Innovation für mehr Wettbewerbsfähigkeit
Die wichtigste Technologiekonferenz Österreichs mit mehr als 20 international renommierten Speaker:innen aus Forschung, Industrie und Politik findet am 11. und 12. September im MuseumsQuartier Wien statt.
Die Europäische Kommission bekräftigte in der Vorwoche mit ihren Budgetvorschlägen, dass die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit Europas höchste Priorität hat. Unter dem Titel „Boosting Competitiveness: The Power of Research and Innovation“ wird bei den Technology Talks Austria 2025 am 11. und 12. September 2025 im MuseumsQuartier Wien die entscheidende Rolle von Forschung, Technologie und Innovation (FTI) für die Wettbewerbsfähigkeit thematisiert.
Was muss Europa tun, um seine Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern? Wo liegen die Stärken und Schwächen Europas? Welche Schwerpunkte sollte Europa setzen? Wie kann Europa hinsichtlich Digitalisierung und KI zur Weltspitze aufschließen? Auf welche Bereiche soll sich Europa fokussieren? Welche Ressourcen benötigen wir, um Produktion in Europa langfristig zu sichern?
Hochkarätige internationale Speaker
Diese und viele weitere Fragen werden von mehr als 20 international renommierten Speaker:innen in Keynotes und Plenarveranstaltungen erhellt. Eröffnet werden die beiden Konferenztage von EU-Vizepräsidentin Henna Virkkunen (Freitag) und Samsung-Spitzenmanager Young Sohn.
Wesentliche Inputs zu den Themen Produktivität und Digitalisierung, Technologieführerschaft, Ressourcen und Resilienz sowie Rahmenbedingungen für höhere Wettbewerbsfähigkeit kommen insbesondere von Alexandra Brintrup (University of Cambridge), Jay Lala (RTX), Dong-Seon Chang (Future Explorers Society), Maria Rescigno (Humanitas University), Leopold Summerer (ESA Department of Technology), Eleni Diamanti (Paris Centre for Quantum Computing), Margot Weijnen (TU Delft, NWO), Gaétan Lefebvre (French Observatory of Mineral Resources for Industrial Sectors), Karlheinz Wex (Plansee), Cathrine Barth (Natural State), Angels Orduna (A.SPIRE), Guy Lalanne (OECD), Florian Süssenguth (Zukunftsrat des Bundeskanzlers der deutschen Bundesregierung), Eva-Maria Binder (DSM Firmenich) und Georg Kopetz (TTTech, FORWIT).
Über forschungs- und innnovationspolitische Fragen auf europäischer Ebene diskutieren Maria Cristina Russo (DG Research and Innovation, EU-Kommission), Francois Jacq (CNES),Sabine Herlitschka (Infineon Austria) und Sylvia Schwaag Serger (FORWIT). Schlussfolgerungen für Österreich ziehen abschließend Tom Henzinger (FORWIT), Ulrike Diebold (ÖAW), Peter Moser (MUL, TU Austria), Georg Knill (IV), Henrietta Egerth (FFG) und Iris Filzwieser (ACR).
Intensiv eingebunden sind weiters die drei mit Forschungsfragen befassten Bundesminister:innen Peter Hanke (BMIMI), Wolfgang Hattmannsdorfer (BMWET) und Eva-Maria Holzleitner (BMFWF) sowie Landesräte aus den beiden technologiestarken Bundesländern Steiermark (Willibald Ehrenhöfer) und Oberösterreich (Markus Achleitner).
Ergänzt wird das Plenarprogramm durch vertiefende Workshops, Side Events und zwei Programmpunkten, in denen junge Forschende eine große Bühne bekommen (TU Austria Innovations-Marathon, Falling Walls Lab Vienna).
Für die Wettbewerbsfähigkeit und Technologiesouveränität Europas
Brigitte Bach, AIT Managing Director und Vorsitzende des Veranstaltungskuratoriums der Technology Talks Austria: „Forschung, Technologie und Innovation sind ein wesentlicher Stellhebel für Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Technologie-Souveränität. Es geht insbesondere darum, die Produktivitätslücke zu den USA zu schließen und bei Innovationen in Zukunft die Nase wieder ganz vorne zu haben.“
„Die zukünftige Prosperität hängt entscheidend von Technologieführerschaft in Schlüsselbereichen ab. Im globalen Wettbewerb um Einfluss und Wohlstand braucht es gezielte Strategien, damit Österreich und Europa auch künftig an der Spitze mitspielen“, umreißt Andreas Kugi, AIT Scientific Director und Vorsitzender des Programm-Komitees, das übergeordnete Ziel der Technology Talks Austria.
Über die Technology Talks Austria 2025
Die Technology Talks Austria, sind die relevanteste Technologiekonferenz Österreichs mit europäischer und internationaler Perspektive. Veranstaltet werden die Technology Talks Austria vom AIT Austrian Institute of Technology in enger Kooperation mit dem Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI), dem Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF), dem Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) sowie der Österr. Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und der Industriellenvereinigung (IV). Event Partner: TU Austria (TU Wien, TU Graz, Montanuni Leoben), Land Oberösterreich, Joanneum Research/Land Steiermark, Bundesministerium für Landesverteidigung (BMLV).
Als wissenschaftliche Partner in die Programmgestaltung eingebunden sind:
acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, AIT Austrian Institute of Technology, Christian Doppler Gesellschaft (CDG), Forschung Austria, Institute of Science and Technology Austria (ISTA), TU Austria, der Wissenschaftsfonds (FWF) sowie die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW).
https://www.technology-talks-austria.at.
Foto: AIT
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04.08.2025
Hoher diplomatischer Besuch im Chiemseehof in der Salzburger Altstadt
Landeshauptfrau Edtstadler empfing den Botschafter Australiens
Der australische Botschafter Ian Biggs wurden von Landeshauptfrau Karoline Edtstadler zu Arbeitsgesprächen im Chiemseehof empfangen. Mit Botschafter Ian Biggs erörterte Landeshauptfrau Karoline Edtstadler die guten wirtschaftlichen und diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und Australien sowie den kulturellen Austausch der beiden Länder.
Fotos: Land Salzburg
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04.08.2025
Botschafterin der Schweiz zu Gast im Chiemseehof
Landeshauptfrau Karoline Edtstadler empfängt die Schweizer Chefdiplomatin in Salzburg
Landeshauptfrau Karoline Edtstadler begrüßte die Botschafterin der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Salome Meyer, zu Gesprächen im Amtssitz in der Salzburger Altstadt.
Fotos: Land Salzburg
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04.08.2025
Hoher diplomatischer Besuch im Chiemseehof
Landeshauptfrau Edtstadler empfing die Botschafterin aus China zum Austausch über verstärkte Zusammenarbeit
Die Botschafterin der Volksrepublik China QI Mei wurde von Landeshauptfrau Karoline Edtstadler zu Arbeitsgesprächen im Chiemseehof empfangen. Österreich und China möchten ihre wirtschaftlichen Beziehungen ausbauen und stärken, insbesondere bei eCommerce und grüner Technologie. Derzeit sind rund 80 Salzburger Unternehmen in der Volksrepublik tätig. Im kommenden Jahr feiern Österreich und China 55 Jahre diplomatische Beziehungen.
Fotos: Land Salzburg
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01.08.2025
CTBT: Science and Technology Conference - SnT2025 wird vom 9. - 12. September 2025 in der Hofburg stattfinden. Am 8. September 2025 ist es möglich der Konferenz online beizuwohnen.
Die Vorbereitungskommission der Organisation des Vertrags über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen (CTBTO) setzt auf Innovation, um die Fähigkeiten des Verifikationsregimes des Vertrags zu verbessern und dessen Universalisierung sowie das Inkrafttreten voranzubringen.
Als achte Veranstaltung der Konferenzreihe CTBT: Science and Technology bringt die SnT2025 mehr als 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Technologinnen und Technologen, Akademikerinnen und Akademiker, Studierende sowie Delegierte der politischen Organe der CTBTO zusammen.
Darüber hinaus sind auch Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen Forschung und Entwicklung, Wissenschaftsdiplomatie, wissenschaftliche Beratung, Medien und Interessenvertretung zur Teilnahme eingeladen.
Wissenschaftliche Ziele der SnT2025:
Identifizierung von Methoden und Technologien mit dem Potenzial, die Überwachung des Kernwaffentestverbots und Vor-Ort-Inspektionen zu verbessern – einschließlich neuer und bahnbrechender Ansätze.
Aufzeigen, wie wissenschaftliche Entwicklungen und Zusammenarbeit nationale Bedürfnisse unterstützen, politische Zielsetzungen im Sinne des CTBT mitgestalten und dessen Universalisierung fördern können.
Vernetzung, Inspiration und Integration unterschiedlicher Gemeinschaften, die an der Überwachung des Kernwaffentestverbots und an Vor-Ort-Inspektionen beteiligt sind – mit dem Ziel, Vielfalt in Bezug auf Geschlecht, geografische Herkunft und Generationen zu stärken sowie Nachwuchskräfte und junge Fachleute einzubeziehen.
Einflussnahme auf die globale Gesellschaft durch die Förderung ziviler und wissenschaftlicher Anwendungen, Kapazitätsaufbau und Schulungen, Mentoring sowie Kompetenzentwicklung im Zusammenhang mit der Überwachung des Kernwaffentestverbots und sich weiterentwickelnden Verifikationsverfahren.
Die SnT2025 wird in der Wiener Hofburg stattfinden, ebenso wie online, um eine weltweite Präsenz zu generieren und globale Unterstützung zu mobilisieren.
https://www.ctbto.org/news-and-events/science-and-technology-conference
Foto: CTBT
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01.08.2025
Helmut Leopold in das Board of Directors der Gaia-X AISBL gewählt
Österreichischer Gaia-X Hub nun auch im Europäischen Board of Directors vertreten
Helmut Leopold, Chairman des Gaia‑X Hub Austria und Head of Center for Digital Safety & Security am AIT Austrian Institute of Technology, wurde im Rahmen der zweiten Ordinary General Assembly 2025 von der Gaia-X European Association for Data and Cloud (AISBL) in das neue Board of Directors für die Amtsperiode 2025–2027 gewählt. Damit ist auch Österreich mit dem AIT neben namhaften Organisationen wie Airbus, Atos, Siemens, Dawex, OVHCloud, SAP, Bitkom und weiteren in das wichtige Steuerungsboard eingezogen, um künftig die Mission von Gaia‑X aktiv voranzubringen.
Als Chairman des österreichischen Hubs verkörpert Helmut Leopold die Brücke zur europäischen Gaia‑X‑Organisation. In seiner Rolle am AIT leitet er mit über 240 Forschenden das Center for Digital Safety & Security mit Fokus auf der digitalen Transformation und Schwerpunktthemen wie Cybersicherheit, Künstliche Intelligenz, Datenplattformen und Datenräume, sowie Quanten- und Photonik-Technologien. In dieser Rolle unterstützt Leopold österreichische und internationale Unternehmen und Organisationen im Kontext ihrer digitalen Transformation – in verschiedenen Märkten, darunter die Halbleiterindustrie, der Automotive-Sektor, kritische Infrastrukturen wie Energienetz- und Kraftwerksbetreiber, der Finanzsektor, sowie Hochsicherheitsbereiche im Kontext des Schutzes kritischer Infrastrukturen. Davor verantwortete er bereits die digitale Transformation der Telekom Austria als Technologiechef, wobei er maßgeblich für die Einführung des Breitband-Internets und des interaktiven Fernsehens in Österreich verantwortlich zeichnete und damit auch die Entwicklung der digitalen Medienlandschaft in Österreich wesentlich formte.
Der Gaia X Hub Austria ist eine wichtig Initiative zur Unterstützung der strategischen Ziele einer nationalen digitalen Souveränität. Die Gaia-X Plattform bündelt Stakeholder aus Wirtschaft, Forschung und Verwaltung und begleitet Unternehmen dabei, eine nachhaltige Datensouveränität für neue datengetriebene Geschäftsmodelle sicherzustellen. Der Hub, der vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) und dem Staatssekretariat für Digitalisierung, heute im Bundeskanzleramt (BKA), unterstützt und vom AIT koordiniert wird, versteht sich nicht nur als Informationsdrehscheibe, sondern als aktiver Mitgestalter einer europäischen Digitalpolitik. Er berät politische Entscheidungsträger:innen, unterstützt Unternehmen bei der Entwicklung von souveränen Datenstrategien und schafft konkrete Einstiegsmöglichkeiten für Datenräume durch reale Testumgebungen und Pilotprojekte.
„Ich fühle mich geehrt und danke für das entgegengebrachte Vertrauen. Die Wahl in das Board of Directors von Gaia‑X AISBL ist nicht nur eine persönliche Anerkennung, sondern auch ein starkes Signal für den österreichischen Beitrag zur europäischen Datenstrategie. Nur interoperable föderierte Datenräume, die eine souveräne Datenwirtschaft ermöglichen und einer übermäßigen Abhängigkeit von wenigen globalen Datenprovidern entgegenwirken, schaffen die Grundlage für echte Innovation und langfristige Wettbewerbsfähigkeit in datengetriebenen Geschäftsmodellen. Gleichzeitig bilden sie das Fundament für eine nachhaltige digitale Souveränität – nicht nur für die europäische Wirtschaft, sondern für unseren gesamten gesellschaftlichen Handlungsrahmen“, so Helmut Leopold zur strategischen Relevanz von Gaia‑X für Europas digitale Zukunft.
Das AIT gratuliert allen neu gewählten Board-Mitgliedern, deren Expertise entscheidend für den Ausbau eines föderierten, vertrauenswürdigen digitalen Europas sein wird. Die Wahl von Helmut Leopold in das Board signalisiert zugleich die stärkere Sichtbarkeit und Bedeutung von Österreich im europäischen Gaia‑X‑Netzwerk.
https://www.gaia-x.at/
https://www.ait.ac.at/dss
Foto: AIT
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01.08.2025
Botschafter des Staates Israel zu Gast im Chiemseehof Landeshauptfrau Karoline Edtstadler empfängt David Roet
Landeshauptfrau Karoline Edtstadler hat den Botschafter des Staates Israel, David Roet im Chiemseehof zu Gesprächen empfangen.
David Roet ist seit September 2023 israelischer Botschafter in Österreich und seit mehr als drei Jahrzehnten im diplomatischen Dienst tätig. So vertrat er sein Land bereits als Botschafter bei den Vereinten Nationen in New York.
Fotos: Land Salzburg
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30.07.2025
10 Jahre Belcanto-Oper beim KlassikFestival Schloss Kirchstetten
Ab 30. Juli zeigt das Festival im nördlichen Weinviertel Rossinis Opernrarität L’OCCASIONE FA IL LADRO – GELEGENHEIT MACHT DIEBE.
Im Anschluss an die Niederösterreichische Landesausstellung 1998 ins Leben gerufen, geht das KlassikFestival Schloss Kirchstetten im nördlichen Weinviertel heuer bereits in sein 27. Jahr. Gleichzeitig feiert Intendant Stephan Gartner mit seinem Team 2025 ein rundes Jubiläum: Seit genau zehn Jahren liegt der künstlerische Schwerpunkt des Opernprogramms auf dem italienischen Belcanto – jener Stilrichtung, die für Virtuosität, Emotionalität und Esprit steht. Ein mutiger Weg, der sich als künstlerisch wie publikumsmäßig höchst erfolgreich erwiesen hat. Am 30. Juli wartet die zehnte Belcanto-Opernpremiere in Kirchstetten: L’OCCASIONE FA IL LADRO – GELEGENHEIT MACHT DIEBE von Gioachino Rossini.
Nach der NÖ Landesausstellung 1998, die zehntausende Besucherinnen und Besucher ins Schloss Kirchstetten lockte, wurde in Zusammenarbeit mit dem „Gartenopernfestival Graz“ und dem Konservatorium Graz erstmals Oper gespielt. Erst über die Jahre schärfte sich das künstlerische Profil des bis heute vom Verein „Kultur im Schloss Kirchstetten“ ehrenamtlich organisierten Festivals, das auch als „Kleinstes Opernhaus Österreichs“ bekannt ist. „Nach mehreren Mozart-, Verdi- und Puccini-Produktionen wagten wir uns 2015 mit Donizettis L’ELISIR D’AMORE auf Neuland – ein klares künstlerisches Profil hatte dem Festival bis dahin noch gefehlt. Für unser Leading-Team war damals schnell klar, dass diese Art von Musiktheater mit seiner filigranen Schönheit, Leichtigkeit und Spritzigkeit perfekt zum Maulpertsch-Saal von Schloss Kirchstetten passt. So ließen wir bereits 2016 Donizettis DON PASQUALE folgen, und spätestens damit war für uns klar: Wir spezialisieren uns auf Belcanto“, gibt Intendant Stephan Gartner Einblick und führt aus: „Es fühlte sich einfach richtig und stimmig an, denn die Klarheit und Feinheit der Belcanto-Musik verlangt nach Nähe, nach Konzentration auf Stimme und Ausdruck – genau das bietet der Maulpertsch-Saal!“
Seit dieser Positionierung innerhalb der österreichischen Kulturlandschaft sind mittlerweile zehn Jahre vergangen, in denen bekannte, aber auch weniger bekannte Werke des Belcanto-Fachs auf den Spielplan gesetzt wurden. „Vor allem in den vergangenen Jahren konnten wir unser Profil mit Belcanto-Stücken, die selten oder kaum auf einer österreichischen Opernbühne zu sehen sind, weiter schärfen. Im Vorjahr haben wir uns sogar an die österreichische Erstaufführung eines fast 200 Jahre alten Opernschatzes von Donizetti gewagt – ein Experiment, das von unserem Publikum höchst positiv aufgenommen wurde“, so Gartner, dessen persönliches Highlight in zehn Jahren Belcanto-Oper die Corona bedingt in den Ehrenhof versetze Produktion IL SIGNOR BRUSCHINO 2021 war: „Unsere Herangehensweise war es damals, die Intimität, die Oper im Schloss Kirchstetten auszeichnet, auf das Freiluft-Setting im Schlosshof zu übertragen. Für alle Beteiligten war die Produktion eine immense künstlerische wie organisatorische Herausforderung, die ohne unser zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht hätte bewältigt werden können. Der Aufwand unter den außergewöhnlichen Voraussetzungen hat sich letztlich aber gelohnt: In einer gemütlichen Ecke des großen Ehrenhofes wurde ein unglaublich stimmungsvolles und unmittelbares Opernerlebnis geschaffen, das nicht nur mir in besonderer Erinnerung geblieben ist.“
Der Maulpertsch-Saal – das „kleinste Opernhaus Österreichs“
Abgesehen von dieser einen Ausnahme, ist der historische Maulpertsch-Saal die Spielstätte der Kirchstetter Oper – einer der akustisch herausragendsten Konzertsäle des Weinviertels. Maximal 160 Besucherinnen und Besucher können hier Opernvorstellung beiwohnen. Unter dem Motto „Belcanto hautnah“ ist es der künstlerische Anspruch des Festivals, Oper so unmittelbar erlebbar zu machen, wie nirgendwo sonst. Anstatt überbordender Technik und Requisiten stehen die Musik, die Stimmen, die Ausdrucksstärke der Sängerinnen und Sänger sowie die einzigartige Nähe zu ihnen im Zentrum. „Ein unverwechselbares Zusammenspiel aus herausragenden Belcanto-Werken, ideenreichen Inszenierungen, großartigen internationalen Stimmen und der einzigartig-intimen Aufführungspraxis – das ist Oper in Kirchstetten, im kleinsten Opernhaus Österreichs“, fasst Intendant Gartner zusammen, der dieses Alleinstellungsmerkmal auch für die künftige Entwicklung des Festivals genau im Blick hat: „Unser Ziel ist es nicht, quantitativ zu wachsen – das machen bereits andere Festivals in Österreichs – sondern die Qualität, die unser Publikum schätzt, beizubehalten und noch weiter auszubauen. Es darf nicht um kulturelle Massenabfertigung gehen, sondern darum, an sieben bis acht Vorstellungsabenden hochwertige und unvergessliche Opernabende zu schaffen, die vor allem eines möglich machen – ein Musiktheatererlebnis zum Greifen nah!“
Rossinis GELEGENHEIT MACHT DIEBE feiert am 30. Juli 2025 Premiere
Für diesjährige 27. Spielzeit im traditionsreichen Schloss in der Marktgemeinde Neudorf im Weinviertel haben Stephan Gartner, Regisseur Richard Panzenböck und Dirigent Hooman Khalatbari neuerlich ein in Österreich bislang wenig beachtetes Werk aus der Stilrichtung des Belcanto ausgewählt: In seiner Farsa L’OCCASIONE FA IL LADRO – GELEGENHEIT MACHT DIEBE zeigt sich Gioachino Rossini, als Meister der Opera buffa, von seiner besten Seite. Eine simple Verwechslung bei einem Koffertausch entfacht ein unglaubliches Feuerwerk aus Verwirrungen, falschen Identitäten und Liebesintrigen, das das Publikum mitreißt und nicht mehr los lässt. Die Handlung spielt mit menschlichen Schwächen und skurrilen Zufällen – ein cleveres Spiegelbild alltäglicher Missgeschicke, verpackt in humorvolle Arien und Ensembles.
Rossinis geniale Musik verleiht dieser 1812 uraufgeführten Verwechslungskomödie ihre herausragende Dynamik. Vom temporeichen Quartett bis zur virtuosen Koloratur-Arie entfaltet sich ein musikalisches Vergnügen voller Leichtigkeit und Eleganz. „Mit dem typischen Rossini-Schwung und charmantem Witz nimmt dieses spritzige Stück das Publikum mit auf eine kurzweilige Reise, die nach etwa eineinhalb Stunden ein glückliches Ende findet – natürlich nicht ohne ein Augenzwinkern!“, verrät Intendant Stephan Gartner. Am 30. Juli um 20 Uhr feiert die in Österreich kaum gespielte Oper, die Rossini in nur elf Tagen komponiert haben soll, ihre Premiere in der Regie von Richard Panzenböck und der musikalischen Leitung von Hooman Khalatbari.
Ausblick: Große Opernchöre und Rock-Hymnen bei den Sommerklängen im August
Unmittelbar nach der Opernspielzeit im Maulpertsch-Saal warten spektakuläre Orchester-Open-Air-Erlebnisse im wundervoll renovierten Ehrenhof des vom berühmten Baumeister Fischer von Erlach erbauten Schlosses. Am 13. August steht die bereits 15. Ausgabe des größten Klassikkonzerts im Weinviertel, KLASSIK UNTER STERNEN, auf dem Programm – dieses Mal im Zeichen der großen Opernchöre: Die Stimmen und Instrumente von rund 140 Akteurinnen und Akteuren verschmelzen zu einem imposanten Klangkörper und erfüllen den Schlosshof mit weltberühmten Opern-Chorwerken von Verdi über Wagner bis Smetana. Zu den Höhepunkten zählt unzweifelhaft der berühmte Gefangenchor aus NABUCCO.
Nur zwei Tage darauf, am 15. August, bringt die von Kirchstetten-Fans heiß erwartete Rückkehr des Erfolgsformats SYMPHONIC ROCK nach einem Jahr Pause das ehrwürdige Schloss mit Welthits aus Rock und Klassik endlich wieder zum Beben. Unter kräftigem Zutun von Special Guest Eric Papilaya trifft damit zum siebenten Mal in der Geschichte des Festivals die Energie einer Rockband auf die majestätischen Klänge eines Symphonieorchesters. Das Ergebnis ist eine einmalige Symbiose aus Klang, Rhythmus, Intensität und Harmonie.
https://www.schloss-kirchstetten.at
Fotos: Andreas Anker, Patrick Piller
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29.07.2025
Landesspitze empfing ukrainischen Botschafter in der Grazer Burg
Bilaterale Beziehungen und zielgerichtete Hilfsleistungen im Mittelpunkt
Landeshauptmann Mario Kunasek empfing den ukrainischen Botschafter S.E. Vasyl Khymynets zu einem Arbeitsgespräch in seinem Büro in der Grazer Burg. Im Mittelpunkt des Treffens, an dem auch der ukrainische Honorarkonsul Friedrich Möstl teilnahm, standen die gut gepflegten Beziehungen des Landes Steiermark mit den ukrainischen Partnerregionen und die derzeitige Situation der Ukraine.
Das Land Steiermark ist über Regionalpartnerschaften mit den ukrainischen Regionen Lemberg und Kirovohrad sowie mit den polnischen Regionen Schlesien, Vorkarpaten, Oppeln, Lodz, Lublin und Kujawien-Pommern verbunden. Zur Unterstützung der Partnerregionen in der Ukraine und deren Nachbarländern, die etliche Hilfsangebote für die betroffenen Regionen zur Verfügung stellen, wurden 180.000 Euro für humanitäre Hilfe und die Betreuung bereitgestellt. Die polnischen Partnerregionen haben jeweils 20.000 Euro erhalten. Die Regionen Lemberg und Kirovohrad wurden zudem mit Getreidelieferungen im Wert von 40.000 Euro unterstützt. Zahlreiche Hilfsorganisationen haben zusätzlich Spendenkonten eingerichtet und nehmen weiterhin Sachspenden entgegen.
„Es war heute ein sehr konstruktiver und informativer Austausch. Mir wurde die aktuelle Lage in der Ukraine dargelegt. Zielgerichtete Hilfsleistungen sind unser Beitrag für die Menschen an Ort und Stelle. Ich bedanke mich für den heutigen Besuch des ukrainischen Botschafters und freue mich über die guten Beziehungen zwischen der Steiermark und der Ukraine", sagt Landeshauptmann Mario Kunasek.
Nach dem Arbeitsgespräch mit dem Landeshauptmann war S.E. Vasyl Khymynets bei Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom zu Gast. „Knapp dreieinhalb Jahre nach Beginn des schrecklichen Angriffskriegs Russlands stehen in der Ukraine leider nach wie vor Krieg und Gewalt an der Tagesordnung. Ein unfassbar schreckliches Leid, vor dem wir auch künftig nicht die Augen verschließen dürfen. Für uns ist klar, dass wir weiterhin an der Seite der Ukraine stehen und humanitäre Hilfe leisten werden, wo sie gebraucht wird. Daher hat es mich etwa besonders gefreut, dass im heurigen Sommer zahlreiche ukrainische Schülerinnen und Schüler dank Unterstützung des Landes und unter Mithilfe des Kiwanis-Clubs in der Steiermark eine kurze Auszeit vom Krieg in der Ukraine erleben konnten. Denn es ist unsere humanitäre Pflicht, unseren Nachbarn - insbesondere dann, wenn sie Kinder sind - in Notlagen beizustehen", so Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom.
Sie fügte weiters hinzu: „Ich bedanke mich recht herzlich beim ukrainischen Botschafter Vasyl Khymynets für das freundliche und offene Gespräch. Mein Dank gilt aber auch dem ukrainischen Honorarkonsul Friedrich Möstl recht herzlich für den heutigen Austausch, da er ein wichtiger Ansprechpartner für heimische Unternehmen ist, die nach wie vor noch Beschäftigte in der Ukraine haben. Er leistet eine unglaublich wichtige Arbeit, damit die Kontakte in die Ukraine auch auf wirtschaftlicher Ebene weiterhin gepflegt werden."
Fotos: Land Steiermark/Binder
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29.07.2025
Frankreich: Erste UNESCO-Weltkulturerbestätte in der Bretagne Die Steinreihen von Carnac und die Megalithlandschaft der Südküste der Bretagne sind als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt.
Frankreich feiert seine 54. Weltkulturerbestätte, die Bretagne ihre allererste: Die Steinreihen von Carnac und die Megalithlandschaft der bretonischen Südküste am Golf von Morbihan stehen seit diesem Sommer auf der offiziellen Liste der UNESCO. Die insgesamt 550 Megalithstätten sind nicht nur das erste UNESCO-Weltkulturerbe für die Bretagne, Frankreichs westliche Halbinsel im Atlantik, sondern auch ein Novum für die UNESCO selbst: Denn erstmals wurde keine einzelne Sehenswürdigkeit oder ein einzelner Ort anerkannt, sondern eine gesamte Landschaft.
Weltweit einzigartig in Anzahl, Größe, Vielfalt und Küstennähe Die Vision, Organisation und das technische Know-how der Gesellschaften im Neolithikum beschäftigen Wissenschaft und Forschung bis heute und stellen ein einzigartiges Weltkulturerbe der Menschheit dar. Überzeugend für die Aufnahme der bis zu 7000 Jahre alten Megalithen in die Liste des UNESCO- Weltkulturerbes waren außerdem deren weltweit einzigartige Lage am Ozean, der Reichtum der Gravuren auf den Steinen und die Monumentalität der jungsteinzeitlichen Bauten. Nirgendwo auf der Welt findet sich eine größere Anzahl an Menhiren – sei es alleinstehend, in einer Gruppe oder in Reihen – auf derart engem Raum. Die am vollständigsten erhaltenen Formationen ziehen sich von Carnac bis La Trinité-sur-Mer an der südlichen Atlantikküste der Bretagne. Insgesamt 3000 Menhire – lange, aufrechtstehende Hinkelsteine – folgen hier in zehn bis 13 Steinreihen aufeinander, verteilt über vier Kilometer und unterteilt in vier Gruppen: Le Ménec, Kermario, Kerlescan und Petit Ménec. Besonders auffällig durch seine Größe ist der 300 Tonnen schwere und 20 Meter hohe, in vier Teile zerbrochene Menhir von Locmariaquer an der Küste des Golfs von Morbihan. Ursprünglich gehörte er zu einer Anordnung von 18 Megalithen, von denen er als einziger erhalten ist. Welche Umstände dazu führten, dass der ehemals aufrechtstehende Menhir umfiel und zerbrach, ist bis heute ungeklärt. Unweit von ihm befindet sich eine Grabkammer, auch Dolmen genannt, deren Inneres mit vielfältigen Gravuren und Symbolen, unter anderem von Tierfiguren, überzogen ist.
Auf der Insel Gavrinis – eine von 42 Inseln im Golf von Morbihan – liegt einer der „Cairn“ genannten Steinhügel. Dieser ragt hoch auf und besteht aus 23 Stelen, die mit einem komplexen System von Linien und Flechtwerken verziert sind. Das Bauwerk ist so raffiniert, dass es als „Sixtinische Kapelle des Neolithikums“ bezeichnet wird.
Ein Weltkulturerbe, das tief mit der Bretagne verbunden ist Bereits seit zehn Jahren gab es in der Bretagne Bestrebungen, die 550 Megalithstätten in Carnac und am Golf von Morbihan in die Liste der UNESCO aufnehmen zu lassen, 2024 wurden sie der offizielle Kandidat Frankreichs und dürfen sich nun gemeinsam mit der Chinesischen Mauer, den ägyptischen Pyramiden von Gizeh, dem indischen Taj Mahal und auch anderen Megalithstätten wie Stonehenge in die kulturell und historisch weltweit einzigartigen UNESCO-Weltkulturerbestätten der Menschheit einreihen. Ziel ist es, diese schützenswerte Landschaft der Bretagne zu erhalten, Wissen zu teilen und das kulturelle Erbe der Region über die Landesgrenzen hinaus verantwortungsvoll und sensibel bekannter zu machen.
Das Wort Menhir stammt aus dem Bretonischen, men für Stein und hir für lang. Die ganze Welt spricht also ein bisschen Bretonisch, wenn sie die langen, aufrechtstehenden Hinkelsteine als Menhir bezeichnet.
Zu Fuß, im Kajak und zwischen Schafen: Weltkulturerbe hautnah So vielseitig wie die Megalithstätten der Bretagne sind auch die Möglichkeiten, sich auf deren Spuren zu begeben. Wer tief in die Geschichte eintauchen möchte, sollte das Prähistorischen Museum oder das Haus der Megalithen in Carnac besuchen. Deutschsprachige Führungen und Audioguides werden angeboten. Tipp: Wer die Hinkelsteinfelder weitestgehend für sich haben und nur mit ein paar Schafen, die die Anlage pflegen, teilen möchte, kommt am besten in der Nebensaison im Frühjahr und Herbst. Auf 2.000 Kilometern umrundet der Küstenwanderweg GR34 die gesamte bretonische Halbinsel und nimmt dabei jede Landspitze, jeden Leuchtturm und jeden Menhir am Meer mit. Wer dem Küstenpfad mit der rot-weißen Beschilderung am Golf von Morbihan im Süden der Bretagne folgt, entdeckt also neben weißen Sandstränden, Austernparks und Salzwiesen auch die von der UNESCO ausgezeichneten Megalithstätten. Zur Insel Gavrinis geht’s in ein paar Minuten mit der Fähre von Larmor-Baden und Port-Navalo sowie im Sommer auch von Vannes, Locmariaquer und der benachbarten Mönchsinsel Ile aux Moines. Wer es sportlicher mag, kann auch eine Kajaktour mit Guide buchen.
Fotos: Alexandre Lamoureux, Arnaud Hellegouarch
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28.07.2025
Mit Kursgewinnen von rund 70 Prozent seit Jahresanfang zählt die Frequentis-Aktie in diesem Jahr nicht nur zu den Topperformern an der Wiener Börse, sondern auch zu den Highlights unter den europäischen Nebenwerten. Die Euphorie der Börsianer ausgelöst hat der Spezialist für sicherheitskritische Kommunikationslösungen aber nicht mit einem plötzlichen Gewinnsprung. Vielmehr gilt Frequentis im Zuge der geopolitischen Umwälzungen und steigenden Bedrohungen der öffentlichen Sicherheit als einer der großen Profiteure der milliardenschweren Investitionen in die sicherheitskritische Infrastruktur.
Nischenplayer bei sicherheitskritischen Kommunikationslösungen
Frequentis ist weltweit führend im Bereich der Kommunikationssysteme für sicherheitskritische Leitzentralen, angefangen bei der Polizei und Feuerwehr über die Rettungsdienste bis zur Flugsicherung. Für Investoren ist Frequentis eines der wenigen „Pure Plays“ in diesem Sektor. Bei den meisten direkten Wettbewerbern handelt es sich um internationale Konzerne, bei denen die sicherheitskritischen Kommunikationssysteme nicht zum Kerngeschäft zählen.
Damit die Blaulichtorganisationen ihre wachsenden Anforderungen zeitnah und effizient wahrnehmen, müssen die Kommunikationssysteme digitalisiert werden. Für Frequentis hat sich hier die Multimedia-Plattform LifeX zum Schlüsselprodukt entwickelt, um weltweit Aufträge von staatlichen Behörden an Land zu ziehen. Ein globales Alleinstellungsmerkmal von LifeX ist es, dass sich damit Sprach-, Video- und Datenkommunikation auf Basis offener Kommunikationsstandards harmonisieren lassen. „Nach den Hardware-Beschaffungen geht es um die Integration der Sprach- und Datenströme in den Einsatz-Leitzentralen – und genau hier kommen wir ins Spiel“, erläutert Vorstandsvorsitzender Norbert Haslacher die Hauptaufgabe. Die von Frequentis entwickelte Software ist so konzipiert, dass sämtliche Mitarbeiter in den Behörden von den kleinsten Leitstellen bis hin zu den größten landesweiten Systemen ihre Funktionen ausüben können.
Auftragsserie für LifeX
In den strategischen Plänen von Frequentis soll diese Produktgruppe in den nächsten Jahren überdurchschnittlich zum Umsatz- und Gewinnwachstum beitragen. Im Mai meldete das Unternehmen einen Vertragsabschluss mit dem Nationalen Zusammenschluss der Feuerwehr-Notrufzentralen in Norwegen. Das Abkommen beinhaltet, dass Frequentis für die insgesamt 110 Feuerwehr-Notrufzentralen des Landes bis Ende 2026 eine neue Kommunikationsplattform installiert. LifeX ist ein zentralisiertes und softwarebasiertes System, das Anrufe, Funk, Video und digitale Nachrichten in einem integrierten System abwickelt.
Im April 2025 hat Frequentis vermeldet, dass es den Zuschlag erhielt, um als Generalunternehmer die Landespolizei Thüringen mit einem integrierten digitalen Einsatz- und Leitstellensystem auszustatten. Für Frequentis ist der Thüringen-Deal eine weitere Etappe im Zuge der Marktdurchdringung bei den deutschen Behörden. Mehr als die Hälfte aller Bundesländer haben für die Digitalisierung der Kommunikationssysteme ihrer Polizeiorganisationen bereits Frequentis als Vertragspartner beauftragt.
Zwei Monate zuvor, im Februar 2025, hat Frequentis mit einem Auftrag aus Malaysia mit der LifeX-Software einen wichtigen Schritt im rasant wachsenden südostasiatischen Markt geschafft. Damit wird die LifeX-Lösung für die Betreuung der Notrufe in den drei landesweit wichtigsten Zentralen und bei den Blaulichtorganisationen zum Einsatz kommen. Über die Plattform werden die Notrufe für Polizei, Feuerwehr, Zivilschutz und Schifffahrtbehörden abgewickelt.
Produktfokus Software
Im Produktportfolio von Frequentis ist die LifeX-Plattform eines der technologischen Meisterstücke, mit den das Unternehmen den Wandel zu einer softwarebasierten Produktbasis vorantreiben will. Der aktuelle Umsatzanteil der Softwareprodukte liegt bei 20 Prozent, weitere 30 Prozent steuert die Wartung bei.
Frequentis erzielte im Geschäftsjahr 2024 einen Konzernumsatz von 480,3 Millionen Euro und ein EBIT von 32,1 Millionen Euro. Mit 30 Prozent Umsatzanteil ist die Sparte Public Safety & Transport bei Frequentis der kleinere der beiden Geschäftsbereiche. Für 2025 hat sich das Unternehmen ein Umsatzplus von zehn Prozent und eine EBIT-Marge von 6,5 bis 7 Prozent zum Ziel gesetzt. Mit einer Eigenkapitalquote von 44,3 Prozent und 81,8 Millionen Euro Nettoguthaben ist Frequentis finanziell sehr gut aufgestellt, um in die eigene Forschung und Entwicklung zu investieren.
Auszeichnung auf Branchen-Leitmesse
Die am 23. Juni erhaltene Auszeichnung ist ein weiteres Qualitätssiegel für die technologischen Standards, die Frequentis mit seinen Produktlösungen bei den Mission Critical Services setzen will. Auf der Critical Communications World 2025 in Brüssel wurde die MissionX Android SDK-Lösung von Frequentis bei den International Critical Communications Awards 2025 als „Best MCX Product or Solution of the Year” prämiert.
https://www.frequentis.com
Fotos: Frequentis
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24.07.2025
Dr. Bärbel Klepp: Psychosoziales Case Management Zur Entlastung von Expats und deren Angehörigen
Expats und deren Angehörige sind einer Vielzahl von psychosozialen Belastungen ausgesetzt. Wenn dann noch ein Gesundheitsproblem auftritt, ist Überforderung vorprogrammiert.
Expats in Österreich
Österreich ist ein beliebtes Ziel für Expats – sei es wegen Jobchancen, Bildung oder Lebensqualität. Etwa 600.000 Expats leben im Land, viele aus der EU oder Übersee. Rund 30–40 % bringen Partner und Kinder mit, was die Integration beeinflusst. Trotz hoher Lebensqualität gibt es Herausforderungen: Die Sprache ist eine große Hürde, da Deutsch im Alltag und Beruf dominiert. Auch kulturell ist die Anpassung nicht immer leicht – Österreich gilt als eher zurückhaltend, was Neuankömmlinge als unfreundlich empfinden können. Umfragen stufen das Land regelmäßig als eines der unfreundlichsten für Expats ein. Gründe sind Bürokratie, schwer knüpfbare soziale Kontakte und eine teils abweisende Haltung gegenüber Fremden. In Wien wird zudem gerne „gegrantelt“. Typisch österreichisch ist auch das anfängliche „Nein, das geht nicht“ – wer dranbleibt, findet oft doch eine Lösung. Fazit: Expats erleben viele Chancen, aber auch klare Hürden.
Das österreichische Gesundheitssystem
Das österreichische Gesundheitssystem ist komplex und für viele schwer verständlich. Die Finanzierung ist aufgeteilt: Krankenkassen zahlen im niedergelassenen Bereich, die Bundesländer im Spitalsbereich. Diese Trennung führt oft zu Unsicherheiten – besonders bei Personen, die in einem Bundesland wohnen und in einem anderen arbeiten, etwa in Wien und Niederösterreich. Unterschiedliche Regelungen und Leistungen erschweren den Zugang zur Versorgung. Gerade Expats oder Menschen ohne Vorerfahrung im System fühlen sich schnell überfordert – vor allem im Krankheitsfall.
Health Literacy
Health Literacy, also die Gesundheitskompetenz, bezieht sich auf die Fähigkeit von Individuen, Gesundheitsinformationen zu verstehen, zu bewerten und anzuwenden, um informierte Entscheidungen über ihre Gesundheit zu treffen. Gut gebildete Menschen neigen oft dazu, von einer hohen Health Literacy auszugehen. Allerdings nimmt die Gesundheitskompetenz mit der Komplexität des Gesundheitssystems und der Schwere der Erkrankungen ab. Diese Herausforderung wird zusätzlich durch Sprachbarrieren und kulturelle Unterschiede verstärkt, die viele Patient:innen und ihre Angehörigen vor erhebliche Hürden stellen. Infolgedessen fühlen sich viele überfordert und benötigen gezielte Unterstützung und Begleitung, um die notwendigen Informationen zu erhalten und adäquate Entscheidungen für ihre Gesundheit zu treffen. Ein besseres Verständnis und gezielte Hilfsangebote sind entscheidend, um die Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung zu fördern und die Versorgung zu verbessern.
Psychosoziales Case Management
Psychosoziale Beratung Je ernster eine Diagnose oder je schwerer eine Erkrankung ist, umso wahrscheinlicher kann bei Betroffenen und ihren Angehörigen vielfältige Ängste und Gefühle ausgelöst werden. Das eigene Leben gerät ins Wanken und plötzlich sind Entscheidungen zu treffen, mit denen man sich vorher noch nicht auseinandergesetzt hat. Gerade wenn man dann „nicht zuhause“ ist, braucht man in dieser Situation professionelle Hilfe und empathische Begleitung.
Case Management In Folge einer Diagnose sind oft unzählige Dinge zu organisieren (hier ist Case Management ein hilfreicher Ansatz). Case Manager:innen verstehen sich als eine Art Lotsen durch das Gesundheitssystem. Sie planen, organisieren und koordinieren das, was es wirklich braucht.
Was bedeutet das für ihre Organisation
Wenn sie Mitarbeiter aus dem Ausland haben, werden diese selber oder aber ihre Angehörige in die Situation kommen, medizinische Leistungen in Anspruch nehmen zu müssen. Dies führt dazu, dass ihr:e Mitarbeiter:innen dadurch belastet sind oder aber sogar in Erwägung ziehen ihr Auslands- Assignment abzubrechen um in die Heimat – und damit in ein bekanntes Gesundheitswesen zurückkehren zu können.
https://www.care-for-you.at
Foto: Dr. Bärbel Klepp
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23.07.2025
Bis 13. Dezember 2025 gastiert die vom Werk Joseph und Michael Haydns inspirierte Klassik-Konzertreihe an den schönsten Plätzen ihrer Geburtsregion
Die Klassik-Konzertreihe „Haydnregion Niederösterreich“ — ein Projekt der Abteilung Kunst und Kultur des Landes NÖ in Kooperation mit „Römerland Carnuntum“ — präsentiert unter dem Motto „Grenzenlos klassisch‟ vom 9. März bis 13. Dezember 2025 ein durch Joseph und Michael Haydn inspiriertes Programm mit rund 30 Veranstaltungen an 12 Standorten in 10 Gemeinden rund um das Haydn Geburtshaus in Rohrau. Der Konzertzyklus zeichnet sich durch höchsten künstlerischen Anspruch und das außergewöhnliche Flair seiner Spielorte aus. Letztere reichen von historischen Schlössern und Sakralbauten über die antike Römertherme in Carnuntum bis zum Bio-Heurigen in Höflein.
Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau Niederösterreich: „In der Saison 2025 steht die Haydnregion unter dem Motto ‚Grenzenlos Klassisch‘ – ein Leitgedanke, der symbolisch für die verbindende Kraft der Musik und die zeitlose Faszination der Werke von Joseph und Michael Haydn ist. Ein besonderes Anliegen der Konzertreihe ist immer auch die Förderung junger Talente: Der ‚Internationale Haydn Gesangswettbewerb‘ wird dieses Jahr bereits zum siebten Mal ausgetragen und bietet aufstrebenden Sängerinnen und Sängern die Chance, erste Schritte auf ihrem Weg zur internationalen Karriere zu machen.“
Dr. Michael Linsbauer, künstlerischer Leiter der Konzertreihe: „Wir laden ein zu einer Entdeckungsreise in die musikalische Welt Joseph und Michael Haydns. Deren musikalisches Schaffen steht sowohl für die Musikepoche der ‚Wiener Klassik‘, fasziniert aber zugleich durch seine Zeitlosigkeit und die Möglichkeiten für neue Interpretationen. In der achten Saison der ‚Haydnregion Niederösterreich‘ möchten wir den reichen Einfluss der Brüder Haydn auf ihre Zeitgenossen und die nachfolgende Musikgeschichte erlebbar machen.“
Programm-Steckbrief 13. September bis 25. Oktober 2025
Die „Konzertgala im Schloss“ am 13. September im barocken Festsaal von Schloss Petronell Carnuntum ist eine Hommage an die Wiener Klassik: mit der Salzburger Hofmusik, Wolfgang Danzmayr als Dirigent und Wolfgang Brunner als Cembalist.
Unter dem Titel „Saitenvielfalt“ wird das international gefragte Minetti Quartett am 4. Oktober in Schloss Ebergassing einen beeindruckenden Querschnitt seines Repertoires präsentieren: von Joseph Haydns berühmte „Rasiermesserquartett“ bis hin zu Johannes Brahms fulminantem 1. Streichquartett und den „5 Stücken“ des deutschböhmisch-jüdischen Avantgarde-Komponisten Erwin Schulhoff.
„Klassisch animalisch“ wird es am 18. Oktober in der Kulturfabrik Hainburg, wenn der Oboist und Wiener Philharmoniker Sebastian Breit und die Beethoven Philharmonie unter Dirigent Thomas Rösner musikalische Tierbilder zu Gehör bringen, welche mit großer Spielfreude von Schauspielstar Chris Pichler verkörpert und von der Sandmalerin Anna Vidyaykina live untermalt werden.
Im Rahmen der „Haydn-Serenade“ widmen sich das TrioVanBeethoven und die junge Sopranistin Chelsea Zurflüh, Gewinnerin des 6. Internationalen Haydn-Gesangswettbewerbs in Rohrau 2024, am 19. Oktober Klaviertrios von Joseph Haydn und Ludwig van Beethoven sowie einer Auswahl aus Kunstliedern und Volksliedbearbeitungen von Joseph Haydn und seinen Zeitgenossen.
Am 25. Oktober darf sich das Publikum bei „Echo im Schloss. Oktettklänge von Haydn bis Piazzolla“ im freskengeschmückten Maria-Theresiensaal von Schloss Mannersdorf auf ein außergewöhnliches Hörerlebnis mit Werken der Klassik und Romantik bis hin zu feurigen Tangomelodien freuen — interpretiert durch das Grazer Oberton String Octet, eine der aufregendsten jungen Kammermusikformationen des Landes.
Über die „Haydnregion Niederösterreich“
Das Projekt Haydnregion Niederösterreich wurde 2017 von der Abteilung Kunst und Kultur der NÖ Landesregierung initiiert und geht 2025 in seine achte Saison. Künstlerischer Leiter ist der Kulturwissenschaftler und Musikpädagoge Michael Linsbauer, der seit dem Jahr 2010 neben der Museumsleitung des „Haydn-Geburtshauses“ in Rohrau auch für die Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich („Musik am Ursprung“) verantwortlich zeichnet.
https://www.haydnregion-noe.at/
Fotos: Fabian Sorger/Marijan Jancic
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16.07.2025
Klaus Einfalt ist neuer Honorarkonsul für Rumänien – Alexander Gerdanovits mit Orden geehrt
Klaus Einfalt wurde offiziell als Honorarkonsul von Rumänien für Kärnten eingesetzt. Kulturamtsleiter der Stadt Klagenfurt, Alexander Gerdanovits, erhielt für sein kulturelles Engagement den Orden „Kulturelle Verdienste“ der Republik Rumänien.
Im feierlichen Rahmen wurde vergangenen Freitag Klaus Einfalt, Vorstandsmitglied von SW Umwelttechnik, offiziell als Honorarkonsul von Rumänien für Kärnten inauguriert. Mit Landeshauptmann Peter Kaiser fand tags darauf ein persönliches Mittagessen im Zeichen der bilateralen Freundschaft zwischen Österreich und Rumänien statt: „Ich gratuliere Klaus Einfalt herzlich zur Inauguration als Honorarkonsul von Rumänien. Mit seiner langjährigen unternehmerischen Erfahrung, seinem internationalen Netzwerk und seinem persönlichen Engagement ist er prädestiniert dafür, die Beziehungen zwischen Kärnten und Rumänien weiter zu stärken. Seine Ernennung ist ein Gewinn für beide Seiten – für die wirtschaftliche Zusammenarbeit ebenso wie für den kulturellen Austausch.“
In der Zeremonie im neuen Honorarkonsulat in der Bahnstraße 89 wurde außerdem Mag. Alexander Gerdanovits, Leiter der Kulturabteilung der Landeshauptstadt Klagenfurt, von der Republik Rumänien mit der hohen Auszeichnung für kulturelle Verdienste im Rang eines Ritters geehrt.
Der neue Honorarkonsul Klaus Einfalt begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste, darunter Vertreter der Landesregierung, der Stadt Klagenfurt sowie der rumänischen Botschaft in Wien. In seinen Grußworten unterstrich er: „Es ist mir ein großes Anliegen, Menschen aus unterschiedlichen europäischen Regionen zu vernetzen und zur Förderung des interkulturellen Verständnisses beizutragen, dazu, Vorurteile abzubauen – insbesondere das oft unzureichende und stereotype Bild von Ländern Osteuropas.“
Im Namen der rumänischen Regierung überreichte die Geschäftsträgerin a.i., Andrea Amza-András den Verdienstorden an Alexander Gerdanovits. Sie würdigte sein langjähriges Engagement für den kulturellen Dialog zwischen Rumänien und Österreich und hob seine Verdienste als Publizist, Kulturvermittler und Brückenbauer hervor: „Ich freue mich sehr, heute die Leistungen von Alexander Gerdanovits vor den Vorhang zu holen, denn in seiner Welt gehört die Bühne normalerweise den Künstlerinnen und Künstlern. Mit seinem Einsatz macht er rumänische Kultur im Herzen Europas sichtbar.“
Stadtrat Mag. Franz Petritz überbrachte ebenfalls vor Ort seine Gratulationen: „Es ist mir eine besondere Freude, dass es mit Herrn Klaus Einfalt als Honorarkonsul wieder eine würdige und engagierte Ansprechperson für das Konsulat in Klagenfurt gibt, die den Austausch zwischen unseren Ländern weiter stärken wird. Gleichzeitig gratuliere ich Herrn Alexander Gerdanovits aufrichtig zu seiner ehrenvollen Auszeichnung. Sein unermüdlicher Einsatz für das kulturelle Leben in Klagenfurt ist ebenso beeindruckend wie seine Fähigkeit, Menschen über Sprach- und Landesgrenzen hinweg zu verbinden.“
Fotos: Kärntenphoto + Privat
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08.07.2025
Karoline Edtstadler wurde vom Salzburger Landtag mit großer Mehrheit zur Landeshauptfrau gewählt. Das Land Salzburg ist damit übrigens das erste Bundesland, in dem zum zweiten Mal eine Frau die Geschicke des Landes lenken wird.
Karoline Edtstadler hat immense politische Erfahrung auf den unterschiedlichsten Ebenen. Schon mit 23 Jahren war sie Gemeinderätin in Henndorf am Wallersee. Von 2017 bis 2019 war Karoline Edtstadler Staatssekretärin im Innenministerium. Anschließend Abgeordnete zum Europäischen Parlament, ab Jänner 2020 Bundesministerin für EU und Verfassung – dabei auch für den Föderalismus zuständig. Bis zur Wahl im Landtag Abgeordnete zum Nationalrat.
Bundespräsident Alexander Van der Bellen schätzt Edtstadlers Einsatz im Kampf gegen den Antisemitismus!
Vor ihrer Laufbahn auf Bundesebene war sie Richterin am Bezirksgericht Mondsee und am Landesgericht Salzburg, danach am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg tätig.
Karoline Edtstadler hat Politik und Justiz von vielen Seiten kennengelernt.
Bundespräsident Van der Bellen assoziiert zu Salzburg:
Es ist ein Wirtschafts- und Tourismusland, es ist Sportland, und natürlich ist es Kunst- und Kulturland. Er zeigt die „Salzburger Festspiele“ auf, wo heuer mit der Historikerin und Journalistin Anne Applebaum eine sehr spannende Festrednerin zu erwarten ist.
Natürlich erwarten Edtstadler als Landeshauptfrau – wie könnte es anders sein - einige größere Herausforderungen. Er nennt nur einige:
Österreichs Wirtschafts- und Budgetlage ist in einer Rezession, die Bundesregierung muss sparen, auch das Land Salzburg muss sparen. Zugleich muss die Wirtschaft angekurbelt werden. Die Klimakrise macht selbstverständlich auch vor Salzburg nicht halt.
Der Bundespräsident wünscht Karoline Edtstadler viel Erfolg und auch das nötige Quäntchen Glück.
Er bezieht sich auf ihre Zeit als Staatssekretärin und Ministerin, wo beide oft miteinander zu tun hatten. Van der Bellen hob den vertrauensvollen Austausch hervor und erinnert sich zurück an den gemeinsamen, sehr beeindruckenden Besuch beim leider inzwischen verstorbenen Papst Franziskus in Rom im Jahr 2021.
Die Angelobung:
Der Salzburger Landtag hat Karoline Edtstadler in seiner Sitzung vom 2. Juli zur Landeshauptfrau von Salzburg gewählt. Die Landeshauptfrau ist auf Grund der Bestimmungen der Bundesverfassung vor Antritt ihres Amtes vom Bundespräsidenten anzugeloben.
Der Bundespräsident ersucht Karoline Edtstadler folgendes Gelöbnis zu leisten und mit einem Zeichen ihrer Zustimmung sowie durch ihre Unterschrift zu bekräftigen: „Ich gelobe, dass ich die Verfassung und alle Gesetze der Republik getreulich beobachten und meine Pflicht nach bestem Wissen und Gewissen erfüllen werde.“
Fotos: Peter Lechner/HBF
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08.07.2025
SADOCC (Dokumentations- und Kooperationszentrum Südliches Afrika) veranstaltet den jährlichen Nelson Mandela Tag am 28. Juli 2025 in der Seestadt.
Im Sinne des Globalen Lernens wird der heurige Nelson Mandela Tag am Beispiel der „Freedom Charter“ die Bedeutung von Zusammenhalt innerhalb und zwischen Gesellschaften beleuchten. Die Freedom Charter wurde vor 70 Jahren, als Zeichen gegen die Spaltung der Gesellschaft, beschlossen. Welche Bedeutung die Freedom Charter heute für Südafrika hat und was man davon für Österreich ableiten kann, wird Thema des diesjährigen Programmes sein.
https://www.sadocc.at/
Foto: SADOCC
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07.07.2025
Salzburg tagt ganz vorne mit: Platz 2 im Kongresstourismus
Kongress und Tagungstourismus in Salzburg mit neuem Rekord Starkes Plus bei Veranstaltungen, Teilnehmer:innen & Nächtigungen Salzburg nach Wien beliebteste Meeting-Destination
Salzburg zählt – nach Wien – zur gefragtesten Destination für Kongresse, Tagungen und Events in Österreich. 2024 fanden rund 6.100 Veranstaltungen mit knapp 357.000 Teilnehmer:innen im Bundesland statt. Dadurch wurden über 621.000 Nächtigungen generiert. Die kürzlich veröffentlichten Zahlen* unterstreichen einmal mehr die Bedeutung des Meeting-Segments für den Salzburger Tourismus. Und auch nachgelagerte Branchen profitieren, denn die Ausgaben pro Tagungsgast liegen zwischen 450 € und 550 € pro Tag.
Das Bundesland Salzburg konnte seine Position als gefragte Meeting-Destination 2024 weiter ausbauen. Im Vergleich zu 2023 stieg die Zahl der Veranstaltungen um 8,1 % und die der Teilnehmer:innen um 21,5 %. Das kräftigste Plus gab es bei den Nächtigungen, die sich um 30 % erhöht haben. Zurückführen lässt sich das darauf, dass 2024 viele internationale Kongresse in Salzburg stattgefunden haben. Bei diesen lag die durchschnittliche Nächtigungsanzahl bei 4,95 pro Person – ein Spitzenwert im Österreichvergleich.
Die steigende Attraktivität Salzburgs als Meeting-Destination ergibt sich durch ein Zusammenspiel verschiedenster Standortfaktoren. „Die Region ist aufgrund ihrer geografischen Lage ideal, um Menschen aus aller Welt zusammenzubringen. Außerdem überzeugt Salzburg durch kompakte Wege, eine sehr gute Infrastruktur und vielfältige Veranstaltungsorte – von historischen Locations bis hin zu modernen Kongresszentren“, betont Heidi Strobl, Geschäftsführerin des Salzburg Convention Bureau (SCB). Mit ihrem Team zeichnet sie dafür verantwortlich, nationale sowie internationale Events zu akquirieren.
Kongresstourismus treibt regionale Wertschöpfung an
Zum Meeting-Segment zählen Tagungen, Events und Kongresse, die länger als einen Tag dauern und mehr als 15 TeilnehmerInnen zählen. Wien belegt im Ranking der österreichischen Kongress- und Tagungsdestinationen den Spitzenplatz. Gleich dahinter reiht sich Salzburg ein. Jeder 4. Kongress wird mittlerweile in Salzburg durchgeführt. Erst kürzlich hat man die Zusage für die Austragung eines internationalen Events bekommen. Im Frühjahr 2029 findet der 16. Weltkongress für Kinderdermatologie, zu dem über 4.000 Fachleute erwartet werden, in der Mozartstadt statt. „Wir haben hier gemeinsam mit den Salzburger Landeskliniken am Bewerbungsverfahren teilgenommen und konnten uns gegen Singapur, Calgary und Prag durchsetzen“, freut sich SCB-Geschäftsführerin Strobl.
Vom Anstieg des Kongress- und Tagungstourismus profitieren auch lokale Dienstleister und Betriebe. Ob internationale Fachkonferenz oder Firmentagung – Geschäftsreisende, die zu Kongressen und Meetings anreisen, kurbeln die lokale Wirtschaft kräftig an. Jeder einzelne Gast gibt für Übernachtungen, Gastronomie, Mobilität und weitere Dienstleistungen im Schnitt zwischen 450 € und 550 € pro Tag aus.
Meetingbranche "bespielt" Stadt und Land
Der Kongress- und Tagungstourismus belebt aber nicht nur die Stadt, getagt wird auch im Land Salzburg. Etwa die Hälfte der rund 6.100 Veranstaltungen fand in den Gebirgsgauen bzw. im Flachgau statt. Vor allem internationale Kongresse werden überwiegend im städtischen Raum abgehalten und so lukrierte das Meeting-Segment im vergangenen Jahr mehr als 13 % aller touristischen Nächtigungen in der Stadt Salzburg. Nachhaltigkeit spielt auch im Tagungsbereich eine zunehmend wichtige Rolle. Zahlreiche Veranstaltungen wurden 2024 als „Green Meeting“ zertifiziert – ein Zeichen für das steigende Bewusstsein in Bezug auf Umweltverantwortung und Ressourcenschonung.
Salzburg Convention Bureau
Das Salzburg Convention Bureau (SCB) repräsentiert Salzburg seit über 20 Jahren als Veranstaltungsdestination. Kernaufgabe ist es, nationale sowie internationale Events zu akquirieren. Dafür sind die Experten viel unterwegs. Es wird laufend an weltweiten Ausschreibungen für Kongresse und Tagungen teilgenommen und Salzburg als Austragungsort „gepitcht“. Zentrales Tätigkeitsfeld ist darüber hinaus die Servicierung von Meetingplanern. Das SCB ist offizieller Ansprechpartner für Tagungen, Kongresse, Incentives und Events in Stadt und Land Salzburg. Das 4 köpfige Team unterstützt mit relevanten Informationen, kreativen Ideen und den richtigen Kontakten. Regionale, nationale und internationale Veranstalter werden kostenfrei und neutral beraten. Die Experten vermitteln zentrale Locations für große Kongresse genauso wie außergewöhnliche Orte und Hidden Places für Side Events. Sie stellen auch Kontakte zu Catering Unternehmen, Event Agenturen, Hotels und anderen relevanten Dienstleistern her. Dabei können sie auf einen Pool aus rund 70 Partnern aus dem gesamten Bundesland Salzburg zurückgreifen. Als Verein organisiert, bietet das SCB seine Beratungs- und Serviceleistungen ohne Kosten und unabhängig an.
Foto: Eva trifft Fotografie
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04.07.2025
Rosewood Vienna erweitert das Erlebnis der Grand-Hospitality: Suiten und Atrium neu inszeniert.
Neue Suiten zwischen historischem Flair und moderner Wohlfühlkultur.
Neue Suiten mit Fokus auf Privatsphäre, Komfort und Wohlbefinden
Im Rosewood Vienna wurden drei neue Suiten geschaffen, die Gästen ein besonders erlesenes, individuell gestaltetes Erlebnis versprechen. Die neuen Rückzugsorte sind ganz auf Ruhe, Entschleunigung und stilvollen Komfort ausgelegt – mit dem Anspruch, höchsten Wohngenuss in Verbindung mit lokaler Identität zu bieten, der vor allem in der St. Peter’s Wellness Suite durch eine exklusive Wohlfühldimension mit privater Sauna und Dampfbad seinen besonderen Ausdruck findet.
Royal Graben House mit historischem Charakter
Das neu gestaltete Royal Graben House scheint dafür wie geschaffen: 175 Quadratmeter Wohnfläche, fast sieben Meter hohe Decken, ein prachtvoller Stuck-Salon aus dem 19. Jahrhundert – liebevoll restauriert bis ins kleinste Detail. Die Suite liegt direkt am Graben und eröffnet einen exklusiven Blick auf die Wiener Innenstadt. Durch das Zusammenspiel aus historischer Bausubstanz und zeitgemäßem Interior Design entsteht ein Refugium von besonderer Qualität und Atmosphäre.
St. Peter’s Suiten: Urbanes Wohnen mit Wellnesserlebnis
Ergänzt wird dieses stilvolle Ensemble durch zwei weitere Rückzugsorte – die St. Peter’s Suite (60 Quadratmeter) und die St. Peter’s Wellness Suite (70 Quadratmeter). Beide verbinden wohltuende Großzügigkeit mit einem Gefühl von Geborgenheit und Intimität. Die St. Peter’s Suite eröffnet durch raumhohe Fenster einen eindrucksvollen Blick auf die barocke Peterskirche und bringt mit maßgefertigtem Mobiliar und ausgewählter Wiener Kunst ein Stück zeitgenössischer Kultur ins Private. Die Wellness Suite wiederum lädt mit eigener Sauna und Dampfbad zu kostbaren Momenten der Erholung ein – eine Oase für Körper und Geist mitten in der Stadt. All diese Facetten erzählen von einer feinsinnig kuratierten Gastlichkeit.
Das neue ARTrium als Kunst- und Begegnungsraum
Ein zentraler Bestandteil des neuen Raumkonzepts ist das neugestaltete ARTrium – ein architektonisch markanter Empfangsbereich, der zugleich als inspirierender Ort kultureller Begegnung dient. Regelmäßig finden hier Ausstellungen statt, etwa mit Werken von Hermann Nitsch oder Denise Rudolf Frank, die dem Raum eine sinnliche und intellektuelle Tiefe verleihen. Auch außerhalb der kuratierten Phasen bleibt das sogenannte ARTrium ein Ort des Austauschs – geprägt von klarer architektonischer Sprache und künstlerischem Anspruch.
https://www.rosewoodhotels.com
Fotos: Rosewood Vienna
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04.07.2025
Armenischer Botschafter auf Antrittsbesuch in Kärnten
Landeshauptmann Kaiser empfing Andranik Hovhannisyan zum Arbeitsgespräch über mögliche Kooperationen
Der Botschafter Armeniens in Österreich, Andranik Hovhannisyan, absolvierte heute, Freitag, seinen Antrittsbesuch bei Landeshauptmann Peter Kaiser. Armenien ist dabei, sich immer mehr Europa und der Europäischen Union anzunähern. Daher war es dem Botschafter auch wichtig, über mögliche Kooperationen mit Kärnten zu sprechen. Kaiser stellte Hovhannisyan den Standort Kärnten vor. Dabei hob er vor allem die Stärken des Landes in Informations- und Kommunikationstechnologien, der Holzindustrie, im Tourismus oder bei erneuerbaren Energien hervor. Außerdem verwies er auf die enge Zusammenarbeit mit den Nachbarregionen und ging auch auf sein Engagement im europäischen Ausschuss der Regionen ein. „Ich kann mir Kooperationen mit Armenien in verschiedenen Bereichen vorstellen. Insbesondere Kunst und Kultur bieten immer positive Möglichkeiten für einen gegenseitigen Austausch“, so Kaiser. Mit dem armenischen Botschafter ist er heuer nämlich schon einmal zusammengetroffen, als im April Kunstschaffende aus Armenien und Österreich im Rahmen von „XYLON Österreich“ und „KulturDialog Armenien“ in der BV-Galerie gemeinsam ihre Arbeiten präsentiert haben. Der Botschafter zeigte sich vor allem am Klagenfurter Lakesidepark und der Fachhochschule Kärnten interessiert. An möglichen Kooperationsbereichen nannte er Wirtschaft, Tourismus, Forschung, erneuerbare Energien, Umweltthemen und Bildung als besonders wichtiges Thema.
Fotos: LPD Kärnten/Gleiss
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03.07.2025
Austrian Forum for Peace: Europa zwischen transatlantischer Erosion und geopolitischer Neuorientierung
Stadtschlaining: Ein wichtiges Thema der Konferenz widmete sich den Auswirkungen des Endes der transatlantischen Führungsrolle der USA für Frieden - das Austrian Forum for Peace beschäftigte sich mit den transatlantischen Verschiebungen durch den Rückzug der USA von ihrer globalen Führungsrolle. In Podiumsdiskussionen reflektierten internationale Experten über Herausforderungen und neue Strategien in der Friedensforschung sowie Europas Umgang mit Russland und sicherheitspolitischen Dilemmata.
Transatlantischer Drift und Europas Suche nach neuer Verantwortung
Im Vormittagspanel unter dem Titel „Transatlantic Drift – Who Will Lead on Peace and Human Security?“ diskutierten führende Vertreter aus Forschung und Diplomatie über die gegenwärtige Rolle Europas in der globalen Friedenspolitik.
Wolfgang Petritsch, Präsident des Österreichischen Instituts für Internationale Politik (oiip), erinnerte an das historische Bild Europas als „schlafender Kontinent“ nach dem Zweiten Weltkrieg – ein Zustand, der nun endgültig der Vergangenheit angehöre. Die geopolitischen Spannungen an Europas Rändern sowie politische Umbrüche im Inneren deuteten auf eine fundamentale Zäsur hin. Die kulturellen Verschiebungen, unter anderem verbunden mit dem Aufstieg von Figuren wie Donald Trump, seien weniger Ursache als vielmehr Symptom eines tieferliegenden Wandels.
Der britische Friedensforscher Oliver P. Richmond kritisierte den Rückfall in überholte Denkmuster und sprach sich für ein neues konzeptionelles Denken jenseits staatlicher Kategorien aus. Theorien der Friedens- und Konfliktforschung würden den Weg weisen, um Themen wie globale, geschlechtsspezifische, historische, ökologische und rassistische Gerechtigkeit stärker ins Zentrum zu rücken. Zugleich hätten die USA durch ihr internationales Auftreten Vertrauen eingebüßt – auch im Hinblick auf zukünftige Partnerschaften.
Moderiert wurde die Diskussion von Irene Giner-Reichl, ehemaliger Ständiger Vertreterin Österreichs bei den Vereinten Nationen in Wien sowie früherer Botschafterin in China, der Mongolei, Brasilien und Suriname.
Öffentliche Diskussion: Neue Wege im Umgang mit Russland?
Am frühen Abend fand vor über 100 Besucher eine öffentliche Podiumsdiskussion unter dem Titel „Europa ohne Washington? Neue Strategien im Umgang mit Russland“ statt. Die lebhafte Debatte, moderiert von Damita Pressl, mit Heinz Gärtner (Universität Wien), Alexander Dubowy (Osteuropa-Analyst), Georg Häsler (NZZ) und der ehemaligen Außenministerin Ursula Plassnik zeigte unterschiedliche Einschätzungen zur Zukunft der europäischen Sicherheitspolitik, zum Umgang mit Russland und zur Rolle der Friedensarbeit.
Gärtner verwies im Hinblick auf neue Friedensinitiativen auf die historische Bedeutung der KSZE (Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa), die in den 1970er-Jahren entscheidend zur Unterstützung zivil-gesellschaftlicher Bewegungen im Ostblock beigetragen habe – etwa in der damaligen Tschechoslowakei.
Plassnik unterstrich mit Blick auf den Krieg in der Ukraine die Relevanz multilateraler Bemühungen. Als Beispiel nannte sie die 2024 von der Schweiz organisierte Hochrangige Konferenz zum Frieden in der Ukraine, an der zahlreiche Staats- und Regierungschefs teilnahmen und so versucht wurde, Russland an den Verhandlungstisch zu bringen. Sie betonte zu Österreichs Sicherheitspolitik, dass es hier um den effektiven Schutz der Bevölkerung, der demokratischen Institutionen und des Staatsgebiets gehe.
Desinformation und Frieden
Auch die hybride Kriegsführung Russlands in Europa – insbesondere durch gezielte Desinformation – wurde intensiv thematisiert. Dieses Thema steht im Mittelpunkt des heutigen Konferenztags (2. Juli): Vor dem traditionellen Burgfest wird bei freiem Eintritt die Dokumentation „How to Build a Truth Engine“ (Executive Producer: George Clooney) gezeigt. Im Anschluss steht Regisseur Friedrich Moser im Rahmen einer Diskussion für Fragen des Publikums zur Verfügung.
https://www.ac4p.at
Fotos: Austrian Forum of Peace
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01.07.2025
Der renommierte Koch feierte das Opening seines Projekts "Gutshof & Weinhandlung", das einen Meilenstein in der Weiterentwicklung des Ortskerns von Feuersbrunn darstellen soll.
Toni Mörwald hat immer etwas zu tun. Wenn der renommierte Koch nicht gerade selbst hinter dem Herd steht und an seinem Handwerk feilt, dann arbeitet er wohl am nächsten großen, gastronomischen Projekt. Eines dieser großen Vorhaben, das bereits im vergangenen Jahr angekündigt wurde (LEADERSNET berichtete) wurde vor Kurzem fertiggestellt und feierlich eröffnet: "Mörwald Gutshof & Weinhandlung", ein Projekt, das Toni Mörwald gemeinsam mit seiner Frau Eva in Feuersbrunn am Wagram auf die Beine gestellt hat.
"Wir setzen auf die Verbindung von Tradition und Innovation", so Mörwald über das neue Projekt. "Mit dem Gutshof und der Weinhandlung schaffen wir nicht nur ein neues touristisches Angebot, sondern tragen auch maßgeblich zur Belebung des Ortskerns bei. Das Projekt zeigt, dass nachhaltige Entwicklung und ökonomischer Erfolg Hand in Hand gehen können."
Ein Blick auf das neue Projekt
Das Projekt befindet sich in den Räumlichkeiten eines ehemaligen Gutshofes und wurde mit viel Feingefühl für die Historie sowie mit Blick in die Zukunft in ein stilvolles Ensemble verwandelt, das Tradition und Moderne unter einem Dach vereinen soll. Zentrale Bestandteile sind die 23 luxuriösen Zimmer und Suiten, die mit hochwertigen Materialien, regionalem Flair und einem eleganten Design als Rückzugsorte für Genussreisende im Norden Österreichs zur Verfügung stehen. Ergänzt wird dieses Beherbergungskonzept durch modern ausgestattete Konferenzräume, die Feuersbrunn als Veranstaltungsort für Seminare und private Feiern neu positionieren sollen.
Neben den luxuriösen Zimmern und Suiten gibt es ein weiteres Herzstück, nämlich das kulinarische Angebot der Gutshofküche, in der regionale Zutaten zum Einsatz kommen und zu raffinierten Gerichten verarbeitet werden. Direkt angeschlossen sind zudem eine Greißlerei, eine Markthalle für Bauernmärkte sowie ein Café mit Rooftop-Bar. Als weitere Highlights gelten zudem die Weinhandlung, die sowohl Tropfen aus der Region als auch internationale Weine listet, als auch die begrünte Dachterrasse, die für entspannte Momente sorgt und zum Verweilen einlädt.
Immer im Fokus bei der Umsetzung des Hauses, das zum Projekt Ortskern 2025 gehört, stand dabei die Nachhaltigkeit: von der behutsamen Sanierung der Bausubstanz bis zur energieeffizienten Bauweise. Mit der Errichtung der neuen Beherbergungsstätte verfolge die Gemeinde schließlich das Ziel, Feuersbrunn als touristische Destination im Herzen des Wagramer Weinbaus zu etablieren.
Das große Opening
Zur feierlichen Eröffnung ist eine Vielzahl an Gästen erschienen, die von den Mörwald-Töchtern Antonia, Johanna und Theresia durch den Mittag geführt wurden. Die Anwesenden erhielten tiefreichende Einblicke in die Planung und Bauzeit des Gutshofes. Unterstützt wurden die Frauen dabei von anderen Redner:innen – darunter auch die Architekt:innen des Projekts, die mit detaillierten Ausführungen zur architektonischen Vision und den baulichen Herausforderungen den Zuhörer:innen neue Perspektiven eröffneten.
Ebenfalls zu Wort kamen langjährige Partner:innen des Guthofes, die ihre Erfahrungen und die enge Zusammenarbeit während der Bauphase thematisierten. Der Bürgermeister von Grafenwörth, Alfred Riedl, betonte zudem in seiner Rede die Bedeutung des Gutshofes für die Region und würdigte den Einsatz aller Beteiligten. "Ohne die Familie Mörwald und die großartigen Winzer:innen der Region würde Feuersbrunn nicht seinen Ruf als Gourmetdestination weit über die Grenzen von Niederösterreich hinaus haben", so Riedl. Rund um den Nachmittag nutzten die Anwesenden die Möglichkeit für Gespräche und führten angeregte Diskussionen, die den Zusammenhalt und die gemeinsame Freude über das gelungene Projekt spürbar machten.
"Es ist ein Wahnsinn, was wir geschafft haben, um 12:00 Uhr sind die letzten Bauarbeiter durch den Hinterausgang gegangen, um 13:00 Uhr haben wir unser Event begonnen und heute Abend um 19:00 Uhr ziehen bereits die ersten Hotelgäste ein", freut sich Mörwald. Und auch Bernhard Ott, vom Weingut Bernhard Ott Feuersbrunn, zeigt sich begeistert: "Wir sind sehr stolz, dass wir ins Feuersbrunn diese Partnerschaft leben können, weil ein schönes Hotel, ein schönes Restaurant, gutes Essen und guter Wein gehört einfach zusammen."
https://www.moerwald.at
Fotos: Rene Brunhölzl
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01.07.2025
Landeshauptmann Kaiser und Botschafterin Qi Mei trafen sich zum Arbeitsgespräch – China als wichtiger Handelspartner Kärntens in Asien – Kärnten immer beliebter werdendes Tourismusziel
Die chinesische Botschafterin, Qi Mei, stattete bei Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser ihren Antrittsbesuch ab. Im Mittelpunkt standen die Beziehungen in Tourismus, im tertiären Bildungssektor und auf wissenschaftlicher sowie wirtschaftlicher Ebene. Eingangs gab Kaiser der Botschafterin einen Überblick über die wirtschaftliche und politische Landschaft Kärntens. Informations- und Kommunikationstechnologie, Holzwirtschaft und Tourismus wurden von Kaiser als die drei wichtigsten wirtschaftlichen Säulen präsentiert. „Kärnten und die Steiermark sind in der European Semiconductor Regions Alliance vertreten und stellen wichtige Standorte für die europäische Halbleiterindustrie dar“, so Kaiser und fügte hinzu: „Kärnten ist über die EUREGIO mit den Nachbarregionen in Nord-Italien verbunden und mit der Fertigstellung der Koralmbahn entsteht ein einzigartiger Wirtschaftsraum mit viel Potential.“ Kaiser erwähnte auch, dass zurzeit elf chinesische Staatsbürgerinnen und -bürger an der Gustav-Mahler-Privatuniversität für Musik (GMPU) inskribiert sind und zudem eine Projektpartnerschaft mit einer chinesischen Universität besteht. Wirtschaftlich bestehen bereits Kooperationen zwischen chinesischen und Kärntner Unternehmen, welche Seitens China als positiv und konstruktiv wahrgenommen werden. Qi Mei verortet in weiteren möglichen Projekten daher sehr viel Potential. Für die Botschafterin, die das Amt seit 2023 bekleidet, beginnt Diplomatie auf einer sehr niederschwelligen, freundschaftlichen Ebene des Austauschs und des Vertrauens - dementsprechend möchte die Botschafterin das Konzept der Regions- bzw. Städtepartnerschaften verstärken. „Durch kontinuierlichen Austausch und gegenseitige Besuche habe Kärnten die einzigartige Möglichkeit, sich als Tourismus- und Kulturlandschaft zu positionieren – nur wenige Chinesen und Chinesinnen sind sich der Schönheit, kulturellen Tiefe und der Idylle Kärntens bewusst“, betonte sie. Ab den 1980er bis in die 2000er-Jahre unterhielt das Bundesland Kärnten mit der chinesischen Provinz Guangxi eine Regionalpartnerschaft. Auch auf Städte- und Gemeindeebene existieren Partnerschaften zwischen Kärnten und der Volksrepublik. So ist Klagenfurt Partnerstadt von Nanning, der Hauptstadt der Provinz Guangxi. Ferlach hat seit 2019 eine Absichtserklärung mit der Altstadt Rongcheng der Stadt Jieyang in der südchinesischen Provinz Guangdong.
Fotos: LPD Kärnten/Bauer
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30.06.2025
Vom 17. bis zum 27. September 2025 loten die MUSIKTHEATERTAGE WIEN gesellschaftliche Verschiebungen aus
Die MUSIKTHEATERTAGE WIEN 2025 widmen sich dieses Jahr den unmerklichen Verschiebungen und subtilen Brüchen unserer sozialen und kulturellen Normen. Das Festival zeigt, wie kleine Verschiebungen und Risse Großes bewegen können. In der Eröffnungsproduktion THE RISE etwa verschieben sich die Ebenen, wenn ein Gehörloser dem Publikum in Gebärdensprache die Geschichte erzählt und damit auch die Norm der Rezeption. Die Radau-Operette STADT DER TEUFEL wiederum hinterfragt Machtstrukturen in Kulturbetrieben. Während sich in VENUS IM PELZ das Machtverhältnis zwischen Frau und Mann verschiebt. In SPLICE schieben sich gleich 12 Stimmen in einen Körper. THE RESILIENCE OF SISYPHOS untersucht mit dem Publikum in einer Escape-Room-Experience, wie sich die Vorzeichen der Klimakatastrophe verschieben. Die musikalische Reise LET ME PLAY THE LION TOO spielt mit den Identitätskrisen der Musiklegende Liberace. BEING KARL DIETER zerlegt die Musik in ihre Einzelteile. In der Zacherlfabrik bleibt von Überflüssigem und Altlasten am Ende nur PULVER übrig. Und gegen Festival-Ende verwandelt DICHTES HOLZ den Gedenkwald in Aspern zu einem Ort des Zuhörens, an dem Vergangenes niemals verstummt.
Die künstlerischen Leiter Georg Steker und Thomas Cornelius Desi zum diesjährigen Programm
“Die diesjährigen Produktionen stellen etablierte Strukturen und Paradigmen auf den Prüfstand. Nicht selten finden große Verschiebungen sehr langsam und subtil statt. Aber mit fatalen Folgen – wie THE RESILIENCE OF SISYPHOS dies anhand der Klimakrise thematisiert. In unserer Eröffnungsproduktion THE RISE ist die Verschiebung eine sehr sanfte, aber dafür umso schöner, wenn ein Gehörloser dem Publikum in Gebärdensprache nicht nur die Geschichte erzählt , sondern auch die Musik erzeugt. Das ist im Musiktheater doch recht ungewöhnlich. So wollen wir uns über die Frage der Teilhabe am Musiktheater von gehörlosen oder schwerhörigen Menschen unterhalten. Als Akteur:innen sowie Zuschauer:innen” - Georg Steker.
“Musiktheater ist nicht nur Seismograph, sondern auch Installateur von Rissen im System. Verschiebungs-Vorgänge, die so viel Irreversibles in sich tragen, lösen Alarm aus. Aber an wen geht der? Hat das Theater denn „Macht“ zu verändern? Sind die Akteure und das Publikum noch zu trennen? Wir glauben nein, denn erst aus der Inklusion als Selbstverständnis entsteht ein neuer Mehrwert der Gesellschaft. Zwischen Ernst und Spass steht das Spiel. Theater wird auf diese Weise zum Pendel zwischen Zeigen und Schauen/Hören. Rollenwechsel sind die Essenz von Performance und Gesellschaft. Es lebe der Rollenwechsel!” - Thomas Cornelius Desi.
Mit diesem reichhaltigen Programm nehmen die MUSIKTHEATERTAGE WIEN das Publikum vom 17. bis 27. September mit auf eine abwechslungsreiche Klangreise und entführt es dabei in das Odeon Theater, das Theaters am Werk, den Reaktor, in die Zacherlfabrik, das WUK, die Alte WU Wien, das MuTh sowie in den Gedenkwald Aspern.
Der Projektraum des WUK wird während des gesamten Festivals zum Treffpunkt für Künstler, Publikum und das Festival-Team: Ein Ort des Austauschs und der Begegnungen in entspannter Atmosphäre abseits der Musiktheater-Produktionen. Ob gemeinsames Frühstücken nach morgendlicher Wellness, entspanntes Arbeiten im Co-Working-Space, neugierig machendes Vermittlungsprogramm oder die Late-Night Konzert-Sessions des CLUB MOSAIK.
Zu sehen und hören gibt es dieses Jahr sechs Uraufführungen, zwei Österreich-Premieren sowie eine Wien-Premiere.
Unerhörte Welten und ein Tanz mit dem Teufel
Zur Eröffnung der MUSIKTHEATERTAGE WIEN erschafft das das renommierte ICTUS Ensemble aus Belgien mit THE RISE eine neue Welt: Der junge gehörlose Performer Ruben Grandits führt das Publikum durch den Schlund des Vulkans Averno, den Ort des Übergangs zwischen der Welt der Lebenden und der Welt der Toten. Und obwohl Grandits gehörlos ist, ist er der einzige, der dem Publikum die Geschichte vermitteln kann.
Die Berliner Musiktheater-Gruppe glanz&krawall versetzt Wien mit ihrer Radau-Operette in höllischen Aufruhr: In STADT DER TEUFEL prallen Suppès Operette und Bulgakows Gesellschaftssatire aufeinander. glanz&krawall schicken Satan Voland, Margarita und eine Schar diabolischer Figuren durch Ballsaal, Stadtfest und Theaterraum. Zwischen Revolte in der Hölle und Hedonismus und Karrierewahn auf Erden geraten Machtverhältnisse ins Wanken. Auch der Kulturbetrieb bekommt sein Fett weg.
Gespaltene Persönlichkeiten
Pianist Marino Formenti und die Kompanie errortheater laden in LET ME PLAY THE LION TOO zur Séance und beschwören in einer musiktheatralen Zeremonie den Geist des legendären Starpianisten Liberace, um das Publikum in Kunst und Abgrund eskapistischer Unterhaltung einzuführen. Es entsteht eine Komposition des Scheiterns. Das ist die große Macht des Showbiz: Die gebrochene Identität des Bühnenvirtuosen wird in Spaß und Magie verwandelt. Die Quellen der künstlerischen Manipulationen sind die gespaltene Identität auf und hinter der Bühne. SPLICE verschweißt zwei Performances über das “Ich”. NOCTURNES von Thomas Cornelius Desi ist inspiriert von der Idee einer multiplen Persönlichkeit. Für die Sopranistin Manami Okazaki eine Herausforderung, 12 verschiedene Personen zu interpretieren. Im zweiten Teil des Abends, ELEKTRONISCHE ARCHETYPEN, werden die von C.G. Jung entwickelten Archetypen in der Performance von Gilbert Handler als elektroakustische Allegorien mit einem Lautsprecherorchester über kollektive Aspekte von Persönlichkeit hörbar. Fluchtraum und Wahrnehmungsspiele
In den Räumen der ehemaligen WU Wien setzt THE RESILIENCE OF SISYPHOS auf ein interaktives, immersives und gamifiziertes Musiktheater-Format, das Elemente aus Performance, Installation und (Musik-)Theater mit einer Escape-the-Room-Experience vereint. Versucht wird nicht weniger als die Rettung der Welt: Das Publikum wird Teil der Crew an Bord der Raumstation SISYPHOS und navigiert gemeinsam durch fünf Klangräume. Entwickelt mit Wiener Aktivist:innen eröffnet das Format Räume für kollektive Zukunftsfantasien.
Was passiert, wenn die Analyse selbst zur Kunst wird? In BEING KARL DIETER verwandelt Thomas Wally gemeinsam mit Studio Dan die musikalische Werkschau in ein musiktheatrales Kopfkino, das Wahrnehmung, Reflexion und Fiktion unaufhaltsam ineinander überführt.
Masochismus und pulverisierte Erinnerungen
VENUS IM PELZ ist eine Erkundung des berüchtigten Skandalromans von Leopold Sacher-Masoch. Eine Rauminstallation des Architektenduos RUST verwandelt den einstigen Tanzsaal “Etablissement Gschwandner” (heute “Reaktor”) in ein begehbares Labyrinth lustvoller Fantasien. Hier spielte noch Johann Strauss auf, dessen 250.Geburtstag sich heuer jährt – dementsprechend wird die vom Walzerkönig inspirierte Musik von Thomas Cornelius Desi vom Ballensemble Ortner interpretiert. Der “Masoch-ismus” begründet die differenzierte Betrachtung sexueller Deviationen. In dieser Produktion steht allerdings das Hören im Vordergrund: Severin auf der Suche nach der Realisation seiner sexuellen Fantasien macht deutlich, wie das Spiel mit Macht, Unterwerfung und Zustimmung menschliche Beziehungen auf die Probe stellt.
In PULVER zelebrieren Clara Frühstück und Samuel Schaab eine Polyphonie des Zerfalls: Eine Pianistin und ein Performer treffen in einem wandelbaren Bühnenraum aufeinander, der Dinge zum Verschwinden bringt, zerkleinert und auflöst. Der Umgang mit dem Überflüssigen, den Überbleibseln und Altlasten, dem Unerwünschten, dem Abfall wird zum Ausgangspunkt eines Musiktheaters für Kunststoffreste, Schredder, Plastikkeyboards, Elektronik, ein präpariertes Klavier und Textfragmente. Erinnerungen verschwinden nicht einfach. Im Gedenkwald Aspern, am östlichen Rand der Seestadt, erinnern 65.000 Bäume an ebenso viele ermordete jüdische Wiener:innen in der NS-Zeit. Musikalisch und choreografisch erschließt DICHTES HOLZ ein Gelände zwischen Lichtung, Wald, Teich und Wiese, durchzogen von historischen Schichten und alltäglichen Bewegungen. Georg Blaschke und Matthias Kranebitter gestalten gemeinsam mit dem Black Page Orchestra ein Großraumtheater inmitten dieser Landschaft.
CLUB MOSAIK
In frei zugänglichen Afterhour-Sessions laden die MUSIKTHEATERTAGE WIEN mit dem CLUB MOSAIK Künstler:innen des Festivals und der zeitgenössischen Musik-Szene in Wien ein, Neues, Überraschendes oder Unerwartetes zu spielen. Eine gute Gelegenheit für Publikum und Künstler:innen den Festival-Tag informell ausklingen zu lassen. AUSTRIAN MUSIC THEATRE DAY 2025 Der AMD - AUSTRIAN MUSIC THEATRE DAY wurde 2015 im Rahmen der MUSIKTHEATERTAGE WIEN ins Leben gerufen und wird seit 2018 in Kooperation mit mica – music austria/Austrian Music Export durchgeführt. Damit hat sich der AMD als wichtigstes Netzwerktreffen für Musiktheater etabliert. 2025 setzt der AMD einen besonderen Fokus auf Gehörlosigkeit - ausgehend von der diesjährigen Eröffnungsproduktion THE RISE.
https://mttw.at
Fotos: Barbara Pallfy/Valeriya Landar/Ronja Elina Kappl
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30.06.2025
Künstlerische Klangreise: Supreme Classics präsentiert neues Album „Maddalena im Wunderland“
Supreme Classics versammelte Gäste aus Kunst, Kultur und Gesellschaft zur feierlichen Albumpräsentation in der italienischen Botschaft in Wien. Zugegen waren unter anderem Maria Ladurner, Alois Mühlbacher, Tibor Nemeth, Rita Sabo und Liu Zhu.
Mit der feierlichen Präsentation ihres neuen Albums „Maddalena im Wunderland“ setzte Maddalena Del Gobbo am 23. Juni 2025 ein kraftvolles musikalisches Statement. In den Räumlichkeiten der italienischen Botschaft in Wien lud das Klassiklabel Supreme Classics zu einem Abend, der künstlerische Finesse und imaginative Klangwelten in den Mittelpunkt stellte.
Inspiriert von Lewis Carrolls surrealem Klassiker „Alice im Wunderland“, entwirft Del Gobbo ein musikalisches Narrativ, das barocke Klangtraditionen mit moderner Erzählkunst verbindet – poetisch, kraftvoll und frei von Konventionen.
„Mit ‚Maddalena im Wunderland‘ setzen wir ein klares Zeichen für künstlerische Unabhängigkeit und ästhetischen Anspruch. Unser Ziel ist es, Musikerinnen und Musikern nicht nur eine Plattform zu bieten, sondern Raum für Originalität und handwerkliche Meisterschaft zu schaffen“, erklärt Harry Gruber, Gründer von Supreme Classics.
Musikalischer Abend mit gesellschaftlicher Strahlkraft am diplomatischen Parkett
Zahlreiche Gäste aus Kunst, Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft folgten der Einladung von Supreme Classics. Unter ihnen Andrea Cascone (Italienischer Botschafter OSCE), Claudia Cordie (UNICEF), Tessa Fanelsa (Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien), Rico Gulda (Esterházy Privatstiftung), Stefanie Haring (Grand Hotel Wien), Reine Hirano (Musikerin), Manfred Horak (Universität Wien), Maria Ladurner (Sängerin), Sun Ok Lee (Korea Lee), Gerlinde Lorenz (Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien), Christos Makridis (Forbes), Susanne Mayr (Austrian Business Agency), Ethel Merhaut (Sängerin), Alois Mühlbacher (Sänger), Tibor Nemeth (Joseph Haydn Privathochschule), Constantin Pelka (Influencer), Manuela Peressutti (Núela Atelier), Rita Sabo (Künstlerin), Jelynne Suyat (Pianistin) und Liu Zhu (Influencerin).
https://www.supreme-music.group/kuenstler/del-gobbo
Fotos: Florian Godowitz
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27.06.2025
Antrittsbesuch des japanischen Botschafters in Kärnten
Landeshauptmann Kaiser empfing Kiminori Iwama – Gemeinsame Chancen in Bereichen Technologie, Holzindustrie und Forschung erkannt
Japans Botschafter, Kiminori Iwama, besuchte erstmals Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser in Klagenfurt zu einem gemeinsamen Gespräch. Es ging darum, wie die Beziehungen zwischen Kärnten und Japan vertieft werden können – besonders die Bereiche der neuen, grünen Technologien, der Holzindustrie und Forschung haben beim Botschafter Interesse geweckt. Japan gilt als der wichtigste Handelspartner Österreichs in Asien.
Nachdem Landeshauptmann Kaiser seiner Exzellenz den Wirtschafts-, Tourismus- und Forschungsstandort Kärnten nähergebracht hatte, informierte er den Botschafter über Kärntens Mitgliedschaft in der European Semiconductor Regions Alliance (ESRA) - einem Zusammenschluss der Regionen mit angesiedelten Halbleiterindustrien: „Mit Infineon haben wir in Villach einen globalen Player, der weltweit exportiert.“, so Kaiser. Ein weiteres wichtiges Standbein der Kärntner Industrie ist die Verarbeitung, Produktion und Veredelung von Produkten aus der Bauressource Holz: „Kärnten ist zu rund 65% von Wäldern bedeckt – über die Jahrzehnte hinweg haben wir es geschafft die Final-Industrie und Wertschöpfung im Land zu behalten und damit Wohlstand zu erzeugen“. Er erwähnte auch das „Wood Carinthian Competence Center“ (wood kplus) in St. Veit, das u. a. rund um den Baustoff Holz forscht.
Neben den großen Metropolen ist Japan ländlich geprägt– dementsprechend groß war auch das Interesse des Botschafters am Wandel der Holzverarbeitenden Industrie in Kärnten. Durch die wertvollen Einblicke die der Landeshauptmann gewährte, erhofft sich Japan ebenfalls den ländlichen Raum wirtschaftlich und nachhaltig stärken zu können. Auch von großem Interesse für den Botschafter aus Japan waren der Bereich der neuen, grünen Technologien und er wünschte sich engere Beziehungen zu Kärnten. Das Konzept von „Partnerstädten“ finde er durchaus Interessant und meinte, dass dies ein erster Schritt und eine gute Basis für weiterführende und vertiefende Beziehungen zwischen Kärnten und Japan darstellen würden. Der Botschafter lud den Landeshauptmann auch zur Weltausstellung 2025 nach Osaka ein, an der auch eine Wirtschaftsdelegation der WKO Kärnten vertreten sein wird.
Eine Herausforderung, die sich Japan und Kärnten stellen, sind die schwachen Geburtenraten und der demografische Wandel. Kaiser erzählte dem Botschafter, dass Kärnten besonders viel darin liege, die Kinderbetreuung breit aufzustellen und somit Müttern einen raschen Wiedereinstieg in die Arbeitswelt zu ermöglichen. Der Botschafter zeigte sich ebenfalls von der kulturellen und historischen Tiefe des Landes beeindruckt – Kaiser ergänzte, dass Kärnten an der Schnittstelle dreier großer europäischer Kulturen liegt, was in Europa eine Seltenheit darstellt.
Fotos: LPD Kärnten/Bauer
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26.06.2025
Kittenberger Chalets am Gartensee – Wo Natur auf Eleganz trifft
Inmitten der malerischen Landschaft des niederösterreichischen Kamptals, nahe der renommierten Weinstadt Langenlois, bieten die Kittenberger Chalets am Gartensee ein unvergleichliches Refugium für Erholungssuchende mit höchsten Ansprüchen.
Einzigartiges Wohnerlebnis inmitten der Natur
Die 20 exklusiven Chalets, eingebettet in individuell gestaltete Themengärten, vereinen traditionelle Architektur mit modernem Komfort. Ob Winzerstöckl, Landhaus, Villa oder Studio – jedes Chalet bietet:
Privaten Zugang zum 3.400 m² großen Naturbadeteich
Eigener GartenSPA mit Sauna, Feuerwasserwanne oder heißer Badewanne unter freiem Himmel
Voll ausgestattete Küchenzeile und stilvolle Wohnbereiche
Klimaanlage, Fußbodenheizung und kostenfreies WLAN
Ein besonderes Highlight ist der tägliche, kostenfreie Eintritt in die angrenzenden Kittenberger Erlebnisgärten mit über 50 Themengärten auf 60.000 m² – ein Paradies für Gartenliebhaber und Genießer.
Ganzjähriger Genuss
Die Chalets sind das ganze Jahr über buchbar und bieten zu jeder Jahreszeit ein einzigartiges Erlebnis:
Frühlingserwachen: Blütenpracht und milde Temperaturen laden zum Verweilen ein.
Gartensommer: Sonnige Tage am See und laue Abende im eigenen Garten.
Blumenherbst: Ein Farbenspiel der Natur, ideal für Spaziergänge und Weinverkostungen.
Adventzauber & Winterromantik: Stimmungsvolle Dekorationen und besinnliche Ruhe.
Kulinarik und Service
Auf Wunsch wird ein reichhaltiger Frühstückskorb direkt ins Chalet geliefert. Abendmenüs oder Grillpakete mit regionalen Spezialitäten runden das kulinarische Angebot ab. Für Gäste mit vierbeinigen Begleitern stehen Chalets mit eingezäunten Gärten und ein eigener Hundebadeteich zur Verfügung.
Die ruhige Lage, kombiniert mit modernster Ausstattung und diskretem Service, macht die Kittenberger Chalets am Gartensee zur idealen Wahl für alle, die Exklusivität und Naturverbundenheit schätzen.
https://www.kittenberger-urlaub.at
Fotos: Andreas Hofer Photography
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25.06.2025
Ungarns Botschafterin auf Antrittsbesuch in Kärnten
Landeshauptmann Kaiser empfängt Edit Bátorfi: Gespräche über vertiefte Zusammenarbeit und gemeinsame Projekte auf mehreren Ebenen
Edit Bátorfi, seit August 2023 Botschafterin von Ungarn in Österreich, absolvierte am heutigen Dienstag ihren Antrittsbesuch bei Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen mögliche wirtschaftliche Kooperationen und Partnerschaften sowie die angespannte wirtschaftliche Lage vieler EU-Mitglieder. Landeshauptmann Kaiser gab der Botschafterin einen umfassenden Einblick in Kärntens Wirtschaftsstruktur und Tourismuslandschaft. Besonderes Augenmerk lag auf potenziellen Kooperationen und Investitionen im Technologiesektor – insbesondere im Bereich der neuen, grünen Technologien. „Unser Regierungsprogramm ist fest an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen ausgerichtet, die direkt mit der Agenda 2030 der Europäischen Union verknüpft sind“, erklärte Kaiser. „Nachhaltigkeit und Innovation schließen einander in Kärnten nicht aus – im Gegenteil: Sie gehen Hand in Hand.“ Kaiser und Botschafterin Bátorfi waren sich einig, dass die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der EU-Mitgliedstaaten, insbesondere im Bereich Technologie, intensiviert und weiter ausgebaut werden muss. Großes Interesse zeigte die ungarische Botschafterin am Lakeside Science & Technology Park in Klagenfurt. Ungarn investiere verstärkt in Zukunftstechnologien und suche gezielt nach Partnerschaften innerhalb der Europäischen Union – etwa im Bereich grüner Technologien wie Photovoltaik und deren Weiterentwicklung.
Foto: LPD Kärnten/Bauer
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25.06.2025
Vor knapp zwei Monaten hat die Europäische Raumfahrtbehörde (ESA) ihren Satelliten „Biomass“ ins All gebracht. Er soll die Wälder der Welt vermessen. Bei einer internationalen Konferenz in Wien wurden am Montag die ersten spektakulären Bilder der Sonde präsentiert – u. a. vom bolivianischen Regenwald in neuem Detailreichtum.
Man könne jetzt „in den Wald hineinsehen“, sagte ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher. Der aus Tirol stammende ESA-Chef präsentierte die Aufnahmen u. a. zusammen mit der Leiterin des ESA-Erdbeobachtungsprogrammes, Simonetta Cheli, auf dem im Austria Center Vienna laufenden „Living Planet Symposium“. Die „Biomass“-Sonde hat nur ein einziges Instrument an Bord, ein neuartiges Radar, das im P-Frequenzband operiert.
Blick in „grüne Lunge“ des Planeten
Damit lasse sich tief in die oftmals als „grüne Lunge“ unseres Planeten bezeichneten tropischen Wälder der Erde blicken. Das Signal, das nach dem Auftreffen der Strahlung gemessen wird, erlaubt das Abschätzen der tatsächlich dort vorhandenen Biomasse. Das sei ein völlig neuer Zugang, wie u. a. der aus Österreich stammende ESA-Projektmanager Michael Fehringer erklärte.
Bisherige Aufnahmen im optischen Bereich zeigten vor allem das Blätterdach. Dieses repräsentiert aber nur ungefähr ein Prozent der Biomasse der Regenwälder. Rund 75 Prozent befinden sich in den Stämmen, geschätzt ein Viertel der Biomasse – und damit auch ein erklecklicher Anteil des gespeicherten Kohlenstoffes – mache das Wurzelwerk aus.
Wenig Wissen über tropische Biomasse
Dass der Ansatz funktioniert, lasse sich schon aus den ersten Aufnahmen herauslesen, die neben Bolivien auch die Amazonas-Region im Norden Brasiliens, Wälder in Indonesien, im afrikanischen Gabun und den Nimrod-Gletscher in der Antarktis zeigen. Man richte das Instrument auch auf Eisflächen und Wüsten, da die Technologie auch verheiße, hier etwas unter die Oberfläche blicken zu können, so der „Biomass“-Missionsmanager der ESA, Klaus Scipal, ebenfalls ein österreichischer Wissenschaftler.
Wenig Wissen über tropische Biomasse
Dass der Ansatz funktioniert, lasse sich schon aus den ersten Aufnahmen herauslesen, die neben Bolivien auch die Amazonas-Region im Norden Brasiliens, Wälder in Indonesien, im afrikanischen Gabun und den Nimrod-Gletscher in der Antarktis zeigen. Man richte das Instrument auch auf Eisflächen und Wüsten, da die Technologie auch verheiße, hier etwas unter die Oberfläche blicken zu können, so der „Biomass“-Missionsmanager der ESA, Klaus Scipal, ebenfalls ein österreichischer Wissenschaftler. Künftig will man alle neun Monate eine komplette Vermessung der tropischen Biomasse liefern, so Fehringer. So ließen sich dann Vergleiche über die Zeit hinweg über den gespeicherten Kohlenstoff in Wäldern in sehr hoher Präzision ziehen.
Citizen-Science-Projekt zu CO2-Speicherung von Bäumen
Auf etwas kleinerer Skala können nun auch Laien die Forschung dabei unterstützen herauszufinden, wie viel Kohlenstoff Bäume speichern. Dazu sollen sie im Rahmen des am Montag vom Internationalen Institut für angewandte Systemanalyse (IIASA) beim „Living Planet Symposium“ vorgestellten Citizen-Science-Projekt „Tree-Quest“ mit einer Handy-App Bäume vermessen. Ihre Daten können auch dabei helfen, bessere Karten der in Wäldern gespeicherten Kohlenstoffmenge zu erstellen.
Beteiligen kann man sich über das „Tree-Quest“-Modul in der kostenlosen Handy-App „Geo-Quest“. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen mit Hilfe der App Durchmesser und Höhe von Bäumen in ihrer Nachbarschaft messen und nach Möglichkeit auch die Baumart bestimmen. So lässt sich herausfinden, wie viel Kohlenstoff sie speichern. „Jeder Baum zählt im Kampf gegen den Klimawandel“, erklärte Projektleiter Milutin Milenkovic vom IIASA in einer Aussendung.
Durch die Kombination von Satellitendaten mit den von Bürgerinnen und Bürgern generierten Daten würden sich wichtige Wissenslücken in der Waldüberwachung schließen und in sinnvolle Klimaschutzmaßnahmen einbinden lassen. Die „Tree-Quest“-Kampagne läuft bis Ende 2025, den besten Teilnehmerinnen und Teilnehmern winken Belohnungen.
Fotos: ESA Biomass
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18.06.2025
Landeshauptmann Mario Kunasek und Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom begrüßten den französischen Botschafter Matthieu Peyraud in Graz
Im Rahmen seines offiziellen Antrittsbesuchs in der Steiermark war der französische Botschafter in Österreich, Matthieu Peyraud, kürzlich bei Landeshauptmann Mario Kunasek sowie bei Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom in der Grazer Burg zu Gast. Die Gespräche fanden in einer freundschaftlichen und konstruktiven Atmosphäre statt.
Gleich zu Beginn sprach Botschafter Peyraud den Menschen in der Steiermark sein tief empfundenes Beileid und Mitgefühl für die Opfer des tragischen Amoklaufs in Graz aus. Landeshauptmann Kunasek bedankte sich im Namen der Landesregierung für diese Geste der Anteilnahme und würdigte das rasche und vorbildhafte Handeln der Einsatz- und Rettungskräfte, das Schlimmeres verhindert habe. „Die Steiermark befindet sich noch in tiefer Trauer. In der kommenden Zeit wird es dennoch auch Raum für Reflexion und politische Aufarbeitung geben″, so Landeshauptmann Mario Kunasek.
Im weiteren Verlauf des Gesprächs wurde unter anderem auch die Rolle französischer Unternehmen in der Steiermark thematisiert. Ein konkretes Beispiel dafür ist die Firma Imerys am Krughofkogel in Weiz, die sich im Besitz eines französischen Konzerns befindet und seit rund 200 Jahren in der größten Talklagerstätte Mitteleuropas tätig ist. Botschafter Peyraud wollte das Werk im Anschluss an seinen Besuch in der Grazer Burg persönlich besichtigen. Zum Abschluss unterstrichen Landeshauptmann Kunasek und Botschafter Peyraud die enge Verbundenheit zwischen der Steiermark und Frankreich – insbesondere im Bereich des universitären und kulturellen Austauschs, der eine wichtige Säule der bilateralen Beziehungen darstellt.
Auch Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom betonte die Bedeutung der engen Partnerschaft und dankte Frankreich für das sichtbare Zeichen der Solidarität: „Ich bedanke mich recht herzlich beim französischen Botschafter Matthieu Peyraud für seinen Besuch und das herzliche, offene Gespräch. Die Steiermark und Frankreich hegten immer schon einen engen und vielseitigen Austausch, von der Bildung über wirtschaftliche Kooperationen bis zur Forschung. Auch im Zuge der schrecklichen Ereignisse der letzten Woche zeigte sich diese enge Partnerschaft, die sich in sofortigen Beileids- und Unterstützungsbekenntnissen äußerte. Mit diesem engen Kontakt haben wir eine gute Ausgangsbasis, um unsere internationale Partnerschaft auch in Zukunft weiterhin vertiefen zu können.”
Fotos: Land Steiermark/Resch
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17.06.2025
Ringturmverhüllung 2025: „Verbindende Geschichten“ am Ringturm feierlich eröffnet Die bereits 17. künstlerische Verhüllung des Ringturms wurde am 16. Juni offiziell der Öffentlichkeit präsentiert.
Am 16. Juni wurde das 4.000 Quadratmeter große Kunstwerk des Krakauer Künstlers Marcin Maciejowski am Ringturm offiziell eröffnet. Mit der feierlichen Enthüllung durch Dr. Jolanta Miśkowiec, Direktorin des Polnischen Instituts Wien – im Beisein von Dr. Thomas Zehetner, Botschafter und außenpolitischer Berater des Vizekanzlers im Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport der Republik Österreich – wurde die größte Kunstinstallation Wiens der Öffentlichkeit präsentiert. „Marcin Maciejowski beobachtet aufmerksam und präzise. Seine Werke sind Ausschnitte der Realität, die, obwohl aus dem Zusammenhang gerissen, durch ihre Nähe und emotionale Kraft berühren. Das ‚Verbindende Geschichten‘ gerade hier, im Herzen Wiens, entstanden ist, hat eine symbolische Bedeutung. Wien ist seit Jahrzehnten eine Stadt, in der die polnische Kultur präsent ist – und auf lebendige Resonanz stößt. Durch diese Realisierung gewinnt die zeitgenössische polnische Kunst nicht nur an Sichtbarkeit, sondern wird auch Teil der urbanen und kulturellen Landschaft Wiens – und damit Teil des europäischen Dialogs und der europäischen Geschichte“, erklärt Dr. Jolanta Miśkowiec, Direktorin des Polnischen Instituts Wien. „Die Ringturmverhüllung ist lebendiges Symbol unserer internationalen Freundschaft und des kulturellen Austauschs. Es ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie Kunst im öffentlichen Raum unsere Stadtkultur bereichert. Sie verbindet uns nicht nur mit Polen, sondern macht Wien auch reicher“, sagt Dr. Thomas Zehetner, Botschafter und außenpolitischer Berater des Vizekanzlers im Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport. „Bücher sind das Fenster zur Welt. Dieser Gedanke begleitet mich schon eine lange Zeit. In meinem Werk streckt sich ein Mann nach einem besonderen Buch – nicht für sich allein, sondern um es zu teilen. Die stille, persönliche Atmosphäre einer Hausbibliothek überführe ich ins große Format des Ringturms, mitten in Wien. So wird mein Werk zur Verbindung von innerer Welt und öffentlichem Raum. Dass mein Werk im Herzen Wiens so sichtbar wird, erfüllt mich mit großer Freude. Mein aufrichtiger Dank dafür“, so Marcin Maciejowski über sein Werk „Verbindende Geschichten“. Maciejowski ist bereits der neunte Künstler aus der Region Zentral,- Ost- und Südeuropa, der vom Wiener Städtischen Versicherungsverein mit der künstlerischen Verhüllung des Ringturms betraut wurde. Bereits zum 17. Mal wird der Ringturm auf Initiative des Wiener Städtischen Versicherungsvereins künstlerisch ummantelt. Darüber hinaus jährte sich die Fertigstellung des Ringturms am 14. Juni 2025 zum 70. Mal. „Im 70. Jahr seines Bestehens trägt der Ringturm die künstlerische Handschrift Polens, und das freut uns ganz besonders! Die heurige Ringturmverhüllung symbolisiert nicht nur die sehr guten Beziehungen unserer Gruppe mit Polen, sie ist eine Hommage an unsere polnischen Kolleginnen und Kollegen und an unsere dortigen Kundinnen und Kunden.
Mit der offiziellen Enthüllung schreiben wir „Verbindende Geschichten“ nicht nur im geschäftlichen und kulturellen Miteinander weiter, sondern schlagen ein neues Kapitel auf“, betont Mag. Robert Lasshofer, Vorstandsvorsitzender des Wiener Städtischen Versicherungsvereins, Hauptaktionär der Vienna Insurance Group (VIG), der führenden Versicherungsgruppe in der Gesamtregion Zentral-, Ost- und Südeuropa. Bereits 1998 ist die Vienna Insurance Group in den polnischen Markt eingetreten, heute zählt Polen zu den wichtigsten Kernmärkten der Gruppe. Die VIG ist in den Sparten Leben und Nichtleben mit den Gesellschaften Compensa, Vienna Life, InterRisk, dem digitalen Versicherungsvermittler Beesafe sowie der Pensionskasse Vienna PTE in Polen vertreten.
Neben den hochrangigen politischen Vertreter:innen folgten zahlreiche prominente Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur der Einladung von Mag. Robert Lasshofer, unter anderem MMag. Markus Figl (Bezirksvorsteher Wien-Innere Stadt), Przemyslaw Gembiak (1. Botschaftsrat der Botschaft der Republik Polen in Österreich), Hans-Peter Wipplinger (Direktor Leopold Museum), Dr. Johanna Schwanberg (Direktorin des Dom Museum Wien), Dr. Günter Geyer (Aufsichtsratspräsident des Wiener Städtischen Versicherungsvereins), Dr. Rudolf Ertl (Aufsichtsratspräsident der Vienna Insurance Group) und Dr. Ralph Müller (Generaldirektor Wiener Städtische Versicherung). Des Weiteren waren Mag. Harald Riener (Vorstandsdirektor der VIG und länderverantwortlich für Polen), Anna Włodarczyk–Moczkowska (CEO Compensa Towarzystwo Ubezpieczeń), Tomasz Borowski (CEO Vienna Life Towarzystwo Ubezpieczeń na Życie), Piotr Narloch (CEO InterRisk Towarzystwo Ubezpieczeń), Dorota Dziugiełł (CEO Vienna Powszechne Towarzystwo Emerytalne Spółka Akcyjna) und Michał Szymański (CEO VIG / C-QUADRAT Towarzystwo Funduszy Inwestycyjnych S.A.) vertreten.
„Verbindende Geschichten“
In Marcin Maciejowskis Vision erscheint der Ringturm im Gewand einer überdimensionalen Bibliothek. Das Gemälde des Krakauer Künstlers zeigt eine Bücherwand in einem häuslichen Ambiente. Auf einer Seite des Turms ist zu lesen: „Dieses Buch wird nicht nur zu meiner Geschichte werden, sondern auch zu Deiner.” Maciejowski will damit jenen spannungsgeladenen und erwartungsvollen Augenblick beschreiben, in dem sich eine Idee von einem Menschen zum nächsten überträgt. Bücher beinhalten nicht nur den Erfahrungsschatz der Autor:innen. Sie unterstützen auch das Verständnis der Menschen untereinander, schlagen Brücken und verbinden Kulturen. Maciejowski (geb. 1974) studierte Architektur und Grafik in Krakau und wurde als Mitbegründer der Künstlergruppe Ładnie bekannt. Seine Arbeiten verbinden Gegenwart und Kunstgeschichte und sind international ausgestellt. 2010 widmete ihm das Nationalmuseum Krakau eine Einzelausstellung. Jüngst erschien ein Künstlerbuch in Zusammenarbeit mit dem Wawel-Schloss. Noch bis 20. Juni: Krakauer Baukunst im Ringturm
Die Schau „Moderne in Krakau“ ist noch bis 20. Juni im Ausstellungszentrum im Ringturm (Schottenring 30, 1010 Wien) von Montag bis Freitag, 9:00 bis 18:00 Uhr bei freiem Eintritt zu sehen. Die Ausstellung ist Teil der beliebten Reihe „Architektur im Ringturm“ des Wiener Städtischen Versicherungsvereins und widmet sich der architektonischen Moderne in Krakau. Sie beleuchtet anhand von Texten, Fotografien und Plänen intensiv zwei prägende Epochen: die historische Moderne (1919–1939) und die pluralistische Moderne ab 1989. Alle Informationen unter www.airt.at. Kulturelles Leuchtturmprojekt Ringturmverhüllung
Der Wiener Städtische Versicherungsverein setzt sich neben seinem breiten sozialen Engagement für einen grenzüberschreitenden Kulturaustausch ein. Die Förderung unterschiedlichster Kunstprojekte sowie die Unterstützung junger Kunstschaffender sind dem VIG-Hauptaktionär ein zentrales Anliegen. Ein weithin sichtbares Zeichen dieser Förderphilosophie ist das kulturelle Leuchtturmprojekt Ringturmverhüllung. In Zusammenarbeit mit dem Wiener Unternehmen Movelight® wird der Ringturm mit insgesamt 30 bedruckten Netzbahnen – mit einer Breite von je 3 m und einer Länge von bis zu 63 m – Stück für Stück von allen vier Seiten mit 15.000 Kabelbindern zu einem malerischen über 4.200 m² großen Kunstwerk verhüllt. „Verbindende Geschichten“ wird voraussichtlich bis Ende September am Ringturm zu sehen sein. Im Anschluss wird die Ringturmverhüllung in rund 500 modische Shopper verwandelt: Dafür sorgen in Handarbeit Mitarbeiter:innen des sozialintegrativen Betriebes und Wiener Labels „gabarage upcycling design“. Die Taschen werden unter anderem an Mitarbeiter:innen und Interessierte verlost. 70 Jahre Ringturm: Ein Wiener Original schreibt Geschichte
Mit den Worten „Das ist nicht Amerika, das ist Österreich …“ berichtete die Wochenschau über die feierliche Eröffnung des Ringturms am 14. Juni 1955. Der 73 Meter und 20 Stockwerke hohe historische Büroturm wurde auf Initiative des damaligen Wiener Städtischen Generaldirektors Norbert Liebermann in nur zwei Jahren Bauzeit fertiggestellt. Für sein Vorhaben, eine moderne Zentrale nach amerikanischem Vorbild für die Wiener Städtische an der Ecke Schottenring/Kai im ersten Wiener Gemeindebezirk erbauen zu lassen, beauftragte Liebermann Architekt Erich Boltenstern. Ein öffentlicher Wettbewerb zur Namensfindung – für den Namen „Ringturm“ erhielt der Sieger 100 Schilling – sowie ein Lied im Takt des damals beliebten Foxtrott und ein eigens verfasstes Gedicht sorgten dafür, dass die Wiener:innen ihr erstes Hochhaus besonders schnell ins Herz schlossen. Heute arbeiten rund 700 Mitarbeiter:innen im Ringturm und der 1955 in Betrieb gegangene Paternoster ist nach wie vor im Einsatz. Der rundum verglaste 20. Stock bietet einen faszinierenden Blick über ganz Wien, bei guten Wetterbedingungen sogar bis in die Slowakei, und dient als besondere Kulisse für unterschiedliche Veranstaltungen.
Foto: Wiener Städtische Versicherungsverein / Richard Tanzer
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17.06.2025
Wiener Symphoniker und Läufer*innen vereint in einem Orchester
Vienna City Marathon 2026 startet mit einzigartigem Konzert
Am Wochenende des 18. und 19. April 2026 verwandelt sich Wien in die Bühne für den Vienna City Marathon (VCM). Schon jetzt steht fest: Der VCM wird nicht nur ein sportliches, sondern auch ein musikalisches Ereignis. Am Vortag des großen Laufs laden die Wiener Symphoniker gemeinsam mit dem VCM zum Konzert zum Marathon. Das Besondere: Musiker*innen unter den Läufer*innen haben die einzigartige Chance, gemeinsam mit dem renommierten Orchester auf der Bühne im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins aufzutreten.
Unter der Leitung von Tobias Wögerer, selbst begeisterter Marathonläufer, werden Walzer, Märsche und Polkas von Johann und Josef Strauss, Franz Lehár, Johann Schrammel, Wolfgang Amadeus Mozart und Johannes Brahms erklingen. Wiener Symphoniker und Läufer*innen vereint in einem Orchester!
Das Konzert in dieser sportlich-symphonischen Besetzung findet am Samstag, 18. April 2026, um 11:00 Uhr, statt. Musikalische Marathonläufer*innen können sich bereits bei den Wiener Symphonikern zur Teilnahme bewerben. Ebenso starten die Anmeldung für den Vienna City Marathon und der Ticketverkauf für das Konzert zum Marathon.
„Mit diesem Projekt wird der Vortag des Vienna City Marathons zum festlichen Start von Gemeinschaft, der Grenzen versetzt und musikalische sowie sportliche Höchstleistungen feiert“, sagt Jan Nast, Intendant der Wiener Symphoniker.
Einer der Plätze im Orchester und an der Startlinie ist bereits vergeben: Aaron Gruen, Österreichs Marathonrekordhalter und ausgezeichneter Cellist, wird beim Vienna City Marathon 2026 erstmals einen Marathon auf heimischem Boden laufen – und möchte auch am Konzert mitwirken. Der 26-Jährige hat heuer im März in der Nähe von New York mit 2:09:53 Stunden als erster Österreicher die Marke von 2:10 Stunden im Marathonlauf unterboten: „Ich freue mich riesig auf meinen Start beim Vienna City Marathon. Vielleicht ist sogar ein neuer österreichischer Rekord möglich. Die Chance, mit den Wiener Symphonikern auf einer Bühne im Musikverein zu sein, macht den VCM 2026 einzigartig. Ich freue mich dabei zu sein und hoffe, zumindest ein paar Stücke mitspielen zu können.“
Gruen, dessen Familie 1939 vor dem Nazi-Regime aus Wien in die USA fliehen musste, ist seit 2024 österreichischer Staatsbürger. Die Verknüpfung von Marathon und Musik im Geburtsort seines Großvaters gibt seinem Start beim VCM eine Bedeutung über den Sport hinaus.
VCM-Geschäftsführer Dominik Konrad betont: „Musik und Sport sind verbindend und werden überall auf der Welt verstanden. Mit der Verknüpfung von Marathon und Klassik präsentieren wir seit vielen Jahren die Stärken von Wien. Das Konzert zum Marathon und die Teilnahme von Aaron Gruen drücken dies 2026 auf besondere Weise aus.“
VCM-Geschäftsführerin Kathrin Widu sagt: „Der Vienna City Marathon ist ein Lauf durch die Welthauptstadt der Musik. Gemeinsam mit den Wiener Symphonikern und den Läufer*innen lassen wir Wien auf klassische Weise erklingen – doch auch moderne Musik spielt eine zentrale Rolle. Im Zusammenspiel mit unseren Teilnehmenden und Fans entsteht am Marathontag ein unverwechselbarer Sound, der die Stadt erfüllt. So entsteht eine mitreißende Atmosphäre in einer neuen Ära des Laufsports, in der besonders viele junge Menschen Marathon laufen. Wir möchten dazu beitragen, diese Vielfalt in die Welt zu tragen.“
Dirigent Tobias Wögerer hebt die Gemeinsamkeiten von Laufen und Musik hervor: „Das Konzert zum Marathon zeigt, dass Musik und Sport keine Gegensätze sind, sondern sich auf wunderbare Weise ergänzen. Ausdauer, Disziplin, Willensstärke und Leidenschaft zählen zu den Voraussetzungen für einen sportlichen und auch musikalischen Erfolg. Aber auch die richtige Atemtechnik, ein gutes Rhythmusgefühl und mentale Stärke sind dafür unabdingbar. All dies wird von allen Teilnehmer*innen auf die Bühne gebracht und somit wird das Konzert zur Ziellinie – ein Ort der Emotionen, der Anstrengung aber auch der Erfüllung. Unabhängig von Herkunft oder Können, beim Konzert zum Marathon wird das gemeinsame Musizieren überzeugen und das Publikum begeistern und berühren.“
Jan Nast, Intendant der Wiener Symphoniker, spricht die gesellschaftliche Bedeutung der Zusammenarbeit an: „Die Wiener Symphoniker und der Vienna City Marathon prägen Wien und ziehen jedes Jahr aufs Neue ein Publikum an, das sich von Höchstleistungen begeistern lässt. Dass das Orchester nun gemeinsam mit Läufer*innen des Marathons auf der Bühne des Musikverein Wien musizieren dürfen, öffnet ein neues Kapitel in der Geschichte der Wiener Symphoniker und zeigt, wie unerlässlich diese beiden Kulturgüter für die Gesellschaft sind.“
Aaron Gruen in einer Videobotschaft, die er aus den USA übermittelt hat, wo er ein Medizinstudium in Harvard beginnen wird: „Laufen und Musik sind zwei Dinge, die mein Leben prägen. Ich spiele Cello, seit ich vier Jahre bin. Musik war immer mehr als ein Hobby. Es war ein Ausdruck, ein Ausgleich, eine andere Welt für mich. Später kam das Laufen dazu, fast wie ein Gegengewicht. Es wurde bald intensiver, eine zweite Leidenschaft. Ich habe gemerkt, Laufen und Musik haben viel gemeinsam. Beide fordern Ausdauer, Disziplin, aber auch Kreativität, ob es eine schwierige Passage beim Cello ist, oder ein schwieriges Workout im Laufen. Deshalb freue ich mich riesig, beim Vienna City Marathon 2026 zu starten. Ich freue mich auf das Publikum, ich freue mich auf die Strecke und auf die Menschen in Wien, die mich anfeuern werden. Es ist eine große Ehre für mich, für Österreich zu laufen. Ich will das, was meine Großeltern früher in Wien erlebt haben, weiterleben: eine Zeit der Dankbarkeit, eine Zeit voller toller Momente, Musik, Kultur, Jugendzeit. Ich will zeigen, es kann viel in der Zukunft passieren. Ich bin stolz, Österreicher zu sein. Nicht trotz der Vergangenheit, sondern in Würdigung, was meine Familie mal war und was in der Zukunft wieder sein kann. Ich freue mich unglaublich auf den Lauf, auf die Menschen, auf die Stadt – alles, was diesen Marathon am 19. April 2026 so besonders machen wird.“
Fotos: VCM / Lisa Leutner
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13.06.2025
Neue Impulse für die Küche des Alpin Resort Sacher Seefeld: Boris Meyer ist Küchenchef
Die Küche des Alpin Resort Sacher wird um eine besondere Dimension erweitert: Boris Meyer (41) übernimmt die Leitung und verbindet handwerkliche Perfektion mit einer durchdachten Ernährungsphilosophie. Neben den klassischen, für das Alpin Resort Sacher typischen Gerichten, steht Gästen nun auch eine Küche zur Verfügung, die auf den Prinzipien der „Sacher Academy For Better Aging“ basiert. Sowohl die klassische als auch die Better Aging Küche werden im Alpin Resort Sacher auf höchstem (Hauben)Niveau zelebriert.
Küche mit klarem Profil
Das Alpin Resort Sacher bietet seinen Gästen ein facettenreiches kulinarisches Angebot, das traditionelle wie auch innovative Ansprüche erfüllt. Neben der österreichischen Küche, die mit ihrer Eleganz, aber auch alpinen Raffinesse überzeugt, legt die neue, zusätzliche Linie besonderen Wert auf Zutaten, die Vitalität fördern und gleichzeitig höchsten Genuss bieten. Dabei stehen regionale Produkte, saisonale Frische und schonende Zubereitungsmethoden im Mittelpunkt.
„Ich möchte Speisen kreieren, die nicht nur den Gaumen erfreuen. Es ist mir wichtig, die traditionellen Wurzeln der Küche weiterzuentwickeln und gleichzeitig den Gästen eine moderne Option zu bieten, die Genuss und Gesundheit verbindet. Eine ausgewogene Küche beginnt bei der Auswahl der besten Zutaten und endet in einem Gericht, das in jeder Hinsicht überzeugt“, erklärt Boris Meyer.
Genuss und Verantwortung auf dem Teller
Die Verbindung von zeitloser Kochkunst mit einer bewussten Ernährungsweise spiegelt sich in allen Bereichen der Küche wider. Frische Kräuter, hochwertige Gewürze und sanfte Garmethoden verleihen den Gerichten ihre charakteristische Qualität. Gleichzeitig bleibt die klassische Küche des Hauses ein fester Bestandteil, die durch Meyers Handschrift eine neue Leichtigkeit erhält. Das Knowhow des Küchenteams erlaubt es, sehr individuell auf die Bedürfnisse und Ernährungsgewohnheiten und – wünsche der Gäste einzugehen, Unverträglichkeiten genauso zu berücksichtigen wie den Wunsch nach Detox.
Elisabeth Gürtler, Eigentümerin des Alpin Resort Sacher, sieht in dieser Weiterentwicklung einen wichtigen Schritt: „Boris Meyer versteht es, das Bewährte weiterzuentwickeln und dabei neue Perspektiven zu schaffen. Sein Verständnis für die Wünsche unserer Gäste und sein unermüdlicher Anspruch an Qualität passen perfekt zu unserem Haus.“
Erfahrung und Leidenschaft
Boris Meyer bringt nicht nur einen beeindruckenden Lebenslauf mit, der Stationen in weltweit führenden Restaurants wie dem Noma in Kopenhagen umfasst, sondern auch die Leidenschaft, jedes Gericht zu einem besonderen Gaumenerlebnis zu machen. Seine Arbeit, die bereits mit 4 Hauben ausgezeichnet wurde, spiegelt Respekt für die Zutaten, handwerkliche Präzision und ein tiefes Verständnis für kulinarische Vielfalt wider.
Das Alpin Resort Sacher setzt auf eine Küche, die bewusst gestaltet ist und sowohl den Geist des Hauses als auch die kulinarischen Erwartungen weltoffener, zeitgeistiger Gäste zum Ausdruck bringt– elegant, klar und einzigartig.
Die „Sacher Academy For Better Aging“ vereint modernste, personalisierte Präventionsmedizin mit luxuriösem Ambiente und mit einem innovativen Ernährungskonzept.
https://seefeld.sacher.com/
Fotos: Alpin Resort Sacher Seefeld
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13.06.2025
Symphonischer Auftakt für den Vienna City Marathon 2026
Der Vienna City Marathon und die Wiener Symphoniker freuen sich sehr, Ihnen am Montag, 16. Juni ein musikalisch-sportliches Highlight zu präsentieren.
Beim nächstjährigen Vienna City Marathon, der am Wochenende 18./19. April 2026 stattfindet, soll die Verbindung von Laufen & klassischer Musik auf außergewöhnliche Weise die Läufer*innen inspirieren.
Um Ihnen das gemeinsame Projekt vorzustellen, und als Auftakt für den Anmeldestart zum Vienna City Marathon laden wir Sie herzlich zu einem Medientermin ein.
Ort & Zeit: Montag, 16. Juni 2025, Beginn 10:30 Uhr, Wiener Musikverein, Gottfried-von-Einem-Saal Bösendorferstraße 12, 1010 Wien - Zugang über den "Künstlereingang".
Ihre Gesprächspartner:
Jan Nast, Intendant Wiener Symphoniker Tobias Wögerer, Dirigent Kathrin Widu, GF Vienna City Marathon Dominik Konrad, GF Vienna City Marathon Videobotschaft Aaron Gruen, Cellist & Österreichischer Marathonrekordhalter
Verbindliche Anmeldung: bis Donnerstag, 12. Juni an
https://www.medien@vienna-marathon.com.
Foto: Peter Rigaud/Wiener Symphoniker
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12.06.2025
Anantara Palais Hansen Vienna Hotel
Exklusives 4-Hands-Dinner mit EDVARD & APRON im Juli 2025 Zwei Michelin-Sterne, ein unvergessliches Erlebnis
Zwei der renommiertesten Wiener Spitzenrestaurants, EDVARD und APRON, laden im Juli 2025 zu einem kulinarischen Ereignis der Extraklasse ein: das exklusive 4-Hands-Dinner „EDVARD X APRON“. Von 8. bis 10. Juli im Restaurant APRON und von 15. bis 17. Juli im Restaurant EDVARD vereinen die beiden Michelin-Sterne-Köche Paul Gamauf und Jakob Karner ihre kulinarischen Visionen zu einem einzigartigen Erlebnis für Feinschmecker.
An insgesamt sechs Abenden erwartet Gäste ein sorgfältig komponiertes Menü, das die Handschrift beider Küchenchefs trägt. Je nach Wahl genießen die Besucher entweder sechs oder acht Gänge, die abwechselnd von den Teams des EDVARD und des APRON zubereitet werden. Ergänzt wird das Menü durch ein Amuse Bouche und ein Petite Four, kreiert vom jeweiligen Resident Chef. Das Acht-Gang-Menü wird für 230 Euro angeboten und inkludiert Wasser. Für das Sechs-Gang-Menü beträgt der Preis 190 Euro pro Person. Eine passende Weinbegleitung ist für 120 Euro zusätzlich buchbar. Beginn ist jeweils um 18.30 Uhr, eine Servicegebühr von zehn Prozent wird auf den Menüpreis aufgeschlagen.
Dieses besondere Dinner-Event bietet nicht nur kulinarische Höhepunkte, sondern auch persönliche Begegnungen mit den beiden Küchenchefs. Gäste haben die Möglichkeit, Paul Gamauf und Jakob Karner persönlich kennenzulernen und sich von zwei erfahrenen Sommeliers mit insgesamt 20 Jahren Expertise begleiten zu lassen. Die Kombination aus kreativer Kochkunst, regionalen Zutaten und innovativen Techniken macht dieses Event zu einem seltenen kulinarischen Erlebnis.
Das Restaurant APRON begeistert mit modernen Interpretationen der österreichischen Küche. Kontraste, außergewöhnliche Texturen und saisonale Zutaten prägen die Gerichte. Die offene Schauküche ermöglicht exklusive Einblicke in das Küchengeschehen und schafft eine besondere Nähe zwischen Gast und Küche. Jakob Karner versteht es, mit seinem Team klassische Aromen neu zu denken und in überraschende Kompositionen zu verwandeln.
Das EDVARD, unter der Leitung von Paul Gamauf, steht für eine moderne, nachhaltige Küche mit Fokus auf Regionalität und Saisonalität. Gamauf, vom Magazin Rolling Pin als einer der besten Köche Österreichs ausgezeichnet, sammelt, fermentiert und verarbeitet viele seiner Zutaten selbst. Seine Gerichte verbinden Tradition mit Innovation und werden von einer Low-Waste-Philosophie getragen. Die Gäste erwartet eine saisonale Verkostungsreise, die mit viel Fingerspitzengefühl und zeitgenössischer Kreativität präsentiert wird.
„Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Jakob Karner und darauf, unsere kulinarischen Visionen zu vereinen. Dieses 4-Hands-Dinner wird eine perfekte Symbiose unserer Stile und Techniken darstellen“, so Paul Gamauf.
Auch Jakob Karner blickt mit Vorfreude auf das gemeinsame Projekt: „Es ist eine Ehre, mit Paul Gamauf zusammenzuarbeiten und unseren Gästen ein unvergessliches kulinarisches Erlebnis zu bieten. Unsere gemeinsamen Menüs werden die Vielfalt und Kreativität der modernen österreichischen Küche widerspiegeln.“
Das Anantara Palais Hansen Vienna Hotel verbindet moderne Eleganz mit historischer Architektur. Das denkmalgeschützte Gebäude, das 1873 von dem berühmten Architekten Baron Theophil Edvard von Hansen erbaut wurde, liegt im Herzen der österreichischen Hauptstadt an der berühmten Ringstraße und empfängt seine Gäste in 152 Zimmern und Suiten, die derzeit bei laufendem Betrieb renoviert werden. Neben dem hoteleigenen Sterne-Restaurant EDVARD begeistert die THEO’s Bar & Lounge mit außergewöhnlichen Cocktail-Kreationen und Wiener Kaffeehaus-Klassikern sowie die Brasserie Sophie ganztägig mit Gaumenfreuden jeglicher Art. Entspannung bietet hingegen das renommierte Anantara Spa auf 800 Quadratmetern. Für Veranstaltungen steht der elegante Theophil Hansen Ballroom zur Verfügung.
https://anantara.com/de/palais-hansen-vienna
https://restaurant-apron.at
Fotos: Apron und Minor Hotels
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04.06.2025
Arnold Schwarzenegger mit deutlichem Appell bei seinem Klimagipfel
Beim neunten Austrian World Summit kamen hochrangige nationale und internationale Politiker:innen zusammen und verdeutlichten, dass ein Verbund über die Grenzen hinaus für mehr Klimaschutz entscheidend ist.
Beim Austrian World Summit 2025 fand Gastgeber Arnold Schwarzenegger klare Worte zur aktuellen Weltlage. "Hört auf zu jammern! Jammern ändert nichts. Macht euch an die Arbeit", forderte der gebürtige Steirer zum Handeln auf, der anschließend mittels Best-Practice-Beispielen, wie seinen eigenen wegweisenden Initiativen als Gouverneur von Kalifornien oder den Städten wie San Diego und Grenoble in Frankreich, die mit fortschrittlichen Umweltgesetzen eine Vorreiterrolle einnehmen, aufzeigte, dass es einen Weg raus aus der aktuellen Klimakrise gibt.
"Man kann nicht einfach dasitzen und sich herausreden, nur weil ein Mann im Weißen Haus nicht der gleichen Meinung ist wie man selbst", brachte er den 1.500 Teilnehmer:innen vor Ort entgegen und jenen zigtausenden, die die Veranstaltung via Livestream verfolgten. "Wir brauchen Held:innen. Wir müssen die Menschen für uns gewinnen. Und das erreicht man nicht durch Reden. Man tut es, indem man Maßnahmen ergreift, die ihr Leben verbessern – jetzt", lautete Schwarzeneggers Appell.
Drängen auf Zusammenhalt
Ebenfalls anwesend war der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen, der traditionell den Ehrenschutz der Klimakonferenz übernahm. Er wurde vom Publikum mit Standing Ovation empfangen. In seiner Rede drängte der Bundespräsident vor allem auf Zusammenhalt. "Unser Planet ist nicht die Verantwortung einzelner Länder, Parteien oder Gruppen – oder gar einzelner Personen. Sondern die von uns allen", so Van der Bellen, der weiters betonte: "Die Klimakrise ist eine große, uns alle vereinende Bedrohung. Und Umweltschutz eine große, uns alle vereinende Aufgabe."
Auch Tony Blair, der ehemalige britische Premierminister, verdeutlichte die Dringlichkeit, Lösungen zu finden, die pragmatisch sind, das Leben der Menschen verbessern und die Emissionen senken. Er betonte unmissverständlich: "Das Ausmaß der Herausforderung erfordert eine kontinuierliche internationale Zusammenarbeit, denn Umweltverschmutzung und Klimawandel machen nicht an Ländergrenzen halt. Wir sind alle gemeinsam betroffen." Weiters forderte er über die politischen Grenzen hinweg zusammenzuarbeiten und sicherzustellen, dass die Gelder dort eingesetzt werden, wo sie am meisten bewirken können. "Einschließlich der Finanzierung sauberer Lösungen auf der ganzen Welt und der Nutzung neuer und aufkommender Technologien, um den Fortschritt zu beschleunigen."
Globale Lösungen für nachhaltige Erfolge
Der österreichische Bundeskanzler Christian Stocker hob wiederum in seiner Rede hervor, dass die weltweiten Krisen zeigen würden, dass nur mit globalen Lösungen langfristige Erfolge erzielt werden können. "Ehrgeizige Klimaziele müssen mit Wohlstand, Versorgungssicherheit und dem Erhalt einer wettbewerbsfähigen Industrie Hand in Hand gehen", so Stocker. "Dafür braucht es uns alle vereint im Handeln. Jeder Beitrag zählt – sei es durch innovative Ideen, nachhaltiges Handeln oder das Engagement für den Schutz unserer Natur."
https://www.austrianworldsummit.com
Fotos: Rene Brunhölzl/Andreas Tischler
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04.06.2025
15 Jahre führende Wellnessdestination in Österreich: Das Natur- & Wellnesshotel Höflehner feiert Jubiläum
om traditionsreichen Knapplhof zum preisgekrönten Natur- und Wellnesshotel: Gerhard und Katrin Höflehner feiern 15 Jahre Übernahme des elterlichen Betriebs, nachhaltige Gastfreundschaft, alpine Lebensfreude und unternehmerischen Mut auf 1.117 Metern Höhe.
Das Natur- und Wellnesshotel Höflehner ****Superior feiert 15 Jahre als Premium-Destination und blickt auf eine außergewöhnliche Entwicklung zurück: von den Ursprüngen als einfacher Bauernhof mit Gästen zur Auerhahnjagd bis hin zum zahlreich ausgezeichneten Natur- und Wellnessrefugium mit nachhaltiger 6-N-Philosophie. Das familiengeführte Hotel ist seit 1810 in Besitz der Familie und einer der führenden Leitbetriebe der Region. Familie Katrin und Gerhard Höflehner haben bereits in jungen Jahren mit internationaler Erfahrung mit viel Innovation, Mut und Tatkraft ein Eldorado der Natürlichkeit geschaffen, dass über die Jahre hinweg zahlreiche Auszeichnungen erhalten hat. Vom Leading Spa Award und den zwei Relax Guide Lilien über 3-Falstaff-Gabeln, der A la Carte- und Connoisseur Circle-Prämierung, bis hin zum Umweltzeichen, Top-Arbeitgeber und vielem mehr ist alles an Prämierungen vertreten, was für Qualität steht.
Von der Vision zur Wirklichkeit: Der Weg der Familie Höflehner.
Vor 15 Jahren übernahm Gerhard Höflehner den elterlichen Knapplhof. Mit einer fundierten Ausbildung, unternehmerischem Weitblick und viel Herzblut verwandelte er das traditionsreiche Anwesen in der Region Schladming-Dachstein in eines der besten alpinen Wellnesshotels Österreichs. Hauptgrund dafür ist das 5.000 m2 große Premium Alpin SPA mit großzügiger Wasserwelt, dem Almsaunadorf, den Ruheräumen, dem Fitnessareal und dem 300 m2 großen Yogahaus. Außerdem hat Familie Höflehner das bestehende Stammhaus um zwei weitere Hotelgebäude und dadurch ihre Kapazitäten stark erweitert, wobei die Naturzimmer, -suiten und exklusiven Sky Chalets laufend aufgefrischt werden. In den 2020ern kam dann die Premium Eco Lodge dazu, die das Hotel um ein brandneues Apartmenthaus erweitert hat und perfekt ist für Individualurlauber:innen. Weitere Neuerungen waren der Ski-Verleih & Sport-Shop, zwei Mitarbeiter:innenhäuser, die Lama und Alpaka-Ställe sowie das eingezäunte Rotwildgehege. Der kulinarische Genuss des Falstaff-prämierten Betriebs kommt in den sieben geschaffenen Genussorten nicht zu kurz, wie etwa auch in der 2024 erbauten Orangerie. Zusätzlich wurden die Winterbetriebe Knapplhütte, GumpenBAR und Bergschlössl aufgefrischt. Der Wandel war aber nicht nur baulich, sondern auch ideologisch – mit dem klaren Fokus auf Natürlichkeit, Qualität und Regionalität. „Als Gastgeber ist es unsere Aufgabe, uns in die Rolle der Gäste zu versetzen, neue Trends und Bedürfnisse zu erkennen und immer wieder das bestehende Angebot zu hinterfragen, zu erweitern und anzupassen. Stillstand ist keine Option! Nur wer sich stets weiterentwickelt und am Ball bleibt, kann seine Gäste immer wieder aufs Neue begeistern“, beschreibt Geschäftsführer Gerhard Höflehner die laufenden Erweiterungen und Optimierungen des Hotels.
Die 6-N-Philosophie: Natur als Leitmotiv. Herzstück des Erfolgs ist die einzigartige 6-N-Philosophie: Naturerlebnis, Natürlichkeit, Naturwellness, Naturkulinarium, Nachhaltigkeit und Naturdesign. Diese Grundwerte prägen das gesamte Angebot – von den regionalen Bio-Zutaten der Küche über das 5.000 m² große Premium Alpin Spa bis hin zur naturnahen Architektur des Hauses. Nachhaltigkeit wird aktiv gelebt: mit ressourcenschonenden Bauweisen, Partnerschaften mit heimischen Produzenten und einem klaren Bekenntnis zur ökologischen Verantwortung. „Aus der Natur heraus gewinnen wir die Kraft, die uns anspornt und daraus entsprießt auch unsere 6-N-Philosphie. Werte, die unser Handeln bestimmen und die den Luxus des Natürlichen ausmachen. Unser Credo lautet mit der Natur, in der Natur, wegen der Natur und für die Natur – und das ist die Basis unseres täglichen Handelns“, beschreibt das Ehepaar Höflehner die Philosophie des Hauses.
Investitionen in die Zukunft der Region. In den letzten 15 Jahren hat die Familie Höflehner sehr viel Zeit und Ressourcen in den Ausbau und die Weiterentwicklung des Hotels investiert. Heute beschäftigt das Unternehmen knapp 150 Mitarbeiter:innen und gilt als verlässlicher Arbeitgeber sowie bedeutender Wirtschaftsmotor in der Region. Die Investitionen stärken nicht nur den Tourismusstandort, sondern auch das soziale und kulturelle Umfeld im Ennstal. „Auf der Suche nach neuen Ideen fragen wir uns immer: Was möchte der Gast? Daraus ergibt sich dann ein klares, weiteres Vorgehen, wobei es uns sehr wichtig ist, die Region und vor allem regionale Partner:innen in die Umsetzung miteinzubeziehen“, so Gastgeberin Katrin Höflehner. Gastgeber mit Herz, das ganze Jahr über. Das Natur- und Wellnesshotel Höflehner hat sich als Ganzjahresdestination etabliert – mit maßgeschneiderten Angeboten für jede Saison: Der Sommer gehört den Familien, der Herbst ist ideal für Pärchen und Freund:innen, der Winter begeistert Skifahrer:innen direkt an der Piste und der Frühling zieht Wanderer und Naturentdecker:innen an. Im Mittelpunkt aller Angebote steht „Höflehner Health Care“ – ein holistisches Konzept für körperliches und mentales Wohlbefinden. Vorzeitig wurde hier bereits vor Jahren in ein ganzheitliches Gesundheitsprogramm investiert, von Yogahaus und dem inkludierten Aktivprogramm, über vegane oder vegetarische Alternativen bis hin zum Naturlehrpfad. All das wäre ohne das tägliche Engagement der Familie Höflehner nicht möglich, die mit viel Herz Gastgeber sind. Höflehner Health Care: Reset. Refresh. Restart. Gesundheit ist im Natur- und Wellnesshotel Höflehner weit mehr als ein Trend – sie ist Teil der DNA. Mit dem Programm Höflehner Health Care definiert das Hotel einen ganzheitlichen Weg zu mehr Wohlbefinden. Im Mittelpunkt stehen drei zentrale Säulen: Ernährung, Bewegung und Entspannung. Vorträge, individuelle Trainings, das umfangreiche Yoga- und Aktivprogramm und achtsame Behandlungen bieten Raum für nachhaltige Regeneration und neue Lebensgewohnheiten. So wird aus einem Hotelurlaub ein gesunder Lebensimpuls mit Wirkung über den Aufenthalt hinaus. Gäste erleben hier außerdem belebende Yoga- und Detox-Retreats sowie ernährungsbewusste Programme wie Keto- oder Low-Carb-Aufenthalte, die Körper und Geist in Einklang bringen.
http://www.hoeflehner.com/
Fotos: Harald Steiner/Lorenz Masser
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02.06.2025
Staatssekretär Schellhorn präsentiert aktuelle Schwerpunkte der Auslandskulturpolitik
Am 28. Mai fand im Außenministerium ein erster Austausch von Staatssekretär Sepp Schellhorn in seiner Funktion als Auslandskulturstaatsekretär, Helga Rabl-Stadler und Journalistinnen und Journalisten statt. Im Mittelpunkt standen das Artists Solidarity Program Europe (ASoP) und internationale Kulturangelegenheiten.
„Kultur ist vielleicht unsere leiseste Form der Diplomatie – oft aber die wirksamste. Sie schafft Zugänge über Kontinente hinweg, wo Politik oft an Grenzen stößt. Sie baut Brücken, wo andere Mauern errichten. Und sie ist keine Einbahnstraße, sondern ein lebendiger Austausch, der beide Seiten bereichert,“ betonte Staatssekretär Schellhorn.
Die zentrale Rolle von Auslandskultur in der österreichischen Außenpolitik zeigt sich in den über 6000 Kunst-, Kultur- und Wissenschaftsveranstaltung der 32 österreichischen Kulturforen sowie der Botschaften vergangenes Jahr im Ausland. Ein besonderes Anliegen ist dabei die Unterstützung von Künstlerinnen und Künstler, die von politischer Repression und Krieg betroffen sind, im Rahmen des Artists Solidarity Program Europe. Dieser Schwerpunkt äußert sich auch im Kooperationsprogramm State of the ART(ist) mit der Ars Electronica.
Zudem fördert das BMEIA gemeinsam mit dem Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung verstärkt demokratiepolitische Themen. Hier werden etwa mit dem Joint Mobility Effort Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Angebote aus Österreich unterstützt. Darüber hinaus liegt der Fokus auf der EXPO in Osaka, Japan. Der österreichische Pavillon wird ein besonderer Ort für Kunst und Kultur, mit zahlreichen Aktivitäten, die das internationale Kulturschaffen aus Österreich sichtbar machen. Weitere wichtige Projekte der Auslandskultur sind das Musikprogramm NASOM, das Frauenförderungsprogramm CALLIOPE.Join the Dots und ein Forschungsprojekt über den österreichischen Auswärtigen Dienst zwischen 1938-1945 anlässlich des Gedenkjahres 2025.
Die Daten der kommenden ASoP Europe Veranstaltungen:
16. Juni 2025, MQ Pop-Up Schauraum, Wien: Eröffnung der Ausstellung „Strips, Trips, Falls“ der ASoP Artist-in-Residence Künstlerin Natallia Goryacheva
9. Juli 2025 an der Probebühne des Thomas Berhard Institutes der Universität Mozarteum, Salzburg: Theateraufführung der ASoP Stipendiatin Anastasiia Khodushyna
4. Oktober 2025, Galerie Fotohof, Salzburg: Buchpräsentation und Ausstellungseröffnung des Projektes von Daria Karetnikova
Fotos: BMEIA/Peter Auer-Grumbach
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02.06.2025
Akademie der bildenden Künste Wien: "Die Sammlung betrachten" & A Vista on Italy and France
Wann: Freitag 6. Juni 2025 Soft Opening, 16–20 h & Buchpräsentation 18 h
Sabine Folie, Direktorin Kunstsammlungen und Martina Fleischer, Autorin, Kuratorin
Das Erscheinen des umfassenden Bestandskatalogs zu den rund 200 italienischen, französischen und spanischen Werken der Gemäldegalerie ist Anlass, in den ersten drei Ausstellungsräumen einen Schwerpunkt mit italienischen und französischen Hauptwerken zu setzen. Daneben sind im Rahmen des Formats "Die Sammlung betrachten" Highlights von Bosch über Rembrandt und Rubens bis Waldmüller zu sehen.
Der von Martina Fleischer, langjähriger Kustodin an der Gemäldegalerie, verfasste wissenschaftliche Bestandskatalog Italienische, französische und spanische Gemälde.
Die Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien widmet sich den Werken der romanischen Schulen vom 14. bis zum 18. Jahrhundert. Dazu zählen Tafelbilder von Simone da Bologna, Antonio da Fabriano oder Sandro Botticelli ebenso wie Tizians Spätwerk Tarquinius und Lucretia, Mattia Pretis Befreiung Petri oder die insgesamt acht Venedigansichten von Francesco Guardi.
Unter den französischen Werken sind die beiden raren pastoralen Landschaften von Claude Lorrain sowie Pierre Subleyras’ beidseitig bemaltes Atelierbild hervorzuheben, aus den spanischen Schulen Murillos Würfelspielende Knaben. Mehr als ein Drittel der Texte wird durch bisher unveröffentlichte Ergebnisse der am Institut für Naturwissenschaften und Technologien in der Kunst an der Akademie ausgeführten Untersuchungen ergänzt, darunter Röntgenaufnahmen und Infrarotreflektographien.
In A Vista on Italy and France erweitern die ausgewählten und selten gezeigten Werke den Blick auf Reichtum und Vielfalt des Bestandes der Gemäldegalerie. Gegliedert in einzelne Abschnitte, widmet sich die Präsentation der venezianischen Malerei mit Tizians Tarquinius und Lucretia und Francesco Guardis Venedig-Ansichten sowie den französischen Landschafts-, Porträt- und Historienmalern von Claude Gellée, genannt Lorrain, bis zu Pierre Subleyras und Hubert Robert.
In Gruppen zusammengefasst finden sich des Weiteren römische und venezianische Werke der Chiaroscuro-Malerei des 17. Jahrhunderts und Beispiele der helltönigen, farbenfrohen Malerei zwischen 1700 und 1750 aus Rom, Bologna und der Lombardei mit Gemälden von Andrea Locatelli, Carlo Maratta/Franz Werner Tamm, Domenico Maria Viani oder Gianantonio Petrini.
Unter dem Motto "Die Sammlung betrachten" werden seit 2023 die Bestände der Gemäldegalerie in wechselnder thematischer Ausrichtung gezeigt. Neben dem nun aktuellen Schwerpunkt auf italienische und französische Werke, sind weiterhin zahlreiche Highlights der Sammlung zu sehen, darunter Dieric Bouts’ Krönung Mariä, Rembrandts Bildnis einer jungen Frau, das Familienbild in einem Hof in Delft von Pieter de Hooch, Boreas und Oreithya von Peter Paul Rubens sowie das Selbstbildnis von Anthonis van Dyck. Dauerhaft ist eines der zentralen Hauptwerke der Sammlung, das Weltgerichts-Triptychon des Hieronymus Bosch, zu sehen.
"A Vista on Italy and France", kuratiert von Martina Fleischer "Die Sammlung betrachten", kuratiert von Claudia Koch
Fotos: Akademie der bildenden Künste
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26.05.2025
Cercle Diplomatique freut sich, in Kooperation mit OSZE und Polyfilm die Österreich-Pemiere des Dokumentarfilms "DER HELSINKI EFFEKT" am 8. Juli 2025 im Filmcasino in Wien bekanntgeben zu dürfen.
Über den Film:
Der international von der Kritik groß gefeierte Dokumentarfilm von Arthur Franck wirft einen faszinierenden Blick auf die historischen KSZE-Verhandlungen in Helsinki 1975. Der Film ist ausschließlich aus Archivmaterialien gestaltet und wird erzählt von Schauspieler Bjarne Mädel. Mit einem fast schon satirischen Arrangement KI-generierter Vertonungen ehemaliger Geheimdokumente erweckt er die politischen Akteure jener Zeit ebenso skurril wie authentisch zum Leben.
Während die Sowjetunion unter Leonid Breschnew auf die Anerkennung der Grenzen des Ostblocks nach dem 2. Weltkrieg drängte, kämpften Westeuropa und die USA unter Gerald Ford und Henry Kissinger für Demokratie und Menschenrechte. Nach zähen Verhandlungen einigten sich 35 Staatschefs schließlich auf einen Kompromiss.
Lange Zeit galt die Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa als eine endlose diplomatische Schlacht ohne Bedeutung – im Rückblick veränderte sie die Welt, legte den Grundstein für das Ende des Eisernen Vorhangs und leitete den Zerfall der Sowjetunion und den Fall der Berliner Mauer ein.
DER HELSINKI EFFEKT feiert Diplomatie als die Kunst, Nationen zusammenzubringen und sich auf für alle Seiten vorteilhafte Prinzipien zu einigen. Er feiert die Wichtigkeit des Dialogs als Grundvoraussetzung um Lösungen für ein Miteinander zu finden: Die Anführer der Supermächte vor 50 Jahren standen sich erbittert gegenüber, aber sie redeten noch miteinander. Heute mehr denn je fällt dem Film damit eine große aktuelle Relevanz zu.
„Der Helsinki Effekt - ist ein seltener Vogel. Ein witziger, unterhaltsamer und aufschlussreicher Film darüber, warum die Welt am Ende so aussieht, wie sie aussieht. Und einer, der die Geschichte ernst genug nimmt, um auch ihre kuriosen Fußnoten zu erkennen.” CPH:DOX
„Dokumentarfilmregisseure produzieren gelegentlich einen Film, der sofort ein Klassiker ist. Arthur Francks unterhaltsamer und zutiefst aufschlussreicher Der Helsinki Effekt ist einer dieser wenigen.“ Modern Times Review, Nick Holdsworth
„Faszinierend, relevant und spannend.“ Business Doc Europe
Titel: DER HELSINKI EFFEKT Land: Finnland, Deutschland, Norwegen 2025 Länge: 89 min. Ein Film von Arthur Franck Kinostart in Österreich: 8. Juli 2025
Fotos: Der Helsinki Effekt
https://riseandshine-cinema.de/portfolio/der-helsinki-effekt/
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26.05.2025
Botschafter Südkoreas auf Antrittsbesuch - Landeshauptmann Kaiser empfing S.E. Ham Sang Wook zum Arbeitsgespräch
Der Botschafter der Republik Korea, S.E. Ham Sang Wook, absolvierte seinen Antrittsbesuch bei Landeshauptmann Peter Kaiser. Dabei wurden die guten und schon lange bestehenden Beziehungen zwischen Österreich und Südkorea hervorgehoben. Besprochen wurden Möglichkeiten der weiteren Vernetzung und von Kooperationen. Kaiser stellte dem Botschafter Kärnten als Land vor, „das lange Grenzregion war und dann ins Herz Europas gerückt ist“. Er ging dabei auf die vielen grenzüberschreitenden Projekte mit den Nachbarländern und im Rahmen der Europäischen Union ein. Besonders interessiert zeigte sich der Botschafter am Thema Halbleiter. Er berichtete, dass er heute auch schon Infineon in Villach besucht hat. In Wissenschaft, Technologie und Wirtschaft hätten Österreich und Südkorea großes Kooperationspotential. Der Landeshauptmann erwähnte weiters die Koralmbahn, die als Teil der Baltisch-Adriatischen Achse Kärnten schneller und enger an Graz und Wien anbinden werde. Botschafter Ham sagte, dass dies in seinem Heimatland auf großes Interesse stoßen werde. Das betreffe den Tourismus genauso wie die schnelle Anbindung an Slowenien und Italien. Um die besondere Beziehung zwischen Österreich und Südkorea zu unterstreichen, erzählte der Botschafter außerdem, dass die erste First Lady Südkoreas eine gebürtige Österreicherin war – Francesca Donner. Auch beim Aufbau der Stahlindustrie des Landes habe eine österreichische Firma, die Voest-Alpine, maßgeblich mitgewirkt. Kaiser konnte davon berichten, dass er damals als hoher Vertreter der europäischen Jugendherbergen zweimal in der Hauptstadt Seoul war.
Foto: LPD Kärnten/Bauer
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26.05.2025
Antrittsbesuch des japanischen Botschafters in Kärnten
Landeshauptmann Kaiser empfing Kiminori Iwama – Gemeinsame Chancen in Bereichen Technologie, Holzindustrie und Forschung erkannt
Japans Botschafter, Kiminori Iwama, besuchte erstmals Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser in Klagenfurt zu einem gemeinsamen Gespräch. Es ging darum, wie die Beziehungen zwischen Kärnten und Japan vertieft werden können – besonders die Bereiche der neuen, grünen Technologien, der Holzindustrie und Forschung haben beim Botschafter Interesse geweckt. Japan gilt als der wichtigste Handelspartner Österreichs in Asien.
Nachdem Landeshauptmann Kaiser seiner Exzellenz den Wirtschafts-, Tourismus- und Forschungsstandort Kärnten nähergebracht hatte, informierte er den Botschafter über Kärntens Mitgliedschaft in der European Semiconductor Regions Alliance (ESRA) - einem Zusammenschluss der Regionen mit angesiedelten Halbleiterindustrien: „Mit Infineon haben wir in Villach einen globalen Player, der weltweit exportiert.“, so Kaiser. Ein weiteres wichtiges Standbein der Kärntner Industrie ist die Verarbeitung, Produktion und Veredelung von Produkten aus der Bauressource Holz: „Kärnten ist zu rund 65% von Wäldern bedeckt – über die Jahrzehnte hinweg haben wir es geschafft die Final-Industrie und Wertschöpfung im Land zu behalten und damit Wohlstand zu erzeugen“. Er erwähnte auch das „Wood Carinthian Competence Center“ (wood kplus) in St. Veit, das u. a. rund um den Baustoff Holz forscht. Neben den großen Metropolen ist Japan ländlich geprägt– dementsprechend groß war auch das Interesse des Botschafters am Wandel der Holzverarbeitenden Industrie in Kärnten. Durch die wertvollen Einblicke die der Landeshauptmann gewährte, erhofft sich Japan ebenfalls den ländlichen Raum wirtschaftlich und nachhaltig stärken zu können.
Auch von großem Interesse für den Botschafter aus Japan waren der Bereich der neuen, grünen Technologien und er wünschte sich engere Beziehungen zu Kärnten. Das Konzept von „Partnerstädten“ finde er durchaus Interessant und meinte, dass dies ein erster Schritt und eine gute Basis für weiterführende und vertiefende Beziehungen zwischen Kärnten und Japan darstellen würden. Der Botschafter lud den Landeshauptmann auch zur Weltausstellung 2025 nach Osaka ein, an der auch eine Wirtschaftsdelegation der WKO Kärnten vertreten sein wird. Eine Herausforderung, die sich Japan und Kärnten stellen, sind die schwachen Geburtenraten und der demografische Wandel. Kaiser erzählte dem Botschafter, dass Kärnten besonders viel darin liege, die Kinderbetreuung breit aufzustellen und somit Müttern einen raschen Wiedereinstieg in die Arbeitswelt zu ermöglichen. Der Botschafter zeigte sich ebenfalls von der kulturellen und historischen Tiefe des Landes beeindruckt – Kaiser ergänzte, dass Kärnten an der Schnittstelle dreier großer europäischer Kulturen liegt, was in Europa eine Seltenheit darstellt.
Fotos: LPD Kärnten/Bauer
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26.05.2025
Frischer Wind im Restaurant OPUS des Hotel Imperial Wien Sternekoch Nikolaus Platteter übernimmt die kulinarische Regie
Das renommierte Restaurant OPUS im Hotel Imperial Wien freut sich, einen außergewöhnlichen Neuzugang in seiner kulinarischen Familie begrüßen zu dürfen:
Chef de Cuisine Nikolaus Platteter, gebürtig aus Gmunden am Traunsee, bringt internationale Erfahrung, handwerkliche Präzision und kreative Raffinesse in die Wiener Spitzengastronomie. Nach Stationen in Portugal und zuletzt als Küchenchef im Schlosshotel Fiss in Tirol, wo er im Januar 2025 für das Gourmetrestaurant Beef Club einen Michelin Stern erkochte, schlägt Nikolaus Platteter nun ein neues Kapitel auf – mitten im Herzen der österreichischen Hauptstadt.
Seine kulinarische Handschrift wurzelt in der klassischen französischen Küche, die er von der Pike auf bei Dieter Koschina in der legendären Vila Joya in Portugal erlernte. Doch Nikolaus Platteter denkt weiter: Mit internationalen Einflüssen, etwa aus Asien, Mexiko oder Spanien, verwandelt er traditionelle Techniken in moderne Geschmackserlebnisse - so zeichnen sich seine Nage auf Tom Kha Gai-Basis oder seine spanische Chorizo-Sauce auf Kalbsfond-Basis durch ihre besondere Finesse aus.
Auf seine Saucen ist Nikolaus Platteter besonders stolz, denen er mit Hingabe und Zeit ihre Tiefe verleiht. „Für bestimmte Zutaten muss man sich Zeit nehmen – das schmeckt man“, sagt er. Seine Menüs sind jung, dynamisch und dennoch klassisch verankert – ganz wie er selbst.
„Ich möchte im OPUS nicht nur kochen, sondern begeistern. Meine Küche soll neugierig machen, überraschen und berühren – mit französischer Eleganz, internationalen Einflüssen und kompromissloser Produktqualität. Jeder Gang ist für mich eine Einladung, das Leben zu feiern – mit Geschmack, Präzision und Leidenschaft.“
Auch Thomas van Opstal, Generaldirektor des Hotel Imperial, zeigt sich begeistert: „Mit Nikolaus Platteter gewinnt das Restaurant OPUS einen herausragenden Chef de Cuisine und Visionär, dessen kreative Energie perfekt zu unserem Haus passt. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit ihm ein neues Kapitel in der Geschichte des Hotel Imperial zu schreiben.“
Seine Inspiration findet Nikolaus Platteter auf Reisen in seine Lieblings-Gourmetmetropolen Bangkok und Stockholm, beim Besuch gehobener Restaurants mit Freunden und Kollegen und beim morgendlichen Lauf entlang der Ringstraße, der ihn fokussiert in den Tag starten lässt.
Mit Nikolaus Platteter beginnt im Restaurant OPUS eine neue kulinarische Ära – geprägt von Weltoffenheit, handwerklicher Tiefe und echter Begeisterung für das Produkt. Wer hier speist, erlebt nicht nur ein Menü, sondern eine Reise durch Aromen, Kulturen und Emotionen. Ein Besuch im Restaurant OPUS ist eine Einladung, den Moment zu genießen – mit allen Sinnen.
Fotos: Hotel Imperial
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23.05.2025
Buchpräsentation:
„Mit Zuversicht. Was wir von gestern für morgen lernen können“ von Bundeskanzler a. D. Dr. Wolfgang Schüssel
Dr. Wolfgang Schüssel lud gemeinsam mit dem ÖVP-Parlamentsklub zur Buchpräsentation im Österreichischen Parlament. In seinem neuen Buch, das am 22. Mai im ecoWing Verlag erschienen ist, erlaubt Wolfgang Schüssel einmal mehr überraschende Einblicke in seine Gedanken und Motive, erzählt von ungewöhnlichen Begegnungen, von Menschen, die er bewundert, und erklärt komplexe Zusammenhänge, die er für sein Buch minutiös recherchiert hat.
Fotos: Caro Strasnik
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23.05.2025
11 Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich
Die 65. Ausgabe der »Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich«, der ältesten, durchgehend existierenden Konzertreihe des Bundeslandes, bietet von 31. August bis 2. November 2025 »Musik am Ursprung« an insgesamt elf, meist mit berühmten Musikerpersönlichkeiten verbundenen Orten in Niederösterreich. Erstmals ist im heurigen Jubiläumsjahr die ehemalige Synagoge St. Pölten Schauplatz eines neuen Serenadenkonzerts. Damit erinnert das Land Niederösterreich an niederösterreichische Komponisten, die wegen ihrer jüdischen Abstammung emigrieren mussten, etwa an den in Brunn am Gebirge geborenen Hans Gál. Im Zentrum steht immer das klassische Lied ― ergänzt von Instrumentalmusik und inhaltlich passenden Lesungen oder Rezitationen, präsentiert von hervorragenden, international gefeierten Interpretinnen und Interpreten.
Prominente Interpretinnen und Interpreten geben sich die Ehre
Bei den »Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich« 2025 heißt es „Vorhang auf!“ sowohl für exzellente, international renommierte Interpretinnen und Interpreten als auch für junge, aufstrebende Nachwuchstalente:
Publikumsliebling und Schauspielstar Erwin Steinhauer präsentiert gemeinsam mit den OÖ Concert-Schrammeln Wienerlieder, Schrammelmusik und Geschichten über Wien und den Wein. Außerdem zu erleben sind u.a. Maria Nazarova, Shira Patchornik, Norbert Ernst, Julian Prégardien, Michael Schade und Günter Haumer ― allesamt wichtige Persönlichkeiten der internationalen Opern- und Konzertwelt. Vertreter der jungen Generation und vielversprechender Gesangstalente sind die Sopranistin Chelsea Zurflüh, Gewinnerin des 6. Internationalen Haydn-Gesangswettbewerbs 2024, Mezzosopranistin Claudia Tandl, Preisträgerin des 11. Internationalen Hugo Wolf Wettbewerbs für Liedkunst in Stuttgart, und Bariton Zacharias Galaviz-Guerra, Gewinner des „mdw great talent award“ 2024. Ebenfalls mitwirken werden die international anerkannte Cellistin Harriet Krijgh sowie hervorragende Pianistinnen und Pianisten wie Daniel Heide, Dorothy Khadem-Missagh, Justus Zeyen, Marialena Fernandes & Ranko Markovic. Ensembles wie das Accio Piano Trio, das TrioVanBeethoven, das Trio Vision und das Adamas Quartett werden mit ihrer Virtuosität begeistern. Hinzu kommen als Moderatoren Musik-Experten wie Christoph Wagner-Trenkwitz und Michael Linsbauer, künstlerischer Leiter der Serenadenkonzerte Niederösterreich, sowie von Theater, Film und Fernsehen bekannte Persönlichkeiten wie Mercedes Echerer, Gabriele Jacoby und Julian Loidl als Rezitatorinnen und Rezitatoren.
Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau von Niederösterreich: „Zum Andenken an große Komponisten, die in unserem Bundesland lebten und wirkten, wurden im Laufe der letzten Jahrzehnte Musikergedenkstätten geschaffen, wo seit 1961 jedes Jahr und heuer zum 65. Mal die „Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich“ eine Bühne finden. Ganz besonders freut mich, dass 2025 erstmals ein Konzert in der ehemaligen Synagoge St. Pölten auf dem Programm steht, die nach umfassender Renovierung 2024 eine wertvolle Veranstaltungslocation in der Landeshauptstadt darstellt.“
Dr. Michael Linsbauer, künstlerischer Leiter der Serenadenkonzerte Niederösterreich, über das aktuelle Programm: „Wie bisher darf sich das Publikum wieder auf Darbietungen herausragender Künstlerinnen und Künstler und unvergessliche Konzerterlebnisse an besonderen, mit berühmten Mu-sikerpersönlichkeiten verbundenen Schauplätzen in ganz Niederösterreich freuen. Mit dem neuen, elften Serenadenkonzert in der ehemaligen Synagoge St. Pölten würdigt das Land Niederösterreich erstmals auch Komponisten, die aufgrund ihrer jüdischen Abstammung ihre österreichische Heimat verlassen mussten – allen voran der in Brunn am Gebirge geborenen Hans Gál.“
Aufführungsorten der Serenadenkonzerte Konzertiert wird an kulturhistorischen Gedenkstätten in Niederösterreich: in Geburts-, Wohn- und Wirkungsstätten, Museen, Gedenkräumen und Forschungseinrichtungen oder, falls dies aufgrund der räumlichen Gegebenheiten nicht möglich ist, in passenden Gebäuden in unmittelbarer Nähe. Die Bandbreite reicht vom 2024 wieder eröffneten Schubertschloss Atzenbrugg über das Haydn Geburtshaus Rohrau und den Salon Krenek in Krems. Beispielsweise findet die Gottfried-von-Einem-Serenade in der direkt neben dem Museum gelegenen Kirche zur heiligen Katharina in Oberdürnbach und die Hugo-Wolf-Serenade traditionell im Festsaal der Burg Perchtoldsdorf statt.
Erstmals ist 2025 die ehemalige Synagoge St. Pölten Schauplatz eines neuen Serenadenkonzerts. Damit erinnert das Land Niederösterreich dieses Jahr an österreichische Komponisten, die wegen ihrer jüdischen Abstammung emigrieren mussten, etwa der in Brunn am Gebirge geborene Hans Gál. Zur Zeit ihrer Einweihung 1913 war die St. Pöltner Synagoge mit ihren prächtigen Wandornamenten einer der bedeutendsten jüdischen Sakralbauten der Monarchie. 1938 von den Nationalsozialisten verwüstet, ihre jüdische Gemeinde vertrieben und vernichtet, ist sie nun ein Ort des Gedenkens, der Geschichtsvermittlung und der Auseinandersetzung mit Fragen der Gegenwart. Ausstellungen, Veranstaltungen und das Musik- und Kulturfestival Jewish Weekends machen die Ehemalige Syna-goge St. Pölten zu einem einzigartigen Kulturzentrum, das sich seiner Geschichte bewusst ist.|
Fotos: Gemeinde Atzenbrugg/Nicole Heiling/Johannes Zinner
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22.05.2025
Kasachstan meets Kärnten
Landeshauptmann Peter Kaiser begrüßte den Botschafter Kasachstans, Mukhtar Tileuberdi in Kärnten – auf bisherigen Kontakten aufbauen, um diplomatische, wirtschaftliche und touristisch-kulturelle Kooperationen zu ermöglichen.
Der Botschafter Kasachstans, Mukhtar Tileuberdi besuchte Kärnten und Landeshauptmann Peter Kaiser konnte ihn in der Landesregierung willkommen heißen. Kaiser umriss Kärntens politische und wirtschaftliche Lage, verwies auf die Investitionen von Infineon und damit Kärntens Rolle am Halbleitermarkt und machte auf die Chancen durch die Koralmbahn und den damit neu entstehenden Zentralraum mit 1,1 Mio. Einwohnern und über 500.000 Beschäftigten, hin. Ebenso wurden die grenzüberschreitenden Kooperationen Kärntens mit Italien und Slowenien auf allen Ebenen besprochen. Kaiser betonte, dass „man auf bestehenden Kontakten aufbauen werde, um wirtschaftliche bzw. touristisch-kulturelle Kooperationen zu ermöglichen bzw. die Wege dafür zu ebnen, zumal ein regelmäßiger Austausch auch wichtig für gegenseitiges Verständnis und für grenzüberschreitende Beziehungen ist“. Der Botschafter hob ebenfalls die bereits bestehenden Kooperationen, Dialoge und den regelmäßigen Austausch Kasachstans mit Österreich hervor und brachte neue Kooperationsmöglichkeiten von Regionen ins Spiel. Vor allem in Hinsicht auf Know-Howtransfer in Bezug auf Großveranstaltungen wie sie in Kasachstan mit den Nomadenfestspielen unter Teilnahme von 90 Ländern stattfinden und auf touristischer Ebene bestehe Interesse, Kontakte zu vertiefen, zumal Kasachstan Direktflüge beispielsweise nach Österreich installieren möchte. Mukhtar Tileuberdi lud Kärntens Landeshauptmann nach Kasachstan ein, um den Weg für weiterführende Gespräche und Kooperationen zu ebnen. Österreich ist einer der führenden Handelspartner Kasachstans in Mitteleuropa. Kasachstan wiederum ist der wichtigste Handels- und Wirtschaftspartner Österreichs in Zentralasien. Von Januar bis November 2024 belief sich das Handelsvolumen auf 257,4 Millionen US-Dollar (Exporte Kasachstans: 4,1 Millionen US-Dollar, Importe aus Österreich: 253,3 Millionen US-Dollar).
Foto: LPD/Kärnten/Kuess
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21.05.2025
Das Festival La Gacilly-Baden Photo 2025 steht unter dem Thema AUSTRALIEN & DIE NEUE WELT und findet von 13. Juni bis 12. Oktober 2025 statt.
30 Ausstellungen widmen sich verschiedensten Aspekten der Beziehung zwischen den Menschen und ihrer Umwelt. Ausgehend vom Besucherzentrum am Brusattiplatz erstreckt sich das Festival, aufgeteilt in eine Garten-Route und eine Stadt-Route, über 7 Kilometer Länge. Eingebettet in den öffentlichen Raum sind rund 1.500 Fotografien im Großformat der weltbesten Fotograf:innen zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Australien, fast hundertmal so groß wie Österreich, zählt kaum 26 Millionen Einwohner. Die australischen Fotograf:innen sind Botschafter:innen der Schönheit eines einzigartigen Kontinents, die es zu bewahren gilt. Sie lieben ihr Land so sehr, dass sie sogar Fehler nur mit Poesie anprangern, und Lebensmittel-eine visuelle Handschrift verwenden, die vor Kreativität überquillt. Ihre Werke erforschen die Themen Identität und Umwelt und bewegen sich zwischen Drama, schwarzem Humor, Fiktion und Realität: Matthew Abbot, Narelle Autio, Tamara Dean, Adam Ferguson, Bobby Lockyer, Trent Parke, Anne Zahalka sowie Viviane Dalles und Agence France-Presse.
In der Neuen Welt begegnen wir in den USA den Arbeiten von Louise Johns und Joel Meyerowitz, dem wir die Perspektiven des Österreichers Alfred Seiland gegenüberstellen. Mitch Dobrowners Fotografien sind Zeugnisse der Apokalypse extremer Wetterphänomene. George Steinmetz, beantwortet mit seinem Opus magnum „Feed The Planet“ die Frage, ob die Welt auch 10 Milliarden Menschen wird ernähren können. Auch ihm stellen wir mit Dieter Bornemann eine österreichische Arbeit gegenüber – „Aufgegessen“. Sie soll Bewusstsein schaffen für das große Thema Lebensmittel-Verschwendung. Alessandro Cinque präsentiert seine Langzeitarbeit über die Folgen des Bergbaus in den Andenstaaten. Mit Ulla Lohmann reisen wir zu Vulkanvölkern nach Papua-Neuguinea. Gaël Turine führt uns in die Wälder Benins, wo Voodoo-Götter als wahre Hüter der Biodiversität gelten.
Die Ausstellung der Fotografien der niederösterreichischen Berufsfotograf:innen und die Ausstellung „Director’s Cut“ von Jurypräsidentin Christie Goodwin des mit über 500 000 Bildern aus 170 Ländern größten Fotowettbewerbes der Welt – CEWEs „Our World is Beautiful“ – werden das Festival abrunden.
Endspurt für den CEWE Photo Award 2025
Unter dem Motto „Our world is beautiful“ wird der Scheinwerfer auf all das gerichtet, was schön ist: ob ausdrucksstarke Porträts, atemberaubende Landschaftsmotive oder spektakuläre Straßenfotografie. Einsendungen aus aller Welt machten den CEWE Photo Award im vergangenen Jahr zum größten internationalen Fotowettbewerb und auch dieses Mal sind wieder exzellente Aufnahmen dabei. Neu in diesem Jahr: Der Young Talent Award und exklusive Sonderpreise für Teilnehmende aus Österreich.
Die Jury des CEWE Photo Award
Aus über einer halben Million Einreichungen kürt eine hochkarätige, international besetzte Jury unter dem Vorsitz der renommierten Musikfotografin Christie Goodwin die Gewinner des CEWE Photo Award 2025. Sie vergibt die begehrte Trophäe in den verschiedenen Kategorien, zeichnet den Nachwuchspreis aus und bestimmt das Gesamtsiegerfoto aus allen Einsendungen.
Exklusive Sonderpreise für Teilnehmende aus Österreich
Im Mai lohnt sich die Teilnahme am CEWE Photo Award 2025 ganz besonders. Neben der Chance auf den Gesamtsieg werden unter allen Einreichungen aus Österreich zwei exklusive Sonderpreise vergeben.
1. Jurypreis von Lois Lammerhuber – ein Fotopaket im Wert von 1.000 Euro inklusive Teilnahme am Festival La Gacilly Baden Photo 2025 (13.–15. Juni).
2. Fotocoaching mit Manfred Baumann – ein Einzelcoaching mit dem renommierten Fotografen im Wert von über 3.000 Euro.
https://festival-lagacilly-baden.photo/
https://cewe-fotoservice.at
Fotos: Festival-lagacilly-baden + cewe-fotoservice
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21.05.2025
ALPS RESORTS STÄRKT PRÄSENZ IN DEN KITZBÜHELER ALPEN
Das Berg & Golf Resort Westendorf wurde mit Fokus auf Ganzjahrestourismus und die Erschließung neuer Gästesegmente übernommen.
Mit der Übernahme des ehemaligen APART Resort Westendorf und Neueröffnung als Berg & Golf Resort Westendorf erweitert ALPS RESORTS sein Portfolio in den Kitzbüheler Alpen und setzt auf den neuen Angebotsbereich Golfurlaub. Nach der Tauernresidence Radstadt im Salzburger Land ist es bereits der zweite Betrieb des Unternehmens in direkter Lage an einem Golfplatz. Weitere Golfresorts befinden sich aktuell in Planung.
„Mit dem Berg & Golf Resort Westendorf erschließen wir bewusst neue Zielgruppen im Ganzjah- restourismus“, so Geschäftsführer Thomas Payr. „Die Region bietet auch abseits der Hauptsai- son enormes Potenzial, das wir gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort und lokalen Leis- tungspartnern weiterentwickeln möchten.”
Im Berg & Golf Resort Westendorf wohnen Gäste direkt am Golfplatz mit Blick auf das Grün und die umliegende Bergwelt. Das Resort bietet eine breite Auswahl an stilvollen Unterkünften – von eleganten Doppelzimmern über großzügige Junior-Suiten und moderne Apartments bis hin zu exklusiven Penthouses – in unterschiedlichen Größen und Ausstattungen, buchbar mit Hotelser- vice oder als flexibler Selbstversorger. Das Herzstück des Resorts bildet der großzügige Spa- und Wellnessbereich mit einem ganzjährig beheizten Infinity-Pool auf der Dachterrasse. Ergänzt wird das Angebot durch einen Außenpool, verschiedene Saunen, einen Fitnessraum sowie weitläufige Ruhebereiche.
Direkt vor der Tür des Resorts liegt der Golfclub Kitzbüheler Alpen Westendorf. Der vom bekannten österreichischen Golfplatz-Architekten Diethard Fahrenleitner entworfene Championship Course (5.882 m - Par 72) gehört zu den „The Leading Courses“ Österreichs und gilt als eines der Golfjuwelen des Tiroler Brixentals.
Das Berg & Golf Resort Westendorf ist – neben den bereits erfolgreich etablierten Resorts Chalet 149 Westendorf und Chalet 104 Westendorf – schon der dritte Betrieb von ALPS RESORTS in der Region Brixental. Eine besondere Rolle spielt dabei die starke regionale Verbundenheit: Die gesamte Geschäftsführung von ALPS RESORTS ist in den Kitzbüheler Alpen verwurzelt. „Gerade deshalb bringt diese Übernahme auch einen emotionalen Faktor mit sich – schließlich sind wir hier zu Hause“, betont Thomas Payr.
Über ALPS RESORTS
Unter der Marke ALPS RESORTS betreibt die ALPS Residence Holidayservice GmbH über 45 Urlaubsresorts in den österreichischen Alpen und ist damit eine der führenden österreichischen Hotelketten. Das Angebot reicht von gemütlichen Apartments über komfortable, teilweise direkt an der Skipiste gelegene Ferienhäuser bis hin zu Premium-Chalets mit eigenem Wellnessbereich sowie Glamping-Unterkünften. 2025 wurde ALPS RESORTS von der Financial Times mit dem Titel “Europe’s Long-term Growth Champions 2025” als wachstumsstärkstes Unternehmen Österreichs ausgezeichnet.
https://alps-resorts.com/
Fotos: ALPS RESORTS Mountain Residences
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20.05.2025
Landeshauptmann Wilfried Haslauer empfängt Kiminori Iwama - Salzburg präsentiert sich bei Weltausstellung in Osaka.
Landeshauptmann Wilfried Haslauer hat den japanischen Botschafter Kiminori Iwama, zu einem Antrittsbesuch im Chiemseehof empfangen. Der Diplomat vertritt seine Heimat seit November 2024 in Österreich. Zuvor war er für das asiatische Land in Bangladesch, Deutschland oder auch Thailand tätig. Im Mittelpunkt des Arbeitsgespräches stand unter anderem die diesjährige Weltausstellung, die in Osaka stattfindet.
Nach dem Gespräch mit dem Diplomaten streicht Landeshauptmann Wilfried Haslauer die wirtschaftliche Beziehung Salzburgs zu Japan hervor. „Heimische Unternehmen pflegen enge Kontakte mit dem asiatischen Land. Im ersten Halbjahr 2024 exportierten Firmen Waren im Wert von 23 Millionen Euro und importierten Waren im Wert von 95 Millionen Euro. Exportschlager sind dabei Maschinen, Holzwaren oder Kraftfahrzeuge“, so Haslauer und ergänzt: „Für die japanische Wirtschaft ist Salzburg auch ein interessanter Standort. Das beste Beispiel hierfür ist das Sony Werk in Thalgau.“
Salzburg präsentiert sich der Welt
Vom 13. April bis 13. Oktober 2025 stellen Länder aus aller Welt ihre kulturellen, technologischen und wirtschaftlichen Errungenschaften auf der EXPO 2025 in der japanischen Millionen Stadt Osaka vor. „Im Österreich-Pavillon nimmt unser Bundesland eine zentrale Rolle ein. Ende Mai findet eine eigene Salzburg-Woche statt und rund um Ruperti gibt es eigene Salzburg-Tage. Die heimischen Exportschlager sind dabei Sound of Music, Mozart sowie Kulinarik“, betont Landeshauptmann Wilfried Haslauer.
Salzburg beliebtes Urlaubsland
Rund 25.800 Gäste aus Japan haben von November 2023 bis Oktober 2024 in Salzburg genächtigt. Fast 90 Prozent der Nächtigungen wurden dabei in der Stadt Salzburg gezählt. Mit Stand 1. Januar 2024 haben im Bundesland 190 Personen mit japanischem Pass gelebt, 148 davon in der Landeshauptstadt.
Fotos: Land Salzburg
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19.05.2025
Spanische Hofreitschule - Lippizaner-Gestüt Piber
Reitkunst trifft Kaffeehauskultur: Die Spanische Hofreitschule & Café Landtmann schließen sich zusammen.
Wenn zwei der traditionsreichsten Häuser Wiens gemeinsame Sache machen, ist Wiener Lebensart garantiert: Die Spanische Hofreitschule und das Café Landtmann verbinden ab sofort Reitkunst und Kaffeehauskultur – mit einer Kooperation, die Geschichte, Genuss und Gastlichkeit vereint.
Zum Auftakt dieser Zusammenarbeit präsentiert das Café Landtmann seinen berühmten Guglhupf in einer limitierten Edition, die dem 460-jährigen Bestehen der Spanischen Hofreitschule gewidmet ist. Die Verpackung, gestaltet von der italienischen Illustratorin Chiara Perano, zeigt Lipizzaner und Bereiter:innen in eleganter Bewegung – ein poetisches Miniaturpanorama der Winterreitschule.
Im Rahmen eines feierlichen Frühstücks in der Spanischen Hofreitschule wurde die neue Partnerschaft offiziell vorgestellt. Gemeinsam mit Bürgermeister Michael Ludwig, Dompfarrer Toni Faber und Julius Meinl-Geschäftsführerin Christina Meinl präsentierten Dr. Alfred Hudler, Geschäftsführer der Spanischen Hofreitschule, und Berndt Querfeld, Geschäftsführer des Café Landtmann, die Sonderedition des Guglhupfs.
Für einen Vormittag wurde das historische Ambiente der Stallburg zum Kaffeehaus – samt Meinl-Kaffee, frischem Guglhupf und klassischem Wiener Flair. „Unsere Institution steht für Eleganz, Präzision und gelebte Tradition – Werte, die wir auch im Café Landtmann wiederfinden. Diese Kooperation ist eine Einladung, Wiener Kultur auf mehreren Ebenen zu erleben“, so Dr. Alfred Hudler, Geschäftsführer der Spanischen Hofreitschule und des Lipizzanergestüts Piber.
„Die Zusammenarbeit mit der Spanischen Hofreitschule ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie sich Wiener Traditionen gegenseitig bereichern können. Der Guglhupf als Symbol der Kaffeehauskultur trifft auf jahrhundertealte Reitkunst – das Ergebnis ist eine charmante Hommage an das, was Wien so besonders macht“, zeigt sich auch Berndt Querfeld, Geschäftsführer des Café Landtmann, stolz auf die Zusammenarbeit.
Kultur trifft Kulinarik – auch für Besucher:innen dürfen sich über exklusive Vorteile und Genuss mit Mehrwert freuen: Gäste der „Morgenarbeit“ der Spanischen Hofreitschule erhalten im Café Landtmann ein 1+1-Kaffee-Angebot. Wer im Landtmann frühstückt, bekommt 30 % Ermäßigung auf den Eintritt zur „Morgenarbeit“. Zwei Wiener Klassiker, ein Erlebnis. „Wenn zwei unserer traditionsreichsten Institutionen kooperieren, ist das ein Gewinn für ganz Wien – kulturell, wirtschaftlich und touristisch“, zeigt sich Bürgermeister Michael Ludwig erfreut.
Die limitierte Edition ist ab sofort erhältlich – unter anderem in dem Shop der Spanischen Hofreitschule, dem Café Landtmann, sowie dessen Onlineshop und ausgewählten Filialen von Billa Corso.
Foto: Clemens Schmiedbauer
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19.05.2025
Aufregende Neuigkeiten aus dem Meliá Vienna: Afterworkshop Aperitivo und Business-Breakfast
Genussvoll und beeindruckend - zum Business Breakfast die perfekte Aussicht!
Starten Sie produktiv in den Tag - mit einem frisch zubereiteten Frühstück und atemberaubenden Blick über ganz Wien. Ds 57 Restaurant & Lounge bietet die perfekte Kombination aus professioneller und gleichzeitig entspannter Atmosphäre für Ihr Business-Frühstück. Ein reichhaltiges Buffet und zusätzlich à la carte Spezialitäten, sowie eine Auswahl an Kaffee, Tee und Säften erwartet die Gäste. Auf Anfrage ist es auch möglich einen privaten Frühstücksraum zu reservieren.
57 Restaurant & Lounge: Montag - Freitag 7.00 - 10.00 Uhr um Euro 34 pro Person.
After Work Aperitivo in der 57 Lounge!
Lassen Sie den Arbeitstag mit dem After Work Aperitivo stilvoll ausklingen. Jeden Donnerstag erwarten unsere Gäste köstliche Drinks in der 57 Lounge, begleitet von spanischen Pintxos und Tapas, während Sie den atemberaubenden Blick über die Stadt genießen. Ob zum Networking oder einfach um nur zu entspannen, die 57 Lounge ist der ideale Ort um den Abend einzuläuten.
57 Lounge: Jeden Donnerstag von 17.00 - 19.00 Uhr.
Fotos: Meliá Vienna
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17.05.2025
Als eines der Top 10 Outlet Center Europas (Ecostra Ranking) setzt Parndorf auf Shopping als Gesamterlebnis und positioniert sich klar als internationaler Tourismusmagnet. Mit einer breiten Retail-Offensive und Fokus auf Generationen - vom TikTok-Fan bis zum Silver Surfer - werden frische Akzente gesetzt. Die bequeme Erreichbarkeit aus drei Hauptstädten und der Zustrom immer mehr europäischer und internationaler Shoppingtouristen festigen das Center als führende Destination.
Das Designer Outlet Parndorf lockte 2024 mit 7,2 Mio. Besuchern (+6,1%) mehr Gäste an als so manche Sehenswürdigkeit Österreichs. Mit einem Umsatzplus von 6,9% übertrifft 2024 das bisherige Rekordjahr 2023 und ist das erfolgreichste Jahr seit der Eröffnung 1998. Zum Vergleich: Der österreichische Einzelhandel erzielte 2024 nur 2,1% Wachstum.
Rekordzahlen 2024: 7,2 Mio. Besucher und 6,9 % Umsatzwachstum 2024 und 2025: 8.500 m² für Re-Openings, neue Store-Designs und Marken EU-Tourismus steigt 2024 um 9 % – Parndorf als Hotspot Direkte Anbindung aus Wien, Bratislava und Budapest 2025 startet mit Plus in Umsatz und Frequenz Investitionen von 6,3 Mio. in Centerentwicklung
Auch 2025 läuft stark an: In den ersten Monaten (KW 1-17) stieg der Umsatz um 4,8% bei bereits 2 Mio. Besuchern (+2,2%). Der durchschnittliche Kauf pro Besuch erhöhte sich um erfreuliche 2,5%. Das Ostergeschäft boomte mit 16% mehr Besuchern und 12% Umsatzplus.
„Kunden aus Österreich und ganz Europa kommen gern zu uns, weil sie bei ihren Lieblingsmarken bis zu 70% sparen können – und das das ganze Jahr über! Unser Center bietet aber nicht nur attraktive Preise, sondern auch einen vollgepackten Kalender mit Promotions, Events und einzigartigen Erlebnissen. So wird jeder Besuch bei uns zu einem echten Ausflugshighlight. Was uns aber wirklich besonders macht, sind hochwertige Store-Designs und unser bunter Markenmix – von internationalen Luxusbrands bis zu angesagten Lifestyle-Marken", sagt Mario Schwann, General Manager Designer Outlet Parndorf.
Die McArthurGlen Gruppe verzeichnete 2024 insgesamt 100 Millionen Besucher – ein Rekord, der auf konsequenter Internationalisierung und kontinuierlicher Optimierung basiert.
Tourismusboom als Wachstumstreiber
Der EU-Tourismus im Center legte 2024 um satte 9% zu. Die Slowakei und Ungarn sorgen mit +8% für Aufschwung, während auch Gäste aus Tschechien, Rumänien, Serbien, Italien und Spanien das Outlet entdecken. Deutsche und britische Urlauber stehen ebenso auf der Wachstumsliste wie Fernreisende aus den USA, China, dem Nahen Osten und Indien. Die internationale Markenoffensive und der vielseitige Markenmix für alle Generationen machen das Designer Outlet Parndorf zu einem attraktiven Ziel für Gäste aus aller Welt.
Grenzenlos erreichbar - Drei Hauptstädte, ein Ziel
Parndorf investiert kräftig in seine Erreichbarkeit: Neben dem etablierten Shuttle aus Budapest wurde mit dem renommierten österreichischen Transport- und Tourismusunternehmen Blaguss ein neuer Shuttleservice eingerichtet, der Bratislava direkt mit dem Center verbindet. Nach einem erfolgreichen Testlauf während der Weihnachtszeit gehört diese Verbindung nun zum festen Angebot. Aus Wien kommen viele Gäste mit dem Shuttlebus von der Wiener Oper oder dem Train Station Bus vom Bahnhof Parndorf.
Auch innerhalb Österreichs wächst die Anziehungskraft – aus Kärnten, der Steiermark und Salzburg stieg die Gästezahl um 3%. Das Designer Outlet Parndorf setzt gezielt auf strategische Partnerschaften mit regionalen Hotels, Tourismusverbänden und Reiseveranstaltern. Neue Services wie weltweiter Delivery Service, VIP Packages und Kooperationen mit der ÖBB machen das Shoppingerlebnis noch attraktiver.
Starke Markenoffensive: The New Newness für jede Generation
Das Designer Outlet Parndorf punktet mit einer coolen Auswahl an Designer-, Luxus- und Lifestyle-Marken in charmanter Villageatmosphäre. In über 160 Stores finden sich aktuelle Modehighlights und reduzierte Teile aus vergangenen Kollektionen mit Rabatten von bis zu 70%. Besonders stark gewachsen sind 2024 die Segmente Beauty & Kosmetik (+11%), Sport & Outdoor (+14%), Kindermode (+15%) und Schuhmode (+9%) – ein positiver Trend, den das Center 2025 weiter ausbauen will.
Neue Dimensionen des Shoppings
Die Retail-Offensive im Designer Outlet Parndorf läuft auf Hochtouren: Zentral ist die strategische Weiterentwicklung der Verkaufsflächen durch innovative Store-Designs, Re-Openings und die gezielte Integration neuer Marken. Von 2020 bis 2023 wurden über 20.000 m² an Store-Flächen modernisiert, 2024 kamen 4.000 m² dazu, und für 2025 sind weitere 4.500 m² geplant.
Auch kulinarisch geht's steil bergauf: Mit einem Plus von 13% war die Gastronomie 2024 der stärkste Wachstumsbereich – ein klarer Beleg für die steigende Bedeutung kulinarischer Angebote als Teil des Einkaufserlebnisses. Bei der vielfältigen Auswahl an Cafés, Restaurants wie dem Bistrot Italiano und wechselnden Highlights in der beliebten Street Food Area ist für alle Geschmäcker etwas dabei.
„Wir erleben einen Wandel im Einkaufsverhalten – und unsere Besucher werden immer jünger und internationaler", erklärt Mario Schwann.
Nachhaltige Initiativen
Neben dem Shoppingerlebnis und vielseitigen Brand-Mix engagiert sich das Center auch in punkto Nachhaltigkeit. Schon heute läuft der komplette Strombedarf zu 100 % aus erneuerbaren Quellen. Mit flächendeckender LED-Beleuchtung und dem kompletten Verzicht auf Gas in den öffentlichen Bereichen zugunsten moderner Wärmepumpen.
2024 erfolgte die Installation einer großen Photovoltaikanlage: Auf 1.650 m² Dachfläche produzieren top-moderne Solarpaneele einen Teil des benötigten Stroms direkt vor Ort - eine Erweiterung ist bereits in Planung. Mit 100 neuen Ladestationen entstand einer der größten E-Charger Hubs Österreichs, der nachhaltige Mobilität für Besucher aus ganz Europa möglich macht. Als Partner der Region unterstützt das Center auch "Licht ins Dunkel Burgenland", die Caritas Burgenland und die ROTE NASEN Clowndoctors.
Fotos: McArthurGlen Designer Outlet Parndorf/ CRM Medientrend Tanja Hofer/ Daniel Bointner
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17.05.2025
Slowenische Unternehmerinnen und Unternehmer haben in Wien einen neuen Business-Club gegründet, der unter dem Namen „Slowenisches Wirtschaftsforum Wien“ tätig sein wird. Auf Initiative der slowenischen Botschaft fand am 7. Mai 2025 im Hotel Korotan in Wien die Gründungsversammlung statt, an der mehr als 40 Teilnehmende mitwirkten. Das Wirtschaftsforum vereint derzeit slowenische Unternehmerinnen und Unternehmer in Österreich, Vertreter slowenischer Unternehmen mit Sitz in Österreich sowie Sloweninnen und Slowenen, die in österreichischen Firmen und internationalen Konzernen beschäftigt sind.
Matjaž Marko, Wirtschaftsberater an der Botschaft: „Die Gründungsversammlung ist der letzte Schritt eines monatelangen Vorbereitungsprozesses und vieler Gespräche über die Ziele und Ambitionen des Business-Clubs in Wien. Österreich zählt zu Sloweniens wichtigsten Wirtschaftspartnern – sowohl im Bereich des Warenhandels, der Dienstleistungen als auch bei ausländischen Direktinvestitionen. Ein gut funktionierender Zusammenschluss wie dieser wird neue Impulse für die Internationalisierung der slowenischen Wirtschaft bringen. Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, das Interesse der slowenischen Wirtschaftsgemeinschaft an einer stärkeren Vernetzung zu erkennen und in die Gründung eines formalen Clubs zu lenken.“
In den nächsten Schritten wird sich der Club mit Wirtschaftsverbänden vernetzen und intensiv an der Gewinnung neuer Mitglieder arbeiten – insbesondere österreichischer und slowenischer Unternehmen. Mit Sitz in Wien soll sich die Tätigkeit des Business-Clubs nicht nur auf die österreichische Hauptstadt und den Osten Österreichs beschränken, sondern auch die Märkte in der Slowakei, Tschechien und Ungarn mit einbeziehen.
Marian Wakounig: „Ziel der Gründung des Wirtschaftsforums ist die Vernetzung, der Aufbau von Kontakten und der Austausch. Gerade in Österreich sind diese Aspekte für erfolgreiches Wirtschaften von großer Bedeutung. Gleichzeitig kann der Club slowenischen Unternehmen beim Markteintritt ins Ausland helfen, beim Wissenstransfer unterstützen sowie Bildungs- und PR-Veranstaltungen organisieren. Mit der Gründung des Slowenischen Wirtschaftsforums in Wien senden wir ein klares Signal für die Vertiefung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Slowenien und Österreich. Wien als wirtschaftliches Zentrum der Region ist ein idealer Standort für eine aktive, unabhängige Plattform, die slowenische und österreichische Unternehmen strategisch vernetzt, Partnerschaften fördert und neue Märkte erschließt.“
Im Rahmen der Gründungsversammlung wurden auch die Organe des Slowenischen Wirtschaftsforums Wien bestimmt. Marian Wakounig übernahm den Vorsitz. In den Vorstand wurden darüber hinaus Eva Bönisch, Tamara Kosi, Marko Prušnik und Davor Podbregar gewählt; als Generalsekretär wurde Miha Hribar bestellt. Der Vorstand wird von einem siebenköpfigen Fachbeirat beraten.
Eva Bönisch: „Das Forum wird eine wichtige Plattform für Networking und den Austausch von Best Practices unter slowenischen Unternehmerinnen und Unternehmern in der Region sein. Ich freue mich besonders darauf, dass sich auch slowenische Führungskräfte, die in österreichischen Unternehmen tätig sind, untereinander vernetzen und wertvolle geschäftliche Beziehungen aufbauen können.“
Foto: Slowenisches Wirtschaftsforum
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15.05.2025
Zum bereits dritten Mal lud der Flughafen Wien zum wirtschaftlichen und kulturellen Austausch, der heuer ganz im Zeichen der Weltausstellung Expo in Osaka stand.
Seit 13. April und noch bis 13. Oktober findet in der japanischen Stadt Osaka die Weltausstellung "Expo" statt. Und auch Österreich ist mit einer Vielzahl heimischer Unternehmen in einem eigenen Pavillon vertreten und präsentiert heimische Produkte und Kultur einem Weltpublikum, wie Alf Netek, Projektleiter der Expo 2025 Österreich in Osaka, erst kürzlich erklärte.
Dass die Expo dieses Jahr gerade in Japan stattfindet, ist für Österreich umso erfreulicher, da die beiden Länder eine langjährige freundschaftliche Beziehung verbindet. Diese gebührend zu pflegen, war auch das Ziel beim "Cherry Blossom Business Event", das bereits zum dritten Mal in Folge in der AirportCity am Flughafen Wien über die Bühne ging.
Bedeutende Partnerschaft
Das "Cherry Blossom Business Event" soll eine Plattform für Unternehmen beider Länder schaffen, um aktuelle wirtschaftliche Themen zu diskutieren und neue Netzwerke zu knüpfen. "Wir setzen diese Initiative, weil wir enge und bedeutende Beziehungen zu japanischen Unternehmen pflegen – sowohl im Bereich der Flugverbindungen als auch auf wirtschaftlicher Ebene. Große Unternehmen wie Makita, Nissin oder cargo-partner, das mittlerweile zur Nippon Express Group gehört, haben sich beispielsweise bei uns am Flughafen angesiedelt", sagt Wolfgang Scheibenpflug (Geschäftsbereichsleiter Immo- u. Standortmanagement Flughafen Wien AG).
"Wer in der ersten Liga des internationalen Tourismus mitspielen will, darf nicht nur auf die Nähe schauen – sondern muss über den Horizont hinausdenken. Unsere Städte sind Kulturbühnen, unsere Natur ein Kraftplatz, unsere Kulinarik ein Erlebnis. Österreich hat hier ein Ass im Ärmel – wir bieten all das auf höchstem Niveau: authentisch, vielfältig, überraschend", so Elisabeth Zehetner, Staatssekretärin für Energie, Tourismus und Start-ups. "Jetzt geht es darum, dieses Angebot international noch sichtbarer zu machen. Denn Gäste aus Fernmärkten geben mehr aus und reisen auch außerhalb der Hauptsaison. Sie sind nicht nur Gäste – sie sind tragende Säulen unserer touristischen Wertschöpfung. Unser Ziel ist klar: internationale Potenziale nutzen und Österreich als Ganzjahresdestination und starken Wirtschaftsstandort nachhaltig positionieren."
"Japan ist ein äußerst bedeutender Partner für uns", meint auch Julian Jäger (Vorstand Flughafen Wien). "Umso mehr freut es uns, dass mit der ANA – der staatlichen japanischen Fluglinie – ganzjährig eine direkte Verbindung zwischen Wien und Tokio-Haneda besteht.”
Umfangreicher kultureller Austausch
Im Zeichen des kulturellen und wirtschaftlichen Austausch bot das Event verschiedene Podiumsdiskussionen, Keynotes und Start-up-Pitches – unter anderem mit dem japanischen Botschafter Kiminori Iwama, Flughafen Wien-Vorstand Julian Jäger sowie zahlreichen weiteren Speaker:innen aus Wirtschaft, Politik und Kultur.
Begleitet wurde das Event zudem von einem reichhaltigen Kulturangebot – von Origami-, Kalligrafie- über Manga-Workshops bis hin zur traditionellen Sado Tee-Zeremonie. Musikalisch bereichert wurde die Veranstaltung von der japanischen Sopranistin Ruriko Nakano, die japanische und österreichische Lieder darbot und dabei von der japanischen Konzertpianistin Kei Endo auf einem Bösendorfer Konzertflügel begleitet wurde.
Live-Rundgang des Österreich-Pavillons in Osaka
Als besonderes Highlight erwartete die Gäste überdies eine exklusive Live-Schaltung aus dem Österreich-Pavillon von der Expo 2025 in Osaka. "Das Österreich-Haus ist wirklich sensationell geworden: ein Holzbau, in Österreich gefertigt und direkt nach Japan verschifft. Dies wird mit Sicherheit große Aufmerksamkeit bei internationalen Investor:innen in Japan auf Österreich lenken", ist sich Wolfgang Scheibenpflug sicher.
Fotos: Vienna Airport Conference & Innovation Center / Vienna AirportCity
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15.05.2025
Am malerischen Fischerstrand 24–26 hat der Premium-Bauträger Glorit soeben elf schlüsselfertige Eigentumswohnungen in absoluter Wiener Bestlage an der unteren Alten Donau – auf Eigengrund (!) und mit traumhaftem Wasserblick bereits ab dem ersten Stockwerk – fertiggestellt. Aktuell stehen noch acht Wohnungen mit 2-4 Zimmern und Wohnflächen ab 70 m² zur Auswahl. Jede Einheit punktet mit einer großzügigen Raumplanung, weitläufigen Terrassen bzw. Eigengärten im Erdgeschoss und einer exklusiven Markenausstattung: Edles Echtholzparkett, großformatige Feinsteinzeugfliesen, Villeroy & Boch Sanitärausstattung und die moderne Deckenkühlung sorgen für erstklassigen Wohnkomfort. Direkt am Kaiserwasser und beim Naherholungsgebiet Gänsehäufel wohnen Sie hier, wo andere Urlaub machen. Und wenn es doch einmal urbaner sein darf, erreichen Sie die Wiener City mit der U1 (Station Alte Donau) in nur 5 Gehminuten. Auch die UNO-City/Vienna International Center liegt gleich ums Eck. Auf den Geschmack gekommen? Die erfahrenen Glorit-Berater:innen führen Sie gerne persönlich durch die Immobilie und informieren über weitere Neubauprojekte. 7 Tage in der Woche, auch am Abend: 0810 311 900 bzw. verkauf@glorit.at Jetzt unverbindlich anfragen und besichtigen: https://glorit.at/wohnung-kaufen/1220-fischerstrand-24-26 Event-Tipp: Am 24. & 25. Mai lädt der Bauträger zur sommerlichen Open House Besichtigung vor Ort – Projekt- und Finanzierungsberatung inklusive. Aktuelle Wohn- und Designtrends werden im stilvoll eingerichteten Penthouse mit atemberaubender Aussicht auf die Alte Donau präsentiert. Weitere Informationen finden Sie hier: https://glorit.at/open-house-special
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14.05.2025
Die Großen Pandas sind zurück im Tiergarten Schönbrunn! Willkommenszeremonie für das neue Panda-Paar sowie Wiedereröffnung der neugestalteten Panda-Anlage
Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie wurde das neue Panda-Paar heute Vormittag im Tiergarten Schönbrunn willkommen geheißen. Seit 2003 wird dem Tiergarten Schönbrunn die Ehre zuteil, im Rahmen einer erfolgreichen Forschungskooperation mit der China Wildlife Conservation Association (CWCA) Große Pandas zu halten und sich für das Schutzprogramm für diese gefährdete Tierart zu engagieren. Im Juni 2024 konnte Tiergartendirektor Dr. Stephan Hering-Hagenbeck die Kooperation mit dem chinesischen Partner für den Tiergarten Schönbrunn um weitere zehn Jahre verlängern. Am 23. April 2025 ist das mit großer Freude erwartete neue Panda-Paar schließlich aus China im Tiergarten Schönbrunn angekommen. Die beiden Tiere waren seitdem zur Quarantäne und Eingewöhnung in der Innenanlage. Sie fühlen sich in ihrem neuen Zuhause bereits sehr wohl und der Bambus schmeckt. Ab sofort sind das Weibchen „Lan Yun“ und das Männchen „He Feng“ deshalb auch für die Besucherinnen und Besucher zu sehen.
Wichtiges Symbol des Vertrauens und der Partnerschaft
Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen bezeichnet die Großen Pandas in der heutigen Willkommenszeremonie als ein „Symbol der chinesisch-österreichischen Partnerschaft“ und bedankt sich bei Li Hongzhong, Vizepräsident des Nationalen Volkskongresses der Volksrepublik China, für das Vertrauen und die Fortsetzung der Kooperation, denn „Kooperationen wie diese schaffen Vertrauen und bringen Nationen näher zusammen. Es gibt immer gemeinsame Anliegen, die uns verbinden. Es stimmt mich optimistisch, dass konstruktive Zusammenarbeit immer möglich ist.“ Bereits 2019 nahm der Bundespräsident an der Willkommenszeremonie für das Männchen teil, das damals im Tiergarten angekommen ist. „Seit mehr als 20 Jahren lassen die Großen Pandas aus China die Herzen großer und kleiner Tierfreunde in Wien höher schlagen. Im vergangenen September reiste das letzte Panda-Paar in den wohlverdienten Ruhestand nach China. Seither werden die neuen Jungtiere sehnsüchtig erwartet. Ich freue mich daher sehr, dass wir heute diese sympathischen, von wahrscheinlich allen Kindern geliebten Brückenbauer in ihrem neu gestalteten Zuhause offiziell begrüßen dürfen.“ Abschließend verspricht er: „Mit artgerechter Betreuung und kaiserlichem Schönbrunner Flair werden wir dafür sorgen, dass sich ‚Lan Yun‘ und ‚He Feng‘ in Wien richtig wohlfühlen.“
Bundeskanzler Dr. Christian Stocker: „Die Ankunft des neuen Großen Panda-Paares in Österreich ist weit mehr als ein freudiger Moment für den Tiergarten Schönbrunn und seine rund zwei Millionen Besucherinnen und Besucher jährlich – sie ist ein sichtbares Zeichen einer langjährigen, vertrauensvollen Forschungspartnerschaft zwischen Österreich und China. Dieses Projekt vereint Artenschutz mit Forschung, Tradition mit Zukunft und bringt die Menschen unserer beiden Länder im Sinne internationaler Verständigung zusammen. Es ist ein herausragendes Beispiel gelebter internationaler Zusammenarbeit und Ausdruck unseres gemeinsamen Bekenntnisses zum Schutz bedrohter Arten. Die enge Kooperation auf diesem sensiblen Gebiet zeigt: Nachhaltigkeit, Wissenschaft und Diplomatie gehen Hand in Hand – und müssen es gerade in herausfordernden Zeiten auch tun. Mit der neu gestalteten Panda-Anlage schaffen wir nicht nur optimale Lebensbedingungen für die Tiere, sondern auch einen Ort der Begegnung, des Lernens und der ökologischen Verantwortung – für jetzige und künftige Generationen.“
Ihre Rolle als Brückenbauer
Die Großen Pandas verbinden Länder, Kulturen und Menschen. Dass durch das gemeinsame Engagement zum Schutz des Großes Pandas bereits viel erreicht wurde, betont die chinesische Botschafterin in Österreich Qi Mei: „Die chinesisch-österreichische Zusammenarbeit im Bereich des Schutzes und der Forschung zum Großen Panda ist eine glanzvolle Visitenkarte der strategischen Partnerschaft zwischen beiden Ländern. Seit Beginn dieser Zusammenarbeit im Jahr 2003 sind bedeutende Erfolge in den Bereichen Schutz und Zucht des Großen Pandas, wissenschaftliche Forschung, technischer Austausch, Ausbildung von Fachkräften sowie öffentliche Aufklärung erzielt worden. Dies hat einen wichtigen Beitrag zum Schutz der globalen Artenvielfalt und zur Vertiefung der Freundschaft zwischen den Völkern beider Länder geleistet. In den 1980er-Jahren gab es in China nur noch rund 1.100 Große Pandas in ihren natürlichen Lebensräumen (in-situ). Durch strenge Schutzmaßnahmen der chinesischen Regierung ist die Anzahl der Pandas in der Wildbahn auf rund 1.900 Tiere angewachsen. Eine wichtige Rolle spielen dabei auch internationale Partner wie der Tiergarten Schönbrunn. Qi Mei: „Wir heißen ‚He Feng‘ und ‚Lan Yun‘ herzlich willkommen, ihre zehnjährige ‚Residenz‘ in Österreich anzutreten und der österreichischen Bevölkerung die freundschaftlichen Grüße des chinesischen Volkes zu überbringen. Wir sind überzeugt, dass die neue Runde der Zusammenarbeit zum Schutz des Großen Pandas noch reichere Früchte tragen und weiterhin ein schönes Bild des harmonischen Zusammenlebens von Mensch und Natur zeichnen wird.“
Impulse für sozio-ökonomische Entwicklung
Auch Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer, Bundesminister für Wirtschaft, Energie und Tourismus freut sich als Eigentümervertreter der Schönbrunner Tiergarten-Gesellschaft m.b.H, dass die Kooperation um weitere zehn Jahre verlängert wurde und mit dem Einzug des neuen Panda-Paares auch wichtige Impulse für die Besucherinnen und Besucher gesetzt werden. „Die Fortsetzung der chinesisch-österreichischen Panda-Kooperation ist ein starkes Zeichen für die hervorragenden bilateralen Beziehungen zwischen unseren Ländern und unterstreicht zugleich die internationale Bedeutung Wiens als Tourismus- und Wirtschaftsstandort. Der Tiergarten Schönbrunn zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen Österreichs und zieht mit den Großen Pandas ein weltweites Publikum an. Diese außergewöhnliche Partnerschaft verbindet Artenschutz mit kulturellem Austausch und ist ein Symbol dafür, wie erfolgreiche Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg wirtschaftliche Impulse setzen kann.“ Umgestaltung und Erweiterung der Anlage
Mitte September wurde das Panda-Paar aus der ersten Kooperation nach China übersiedelt. Die beiden Tiere, die bereits 24 und 25 Jahre alt waren, kehrten gemäß Vereinbarungen der Kooperationspartner in ihre Heimat zurück, um dort ihren Lebensabend zu verbringen. Die acht Monate, in denen die Anlage leer stand, wurden genutzt, um diese unter der Projektleitung von Architekt em. Univ.-Prof. Dr. Manfred Wehdorn umfangreich zu modernisieren und zu erweitern. „Die Umgestaltung war eine große Herausforderung, da sich diese prominente Anlage im barocken Zentrum des Tiergartens befindet und Teil des UNESCO-Weltkulturerbes ist. Die Innenanlage des Männchens konnte um etwa ein Drittel erweitert werden und die Außenanlagen wurden mit neuen Wasserflächen und Klettereinrichtungen ausgestattet. Durch den Umzug der Roten Pandas kam auch im Außenbereich weitere Fläche dazu und die Besucherinnen und Besucher können diese wichtige Flaggschiffart nun direkt von unserem Kaiserpavillon aus, dem Herzstück des Tiergartens, in der Außenanlage beobachten.“ Wie die Panda-Kooperation selbst, war auch der Umbau der Anlage ein chinesisch-österreichisches Gemeinschaftsprojekt. Die Innenanlagen wurden gemeinsam mit einer chinesischen Firma mit vielen chinesischen Bauelementen gestaltet. Mit einer typisch chinesischen Löwentanz-Vorführung, die gerne bei der Eröffnung wichtiger Bauwerke gezeigt wird und Glück bringen soll, wurde das neu gestaltete Panda-Haus heute wiedereröffnet. Tiergartendirektor Dr. Stephan Hering-Hagenbeck war Mitte April nach China gereist, um persönlich an der feierlichen Abschiedszeremonie für die beiden Tiere in Chengdu teilzunehmen. Revierleiterin Dr.in Gerlinde Hillebrand und Tierpflegerin Mag.a Renate Haider waren eine Woche in der Panda-Station Dujiangyan, um die Tiere und ihre Gewohnheiten kennenzulernen. Das Weibchen „Lan Yun“ („Anmut einer Orchidee“) und das Männchen „He Feng“ („Hauch von Lotus“) wurden 2020 in Stationen des China Conservation and Research Center for the Giant Panda (CCRCGP) geboren. Ihr vertrauter Pfleger Hu Zhengquan und der Tierarzt der Station Yang Haidi sind nach wie vor in Österreich und sorgen für eine sanfte Übergabe in die erfahrenen Hände des Schönbrunner Panda-Teams. Erwachsene Große Pandas sind Einzelgänger. Die beiden Tiere bewohnen daher getrennte Anlagen. Die Wiedereröffnung der Panda-Anlage war ein großer Tag für den Tiergarten Schönbrunn. Das Panda-Schutzprojekt nimmt unter vielen bedeutenden Artenschutzprojekten des Tiergartens einen besonderen Stellenwert ein. In seiner Rede im Rahmen der Zeremonie betonte Hering-Hagenbeck: „Unser gemeinsamer Fokus bleibt klar: Schutz der Lebensräume, stetige Verbesserung der Haltung und Zucht in menschlicher Obhut und Sensibilisierung der Öffentlichkeit. Große Pandas sind nicht nur weltweit garantierte Publikumsmagneten, sondern auch wichtige Botschafter für den Artenschutz.“
Foto: Daniel Zupanc
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13.05.2025
Arbeitsbesuch von Bulgariens Botschafterin bei Kärntner Landeshauptmann
LH Peter Kaiser begrüßte heute Desislava Naydenova-Gospodinova, Botschafterin Bulgariens in Österreich, in Kärnten. Im Mittelpunkt des Arbeitsgesprächs standen die künftige engere Zusammenarbeit, wirtschaftliche Kooperationen und die Sicherheit Europas.
Zum ersten Mal besuchte Bulgariens Botschafterin Desislava Naydenova-Gospodinova Kärnten. In den Räumlichkeiten der Landesregierung hieß sie Landeshauptmann Peter Kaiser heute, Dienstag, herzlich willkommen. Im Gespräch betonte Kaiser die Wichtigkeit der gemeinsamen europäischen Werte sowie eine einheitliche politische Vorgangsweise Europas, außen- wie wirtschaftspolitisch, in Anbetracht globaler Herausforderungen. "Ein starkes Europa nach außen, wie nach innen, braucht die Zusammenarbeit der Länder und Regionen untereinander. Wir werden alle Ebenen nutzen, um die Kooperationen mit Bulgarien zu stärken, sei es auf diplomatischer Ebene durch einen konsequenten Austausch, sei es auf städtepartnerschaftlicher Ebene, um gegenseitiges Verständnis aufzubauen oder im Ausschuss der Regionen, als Plattform für neue Partnerschaften“, fasste Kaiser zusammen, nachdem er der Botschafterin einen Überblick über Kärntens politische, wirtschaftliche und industrielle Situation und Lage gegeben hat. Kaiser bot zudem an, einen „bulgarischen Abend in Kärnten zu veranstalten, um das nähere Kennenlernen von Mentalitäten und das Eröffnen von neuen Möglichkeiten zu eben“. Der Landeshauptmann verwies ebenso auf wirtschaftliche Delegationen, die, geleitet von der Wirtschaftskammer, die Länder einander näherbringen und den Boden für Kooperationen oder Betriebsansiedelungen bereiten. Botschafterin Desislava Naydenova-Gospodinova dankte für die „Gastfreundschaft hier in Kärnten“ und verwies auf die bestehenden wirtschaftlichen Beziehungen Bulgariens und Österreichs. Immerhin finden sich über 350 österreichische Firmen und Firmensitze Österreichischer Unternehmen in Bulgarien, die rund 70.000 Arbeitsplätze schaffen. „Die derzeitigen Beziehungen inklusive dem politischen Dialog sind eine solide Grundlage für weitere Kooperationen und eine vertiefte Zusammenarbeit“, sagte die Diplomatin.
Durch den EU-Beitritt habe sich Bulgarien sehr schnell weiterentwickeln können, was anhand wirtschaftlicher Zahlen zu belegen sei. „Mit diesem Besuch möchte ich auch ein Zeichen setzen, um künftige Kooperationen Bulgariens mit Kärnten auf verschiedenen Ebenen zu ermöglichen. Die EU macht uns zu Partnern. Wir haben gemeinsame Interessen im Sinne der Sicherheit in Europa. Wir brauchen den Zusammenhalt der europäischen Länder mehr denn je“, erklärte die Botschafterin. Bulgarien werde alles dazu beitragen.
Naydenova-Gospodinova wurde 1979 in Varna geboren, studierte an der St. Kliment Ohridski Universität und an der Universität für National- und Weltwirtschaft in Sofia, ist verheiratet und Mutter zweier Kinder. Seit 2023 ist sie die bevollmächtigte Botschafterin Bulgariens in Österreich. Zuvor wirkte sie als Presse- und Kulturattachée an der Botschaft der Republik Bulgarien in London, als Erste Botschaftssekretärin der Republik Bulgarien in Berlin und als Botschaftsrätin im Ministerium für auswärtige Angelegenheiten.
Fotos: LPD Kärnten/Gleiss
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09.05.2025
Niederländischer Botschafter zu Besuch bei Landeshauptmann Mario Kunasek - Empfang für S.E. Peter Christiaan Potman in der Grazer Burg
Im Zeichen europäischer Partnerschaft und regionaler Zusammenarbeit stand der Besuch des Botschafters des Königreichs der Niederlande in Österreich, S.E. Peter Christiaan Potman, bei Landeshauptmann Mario Kunasek in der Grazer Burg. Im Zentrum des Austauschs standen unter anderem aktuelle europapolitische Entwicklungen, die Themen Asyl und Integration, wirtschaftliche Kooperationen sowie Möglichkeiten zur Zusammenarbeit.
Landeshauptmann Mario Kunasek: „Das heutige Zusammentreffen war ein starkes Zeichen für die guten Beziehungen zwischen der Steiermark und den Niederlanden. Der Austausch mit europäischen Partnern ist für unser Land von großer Bedeutung – insbesondere im Bereich der Wirtschaft. Der ständige Dialog mit Vertretern anderer Nationen ist für mich als Landeshauptmann ein Privileg. Es sind vor allem auch die regionalen Kooperationen, die die Europäische Union lebendig machen – und die wir vorantreiben möchten.”
Mehrere steirische Unternehmen – darunter die Knapp AG, die Anton Paar GmbH, die Andritz-Gruppe, die XAL GmbH, die Münzer Bioindustrie GmbH, die Holler Tore GmbH – pflegen intensive Kooperationen mit niederländischen Partnern und verfügen vor Ort über Standorte.
Bedeutender Tourismusmarkt Die Niederlande, im Jahr 2022 besuchten König Wilhelm-Alexander und seine Gattin Königin Maxima anlässlich des Staatsbesuches in Österreich auch die Steiermark, sind auch ein wichtiger Markt für den steirischen Tourismus. Unter den Ländern mit den meisten Übernachtungen im Tourismusjahr 2023 rangierten die Niederländer hinter Österreich (7,6 Millionen Übernachtungen), Deutschland (2,8 Mio.), Ungarn (523.000) und Tschechien (509.000) mit rund 419.400 Übernachtungen auf dem fünften Platz – das entspricht einem Anteil von 3,1 Prozent an den insgesamt 13,6 Millionen Übernachtungen.
Foto: Land Steiermark/Binder
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09.05.2025
ARCOTEL Hotels & Resorts
Bodentiefe Fenster, traditionelles Wiener Geflecht und zeitgenössische Kunst: Das innovative Design und die lichtdurchflutete, offene Raumgestaltung des am 05. Mai 2025 neueröffneten ARCOTEL AQ spiegeln in jedem Detail die für Wien charakteristische Spannung zwischen Geschichte und Gegenwart wider. Im Sinne der MEHR-Strategie von ARCOTEL Hotels bietet das neue 4-Sterne-Haus MEHR-Komfort, MEHR-Service mit Gastgebern aus Leidenschaft und MEHR-Genuss in der „BARbara“ mit Kuchen am Nachmittag und kosmopolitischem Bar Food, Cocktail-Spezialitäten und ausgewählten Weinen bis spät in den Abend.
Das moderne Designkonzept in warmen Erdtönen, tiefem Moosgrün und stylischen Dekoelementen entwickelte das Innenarchitektur-Studio destilat aus Wien. Zwischen Pflanzentapeten und riesigen Papierblumen setzen sorgfältig kuratierte Kunstwerke wie die Arbeit des französischen Street Art-Künstlers Mr. Brainwash alias Thierry Guetty inspirierende Akzente.
„Das ARCOTEL AQ ist unser viertes Haus in Wien und hat für uns damit eine ganz besondere Bedeutung. Als Wiener Unternehmen sind wir stolz, mit unserem innovativ designten 4-Sterne-Haus das Herzstück des neuen, ambitionierten Stadtteils Althan Quartier zu bilden“ sagt Dr. Renate Wimmer, Eigentümer ARCOTEL Hotels. „Besonders freue ich mich, dass Pater Hans Hütter das Hotel im Rahmen des Grand Openings im September segnen wird - wie bei allen unseren Neueröffnungen gehört der Segen für mich unbedingt dazu.“
„Als urban designtes Stadthotel komplettiert das ARCOTEL AQ unser Portfolio in der österreichischen Hauptstadt perfekt. Es ist ein echter Wohlfühlort, der mit jeder Pore Wien atmet“ ergänzt Martin Lachout, CEO ARCOTEL Hotels. „Mit unserem 12. ARCOTEL Hotel setzten wir neue Maßstäbe für alle Wien-Reisenden, die das Besondere suchen. Mit dem modernen Foodkonzept der BARbara möchten wir auch Locals einen lässigen Treffpunkt zum After-Work oder zum entspannten Aperitif mit Freunden bieten.“
„‚Let your dreams fly’ ist das Motto des ARCOTEL AQ. Es beschreibt nicht nur das Hotel, sondern auch mein ganz persönliches Gefühl, denn in diesem besonderen Haus kann ich meine Leidenschaft als Gastgeberin wunderbar ausleben“ sagt General Manager Rebecca Penz. „Hinzu kommt, dass direkt vor der Tür ein Stück authentisches Wien liegt. Die eleganten Biedermeierhäuser und Cafés des Alsergrundes, der Donaukanal mit Street Art und angesagten Gastro-Hotspots. Unsere Gäste erwartet ein Stadterlebnis jenseits ausgetretener Touristenpfade.“ Rebecca Penz ist seit März 2025 Teil der ARCOTEL-Familie. Die gebürtige Steirerin und diplomierte Hotel- und Tourismusmanagerin verfügt über langjährige Erfahrungen in der gehobenen Hotellerie.
Das ARCOTEL AQ im 9. Wiener Gemeindebezirk befindet sich in einem neuen Gebäudekomplex über dem Franz-Josefs Bahnhof. Im Sommer 2024 übernahm Investor Ronny Pecik über seine RPR Privatstiftung gemeinsam mit Stefan Schönauer und der Baustoff + Metall GmbH das Großprojekt Althan Quartier. Mit diesem 4-Sterne-Hotel hat das 12. Hotel der österreichischen ARCOTEL-Gruppe und damit das vierte Haus in der Stadt Wien eröffnet. Das ARCOTEL AQ umfasst insgesamt 157 moderne Zimmer und Suiten sowie vier Seminarräume und einen Fitnessbereich. Die offizielle Grand Opening-Feier ist für September 2025 geplant.
https://aq.arcotel.com/de/
Fotos: Arcotel
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08.05.2025
Meeting Industry Report Austria 2024: Tagungsbranche in Österreich mit neuen Höchstwerten und starkem Potenzial
Seit Beginn der Aufzeichnungen legt der Meeting Industry Report Austria (mira) die Stärke und Relevanz dieses wichtigen Wirtschaftssegments dar, indem wertvolle Zahlen für die österreichische Tagungsbranche dokumentiert werden: Mit über 27.000 Veranstaltungen und rund 1,83 Millionen Teilnehmer:innen wurde 2024 erstmals das Vorkrisenniveau aus dem Jahr 2019 übertroffen.
Meeting Industry Report Austria 2024 des Austrian Convention Bureaus und der Österreich Werbung dokumentiert mit 27.368 gemeldeten Veranstaltungen (+4,7 %) und 1,83 Mio. Teilnehmer:innen (+9,9 %) ein neues Rekordjahr
Anzahl zertifizierter Green Meetings steigt um 161 (+99,4 %), über 98.000 (+20,3 %) Teilnehmer:innen bei nachhaltigen Formaten
Neuer Convention-Außenauftritt der Österreich Werbung stärkt die internationale Sichtbarkeit des Tagungslandes Österreich
ACB-Blitzumfrage: Rund 88 Prozent der Befragten sehen gleichbleibende oder steigende Auslastung bis zum Jahr 2027 sowie steigende Nachfrage für nachhaltige Formate
„Die neuen Zahlen des Meeting Industry Reports belegen einmal mehr die internationale Relevanz Österreichs als Meetingdestination. Um die strategische Bedeutung dieses Wirtschaftszweigs für Wirtschaft, Wissenschaft, aber auch für die Gesellschaft verstärkt sichtbar zu machen, braucht es einen Schulterschluss aller Stakeholder. Mit der im letzten Jahr präsentierten Convention-Strategie haben wir dabei die Grundlage für eine noch erfolgreichere Tagungsbranche gelegt“, so Sandra Neukart, COO der Österreich Werbung.
Kongresse boomen, vor allem international
Betrachtet man Kongresse, dominieren Wirtschaft, Medizin und Geisteswissenschaften, insbesondere bei internationalen Kongressen. Die veranstaltungs- und teilnehmer:innen-stärksten Monate des Jahres waren Oktober, November und September. Bei Großkongressen, die sich durch eine Teilnehmer:innenanzahl von über 1.000 Personen auszeichnen, stieg die Anzahl auf 85 und bei den Teilnehmenden um fast 30.000. Rund die Hälfte (44) der 85 Großkongresse im Jahr 2024 waren international ausgelegt. Diese fanden nicht nur in den Landeshauptstädten, sondern auch in anderen urbanen Zentren statt. Über die Hälfte (931.449) der Gesamtteilnehmenden wurde von Kongressen generiert.
Firmentagungen machen mit über 14.000 Veranstaltungen mehr als die Hälfte aller Veranstaltungen aus – ein klares Signal für die wachsende Bedeutung von Business Meetings im betrieblichen Kontext. Kongress- und Konferenzhotels bleiben mit 81 Prozent die meistgenutzten Austragungsstätten in diesem Segment und verzeichnen einen Zuwachs von nahezu 700 (+6,4 %).
„Ein zentrales Zukunftsthema ist und bleibt nachhaltiges Tagen. Im Jahr 2024 wurden 323 Green Meetings und 226 Green Events mit insgesamt 718.191 Teilnehmer:innen gemäß der Richtlinie UZ 62 durchgeführt. Dies entspricht einem Anstieg von 161 (+99,4 %) bei den Green Meetings, die damit eine wachsende Teilnehmer:innenschaft von 98.388 Personen verzeichnen kann, ein Plus von rund 20 Prozent zum Vorjahr“, so Renate Androsch-Holzer, Präsidentin des Austrian Convention Bureaus.
Aktuelle ÖW-Maßnahmen für die Tagungsbranche
Die Österreich Werbung (ÖW) unterstützt seit vielen Jahren aktiv die heimische Tagungsbranche. Mit der im vergangenen Jahr vorgestellten Convention-Strategie „MEET IN AUSTRIA“ wurden klare Verantwortlichkeiten definiert, die nun Schritt für Schritt umgesetzt werden.
ACB-Blitzumfrage: Positive Buchungslage bis 2027, aber große Herausforderungen für die Branche
Die aktuelle Erhebung unter ACB-Mitgliedsunternehmen zeigt, dass 88 Prozent der Umfrage-Teilnehmer:innen eine gleichbleibende oder steigende Auslastung bis 2027 erwarten. Besonders gefragt ist die nachhaltige Umsetzung von Veranstaltungen – knapp die Hälfte der Befragten sieht darin ein wachsendes Bedürfnis. Trotz erfreulicher Buchungsperspektiven kämpfen die Betriebe mit Unsicherheiten aufgrund der allgemeinen bzw. weltweiten politischen und wirtschaftlichen Lage, steigendem Preis- und Kostendruck sowie der schwierigen Suche nach qualifiziertem Personal. Auffällig ist, dass zwar die Zufriedenheit mit den Qualifikationen steigt, jedoch hohe Gehaltswünsche 63 Prozent der Unternehmen belasten.
Foto: Österreich Werbung
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08.05.2025
Das Luxushotel präsentiert nach behutsamer Renovierung drei neue außergewöhnliche Suiten, eine kulturelle Premiere im ARTrium sowie eine kulinarische Neuausrichtung des Restaurants mit Tiefgang und Charakter
Unter dem poetischen Leitmotiv „Experience the Grand Unveiling“ präsentiert sich das Rosewood Vienna mit frischer Strahlkraft und neuen Perspektiven. In einem fein abgestimmten Zusammenspiel aus architektonischer Kunst, kultureller Tiefe und luxuriösem Komfort wird ein neues Kapitel aufgeschlagen – eines, dass das Beste aus Geschichte, Gegenwart und Zukunft vereint.
Ein Haus, das sich entfaltet – in Schönheit, Geist und Anmut Nur zweieinhalb Jahre nach der Eröffnung offenbart das Rosewood Vienna seine nächste Entwicklungsstufe: offen für Wandel, doch stets dem eigenen Charakter treu. Die Weiterentwicklung des Hauses steht für das bewusste Vertiefen einer Philosophie – Ästhetik als gelebte Haltung.
Im Mittelpunkt dieser neuen Phase stehen drei außergewöhnliche Suiten. Allen voran das neu geschaffene Royal Graben House mit fast sieben Metern Deckenhöhe und einem liebevoll restaurierten Stuck-Salon aus dem 19. Jahrhundert – ein Refugium mit Blick über den Wiener Graben, besonders magisch in der Adventszeit. Ergänzt wird es durch die neuen St. Peter’s Suite und St. Peter’s Wellness Suite, die in ihrer Lage und Ausstattung neue Maßstäbe setzen. Letztere besticht mit einer privaten Sauna und einem Dampfbad – eine Rarität in der Wiener Hotellandschaft.
Kulinarik mit Charakter – neu gedacht über zwei Ebenen Der kulinarische Mittelpunkt des Hauses, bisher als Brasserie bekannt, wurde im Zuge des Relaunchs neu interpretiert und trägt nun den Namen Neue Hoheit. Dahinter verbirgt sich eine klar strukturierte Erlebniswelt, die sich über zwei Etagen erstreckt und drei eigenständige Bereiche umfasst: das Neue Hoheit Restaurant, die neu gestaltete Neue Hoheit Bar sowie die exklusive Rooftop-Destination THE1835, benannt nach dem Baujahr des historischen Gebäudes.
Ab dem 8. Mai ist eine besondere Liaison geplant: In Kooperation mit dem renommierten Restaurant IKI am Erste Campus zieht ein Hauch japanischer Raffinesse ins Haus ein. Die Pop-up-Kollaboration vereint asiatische Küche mit Wiener Charme – ein kulinarisches Erlebnis, das überrascht und inspiriert. Mit dem historischen Erste Bank Gebäude am Graben im 1. Bezirk als Ursprungshaus und dem Sitz Erste Campus, teilen das IKI Restaurant und die Neue Hoheit Bar nicht nur gemeinsame Wurzeln, sondern feiern nun auch den Pop-up "Neue Hoheit Bar x IKI am Erste Campus". Seit fast einem Jahrzehnt begeistert das IKI am Erste Campus mit erstklassiger asiatischer Küche, die traditionelle japanische und internationale Einflüsse vereint.
Räume für Körper, Geist und Inspiration Auch im Asaya Spa wurde das Konzept verfeinert. In Kombination mit dem Gym ist ein harmonischer Rückzugsort entstanden, der Bewegung, Regeneration und Ruhe in Einklang bringt. Wer hier verweilt, spürt: Wohlbefinden ist keine Dienstleistung, sondern eine gelebte Haltung.
„Wenn ich durch die neuen Räume gehe – sei es durch das Royal Graben House mit seinem historischen Atem, das ARTIUM, als Raum der Begegnung oder die neue Bar im 6. Stock als Erweiterung des Schönen, spüre ich, wie sehr dieses Haus lebt. Diese Erweiterung ist ein Bekenntnis: zu Schönheit, Tiefe und der Kunst, Menschen zu begeistern. Wir möchten nicht nur Gastgeber sein, sondern Erinnerungen schaffen, die bleiben“, so Roland Hamberger, Managing Director des Rosewood Vienna.
Fotos: Rosewood Vienna
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07.05.2025
In der Grazer Burg konnte Landeshauptmann Mario Kunasek den neuen japanischen Botschafter Kiminori Iwama zu seinem Antrittsbesuch begrüßen. Neben dem persönlichen Kennenlernen stand vor allem auch die Vertiefung der steirisch-japanischen Beziehungen im Mittelpunkt des Gesprächs.
Landeshauptmann Mario Kunasek: „Japan ist nicht nur ein äußerst interessanter Wirtschaftspartner für die Steiermark, auch in kultureller Hinsicht sowie im Hinblick auf regionale Kooperationsmöglichkeiten ist die weitere Intensivierung der bilateralen Beziehungen für uns von großem Interesse. Denn die Steiermark profitiert gerade auch in diesen Bereichen stark von internationalen Kooperationen und guter Vernetzung. Daher danke ich Botschafter Iwama herzlich für seinen Besuch und freue mich auf die künftige Zusammenarbeit.″
Im wirtschaftlichen Bereich bestehen insbesondere bei Automatisierungs-, Software- und Digitalisierungslösungen sowie auch im Nahrungsmittel- und Getränkesektor große Chancen für steirische Unternehmen. Derzeit sind mit der AVL List GmbH, der Anton Paar GmbH, der Andritz AG, Magna International sowie der Pankl Racing Systems GmbH bereits mehrere renommierte steirische Unternehmen erfolgreich in Japan tätig.
Die kulturellen Beziehungen sind aktuell insbesondere auch durch die Schlosspartnerschaft zwischen dem Schloss Ôsaka und dem Schloss Eggenberg geprägt, die die enge Zusammenarbeit und die wissenschaftliche Verbundenheit japanischer Museen mit dem Universalmuseum Joanneum besiegelt und wechselseitige Ausstellungsprojekte ermöglicht.
Botschafter Kiminori Iwama ist seit Jänner 2025 als japanischer Botschafter in Österreich im Amt. Zuvor war er unter anderem als japanischer Botschafter in Bangladesch, sowie als Gesandter in den Botschaften von Japan in Thailand und Deutschland tätig.
Foto: Land Steiermark/Resch
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07.05.2025
VERKEHRSBUERO HOSPITALITY und Hilton setzen ihre erfolgreiche Franchise-Kooperation fort: Ab 7. Mai 2025 wird das geschichtsträchtige Hotel Astoria Wien im 1. Bezirk als Hotel Astoria Vienna, Curio Collection by Hilton geführt. Damit wird die exklusive Marke Curio Collection by Hilton erstmals in der österreichischen Bundeshauptstadt vertreten sein.
Das elegante Hotel im Art-Déco-Stil begrüßt seit seiner Eröffnung im Jahr 1912 Gäste aus aller Welt. Im Frühjahr 2024 wurde das Wiener Gründerzeitjuwel nach 1,5 Jahren Umbau- und Renovierungszeit wiedereröffnet. Insgesamt investierte das VERKEHRSBUERO rund 15 Millionen Euro in die Modernisierung und Umgestaltung. Das Hotel Astoria Vienna, Curio Collection by Hilton verfügt über 125 Zimmer, darunter die großzügige Beletage Suite mit Himmelbett und historischem Interieur, sowie eine stilvolle Lobby mit Bar und einen großen Frühstückssalon.
„Mit dem Rebranding des Hotel Astoria Vienna, Curio Collection by Hilton setzen wir als Betreiber neue Akzente am Wiener Hotelmarkt. Unsere Kooperation mit Hilton stärkt die Sichtbarkeit des Hotels für internationale Gäste und bewahrt gleichzeitig den einzigartigen Wiener Charme und die Attraktivität des traditionsreichen Hauses“, so Martin Winkler, Vorsitzender des Vorstandes des VERKEHRSBUEROS.
„In diesem Jahr feiern wir 50 Jahre seit der Eröffnung des ersten Hilton Hotels in Österreich – die Eröffnung des Hotel Astoria Vienna, Curio Collection by Hilton, ist eine großartige Ergänzung unseres stetig wachsenden Portfolios an Hotels und Marken im Land. Wir verzeichnen weiterhin eine starke Nachfrage nach unseren Lifestyle-Hotels in ganz Kontinentaleuropa und ich freue mich sehr, dass das Hotel Astoria Vienna unser wachsendes Angebot an Curio-Häusern in der Region bereichern wird – neben weiteren bevorstehenden Eröffnungen in Sizilien, Athen und Istanbul“, sagt David Kelly, Senior Vice President, Continental Europe, Hilton.
„Die Curio Collection ist bekannt für einzigartige Erlebnisse und außergewöhnliche Angebote – und genau diese Erlebnisse werden mit Markteinführungen wie dem Hotel Astoria Vienna kontinuierlich erweitert“, sagt Brooke Thomas, Brand Leader, Curio Collection by Hilton. „Nur wenige Schritte von einigen der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Musikstadt entfernt, machen das beeindruckende Design und das gehobene kulinarische Angebot dieses Hotel zu einem Reiseziel für sich.“
Curio Collection by Hilton feiert Wien-Debüt
Mit dem Hotel Astoria Vienna feiert Curio Collection by Hilton sein Markendebüt in Wien. Die Marke steht für individuell gestaltete Häuser mit außergewöhnlicher Geschichte und einzigartigem Design. Wie alle Hilton-Hotels profitiert der Standort vom preisgekrönten Hilton Honors-Treueprogramm, das Gästen exklusive Vorteile und einmalige Erlebnisse bietet. Mit dem Rebranding setzt VERKEHRSBUERO HOSPITALITY weiterhin auf starke Partnerschaften mit international attraktiven Marken und unterstreicht damit seine Position als führender Hotelbetreiber in Österreich.
Erfolgreiche Franchise-Kooperation mit Spark by Hilton
Seit Dezember 2024 betreibt VERKEHRSBUERO HOSPITALITY in Kooperation mit Hilton zwei Hotels unter der Marke Spark by Hilton. Die beiden Spark by Hilton Vienna Donaustadt und Spark by Hilton Vienna Messe Prater waren die ersten Häuser der neuen Premium Economy-Brand Spark by Hilton in Kontinentaleuropa. Spark by Hilton steht für hohen Komfort und erstklassigen Service mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis.
Fotos: Hotel Astoria Vienna, Curio Collection by Hilton
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05.05.2025
Die digitale Transformation fordert Staaten und Organisationen heraus, ihre Souveränität zu wahren und gleichzeitig globale Solidarität gegen Cyber-Bedrohungen zu fördern. Das International Digital Security Forum (IDSF) 2025 untersucht das Gleichgewicht zwischen diesen beiden Zielen und beschäftigt sich mit Themen wie Cybersicherheit, KI-gesteuerter Sicherheit kritischer Infrastrukturen und Technologiediplomatie.
Das AIT, Austrian Institute of Technology, freut sich, das 4. IDSF anzukündigen, bei dem internationale Führungskräfte von 4. bis 6. Juni 2025 im Wiener MuseumsQuartier zum Austausch zusammenkommen werden.
Idsf.io
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30.04.2025
„Die von Mai bis Juli 2025 im Naturhistorischen Museum Wien gebotene Sonderpräsentation „Die Reiterfigur von Babunja“ ist ein weiterer Meilenstein in der seit über einhundert Jahren währenden Zusammenarbeit von Albanien und Österreich auf dem Gebiet der Kultur und Forschung“, freut sich Katrin Vohland, Generaldirektorin und wissenschaftliche Geschäftsführerin des NHM Wien.
Die aktuelle Sonderpräsentation im Goldkabinett des NHM Wien fügt sich nahtlos in die langjährigen Kooperationen ein. „Wir sind stolz, dass einer der herausragendsten archäologischen Funde der letzten zehn Jahre in Albanien zum ersten Mal nach einer fachkundigen Restaurierung im Getty Museum (USA) außerhalb Albaniens im NHM Wien gezeigt werden kann: „Die Reiterfigur von Babunja“.
Bei diesem Objekt handelt es sich um eine herausragende Bronzestatuette eines einstmals bewaffneten Reiters auf einem Pferd. Der gesondert gearbeitete Helm, die zum Wurf erhobene Lanze und der Schild fehlen. Das Kunstwerk wurde in einer antiken Siedlung bei Babunja nahe der antiken Stadt Apollonia in Illyrien, im heutigen Albanien, im Zuge von albanisch-deutschen Forschungsgrabungen 2018 entdeckt. Es wurde in einer griechischen Werkstatt in der spätarchaischen Zeit um 510-490 v. Chr. hergestellt und ist ein einzigartiges künstlerisches Meisterwerk der griechischen Bronzearbeit.
Fate Velaj, Botschafter der Republik Albanien in Österreich, auf dessen Betreiben die Präsentation der Figur und die wissenschaftliche Konferenz zustande kommen: „Jede archäologische Entdeckung stellt ein bedeutendes Ereignis im wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Leben dar und bereichert gleichzeitig das kulturelle Erbe sowie die Geschichte eines Landes. Doch der „Reiter von Babunja“, der 2018 in der kleinen antiken illyrischen Stadt Arnisa im Dorf Babunja nahe dem antiken Apollonia im Rahmen von Forschungsarbeiten entdeckt wurde, ist meines Erachtens nicht nur ein Schatz für Albanien, sondern auch eine große Bereicherung für die gesamte archäologische Forschung – sowohl in Europa als auch international.“
Internationales Symposium im NHM Wien
Im Rahmen der Sonderpräsentation wird vom 13. bis 15. Mai 2025 in österreichisch-albanischer Kooperation eine internationale Tagung zum Thema „The role of elites of the 1st millennium BC between Central Europe and the Southern Balkans – with the case study of the “Horse and Rider of Babunja” veranstaltet.
Pressekonferenz zur Sonderpräsentation „Die Reiterfigur von Babunja“ am 13. Mai 2025, um 10.30 Uhr im Vortragssaal des NHM Wien. Am Podium sind:
Katrin Vohland, Generaldirektorin und wissenschaftliche Geschäftsführerin, NHM Wien Fate Velaj, Botschafter der Republik Albanien in Österreich Adem Bunguri, Albanische Akademie der Wissenschaften, Institut für Archäologie Bashkim Lahi, Albanische Akademie der Wissenschaften, Institut für Archäologie Karina Grömer, Direktorin der Prähistorischen Abteilung, NHM Wien Georg Tiefengraber, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Prähistorische Abteilung, NHM Wien
https://www.nhm.at
Foto: NHM
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30.04.2025
Donauturm Wien: Neue Perspektiven mit interaktivem Guide, Technik-Touren & Panorama-Garantie
Ab sofort bietet der Donauturm, an dem auch die Wien Holding beteiligt ist, seinen Gästen weitere innovative Angebote: Mit dem neuen digitalen Donauturm Guide erleben Besucher:innen den Turm interaktiv auf dem eigenen Smartphone. Zudem erwarten Interessierte exklusive Ingenieurstouren mit Bauingenieur Bernhard Rennhofer sowie die neue Sicht-Garantie für ungetrübten Ausblick.
Digitaler Donauturm Guide – Mehr entdecken auf dem Smartphone Ab sofort erhalten Besucher:innen beim Eintritt eine praktische Info-Map mit integriertem QR-Code. Nach dem Scannen und Eingabe der E-Mail-Adresse steht der gesamte digitale Guide direkt im Browser zur Verfügung – ganz ohne App-Download. Der Guide bietet:
Spannende Einblicke in Geschichte, Technik und Architektur des Donauturms Interaktive Inhalte mit Fotos, Videos und Fun Facts Wissenswertes zur Gastronomie, zum Donaupark, zu Rekorden und vielem mehr Verfügbar auf Deutsch und Englisch
Technik trifft Architektur: Exklusive Ingenieurstouren mit Bernhard Rennhofer Wie wurde der Donauturm gebaut? Welche Herausforderungen brachte die Errichtung des 252 Meter hohen Turms mit sich? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhalten Interessierte bei den neuen Ingenieurstouren mit Bauingenieur Bernhard Rennhofer. Der Experte für Wiener Bauwerke gibt spannende Einblicke in Konstruktion, Technik und die Geschichte des Donauturms – verständlich erklärt und mit exklusiven Hintergrundinformationen.
Sicht-Garantie: Kostenloser Rückbesuch bei eingeschränkter Aussicht
Der Donauturm garantiert ein unvergessliches Panorama über Wien. Sollte die Sicht zwischen 10:00 und 20:00 Uhr wetterbedingt so eingeschränkt sein, dass mindestens zwei bekannte Wiener Wahrzeichen (z.B. DC Tower oder Riesenrad) nicht zu sehen sind, erhalten Besucher:innen einen 100 % Rabattcode für den nächsten Besuch. Die Abwicklung erfolgt unkompliziert am Frontdesk vor Ort.
Donauturm Wien – höchstes Wahrzeichen der Stadt seit über 60 Jahren
Der Donauturm wurde 1964 als Highlight und stolzes Symbol im Rahmen der Wiener internationalen Gartenschau (WIG) erbaut und ist mit einer Gesamthöhe von 252 Metern noch immer das höchste Bauwerk Österreichs. Leitender Architekt war der Wiener Professor Hannes Lintl. Er wählte eine Formsprache, die sich am Typus der Fernsehtürme orientierte. Der Bau dauerte von Oktober 1962 bis April 1964 – also knapp zwei Jahre. Dabei wurden insgesamt 3.750 m³ Beton und 514 Tonnen Stahlbeton verwendet. Das Wahrzeichen wiegt 17.600 Tonnen.
Im Jahr 2016 ging der Donauturm in Privatbesitz (Blaguss Beteiligungsgesellschaft m.b.H., Gilbert Leeb Beteiligungsgesellschaft m.b.H., SMILE GmbH Guntram Fessler, Mag. Matthias Kamp und Stephan Kreissler; seit 2020: Wien Holding) über und wurde 2018 in enger Zusammenarbeit mit dem renommierten österreichischen Architekten Gregor Eichinger – renoviert bzw. modernisiert.
Im Zuge der Umbauarbeiten wurden das Turm Café und das Turm Restaurant in den eleganten Stil und Glanz der 60er-Jahre rückgeführt. Ein Souvenirshop sowie das Donaubräu samt Gastgarten wurden im Erdgeschoss eröffnet. Im November 2023 wurde das Angebot durch die "Donauturm-Rutsche" - die höchste Rutsche Europas - erweitert.
Rund 23 Millionen Menschen haben den Donauturm seit seiner Eröffnung 1964 besucht, in den letzten Jahren waren es mehrere 100.000 Besucher pro Jahr, davon rund 50 Prozent aus dem Ausland. Der Donauturm steht seit 2001 unter Denkmalschutz.
https://www.donauturm.at
Fotos: Donauturm Wien
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28.04.2025
Anlässlich des 80. Jahrestags der Wiedererrichtung der Republik Österreich hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen am Sonntag zum Staatsakt in die Hofburg geladen. Das Staatsoberhaupt würdigte in seiner Rede nicht nur den organisierten Widerstand während der Nazi-Diktatur, sondern auch den „Geist des Kompromisses“ zwischen zuvor verfeindeten politischen Gruppierungen.
„Der Puls unserer Heimat schlug wieder“, so der Bundespräsident zum 27. April 1945, an dem Österreich seine Unabhängigkeit erklärte. Aber auch während der Diktatur der Nationalsozialisten habe es Menschen gegeben, „in deren Herzen der Glaube an die Freiheit, an die Unabhängigkeit und an die Demokratie weiterlebte“. Van der Bellen nannte unter anderem die Widerstandsgruppe O5 und Personen wie etwa die Sozialdemokratin Antonia Bruha und den Priester Heinrich Maier.
Auch den „Geist der Lagerstraße“ beschwor der Bundespräsident, also die Versöhnung und Zusammenarbeit zwischen „vormals erbitterten politischen Gegnern“ wie Sozialdemokraten, Christlichsozialen und Kommunisten, die in den Nazi-Konzentrationslagern zusammengefunden hatten – „der schöne, manchmal in Verruf geratene, gute alte Kompromiss, das Finden einer gemeinsamen Lösung, getragen vom gegenseitigen Respekt“. Nur gemeinsames Handeln und gegenseitiger Respekt hielten Demokratie und Freiheit am Leben.
Dafür lasse sich eine Lehre für heute ableiten. „Auch in unseren Tagen ist es wichtig, mit Taten für das Richtige einzustehen. Aus dem reinen Kommentieren herauszukommen. Auch wenn es nicht unbedingt große Erfolgschancen geben mag.“ Dieser „österreichische Weg“ des Kompromisses habe letztlich Wohlstand und lange andauernden Frieden gebracht. Dieser sowie die europäische Integration stimmten zuversichtlich, „dass es uns gelingen wird, auch die aktuell anstehenden Probleme zu bewältigen“.
„Die Errichtung der Republik und der Wiederaufbau Österreichs nach den Schrecken des NS-Terrorregimes wären ohne einen gesamtstaatlichen Schulterschluss und den großen Einsatz der Bevölkerung nicht möglich gewesen“, sagte auch Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) bereits am Samstag. Ein starker Rechtsstaat, die Menschenrechte, der Respekt vor den Institutionen und ein solidarisches Miteinander müssten jeden Tag aufs Neue gestärkt werden.
Nach der Ansprache des Bundespräsidenten hielt Historiker Christopher Clark die Festrede, geladen waren auch Vertreterinnen und Vertreter der Bundesregierung. Den Abschluss des Programms bildete ein moderiertes Gespräch einer Schülerin und eines Zeitzeugen.
FOtos: HBF + Denes Erdos + APA/Roland Schlager
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25.04.2025
Von 16. bis 18. Mai verwandelt sich Grafenegg in eine außergewöhnliche Erlebniswelt, in der das Design im Mittelpunkt steht. Zu entdecken gibt es Trends, Neuheiten und Klassiker aus den Bereichen Indoor- & Outdoor-Living, Garten, Wellness und Pool sowie Mobilität, Technik, Handwerk, Wein und Kulinarik. Im Rahmen der Design Days findet am 17. Mai erstmals das Boutique-Musik-Festival am Wolkenturm statt.
Auf rund 15.000 Quadratmetern präsentiert sich Design in seiner natürlichen Umgebung und lädt zum Erleben ein: In- und Outdoordesign, Pool- und Gartengestaltung, Lifestyle und Mobilität werden in liebevoll arrangierten Designlandschaften inszeniert. Bei der im Eintrittspreis inkludierten Weinverkostung zeigen die Wagram Winzer ihr Können, am Abend sorgen Konzerte auf der Bühne des ikonischen Wolkenturms für mitreißende Stimmung unter freiem Himmel. Während die Großen die neuesten Modelle namhafter Automarken probefahren, begeistern sich die Kleinen bei Kasperl-theater und Drechselwerkstatt.
MOBILITÄT: NEUE MODELLE PROBEFAHREN
Kaum ein anderer Gegenstand unserer Zeit vereint die beiden Säulen des Designs – Funktionalität und Ästhetik – so sehr wie das Automobil. Deshalb widmet sich ein eigener Bereich der Mobilität. Die Marken Polestar, Audi, DS Automobiles und Peugeot bieten kostenlose Probefahrten mit ihren neuesten Modellen an, das Kultmoped Vespa bringt italienischen Flair in den Schlosspark, und KTM macht Lust, wieder einmal in die Pedale zu treten.
PRÄSENTATION DES OLDTIMER GUIDE
Im Rahmen der Design Days wird auch der neue Oldtimer Guide von Medianet präsentiert. Bis zu 50 Oldtimer-Besitzer werden aus allen Himmelsrichtungen zu einer organisierten Sternfahrt nach Grafenegg aufbrechen.
WEINVERKOSTUNG DER WAGRAM-WINZER
Mehr als 20 familiengeführte Betriebe aus der Weinregion Wagram präsentieren hier ihre edelsten Tropfen in den prunkvollen Räumen des Schlosses.
BOUTIQUE-MUSIK-FESTIVAL – PRÄSENTIERT VON Ö3
Der Wolkenturm ist nicht nur eine architektonische Meisterleistung, sondern bietet auch ein einzigartiges Klangerlebnis unter freiem Himmel. Wie auch im letzten Jahr macht den Auftakt am Freitag „La Dolce Vita“, bei der italienisches Lebensgefühl im Mittelpunkt einer „Notte italiana“ steht. In diesem Jahr feiert außerdem das neue Boutique-Musik-Festival, präsentiert von Ö3, Premiere: Am 17. Mai werden Alle Achtung, Tagtraeumer und Julian Le Play auf der Bühne des Wolkenturms für mitreißende Stimmung sorgen.
https://www.design-days.at
Fotos: Design Days
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25.04.2025
TERRA INCOGNITA – Kunst-Expedition in ein unbekanntes Nachbarland - Tschechoslowakische Kunst zwischen 1948 und 1989 im Dialog mit der Sammlung Liaunig
In der von Miroslav Haľák kuratierten Hauptausstellung TERRA INCOGNITA – Kunst-Expedition in ein unbekanntes Nachbarland wird Tschechoslowakische Kunst im Dialog mit Arbeiten aus der Sammlung Liaunig gezeigt. Der Kurator beschränkt sich auf die Jahre 1948 bis 1989, die die Phase der Teilung Europas darstellen, in der sich Österreich und die Tschechoslowakei in zwei unterschiedlichen Einfluss-Sphären befanden und der gegenseitige Austausch in der zuvor so organisch gewachsenen soziokulturellen Nachbarschaft radikal unterbrochen wurde.
Da sich die Parameter der Kunstentwicklung in den beiden Ländern nach ganz unterschiedlichen Kriterien formten und die Künstler mit zum Teil völlig unterschiedlichen gesellschaftspolitischen Herausforderungen arbeiten mussten, sich aber immer in einer historisch kompakten geographischen Sphäre befanden, ist die Ausstellung in sogenannte "Territorien" gegliedert, die der Variabilität und den individuellen Spezifika der Kunstproduktion in diesen Jahrzehnten entsprechen. Anhand der für die Postmoderne typischen Tendenzen zur Figuration, Abstraktion, Geometrisierung und Pluralisierung treffen die jeweiligen Künstler aus Österreich und der Tschechoslowakei in einem inszenierten Dialog aufeinander, in dem die konkreten Phänomene, die sich in den vier Jahrzehnten des Kalten Krieges teils kontinuierlich, teils parallel, teils unterschiedlich entwickelt haben, beleuchtet werden.
Kaum ein Begriff kursiert in der Kunst der ersten Jahrzehnte des 21. Jahrhunderts so sehr wie der des "Postkolonialen". Er steht im zeitgenössischen Kunstbetrieb für den notwendigen Blick über den Tellerrand der emanzipierten Kunstzentren hinaus auf die Produktion in Ländern, die lange und opferreich um ihre Unabhängigkeit gekämpft haben. Der Begriff verführt aber dazu, das Problem aus der Perspektive der fatalen Kolonialpolitik des 19. Jahrhunderts in den außereuropäischen Regionen zu sehen. Das Problem ist jedoch viel komplexer und komplizierter. Auf dem Kunstmarkt, der nach Trends funktioniert, werden immer wieder Produktionen übersehen oder sogar bewusst ignoriert, nur weil sie nicht dem einen oder anderen Kanon entsprechen.
Die gegenseitige Wahrnehmung der drei Nachbarländer Österreich – Tschechien – Slowakei ist ein pars pro toto Beispiel dafür, wie eine solche Dynamik im kulturellen Austausch auf der Basis einer geopolitischen Trennung aussehen kann. Drei Jahrzehnte nach dem Fall des Eisernen Vorhangs und nach immer neuen Forschungs- und Institutionsprojekten zur Erkundung und Kontextualisierung der zentraleuropäischen Kunstregion bleibt das gegenseitige Bewusstsein über die jeweilige Positionierung der Kunst im Laufe des 20. Jahrhunderts sehr eingeschränkt.
Darum ist es wichtig, die eigene Komfortzone zu verlassen und sich auch auf unbekanntes Terrain zu begeben, denn erst dadurch wird ein viel breiteres Bild von Parallelentwicklungen, globaler Erscheinungen, aber auch Differenzen, ästhetischen Besonderheiten und anderen künstlerischen Phänomenen in der Kultur der bewegten Nachkriegszeit in Zentraleuropa sichtbar. Das umfangreiche Ausstellungsprojekt wurde in Zusammenarbeit mit tschechischen und slowakischen Institutionen und Privatsammlungen möglich.
https://www.museumliaunig.at/
Fotos: Museum Liaunig
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24.04.2025
Das neue Panda-Paar im Tiergarten Schönbrunn als weitere Chefdiplomaten für den Artenschutz
Das mit großer Freude erwartete Panda-Paar ist im Tiergarten Schönbrunn angekommen. Tiergartendirektor Dr. Stephan Hering-Hagenbeck ist nach China gereist, um persönlich an der feierlichen Abschiedszeremonie für die beiden Tiere in Chengdu teilzunehmen und den Transport der Tiere zu begleiten.
Revierleiterin Dr. Gerlinde Hillebrand und Tierpflegerin Mag. Renate Haider waren eine Woche direkt in der Panda-Station Dujiangyan, um die Tiere und ihre Gewohnheiten kennenzulernen. Die Reise nach Wien haben die Pandas entspannt verbracht. Renate Haider und Yang Haidi, Tierarzt der Station, hatten während des gesamten Fluges Zugang zum Frachtraum, um die Tiere mit Bambus, gedämpftem Bambusbrot und Wasser zu versorgen und ihr Befinden zu beurteilen.
Der Flug führte die beiden Pandas von Chengdu direkt nach Wien. Am Wiener Flughafen gewährleistete ein spezialisiertes Frachtteam eine reibungslose Ankunft und einen raschen Weitertransport in den Tiergarten. Die Frachtabfertigung des Flughafens wickelt Transporte von Tieren routiniert und mit höchster Präzision ab.
In den 1980er-Jahren gab es in China nur noch rund 1.100 Große Pandas in ihren natürlichen Lebensräumen (in-situ). Durch strenge Schutzmaßnahmen der chinesischen Regierung ist die Population auf rund 1.900 Tiere angewachsen.
Eine wichtige Rolle spielen dabei auch internationale Partner: Der Tiergarten Schönbrunn engagiert sich seit 2003 im Rahmen der internationalen Kooperation mit der China Wildlife Conservation Association (CWCA) für den Schutz der Großen Pandas. Beide Seiten stehen in engem Austausch über den Schutz dieser gefährdeten Tierart und ihrer Lebensräume, die wissenschaftliche Forschung sowie Wiederansiedlungsprojekte. Im Juni 2024 konnte Hering-Hagenbeck die Kooperation mit dem chinesischen Partner für den Tiergarten Schönbrunn um weitere zehn Jahre verlängern.
„Wir sind sehr stolz, uns für den Schutz und Erhalt des Großen Pandas und seines Lebensraumes zu engagieren. Wir freuen uns, dass das neue Paar nun als Botschafter seiner gefährdeten wildlebenden Artgenossen fungieren wird“, so Hering-Hagenbeck.
Ihr vertrauter Pfleger ist mit nach Wien gereist und bleibt einige Zeit, um den Pandas die Eingewöhnung zu erleichtern. Bis Mitte Mai sind die Tiere noch nicht zu sehen, da sie zur Quarantäne und Eingewöhnung in der Innenanlage sind. Anschließend werden sie im Rahmen einer offiziellen Zeremonie vorgestellt und die neu gestaltete Panda-Anlage wird wieder eröffnet.
Das Weibchen Lan Yun („Anmut einer Orchidee“) und das Männchen He Feng („Hauch von Lotus“) wurden 2020 in Stationen des Conservation and Research Center for the Giant Pandas (CCRCGP) geboren. Erwachsene Große Pandas sind Einzelgänger. Die beiden Tiere bewohnen entsprechend getrennte Anlagen.
Fotos: Daniel Zupanc + CCRCGP
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23.04.2025
Das Palais Mailberger Hof, einst Teil der Mailberger Kommende und seit rund 250 Jahren im Besitz des Malteser-Ordens, ist heute ein denkmalgeschütztes Schmuckstück der Wiener Baukunst.
Das Hotel Palais Mailberger Hof, befindet sich in der geschichtsträchtigen Annagasse 7 und ist ein barockes Juwel mit einer Historie, die bis ins Jahr 1452 zurückreicht. Nun wurde es nach aufwendiger Renovierung neu eröffnet. Als 18. Haus der Schiehser-Hotels verbindet das Stadt-Refugium historische Eleganz mit modernem Komfort – und setzt dabei auf typisch wienerischen Charme. Nur wenige Schritte vom Stephansdom und der Wiener Staatsoper entfernt, entsteht damit die wichtigste Visitenkarte für eines der jüngsten Hotelunternehmen Wiens unter der Leitung von Alexander Schiehser.
Verantwortlich für die Umgestaltung ist das renommierte Wiener Architekturbüro BWM Designers & Architects, das dem Palais seine unverkennbare Handschrift verliehen hat. Barocke Details treffen auf Minimalismus und moderne Ästhetik. Für Ruhe und Erholung sorgt der geschlossene und begrünte Innenhof – abgeschirmt von den Geräuschen der umliegenden Gassen. Eine echte Rarität, die man in Wien zu schätzen weiß.
“Unser Hotel Palais Mailberger Hof steht als neues Stadthotel im denkmalgeschützten Kleid für jenen Qualitätstourismus, den Wien und die Wiener sich wünschen. Wir sind ein einmaliger Rückzugsort für all jene Gäste, die in das historische, das kulturelle und auch das zeitgenössische Leben in unserer Stadt voll eintauchen und jeden Tag wieder zu uns, in ihr entspanntes Refugium mit Champagner-Bar, heimkehren möchten“, beschreibt Kreativkopf und Namensgeber von Schiehser Hotels, Alexander Schiehser, das Konzept.
In seiner jetzigen Form verfügt das Hotel Palais Mailberger Hof über 50 individuell gestaltete Zimmer, die nicht nur modernen Komfort, sondern auch Handwerkstradition aus Österreich bieten und inszenieren. Das sieht man an den stuckbesetzten Decken oder dem verbliebenen, jahrhundertealten Kachelofen, der in der exklusiven Suite des Hotels seinen Platz gefunden hat. Zu den besonderen Highlights zählen die exklusive Champagner-Bar von Veuve Clicquot, die zum Verweilen und Genießen einlädt, sowie ein kleiner aber feiner Saunabereich, der die Erholung nach einem aufregenden Tag in der Donaumetropole garantiert.
Fotos: Florence Stoiber + BWMDesignersArchitects
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17.04.2025
Wir wünschen all unseren Leser*innen und Geschäftspartner*innen schönes Osterfest und erholsame, friedliche Feiertage.
Herzliche Grüße, Ihr Cercle Diplomatique Team
We wish all our readers and business partners a happy Easter and relaxing, peaceful holidays. With best regards, your Cercle DiplomatiqueTeam
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16.04.2025
"Geschichte geschrieben“: Staaten einigen sich auf weltweites Pandemieabkommen
Fünf Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie haben sich die WHO-Mitgliedsstaaten auf einen Pandemie-Vertrag geeinigt, mit dem die Welt besser auf Gesundheitskrisen vorbereitet werden soll. Nicht mit an Bord sind die USA.
Nach gut drei Jahren Verhandlungen in Genf stimmten die Unterhändler der WHO-Mitgliedsstaaten einem Vertragstext zu, der beim Jahrestreffen der 194 Mitglieder der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Mai in Genf verabschiedet werden soll.
„Die Nationen der Welt haben heute in Genf Geschichte geschrieben“, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus. Die Mitglieder hätten bewiesen, „dass die Nationen in unserer gespaltenen Welt immer noch zusammenarbeiten können“.
Der rechtsverbindliche Pakt soll die Welt besser auf den Kampf gegen neue Krankheitserreger vorbereiten. Er gilt als Reaktion auf die Corona-Pandemie, die von 2020 bis 2022 Millionen von Menschen das Leben kostete. Die Vereinbarung gilt auch als ein wichtiger Sieg für die globale Gesundheitsorganisation. Ihr drohen drastische Kürzungen, sollte die US-Regierung von Donald Trump weniger Geld zur Verfügung stellen.
Die USA haben sich seit dem Regierungswechsel in Washington nicht mehr an den Verhandlungen beteiligt. Trump ordnete den Austritt aus der WHO an, der im Jänner 2026 wirksam wird. Der nun ausgehandelte Vertrag gilt aber ohnehin nur für Länder, deren Parlamente ihn ratifiziert haben. Die WHO kann auch nach Inkrafttreten keine Lockdowns, Reisebeschränkungen oder Impfungen anordnen. Nötig sind 60 Ratifizierungen, was einige Jahre dauern könnte.
Die medizinische Leiterin der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen, Maria Guevara, lobte das Vertragswerk trotz Kompromissen und teils schwammiger Sprache. Sie betrachtet es als „starkes Signal der globalen Solidarität“.
Foto: AFP/Christopher Black
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14.04.2025
Neues Artenschutzhaus für geschmuggelte Tiere eröffnet
Dieses innovative Projekt, setzt ein starkes Zeichen im Kampf gegen den illegalen Wildtierhandel. „Das neue Artenschutzhaus ist nicht nur eine neue Attraktion für Tiergartenbesucher, sondern sensibilisiert für dieses wichtige Thema. Es wurde ein Zentrum geschaffen, in dem Expertinnen und Experten zusammenarbeiten, um innovative Lösungen für den Artenschutz zu entwickeln und unsere Erkenntnisse zur biologischen Vielfalt vorantreiben“, so Dr. Severin Gruber, Generalsekretär im Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus und Eigentümervertreter der Schönbrunner Tiergarten-Gesellschaft m.b.H.
Illegaler Wildtierhandel gehört neben Drogen-, Menschen- und Waffenhandel zu den lukrativsten globalen Verbrechen. Wildtiere werden hauptsächlich als Medizin, Nahrungsmittel, Modeartikel, Dekoration, Statussymbol sowie für die Heimtierhaltung gehandelt. „Neben dem Lebensraumverlust stellt der illegale Handel mit Wildtieren eine massive Gefahr für einzelne bedrohte Tierarten und die Biodiversität dar. Viele dieser Tiere werden beim Fang tödlich verletzt oder sterben während des Transports. Der Verlust einer Tierart kann das Gleichgewicht ganzer Ökosysteme massiv beeinflussen. Zoologische Gärten versuchen, dem in vielerlei Hinsicht entgegenzuwirken“, erklärt Tiergartendirektor Dr. Stephan Hering-Hagenbeck.
In Österreich ist die Zollbehörde für die Bekämpfung des illegalen Handels verantwortlich. Meistens werden Medikamente oder Tierprodukte gefunden. Es werden aber auch lebende Tiere beschlagnahmt. Bei seltenen Tierarten ist der Tiergarten Schönbrunn eine der ersten Anlaufstellen für den Zoll. Im neuen Artenschutzhaus sind nun in 16 Terrarien Tierarten zu sehen, die teils schon vor Jahren durch Beschlagnahmen in den Tiergarten kamen, bislang jedoch größtenteils nur hinter den Kulissen gehalten und erfolgreich nachgezüchtet wurden.
„Mit dem Aufbau von gesunden Reservepopulationen durch gezielte Nachtzucht außerhalb des natürlichen Lebensraumes leisten wir einen bedeutenden Beitrag zum aktiven Artenschutz. Mit dem neuen Artenschutzhaus holen wir diese Arbeit quasi aus dem Backstage-Bereich des Tiergartens hervor und verknüpfen ihn mit der Aufklärung der Öffentlichkeit über die verheerenden Auswirkungen des illegalen Wildtierhandels“, so Dr. Hering-Hagenbeck. Reservepopulationen als wichtiges Backup. Die Haltung der beschlagnahmten Chamäleon-Arten bedeutet einen gigantischen Pflegeaufwand. Doch die professionelle Pflege zahlt sich aus. Mittlerweile konnten wir beinahe alle Arten nachzüchten. So wandeln wir etwas extrem Negatives wie den Tierschmuggel noch in etwas Positives um.
Artenspürhunde als unersetzliche Helfer. Das Artenschutzhaus erinnert optisch an vielen Stellen an den Wiener Flughafen, denn hier wird ein Großteil der geschmuggelten Tiere in Österreich aufgegriffen. Bei Gepäckkontrollen am Flughafen werden die Zollbeamten von Artenspürhunden unterstützt.
Mag.a Dr.in Angelika Schätz, Leiterin der Sektion I (Finanzverwaltung) und Zoll-Generaldirektorin im Bundesministerium für Finanzen (BMF): „Seit dem Inkrafttreten des Artenhandelsgesetzes im Jahr 2009 hat das Bundesministerium für Finanzen eine entscheidende Rolle im Kampf gegen den illegalen Handel mit geschützten Arten übernommen. Unsere Zahlen sprechen eine klare Sprache: Über 11.000 geschützte Exemplare wurden in den vergangenen 15 Jahren sichergestellt und beschlagnahmt.
Internationale Zusammenarbeit. Um den illegalen Handel zu bekämpfen, gibt es nationale Gesetze und zwischenstaatliche Abkommen. International wird der Handel von über 36.000 Wildtieren und Wildpflanzen durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES - Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) geregelt – und jährlich werden es mehr. CITES soll sicherstellen, dass der internationale Handel das Überleben der Arten in der Wildbahn nicht gefährdet. Internationale Organisationen, wie das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC), arbeiten eng mit nationalen Behörden zusammen und unterstützen sie in ihren Bemühungen, die Vorgaben aus dem Washingtoner Artenschutzabkommen besser durchzusetzen.
Fotos: Daniel Zupanc
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14.04.2025
Die BOKU University veranstaltet auch dieses Jahr wieder die BOKU Future Conference mit nam-haften Speakern, interessanten Gesprächen und Diskussionen, moderiert von Barbara Stöckl. Bei den geführten Touren ist es möglich das einzigartige Wasserbaulabor der BOKU hautnah erleben.
Alles fließt: Zukunft Wasser
Wasser scheint unerschöpflich – wir trinken es, nutzen es täglich und betrachten es als Selbstverständlichkeit. Der Klimawandel verschärft jedoch die Verfügbarkeit von Wasser. Extreme Wetterereignisse verändern den Grundwasserspiegel, bedrohen Ökosysteme, Landwirtschaft, Infrastruktur und Energieversorgung.
Die BOKU Future Conference bietet Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen eine Plattform, um bestehende Konzepte zur Bewältigung dieser Herausforderungen zu diskutieren und kritisch zu beleuchten.
BOKU Future Conference Mittwoch, 21. Mai 2025 von 9.00 bis 17.30 Uhr im Wasserbaulabor der BOKU University
http://boku.ac.at/boku-future-conference
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11.04.2025
Das Anantara Palais Hansen Vienna Hotel erstrahlt nach der Renovierung in neuem Glanz Erstes urbanes Luxusresort der Stadt an der Wiener Ringstraße
Seit Anfang April sind die umfassenden Renovierungsarbeiten des traditionsreichen Hauses an der Wiener Ringstraße offiziell abgeschlossen. Durch die Lage abseits des innerstädtischen Trubels und dennoch zentral am Schottenring platziert, präsentiert sich das Anantara Palais Hansen Vienna Hotel mit seinem 800 Quadratmeter großen Spa, zwei Restaurants und einer Bar als erstes urbanes Luxusresort der Stadt.
Nach der erfolgreichen Eröffnung der THEO’s Lounge & Bar im Dezember 2024 und der erneuten Verleihung eines Michelin-Sterns an das Restaurant EDVARD im Februar 2025, ist nun die Brasserie Sophie, benannt nach der Ehefrau des berühmten namensgebenden Architekten, das neueste kulinarische Erlebnis des ikonischen Palais.
Während in THEO's innovative Cocktailkunst auf renommierte Kaffeehauskultur trifft, überzeugt Chefkoch Paul Gamauf mit seiner Low-Waste-Philosophie im Sternerestaurant. Seit März dieses Jahres begeistert die Brasserie täglich mit neuinterpretierten österreichischen Rezepten in einer Melange von Nostalgie und Innovation. So komplettiert das Hauptrestaurant das kulinarische Angebot des Fünf-Sterne-Hotels. Zusätzlich zur regulären Karte, lädt die Brasserie monatlich zum Sonntagsbrunch, der jeweils unter einem exklusiven Motto gehalten wird.
Ein weiteres Highlight ist der neue Anantara Spa. Seit Februar heißt er Hotelgäste und Tagesbesucher gleichermaßen willkommen. Neben sechs Behandlungsräumen sorgen ein Hydropool, eine finnische Sauna und eine Sauna ausschließlich für Frauen, sowie ein Dampfbad im Hammam-Stil für Entspannung. Außerdem erwarten Gäste asiatische Behandlungen, die typisch sind für die thailändische Hotelmarke Anantara Hotels & Resorts. Als einziges Wiener Hotel verwöhnt das Anantara Palais Hansen seine Gäste im Spa mit den Produkten der Schweizer Luxusmarke Valmont Cosmetics.
https://www.anantara.com/de/palais-hansen-vienna
Fotos: Minor Hotels
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11.04.2025
Wien ist ab sofort Mitglied des „UN Tourism International Network of Sustainable Tourism Observatories“ (INSTO).
Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss von Institutionen, vielfach auf Destinationsebene, die Tourismusentwicklungen laufend und zeitnah anhand von Daten und Kennzahlen beobachten, seine wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Auswirkungen analysieren, transparenten Austausch forcieren und den Weg zu mehr Nachhaltigkeit gemeinsam gehen wollen.
„Ich begrüße Wien herzlich im Kreise von mehr als 40 Destinationen weltweit. Wien hat sich einer Allianz angeschlossen, die wirtschaftliche, ökologische und soziale Nachhaltigkeit im Tourismus vorantreibt und gemeinsam Innovationen entwickelt. INSTO ermöglicht es, Trends frühzeitig zu erkennen und auf dieser Grundlage faktenbasierte Entscheidungen zu treffen, die auf eine nachhaltige Entwicklung abzielen. Einzelne Unternehmen profitieren davon ebenso wie Destinationen als Ganzes“, erklärt Nachhaltigkeitsexperte Dr. Dirk Glaeßer, Director Sustainable Development of Tourism der Welttourismusorganisation (UN Tourism).
Wiens Visitor Economy Strategie internationales Vorzeigebeispiel
Wiens „Visitor Economy Strategie“ (VES) definierte das Phänomen Reisen und dessen Auswirkungen auf die Destination völlig neu. Was seit 2019 zu einer internationalen Benchmark wurde. Mit dem Titel „Optimum Tourism“ steht die Weiterentwicklung von Wiens Visitor Economy Strategie mehr denn je für gutes Wachstum und ein Ausbalancieren der Bedürfnisse von Einheimischen und Gästen.
"In einer Zeit, die international von geopolitischem Umbruch, wirtschaftlicher Unsicherheit und sinkender Kaufkraft geprägt ist, erweist sich Wiens Tourismus als stabiler und verlässlicher Fels in der Brandung. Er sichert Wirtschaftswachstum, steht für 5,6 Milliarden Euro an jährlicher Wertschöpfung und sichert über 100.000 Arbeitsplätze. Unsere Stadt ist weltweit Synonym für Lebensqualität, kulturelle Vielfalt, Weltläufigkeit und beweist als einer der wichtigsten Kongress- und Diplomatie Standorte internationale Relevanz.“ fasst Wiens Bürgermeister Michael Ludwig die Vision von Wiens Visitor Economy Strategie zusammen.
„INSTO schafft Transparenz und Verbindlichkeit im Tun. Wien liefert mit seiner Visitor Economy Strategie und der Integration von INSTO in ihren Kern ein internationales Vorzeigebeispiel, das vor Augen führt, wie wichtig die Entwicklung einer relevanten Strategie und die gleichzeitige regelmäßige und transparente Analyse Ihrer Implementierungsfortschritte sind. Die Vielzahl erhobener Daten wird damit zur operativen Grundlage strategischen Handels – nicht im stillen Kämmerchen zusammengetragen, sondern in Partnerschaft mit Unternehmen und Institutionen erarbeitet und genutzt. Die Vorstellung der Visitor Economy Strategie 2019 stellte einen Paradigmenwechsel dar, ihre Fortsetzung prägt und dokumentiert die verantwortungsbewusste Gestaltung von Wiens touristisch er Zukunft für sämtliche Beteiligten. Noch viel mehr: sie schafft Bereitschaft und regt sie zum Mitmachen an“, so Glaeßer.
Foto: sLKphoto Kreuzberger Sebastian
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10.04.2025
Landeshauptmann Kaiser empfängt Botschafter Jozef Polakovič in der Landesregierung – Kaiser: Konsequenter diplomatischer Austausch in Anbetracht globaler Ereignisse wichtig – Kooperationen mit Slowakei verstärken.
Seinen Antrittsbesuch absolvierte der Botschafter der Slowakischen Republik, Jozef Polakovič, heute bei Landeshauptmann Peter Kaiser in der Landesregierung. Begleitet wurde der Diplomat von Adriána Dubeňová, Leiterin der Wirtschaftsabteilung der Botschaft und Friedrich Wolfgang Sperl, Honorarkonsul der Slowakei in Graz sowie Gabriele Katz von Joanneum Research.
Nachdem Kaiser dem Botschafter die Eckdaten der Kärntner Wirtschaft, des Tourismus, der Landwirtschaft und der Bildung nähergebracht hat, ging es im Gespräch um die aktuelle politische und wirtschaftliche Entwicklung in Österreich, der Slowakei und der Europäischen Union sowie um die globalen Herausforderungen. Kaiser betonte auch die engen Beziehungen Kärntens zu seinen Nachbarländern vor allem über grenzüberschreitende Projekte.
Der Botschafter, der seine Freizeit schon mehrmals in Kärnten verbrachte, tätigte heute seinen ersten offiziellen Besuch und verband ihn nach eigenen Worten mit „einer Mission und dem klaren Fokus auf künftige wirtschaftliche Entwicklungen und Kooperationen im Bereich der Forschung, der Entwicklung, Innovation und Kultur“. Die guten Beziehungen Österreichs und Kärntens zur Slowakei begründete der Diplomat mit den zahlreichen Firmen, die sich in seinem Land niedergelassen haben und rund 40.000 Arbeitsplätze geschaffen haben.
Thema im bilateralen Gespräch war auch der Koralmtunnel und dessen Chance auf Grund des neuen Zentralraumes, laut Kaiser, mit 1,1 Millionen Menschen, der entsteht. Der Botschafter verwies auf die Wichtigkeit von Verkehrsinfrastruktur als Grundlage für wirtschaftliche Entwicklung.
Jozef Polakovič ist seit August 2023 designierter außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter der Slowakischen Republik in der Republik Österreich. Er trat 2005 in den slowakischen diplomatischen Dienst ein und befasste sich bisher überwiegend mit Mitteleuropa, dem deutschsprachigen Raum, der europäischen Politik, transatlantischen Beziehungen und der Sicherheitspolitik.
In den letzten Jahren hat sich der Handelsaustausch zwischen Österreich und der Slowakei besonders in Bereichen wie Automobilzulieferungen, Maschinenbau, elektrischen Maschinen, elektrotechnischen Waren, mineralischen Brennstoffen, Mineralölen, Papier und Kunststofferzeugnissen stark entwickelt.
Fotos: LPD Kärnten/Jannach
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10.04.2025
Buchneuerscheinung: "Mit Zuversicht" von Wolfgang Schüssel - Inspirierende Geschichte(n) Der ehemalige österreichische Bundeskanzler Wolfgang Schüssel feiert seinen 80. Geburtstag mit einem besonderen Werk:
Er schreibt Geschichten über Zuversicht und Mut. Er versammelt Erzählungen über wegweisende Persönlichkeiten der Vergangenheit aus Politik und Kultur wie Konrad Adenauer, Viktor Frankl, Wolfgang Schäuble oder Manès Sperber, Geschichten aus der Geschichte und Anekdoten aus seinem privaten Leben. Schüssel erlaubt erstmals auch tiefere Einblicke in seine Gedanken und Motive, erzählt von ungewöhnlichen Begegnungen, wen er bewundert, und erklärt mit minutiöser Recherche komplexe Zusammenhänge.
Unsere Gegenwart ist geprägt von ständiger Veränderung, oft begleitet von sozialer Ungerechtigkeit und politischer Instabilität. Viele Menschen fühlen sich unsicher, sind unzufrieden und suchen nach Hoffnung und Zuversicht. Wolfgang Schüssel wirft einen Blick zurück auf bewegende Momente in der Geschichte sowie auf einschneidende Augenblicke seiner politischen Karriere – und zeigt, dass wir auch in schwierigen Zeiten zuversichtlich sein dürfen.
Zum Autor:
Wolfgang Schüssel, geboren am 7. Juni 1945 in Wien, Bundeskanzler a. D., studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien und nahm nach der Beendigung des Studiums die Laufbahn als Politiker auf. Nach verschiedenen hohen politischen Funktionen amtierte er von 2000 bis 2007 als Bundeskanzler in einer bewegten Periode der österreichischen Geschichte. Wolfgang Schüssel ist verheiratet, Vater einer Tochter und eines Sohnes; er widmet sich in seiner Freizeit der Kunst, der Musik und dem Fußball.
Erscheinungsdatum: 22. Mai 2025 bei ecowing
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09.04.2025
Suzanne Harf neue „Doyenne“ des Konsularischen Korps in Salzburg - Großes Verdienstzeichen für bisherigen Doyen Karl Winding bei der offiziellen Amtsübergabe
Suzanne Harf ist neben ihrer Tätigkeit als Protokollchefin der Salzburger Festspiele seit 2015 auch Honorarkonsulin von Luxemburg. Beim heutigen Empfang des Konsularischen Korps im Festspielhaus übernahm sie offiziell die Rolle der "Doyenne", das höchste Amt innerhalb der konsularischen Vertretungen in Salzburg. Ihr Vorgänger, Karl Winding, erhielt für seinen Einsatz von Landeshauptmann Wilfried Haslauer das Große Verdienstzeichen des Landes.
Die insgesamt mehr als 50 Konsulinnen und Konsuln, die sich in Salzburg für die Anliegen von Menschen jener Länder einsetzen, die sie vertreten und zahlreiche hochkarätige Gäste kamen heute einer Einladung in die Salzburg Kulisse im Festspielhaus nach. Es galt der neuen „Doyenne“ des Konsularischen Korps in Salzburg, Suzanne Harf, zu gratulieren. Das Wort „Doyen“ stammt aus dem Französischen und bedeutet insbesondere auch „Erfahrenster“, in der weiblicher Schreibform Doyenne folglich „Erfahrenste“.
Haslauer: „Erfahren am diplomatischen Parkett.“
Landeshauptmann Wilfried Haslauer ist davon überzeugt, dass Suzanne Harf die Aufgabe erfolgreich meistern wird: „Sie ist einfach sehr erfahren am diplomatischen Parkett und seit 2009 die Protokollchefin der Salzburger Festspiele. Sie hat dabei nicht nur mit Staatsoberhäuptern und wichtigen internationalen Gästen zu tun, sondern auch mit dem Gesamtgetriebe der Festspiele. Somit ist sie bestens geeignet für die neue Funktion und Rolle.“
Harf: „Diplomatie bedeutet aktuell alles.“
Für die neue Doyenne Suzanne Harf steht fest: „Diplomatie bedeutet im Moment alles. Leider sind die Umstände relativ dramatisch in der ganzen Welt, sowohl finanziell wie auch politisch und konfliktmäßig. Ich glaube, dass nur Diplomaten das noch irgendwie entwirren können.“
Ehrung für Karl Winding
Der bisherige Doyen Karl Winding wurde von Landeshauptmann Wilfried Haslauer mit dem Großen Verdienstzeichen des Landes geehrt. „Meine Aufgabe als lettischer Honorarkonsul ist es, dass es den lettischen Staatsbürgern, die hier wohnen, gut geht. Als Konsulinnen und Konsuln helfen wir somit indirekt bei einem Anliegen des Landes mit, dass es den sogenannten Fremden hier bei uns gut geht. Ich freue mich sehr über die Auszeichnung, ich kann nur danken.“, so Karl Winding.
Foto: Land Salzburg/Franz Neumayr
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09.04.2025
Schweizer Botschafterin auf Antrittsbesuch in Kärnten - Landeshauptmann Kaiser empfing Salome Meyer zum Arbeitsgespräch
Die Botschafterin der Schweiz in Österreich, Salome Meyer, absolvierte ihren Antrittsbesuch bei Landeshauptmann Peter Kaiser. Gesprochen wurde über die guten Beziehungen zwischen Österreich und der Schweiz, Kärnten betrachtet die Botschafterin als attraktiven Standort für Wirtschaftsbetriebe.
„Österreich und die Schweiz sind zwei Länder, die sich gut verstehen, die sehr gut miteinander kommunizieren“, betonte der Landeshauptmann. Er stellte der Botschafterin den Standort Kärnten näher vor und sprach die guten nachbarschaftlichen Beziehungen und grenzüberschreitenden Projekte mit Slowenien und Italien an.
Botschafterin Meyer sagte, dass die Schweiz vor allem auch die durch Kärnten führende Koralmbahn mit großem Interesse betrachte. Kaiser sagte darauf, dass Kärnten von einer Randregion ins Herz Europas gerückt sei. Die Kärntner Landesregierung stehe auch im engen Austausch mit Tirol – es ist laut der Botschafterin der wichtigste Wirtschaftspartner der Schweiz in Österreich – und der Steiermark. „Durch die Koralmbahn wird ein neuer Zentralraum entstehen, eine sehr vitale und arbeitskräftereiche Region mit ausgezeichneter Anbindung“, so Kaiser.
Thema des Arbeitsgesprächs war auch die EU-Alpenstrategie EUSALP, an der Kärnten und auch die Schweiz als Nicht-EU-Mitglied beteiligt sind. Österreich ist für die Schweiz insgesamt ein wichtiger Partner in Richtung EU und als ebenfalls neutrales Land auch im Hinblick auf geopolitische Fragen, erklärte Meyer.
Fotos: LPD Kärnten/Just
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08.04.2025
Landeshauptmann Mario Kunasek empfing die schwedische Botschafterin Annika Markovic in der Grazer Burg zum Austausch.
Gestern Vormittag empfing Landeshauptmann Mario Kunasek die Botschafterin von Schweden, Annika Markovic. Die traditionell engen Beziehungen zu Schweden, die Intensivierung der Zusammenarbeit und speziell der Austausch in Sachen Kreislaufwirtschaft waren Thema bei diesem Gespräch in herzlicher Atmosphäre.
Einig ist man sich auch beim Wunsch, die enge Partnerschaft im Gesundheitsbereich und bei der Digitalisierung weiter auszubauen und dabei die Stärken und das Know-how der Steiermark stärker als bisher zu nutzen. Interessiert zeigte sich die Botschafterin auch an den Ideen zur Entbürokratisierung, die in der Steiermark mit hohem Tempo vorangetrieben wird.
Foto: Land Steiermark/Andreas Resch
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08.04.2025
Die Open-Air-Oper geht in die zweite Runde
Mit Giuseppe Verdis „La Traviata“ kehrt der Wiener Opernsommer zurück und verspricht ein glanzvolles Highlight für alle Opernfans.
Nach einem fulminanten Auftakt im vergangenen Jahr schreibt der Wiener Opernsommer seine Erfolgsgeschichte fort – und zählt auch 2025 mit zwölf Open-Air-Vorstellungen erneut zu den kulturellen Höhepunkten des Sommers.
Von 1. bis 19. Juli wird der Wiener Eislaufverein am Heumarkt zur atmosphärischen Opernarena unter freiem Himmel, in der Giuseppe Verdis unvergängliches Meisterwerk „La Traviata“ auf einer großzügigen Freilichtbühne zur Aufführung gelangt. Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Dr. Michael Ludwig und der künstlerischen Leitung von Joji Hattori verspricht der Wiener Opernsommer 2025 einmal mehr ein außergewöhnliches Opernerlebnis – für ein heimisches wie internationales Publikum.
Neuer Schauplatz: Wiener Heumarkt wird zur Open-Air Opernarena
Im Juli wird die sommerliche Freiluftproduktion erstmals am Wiener Heumarkt realisiert, wo der traditionsreiche Eislaufverein in eine stimmungsvolle Open-Air-Opernarena verwandelt wird. Auf einer eigens entworfenen, großzügigen Freiluftbühne gelangt Giuseppe Verdis „La Traviata“ zur Aufführung – mit optimalen Sichtverhältnissen und einem sichtbar positionierten Orchester, das ein unmittelbares Musikerlebnis ermöglicht. Ein besonderes gestalterisches Element bildet die Seitenfassade des benachbarten Wiener Konzerthauses, die als Projektionsfläche kunstvoll in die Inszenierung eingebunden wird.
Diesmal führt eine Bühnenfigur erzählerisch durch den Abend, nämlich der Geist des „wiedergeborenen“ Komponisten der Oper, Giuseppe Verdi. Für diese Rolle konnte kein Geringerer als Oscar-Darsteller Karl Markovics gewonnen werden. In Markovics charismatischer Interpretation wird der Komponist zur lebendigen Erzählerfigur, die dem Publikum einen außergewöhnlichen Zugang zu Werk und Handlung eröffnet, während die Musik Verdis originalgetreu erklingt
In den Hauptrollen brillieren renommierte Solistinnen und Solisten: Cristina Păsăroiu und Nathalie Peña-Comas interpretieren alternierend die Partie der Violetta Valéry, während Liparit Avetisyan und David Kerber als Alfredo Germont sowie Thomas Weinhappel und Stepan Drobit als Giorgio Germont zu erleben sind. Juliette Khalil, gefeierter Publikumsliebling der Volksoper Wien, übernimmt die Rolle der Annina. Diesmal ist auch der renommierte Philharmonia Chor Wien dabei. Musikalisch getragen wird der Abend vom Wiener KammerOrchester unter der Leitung von Joji Hattori – Intendant, Dirigent und künstlerischer Herzschlag des Wiener Opernsommers.
Die Regie liegt erneut in den Händen von Dominik Am Zehnhoff-Söns, der bereits im vergangenen Jahr mit einer feinfühligen und publikumsnahen Inszenierung große Begeisterung hervorrief. Für Bühne und Kostüme zeichnet der international vielfach ausgezeichnete Manfred Waba verantwortlich, dessen kreative Handschrift dem Wiener Opernsommer auch 2025 eine eindrucksvolle visuelle Dimension verleiht.
In diesem Jahr wird die Produktion ebenfalls von einem pädagogisch durchdachten Vermittlungsprogramm begleitet: Workshops und Probenbesuche bieten jungen Operninteressierten einen altersgerechten, unmittelbaren Zugang zur Welt der Musik und Bühne. Darüber hinaus stehen die Texte der Aufführung auf mobilen Endgeräten in Deutsch, Englisch und Italienisch zur Verfügung – ein serviceorientiertes Angebot, das das Verständnis des Werks erleichtert, Sprachbarrieren abbaut und den Operngenuss für ein internationales Publikum noch zugänglicher macht.
http://www.opernsommer.at/
Fotos: Jürgen Hammerschmid
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07.04.2025
Intendant Clemens Unterreiner präsentiert ein hochkarätiges Ensemble, opulente Kostüme und Bühnenbild in einer atemberaubenden Naturkulisse – Verdis „La Traviata“ in Gars wird zum unvergesslichen Opernereignis.
Unter dem neuen Slogan „60 Minuten von Wien, die aber den Unterschied machen“ lädt die Oper BURG GARS zu einem außergewöhnlichen Opernerlebnis ein. Inmitten der beeindruckenden Kulisse des Waldviertels entfaltet sich Giuseppe Verdis Meisterwerk „La Traviata“ in einer Inszenierung, die das Publikum in eine unvergessliche Welt aus Musik, Drama und Leidenschaft entführt.
Noch vor der großen Premiere am 12. Juli 2025 wurde im Hotel Le Méridien ein erster Einblick in die Inszenierung gewährt: Das renommierte Regie-Duo Cornelius Obonya und Carolin Pienkos stellt dabei die künstlerische Vision der neuen Produktion vor: "Liebe, die gegen alle Widerstände doch siegt. Nur - dass der Tod diese Liebenden scheidet. Wir werden versuchen, diese so simple wie erschütternde Tatsache den Menschen, die unsere Produktion besuchen durch und mit der fantastischen Musik Giuseppe Verdis nahe zu bringen. Und jede und jeder soll selbst erfühlen, wie die eigene Reaktion auf die Vorgänge in dieser Geschichte aussehen würde..."
Die mehrfach ausgezeichnete Bühnenbildnerin Devin McDonough präsentiert in den über tausendjährigen Mauern eine neue Bühne. Auch die Skizzen für die Ausstattung der Solisten wie ua. Hila Fahima (Violetta), Filip Filipovic (Alfredo Germont), KS Morton Frank Larsen (Girogio Germont) und des 24köpfigen Chors von Kostümbildnerin Laura Madgé Hörmann, Absolventin der Modeklasse der Universität für angewandte Kunst in Wien, wurden erstmals gezeigt.
Die einzigartige Atmosphäre der alten Burgmauern und die einmalige Naturakustik machen bis heute den Zauber dieser außergewöhnlichen Freiluftkulisse aus. Für bis zu 1.250 Gäste wird Oper hier unter freiem Himmel in ihrer ursprünglichsten Form, ohne jede Verstärkung, erlebbar. Auch heuer wird ein exklusives Bus-Service aus Wien zu ausgewählten Vorstellungen ab/bis Schwedenplatz angeboten.
Erleben Sie bei uns die wahre „La Traviata“! Lassen Sie den Alltag hinter sich, entfliehen Sie der Hitze der Stadt und genießen Sie Kulturgenuss auf höchstem Niveau im Herzen des Waldviertels.“ schwärmt KS Clemens Unterreiner, der für die letzten drei Vorstellungen selbst in die Rolle des Giorgio Germont auf der Bühne stehen wird (29. und 31. Juli sowie 2. August 2025).
http://www.operburggars.at/
Fotos: Alexander Ch. Wulz für die Oper BURG GARS
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07.04.2025
Vienna City Marathon Resümee und Highlights - Sport & Stimmung, Strauss & Rekord-Braus
Das Vienna City Marathon Wochenende brachte Highlights in vielen Bereichen. Trotz Eiseskälte erreichten die sportlichen Leistungen, die Stimmung und die Inszenierung ein Top-Niveau. „Wir sind sehr zufrieden, dass der Marathon so gut über die Bühne gegangen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in der Kälte Großartiges geleistet. Die Ergebnisse der Läuferinnen und Läufer sind angesichts der Bedingungen wirklich hervorragend. Die Verknüpfung der klassischen Kultur Wiens mit dem Laufsport ist hervorragend gelungen und macht den VCM zu einem unverwechselbaren Erlebnis“, so die VCM-Geschäftsführer Kathrin Widu und Dominik Konrad.
Mehr glückliche Finisher als je zuvor
Ein „Braus“ mit Windspitzen um ca. 50 km/h und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt hielten weder Läufer*innen noch Fans davon ab, den VCM zur großen Laufparty zu machen. Die Rekordzahl von 39.517 Teilnehmenden erreichte an beiden Event-Tagen das Ziel. Die bisherige Höchstzahl von 37.633 Finishern aus dem Vorjahr wurde damit deutlich übertroffen. 9.286 jubelten nach der vollen Marathondistanz von 42,195 Kilometern über den Zieleinlauf vor dem Burgtheater, auch das eine Rekordzahl. – Das bedeutet auch ein Plus für die positiven Gesundheitswirkungen und touristischen Effekte des VCM in Wien und Österreich.
Highlights von 3 bis 85 Jahren
Die Bandbreite der Veranstaltung reichte vom neuen Fledermauslauf für 3-6 Jährige als Projekt mit dem Jubiläumsjahr „Johann Strauss 2025 Wien“ bis zum Spitzensport und den letzten Finishern des Marathons, begleitet wieder von den #glaubandich Schlussläufer*innen. Der älteste Teilnehmer Felix Pauli aus Asparn in Niederösterreich feierte am Marathonsonntag seinen 85. Geburtstag. Vom VCM-Team wurde er nach 6:04:57 Stunden Laufzeit mit einer Torte im Ziel empfangen.
Über 50 Hot-Spots und Cheering-Zonen sorgten für begeisternde Stimmung. Wie sehr das Wiener Publikum den Marathon und seine Protagonisten ins Herz geschlossen hat, zeigt auch folgende Episode: Pacemaker, die plangemäß das Rennen früher beendeten und für wenige Minuten auf ihren Transfer ins Hotel warteten, bekamen von Zuschauern Jacken geliehen und Getränke angeboten. Sie warteten mit ihnen, bis das offizielle Pacer-Fahrzeug ankam. Mit Simone Staudacher gibt es eine neue „Rekordläuferin“, die nun 26 Mal den Marathon geschafft hat. Auch die sechs „All-Stars“, die bei jedem VCM seit 1984 im Ziel waren, haben ihre Serie fortgesetzt.
Nächster VCM am 19. April 2026
Was für den kommenden Vienna City Marathon feststeht: Es wird nach dem Erfolg des Fledermauslaufs wieder ein Angebot für jüngere Teilnehmer von unter sechs Jahren geben, um Kinder gemeinsam mit ihren Eltern an Sport und Bewegung heranzuführen. „Wir sind und bleiben ein Marathonevent für alle mit unterschiedlichen Angeboten und Laufbewerben“, so Dominik Konrad.
Fotos: VCM Roman Pfeiffer/Serhii-Aleksieiev
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04.04.2025
Zwischen den großartigsten Hochgebirgslandschaften Europas und sanft gerundeten Grasbergen liegt die Wildkogel-Arena mit den hübschen Nationalparkgemeinden Neukirchen am Großvenediger und Bramberg am Wildkogel. Die Nationalpark SommerCard im Rucksack ist das Ticket für das Bergerlebnis rund um den Wildkogel.
Salzburgs höchster Gipfel und das einzige Smaragdvorkommen Europas im Süden, der schönste Aussichtsberg des Oberpinzgaus im Norden und der Nationalpark Hohe Tauern ringsum. Der Wildkogel ist ein perfekter Familienberg mit allem, was Kinder und Genusswanderer auf die Beine bringt. Der Nationalpark Hohe Tauern gehört zu den großartigsten Hochgebirgslandschaften der Erde. Er eröffnet spektakuläre Dreitausender, weite Gletscher und stille Bergseen, Europas größte Wasserfälle und naturbelassene Nationalparktäler.
Die Nationalpark SommerCard ist bei 180 teilnehmenden Unterkünften aller Kategorien in Neukirchen und Bramberg bereits im Übernachtungspreis inkludiert. Mit ihr sind 60 Attraktionen, einige Wandertaxis und Sommerbergbahnen inklusive. So auch die Bergbahnen Wildkogel. Außerdem ist die Nationalpark SommerCard das Ticket für die Krimmler Wasserfälle und die WasserWelten, die mautpflichtige Großglockner Hochalpenstraße und die Gerlospassstraße, das Museum Bramberg sowie die Nationalparkwelten in Mittersill.
Highlights der Wildkogel-Arena:
Der Wildkogel - ein Erlebnis für die ganze Familie I Der Hohe Tauern Panorama Trail I Einstieg ins Reich der Dreitausender I Geschütztes Wildnisgebiet Sulzbachtäler I Smaragdschürfen im Habachtal I Nachhaltig urlauben I und vieles mehr
https://www.wildkogel-arena.at/sommer/wandern/
Fotos: Wildkogel-Arena
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03.04.2025
Austrian Airlines hat einem ihrer Langstreckenflugzeuge, konkret einem Boeing 787-9 Dreamliner, offiziell den Namen „Spanish Riding School“ gegeben. Damit würdigt die Fluglinie die weltweite Strahlkraft und historische Bedeutung dieser einmaligen Institution, die seit über 460 Jahren für die hohe Kunst der klassischen Reitkultur steht.
Ein Name mit internationaler Strahlkraft
Der Dreamliner mit der Kennung OE-LPL ist nicht nur eines der modernsten Flugzeuge in der Flotte von Austrian Airlines, sondern auch ein starkes kulturelles Zeichen. „Die Spanische Hofreitschule und Austrian Airlines verbinden Tradition, Präzision und höchste Qualität – am Boden wie in der Luft. Diese Partnerschaft ist eine großartige Gelegenheit, die Faszination unserer Lipizzaner in die Welt hinauszutragen und Österreichs kulturelles Erbe auf ganz besondere Weise sichtbar zu machen. Dass unsere traditionsreiche Institution nun auf dem Dreamliner OE-LPL von Austrian Airlines mitreist, ist ein starkes Zeichen für die Wertschätzung und internationale Strahlkraft beider Marken“, betont Dr. Alfred Hudler, Geschäftsführer der Spanischen Hofreitschule.
Eine Partnerschaft, die verbindet
Neben der Namensgebung ist die Zusammenarbeit auch Ausdruck einer gemeinsamen Vision: Österreichs Identität in die Welt zu tragen – stilvoll, respektvoll und zukunftsgerichtet. Kulturelle Exzellenz trifft dabei auf technische Innovation. Francesco Sciortino, Chief Operating Officer von Austrian Airlines über die Partnerschaft: „Die Spanische Hofreitschule ist für uns der ideale Partner für die Namensgebung unseres Dreamliners OE-LPL. Zwei traditionsreiche österreichische Institutionen sorgen dafür, dass die Geschichte und Kultur Österreichs gemeinsam weit in die Welt hinausgetragen werden Beide Institutionen vereint nicht nur ihr hoher Qualitätsanspruch, sondern auch das Bestreben, nachhaltige Wege in die Zukunft zu gehen – sei es durch Investitionen in moderne Flugzeugflotten oder durch langfristige Strategien zum Erhalt lebendiger Traditionen.
Die Spanische Hofreitschule als Kulturbotschafterin
Mit mehr als 400.000 Besucher:innen jährlich, internationalen Gastspielen und jahrhundertelanger Geschichte zählt die Spanische Hofreitschule zu den bekanntesten Kulturgütern Europas. Ihre Lipizzaner und Bereiter:innen sind weltweit bewunderte Botschafter:innen österreichischer Identität. Die neue Partnerschaft mit Austrian Airlines bietet eine zusätzliche Bühne, um diese Exzellenz sichtbar zu machen – nicht nur am Boden, sondern künftig auch hoch über den Wolken.
Fotos: Austrian Airlines - DBS
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03.04.2025
Außenministerin Beate Meinl-Reisinger startet in New York Kampagne für österreichische UN-Sicherheitsratskandidatur:
Für die Sicherheit des Rechts statt des Rechts des Stärkeren!
Außenministerin Beate Meinl-Reisinger forderte am 24. März 2025 im UN-Sicherheitsrat in New York die Aufrechterhaltung der regelbasierten internationalen Ordnung und startete offiziell die österreichische Kampagne für einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat für den Zeitraum 2027/2028.
„Es wäre besonders gefährlich für Länder von der Größe Österreichs, wenn auf internationaler Ebene das Recht des Stärkeren über die Sicherheit des Rechts siegen würde. Als Außenministerin frage ich mich: Wo können wir Verantwortung übernehmen, um den Frieden, die liberale Demokratie und damit unsere Sicherheit zu stärken? Daher unsere Kandidatur für den UN-Sicherheitsrat. Dieses Engagement ist sicherlich patriotisch motiviert. Als kleineres Land können wir so in der Welt der Supermächte mehr erreichen“, sagte Außenministerin Meinl-Reisinger.
Das Bekenntnis zur regelbasierten internationalen Ordnung und zum Völkerrecht war schon immer ein Eckpfeiler der österreichischen Außenpolitik. Nach drei erfolgreichen Amtszeiten als Mitglied des UN-Sicherheitsrats kandidiert Österreich bei den Wahlen 2026 erneut für einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat für den Zeitraum 2027/2028. Die heimische Kampagne wird vom erfahrenen Diplomaten Jan Kickert koordiniert, der unter anderem als Ständiger Vertreter Österreichs bei den Vereinten Nationen in New York tätig war.
Außenministerin Meinl-Reisinger nahm an der offenen Debatte im UN-Sicherheitsrat zum Thema „Förderung der Anpassungsfähigkeit bei UN-Friedenseinsätzen – Reaktion auf neue Realitäten“ teil. Darüber hinaus führte sie bilaterale Arbeitstreffen mit UN-Generalsekretär António Guterres und ihrem Amtskollegen Lars Løkke Rasmussen aus Dänemark, einem der derzeitigen nichtständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats, durch. Im Mittelpunkt standen die aktuellen geopolitischen Herausforderungen, insbesondere die Ukraine und die Unterstützung für einen umfassenden, gerechten und nachhaltigen Frieden, sowie die Lage im Nahen Osten. Außenministerin Meinl-Reisinger betonte auch die Bedeutung von Sicherheit und Stabilität auf dem Westbalkan.
„Leider steht die UNO derzeit unter besonderem Druck. Doch für Österreich ist zum 70. Jahrestag unserer UNO-Mitgliedschaft eines klar: Die regelbasierte internationale Ordnung mit der UNO als Herzstück ist für unsere Sicherheit von entscheidender Bedeutung und Teil unserer DNA. Das Herz für Partnerschaften, Dialog und Vertrauen als Grundwerte eines wirksamen Multilateralismus schlägt nicht nur in New York, sondern auch in Wien“, erklärte Außenministerin Meinl-Reisinger.
Die Außenministerin traf auch Rabbi Arthur Schneier, einen Holocaust-Überlebenden, Gründer und Präsidenten der Appeal of Conscience Foundation (1965) und renommierten geistlichen Führer der New Yorker Park East Synagoge, wo sie das starke Engagement Österreichs für die Bekämpfung aller Formen von Antisemitismus bekräftigte.
Foto: Michael Gruber
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02.04.2025
2025 feiert die Wachau ihr 25-jähriges Jubiläum als UNESCO-Welterbe. Am 18. April 2025 wird die Wachau mit weiteren elf Welterbestätten mit dem UNESCO-Österreichischen Welterbetag gewürdigt. Die Kunstmeile Krems nimmt das Jubiläum zum Anlass, die herausragende Region mit einem Welterbe-Schwerpunkt facettenreich zu behandeln.
Die Kunstmeile Krems erstreckt sich am Tor zur Wachau mit einer Vielzahl an Museen und Galerien auf 1,6 Kilometern durch die bezaubernde Doppelstadt Krems-Stein. Kultureller Hotspot ist der Museumsplatz mit den drei großen Ausstellungshäusern Landesgalerie Niederösterreich, Kunsthalle Krems und Karikaturmuseum Krems.
Die Landesgalerie Niederösterreich präsentiert in der Ausstellung „Unterwegs. Reise in die Sammlung“ spannende Hintergrundinformation zu Geschichte, Fauna und Flora, Brauchtum, Baukultur und Kunst in der Wachau. Locker und familiengerecht gestaltet, ziehen historische Objekte wie Goldhaube, Kalmuck oder Smaragdeidechse ins Museum ein. In Soundstationen erfahren die Besucher:innen, wie die Tiere der Region klingen. Trachtenstoffmuster laden zum Berühren ein. Stimmungsvolle Wachaugemälde entführen an pittoreske Plätze und geben Einblick in das ländliche Leben.
In Kooperation mit dem Verein Welterbegemeinden Wachau, dem Künstler:innenkollektiv ASAGAN und regionalen Partner:innen warten über die Ausstellung hinaus attraktive Angebote auf das Publikum. Dazu zählt ein Multimedia Guide mit Touren für Familien und Erwachsene, Führungen auch in Kombination mit einer Weinverkostung, Welterbe-Walks, das Mini-Buch „Kunstpiratin Pia unterwegs an der Donau“ und das gleichnamige Mitmach-Theater.
Bedeutung der Wachaumalerei
Kaum eine Landschaft in Österreich wurde so häufig künstlerisch festgehalten wie die Wachau. Maler:innen trugen maßgeblich zur Wahrnehmung ihrer landschaftlichen und kulturellen Besonderheiten bei. Besonders die Lichtstimmungen faszinierten sie und wurden oft mit jenen in Südtirol oder Italien verglichen.
Geschichte und Natur
Die Wachau ist nicht nur eine Kulturlandschaft von außergewöhnlicher Schönheit, sondern auch ein Ort mit einzigartiger Natur und traditionsreicher Geschichte. Die Landesgalerie Niederösterreich präsentiert dazu authentische Objekte und Hintergrundinfos. Die Smaragdeidechse, deren leuchtendes Grün typisch für die Wachau ist, findet in den alten Trockensteinmauern der Weinterrassen ihren Lebensraum.
Zu den regionalen Besonderheiten zählen auch die Goldhaube und der Kalmuck. Die festliche Goldhaube der Wachauerinnen entstand im Biedermeier und wird in aufwendiger Handarbeit aus Brokat und Goldspitze gefertigt. Der Kalmuck, eine robuste, kariert-braune Jacke, war ursprünglich die Arbeitskleidung von Flößern und Winzern und ist heute ein Symbol regionaler Identität.
Ein bedeutendes Zeugnis der frühen Besiedelung ist die Venus von Willendorf, die vor rund 30.000 Jahren in der Wachau entstand. Eine Replik dieser berühmten Steinfigur vermittelt Besucher:innen einen Eindruck von ihrer künstlerischen und kulturellen Bedeutung.
Mitmach-Theater und Mini-Buch ab 12. April
Exklusiv für die Kunstmeile Krems hat das Künstler:innenkollektiv ASAGAN die Geschichte „Kunstpiratin Pia unterwegs an der Donau“ entwickelt. ASAGAN (Wolfgang Hartl, Mia Kirsch, Erika Friedl) ist bekannt für seine Bilderbuchwelten, in denen es historische Fakten und Orte mit fiktiven Abenteuern verbindet. Die Buchreihe ASAGAN wurde u. a. mit dem Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet. Für seine Illustrationen greift ASAGAN auf bis zu 500 Jahre alte Drucke zurück, die es mit seinen modernen Held:innen kombiniert.
https://www.kunstmeile.at/weltkulturerbe
Fotos: Raffael F. Lehner + Weltkulturerbe Wachau
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01.04.2025
Gäste des Hotel Imperial werden mit georgischer Kulinarik im April verwöhnt
Die internationale Gourmet-Reise mit den Hotels der Luxury Collection wird von 24. bis 28. April im Restaurant OPUS des Hotel Imperial fortgeführt. Der Spitzenkoch Tato Zhgenti vom Hotel Paragraph Freedom Square, a Luxury Collection, Tbilisi lädt gemeinsam mit Andreas Mahl, Executive Chef des Hotel Imperial, und seinem Executive Sous Chef, Nikos Argyriou, zu einem exquisiten georgischen Menü über sieben Gänge ein.
Wenn sich österreichische Präzision und georgische Finesse paaren, entsteht ein Menü, das die Sinne verzaubert. Die Gäste erwartet ein modern interpretierter georgischer Salat, Mini-Khachapuri, eine exquisite Forelle, köstlicher Kalbs-Chakapuli sowie eine georgische Nugbari Dessertvariation. Das delikate Menü, das ebenso à la carte bestellt werden kann, wird auf Wunsch begleitet von feinen georgischen oder alternativ von internationalen sowie österreichischen Weinen.
Kulinarische Begegnung: Wiener Charme und georgisches Savoir-faire
Das Hotel Imperial, a Luxury Collection Hotel, Vienna ist ein luxuriöses Refugium für anspruchsvolle Reisende und ein beliebter Treffpunkt für Wiener, die das Exquisite schätzen. In seinem mehrfach prämierten Restaurant OPUS entfalten sich traditionelle Wiener Wurzeln in einer Symbiose mit modernen, internationalen Einflüssen. Der kulinarische Kurs unter Executive Chef Andreas Mahl und Executive Sous Chef Nikos Argyriou vereint entspannten Fine-Dining-Genuss mit kreativer Raffinesse.
Als neuer gesellschaftlicher Hotspot zieht das führende Luxushotel Georgiens, das Paragraph Freedom Square, die anspruchsvollen Trendsetter aus Tiflis in seinen Bann. Mit über 16 Jahren Erfahrung in der Gastronomie bereichert Executive Sous Chef Tato Zhgenti das kulinarische Erlebnis des Hauses mit außergewöhnlichen Gerichten, die Authentizität mit modernem Flair verbinden.
Beide Teams freuen sich auf den kreativen Austausch und darauf, den Gästen von 24. bis 28. April gemeinsam ein exklusives Gourmet-Menü zu präsentieren, das georgische Eleganz mit österreichischer Akkuratesse verbindet.
Eine Reise durch die Welt der Haute Cuisine der Luxury Collection Hotels & Resorts
Jede Edition der Reihe „Restaurant OPUS & Beyond“ garantiert einen Abend mit kulinarischen Highlights und lädt dazu ein, die Vielfalt der Luxury Collection Hotels im legendären Hotel Imperial in Wien zu entdecken.
Nach dem Besuch aus Georgien wird die kulinarische Weltreise wie folgt fortgesetzt: 19. bis 23. Juni 2025: Hotel Gritti Palace, Venedig | Executive Chef: Alberto Fol 20. bis 24. November 2025: Hotel Alfonso XIII, Sevilla | Executive Chef: Felipe Arango
https://www.restaurant-opus.at
Fotos: Hotel Imperial, a Luxury Collection Hotel, Vienna & Hotel Paragraph Freedom Square Tiflis
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27.03.2025
Internationale Arbeitsgespräche: LH Wallner empfängt diplomatische Vertreterinnen und Vertreter Türkische Generalkonsulin, spanische Botschafterin und Botschafter Luxemburgs bei Landeshauptmann
Landeshauptmann Markus Wallner empfing hochrangige Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Länder: die Generalkonsulin der Republik Türkei, Asiye Nurcan Ipekçi, die Botschafterin des Königreiches Spanien, Aurora Mejía, und den Botschafter des Großherzogtums Luxemburg, Jean Graff. Im Mittelpunkt der Gespräche standen vor allem Fragen der diplomatischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit.
Als höchster Vertreter des Landes und zuständiger Referent für Außen- und Europapolitik nutzt Landeshauptmann Markus Wallner den Austausch gezielt, um die Interessen Vorarlbergs – insbesondere die wirtschaftlichen, aber auch die kulturellen und diplomatischen – auf internationaler Ebene sichtbar zu machen. „Vorarlberg ist stark exportorientiert.
Internationale Kontakte sind für unser Land unverzichtbar, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und weiter auszubauen“, betonte Wallner. Er unterstrich die zentrale Bedeutung des internationalen Dialogs und betonte, dass Vorarlberg aufgrund der engen wirtschaftlichen Verflechtung mit dem Ausland besonders von offenen Kommunikationskanälen profitiere.
„Gerade in Zeiten globaler Herausforderungen ist es wichtig, den Austausch zu pflegen, um langfristige Partnerschaften aufzubauen und wirtschaftliche Stabilität zu sichern“, so der Landeshauptmann. Eine gute internationale Vernetzung, offene diplomatische Verbindungen und ein starker europäischer Zusammenhalt seien unabdingbar, um regionale Interessen wirkungsvoll zu vertreten und globale Chancen gezielt zu nutzen. Zudem trage die grenzüberschreitende Zusammenarbeit maßgeblich zur Krisenresistenz bei, betonte Wallner abschließend.
Fotos: © Land Vorarlberg / 7PRO.TV
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26.03.2025
Antrittsbesuch bei Landeshauptmann Mario Kunasek Das steirische Konsularische Corps stattete mit Doyen Konsul Rudi Roth und General Sekretär Konsul Edith Hornig an der Spitze dem neuen Landeshauptmann Mario Kunasek ihren Antrittsbesuch in der Grazer Burg ab. Es wurde vereinbart die gute steirische und internationale Zusammenarbeit fortzusetzen. Der Landeshauptmann dankte den über 40 steirischen Honorarkonsules für Ihre vielseitigen ehrenamtlichen Tätigkeiten.
Foto: ©R
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26.03.2025
Wirtschaftliche Kooperationen standen im Mittelpunkt des Arbeitsgesprächs
Zum ersten Mal kam ein Staatspräsident zu einem offiziellen Besuch ins Landhaus, konkret war der Albanische Staatspräsident Bajram Begaj zu Gast bei Landeshauptmann Thomas Stelzer. „Ich freue mich sehr über den Besuch von Staatspräsident Begaj – das ist auch ein Ausdruck der Freundschaft und der guten Zusammenarbeit zwischen Oberösterreich und Albanien“, sagte LH Stelzer nach dem Treffen. Präsident Begaj sagte: „Ich bedanke mich für die Unterstützung und Zusammenarbeit mit Oberösterreich – das ist für unser Land sehr wichtig.“
Während Präsident Begaj und LH Stelzer die aktuelle politische und wirtschaftliche Lage sowie Zusammenarbeitsmöglichkeiten diskutierten, erkundete Albaniens First Lady, Armanda Begaj, gemeinsam mit LH-Stv.in Christine Haberlander und Kulturdirektorin Margot Nazzal das Landhaus.
„Die Zusammenarbeit zwischen den Ländern läuft bereits sehr gut, wir werden sie in Zukunft noch weiter intensivieren", so LH Stelzer. Schließlich beliefen sich die Exporte im Jahr 2023 bereits auf 79 Millionen Euro, Tendenz steigend.
Präsident Begaj nach dem Treffen: „Ich sehe viele Möglichkeiten, die Zusammenarbeit zu intensivieren. Beispielsweise in der Bildung, hier können wir gut kooperieren, aber auch generell in der Landwirtschaft, im Umweltbereich, im Tourismus und in der Digitalisierung.“
Besonders interessant sind die Bereiche Infrastruktur, erneuerbare Energie (Solar- und Windparks) und Tourismus. Um die Touristenströme (zuletzt 12 Millionen Nächtigungen) zu bewältigen, bedarf es Infrastruktur und Expertise, damit weist der Tourismussektor enormes Potenzial für Tourismusinfrastrukturlieferanten, Know-how Träger und Investoren auf.
Fotos: Land OÖ/Max Mayrhofer
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25.03.2025
Bundespräsident Alexander Van der Bellen lobte den "beeindruckenden Wandel" Albaniens in den vergangenen zehn Jahren. Albanien sei ein "Frontrunner der EU-Kandidatenländer geworden". Alexander Van der Bellen bekräftigte Österreichs Unterstützung für die EU-Integration Albaniens und der fünf anderen Westbalkanstaaten Serbien, Bosnien-Herzegowina, Nordmazedonien, Montenegro und des Kosovo.
Österreich und andere Länder der 2023 gebildeten Gruppe "Freunde des Westbalkans" würden den Beitritt dieser Länder "fördern und beratend zur Seite stehen" sowie bei anderen EU-Ländern dafür werben, die Kandidaturen "ernst zu nehmen".
Das sei "manchmal eine zähe Angelegenheit", erklärte Bundespräsident Van der Bellen, weil in manchen Ländern eine Beitrittsmüdigkeit - er sprach von "Enlargement-Fatigue" - herrsche. Der Beitritt der sechs Westbalkanländer sei "richtig und wichtig", betonte der Bundespräsident. Denn sonst entstehe ein politisches Vakuum, das andere Länder ausfüllen "und das kann nicht im Interesse der Europäischen Union sein".
Die beiden Staatoberhäupter erwähnten die positive Kooperation der Länder im Bildungsbereich. Alexander Van der Bellen und Bajram Begaj sahen aber noch Potenzial in der wissenschaftlichen Zusammenarbeit. Präsident Begaj lobte die wirtschaftliche Kooperation in den Bereichen Banken und Infrastruktur und rief zu Investitionen in Tourismus, Landwirtschaft, Lebensmittelindustrie, Digitalisierung und Umwelt auf. Besonders der Tourismussektor hat in den letzten Jahren floriert. Auch die österreichischen Exporte steigen.
Fotos: Peter Lechner/HBF
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24.03.2025
Ausstellung zum „Magnum“ Archiv und Simon Lehner:
Das FOTO ARSENAL WIEN im gleichnamigen Gelände im Südosten der Stadt wird zum Zentrum für Fotografie und Lens Based Media. Damit schließt sich eine große thematische Lücke im Spektrum des Wiener Kulturlebens. In nur 18-monatiger und aufwändiger Umbauphase eines Werkstattgebäudes ist ein zukunftsgerichteter moderner Museumsbau entstanden, der am 21. März 2025 im Objekt 19A im Arsenal, 1030 Wien, feierlich eröffnet wurde.
Bürgermeister Michael Ludwig: „Mit dem FOTO ARSENAL WIEN ist unsere Kulturmetropole wieder um ein großes Stück reicher, vielseitiger und lebenswerter geworden. Gemeinsam mit dem Filmmuseum Lab, Probebühnen von Burgtheater und Staatsoper, den Werkstätten von ART for ART sowie dem Heeresgeschichtlichen Museum, kann das Arsenal sein einzigartiges Potenzial als neues kulturelles Zentrum entfalten.“
Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler: "Dieser neue, Wien bereichernde und leuchtende Fixpunkt FOTO ARSENAL WIEN fungiert als Ort der Präsentation, der Expertise, der Vermittlung und der Begegnung mit anderen. Gerade in einer Zeit, die von der Wirkmächtigkeit der fotografischen und filmischen Bilder geprägt ist, braucht es dringend diesen Ort kritischer Auseinandersetzung mit dem Medium in seiner ganzen Vielfalt.“
Mit bis zu 10 Ausstellungen pro Jahr zeigt das FOTO ARSENAL WIEN die ganze Bandbreite des Mediums – eine Kombination aus jungen Talenten, unentdeckten Positionen und international renommierten Künstler*innen.
Das neue FOTO ARSENAL WIEN befindet sich mit modernen Ausstellungsflächen im Erdgeschoss eines dreistöckigen historischen Ziegelbaus mit rund 1.000 Quadratmetern. Daneben liegen ein Museumsshop und ein Gastronomiebereich. In den Obergeschossen befinden sich die eigene Abteilung für Vermittlung, die über Workshopräume und eine eigene Dunkelkammer verfügt und die Büroräume.
Der Umbau wurde geplant von Malek Herbst Architekten (Wien), Meyer Voggenreiter Projekte mit Wolfgang Zeh (Köln) und in Zusammenarbeit mit dem Eigentümer ART for ART umgesetzt. Die Investitionskosten belaufen sich einmalig auf insgesamt drei Millionen Euro.
Ausstellungen:
Magnum. A World of Photography (22. März bis 1. Juni 2025) Simon Lehner. Clean Thoughts. Clean Images. (22. März bis 1. Juni 2025)
https://fotoarsenalwien.at https://fotowien.at
Fotos: Michael Seirer
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24.03.2025
Die Atmosphere Rooftop Bar im The Ritz Carlton, Vienna feiert am 1. April 2025 ihre Wiedereröffnung und lädt Gäste zu einem einzigartigen Sommererlebnis in Zusammenarbeit mit dem renommierten Champagnerhaus Perrier-Jouët ein.
Mit einem unvergleichlichen Blick über die Stadt bietet die Atmosphere Rooftop Bar eine elegante Oase der Entspannung – der perfekte Ort für einen stilvollen After-Work-Drink oder besondere Anlässe mit exquisitem Champagner. Inspiriert von der zarten Schönheit der Anemonenblüte, dem Markenzeichen von Perrier-Jouët, vereint die Location natürlichen Charme mit exklusivem Genuss. Dabei wird das Ambiente in diesem Jahr zusätzlich durch florale Elemente unterstrichen: Eine Mooswand mit echtem Moos und großen Acrylanemonen sorgt für ein naturnahes Erlebnis.
Genussvolle Sommerabende über den Dächern der Stadt Gäste dürfen sich auf eine Auswahl an frischem, prickelndem Perrier-Jouët Champagner, meisterhaft kreierte Cocktails und feine Snacks freuen – alles serviert in einem stilvollen Sommerambiente.
Kulinarische Highlights für anspruchsvolle Genießer:innen Ergänzend zu den erlesenen Getränken bietet die Atmosphere Rooftop Bar eine exquisite Auswahl an sommerlichen Speisen. Ein unvergessliches Sommererlebnis über den Dächern Wiens, das mit exquisitem Perrier-Jouët Champagner und einer einzigartigen Atmosphäre begeistert.
Atmosphere Rooftop Bar The Ritz-Carlton, Vienna, Schubertring 5-7, 1010 Wien April, Mai, September: 16:00 bis 22:30 Uhr Juni, Juli, August: 17:30 bis 01:00 Uhr
https://www.ritzcarlton.com
Fotos: The Ritz-Carlton
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22.03.2025
Lateinamerikanische Botschafterdelegation besucht OÖ zur Stärkung der Zusammenarbeit
Der Besuch stand im Zeichen der Vertiefung wirtschaftlicher, technologischer und kultureller Partnerschaften zwischen Oberösterreich und den Staaten Lateinamerikas.
Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag.a Christine Haberlander empfing in Vertretung von Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer eine hochrangige Delegation lateinamerikanischer Botschafter unter der Leitung von S.E. Juan Francisco Facetti, Botschafter Paraguays und Vorsitzender der lateinamerikanischen Botschafter in Österreich.
In ihrer Eröffnungsrede betonte die gastgebende Vertreterin der Landesregierung: „Oberösterreich ist ein Land der Begegnungen. Ein Land, das stolz auf seine Traditionen ist – genauso stolz wie auf seine Offenheit für Neues. Wir sind geprägt von einer Kultur des Fleißes, des Innovationsgeistes und eines tief verwurzelten Gemeinschaftssinns. Es freut mich, dass wir heute Menschen hier haben, die ihrerseits aus Ländern kommen, die für Leidenschaft, Herzlichkeit und kulturelle Vielfalt bekannt sind.“
Ziele: Innovation, Technologie und nachhaltige Kooperation Die Delegation, bestehend aus zehn Botschafterinnen und Botschaftern sowie Diplomaten aus Paraguay, Costa Rica, Ecuador, Argentinien, Peru, Guatemala, der Dominikanischen Republik, El Salvador, Brasilien und Panama, informierte sich über Oberösterreichs Schlüsselindustrien. Im Fokus standen Branchen wie Maschinenbau, erneuerbare Energien, Digitalisierung und Pharmazie.
Wirtschaftliche Brücken schlagen Oberösterreich, das mit 25 Prozent der österreichischen Gesamtexporte als industrielles Zugpferd gilt, sieht in Lateinamerika einen wichtigen strategischen Partner: „Es ist ein Kontinent der Zukunft: dynamisch, voller junger Talente, reicher Ressourcen und visionärer Ideen. Ich bin überzeugt: Unsere beiden Regionen – Österreich und Oberösterreich und Ihre Heimatländer – können noch mehr miteinander gestalten“, stößt Christine Haberlander eine weitere Vertiefung der wirtschaftlichen Beziehungen an.
Die Voraussetzungen dafür sind aktuell günstig. Denn Ende 2024 haben sich die Europäische Union und der Mercosur – bestehend aus den Ländern Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay – nach fast 25 Jahren intensiver Verhandlungen auf ein umfassendes Handelsabkommen geeinigt. Dieses Abkommen, das heuer in Kraft treten soll, ist das größte Freihandelsabkommen der EU und schafft mit 708 Mio. Konsumentinnen und Konsumenten den weltweit größten gemeinsamen Markt. Es wird den Handel vereinfachen und gleichzeitig Nachhaltigkeitsstandards stärken.
Kultur und Wissenschaft im Fokus Neben den Gesprächen zu wirtschaftlichen Themen wurden auch kulturelle und wissenschaftliche Initiativen aus Oberösterreich vorgestellt. Darunter das Projekt der IT:U (Universität für Digitalinnovation), welches auf großes Interesse bei den Gästen stieß. Botschafter Facetti betonte abschließend: „Lateinamerika und Europa können voneinander lernen – sei es bei nachhaltiger Energie, Bildung oder digitaler Transformation.“
Foto: Charlotte Guggenberger
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20.03.2025
Die Neubesetzung von mehreren Vertretungsbehörden wurde im Ministerrat beschlossen.
Zahlreiche österreichische Vertretungen – von Rom über Kiew bis hin nach Seoul oder Peking – werden neu besetzt. Bei der Sitzung des Ministerrats am Mittwoch wurden auf Antrag von Außenministerin Beate Meinl-Reisinger die Namen der neuen Konsuln und Botschafter bekanntgegeben.
Neuer Botschafter in Peking wird Wolf Dietrich Heim, der bisher in Teheran tätig war. Sein Vorgänger Andreas Riecken zieht nach Kopenhagen. Nach Teheran kommt Friedrich Stift, derzeit Vorsitzender der Austrian Development Agency. Und Vertreter der UNO in Genf wird Alexander Kmentt, er löst Desiree Schweizer in Genf ab. UNO-Botschafter in New York ist Gregor Kössler. Dessen Vorgänger Axel Marschik ist schon in Berlin.
Die Botschaft in Kiew wird künftig Robert Müller leiten. Nach Moskau zieht Gerhard Sailler. Müller löst Arad Benkö ab, der von der Ukraine nach Wien zurückgekehrt ist, um als Kabinettschef der Außenministerin zu dienen. Sailler löst Werner Almhofer in Moskau ab.
Auch innerhalb der EU gibt es zahlreiche Neubesetzungen: Nach Rom geht Michael Rendi, nach Warschau Hannes Schreiber, nach Lissabon Ulrike Ritzinger. Konsul in München wird Adalbert Bicserdy, ins Generalkonsulat nach Los Angeles kommt Christine Moser.
Botschafter in Neu-Delhi wird Robert Zischg und in Islamabad Wolfgang Kutschera, nach Kuala Lumpur kommt Gerhard Eisl, nach Bangkok Katharina Wieser und nach Seoul Eva Marie Russek. Die Leitung der österreichischen Botschaft in Algier übernimmt Wolfgang Spadinger, jene in Bogota Gerold Vollmer. Botschafter in Brasilia ist künftig Andreas Stadler, in Buenos Aires Gerhard Mayer. Yvonne Toncic-Sorinj kommt nach Zagreb, Christoph Weidinger nach Damaskus.
Meinl-Reisinger dankte den Diplomaten für „ihren täglichen Einsatz rund um die Welt, unter herausfordernden Bedingungen. Sie tragen dazu bei, Österreichs Interessen zu vertreten“.
Foto: BKA/Andy Wenzel
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20.03.2025
Brünn, das dynamische Herz Mährens, ist eine Stadt, die bei ausländischen Besuchern immer mehr Aufmerksamkeit erregt. Nur anderthalb Stunden von Wien entfernt, bietet Brünn eine Kombination aus historischen Juwelen und modernem Leben, seien es die ikonischen Villen, die faszinierenden unterirdische Räume oder die erstklassigen Theater- und Musikaufführungen.
Das Jahr 2024 war für den Brünner Tourismus äußerst erfolgreich. Die auf die benachbarten Märkte ausgerichtete Destinationskampagne Brno True Story lockte neue Besucher in die Stadt und stärkte ihren Ruf als Festival- und Kulturzentrum. Zu den bekanntesten touristischen Attraktionen gehören die magischen unterirdischen Kathedralen der Wasserspeicher Žlutý kopec (Gelber Berg), die seit ihrer Eröffnung am 22. März 2024 fast 90.000 Besucher empfangen haben.
Im vergangenen Frühjahr wurden die Villa Arnold und ihr Garten für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Nach einer umfangreichen Sanierung ist auch die St.-Jakobs-Kirche wieder für Besucher geöffnet und bietet nun eine Multimedia-Ausstellung des Studios VISUALOVE im Dachstuhl der Kirche, sowie eine Aussicht auf die Stadt Brünn vom 42 Meter hohen Kirchturm.
Ein sehr wichtiger Meilenstein im Jahr 2025 wird die Teilnahme der Stadt Brünn an der Expo 2025 in Osaka, Japan, sein, wo Brünn im Tschechien-Pavillon vertreten sein wird. Brünn wird sich als Technologie- und Bildungszentrum mit einer Reihe von attraktiven touristischen Standorten präsentieren.
Brünn - die Stadt der ikonischen Villen
Brünn verfügt über eine einzigartige Reihe von drei herausragenden Villen, die durch einen Garten und eine Familiengeschichte verbunden sind. Die UNESCO-gelistete Villa Tugendhat, die Villa Löw-Beer und die Villa Arnold repräsentieren drei verschiedene Baustile - Funktionalismus, Jugendstil und Art Deco. Bei der Besichtigung geht es jedoch nicht nur um die Architektur, sondern auch um die Schicksale der Familien, die in den Häusern lebten, und der visionären Architekten, die sie entworfen haben. Die Führungen bieten einen faszinierenden Einblick in das Leben der Brünner Fabrikanten und den historischen Wandel der Stadt. Jede Villa verfügt über eine eigene Dauerausstellung, veranstaltet regelmäßig thematische Ausstellungen und bietet ein abwechslungsreiches Kulturprogramm an.
Für echte Architekturliebhaber bietet Brünn die Möglichkeit, fünf ikonische Villen zu besichtigen. Neben den drei oben genannten können die Besucher auch die Villa Stiassni, die für ihren individualistischen Modernismus bekannt ist, und die Villa Jurkovič entdecken, die von der britischen und Wiener Architektur mit Elementen der Volkskunst inspiriert ist. TIC BRNO hat in Zusammenarbeit mit den Verwaltern dieser Gebäude ein touristisches Paket "1 Wochenende und 5 ikonische Villen" zusammengestellt, welches Ihnen ermöglicht, dieses architektonische Erbe der Stadt in seiner ganzen Vielfalt an einem einzigen Wochenende kennenzulernen.
Janáček-Festival Brünn 2026
Das Janáček-Festival Brünn pflegt das künstlerische Erbe des Komponisten Leoš Janáček und ist eines der wichtigsten Kulturereignisse des kommenden Jahres. Das Eröffnungskonzert findet am 31. Oktober 2025 statt. An diesem Tag beginnt auch der Vorverkauf für das Festival, das vom 15. Oktober bis zum 17. November 2026 stattfinden wird. Diese 10. Jubiläumsausgabe des Festivals steht unter dem Motto WURZELN, das die Einflüsse hervorhebt, aus denen Janáčeks Musik entstanden ist. Der Höhepunkt wird die Aufführung aller neun Opern von Janáček sein.
Im kommenden Jahr wird Brünn seine Position als bedeutendes Kultur-, Festival-, Gastronomie- und Architekturzentrum, das sowohl tschechische als auch ausländische Besucher anspricht, weiter festigen.
Fotos: TIC Brno
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19.03.2025
Nach dem außergewöhnlichen Start des Flughafens Paris-Charles de Gaulle im Jahr 2024 erfindet Air France das Reiseerlebnis an Bord ihrer exklusivsten Kabine neu.
Vier Suiten mit jeweils knapp 3,5 Quadratmetern werden schrittweise in ausgewählten Boeing 777-300ER-Flugzeugen eingeführt. Das erste Borderlebnis ist ab Frühjahr 2025 verfügbar. Mit fünf Fenstern – exklusiv bei Air France – sowie einem Sitz und einer Chaiselongue, die sich in ein zwei Meter langes Bett verwandeln lässt, verspricht die neue La Première-Kabine ein einzigartiges Erlebnis, abgerundet durch persönlichen Service und ein Drei-Sterne-Gourmet-Angebot. La Première ist Ausdruck französischer Eleganz und Lebensart und verkörpert seit jeher die charakteristische Exzellenz von Air France. Sowohl am Flughafen als auch an Bord genießen La Première-Gäste exklusive und persönliche Momente mit unvergesslichen Erlebnissen, die von engagierten La Première-Mitarbeitern mit diskretem und aufmerksamem Service gestaltet werden.
Am 18. März 2025 präsentierte Air France ihr neues La Première Reiseerlebnis. Um diesen wichtigen Meilenstein in ihrem Premiumsegment zu feiern, hat die Fluggesellschaft in Zusammenarbeit mit dem französischen Modehaus Jacquemus ein exklusives Loungewear-Set kreiert, das jedem La Première-Gast während seiner Reise überreicht wird. Diese außergewöhnliche Zusammenarbeit unterstreicht französische Handwerkskunst und sorgt für komfortable und elegante Nächte in 10.670 Metern Höhe.
Erstmals kooperiert Air France mit dem renommierten französischen Designer Simon Porte Jacquemus, um La Première-Gästen mit einem brandneuen Pyjama-Set ein schickes und zugleich komfortables Reiseerlebnis zu bieten. Das Modehaus Jacquemus verbindet seinen unverwechselbaren Stil mit der raffinierten Welt von La Première und kreiert zeitlose Loungewear mit eleganten Linien. Das Ensemble verkörpert Eleganz und spiegelt den Geist der Zusammenarbeit zwischen Jacquemus und Air France wider.
Fotos: Air France
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17.03.2025
Gemeinsam mit der UNO-Generaldirektorin Ghada Waly erneuerte die Stadt Wien ihr Bekenntnis zu den UN-Nachhaltigkeitszielen (SDGs). Bei einem offiziellen Termin mit Vertretern internationaler Organisationen im Wiener Rathaus unterzeichneten Bürgermeister Michael Ludwig und Generaldirektorin Waly zwei Tafeln mit den 17 SDGs in deutscher und englischer Sprache.
An dem Treffen nahmen hochrangige Vertreter von in Wien ansässigen internationalen Organisationen teil, darunter IAEO-Chef Mariano Grossi und UNIDO-Generaldirektor Gerd Müller. Stadtchef Ludwig betonte in seiner Ansprache die besondere Bedeutung multilateraler Zusammenarbeit in Zeiten globaler Krisen. Er hob auch die Rolle Wiens als Amtssitz von mehr als 40 internationalen Organisationen hervor, die 20.000 Arbeitsplätze in der Stadt sichern. Außerdem betonte der Bürgermeister, „dass wir dieses Jahr ein großes Jubiläum feiern: Die Vereinten Nationen sind 80 Jahre alt.“
Die jüngste vergleichbare Unterzeichnung bei der sich die Stadt öffentlich zu den den UN-Nachhaltigkeitszielen bekannte, fand 2016 zwischen dem damaligen Wiener Bürgermeister Michael Häupl und UN-Generalsekretär Ban Ki Moon statt.
Fotos: Stadt Wien / Christian Jobst
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17.03.2025
Außenministerin Beate Meinl-Reisinger besuchte den VN-Amtssitz, das Vienna International Center (VIC) und führte dort Arbeitsgespräche mit Ghada Waly, Generaldirektorin des Wiener UNO-Büros und Exekutivdirektorin des Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC), sowie Robert Floyd, Exekutivsekretär der CTBTO. Ihnen gegenüber hat sie Österreichs Unterstützung für den Amtssitz und die regelbasierte multilaterale Ordnung bekräftigt.
"Die Aufgaben, die von der UNO in Wien übernommen werden, sind heute dringlicher denn je. Von der irregulären Migration, über Terrorismusbekämpfung bis hin zum Eindämmen der weltweiten Drogen- und Cyberkriminalität - all das leistet die UNO hier in Wien. Für Österreich ist es von großer Bedeutung diese Expertise in Wien zu haben", betonte Außenministerin Meinl-Reisinger.
Am Amtssitz Wien wird eine Vielzahl an bedeutenden und in Zukunft noch wichtiger werdenden Themen behandelt. Das Portfolio von UNODC umfasst neben der Terrorismusbekämpfung unter anderem auch die Bekämpfung von irregulärer Migration und das Eindämmen der weltweiten Drogen- und Cyberkriminalität.
Die CTBTO überwacht die Einhaltung des Vertrages über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen, der inzwischen von 187 Staaten unterzeichnet wurde. Zudem hat sie ein umfassendes weltweites Monitoring-System aufgebaut. Neben UNODC und CTBTO haben über 40 weitere Internationale Organisationen einen Amtssitz in Österreich.
Wien ist damit Drehscheibe für die Förderung von Frieden, Sicherheit und nachhaltiger Entwicklung, sowie eines der Zentren für Abrüstung und Nichtverbreitung von Nuklearwaffen.
"Unser klares Bekenntnis zum Amtssitz Wien verdeutlicht nicht nur das starke multilaterale Engagement Österreichs in turbulenten Zeiten. Es ist auch wirtschaftlich sinnvoll: Der Amtssitz sichert fast 20.000 Arbeitsplätze. Der jährliche Wertschöpfungseffekt beträgt rund 1,7 Milliarden Euro", erklärt die Außenministerin die wirtschaftliche Relevanz unter Bezugnahme auf eine Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts aus 2024.
Den Besuch nutzte Außenministerin Meinl-Reisinger auch um ihre kolumbianische Amtskollegin Laura Sarabia und die Außenministerin von Ecuador, Gabriela Sommerfeld, zu treffen, die an der Tagung der UNO-Suchtstoffkommission in Wien teilnehmen. Im Fokus der Gespräche standen Sicherheitsthemen, die regionalpolitische Lage, sowie der Einfluss der neuen US-Administration auf die Region.
Fotos: BMEIA/Gruber
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12.03.2025
Leichtigkeit, Dynamik und Lebenslust: Der Vienna City Marathon (VCM) feiert am 5. und 6. April mit rund 45.000 Läufer*innen einen unvergesslichen „Marathon in Strauss und Braus“.
Inspiriert vom 200. Geburtstag von Johann Strauss steht der größte VCM aller Zeiten ganz im Zeichen der Wiener Musiklegende. Gemeinsam mit Johann Strauss 2025 Wien verwandelt sich die Stadt in eine Bühne voller Rhythmus und Bewegung. Bei einem Medientermin im Schloss Schönbrunn stellten die Veranstalter das Programm vor.
Ein Walzer-Rekord zum Start: An der schönen, blauen Donau beginnt der Marathon mit einem einzigartigen Highlight: einem Weltrekordversuch im Walzertanzen. Unter Anleitung von Tanzprofi Thomas Kraml sollen mehr als 2.025 Paare am Sonntagmorgen um 8:35 Uhr vor der Reichsbrücke eine Minute lang Walzer-Magie erleben - drehen, lächeln, genießen.
Klassik trifft auf Percussion-Power: Der Sound des VCM ist nicht nur klassisch, sondern auch modern. Multi-Perkussionist Martin Grubinger nimmt als Läufer die Herausforderung der Marathondistanz an und sorgt gleichzeitig für musikalische Gänsehautmomente. Gemeinsam mit Hobby-Musiker*innen aus der MyGroove SUPERBAND wird er während des Laufs den Donauwalzer an der Strecke live auf dem Drumset interpretieren.
Rekordzahlen und grenzenlose Begeisterung: Die Laufbegeisterung ist größer denn je! Mit rund 13.000 Anmeldungen für die Marathondistanz wird der bisherige Melderekord von 11.138 Läufer*innen aus dem Jahr 2001 deutlich übertroffen. Insgesamt erwartet der VCM an die 45.000 gemeldete Läufer*innen an beiden Event-Tagen - eine neue Höchstmarke! Auch VCM-Geschäftsführer Dominik Konrad freut sich über die steigende Begeisterung: „Mehr Teilnehmende bedeuten mehr Fans, mehr Stimmung und eine noch größere Strahlkraft für unsere Projekte. Die Zusammenarbeit mit ,Johann Strauss 2025 Wien‘ und der Kulturbranche eröffnet uns neue Zielgruppen und spannende, kreative Möglichkeiten der Inszenierung.“
Strauss & Sport verbinden: Ob Walzer-Fans, Hobbyläufer*innen oder Profis - beim Vienna City Marathon 2025 wird Wien zur Bühne für ein unvergessliches Laufspektakel und die Klänge von Johann Strauss schwingen jenseits des gewöhnlichen Theater- und Konzertbetriebs, wie Roland Geyer, Intendant Johann Strauss 2025 Wien, betont:
„Johann Strauss‘ Musik bringt Menschen in Bewegung - genau wie ein Marathon. Umso mehr freut es uns, dass wir als Festjahr der Stadt Wien gemeinsam mit dem Vienna City Marathon die kulturelle Vielfalt Wiens mit dem Sport verbinden. Neben dem Fledermauslauf für die Kleinsten, dem Walzer-Weltrekord beim Start auf der Reichsbrücke und einer eigenen Strauss-Wertung unter 200 Läufer*innen, wird auch Österreichs Star-Perkussionist Martin Grubinger für ein Highlight sorgen.
Top-Marathonläufer Andreas Vojta unterstreicht: „Der VCM ist ein Lauf-Fest mit unglaublicher Atmosphäre. Gerade als Heimrennen für mich und Leute aus Wien ist es eine ganz besondere Sache. Der Donauwalzer am Start gehört einfach schon zum VCM dazu.“
Credit: VCM / Jenia Symonds
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12.03.2025
Die Spanische Hofreitschule hat bei ihrem Jahresgespräch die Bilanz des Jahres 2024 präsentiert und einen Ausblick auf die kommenden Herausforderungen und Chancen für das Jubiläumsjahr 2025 gegeben.
Das traditionsreiche Institut, das als lebendiges Kulturerbe seit 460 Jahren die klassische Reitkunst auf höchstem Niveau bewahrt, konnte erneut beachtliche Erfolge verzeichnen: Eine hohe Auslastung bei den Vorführungen, erfolgreiche Tourneen und innovative Initiativen zur Förderung des Tierwohls standen im Mittelpunkt. Gleichzeitig wurden zentrale Weichen für die Zukunft gestellt, um die einzigartige Institution auch für kommende Generationen nachhaltig zu sichern.
Erfolgreiche Bilanz 2024: Besucher:innen Boom und internationale Strahlkraft. Mit gesamt mehr als 400.000 BesucherInnen – davon 356.000 in Wien und 45.000 auf dem Lipizzanergestüt Piber - konnten wir unsere starke Position als bedeutende Kulturbotschafterin Österreichs weiter festigen“, resümiert Dr. Alfred Hudler, Geschäftsführer der Spanischen Hofreitschule.
Besonders hervorzuheben ist die UK-Tournee 2024, die erstmals Station in Schottland machte und durch herausragende Vorstellungen, begeistertes Publikum, royalen Besuch und hohe mediale Aufmerksamkeit glänzte. Die Expansion des Merchandise-Segments brachte erstmals einen Umsatz von über 1 Million Euro, und die Einführung neuer BesucherInnenformate – darunter die hochgefragte Frühlingsgala – bestätigte das große Publikumsinteresse. Auch im Lipizzanergestüt Piber wurde ein erfolgreiches Jahr verzeichnet: 36 Fohlengeburten bekräftigen die jahrhundertealte Tradition der Lipizzanerzucht.
Herausforderungen 2025: Nachhaltigkeit, Investitionen und neue Förderstrukturen. Die steigende Inflation und Energiekosten, die notwendige Sanierung der historischen Deckenstruktur der Reithalle und der kontinuierliche Anspruch, das hohe Niveau der Institution zu sichern, erfordern strategische Maßnahmen.
Die geplante Modernisierung des Besucherzentrums in Wien und die Neuausrichtung des Tourismuskonzepts sollen nicht nur wirtschaftliche Stabilität sichern, sondern auch das Publikumserlebnis weiter optimieren. Mit einer neu ausgerichteten Sponsoringstrategie wird verstärkt auf langfristige Förderpartnerschaften gesetzt. Programme wie die Fohlen- und Junghengst-Patenschaften oder exklusive MäzenInnen-Kreise bieten kulturinteressierten Unternehmen und Einzelpersonen die Möglichkeit, aktiv Teil dieser jahrhundertealten Tradition zu werden.
460 Jahre Spanische Hofreitschule: Ein Jubiläum mit Weitblick. In diesem Rahmen werden ab April Sonderrundgänge „Legende Lipizzaner“ mit historischem Schwerpunkt angeboten, und am 4. Mai wird eine große Gala-Vorführung die Bedeutung dieser einzigartigen Institution gebührend würdigen.
„Die Spanische Hofreitschule und unsere Lipizzaner sind so eng mit der Geschichte und Identität unseres Landes verbunden wie kaum ein anderes Kulturgut. Daher ist es mir besonders wichtig, dass ein klares Bekenntnis zum Erhalt der Spanischen Hofreitschule auch im Regierungsprogramm verankert ist. Die Kulturgüter der Spanischen Hofreitschule und die Tradition der hohen Schule sind schützenswerte Güter. Ich weiß die Weiterentwicklung der Spanischen Hofreitschule sowohl organisatorisch als auch wirtschaftlich bei Alfred Hudler in besten Händen“, heißt es dazu von Mag. Norbert Totschnig, MSc, Bundesminister für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus.
Unsere Mission ist es, durch professionelle und konstruktive Arbeit im Team, die Spanische Hofreitschule nicht nur zu bewahren, sondern- wirtschaftlich solide aufgestellt- sie auch für künftige Generationen zu gestalten. Denn jede Epoche schreibt ihre eigene Geschichte – und die Hofreitschule bleibt das elegante, strahlende Zentrum dieser Erzählung“, so Dr. Alfred Hudler.
Fotos: Clemens Schmiedbauer
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10.03.2025
Der Fotodienstleister Cewe lancierte eine neue App-Funktion, mit der es möglich wird, benötigte Dokumentbilder ganz einfach selbst zu erstellen.
Wer keine Zeit hat, ein Fotostudio aufzusuchen, um biometrische Passbilder anfertigen zu lassen, kann das nun auch ganz einfach zu Hause tun. Möglich macht es die neue Passfoto-App von Cewe, die jedes Smartphone zu einem mobilen Fotostudio verwandelt.
Die Passfoto-App kann auf dem iOS- oder Android-Smartphone installiert werden. Dank nützlicher Tipps zur optimalen Aufnahme gelingen auf diese Weise biometrische Fotos. Eine automatische Überprüfung stellt schließlich sicher, dass das Foto allen gesetzlichen Anforderungen entspricht.
Wenn das Foto gelungen ist, kann dieses an einer der Cewe Fotostationen bei dm oder Müller mittels App generierten QR-Code ausgedruckt werden.
Kunden erhalten dann zwei Fotobögen im Format 10 x 15. Auf einem Bogen werden vier biometrische Fotos in der Größe gedruckt, die für das in der App ausgewählte Dokument erforderlich ist. Auf dem zweiten Bogen wiederum ist die Vergrößerung des Passfotos sowie eine Übersicht der von Cewe berücksichtigten Prüfkriterien (gemäß ICAO) zu finden.
In der Smartphone-Galerie kann man zudem die Lieblingsaufnahmen speichern. In der App bleiben diese und der dazugehörige QR-Code sechs Monate lang gespeichert und werden danach automatisch gelöscht.
https://www.cewe-fotoservice.at
Fotos: Cewe
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04.03.2025
Bilanzpressekonferenz der Vienna Film Commission für 2024
2024 war ein außerordentlich gutes Jahr für den Filmwirtschaftsstandort Wien. Die Zahl der Dreharbeiten ist wiederum deutlich gestiegen. „Wien ist national und international ein überaus gefragter Drehort“ zieht Marijana Stoisits, Geschäftsführerin der Vienna Film Commission, Bilanz. „Ich freue mich riesig über den fortgesetzten Höhenflug für die Wiener Filmbranche, der ein klares Zeichen dafür ist, dass die Drehbedingungen in der Stadt Wien außerordentlich filmfreundlich sind und die Vienna Film Commission mit ihrem Service punktgenau die Bedürfnisse der Filmschaffenden trifft.“
"Bester Beweis ist der jüngst vergebene Preis für Europas Filmlocation des Jahres (EUFCN Audience Location Award), der ans Schloss Schönbrunn ging, Hauptmotiv für die HBO-Serienproduktion „The Regime“ mit Kate Winslet", betont auch Veronika Kaup-Hasler, amtsführende Stadträtin für Kultur und Wissenschaft in Wien. Die große Bedeutung der engen Zusammenarbeit mit den Behörden und Institutionen der Stadt unterstreicht auch Geschäftsführerin Stoisits.
Geschäftsführerin Stoisits dankt auch allen Finanzierungspartner:innen der Vienna Film Commission: dem Wien Tourismus, der Wirtschaftsagentur, der Wirtschaftskammer Wien, der Kulturabteilung der Stadt Wien und dem Filmfonds Wien.
Die Initiativen der Stadt für die Filmbranche zeigen Wirkung: Die Inbetriebnahme der HQ7 Studios in Simmering im Sommer 2024 bedeutet eine enorme Aufwertung des Standortes und hat international großes Interesse geweckt. Der Studiokomplex ergänzt die bereits bestehende Film-Infrastruktur in Wien, wie etwa die Vienna Synchronstage oder andere Postproduktionsstätten perfekt.
2024 wurden für 670 nationale und internationale Filmprojekte 1288 Ansuchen um Drehgenehmigungen gestellt und ebenso viele Empfehlungsschreiben an die zuständigen grundverwaltenden Dienststellen und die Antragsteller:innen weitergeleitet. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das eine Steigerung um bemerkenswerte 11,9%.
2024 wurden 188 Empfehlungen für 95 internationale Projekte ausgestellt, das entspricht in etwa dem Vorjahr. Die meisten Projektansuchen aus dem Ausland kamen aus Deutschland, den USA und Großbritannien sowie 26 weiteren Ländern.
Das größte internationale Projekt 2024 war die Apple / Skydance Produktion „The Fountain of Youth“ mit Natalie Portman, John Krasinski, Eiza González und Arian Moayed unter der Regie von Guy Ritchie. Das Hauptmotiv dafür war der Prunksaal der Nationalbibliothek, gedreht wurde auch in anderen Teilen der Hofburg sowie beim Hochstrahlbrunnen und am Schwarzenbergplatz.
Das explizite Bekenntnis der kommenden Bundesregierung zur Weiterentwicklung und Evaluierung der Förderinstrumente FISAplus und ÖFIplus bedeutet eine enorme Unterstützung für die gesamte heimische Filmbranche und den Filmwirtschaftsstandort Wien. Dieses Kommitment ist wesentlich für die internationale Bewerbung des Standortes.
Foto: v.l.n.r.: Geschäftsführerin der Vienna Film Commission Marijana Stoisits, KulturStRin Veronica Kaup-Hasler © Katharina Schiffl
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03.03.2025
Bilanz 2024: Flughafen Wien AG erzielt deutliches Plus bei Geschäftsergebnis – erstmals mehr als eine Milliarde Umsatz – Ausbauoffensive gestartet – aber auch Dividende steigt.
In Zahlen: Finanzkennzahlen 2024: Umsatzplus von 13,0% auf € 1.052,7 Mio., EBITDA verbessert sich um 12,4% auf € 442,3 Mio. und EBIT um 16,9% auf € 306,1 Mio. – Periodenergebnis mit Plus 27,0% auf € 239,5 Mio. – trotz Wirtschaftsschwäche auch positiver Ausblick für 2025 Gutes Ergebnis unterstützt Bau- und Investitionsoffensive – Capex für 2025 steigt auf rund € 300 Mio. und wird zur Gänze aus eigenen Mitteln finanziert – Dividende für 2025 steigt auf € 1,65 pro Aktie (2023: € 1,32) Positiver Finanz-Ausblick auch für 2025: Umsatz rund € 1.080 Mio., EBITDA rund € 440 Mio., Periodenergebnis rund € 230 Mio. EU-Überregulierung inflationstreibend und größte Belastung für künftige Entwicklung, daher dringender Korrekturbedarf. Passagier-Guidance: Für 2025 werden in der FWAG-Gruppe rund 42 Mio. Passagiere und am Standort Wien rund 32 Mio. Fluggäste erwartet.
2024 lag Umsatz erstmals über Milliarden-Marke – gutes Ergebnis unterstützt Investitionsoffensive und ermöglicht höhere Dividende.
Die Reiselust unterstützt den wirtschaftlichen Erfolgskurs der Flughafen Wien AG. Der Umsatz kletterte erstmals über die Milliardenmarke (+13,0%) auf € 1.052,7 Mio., das Nettoergebnis erreichte € 239,5 Mio. (+27,0%), die Dividende steigt auf € 1,65 je Aktie (2023: € 1,32). Für die gestartete Investitionsoffensive ist 2025 ein Capex-Volumen von € 300 Mio. geplant, das zur Gänze aus eigenen Mitteln finanziert wird.
„2024 verzeichneten wir ein Rekordpassagieraufkommen von 31,72 Mio. Fluggästen und das treibt auch die Umsatz- und Ergebnisentwicklung wesentlich voran. Für 2025 sind wir vorsichtig optimistisch und erwarten rund 32 Mio. Passagiere in Wien und rund 42 Mio. Reisende in der Gruppe. Die Buchungslage für den Sommer ist gut und wir rechnen mit einer starken Hauptreisezeit. Mit Modernisierungsmaßnahmen in den Terminals sowie mehr Personal in operativen Bereichen wie an der Sicherheitskontrolle und in der Bodenabfertigung bereiten wir uns schon heute darauf vor. 2027 wird die neue Terminal-Süderweiterung in Betrieb gehen, Passagiere genießen dann auf 70.000 m² zusätzlicher Terminalfläche mehr Aufenthaltsqualität, zusätzliche Shopping- und Gastronomieangebote, neue Lounges und hochmoderne Sicherheitskontrollen", hält Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, fest.
Weitere Parameter: Dividendenvorschlag: € 1,65 Euro je Aktie. Erhöhung der Investitionen auf rund € 300 Mio. in 2025. Prognose für Passagierentwicklung 2025: Rund 42 Mio. Passagiere in der Flughafen-Wien-Gruppe und rund 32 Mio. Passagiere am Standort Wien erwartet. Der Flughafen Wien geht davon aus, bis Jahresende einen Umsatz von rund € 1.080 Mio., ein EBITDA von rund € 440 Mio. und ein Periodenergebnis vor Minderheiten von rund € 230 Mio. zu erreichen. AirportCity wächst weiter – zahlreiche Betriebsansiedlungen. Bau der Süderweiterung voll im Gange – mehr Aufenthalts- und Servicequalität für Reisende.
Foto: Flughafen Wien Fotos: Pixabay
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26.02.2025
Grandhotel Kvarner Palace: Saisonauftakt mit neuer Poollandschaft!
Das Hotel Kvarner Palace der Salzburger Hoteliersfamilie Holleis empfängt seine Gäste in stolzer, erhabener Küstenlage, mit einem 30.000 m2 großen, mediterranen Park und fantastischem Blick über die Kvarner Bucht. 2025 wird gefeiert: 130 Jahre Hotelgeschichte und Tradition als Erholungs- und Gesundheitsadresse an der Crikvenica-Riviera. Eine neue Poollandschaft ergänzt das Hotel ab der Saisoneröffnung am 9. April.
Nach der letzten Erweiterung um eine Hotelvilla mit 36 Doppelzimmern und Appartements erfolgt die Fertigstellung der nächsten Bauetappe: Ab dem Frühjahr steht den Gästen ein neuer, beheizter Meerwasserpool mit Innen- und Außenbereich zur Verfügung. 25 Meter lang, mit Liegebereich innen und außen, ist die Poollandschaft in den Neubauflügel integriert und erlaubt einen wunderbaren Ausblick auf die Parkanlage und das Meer.
Die Fertigstellung des geplanten Wellnessbereichs auf 2.500 m2 mit Saunalandschaft inkl. Event-Sauna, Warmbädern, Behandlungs- und Ruheräumen wie auch einer Sonnenterrasse ist für 2026 geplant. Der Salzburger Hotelier Wilfried Holleis möchte mit der Erweiterung neue Möglichkeiten für Erholungs- und Gesundheitsbehandlungen bieten und das altehrwürdige Palasthotel im k.u.k.-Stil Schritt für Schritt zur ersten Adresse der Crikvenica Riviera in Sachen Wellness, Regeneration, Entspannung und Gesundheitsvorsorge weiterentwickeln. Die potenzierte Kraft der Natur – der „Kvarner Effekt“ Das spezielle Mikroklima, eine reiche Pflanzenwelt und die Kraft des Meeres bilden hier eine besondere Mischung, die u.a. Rheuma, Asthma, Allergien, Haut- und Lungenkrankheiten lindern kann. Die Region mit ihren vorgelagerten Inseln bietet nahezu unbegrenzte Möglichkeiten für Aktivurlaub: Wandern, Joggen, Radfahren, Wassersport oder Ausflüge.
Ergänzend bietet das Kvarner Palace ein umfangreiches Bewegungsprogramm mit Yoga, Smovey, Tanzkursen, Qigong, Heilkräuter-Workshops, Atemtraining oder Pilates. Küchenchef Danijel Ljubijankić, der mit Kvarner Produkten aus dem Vollen schöpft, verwöhnt die Gäste mit Wildspargel, Maroni, Oliven, Schaf- und Ziegenkäse vom Bauern, hochwertigem Olivenöl, feinsten Biohonigen, Pršut und Lamm; und nicht zu vergessen: die berühmten Kvarner Scampi, Adriafische, und Calamari.
https://www.kvarnerpalace.info
Fotos: Kvarner Palace
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24.02.2025
Die internationale Hotelkette siedelt sich bei ihrem Debüt am Wienerberg an und löst dort das Holiday Inn ab. Ein Highlight ist das Rooftop-Restaurant inklusive Panoramablick über die Bundeshauptstadt.
Wien verzeichnete im Vorjahr einen absoluten Nächtigungsrekord. Da ist es wenig überraschend, dass es trotz einer bereits hohen Hoteldichte nach wie vor neue Betreiber in die Bundeshauptstadt zieht. Nun ist es wieder einmal so weit: Das Clarion Hotel Vienna South, gelegen im myhive am Wienerberg, markiert das Debüt dieser internationalen Hotelkette in der österreichischen Hauptstadt. Betrieben in einer Immobilie der CPI Europe AG, soll das neu gestaltete Hotel sowohl Geschäftsreisenden als auch Tourist:innen geräumige Zimmer, moderne Konferenzeinrichtungen und ein Wohlfühlambiente bieten.
Mit der Eröffnung des Clarion Hotel Vienna South kommt Clarion, eine Marke der Hotelgruppe Choice, nicht nur erstmals nach Wien, sondern auch nach Österreich. Das Debüt des Hotels folgt auf das Rebranding des ehemaligen Holiday Inn und wird von CPI Hotels, die Teil der CPI Europe-Kernaktionärin CPI Property Group sind, betrieben.
Das neue Hotel verfügt über 201 Zimmer und möchte bei den Gästen mit einem umfassenden Serviceangebot punkten. Ein Highlight ist das Rooftop-Restaurant "TwentyTwo", das Panoramablicke über Wien bietet und Platz für bis zu 120 Gäste hat. Mit modern ausgestatteten Konferenzräumen für kleinere Veranstaltungen und Meetings zielt man auf Geschäftskunden ab.
"Wir freuen uns, dass wir die international renommierte Clarion-Hotelkette für ihren Markteintritt in Österreich für eine unserer Landmark-Immobilien in Wien gewinnen konnten. Wir sind stolz, die hohen Standards von Clarion in Bezug auf Komfort und Service nach Wien zu bringen und mit dem neuen Clarion Hotel Vienna South ein weiteres attraktives Angebot am Standort myhive am Wienerberg anbieten zu können", so Radka Doehring, Mitglied des Vorstands der CPI Europe.
https://www.clarionhotelviennasouth.com
Fotos: CPI-Europe
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24.02.2025
Sie ist das Wahrzeichen von Opatija (einst „Abbazia“) und taucht die Stadt an der kroatischen Adria im Frühjahr in ein duftendes Blütenmeer: die Kamelie. Das Adria-Relax-Resort Miramar lädt zum genussvollen Frühlingserwachen ans Meer.
Nur wenige Autostunden von Wien oder München locken Spaziergänge am Meer in der warmen Frühlingssonne: Opatija (Abbazia), das legendäre Seebad der österreichisch-ungarischen Monarchie, präsentiert sich in einem rosafarbenen Blütenmeer.
Es grünt und sprießt soweit das Auge reicht, ob in prachtvollen Gärten, Parks oder im Miramar-Hotelgarten, in dem unzählige Kamelienblüten erblühen. Die Geschichte der Kamelie ist eng verknüpft mit der Geschichte Opatijas: Vor 200 Jahren eroberte sie Mitteleuropa und ist seitdem als florales Markenzeichen der Stadt bekannt.
Das Adria-Relax-Resort Miramar startet die Saison mit einem abwechslungsreichen Bewegungsprogramm und entspannenden Beauty- und Relaxbehandlungen. Morgengymnastik, Yoga, Pilates, Nordic Walking, oder Smovey-Training sowie geführte Wanderungen sind nur ein kleiner Auszug aus dem umfangreichen Angebot an Aktivitäten.
Am 12 km langen Uferpromenadenweg „Lungomare“ gelegen, ist das „Miramar“ perfekter Ausgangspunkt für Spaziergänge entlang des Meeres. Während der vom Hotel organisierten Stadtrundgänge erhalten die Gäste spannende Einblicke in die Epoche, als Opatija Teil der österreichisch-ungarischen Monarchie war und sich hier nach und nach der Tourismus entwickelte.
Das Miramar Magazin 2025 lädt ein, Opatija und die zauberhafte Riviera besser kennenzulernen. Ein Magazin, das wunderbar einstimmt auf einen Ausflug ins legendäre Seebad mit dem Wiener Charme am Meer. Es gibt einen Überblick über die Saison 2025 und verrät Details zum geplanten vielseitigen Unterhaltungsprogramm, Neuigkeiten aus dem SPA und interessante Blicke hinter die Kulissen.
https://www.hotel-miramar.info
Fotos: Miramar/Ernst von Chaulin
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18.02.2025
Vom 21. - 23. Februar 2025 bietet das eindrucksvolle Park Hyatt Vienna erneut Kunst auf höchstem Niveau - als Gastgeber der "Art at the Park Spring Edition“, der ersten Kunstmesse in diesem Jahr. Auf 1200 m2 bieten rund 18 renommierte Galerien Kunstwerke aus vielen Epochen und Genres zum Verkauf an.
Umgeben von luxuriösen Geschäften und exquisiter Gastronomie können SammlerInnen Top-Kunst sehen, erleben und vor Ort erwerben. Darunter Meisterwerke von Hermann Nitsch, Erwin Wurm, Arik Brauer, Gustav Klimt, Alfons Walde, Viktor Vasarely uvm.
Die Messe findet in der Bel-Etage des Hotels statt: Die Board Rooms, der Grand Salon und die Foyers werden zur Ausstellungsfläche und geben der Kunst ihren glänzenden Rahmen. Zudem bietet das Park Hyatt etliche Möglichkeiten im Restaurant oder Café den Messebesuch und/oder Kunstkauf auf kulinarischem Top-Niveau ausklingen zu lassen.
https://www.parkvienna.com/
Fotos: Park Hyatt
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17.02.2025
EVA Air setzt mit der Einführung der vierten Generation von Premium Economy Class-Sitzen neue Maßstäbe
EVA Air hat die vierte Generation ihrer Premium Economy Class-Sitze mit einem branchenweit führenden Sitzabstand vorgestellt. Die Airline präsentierte sie im Rahmen der Veranstaltung „Focus on Evolution: Taking Off with Heart“ unter dem Vorsitz von EVA Air Präsident Clay Sun im Hangar #4 von Evergreen Aviation Technologies Corporation.
Es ist der erste Boeing 787-9 „Dreamliner“ mit der brandneuen Premium Economy Class, die ihr Designkonzept von einem „Upgrade Economy“-Standard zu einer „Business-Class-ähnlichen“-Erfahrung erhöht.
„Als erste Airline der Welt, die eine Premium Economy Class eingeführt hat, hat EVA Air stets auf Innovationen gesetzt, die sich an den Bedürfnissen der Passagiere orientieren und Branchentrends setzen. Die Sitze der vierten Generation behalten die Kernphilosophie der vorherigen Generationen bei, während sie gleichzeitig Komfort, Design und Funktionalität verbessern und unser Engagement für Innovationen und Liebe zum Detail zeigen,“ sagte EVA Air-Präsident Clay Sun.
Neue Premium Economy Class in Zukunft auch auf Taipeh – Wien – Strecke
„Die Boeing 787-9 mit der neuen Premium Economy Class wird zunächst auf der Strecke Taiwan Taoyuan International Airport (TPE) - Jakarta (CGK) eingesetzt, später auch auf Flügen von Taiwan Taoyuan International Airport (TPE) nach München (MUC), Mailand (MXP), auf Direktflügen nach Wien (VIE) und auf dem Tagesflug nach San Francisco (SFO)“, fügte er hinzu.
Die neue Premium Economy Class verfügt über 28 Sitze, die in einer 2-3-2-Konfiguration angeordnet sind. Mit dem Wiege-Neigungsmechanismus kann das Sitzkissen gleichzeitig nach vorne und nach oben gleiten, während der Platz für den Passagier dahinter erhalten bleibt. Jeder Sitz ist mit den branchenführenden hochauflösenden Breitbildmonitoren in der Premium Economy Class und einem Multifunktions-Unterhaltungssystem ausgestattet.
Die kontinuierlichen Verbesserungen der Premium Economy Class von EVA Air haben zu zahlreichen Auszeichnungen geführt, u.a. von SKYTRAX „World's Best Premium Economy Class Airlines“, „World's Best Premium Economy Class Airline Catering“ und „Best Premium Economy Class Airline Seats“.
Fotos: © EVA Air
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14.02.2025
Hohe Auszeichnung für einen Brückenbauer Mit dem „Goldenen Verdienstzeichen der Republik Österreich“ wurde der seit über 30 Jahren tätige Honorarkonsul von Ungarn Rudi Roth in Wien ausgezeichnet.
Bundesminister Martin Polaschek und Laudator Landesrat Karlheinz Kornhäusl lobten besonders das einmalige Engagement des Honorarkonsuls. Roth hat bisher über 250 Stipendien an österreichische und ost-europäische Studenten vergeben. Sie würdigten auch seine großen wirtschaftlichen Leistungen (Aufbau der größten privaten Ölfirma Österreichs und Bau einer der größten Biodiesel-Raffinerien Europas in Ungarn).
Ebenso wurden seine sportlichen Erfolge hervorgehoben - Roth wurde als einziger österreichsicher Fußballspieler (2. Bundesliga Meister 1975) und als Präsident (Meister 2004) mit dem GAK österreichischer Fußballmeister.
In seiner Dankesrede erinnerte Roth daran, daß Frieden und Völkerverständigung aktives Handeln erfordert. „Frieden kannst Du nur haben, wenn Du ihn gibst!“
Es gratulierten die Botschafterin v. Ungarn E. Bátorfi und der Botschafter des Oman Aljabri, die Uni Graz Rektoren Peter Riedler und Helmut Konrad, ÖFB-Präsident Wolfgang Bartosch, Stadtrat Riegler sowie die ganze Großfamilie u.v.m Foto: ©R
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13.02.2025
Mit einem Forschungs-Schwerpunkt in der Höhe von über sechs Millionen Euro fördert das Land Niederösterreich den Bereich Künstliche Intelligenz (KI). Im Zentrum wird dabei unter anderem ein neues KI-Labor an der Fachhochschule (FH) St. Pölten stehen. Dazu kommen weitere Schwerpunkte, Stiftungsprofessuren und Lehrangebote.
„Die Künstliche Intelligenz ist allgegenwärtig und ein wesentlicher Treiber für Wirtschaft, Innovation und Medizin. Die Prämisse lautet ‚Sicherheit durch Forschung und Vorsprung durch Wissenschaft‘. Deshalb haben wir in Niederösterreich einen Forschungs-Schwerpunkt zum Thema Künstliche Intelligenz um 6,35 Millionen Euro definiert," erläutert LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.
21 Studiengänge mit KI-Zusammenhang an den Fachhochschulen in Krems, St. Pölten und Wiener Neustadt, die 1.544 Studienplätze umfassen, werden bereits mit 2,15 Millionen Euro finanziert. Als zweite Maßnahme wird ein neues KI-Reallabor an der FH St. Pölten, das mit seinen Hochleistungscomputern der Spitzenforschung, der Lehre und der Wirtschaft dient, mit rund 600.000 Euro unterstützt. Drittens werden zwei Stiftungsprofessuren zur künstlichen Intelligenz mit jeweils 1,5 Millionen Euro und zwei Beispielprojekte um jeweils 300.000 Euro gefördert.
„Wir können uns nicht aussuchen, ob es Künstliche Intelligenz gibt oder nicht, das ist längst entschieden. Aber wir können uns aussuchen, wie wir sie nutzen und wo wir sie erforschen und entwickeln. Künstliche Intelligenz wird Hausverstand und Menschlichkeit nie ersetzen können, aber die KI bietet viele Hightech-Chancen, die wir für Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin nutzen wollen“, sprach der LH-Stellvertreter einen weiteren Aspekt an. Zudem sei es wichtig, dass zur Künstlichen Intelligenz auch in Europa und nicht nur in den USA und in China geforscht wird, so Pernkopf.
FH-Geschäftsführer Johann Haag führte aus: „Ziel ist es, Daten in Informationen und Informationen in Erkenntnisse zu verwandeln.“ Er bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit dem Bundesland Niederösterreich.
„Das neue KI-Reallabor ist dann nicht nur für Forschung und Lehre zuständig. Das neue Labor soll ein offener Ort für die Bürgerinnen und Bürger und die Wirtschaft sein, um KI erlebbar und angreifbar zu machen", ergänzte Studiengangleiterin Marlies Temper.
Foto: FHSP
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13.02.2025
Beim Antrittsbesuch des japanischen Botschafters Kiminori Iwama betonte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner die großartigen Verbindungen und den vertrauensvollen Austausch zwischen Niederösterreich und Japan:
„Ich freue mich darauf, die erfolgreichen Beziehungen und die gute Partnerschaft zwischen Niederösterreich und Japan gemeinsam mit Exzellenz Iwama weiter auszubauen. Die EXPO 2025 in Osaka, an der sich auch Niederösterreich aktiv beteiligen wird, wird ein besonderes Highlight und Ausdruck unserer guten bilateralen Verbindung sein“.
Japan ist für Niederösterreich - nach China - der zweitwichtigste asiatische Exportmarkt. 2023 umfasste der Warenexport nach Japan rund 230 Millionen Euro. Etwa 80 Betriebe in Niederösterreich exportieren regelmäßig nach Japan. Für ein Land wie Niederösterreich ist das eine gute Ausgangslage, aber gerade im asiatischen Raum ist noch Platz nach oben.
Man werde die Delegationsreise, die Mikl-Leitner gemeinsam mit Wirtschaftsvertretern zur EXPO unternimmt, gleichzeitig nutzen, um ein Kooperationsabkommen mit der Präfektur Yamanashi zu etablieren und „um generell am japanischen Markt noch mehr Fuß zu fassen.“
Die EXPO findet in wenigen Wochen statt und Österreich wird sich dort unter dem Motto „Composing the Future“ präsentieren. Der Blickfang des österreichischen Pavillons wird ein 16 Meter hohes, spiralförmiges Notenband aus Holz sein.
Foto: NLK Pfeifer
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11.02.2025
Restaurant OPUS & Beyond: Eine internationale Gourmet-Reise mit den Hotels der Luxury Collection Spitzenköche aus Paris, Venedig, Tiflis und Sevilla zu Gast in Wien.
Wenn kulinarische Exzellenz auf kosmopolitische Inspiration trifft, entsteht ein Fest für die Sinne. Das Restaurant OPUS im renommierten Hotel Imperial, a Luxury Collection Hotel, Vienna lädt 2025 zu einer einzigartigen Dinner-Reihe.
Viermal werden in diesem Jahr international gefeierte Spitzenköche aus europäischen Hotels der Luxury Collection zu Gast sein und gemeinsam mit dem OPUS-Team exklusive Menüs kreieren.
Feinschmecker dürfen sich auf raffinierte Aromen unter anderem aus dem legendären Hotel Gritti Palace am Canal Grande, dem Hotel Paragraph Freedom Square in Tiflis und dem historischen Hotel Alfonso XIII in Sevilla freuen.
Den Auftakt dieser exquisiten Reihe macht von 20. bis 24. Februar 2025 das Prince de Galles, a Luxury Collection Hotel, Paris.
Der Gast-Executive Chef Claudio Semedo Borges wird gemeinsam mit Andreas Mahl, Executive Chef des Hotel Imperial, und seinem Executive Sous Chef, Nikos Argyriou, eine beeindruckende Folge über sieben Gänge arrangieren.
Ein wahrlich exquisiter Auftakt, der das Restaurant OPUS in eine Bühne der kulinarischen Weltklasse verwandelt.
Fotos: © Marriott International
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10.02.2025
Die Elektro Tage - Österreichs größtes E-Mobility-Event - finden heuer vom 25. bis 28. September wieder auf dem Wiener Rathausplatz statt. Die Elektro Tage bieten einen einzigartigen Überblick zu aktuellen E-Autos, informieren umfassend und markenübergreifend zum Thema E-Mobilität, einschließlich Ladeinfrastruktur, Finanzierung und Förderungen. Gleichzeitig thematisieren sie auch einen nachhaltigen Lifestyle. Mit einer abwechslungsreichen Kombination aus Neuheiten aus den Bereichen E-Mobilität und Energielösungen sowie Information und Beratung, Kulinarik und Unterhaltung sorgen die Wiener Elektro Tage bei freiem Eintritt für nachhaltige Wirkung beim Publikum. „Unser klares Ziel ist es, die Transformation hin zu einer nachhaltigen, emissionsfreien Mobilität zu beschleunigen. Als offene Plattform für alle Hersteller und Marken bietet die Veranstaltung eine einzigartige Gelegenheit, den Fortschritt der Elektromobilität einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Die Vielfalt der teilnehmenden Unternehmen ist ein starkes Zeichen der Branche und verdeutlicht, dass die Mobilitätswende nur gemeinsam gelingen kann“, führt Andreas Martin, Geschäftsführer der Porsche Media & Creative und Veranstalter der Wiener Elektro Tage, aus.
wiener-elektrotage.at
Fotos: Porsche Media & Creative 2025
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07.02.2025
Die Chinesische Botschafterin Qi Mei zu Besuch in der Grazer Burg
Landeshauptmann Mario Kunasek konnte gestern (6.2.2025) die chinesische Botschafterin Qi Mei im Zuge ihres Steiermark-Besuchs in der Grazer Burg begrüßen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die guten steirisch-chinesischen Beziehungen. Im Rahmen der sogenannten „Freundschaftlich Strategischen Partnerschaft″ finden bereits seit 2013 regelmäßig Koordinationsforen an der Chinesischen Botschaft in Wien statt.
Insgesamt besteht zwischen der Steiermark und China eine enge Zusammenarbeit in zahlreichen Bereichen, wie auch Landeshauptmann Mario Kunasek anlässlich des Treffens mit Botschafterin Qi Mei betont.
Der Export steirischer Güter in die Volksrepublik China betrug allein im Jahr 2023 rund 1,4 Mrd. Euro. China ist der wichtigste asiatische Herkunftsmarkt für den österreichischen Tourismus.
Qi Mei ist seit dem Jahr 2023 als Botschafterin der Volksrepublik China in Österreich im Amt. Zuvor war sie bereits in unterschiedlichen chinesischen Botschaften tätig, dies unter anderem in Schweden und in Norwegen, sowie ab dem Jahr 2019 in Äquatorialguinea.
Foto: Land Steiermark/Binder
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06.02.2025
Das Park Hyatt Vienna freut sich, den neuen General Manager und leidenschaftlichen Gastgeber, Bastian Baumann, an seiner Spitze zu begrüßen. Mit einer beeindruckenden internationalen Karriere im Gepäck kehrt der Steirer nach Österreich zurück und bringt eine Fülle an Erfahrung und eine frische Vision in das renommierte Luxushotel im Herzen Wiens.
Seine Karriere in der Hotellerie umfasst bereits einige Stationen in Wien. Nach seinem Abschluss am Tourismuskolleg Bad Gleichenberg zog es ihn jedoch zunächst in die dynamischen Märkte des Nahen Ostens, wo Baumann zuletzt als General Manager im Andaz Dubai The Palm tätig war. Seine Laufbahn mit Hyatt umfasst ebenfalls diverse Führungspositionen in Hotels wie dem Andaz Munich Schwabinger Tor, wo er bereits in der Pre-Opening-Phase entscheidend dazu beitrug, das Hotel als führendes Lifestyle-Hotel in der Region zu etablieren. Auch Positionen in Frankfurt und Singapur zeugen von seinem breiten Erfahrungsschatz und seiner globalen Perspektive, mit der er das Luxushotel fortan bereichert.
„Es ist mir eine große Ehre, die Erfolgsgeschichte des Park Hyatt Vienna fortzuschreiben und gemeinsam mit meinem engagierten Team neue Maßstäbe im Luxussegment zu setzen. Dieses Haus strahlt eine einzigartige Kombination aus zeitloser Eleganz, kunstvollem Luxus und dem besonderen Level an persönlichem Service aus. Ich freue mich die Marke Park Hyatt in Wien in eine weiterhin erfolgreiche Zukunft zu führen“, sagt Bastian Baumann.
Das Park Hyatt Vienna feierte zuletzt sein 10-jähriges Bestehen und begeistert internationale sowie lokale Gäste durch unaufdringlichen Luxus und ausgezeichnete Kulinarik in bester Lage im Goldenen Quartier der Wiener Innenstadt.
Fotos: Tony Gigov Park Hyatt Vienna
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05.02.2025
Wiens legendärstes Aschermittwochs-Buffet mit Austern & Champagner findet unter dem Motto „De Luxe Genuss“ statt, neben Fisch und Fleisch werden auch vegetarische Highlights geboten.
Seit 1907 gibt es den Heringsschmaus im Handwerk Restaurant. Damit blickt er auf eine über 100-jährige Tradition zurück und zählt zu den ältesten Aschermittwoch-Buffets Wiens. Wenn die Handwerk-Küchenchefs Deniz Neverov und Dominik Czvitkovits am 05. März 2025 ihr opulentes Büffet präsentieren, kommt garantiert kein Aschermittwochs-Katzenjammer auf.
Im charmanten Gastgarten starten Gäste unter freiem Himmel an einer Austern- & Champagner Bar in den Abend. Weiter geht es mit einem Fischbuffet der Superlative.
Nicht nur Fischliebhaber kommen beim Heringsschmaus im Handwerk Restaurant auf ihre Kosten, auch alle die Gemüse mögen haben die Gelegenheit zu feinen Spezialitäten zu greifen.
Heringsschmaus im Handwerk Restaurant Neubaugürtel 34, 1070 Wien 05. März 2025 um 18:30 Uhr
http://www.handwerk-restaurant.at/
Fotos: ARCOTEL Hotels
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04.02.2025
Die Europäische Kommission hat Patrick Lobis zum neuen Leiter ihrer Vertretung in Österreich ernannt. Er wird am 16. Februar in Wien starten. Lobis, der als gebürtiger Südtiroler die österreichische und die italienische Staatsbürgerschaft besitzt, verfügt über umfassende Kenntnisse und Erfahrung in den Bereichen Kommunikation, politische Analyse und Management.
Aktuell ist Lobis stellvertretender Abteilungsleiter für „Political and Economic Intelligence“ in der Generaldirektion Kommunikation.
Zu seinen beruflichen Stationen zählt die EU-Kommissionsvertretung in Berlin, wo Lobis unter anderem geschäftsführender und stellvertretender Leiter war.
Auch die Vertretung in Österreich ist dem Absolventen der Wirtschaftsuniversität Wien und Harvard University bereits bestens bekannt: Dort war er zu Beginn seiner Karriere in der Europäischen Kommission, die 2012 gestartet hatte, als politischer Berichterstatter tätig.
Seit September 2024 hat Christian Wigand die EU-Kommissionsvertretung in Österreich interimistisch geleitet. Er bleibt weiterhin stellvertretender Leiter.
Foto: EU Vertretung/Österreich
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03.02.2025
Mit dem Austrian World Summit findet am 3. Juni 2025 bereits zum neunten Mal eine der weltweit bedeutendsten Klimaschutzkonferenzen in Wien statt. Organisiert wird der Summit von der Schwarzenegger Climate Initiative - Bundespräsident Alexander Van der Bellen engagiert sich wie in den Vorjahren auch als hochrangiger politischer Schirmherr für die Konferenz.
Arnold Schwarzenegger dazu: „Unser diesjähriges Motto ist klar und kraftvoll: Unite in Action - Terminate Pollution. Es wird unsere Konferenz im Juni prägen, mit der wir Teilnehmer aus über 80 Ländern der Welt vereinen möchten, um gemeinsame Lösungen zu entwickeln und den Fortschritt voranzutreiben.“
"Der AWS vereint Menschen, Ideen und Lösungen aus der ganzen Welt und bündelt diese in der Wiener Hofburg. So begegnen wir gemeinsam den Herausforderungen der Klimakrise und gestalten aktiv eine nachhaltige Zukunft,“ statuierte Bundespräsident Van der Bellen.
"Die Einsatzkräfte an vorderster Front der Klimakrise sind Vorbilder für uns alle. Ihr Engagement zeigt, dass jede Entscheidung, jeder Einsatz und jedes Handeln zählt, um unsere Welt zu schützen - heute und für kommende Generationen. Deshalb wollen wir ihnen heuer am Summit auch eine Bühne geben," ergänzt Monika Langthaler, Direktorin der Schwarzenegger Climate Initiative.
Austrian World Summit 2025 Datum: 03.06.2025, 09:30 Uhr - 17:00 Uhr
Ort: Hofburg Kongresszentrum Heldenplatz 1010 Wien Österreich
austrianworldsummit.com
Foto: Wikipedia
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03.02.2025
Round Table Konferenzhotels - ein langjähriger Medienpartner von Cercle Diplomatique - luden zum RTK-Jahresauftakt 2025 ins Hotel Le Méridien Vienna.
RTK-Geschäftsführerin Uschi Huber konnte gemeinsam mit ihrem Team 250 Gäste und 55 ausstellende Betriebe im Haus am Wiener Ring willkommen heißen, wo man sich zum Netzwerken traf. Daneben wurde der neue RTK-Katalog präsentiert.
Der neue RTK-Katalog 2025 umfasst rund 180 Hotels und Locations aus ganz Österreich und aus Nachbarregionen im Ausland. „Wir haben im Vorjahr 42 neue Mitgliedsbetriebe dazu gewonnen. Zehn davon sind heute hier und auch viele unserer Stammbetriebe“, freute sich Uschi Huber.
In Vertretung von RTK-Präsident Thomas Ziegler begrüßte RTK-Vizepräsidentin Ulli Retter die Gäste. Die Geschäftsführerin des Retter Bio-Natur-Resort in der Steiermark ist mit ihrem Hotel schon seit 32 Jahren Mitglied der Non-Profit-Organisation.
Auch Hanspeter Soller, Direktor des Le Méridien Vienna, outete sich als RTK-Fan. „Es ist uns eine große Ehre, dass wir den RTK-Jahresauftakt als Gastgeber betreuen dürfen. Mit der Übernahme der Direktion des Le Méridien war es für mich selbstverständlich, wieder dabei zu sein,“ so Soller.
Einmal mehr stand der Abend im Zeichen des Netzwerkens zwischen den Anbietern von Seminarhotels und Event-Locations mit all jenen, die nach passenden Räumlichkeiten für ihre Veranstaltungen Ausschau hielten.
Mit der kostenlosen FAIRmittlung unterstützt RTK bei der Suche nach der passenden Veranstaltungslocation in ganz Österreich und dem benachbarten Ausland.
https://www.rtk.at
Fotos: RTK/Löffler
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31.01.2025
Pressekonferenz zu Prioritäten und Schlüsselereignissen für 2025 der in Wien ansässigen UN-Organisationen und -Agenturen
Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, legte am Mittwoch, dem 15. Januar, der UN-Generalversammlung seine Prioritäten für 2025 dar.
Der Generalsekretär sprach insbesondere über ausufernde Konflikte, grassierende Ungleichheiten, die wütende Klimakrise und außer Kontrolle geratene Technologie. Er strich hervor, dass diese Herausforderungen nun angegangen werden.
Der Pakt für die Zukunft, der im September letzten Jahres auf dem Zukunftsgipfel verabschiedet wurde, legt dar, wie wir mit diesen Herausforderungen umgehen können, und die Umsetzung des Paktes wird für die UNO im Jahr 2025 eine zentrale Priorität sein.
Der Pakt deckt ein breites Spektrum von Themen ab, darunter Frieden und Sicherheit, nachhaltige Entwicklung, Klimawandel, digitale Zusammenarbeit, Menschenrechte, Geschlechterfragen, Jugend und künftige Generationen sowie die Transformation der globalen Regierungsführung.
Die Annahme des Zukunftspakts zeigt, dass sich die Länder für ein internationales System einsetzen, in dessen Zentrum die Vereinten Nationen stehen. In diesem Jahr feiern die Vereinten Nationen ihr 80-jähriges Bestehen und hier in Wien werden wir die Bedeutung der Organisationen der Vereinten Nationen in Wien für den Multilateralismus hervorheben und zeigen, wie ihre Arbeit zum „gemeinsamen Aufbau unserer Zukunft“ beiträgt.
Weitere Themen der Pressekonferenz:
Die Organisation des Vertrags über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen (CTBTO)
Die Unabhängige Internationale Untersuchungskommission zur Ukraine wird dem UN-Menschenrechtsrat am 18. März einen neuen Bericht vorlegen.
Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO)
UN-Organisation für industrielle Entwicklung (UNIDO) – wichtige Ereignisse im Jahr 2025
Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC)
Büro der Vereinten Nationen für Weltraumfragen (UNOOSA)
http://www.unvienna.org/ https://unis.unvienna.org/
Fotos: UNIS
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31.01.2025
Die Technology Talks Austria am 11. und 12. September 2025 im MuseumsQuartier Wien stehen unter dem Motto “Boosting Competitiveness - The Power of Research and Innovation”.
Die diesjährigen Technology Talks Austria ganz im Zeichen des Themas „Boosting Competitiveness - The Power of Research and Innovation”, also der zentralen Bedeutung von Forschung, Technologie und Innovation (FTI) für die Wettbewerbsfähigkeit.
Europa steht in einem harten Wettbewerb mit anderen Wirtschaftsmächten, insbesondere mit den USA und China. Zuletzt fiel Europa hinsichtlich Wettbewerbsfähigkeit, Produktivität und Innovationskraft deutlich zurück. Es braucht dringend neue Ansätze und Lösungen, um dem gegenzusteuern - wie es auch in entsprechenden renommierten Analysen (Draghi- und Heitor-Report) gefordert wird.
In einem innovativen Mix aus hochkarätigen Keynotes international renommierter Speakern und viel Raum für Diskussion und Networking machen sich die Technologiegespräche auf die Suche nach Antworten rund um folgende Fragen:
Wie wird Europa produktiver und wettbewerbsfähiger?
Wie kommt Europa technologisch wieder an die Spitze?
Welche Rahmenbedingungen braucht ein prosperierender Innovationsstandort?
Wie kann Europa langfristig wettbewerbsfähig bleiben?
Welche Schlussfolgerungen ergeben sich daraus für die europäische, nationale und regionale FTI-Politik?
Involviert sind stets die drei Gruppen Wissenschaft/Forschung, Wirtschaft/Industrie und Politik/öffentliche Hand - mit dem Ziel, Lösungsansätze aufzuzeigen und Schlussfolgerungen für die europäische und österreichische FTI-Politik abzuleiten.
Nach dem großen Erfolg der Technology Talks Austria 2024 als Österreichs führende Konferenz für Forschung, Technologie und Innovation mit europäischem Horizont werden 2025 verstärkt die Bundesländer einbezogen - wohl wissend, wie zentral regionale Innovationssysteme für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Österreich und Europa sind.
Die zukünftige Prosperität hängt entscheidend von Technologieführerschaft in Schlüsselbereichen ab. Im globalen Wettbewerb braucht es gezielte Strategien, damit Österreich und Europa auch künftig an der Spitze mitspielen.
technology-talks-austria.at ait.ac.at
Fotos: Pixabay + AIT
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29.01.2025
Im Rahmen des Internationalen Frauentags wird das TEAM EUROPE International Women's Day Concert veranstaltet, bei dem vier starke Frauen – zwei Komponistinnen, eine Dichterin und eine Dirigentin – im Mittelpunkt stehen.
Die Delegation der Europäischen Union in Wien, die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte, das Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in Österreich, die Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich, das Büro der Europäischen Investitionsbank-Gruppe in Österreich und die Energiegemeinschaft laden Dorothy Khadem-Missagh und das Beethoven Frühling Festival Orchester ein, Werke von Flora Marlene Geißelbrecht und Louise Farrenc zu präsentieren. Die Werke dieser Komponistinnen fungieren als eine Art Brücke, die von der Epoche der Romantik in die Gegenwart führt, und thematisieren drängende Fragen, die sowohl damals als auch heute von großer Bedeutung sind.
Im Rahmen der Feierlichkeiten wird das Werk "Die Waffen nieder" ("Lay Down Your Arms") der zeitgenössischen österreichischen Komponistin Flora Marlene Geißelbrecht aufgeführt. Das Werk vertont die Worte der Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner und ermutigt zum Frieden. Als symphonischer Höhepunkt des Abends folgt Louise Farrencs Symphonie Nr. 3. Farrenc, eine bedeutende Komponistin der französischen Romantik, setzte sich schon früh für die gleiche Bezahlung von Komponistinnen und Frauen im Allgemeinen ein – ein Thema, das heute immer noch aktuell ist.
Wann: Samstag, 8. März 2025, 19.00 Uhr
Wo: Brahms-Saal des Musikvereins, Musikvereinsplatz 1, 1010 Wien
Foto: Beethoven Frühling Festtival Orchester @ Alexander Rieck Foto: Dorothy Khadem- Missagh @ Lukas Beck
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29.01.2025
Hermann Mückler, Präsident des Dachverbands „Partner aller Nationen“, und die Kulturwissenschafterin Doris Ingrisch wurden mit Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien gewürdigt. Mückler wurde das Goldene Ehrenzeichen, Ingrisch das Silberne Ehrenzeichen verliehen.
In Vertretung von Landeshauptmann und Bürgermeister Michael Ludwig nahm die Landtagsabgeordnete Ewa Samel die Ehrung vorgestern, Dienstag, im Wiener Rathaus vor. Die Veranstaltung fand in Anwesenheit von Familienangehörigen sowie zahlreichen Persönlichkeiten aus Politik und Kultur statt. Die Laudationes hielten der Wiener Landtagsabgeordnete a.D. Oskar Wawra für Mückler und die Literaturwissenschafterin Evelyn Torton Beck für Ingrisch. Musikalisch begleitet wurde die Ehrung vom Streichquartett Art4Strings.
Fotos: Stadt Wien/Schaub Walzer
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27.01.2025
Dem Ballmotto „VERY STRAUSS!“ entsprechend, wurde das bereits traditionelle Pressefrühstück zum Juristenball in diesem Jahr vom eleganten HOTEL BRISTOL ausgerichtet. Dem musikalischen Jahresregenten wurde in dieser geschichtsträchtigen Atmosphäre der passende Rahmen geboten, um das Programm zu seinen Ehren zu präsentieren. Der Juristenball 2025 wird am 1. März in der Hofburg stattfinden.
Die künstlerische Leiterin des Balls MARIKA LICHTER begrüßte die Künstler, Sponsoren und Vertreter der Presse und berichtete über die musikalischen Highlights am Ballabend, Ur-Ur Neffe DR.EDUARD STRAUSS erzählte aus der Familiengeschichte des Komponisten und natürlich ganz speziell über Johann Strauss Sohn, der eigens für den Juristenball 15 Kompositionen beistellte, von denen er manche sogar selbst beim jeweiligen Juristenball uraufgeführt hat. Der Leiter des Ballkomitees MAG. REINHARD HOHENEGGER beschrieb die weiteren Highlights des Abends und PROF. THOMAS SCHÄFER-ELMAYER sprach über Bälle in WIen.
Die Eröffnung des Jungdamen- und Herrenkomitees lieg auch in diesem Jahr in den bewährten Händen von PROF. THOMAS SCHÄFER-ELMAYER, die Sängerinnen ZORYANA KUSHPLER und die Gewinnerin des Johann Strauss Wettbewerbs FRIEDERIKE MEINKE werden mit Arien aus der Fledermaus den Abend eröffnen.
Vorgestellt wurde auch das Krönchen der Debutantinnen, das im Stil des Ballmottos einen wunderschönen Notenschlüssel im MIttelstück präsentiert. Designed und produziert wurde es von CIRO.
Die Mitternachtsquadrille und die Ziehung der Gewinnspielpreise zugunsten des Gemeinnützigen Vereins - Wider die Gewalt sind weitere Highlights des Ballabends.
Fotos: Katharina Schiffl
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27.01.2025
Seit dem 7. Januar 2025 fungiert Jürgen Ammerstorfer als neuer General Manager des Anantara Palais Hansen Wien. In dieser Rolle begleitet er die laufenden Renovierungsarbeiten, welche den Fokus auf die Aufwertung des Restaurant- und Barangebots sowie die Einführung des neuen Anantara Spas legen.
Der gebürtige Österreicher verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der internationalen Hotellerie und Tourismusbranche. Vor seinem Wechsel in das Anantara Palais Hansen leitete er von 2020 bis 2024 als General Manager das The Ritz-Carlton, Vienna. Während seiner Karriere arbeitete Ammerstorfer für zahlreiche führende Luxusmarken wie Leading Hotels of the World, IHG, Hilton, Shangri-La und Marriott Luxury Brands.
Zu seinen Kernkompetenzen zählen die Bereiche Food & Beverage, Rooms Division, Sales & Marketing sowie Revenue Management. „Es ist eine einmalige Chance, ein Haus mit so viel Tradition in eine neue Ära des modernen Luxus zu führen," so Ammersdorfer.
Auch Giles Selves, Senior Vice President Luxury Hotels von Minor Hotels Europe & Americas, zeigt sich erfreut: „Wir sind stolz, Jürgen in unserem wachsenden Führungsteam in Europa willkommen zu heißen. Seine tiefen Kenntnisse Wiens und seine internationale Erfahrung werden dazu beitragen, das Anantara Palais Hansen weiterzuentwickeln und ein außergewöhnliches Erlebnis für Gäste und Mitarbeiter zu schaffen.“
Foto: Anatara/Minor Hotels
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24.01.2025
Österreichs größte Museumsgruppe hat mit dem promovierten Kunsthistoriker Jonathan Fine seit 1. Jänner 2025 eine neue Leitung.
Bei seiner Antrittspressekonferenz präsentiert der neue Generaldirektor unter dem Titel "ReMastering KHM" seine Haltung und seinen umfassenden Ansatz: Offenheit leben, Zugänglichkeit verbessern und wissenschaftliche Exzellenz stärken.
Schon der Ort der Pressekonferenz, das Theatermuseum, setzt ein bewusstes Zeichen für eines der zentralen strategischen Ziele: die stärkere Vernetzung der drei Bundesmuseen des Verbands. Das Kunsthistorische Museum (KHM), das Weltmuseum Wien (WMW) und das Theatermuseum sollen nicht nur organisatorisch enger zusammenarbeiten, sondern auch durch gemeinsame Konzepte und Synergien noch sichtbarer werden.
"Mein Ziel ist es, auf unseren Stärken aufzubauen und gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen unsere Museen offener und zugänglicher zu gestalten. Wir wollen unsere Tradition der Exzellenz für die Zukunft ausbauen und stärken. Alte Filme und Tonträger werden 'remastered', um in neuem Glanz zu erstrahlen und ein neues Publikum zu erreichen. Genau das brauchen auch unsere Museen. Dafür steht das Konzept 'ReMastering KHM', dass ich mit meinem Team umsetzen werde", sagt Jonathan Fine.
Zum engsten Führungsteam des Museumsverbands gehören neben Jonathan Fine der wirtschaftliche Geschäftsführer Paul Frey, der Direktor des Theatermuseums Franz Pichorner und ab Februar Claudia Banz, die neue Direktorin des Weltmuseums Wien.
Foto: Generaldirektor Jonathan Fine © KHM-Museumsverband
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22.01.2025
Neue Airline und neue Langstrecken-Direktverbindung für den Flughafen Wien: Scoot hebt ab Juni 2025 erstmals aus Wien ab und fliegt dreimal wöchentlich direkt nach Singapur. Bedient wird die Strecke mit einer modernen Boeing B787-8 (Dreamliner). Der Flughafen Wien ist damit direkt an den Singapore Changi International Airport angebunden und erweitert sein Destinationsangebot nach Südostasien.
Mit der neuen Direktverbindung wird Singapur ohne Umsteigen erreichbar. Somit stellt sie eine wichtige Zubringerfunktion für den südostasiatischen Raum und auch den australischen Kontinent dar. Wien und Singapur sind zwei führende Kongressmetropolen, von der Direktanbindung wird Wiens Attraktivität als Meeting Destination profitieren.
Foto: Symbolbild - Boeing
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21.01.2025
Bundespräsident Alexander Van der Bellen hatte seine neue Amtskollegin mit militärischen Ehren empfangen. Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter hat mit Jahreswechsel den Vorsitz in der siebenköpfigen Schweizer Regierung übernommen. Traditionell führt die erste Reise einer neuen Schweizer Bundespräsidentin nach Österreich.
In der gemeinsamen Pressekonferenz lobten Alexander Van der Bellen und Karin Keller-Sutter die guten bilateralen Beziehungen. Zentrales Thema war dabei die vor Weihnachten erzielte Einigung zwischen der EU-Kommission und Schweizer Unterhändlern über einen neuen Grundlagenvertrag.
Die beiden Amtskollegen sprachen auch über aktuelle internationale Fragen wie Ukraine oder Nahost. Bundespräsident Van der Bellen dankte der Schweiz für ihre Vermittlungstätigkeit im Ukraine-Krieg und die Übernahme des OSZE-Vorsitzes im kommenden Jahr. Bundespräsidentin Keller-Sutter äußerte die Bereitschaft, dass Bern seine "guten Dienste" weiterhin zur Verfügung stellen werde.
Bundespräsident Alexander Van der Bellen sieht die Teilnahme Österreichs an der europäischen Luftabwehrinitiative Sky Shield nicht als ausgemachte Sache an. "Österreich ist noch nicht vertraglich gebunden", sagte Alexander Van der Bellen am Freitag bei der Pressekonferenz mit seiner Schweizer Amtskollegin Karin Keller-Sutter in Wien. Diese verwies auf einen entsprechenden positiven Beschluss der Schweizer Regierung.
Fotos: Peter Lechner/HBF
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21.01.2025
Am 1. Januar 2025 übernahmen Österreich und Liechtenstein für ein Jahr die EUSALP-Präsidentschaft. Dieses Jahr wird nicht nur das 10-jährige Bestehen von EUSALP gefeiert, sondern es ist auch das erste Mal, dass zwei Länder gemeinsam die EUSALP-Präsidentschaft übernehmen. Darüber hinaus wird die Präsidentschaft in Österreich von zwei Bundesministerien und den Ländern Tirol, Kärnten, Salzburg und Vorarlberg gemeinsam übernommen.
Der Alpenraum steht vor wichtigen Transformationsprozessen um auch weiterhin eine der europäischen Vorreiterrollen zu spielen. Die Mobilitätswende, die Energiewende und die Umstellung der Bauwirtschaft auf Kreislaufwirtschaft gehören zu diesen wichtigsten Transformationsherausforderungen und können nur in Zusammenarbeit aller Alpenstaaten und -regionen bewältigt werden. „Kooperation stärkt Transformation“ wird daher das Motto der österreichisch-liechtensteinischen Ko-Präsidentschaft sein.
Mobilitätswende: nachhaltig, energieeffizient, multimodal Zu den wichtigsten Zielen der Präsidentschaft gehören die Maximierung der vorhandenen Infrastruktur zur Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene, die Entwicklung nachhaltiger Mobilitätsdienste in den Alpen und die Gewährleistung einer klimaresistenten Infrastruktur.
Energiewende: Zukunftssicherer und nachhaltiger Ausbau erneuerbarer Energien Im Fokus der EUSALP-Präsidentschaft 2025 stehen der Auf- und Ausbau einer widerstandsfähigen Infrastruktur, eine ausgewogene Energieversorgung, das Konfliktmanagement beim Ausbau erneuerbarer Energien und die Zusammenarbeit der Alpenländer für Energiesicherheit.
Transformation der Bauwirtschaft: Zirkuläres Bauen und Sanieren Im Fokus der EUSALP 2025-Präsidentschaft stehen die gemeinsame Entwicklung gemeinsamer Prinzipien für die Kreislaufwirtschaft, Methoden zur Verlängerung des Lebenszyklus von Gebäuden, die Verwendung regionaler Rohstoffe, Berufsbilder und Ausbildung im zirkulären Bauen sowie Handlungsleitlinien und Unterstützungsmaßnahmen für zirkuläre Bauprojekte. Ziel ist es, den Austausch bewährter Praktiken, Erfahrungen und Fachwissen durch die Zusammenarbeit über die Alpenregionen hinweg zu beschleunigen.
Wichtige Veranstaltungen:
5.-7. May, Innsbruck (AT) Inter-Alpine Natural HazardsConference (INAC)
1.-5. September, Vienna (AT) International Hydropower Conference
24.-26. September, Brussels (BE) MRS Week (HLG, Trio of Presidencies)
25./26. November, Innsbruck (AT) EUSALP Annual Forum and General Assembly
27. November, Innsbruck (AT) EUSALP Mobility Conference
Weitere Informationen: https://alpine-region.eu/about/presidency
Fotos: EUSALP Fotos: Pixabay
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20.01.2025
Austrian Airlines hat den ab Ende März gültigen Sommerflugplan 2025 weiter aufgestockt. In Zahlen ausgedrückt: Auf der Kurz- und Mittelstrecke stehen aktuell 105 Destinationen mit bis zu 1.374 Flügen pro Woche zur Verfügung, auf der Langstrecke geht es bis zu 108 Mal pro Woche zu 18 verschiedenen Destinationen. Dazu kommen noch weitere vier Destinationen, die im Vollcharter für diverse Reiseveranstalter bis zu fünf Mal wöchentlich angeflogen werden.
Besonders oft wird Austrian Airlines im Sommer 2025 in Griechenland, Italien und Spanien landen. Ganze 20 verschiedene Destinationen in Griechenland stehen zur Auswahl.
Zusätzlich finden sich zwölf italienische Destinationen über den gesamten „Stiefel“ verteilt oder auch auf Sizilien und Sardinien im Austrian Airlines Sommerflugplan. Dazu stehen für Gäste von Austrian Airlines zehn Destinationen auf dem spanischen Festland, den Kanaren und den Balearen mit Mallorca, Ibiza und Menorca zur Verfügung.
Ergänzt werden diese Sommerklassiker noch um die beiden portugiesischen Destinationen Porto und Madeira, vier Ziele in Kroatien (Dubrovnik, Split, Zadar und Zagreb) und etwas abseits der touristischen Pfade zwei Ziele in Montenegro (Podgorica und Tivat). Ergänzend dazu wird mit dem heuer neuen Ziel Burgas sowie Varna auch die bulgarische Schwarzmeerküste mehrmals pro Woche angeflogen.
Bereits bekannt gegeben wurden die im Sommerflugplan 2025 ganz neuen Destinationen Edinburgh, Sylt und die Lofoten. Das Angebot an Destinationen „im Norden“ wird damit auch deutlich ausgebaut – ab Wien stehen nun zwei schwedische Destinationen (Stockholm, Göteborg), drei norwegische Destinationen (Oslo, die Lofoten, Tromsø), sowie das dänische Kopenhagen, Reykjavik in Island und in Großbritannien London, Manchester sowie das schottische Edinburgh zur Verfügung.
Weiteres kann aus 18 bestehenden Langstrecken-Destinationen, die Austrian Airlines direkt anfliegt, gewählt werden: In Afrika stehen durchgehend Kairo, saisonal Mauritius und Marrakesch, in Asien durchgehend Bangkok, Tokio, Shanghai und saisonal auch Malé, in Nordamerika durchgehend Boston, New York (Newark und JFK), Washington, Chicago, Los Angeles sowie Montreal in Kanada zur Auswahl.
Foto: Günter Ofner und Julian Jäger - Leadersnet/A.Felten Foto: Pixabay
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20.01.2025
Weltkongress zum 75. Jahrestag des IPI (International Press Institute)
Der Weltkongress und das Medieninnovationsfestival zum 75. Jahrestages des IPI laden vom 23. bis 25. Oktober 2025 die weltweit führenden Journalisten, Redakteure und Medienmanager ins Schloss Schönbrunn nach Wien, Österreich, ein.
„Wir bitten die globale Journalistengemeinschaft nach Wien, um 75 Jahre Verteidigung der Pressefreiheit zu feiern. Dies passiert zu einem entscheidenden Zeitpunkt im weltweiten Kampf für den Schutz der Medienfreiheit und der freien Meinungsäußerung als Grundrechte", so Scott Griffen, Interim-Direktor des IPI.
Die Diskussionen am IPI World Congress 2025 werden sich mit kritischen Herausforderungen, wie der Sicherheit von Journalisten in Hochrisiko-Umgebungen und der globalen Bedrohung des Journalismus durch wachsenden Autoritarismus befassen.
Fotos: Scott Griffin - IPI
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17.01.2025
Friaul-Julisch Venetien ist der Beweis, dass es in Italien noch viel zu entdecken gibt. Eine Region, die in der Lage ist, die Emotion des ersten Mals zu vermitteln.
Ein unverfälschtes und authentisches Gebiet, das es verstanden hat, seine Grenzlage in der Mitte Europas in einen Vorteil zu verwandeln: In nur zwei Stunden Fahrtzeit kreuzen sich italienische, slawische und germanische Kulturen auf einer Reise durch Geschichte, Traditionen, Sprachen und Konfessionen.
Friaul - Julisch Venetien in Zahlen festgehalten sieht wie folgt aus:
Die 4 wichtigsten Städte: Triest - Udine - Gorizia - Pordenone
Die 2 Hauptstrände: Grado - Lignano Sabbiadoro
Die 6 Schigebiete: Forni di Sopra/Sauris - Piancavallo - Ravascletto/Zoncolan - Sappada/Forni Avoltri - Sella Nevea - Tarvisio
Die 5 UNESCO Stätten: Aquileia - Cividale del Friuli - Friauler Dolomiten - Palù di Livenza - Palmanova
In der Region leben rund 1,2 Millionen Menschen, die neben italienisch die 3 anerkannten Minderheitensprachen Friaulisch, Slowenisch und Deutsch sprechen.
Friaul-Julisch Venetien verfügt über eine einzigartige Riviera, die auf 130 Kilometern unterschiedliche Landschaften bündelt und Erlebnisse bietet, die für alle Meeresliebhaber geeignet sind. Von den Stränden von Lignano Sabbiadoro bis zum geschichtsträchtigen Grado.
Hier kommen auch Gastronomie und Wein nicht zu kurz. San Daniele Schinken ist nur eines der vielen erwähnenswerten Produkte.
Kunst- und Geschichtsschätze entlang einer Route, die noch sichtbare Spuren der großen Vergangenheit Europas aufweist, die die Einflüsse der Kelten, Römer, Türken, der venezianischen Republik und der österreichisch-ungarischen Monarchie noch heute leicht erkennen lässt.
www.turismofvg.it Fotos: PromoTurismoFVG
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17.01.2025
Außenminister Alexander Schallenberg und das österreichische Außenministerium haben den prestigeträchtigen Preis „Arms Control Person of the Year“ für das Jahr 2024 erhalten. Ausgezeichnet wurden sie für ihr Engagement zur Regulierung von autonomen Waffensystemen und die Ausrichtung der Wiener Konferenz „Humanity at the Crossroads - Autonomous Weapons Systems and the Challenge of Regulation“.
Die Auszeichnung „Arms Control Person of the Year“ wird jährlich von der US-amerikanischen Organisation "Arms Control Association" an Personen oder Institutionen verliehen, die einen besonderen Beitrag für Abrüstung geleistet haben. Nominiert waren 2024 unter anderem die Regierungen der Vereinigten Staaten, Argentiniens und Japans, die Meinungsredakteure der New York Times u.v.m.
Die Konferenz fand Ende April 2024 hat in der Hofburg statt. Über 1000 Menschen aus 144 Staaten nahmen daran teil. Dabei standen die schwerwiegenden rechtlichen, ethischen und sicherheitspolitischen Bedenken von autonomen Waffensystemen im Zentrum des Dialogs. 166 Staaten haben in der VN-Generalversammlung 2024 eine von Österreich initiierte Resolution über autonome Waffensysteme unterstützt.
"Die Entscheidung über Leben und Tod darf nicht einem Algorithmus überlassen werden. Wir können die Entwicklung von autonomen Waffensystemen nicht verhindern, aber wir müssen gemeinsam bindende Regeln schaffen. Wir nehmen diesen Preis stellvertretend für alle Akteure entgegen, die sich gemeinsam mit uns für eine Regulierung autonomer Waffensysteme einsetzen", so Außenminister Schallenberg abschließend.
Foto: BMEIA/Gruber Minister Alexander Schallenberg
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16.01.2025
Mit 1. Jänner 2025 hat Dr. Ralph Gleis als Generaldirektor die Leitung der Albertina übernommen.
„Die Albertina hat einen Wandel vom Grafikkabinett zum vielbesuchten Ausstellungshaus vollzogen, heute wollen wir einen Schritt weitergehen und es zu einem international beachteten zeitgemäßen Museum machen. Das Haus hat durch seine Sammlungen und das exzellente Team ein enormes Zukunftspotential, das noch auszuschöpfen ist. Durch innovative Ansätze wollen wir die Albertina gemeinsam neu denken, soll Kunst neu erlebbar gemacht sowie die Institution internationaler vernetzt werden. Kunst ist immer ein Spiegel der Gesellschaft: Ich möchte mit unseren Ausstellungen aktuelle Fragen diskutieren, Menschen neugierig machen. Vor allem aber sollen unsere Ausstellungen Freude machen - gemeinsam wollen wir Kunst neu entdecken“, so Gleis.
Als weitere Ziele nannte Gleis die Etablierung einer Sammlungsstrategie für das 21. Jahrhundert: „In allen Aufgaben sind die digitale Transformation sowie die ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit als Querschnittsaufgaben für die gesamte strategische Ausrichtung zu begreifen“, so Gleis.
Vision und Strategie
1. Ein Museum am Puls der Zeit - Themen von heute
2. Internationale Netzwerke stärken - Ausstellungs- und Forschungskooperationen
3. Zeitalter der Kooperationen - Gemeinschaftsprojekte lokal und international
4. Sammlungsbasierte Forschung ausbauen - Sichtbarkeit des Kompetenzzentrums für Kunst auf Papier
5. Dialog mit der Gesellschaft - Vermittlungsoffensive und ausgeweitete Digitalstrategie
‚Nowness‘ im Programm 2025: Die Sammlung im Zentrum
„Wir greifen in unseren Ausstellungen und in der wissenschaftlichen Arbeit auf Kunst aus über sechs Jahrhunderten zurück - oft in epochenübergreifenden Fragestellungen, denn gute Kunst ist zeitlos. In meinem Verständnis muss ein Museum jedoch - egal was es sammelt und zeigt - der Gegenwart verpflichtet sein. Es braucht immer eine Idee von nowness", erklärt Dr. Gleis.
„Es ist mir ein elementares Anliegen, die Forschungstätigkeit in den Vordergrund zu rücken und die hervorragende Arbeit der Kurator:innen und Restaurator:innen sichtbarer zu machen."
Die Stoßrichtung für das kommende Jahr charakterisiert Gleis als ein „experimentelles Jahr der Entdeckung, Erprobung und Evaluierung". Das diesjährige Programm spiegelt das bereits wider und wurde bereits von Ralph Gleis konzipiert.
www.albertina.at
Foto: Albertina
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16.01.2025
Am 21. Jänner 2025 wird der Guide Michelin seine neue Restaurantauswahl für Österreich im Hangar-7 in Salzburg präsentieren. Die exklusive Veranstaltung, zu der die ausgewählten Spitzenköchinnen und Spitzenköche bereits durch den Guide Michelin eingeladen wurden, bringt diese mit nationalen sowie internationalen Medienvertreter:innen zusammen, um die Spitzenleistung der österreichischen Gastronomie zu würdigen. Der Guide Michelin weltweit anerkannt als Maßstab für kulinarische Exzellenz, kehrt damit erstmals seit 2009 nach Österreich zurück. Zwischenzeitlich waren nur Wien und Salzburg Teil des City Guides.
Die Rückkehr des Guide Michelin leitet sich von der nationalen Tourismusstrategie Plan T ab, in der die nachhaltige Stärkung der Positionierung der Genuss- und Kulinarik-Destination Österreich verankert ist. Die Kooperation mit Guide Michelin ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen der Österreich Werbung, den Landestourismusorganisationen und der Branchenvertretung in der Wirtschaftskammer.
Rechtzeitig, um die kulinarische Exzellenz Österreichs auch international noch stärker in die Auslage zu stellen, präsentiert die Österreich Werbung gemeinsam mit den Landestourismusorganisationen den neuen Culinary Showroom.
Als gemeinsame Klammer aller nationalen sowie internationalen Kulinarik-Initiativen setzen die Tourismus-Marketer künftig den Claim #eatAUT ein.
Flankierend zur Michelin Guide Ceremony startet eine Vielzahl an kulinarischen Initiativen in den internationalen Märkten der Österreich Werbung. Von kulinarischen Events oder der Teilnahme an der Berlin Food Week bis hin zu gezielten Medienkooperationen im In- und Ausland. In Planung ist auch ein TV-Projekt in den Niederlanden. Österreichs Genusskultur wird so weltweit in den Fokus gerückt.
news.michelin.de guide.michelin.com
Fotos: Guide Michelin + Österreich Werbung/Culinary Showroom
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14.01.2025
Unter dem Motto „Grenzenlos klassisch'' präsentiert die Klassik-Konzertreihe „Haydnregion Niederösterreich“ unter der künstlerischen Leitung von Michael Linsbauer, ein Projekt der Abteilung Kunst und Kultur des Amtes der NÖ Landesregierung in Kooperation mit „Römerland Carnuntum“, auch 2025 ein reichhaltiges Programm. Insgesamt gehen dabei vom 9. März bis 13. Dezember 25 Veranstaltungen an zwölf Standorten in zehn Gemeinden über die Bühne. Die Bandbreite der Spielorte reicht dabei vom Haydn-Geburtshaus in Rohrau über historische Schlösser und Sakralbauten bis zur antiken Römertherme in Carnuntum.
Einer der ersten Programmhöhepunkte ist die Saisoneröffnung „Il Maestro e lo scolare“ des Haydn-Geburtshaus Rohrau am 6. April mit Wolfgang Brunner und der Salzburger Hofmusik. Weitere Auszüge aus dem Veranstaltungsprogramm:
Am 4. Mai präsentieren Adele Neuhauser und das Koehne Quartett in der Römertherme Carnuntum unter dem Motto „Die spinnen, die Römer!“ Kurioses aus dem alten Rom sowie Kammermusik aus drei Jahrhunderten.
Vom 6. bis 8. Juni wird Schloss Rohrau wieder zum Schauplatz des „Internationalen Haydn-Wettbewerbs für Klassisches Lied und Arie'' unter dem Juryvorsitz von Angelika Kirchschlager.
Bei „Klang des Mythos“ darf sich das Publikum am 15. Juni im Schloss Petronell auf Symphonien und Arien von Joseph Haydn in einer Interpretation des Czech Ensemble Baroque unter Tomáš Netopil und der Sopranistin Slávka Zámečníková freuen.
Am 23. August steht im Schloss Wolfsthal „Der ‚empfindsame' Haydn und die Leiden des jungen Werther" mit Martin Nöbauer und Florian Carove auf dem Programm.
Die „Konzertgala im Schloss“ in Petronell Carnuntum am 13. September mit der Salzburger Hofmusik unter Wolfgang Danzmayr sowie dem Cembalisten Wolfgang Brunner versteht sich als Hommage an die Wiener Klassik.
Ergänzt wird das Programm durch die „Rohrauer Gespräche“ mit Dorli Muhr, die am 9. März Gery Keszler, am 29. Juni Charly Kleissner und am 16. November Susanne Bisovsky zu Gast hat.
Dazu kommen die für Kinder zwischen drei und zehn Jahren geeigneten Familien-Mitmachkonzerte „Des Kaisers neue Kleider“ am 26. April und „Die Bergfeen - Expedition:Tannenbaum“ am 13. Dezember.
Fotos: Haydnregion Niederösterreich Nähere Informationen, das detaillierte Programm und Karten unter 02164/2268, e-mail tickets@haydnregion-noe.at und www.haydnregion-noe.at.
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14.01.2025
Die Wiener Staatsoper ist nicht nur ein kulturelles Flaggschiff Österreichs, sondern auch ein Wirtschaftsmotor. In Summe leistet die Oper jedes Jahr einen volkwirtschaftlichen Beitrag von fast 300 Millionen Euro, sichert 3.700 Arbeitsplätze und generiert 79 Millionen Euro an Steuern und Abgaben.
Diese Kulturinstitution ist so zu sagen sowohl ein musikalischer als auch ein ökonomischer Genuss“, sagt Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien.
Die Berechnungen der WK Wien stützen sich auf zwei Faktoren: Dem Betrieb der Oper als Wirtschaftseinheit mit Ausgaben, sowie die Ausgaben der Besucher der Staatsoper, die als Touristen nach Wien kommen.
In der Saison 2023/24 erzielten Musik-Veranstaltungen der Staatsoper rund 650.000 Besucherinnen und Besucher. Die Sitzplatzauslastung lag bei nahezu 100 Prozent. Sieht man sich die Gästestruktur der Oper an, so kommen 40 Prozent der Besucher aus dem Ausland, ebenfalls 40 Prozent aus Wien und 20 Prozent aus den anderen Bundesländern in Österreich. Im Durschnitt konsumieren auswärtige Opern-Besucher rund 2,3 Nächte in Wien. Durch die Ausgaben der touristischen Besucher entsteht in der Folge ein BIP-Beitrag von 119 Millionen Euro, werden rund 2000 Arbeitsplätze geschaffen und 35 Millionen Euro an Steuern und Abgaben abgeliefert.
Die Staatsoper in Zahlen 2023/24:
352 Vorstellungen
15 Live-Streams
203 Sängerinnen und Sänger
100 Tänzerinnen und Tänzer
360 Technische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
1.709 Sitzplätze
435 Stehplätze
22 Rollstuhlplätze
79 Millionen Euro an Steuern und Abgaben
296 Millionen Euro BIP-Beitrag
Die gesamte Analyse der ökonomischen Bedeutung der Staatsoper sowie ein Fact-Sheet der Staatsoper können Sie auf der Internet-Seite der Wirtschaftskammer Wien herunterladen: https://wko.at/wien/staatsoper
Foto: WK Wien Foto: Pixabay
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14.01.2025
Die Direktoren des Leopold Museum, Hans-Peter Wipplinger und Moritz Stipsicz, luden gemeinsam mit Georg Pölzl, dem Head des Circle of Patrons (COP) sowie dem Vorstandsmitglied Saskia Leopold zum Neujahrsempfang. In entspannter Atmosphäre gewährte Direktor Hans-Peter Wipplinger den 250 Gästen einen Einblick in das bevorstehende Jahr und präsentierte zwei herausragende neue Schenkungen.
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13.01.2025
Kaum eine Branche erhält so viel öffentliche Aufmerksamkeit wie die des Luxus-Business. Luxus kennt keine Krise. Jedoch unterliegt auch dieser Wirtschaftszweig internationalen Strömungen, die sich höchst unterschiedlich auswirken.
Die Branche befindet sich nach einer sehr herausfordernden Phase an einem Wendepunkt. Vieles deutet darauf hin, dass die Luxusgüter Industrie in kommenden Jahren einen bedeutenden Aufschwung erleben wird.
HSBC prognostiziere zum Beispiel dem LVMH Konzern, mit über 75 Marken das größte Luxusgüterunternehmen der Welt, einen Kursanstieg von bis zu 24 Prozent, getrieben durch die wirtschaftliche Erholung in den USA und die Expansion in Asien, vor allem am chinesischen Markt.
Deutlich verhaltener reagiert die globale Modebranche, die laut McKinsey-Studie "The State of Fashion", mit wirtschaftlicher Unsicherheit, Veränderungen im Verbraucherverhalten und einem dynamischen Markt konfrontiert ist.
Laut dem Papier steht der Modebranche ein besonders turbulentes und unsicheres Jahr 2025 bevor. Es sei zu einer seit langem befürchteten zyklischen Abschwächung gekommen. Verbraucher:innen, die von der jüngsten Phase hoher Inflation betroffen sind, reagieren zunehmend preissensibel.
Die in der jährlichen BoF-McKinsey "State of Fashion Executive Survey" befragten Modeführer waren genauso pessimistisch wie im letzten Jahr. Nur 20 Prozent erwarten eine Verbesserung der Verbraucherstimmung im Jahr 2025, während 39 Prozent eine Verschlechterung der Branchenbedingungen erwarten.
Dass Luxus keine Krise kennt, sieht man auch an den Verkaufszahlen und Auftragsbüchern der Luxusautobauer. So haben Ferrari und Lamborghini im Vorjahr neue Rekorderlöse erzielt. Ähnlich gut laufen die Geschäfte bei Rolls-Royce und Bentley. Aston Martin geht mit überarbeiteten und neuen Modellen ins neue Jahr. Porsche hat zuletzt beim globalen Absatz einen leichten Dämpfer erlitten, in Österreich hingegen hat die Marke einen neuen Verkaufsrekord erzielt. Bei Jaguar will man künftig mit rein elektrischen Modellen wieder in der absoluten Luxusklasse mitspielen - es wird sich zeigen, ob der Plan der Marke, sich preislich deutlich höher zu positionieren, aufgeht.
Nach wie vor wird die Uhren- und Schmuckbranche von ungebrochenem Qualitätsanspruch dominiert. Laut Statista Marktprognose wird im globalen Marktsegment für Uhren & Schmuck im Jahr 2025 ein Umsatz von etwa 457,40 Milliarden Euro erwartet. China wird voraussichtlich den höchsten Umsatz generieren, mit einem prognostizierten Marktvolumen von 128 Milliarden für dieses Jahr.
Der Luxusreisemarkt wächst überproportional. Als jüngsten Trend im Luxusbereich wird "Wellbeing" genannt. Es geht um neue Erfahrungen und tiefgründige, außergewöhnliche Begegnungen. Es handelt es sich um sehr individuell gestaltete Reisen für luxusaffine Kunden, die ganz spezielle Wünsche haben, die man weder von der Stange noch aus dem Katalog buchen kann.
Fotos: Louis Vuitton Paris © Louis Vuitton Jaguar Studie Type 00 Concept © Jaguar Land Rover Patek Philippe Ref 5212A-010 Calatrava mit Wochenkalender © Juwelier Heldwein
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10.01.2025
Das Hotel Schani Naschmarkt - Eröffnung 2. Quartal 2026 - soll den Geist des Wiener Jugendstils mit modernem Lebensgefühl verbinden und damit ein einzigartiges Zuhause für Reisende, Stadtentdecker:innen und Genussmenschen schaffen.
Mit viel Liebe zum Detail – von der Lobby bis zur Rooftop Bar – wird das Boutique-Hotel von Wiener Handwerkskunst erzählen, visionärer Architektur und einer lebendigen Nachbarschaft. Dieses Projekt ist eine Liebeserklärung an Wien, ein Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Zukunft – ein Ort, an dem Eleganz und Geschichte aufeinandertreffen und neue Perspektiven schaffen.
Im Hotel Schani Naschmarkt soll der Wiener Jugendstil zu neuem Leben erwachen. Für das Erdgeschoss ist ein Restaurant geplant mit offener Küche und einem frischen kulinarischen Konzept. Die Lobby zollt mit gedeckten Farben, Metallakzenten und maskulinem Charme – ähnlich einer eleganten Zigarrenlounge – den Meistern dieser Epoche Tribut: Josef Hoffmann, Otto Wagner und Joseph Maria Olbrich.
Doch die Lobby spiegelt nicht nur die künstlerische Blütezeit Wiens wider, sondern auch seine industrielle Stärke. Die Straßen der Nachbarschaft, wie die Webgasse, tragen die Geschichte dieser Gewerbe in ihren Namen. Selbst Emilie Louise Flöge, Muse und Partnerin Klimts, wird nicht vergessen: Ihr Modehaus in der nahegelegenen Mariahilfer Straße, das um die Jahrhundertwende Kleider im Stil der Wiener Werkstätte präsentierte, ist Inspiration für die subtile Eleganz des Hotel Schani Naschmarkt.
Im Zuge des neuen Projekts wird die bewährte Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut Fraunhofer IAO fortgesetzt, die seit vielen Jahren spannende Impulse für die Nutzung smarter Technologien in den Schani Hotels liefern. Innovative Ansätze in den Bereichen Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und digitalisierte Gästebetreuung werden auch beim Hotel Schani Naschmarkt eine zentrale Rolle spielen. Die Vorfreude ist schon jetzt groß, 2026 die Türen zu öffnen und Gäste aus aller Welt willkommen zu heißen – aber auch die Wienerinnen und Wiener. In einem Haus, das Wiener Tradition und zeitlose Eleganz in eine neue Ära führt.
Fotos: Schani Hotels
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10.01.2025
Die EU-Kommissionsvertretung nimmt das 30-jährige Jubiläum der EU-Mitgliedschaft zum Anlass für eine Kommunikationskampagne. „Die großen Vorteile, die Österreich durch die EU-Mitgliedschaft hat, sind schwarz auf weiß durch Zahlen und viele Studien belegt. Und dennoch hat man allzu oft den Eindruck, dass die Europäische Union oder ‚Brüssel‘ als eine Art fremdes Wesen wahrgenommen wird. Hier wollen wir mit unserer Kampagne ansetzen und nicht nur die Köpfe, sondern auch die Herzen der Bürgerinnen und Bürger erreichen“, sagte EU-Kommissionsvertreter Christian Wigand heute bei einem Pressebrunch. „Denn wir alle sind ‚die EU‘. Gemeinsam sind wir als Europäische Union gewachsen und nur gemeinsam können wir die großen wirtschaftlichen und geopolitischen Herausforderungen meistern. Als EU-Mitgliedsland entscheidet Österreich maßgeblich mit, in welche Richtung sich unsere Union entwickelt.“ Unter den Protagonisten der Kampagne sind bekannte Persönlichkeiten aus Film, Fernsehen, Theater und Wissenschaft, darunter Caroline Athanasiadis, Thea Ehre, Aida Loos, Werner Gruber, Harald Krassnitzer und John Smile.
Fotos: Vertretung der Europäischen Kommission/APA-Fotoservice/Schedl
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09.01.2025
Das Hotel Bristol - Wiener Gastfreundschaft seit 1892
Nach über einem Jahrhundert beeindruckender Geschichte und erfolgreicher Gastfreundschaft wird das Hotel Bristol Wien - neben der Staatsoper gelegen - im März 2025 für eine umfassende Generalsanierung geschlossen und 2027 neu eröffnet. Das denkmalgeschützte Haus, das seit 2011 vollständig im Eigentum der Sacher Gruppe steht, wird modernisiert und erstrahlt pünktlich zu Weihnachten 2027 in neuem Glanz.
Die geplante Sanierung bietet die Gelegenheit das Hotel Bristol auf den neuesten Stand in Bezug auf Energieeffizienz, Sicherheit und Komfort für Gäste aus knapp 100 Nationen zu bringen. Neben der Einführung von Photovoltaik und Einleitung von Fernkälte wird die Substanz des Gebäudes modernisiert. Besondere Highlights des Umbaus sind die Begrünung des Dachs und Innenhofs. Ziel ist es die einzigartige Geschichte des Hauses zu erhalten und gleichzeitig den Bedürfnissen der modernen Gäste gerecht zu werden.
Sacher und Marriott stehen hinter den Mitarbeitenden
Die Sacher Gruppe als Eigentümerin und Marriott als Betreiberin setzen alles daran möglichst vielen Kolleginnen und Kollegen neue Arbeitsplätze in anderen Standorten anzubieten. Nach der Wiedereröffnung stehen allen ehemaligen Mitarbeitenden selbstverständlich wieder Möglichkeiten zur Rückkehr offen.
Foto: Hotel Bristol Foto: Unsplash
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09.01.2025
Am 16. Jänner findet der 122. Zuckerbäckerball in der Hofburg statt. Er ist allerdings schon ausverkauft!
Der Zuckerbäckerball gehört zu den süßesten Bällen in der Wiener Ballsaison. Der Ball wird von den Wiener Konditoren und Bäckern veranstaltet und bietet neben viel Musik, die zum Tanz einlädt, ein verlockendes Angebot an süßen Köstlichkeiten.
Er hat eine lange Tradition, denn bereits im Jahr 1901 luden die Wiener Konditoren erstmals zum Tanz in die Hofburg. Bis heute stellt die ehemalige kaiserliche Residenz den würdige Rahmen für diese charmante Ballveranstaltung. Die Wiener Zuckerbäcker lieben es zwar glamourös und glanzvoll, aber auch heiter und entspannt.
Dennoch wird auch am Zuckerbäckerball Wert auf Tradition gelegt. Die Eröffnung wird feierlich von einem Jungdamen- und Herrenkomitee begangen, die vorzugsweise in einer der Wiener Tanzschulen eingetragen sein sollten. Die Koordination mit den Tanzschulen obliegt der Präsidentin des Wiener Tanzschulverbandes höchstpersönlich, sodass die etwa 150 Paare den Ball nach professioneller Choreographie mit geübtem Schritt einstimmig und festlich eröffnen.
Auch dieses Jahr gibt es wieder den Zuckerbäcker Award, der die phantasievollsten Tortenkreationen mit dem "Vienna Junior Cakemaster" sowie dem "Vienna Cakemaster"-Titel kürt. Ebenso wie die Überreichung der Prominententorte und neben zahlreichen anderen Attraktionen natürlich auch die Schaubackstube.
Fotos: Ripix Zuckerbäckerball 2024
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08.01.2025
ICITES: Ist eine Plattform für kritische Sicherheitsforschung. Die Konferenz zielt darauf ab, wissenschaftliche und praxisorientierte Perspektiven zu vereinen, um zentrale Fragen zu beantworten:
Wie entstehen terroristische Netzwerke in Europa, und welche Ideologien treiben sie an?
Welche gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Faktoren fördern die Radikalisierung in europäischen Ländern?
Wie wirken sich Terrorismus und Extremismus auf die demokratischen Strukturen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Europa aus?
Welche Maßnahmen können ergriffen werden, um Terrorismus und Extremismus in Europa wirksam zu verhindern und nachhaltig zu bekämpfen?
Die Konferenz ICITES bietet eine Plattform, um innovative Lösungsansätze zu entwickeln und die internationale Zusammenarbeit in der Terrorbekämpfung zu stärken.
Die Universität Wien, in Zusammenarbeit mit der Universität Indonesien und der Universität Lagos (Nigeria) lädt zur Internationalen Konferenz für interdisziplinäre Terrorismus- und Extremismusforschung (ICITES) ein.
Die Konferenz widmet sich den aktuellen globalen Herausforderungen im Bereich Terrorismus und Extremismus mit einem besonderen Fokus auf Europa.
Ort: Skylounge der Universität Wien Oskar-Morgenstern-Platz 1 1090 Wien Österreich
URL: https://icites.univie.ac.at/
Fotos: Pixabay
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08.01.2025
Magic World Vienna präsentiert: Sechs internationale Meister der Magie in einer Show.
Als eines der wenigen spezialisierten Magie-Theater in Europa ist die Magic World Vienna am Riesenradplatz im Wiener Prater nicht nur ein Magnet für Fans der Zauberkunst, sondern auch eine Bühne, die einige der größten Magier der Welt vereint.
Ab dem 14. Jänner 2025 laden die Gastgeber Anca und Lucca Lucian – selbst amtierende Weltmeister der Mentalmagie – gemeinsam mit fünf weiteren Star-Kollegen, darunter drei weitere Weltmeister, zu einem magischen Varietéeprogramm der Spitzenklasse ein.
Mit seiner einzigartigen Architektur, 160 Sitzplätze in nur acht Reihen, sieht man nicht nur die Zauberkunst aus nächster Nähe, das Theater bietet eine unvergleichliche Kulisse für magische Darbietungen.
THE WORLD CHAMPIONS OF MAGIC
Die Magier Markobi, Luis Olmedo, Javier Botia, Lucca Lucian, Adrian Kill und Nestor Hato werden das Wiener Publikum bezaubern.
Modernste Licht- und Soundeffekte, eine flexible Bühnenarchitektur und ein intimer Theatersaal sorgen dafür, dass jede Performance ein einzigartiges Ereignis bleibt.
Das Theater wurde geschaffen um die Magiekunst auf eine neue Ebene zu heben und Magier aus aller Welt zusammenzubringen.
Magic World Vienna - das Herzstück der europäischen Zauberkunst!
THE WORLD CHAMPIONS OF MAGIC 14. Jänner bis 2. Februar 2025 Spieltage: Dienstag bis Sonntag Tickets ab EUR 35 unter www.magicworld.at
Fotos: MWV
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07.01.2025
Der Start in die aktuelle Wintersaison 2024/25 zeigt sich für die österreichischen Beherbergungsbetriebe äußerst erfreulich, was sich durch Rekordnächtigungen ausdrückt. Im November 2024, dem ersten Monat der touristischen Wintersaison, wurden laut den veröffentlichten vorläufigen Ergebnissen der Statistik Austria 5,52 Millionen Nächtigungen in heimischen Beherbergungsbetrieben gemeldet. Damit liegen die Nächtigungen zu Beginn der diesjährigen Wintersaison um 6,7 % über dem November 2023 (5,18 Mio.). Besonders die Buchungslage während der Weihnachts- und Neujahrsfeiertage war hervorragend, was auf eine erfolgreiche Saison hindeutet.
Hans Spreitzhofer, Obmann des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich, zeigt sich erfreut: “Die aktuellen Nächtigungszahlen sind ein positives Signal für unsere Branche und zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Allerdings dürfen wir nie vergessen, dass die Nächtigungszahlen allein kein Garant für wirtschaftlichen Erfolg sind. Faktoren wie Personalkosten, Energiepreise und Investitionen spielen eine entscheidende Rolle."
Trotz aller Herausforderungen blickt die österreichische Hotellerie vorsichtig optimistisch in die Zukunft.
„Unsere Branche hat in den letzten Jahren bewiesen, dass sie resilient und anpassungsfähig ist. Die Nächtigungszahlen geben uns Rückenwind, doch unser Fokus muss weiterhin darauf liegen, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu verbessern und unseren Gästen ein erstklassiges Erlebnis zu bieten. Ich bin zuversichtlich, dass wir dann auch 2025 erfolgreich abschließen können", so der oberste Branchensprecher.
Fotos: Pixabay
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07.01.2025
HELSINKI/VIENNA Ab 1. Jänner bekleidet Finnland den OSZE-Vorsitz.
"Wir werden uns auf die Durchsetzung der OSZE-Prinzipien, die Unterstützung für die Ukraine und die Stärkung der Organisation konzentrieren, um auf diese Weise komplexen Sicherheitsherausforderungen zu begegnen.
Die Grundlagen einer stabilen Gesellschaft sind Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Als vorsitzendes Land wird Finnland die Grundsätze der OSZE betonen und die Möglichkeiten für ein freies Leben in demokratischen Gesellschaften fördern, die von der Rechtsstaatlichkeit geprägt sind."
"Heute sehen wir uns mit einer nie da gewesenen Bedrohung für diesen gemeinsam vereinbarten Sicherheitsrahmen konfrontiert. Anlässlich des 50. Jahrestags des Helsinki Final Acts wird Finnland die in diesem grundlegenden Dokument der OSZE festgelegten Grundsätze mit Nachdruck hervorheben. Wenn Russland die Fundamente unserer gemeinsamen Sicherheit in Frage stellt, dann müssen wir uns gemeinsam für sie einsetzen und sie verteidigen", erklärte die finnische Außenministerin Elina Valtonen.
2025 OSZE Chairperson-in-Office, Minister for Foreign Affairs of Finland, Elina Valtonen.
Foto: OSZE Fotos: Pixabay
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03.01.2025
Am 1. Januar 1995 sind Österreich, Finnland und Schweden der EU beigetreten.
Dies war der Beginn einer neuen Reise in einem freien, demokratischen und sicheren Europa.
"Seitdem ist die EU unser Motor für Wohlstand und Frieden!",
betont Außenminister Schallenberg in einer gemeinsamen Video-Botschaft mit seinen Amtskolleginnen aus Finnland und Schweden anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des EU-Beitritts.
Kernstück der EU-Erfolgsgeschichte ist zweifellos der Binnenmarkt, der Österreich noch stärker mit Ländern wie Finnland oder Schweden verbunden hat. Es ist noch einfacher geworden, sich in Europa frei zu bewegen, zu studieren oder zu arbeiten.
Drei Viertel des österreichischen Außenhandels erfolgen mit EU-Staaten – und davon profitieren alle Österreicherinnen und Österreicher. Studierendenaustauschprogramme wie Erasmus und die Personenfreizügigkeit sind für die Unionsbürgerinnen und -bürger zu einer Selbstverständlichkeit geworden und lassen die kulturelle Vielfalt Europas hautnah erleben.
Es sind aber nicht nur die greifbaren Vorteile der EU-Mitgliedschaft, sondern gerade auch die Krisen der letzten Jahre, die Europa noch stärker zusammenwachsen haben lassen.
"Nur gemeinsam als Europäische Union können wir die Herausforderungen unserer Zeit bewältigen",
so Außenminister Schallenberg.
Auch in der Außen- und Sicherheitspolitik hat sich die Zusammenarbeit seit 1995 deutlich verstärkt:
Ob im Kampf gegen den Terrorismus oder der Unterstützung für die Ukraine gegen Putins Aggressionskrieg – die Mitgliedschaft ermöglicht mittelgroßen Staaten einen erweiterten Aktionsspielraum, etwa um sich für Sicherheit und Stabilität in unserer unmittelbaren Nachbarschaft einzusetzen.
So ist Österreich beispielsweise Taktgeber, wenn es um den Kampf gegen illegale Migration oder die rasche Heranführung der Westbalkan-Staaten an die EU geht. Immer wieder hat sich dabei klar gezeigt, dass die EU in keinem Widerspruch zu nationalen Besonderheiten wie der österreichischen Neutralität steht.
Wir werden uns weiterhin gemeinsam für ein starkes, sicheres und wohlhabendes Europa einsetzen. Ob Sachertorte, Sauna oder ABBA: Wir bleiben in Vielfalt geeint!
Bild: Kelly Schöbitz / APA / picturedesk.com Grafik: Parlamentsdirektion
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02.01.2025
2. Polnische EU-Ratspräsidentschaft nach 2011 – 7 Sicherheitsdimensionen sollen prioritär von 1. Jänner bis 30. Juni 2025 zur Stärkung der europäischen Sicherheit beitragen – Logo des polnischen Ratsvorsitzes symbolisiert 20-jährige EU-Mitgliedschaft Polens und steht für das Bekenntnis des Landes zur Europäischen Union.
Mit 1. Jänner 2025 hat Polen den halbjährlich rotierenden Vorsitz im Rat der Europäischen Union von Belgien übernommen. Gemäß dem Motto "Sicherheit, Europa!" möchte das seit 1. Mai 2004 zu der Europäischen Union gehörende Polen die nächsten 6 Monate dafür nützen, um Aktivitäten zur Stärkung der europäischen Sicherheit in der Außen-, Innen-, Wirtschafts-, Informations-, Energie-, Lebensmittel- und Gesundheitsdimension zu unterstützen. Die polnische Ratspräsidentschaft soll zudem von sozialer Verantwortung getragen sein und die breite Öffentlichkeit in den Dialog sowie die nächsten Generationen in die Debatte über die EU einbeziehen.
"'Sicherheit, Europa!' Das ist unser Motto, das die aktuellen Herausforderungen unseres Kontinents widerspiegelt", betonte der polnische Minister für Angelegenheiten der Europäischen Union Adam Szlapka. "Die Präsidentschaft setzt sich für ein öffentliches Engagement ein und bindet Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft aktiv ein. Unsere branchenübergreifenden Flaggschiff-Konferenzen, die in verschiedenen Städten Polens stattfinden und Gäste aus der gesamten EU begrüßen, spiegeln dieses Engagement wider. Diese Veranstaltungen bieten eine Plattform, um die Perspektiven Polens zu zentralen Fragen zu präsentieren", so der polnische Staatssekretär Ignacy Niemczycki.
Polnisches EU-Ratsvorsitz-Programm mit 7 Prioritäten:
Verteidigung und Sicherheit
Schutz von Menschen und Grenzen
Resistenz gegen ausländische Einmischung und Desinformation
Gewährleistung von Sicherheit und unternehmerischer Freiheit
Energiewende
Wettbewerbsfähige und widerstandsfähige Landwirtschaft
Gesundheitssicherheit
Fotos: Bundeskanzleramt
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